1 Jahr 12 Wörter- Das vierte Wort: Mischen: Geschichten Mischen: Treff von Corlys Charaktere

 

Mir fiel lange nichts zu Mischen ein, aber dann habe ich einfach ein Crossover meiner Geschichten gemacht. Das geht ja irgendwie immer.

Also kommt hier meine Geschichte zu Mischen:

Halbjähriges Treffen von Corlys Geschichten

Es war Zeit für das halbjährliche Jahrestreffen von Corlys Geschichtscharaktere. Ich war zusammen mit Ryk da und saß mit Leinar und Mianna aus Die Zauberfeen, Dylan und Darleen aus magische Welten und Kane undn Pippa aus Legoland an einem Tisch. Ryk und ich kamen ja aus Weihnachten in Island und wir sollten bei diesem Treffen mit Corly und den anderen Charakteren Neuigkeiten austauschen. Es gab Buffet wo wir uns selbst bedienen konnten. Ich aß Pizza und trank eine schlichte Cola. Ryk hatte sich für ein isländisches Gericht entschieden, dass ich beim besten Willen nicht aussprechen konnte. Dylan und Darleen aßen Nudeln und tranken irgendein farbliches Wasser und Leinar und Mianna reichte Obst aus. Leinar trank natürlich Mandarinensaft und Mianna Kiba. Kenny und Layne hatten sich für Butterbier entschieden und aßen seltsam undefinierbares Essen.
“Wie geht es Lucy? Ich habe sie lange nicht mehr gesehen?“, wandte sich Lucy an Darleen.
“Sie ist okay, aber nicht reisefähig. Aemilian lässt sie nicht aus den Augen“, erzählte sie.
Die Geister aus magische Welten hatten sich zurück gezogen und ohne sie war Lucy einfach nicht die selbe. Aemilian tat alles um sie glücklich zu machen, aber sie vermisste die Geister.
“Das ist traurig“, fand Layne. „Ich mochte sie so.“
“Sie wird schon wieder“, versicherte ihr Darleen zuversichtlich. „Solange Aemilian bei ihr ist. Und was ist in eurer Welt los?“
“Der Wiederaufbau hält an. Es geht schleppend voran, aber voran geht es.“ Layne klang etwas betrübt.
“Braucht ihr Unterstützung?“, bot ich ihr an.
“Danke, es geht schon.“ Layne und ich waren noch nie miteinander warm geworden. Keine Ahnung wieso Corly uns zusammen an einen Tisch gesetzt hatte.
“Das hört sich nicht so gut an mit Lucy“, fand nun auch Mianna. „Aber sonst seht ihr glücklich aus.“
“Sind wir auch“, bestätigte Dylan und sah Darleen liebevoll an. „Wir sind zufrieden und außer Lucy geht es allen anderen gut. Ihr seht aber auch glücklich aus.“
“Oh ja.“ Mianna strahlte. Unser Leben ist jetzt ruhig im Kreise unserer Freunde und Familie.“
Layne nickte nur. „Wie geht es Tiljan?“ Sie war schon immer ein Fan von Tiljan gewessen.
“Es geht ihm gut. Er vermisst Cameron, wie wir alle, aber er hat seine Leyna“, erzählte Leinar.
“Das ist wichtig. Jemanden zu haben, den man liebt“, stimmte ihm Kane und lächelte Layne an.
“Und Jana und Ryk? Wie geht’s euch?“, fragte Mianna uns nun.
“Gut“, antwortete ich. „Island ist wie immer schön. Ich lebe gerne dort und mit Ryk an meiner Seite sowieso.“
Ryk schenkte mir eins seiner tollen Lächeln.
Plötzlich setzte sich Corly an unseren Tisch und fragte: „Wie geht’s euch so?“

