Etüde 37/60: Beste Freunde Teil 4

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 40+41 | 365tageasatzaday

Megan – konnte ohne Fortbewegungsmittel von A nach B kommen, konnte so schnell laufen, dass man sie nicht sah. Ausbildung bei der Bahn
Leah – liebte das Meer, konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff, Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin
Lennart – Konnte auf jeden Berg steigen ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit, brauchte nicht mal trainieren, ging zur Schule
Alex (Lex)  – Mensch
Hauptperson – Mensch

Zeitlupe
behäbig
verprassen.

Hier sind die anderen Beiträge verlinkt: Klick

Beste Freunde Teil 4

Doch irgendwann waren wir tastsächlich angekommen. Es kam mir wie in Zeitlupe vor als wir ausstiegen. Ich hatte keine Ahnung, wo wir waren, da ich nicht auf die Ansage des Zuges geachtet hatte oder sie war aus gewesen. Jedenfalls sah es hier am Bahnhof sehr bunt aus. Das verwunderte mich schon mal. Die Kacheln waren bunt und der Fußboden auch. Und die Bilder sahen lebendig aus. Total verrückt.
„Wo sind wir hier?“, fragte ich meine Freunde.
„Lass dich überraschen“, machte Lex es nur geheimnisvoll, nahm meine Hand und zog mich mit sich.

Und so ließ ich es geschehen. Was blieb mir auch anderes übrig? Ich schlenderte behäbig den bunten Boden entlang. Plötzlich waren da überall Bilder zu sehen, die sich veränderten und dann sah ich wieder den Mann aus dem Traum. Er war in einem Bild und lächelte mich an. Es war wieder vor dem Haus, wo ich auf der Bank gesessen hatte. Verwirrt sah ich es an. Der Mann sah wirklich gut aus. Aber ich traute mich kaum aufzusehen. Ich konnte Lex doch jetzt nicht in die Augen sehen.

Außerdem konnte ich mich gerade sowieso nicht auf meine Freunde konzentrieren. Die Bilder wechselten sich und in jedem von ihnen war der Junge aus dem Traum. Es war als würden sie mir den Weg zeigen. Ich folgte den Bildern. Ich wollte nichts davon verpassen. Ich wusste nicht, was die anderen machten, aber ich hoffte sie folgten mir. Oder vielleicht hoffte ich das auch nicht. Ich war mir nicht sicher wo der Weg hinführte. Jedenfalls nirgends, wo die Leute verprassen, hoffte ich.

„Frieda? Frieda was ist los?“, hörte ich Lex dann hinter mir rufen, doch ich rannte einfach weiter.

Fortsetzung folgt …

Ehrlich gesagt müsste ich erst noch nachgucken wie sie heißt. Vielleicht auch nicht Frieda. Hatte ich schon mal einen Namen für sie? Was meint ihr?

Drabble 12: Das kleine Land Teil 8

So, nun komme auch ich endlich mal zum Drabble

 

Das kleine Land Teil 8

Anson, Edison, Flora, Milli

Wir stiegen aus und sobald wir an Land trafen, kamen die Erinnerungen zurück. Neben mir waren meine Freunde. Wie hatte ich sie nicht erkennen können? Wir umarmten uns und dann sahen wir uns um. Vor der Burg stand ein Kreuz. Es sah alt aus als stände es schon sehr lange dort. Wir gingen näher darauf zu. Es sah ein bisschen aus wie eine Dachluke und war ziemlich groß.
„Das war irgendwie gruselig“, fand Edison und erschauderte.
„Ja“, stimmte Anson ihm zu. Ich wusste einen Moment lang nicht  mehr wer ihr wart. Ich hatte gedacht ich hätte auf dem Schiff Kopfhörer aufgehabt.“

Fortsetzung folgt …

Ich hätte den Text gerne länger geschrieben, aber da waren die 100 Wörter schon wieder weg.

Und was habt ihr heute geschrieben? Was sagt ihr?