Wir brachten sie auf den neusten Stand und sie hörte uns aufmerksam zu.
“Und wie geht es dir?“, fragte Mianna sie. Sie kannte sie am längsten von uns allen und traute sich von uns am meisten.
“Auch ganz gut. Oft war es recht stressig, aber das hat sich jetzt erledigt. Jetzt ist es gerade etwas traurig, aber die Zeit rannte die letzten Monate nur so dahin.“
“Stehen neue Schreibprojekte an und was hast du sonst so geschrieben?“, traute ich mich nun doch sie zu fragen.
“Ein neues Schreibprojekt steht an. Ich schreibe gerade von einer Clique, die eine Zauberschule besucht. Die Hauptcharaktere sind Lila und Charline. Bisher läuft es gut und gerade hat mein Durchhaltevermögen auch ganz gute Chancen dabei zu bleiben. Eigentlich stand bei mir recht viel an, aber das hat sich leider in Luft aufgelöst. Die letzten Monate hab ich viel schluren lassen aus Zeitmangel und wegen lauter anderen Gedanken, aber jetzt wird es hoffentlich wieder besser. Auch das Berichtigen und die Blockgeschichten mussten drunter leiden, aber ich hoffe wieder mehr Zeit dafür investieren zu können. Manchmal war es aber auch einfach viel zu heiß um einfach irgendetwas zu tun.
“Aber das hört sich doch gut an. Wenn auch nicht das Traurige“, fand nun auch Layne. „Eine neue Geschichte. Wie toll. Ich freue mich schon darauf sie zu lesen.“
“Wie kommst du eigentlich immer auf die ganzen neuen Ideen?“, fragte Kane nun bewundernd. „Das müsste doch irgendwann mal aufhören, oder?“

„Das habe ich auch gedacht und eine zeitlang war das auch so“, antwortete Corly. „Aberjetzt kommen die Ideen wieder von automatisch. Sie fließen wieder und neue Ideen und Bilder laufen durch meinen Kopf.“
“Das ist gut.“ Mianna strahlte wieder. „Ich liebe deine Geschichten.“
“Was ist eigentlich mit Methias?“, hakte Ryk nun nach. „Ich habe ihn neulich getroffen und er war traurig, weil seine Geschichte nicht weiter ging.“
“Bin ich auch. Ich liebe die Geschichte rund um Methias, aber ich weiß nicht ob ich da wieder reinkommen würde und die Fortsetzung klappen würde.“

„Wieso habe ich nie von Layne gehört?“, fragte Methias nun.
“Vielleicht, weil seine Geschichte noch unvollständig ist“, antwortete Kenny. „Er stammt aus der Sternenwelt, oder?“
“Ja.“
Corly stellte uns noch ein paar Fragen zu unseren Welten und dann verschwand sie wieder. Wir übringen Charaktere hielten unterhielten uns weiter über unsere Welten und genossen die Zusammenkunft bis das Treffen zu Ende war.

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Legoland Teil 5

Ich hab endlich mal wieder einen Teil von Legoland geschafft. Zuletzt war das im März der Fall. Hier gehts zu den anderen Teilen.: Klick

Was bisher geschah:

Kurz bevor unsere Besucher wieder abreisen wollten wurde unsere Welt von hohen Wellen bedroht und wir mussten in die Harry Potter Welt fliehen, die durch magische Schutzzauber vor den Fluten geschützt worden waren. Wir waren alle geschockt und jetzt versuchen wir Schadensbegrenzung zu betreiben.

Teil 5

Pippa, Dane und ich wollten zunächst zum Eingang der Harry Potter Welt. Vielleicht war Kenny ja dort. Im viertel schien jeder Magier unterwegs zu sein. Hoffentlich waren keine Todesser darunter. Die waren so gruselig, aber in unserem Legoland nicht wirklich gefährlich. Nur aggressiver als wir anderen. Sicher wollten die Hexen und Zauberer nur helfen.
In einer Ecke saß eine Barbielegofrau und weinte so herzergreifend, dass an ihren Schmerz überdeutlich spürte.
“Was ist denn los?“, fragte Pippa nur. „Sie sitzt da so alleine.“
“Keine Ahnung. Vielleicht ist einer ihrer Angehörigen in den Fluten umgekommen“, überlegte ich.
“Wir müssen zu ihr, Layne“, bat Pippa mich eindringlich. „Sie sitzt da ganz alleine.“
Ich war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch der Barbie zu helfen und Kenny zu finden.
“Ihr könnt ruhig bleiben. Ich suche Kenny“, bot Pane uns an.
“In Ordnung. Bring ihn heil zurück, ja?“, bat ich Pane erleichtert. Ich war dankbar für sein Angebot.
Er nickte und meinte: „Klar, mmache ich.“