 

 

Etüden 36/59: Beste Freunde Teil 3

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Megan – konnte ohne Fortbewegungsmittel von A nach B kommen, konnte so schnell laufen, dass man sie nicht sah. Ausbildung bei der Bahn
Leah – liebte das Meer, konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff, Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin
Lennart – Konnte auf jeden Berg steigen ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit, brauchte nicht mal trainieren, ging zur Schule
Alex (Lex)  – Mensch
Hauptperson – Mensch

 

Regentonne
sensibel
schwanken
.

abc.etüden 2022 38+39 | 365tageasatzaday

Beste Freunde Teil 3

Ich träumte davon, dass es regnete. Es war ein lauer Sommerregen, den ich total liebte. Die Regentonne stand bereit und ich saß unter der Veranda und sah dem Regen dabei zu wie er gleichmäßig auf dem Boden tropfte. Ich lächelte und war total entspannt. Dann sah ich plötzlich ihn vor mir. Er war wunderschön und definitiv nicht Lex. Wer war er? Wenn man mich fragte wirkte er auf den ersten Blick sensibel, aber auch sehr interessant. Er sah mich an und ich sah ihn an und wir lächelten uns zu. Dann verschwand er wieder und er Regen hörte auf. Meine Welt begann zu schwanken und ich wachte wieder auf.

Ich hatte mich mittlerweile direkt an Lex angekuschelt und rappelte mich mühsam wieder auf. Verlegen sah ich ihn an und er lächelte mir zu.
„Hey, du kannst ganz schön besitzergreifend werden, wenn du schläfst“, neckte er mich.
„Oh“, meinte ich verlegen. „Tut mir leid.“
„Ach, was. Ich fand es schön“, winkte er ab und schenkte mir ein warmes, wunderschönes Lächeln. Ich war so hoffnungslos verloren, was ihn anging. Plötzlich spielte der Mann aus dem Traum keine Rolle mehr, aber vielleicht sollte er das.
Ich schluckte und nahm jetzt auch noch alles andere außer Lex wahr. Megan grinste mich wissend an und ich seufzte. Vor ihr konnte ich sowieso nichts verheimlichen. Sie wusste schon lange, was ich für Lex empfand.
„Na, dann“, sagte ich schließlich. „Sind wir bald da?“
„Solange hast du nun auch wieder nicht geschlafen“, bemerkte Lex und so hörte ich nun doch Megan und ihm zu. Zumindest für eine Weile.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Themengeschichte: Dieser Moment

Heute gibts von mir eine Themengeschichte. Die gibts hier richtig zu finden.

 

 

Dieser Moment

Dieser Moment ist einzigartig, wenn du aus dem Flugzeug steigst und das erste mal den Fuß in ein neues Land setzt.
So hab ich mich gefühlt als ich zum ersten mal meinen Fuß auf irländischen Boden setzte.
Es fühlte sich wie etwas neues an. Es fühlte sich aufregend an und ich habe diesen Moment sehr bewusst wahr genommen.
Mein Fuß von der Treppe vom Flugzeug auf den Boden des Flughafens habe ich sehr bewusst wahr genommen
und einen Moment inne gehalten. Erst dann bin ich weiter gegangen. Es war ein einmaliges Gefühl,
da ich wenig in meinem Leben geflogen bin und in Italien hab ich es nicht so bewusst gemacht.
Das war ein schöner Moment, den ich bis heute nicht vergessen habe. Ein ganz besonderer Moment.
Eine Momentaufnahme, die für immer hängen bleibt.
Dieser eine Moment.

Und was würde euch zu dem Thema einfallen.

Etüden 35/59: Beste Freunde Teil 2

Heute nehme ich wieder an dieser Aktion teil und schreibe nun die Fortsetzung meiner letzten Geschichte.

Das hier mache ich für mich als Stütze, da ich so schnell Details vergesse.

Megan – konnte ohne Fortbewegungsmittel von A nach B kommen, konnte so schnell laufen, dass man sie nicht sah. Ausbildung bei der Bahn
Leah – liebte das Meer, konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff, Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin
Lennart – Konnte auf jeden Berg steigen ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit, brauchte nicht mal trainieren, ging zur Schule
Alex (Lex)  – Mensch
Hauptperson – Mensch

Hier gehts zum ersten Teil: Klick

Und hier ist mein Text:

Brechreiz
anschmiegsam
buchstabieren.

abc.etüden 2022 36+37 | 365tageasatzaday

Beste Freunde Teil 2

Der Sommer war immer die Zeit, die uns zusammenführte. Ohne den Brechreiz, der sonst manchmal für uns parat stand. Wir waren frei und unabhängig und das nutzen wir aus. Selbst Megan hatte dann ein paar Wochen frei. Diesmal wollten wir eine Reise ins Nachbarland machen. Es war ein Land voller Farbe und Magie. Und nicht so langweilig wie bei uns. Lex kam mich abholen und zusammen wollten wir zu den anderen. Wir fuhren natürlich mit dem Zug. Was sonst?

Wir trafen uns alle am Bahnhof. Der war nicht so groß und wir brauchten keinen bestimmten Treffpunkt. Aber wir waren sehr anschmiegsam bei unserer Umarmung. Megan, Leah und ich begannen uns sofort über die Reise zu unterhalten und planten schon unseren nächsten Stopp. Lex lächelte mir zu und wandte sich dann an die Jungs. So verbrachten wir ein paar Minuten bis der Zug kam.
Im Zug saß ich neben Lex. Dann konnte ich mich schön an ihn kuscheln.

Megan und Leah saßen uns gegenüber. Lennart einen Platz weiter. Megan schwärmte mal wieder von ihrem Zug fahren und manchmal sprach sie so fachmäßig, dass ich das Gefühl hatte, sie müsse alles dreimal buchstabieren. Schließlich lehnte ich mich an Lex an und ließ Megan reden. Max würde sich schon darum kümmern. Er war da durchaus interessierter Lex war gut in sowas und ich konnte noch etwas ausruhen. Und so schlief ich irgendwann tatsächlich ein.

Fortsetzung folgt …

Themenschreiben: Ein Elfchen Für den Herbst

Ein Elfchen zum Herbst versuche ich auch mal bei dieser Aktion. Klick

 

Hier die Regeln:

Hier ein Auszug wie man ein Elfchen schreibt

Also ein „Elfchen“ ist ein Gedicht, das sich aber nicht reimen muss.

Ein Elfchen besteht aus elf Wörtern und 5 Zeilen.

1. Zeile: Ein Wort (eine Farbe oder eine Eigenschaft)
2. Zeile: Zwei Wörter ( ein Gegenstand oder eine Person mit Artikel)
3. Zeile: Drei Wörter (Wo und wie ist der Gegenstand, was tut die Person?)
4. Zeile: Vier Wörter (etwas über sich selbst schreiben)
5. Zeile: Ein Wort (als Abschluss des Elfchens)

Das Wort „Elfchen“ sagt dir, aus wie vielen Worten das Gedicht besteht, nämlich aus elf Wörtern.

 

 

Mein Elfchen für den Herbst

 

Bunt

der Drachen

fliegt im Wind

Ich mag die Luft

Herbstflüstern

 

 

Huh, das war herausfordernder als erwartet. Was meint ihr?

Writing Friday: Lieblingsstadt

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei. Hier bin ich nicht mehr so aktiv, da schreiben einfach so lange dauert. Ich hab ja ewig nicht mehr mitgemacht.

Welche Stadt auf der Welt ist dein „All Time Favorit“ und wieso?

Ernsthaft nur eine Stadt? Wie soll ich mich da überhaupt entscheiden bei so vielen Städten auf der Welt? Ich muss erst mal gucken, was für Städte ich in welchen Ländern am liebsten mag.