„Und pass auf dich auf“, bat Pippa ihn und sah ihm tief in die Augen. Er erwiderte ihren Blick und nickte. „Geht klar.“
Dann war er verschwunden und wir gingen zu der Barbie.
Pippa kniete sich vor sie nieder und fragte sie sanft: Können wir dir helfen? Ich bin Pippa und das ist Layne.“ Sie zeigte auf mich.
Die Frau sah zu uns auf und versuchte sich zu sammeln. Dann antwortete sie: „Ich habe meinen Lee verloren und ich weiß nicht ob er überlebt hat. Was, wenn er in den Fluten umgekommen ist?“ Sie klang so verzweifelt.
“Ist Lee dein Freund?“, fragte Pippa nach.
Sie nickte eifrig und schluchzte jetzt nur noch mehr.
“Okay, hör zu. Wir wissen nicht ob eins der anderen Viertel überlebt hat. Vielleicht konnte dein Lee sonst dorthin fliehen“, versuchte sie sie etwas aufzuheitern und tatsächlich schien es zu funktionieren. In Barbies Augen flimmerte wieder etwas Hoffnung auf.
“Wie heißt du?“, fragte Pippa sie dann.
“Violetta“, antwortete sie.
“Okay Violetta. Wir bringen dich jetzt in den tropfenden Kessel, okay? Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben.“
Violetta nickte und ließ sich von Pippa aufhelfen. Um sie abzulenken fragte ich sie: „Was hat es mit diesem Namen auf sich? Für unsere Welt ist er ungewöhnlich lang.“
“Meine Eltern mochten den Namen einfach. Die meisten nennen mich nur Vil.“
“Na komm, Vil. Dann lass uns mal zum tropfenden Kessel gehen.“

Pippa legte den Arm um Violetta und dann machten wir uns zusammen auf den Weg. Wir brauchten auch gar nicht so lange. Als wir das Wirtshaus betraten drangen von überall her Stimmen auf uns ein. Es war brechend voll. Wir hielten nach ein paar Barbies und Kens Ausschau, aber wir entdeckten nur ein paar Dominosteine, die sich offenbar hatten retten können. Doch schon wenig später kam eine Barbie die Treppe hinunter und Vil lief auf sie zu. Offenbar kannte Vil sie. Arm in Arm kamen sie auf uns zu.
“Das ist meine alte Klassenkameradin Ricky. Ich werde zunächst bei ihr bleiben.“
“Vielen Dank, dass ihr Vil hierher gebracht habt. Wir aus der Barbiewelt sind nur noch so wenige. Rickys Stimme wurde überschwänglich.
“Gerne“, strahlte Pippa.
Vil und Ricky verabschiedeten sich von uns und ich wollte gerade Pippa fragen ob wir die Jungs suchen wollten als die Tür erneut aufging. Herein kamen Pane und Kenny und ich stürzte sofort auf sie zu und umarmte Kenny heftig. Es war mir egal, dass die anderen Leute uns so sahen. Kenny erwiderte meine Umarmung und löste sich dann sanft von mir.
Jetz war ich doch etwas verlegen.
“Das ist ja mal eine Begrüßung“, fand er und sah mich fragend an.
“Ich habe mir Sorgen um dich gemacht“, gestand ich.
Jetzt bin ich ja hier. Kommt, wir setzen uns lieber.“ Kenny zog mich zu einem Tisch und Pippa und Pane folgten uns. Sofort wurden wir mit Butterbier versorgt.
“Wie geht es der Barbie?“, erkundigte sich Pane.
“Sie heißt Vil und es geht ihr gut“, antwortete Pippa. „Sie ist bei einer Bekannten. Ihr Freund ist verschollen.“
“Welche Barbie?“, fragte Kenny verwirrt.
Wir erzählten ihm kurz von Violet und dann fragte ich ihn. „Wie sieht es da draußen aus?“
“Nicht gut“, antwortete er. „Hinter der Harry Potter Welt ist immer noch alles überschwemmt und wir wissen nicht ob welche der anderen Welten überlebt hat.“
“Klingt übel“, bemerkte ich.
Kenny nickte und wollte gerade erneut was sagen, aber er wurde abgelenkt. Eins der Dominosteine hatte sich ein Mikrophon geschnappt und sang aus vollem Halse ein Kinderlied. Das machte jede Unterhaltung kaputt. Es war einfach nur laut. Also lauschten wir einfach nur. Imerhin lenkte es uns etwas von unseren Sorgen ab.

Mona Kasten – Save you

Story: 1 +

Ruby liebt James, aber kann sie ihm verzeihen, was er ihr angetan hat? James leidet noch unter dem Verlust seiner Mutter. Kann er darüber hinweg kommen? Lydia hat ihre eigenen Probleme. Wird sie darüber hinweg kommen? Und in wen verliebt sich eigentlich Ember?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Ruby: 1 (+)

Ich fand sie stand sich etwas selbst in den Weg. Ja, James hat Mist gebaut, aber er sieht es ein und hat sich entschuldigt und entweder sie kommt drüber hinweg oder nicht. Muss sich sowas über Monate ziehen? So groß war der Mist nun auch wieder nicht und seine Situation war außerdem noch eine Ausnahmesituation. Natürlich darf sowas nicht wieder vorkommen, aber trotzdem fand ich das etwas zu in die Länge gezogen. Ein paar Wochen okay, aber so lange? Sonst mochte ich sie wieder sehr gern. Sie ist ein mutiger, mitfühlender und interessanter Charakter.

James: 1 +

Ich fand ihn etwas blass, aber er war mir wieder sehr sympatisch und es ist toll wie er mit seinen Freunden und mit Ruby und Lydia umgeht und überhaupt allen, die ihm nahe stehen. James ist ein toller Charakter, der aber manchmal etwas mehr Farbe bräuchte.

Lydia: 1 ++

Die war sogar mein Liebling hier. Ich fand sie irgendwie klasse und es war toll wie sie mit der Situation umgeht. Man lernt sie nach und nach besser kennen und erst da merke ich was für ein toller Mensch sie eigentlich ist und auch eine tolle Freundin und Schwester. Ich find sie mittlerweile richtig klasse.

Lin: 1 +

Die mag ich auch noch sehr. Sie ist eine tolle Freundin und auch von ihr erfährt man langsam mehr, auch wenn sie dennoch recht wenig vorkommt.

Ember: 1 ++

Auch sie fand ich richtig klasse. Trotz ihrem Aussehen ist sie ein taffer Charakter, der sich durchsetzen kann und vermutlich sieht sie auch noch richtig gut aus. Ich mag sie. Ich mag es wie sie sich um Ruby sorgt, ich mag ihren Blog, aber auch wie sie um ihr eigenes Leben kämpft. Sie hat einfach was.

Wren: 1 (+)

Der wird mir auch immer sympatischer. Man lernt ihn auch nach und nach besser kennen. Er tat mir auch etwas leid, aber manchmal benimmt er sich auch daneben. Aber ich kann seine Absichten immer noch schlecht einschätzen.

Alistair: 1 +

Er war mir von Anfang an der Sypatischste von James Freunden. Er hat so ein sanftes Wesen, wirkt aber doch etwas blass. Aber ich mag ihn.

Cyril: 1 –

Ich find er geht so, aber sonderlich sympatisch kommt er selten rüber. Er ist so launisch und wenn die Aktion am Ende auf seinen Mist gewachsen ist ist das unverzeihlich. Er ist einfach so unberechenbar.