 

Deutschland: Hannover, Hamburg,
Litauen: Kaunas
Italien: Amalfi
Irland: Dingle
Österreich: Salzburg
Schweiz: Basel
Niederlande: Alkmaar

 

Und was ist meine Lieblingsstadt? Ich hab immer noch keinen Plan.
Vermutlich Hannover. Dazu hab ich einfach am meisten Bezug.
Außerdem ist die Stadt seit der Expo auch echt schön geworden.
Außerdem gibts da noch viel grün überall. Es gibt schöne Ecken zum Spazieren gehen
und auch die Stadt ist schön und ich gehe dort gerne einkaufen. Außerdem habe ich gerne dort gelebt.
Es gibt die Herrenhäuser Gärten, die Innenstadt, den Maschsee, den Zoo, die Altstadt, und außerdem auch relativ viele Grünflächen.
Und zu Weihnachten gibts einen schönen Weihnachtsmarkt.

Und welche Stadt ist eure Lieblingsstadt?

Drabble 12: Das kleine Land Teil 7

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Anson, Edison, Flora, Milli

Hier gehts zu den Vorägängerteilen: Klick

Das kleine Land Teil 7

Abwehr – Stock – Ruine

Als ich wieder aufwachte, wusste ich zuerst nicht, wo ich war oder wo ich herkam. Ich hatte das Gefühl niemanden hier zu kennen. Alle Leute trugen Masken. Auch die neben mir waren mir fremd. Ich ging erst mal auf Abwehr. Ängstlich betrachtete ich meine Umgebung. Wir kamen dem Land immer näher, aber es war Nacht und der Himmel leuchtete seltsam. Ähnlich wie Polarlichter, aber sie zeigten Formen. Ich sah zum Beispiel einen Stock. Und als wir dem Land immer näher kamen entdeckte ich dort eine Ruine. In der Dunkelheit wirkte sie ziemlich gespenstig. Wo war ich hier bloß wieder gelandet?

Fortsetzung folgt …

Und wie was sagt ihr?

Drabble 11: Die kleine Stadt Teil 6

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Anson, Adison, Flora, Milli:

Hier kommt ihr zu den Vorgänger Teilen: Klick

Die kleine Stadt Teil 6

Öffnung – Sicht – Erde

Wir fuhren den Flammen entgegen.  Es war nur ein wenig beunruhigend. Das Schiff wurde nicht langsamer.  In den Flammen bildete sich eine Öffnung. Wir rasten darauf zu und umschlugen uns die Flammen. Offenbar schützten uns die Masken davor. Noch hatten wir keine Sicht auf das, was dahinter lag. Ich war neugierig darauf. Es konnte die Erde sein oder der Mond. Ich konnte es nicht genau sagen und konnte mich nur überraschen lassen. Die Flammen wirkten einschläfernd auf mich, was ich seltsam fand. Aber ich lehnte mich an Flora und schloss die Augen. Im nächsten Moment waren wir durch das Loch.

Und was meint ihr?

Drabble 10: Das kleine Land Teil 5

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Anson, Edison, Flora, Milli

Hier kommt ihr zu den anderen Teilen

Klick

Schiff – Masken- Flammen

Das kleine Land Teil 5

Und dann sprangen wir. Und zwar auf das weiße Schiff, dass vorbei kam. Es war das Weltenschiff und alle Passagiere trugen Masken. Wir ebenfalls. So war das eben auf diesem Schiff. Ich hatte schon davon gehört. Wo die Fahrt hinging wusste niemand. Es gab die wildesten Gerüchte. Ich sah mich neugierig um, aber tatsächlich trugen alle Passagiere Masken. Wir standen etwas abseits von den anderen. Das Schiff fuhr schnell und kam gut voran. Auch wenn man es nur daran merkte, dass der Ort wo wir abgesprungen waren sich schnell entfernte. Und dann sah ich wie der Himmel in Flammen aufging.

Fortsetzung folgt ….

Und was meint ihr?