Kesh: 1

Ich find ihn okay, aber er kam wenig vor und wirkte so ewtas blass.

Elaine: 1

Ich fand sie eher unsympatisch, aber sie kam ja selten vor. Sie war eher Mittel zum Zweck.

Cordelia: 1

Sie kam ja nur noch namentlich vor. Wirklich sympatisch kam sie aber nicht rüber.

Ophelia: 1

Sie kam mir eigentlich sympatisch vor, aber sie kam ja kaum vor.

Dr. Heat: 1

Sie war mir recht sympatisch, hatte aber ja eher eine untergeordnete Rolle.

Jessalyn: 1 (+)

Ich fand sie ganz sympatisch. Sehr begeisterrungsfähig, aber sie kam ja wenig vor.

Camille: 1 +

Sie fand ich erst unterkühlt, aber dann doch recht sympatisch als sie dann auftauchte, aber auch von ihr erfährt man ja eher weniger.

Helen: 1

Die fand ich okay, aber ganz warm wurde ich nicht immer mit ihr. Weiß nicht wieso.

Pippa: 1

Ich fan sie okay, aber sie kam wenig vor.

Percy: 1 +

Ihn fand ich sehr sympatisch und er tat mir Leid. Ich glaube er hat da ein Geheimnis ….

Graham: 1

Ich fand ihn okay, aber was so toll an ihm ist konnte ich nicht herausfinden.

Gregg: 1

Auch den fand ich nicht der Hit. Keine Ahnung was so toll an ihm sein sollte.

Mortimer: 2 –

Ihn fand ich immer noch unsympatisch. So kalt und auch seinen Kindern über nicht besser. Ne, ne. Den mochte ich nicht.

Kieran: 1 (+)

Den mochte ich ganz gern, aber auch er war etwas blass, aber irgendwie niedlich.

Fredercik: 1 –

Der war mir auch eher unsympatisch. Er wirkte so überheblich.

Mr. Foster: 1 +

Den mochte ich noch sehr gern, aber er kam wenig vor.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 +

James und Ruby mochte ich wieder sehr gern zusammen, auch wenn Ruby wie oben schon genannt etwas zu nachtragend war. Aber teilweise waren sie auch echt süß zusamen. Ich mag sie als Paar schon.

Erzählperspektive: 1 +

Die Sicht wird von mehreren erzählt, was ich ganz gut fand. Schön war auch, dass Lydia und Ember ihre eigenen Erzählparts hatten.

Besondere Ideen: 1 +

Das ist ja das mit den reichen Leuten und der Schule und das finde ich auch ganz gut gelungen.

Parallelen: 1 +

Die kann ich ja zu der Begin Again Reihe und anderen Büchern der Art stellen und diese hier mag ich auch sehr gern.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auf jeden Fall da, denn teilweise war das Buch schon sehr rührend, aber ein bisschen fehlte da auch noch.

Störfaktor: 1

Dass Ruby sich selbst im Weg stand, das Ende und manchmal ein paar kleinere Längen.

Auflösung: 1 –

Die fand ich wieder eher unschön. Ähnlich wie im letzten Teil. Nur etwas weniger schlimm.

Fazit: 1 +

Ich mochte das Buch wieder sehr gern. Besonders Lydia und Ember stachen heraus. Ruby und James mochte ich schon auch wieder, aber Ruby stand sich leider auch selbst im Weg. James Freunde sind mir nicht immer sympatisch, aber Wren und Alistair mag ich am liebsten. Ansonsten hat das Buch eine spannende Thematik über Schule, Leben, Freundschaft und Liebe. Das gefällt mir. Besonders wie James, Lydia und Ruby sich verstanden hat mir sehr gut gefallen.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch die Again Reihe der Autorin gefallen hat solltet ihr diese hier auch versuchen und wenn ihr den ersten Teil gelesen habt solltet ihr unbedingt weiter lesen. Die Reihe lohnt sich schon, auch wenn es die ein oder andere Schwäche gibt.

Wetterumschwung Teil 2

Und schon kommt der zweite Teil zum Wetterumschwung. Damit ich nicht so hängen bleibe bei der Geschichte.

Wetterumschwung Teil 2

Prinz Robin und ich ritten durch die Wälder. Der Prinz ritt schnell als wolle er mich so schnell wie möglich loswerden. Der Ritt war schnell und wild. Ich musste zusehen, dass ich mich an ihm festhalten konnte damit ich nicht vom Pferd fiel. Aber ich beschwerte mich nicht. Hauptsache ich kam nach Hause.
Der Ritt dauerte gar nicht so lange. Da machte Robin plötzlich Halt. Wir stiegen vom Pferd ab und ich fragte Robin: „Wo sind wir hier?“
„An der Grenze. Da wolltest du doch hin“, erklärte er mir nur.
„Und was muss ich jetzt machen?“, fragte ich ihn. Ich hatte so gar keine Ahnung.
Robin seufzte wieder. „Weißt du das wirklich nicht?“
„Nein“, antwortete ich schlicht.
Robin ging zur Grenze, die ich nicht sehen konnte, und legte eine Hand in die Luft. „Du musst einfach durch gehen.“ Er zog seine Hand wieder raus und die war nun etwas schimmernd und grau.
„Was ist mit deiner Hand passiert?“, fragte ich besorgt und beäugte sie misstrauisch.
„Das ist ganz normal. Das vergeht gleich wieder“, winkte er lässig ab. „Für einigen von uns ist die Welt da draußen nichts.“
„Tut es weh?“, fragte ich.
„Nicht besonders.“
Ich glaubte ihm nicht und beobachtete ihn weiterhin skeptisch. Er erwiederte meinen Blick stur.
„Willst du jetzt nach Hause oder nicht?“, fragte er nur.
„Werde ich wieder hierher zurück kommen können?“, wollte ich unsicher wissen.
„Ich denke nicht. Du wirst dich erinnern, aber man kann nur einmal hierher kommen“, erklärte er.
Ich zögerte. Ich wollte nach Hause, aber wollte ich das hier wirklich aufgeben? Das hier war eine ganz neue Welt, die ich für mich entdecken konnte.
„Was ist los?“, fragte Robin und sah mich musternd an. Er bemerkte mein Zögern sofort.
„Ich bin nicht sicher. Wäre es möglich, dass ich noch ein wenig bleibe und mich hier ein wenig umsehe. Ich möchte diese Welt kennen lernen bevor ich gehe“, erklärte ich. Und irgendwie zog mich der Prinz neben mir auch an.
„Ich weiß nicht. Hier gibts nicht viel zu sehen. Bist du sicher?“, fragte er und wirkte gerade sehr nervös.
„Nicht wirklich, aber ich kann doch jeder Zeit hierher zurück kommen, oder?“
„Wahrscheinlich.“ Sicher klang er aber nicht. „Vielleicht sollten wir Mutter fragen.“
„Oder ich gehe einfach nach Hause,“ überlegte ich nun doch.
„Oder so, aber du solltest dich langsam mal entscheiden.“ Jetzt wurde er wieder ungeduldig.
„Ich sollte nach Hause gehen“, entschloss ich mich dann. Es war die beste Entscheidung. Ich gehörte nicht hierher. Er nickte nur und zeigte auf die unsichtbare Grenze.
Ich ging darauf zu und als ich ganz nah dran war, drehte ich mich um und winkte. Robin winkte zurück. Dann ging ich durch die Grenze. Es fühlte sich an als würde ich durch die Luft gehen, aber sonst veränderte sich nichts für mich. Aber als ich mich umdrehte war Robin verschwunden. Ich war wieder in meiner Welt. Eigentlich sollte ich glücklich sein, aber ich fühlte mich so komisch leer. Es fühlte sich falsch an. Ich wollte zurück gehen, aber wenn ich durch die Grenze ging kam nur der Wald wo ich jetzt war in Sicht. Es ging nicht. Traurig machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich hoffte, dass ich eines Tages zurück in die fremde Welt konnte, denn ich hatte die falsche Entscheidung getroffen, aber würde diese Welt dann noch genauso sein wie jetzt? Ich konnte es nur hoffen. Solange würde ich hier zu Hause mein Leben leben. Aber diesen kurzen Ausflug in diese fremde einzigartige Welt würde ich nie vergessen. Es war einzigartig.

Ende

jetzt habe ich es doch schon geschafft fertig zu schreiben. Ich wollte keine zu lange Pause dazwischen. Dann wäre es irgendwann wieder in Vergessenheit geraten.

Was meint ihr zu der Geschichte? Ich hätte sie natürlich auch noch verlängern können, aber genau das wollte ich vermeiden.

Schreibklick März: Wetterumschwung Teil 1

Da ich mich sowieso auf kaum etwas anderes konzentrieren kann werde ich mich jetzt mal um eine weitere Geschichte kümmern.

Sanfte Frühlingsbrise/ eisige Winde

Passt ja aktuell (17.03.18) perfekt.

An einem warmen Frühlingstag ging ich nach draußen spazieren. Ich brauchte die Ruhe, denn viele verschiedene Gedanken gingen mir durch den Kopf und drehten sich ständig im Kreis. Ich musste rauskommen und abschalten. Ich ging also gedankenverloren daher, doch plötzlich merkte ich, dass es nicht mehr warm war. Es wurde ziemlich eisig. Wo kam plötzlich der Wind her? Ich fröstelte und drehte mich um. Hinter mir hatte sich irgendwie die Gegend verändert. Da war alles weiß und der Wind wehte höllisch.  Ich drehte mich panisch wieder um und merkte, dass der Frühling um mich herum nicht mehr da war. Da war jetzt nur noch Schnee. Was war hier los?
Mir wurde plötzlich ganz kalt. Ich wollte die Wärme zurück. Was war hier bloß los? Da ich eh nicht zurück konnte ging ich weiter. Ich musste ins Warme. Sonst würde ich erfrieren. Als ich eine Weile gegangen war kam ein einzelner Reiter auf einem Pferd an mir vorbei. Er hielt an als er mich in meiner dünnen Kleidung sah und musterte mich ausgiebig. Danach fragte er: „Wer bist du und was machst du hier?“
„Ich habe mich verirrt und weiß nicht wohin ich soll.“ Er klang nicht besonders freundlich, aber auch nicht so wahnsinnig beänstigend. Dennoch machte er mir Angst. Ein bisschen zumindest.
„Das ist aber ziemlich leichtsinnig in dieser Kleidung draußen rumzulaufen bei dem Wetter“, klärte er mich lehrreich auf.
„Ich weiß. Ich wollte auch gar nicht so lange raus, aber dann habe ich mich verirrt“, erklärte ich nur. Ich zitterte immer mehr.
„Du musst ins Warme“, beschloss er schließlich. Endlich stieg er ab und half mir auf sein Pferd. Als ich oben war stieg er selbst wieder auf und saß vor mir. Wir ritten schweigend voran und ich war gespannt darauf wo er mich hinbrachte.
Mit einem Märchenschloss hätte ich natürlich niemals gerechnet. Aber genau dort brachte er mich hin. In ein Märchenschloss. Das war der Wahnsinn. Ich konnte nur starren und als mein Reiter in den Stallungen ankam und vom Pferd abstieg und mir half konnte ich immer nur weiter starren. Das entlockte ihm ein leichtes Grinsen. Etwas abwesend reichte er einem Stallburschen sein Pferd und führte mich dann zum Eingang des Schlosses.
„Also, wie heißt du?“, fragte er mich da unvermittelt.
„Rabea“, antwortete ich.
Er nickte nur und stellte sich dann vor: „Ich bin Prinz Robin.“
Ich blieb perplex stehen: „Moment mal, du bist ein Prinz?“
Er schnaubte nur. „Natürlich. Oder warum meinst du bringe ich dich zu einem Schloss?“
„Oh“, brachte ich daraufhin nur heraus und er rollte ganz unprinzenhaft mit den Augen.
Ich unterdrückte ein Seufzen. Wie verhielt man sich richtig vor einem waschechten Prinzen? Gabs da eine Anleitung für oder so? Ich war bisher jedenfalls noch nie einem begegnet.
Wir schwiegen wieder und er führte mich ins Schloss hinein. Das Schloss war von innen noch beeindruckender als von außen. Von außen war es schneeweiß und mit seinen vielen Erkern und Türmen wirkte es irgendwie romantisch. Von innen war es einfach nur wow. Die Wände wirkten wie aus Stein und uralt, aber es war nicht kalt. An den Wänden der noblen Eingangshalle hingen überall die ältesten Bilder der Welt.
„Beeindruckend nicht?“, fragte Robin und ich konnte nur nicken.
„Oh ja“, nickte ich.
Dann führte er mich weiter schweigend in die Halle. Ich sah mich weiter staunend um. Das Innere des Schlosses wurde immer schöner und beeindruckender. Ich war einfach nur überwältigt. Er führte mich in die oberste Etage in eines der Wohnräume. Es war größer als mein ganzes Elternhaus zusammen. Dann ging er zu dem riesigen Schrank, der in diesem Zimmer war. Er öffnete die Türen. Es zeigte sich mir ein riesiger begehbarer Kleiderschrank, der mich völlig überforderte.
„Du darfst dir gerne nehmen was du willst. Mach dich frisch und komm dann runter“, bot er mir an.
„Äh, ich kenne mich doch gar nicht aus. Ich weiß gar nicht wo ich hinsoll“, gab ich zu Bedenken und sah ihn unsicher an.
Er warf mir nur einen undeutbaren Blick zu und nickte. „Bist du fertig, wenn ich dich in einer halben Stunde wieder abhole?“
„Ja.“ Ich sah ihm fest in seine wunderschönen braunen Augen. Er erwiedete meinen Blick, nickte dann und verließ den Raum. Ich war allein. Endlich allein. Zunächst machte ich aber eine Besichtigungstour in den Kleiderschrank. Da war ich total überfordert. Hier hing so viel Kleidung. Wie sollte ich da wählen? Was war passend für ein Schloss? Ich wählte ein schlichtes blaues Tageskleid und süße weiße Sandalen. Dann steckte ich meine Haare etwas hoch. Schon klopfte es wieder an der Tür.
Der Prinz mir gegenüber nickte anerkennend und lächelte sogar ein wenig. Wir gingen runter und ich lernte die Hausdame kennen. Sie saß in einem roten Sessel in einem üppigen Wohnraum. Sie war eine wunderschöne Lady mit grauen sehr langen Haaren, einem lieblichen Gesicht, schönen blaue Augen und einem atemberaubenden rosefarbenden Tageskleid. Sie stellte sich mir als Lady Marisa vor.
„Was führt dich hierher, mein Mädchen?“, fragte die Dame.
„Ich habe mich verlaufen. Ich komme aus einer anderen Welt, die wärmer ist und plötzlich war ich hier“, erzählte ich.
„Ah, das passiert manchmal. Ich war selbst schon dort. Eine interessante Welt aus der du kommst“, nickte Lady Marisa verständnisvoll.
„Und wie komme ich wieder zurück?“ fragte ich sie.
„Robin wird dich bringen. Er kennt den Weg“, erklärte sie.
„Was?“ Robin sah Lady Marisa entsetzt an als könnte er nicht fassen, was er da gehört hatte.
„Du kennst den Weg und du kannst für ihre Sicherheit sorgen. Du bringst sie zurück.“ Lady Marisas Ton ließ keinen Wiederspruch dulden.
Der Prinz seufzte tief und fügte sich. Er war nicht zufrieden, aber er fügte sich ihr. Und deswegen waren der Prinz und ich schon bald wieder in den Stallungen und machten uns zum Aufbruch bereit. Ich würde nach Hause kommen …

Fortsetzung folgt ….

So, endlich bin ich fertig. Hat ja auch ewig gedauert. Wann ich zu der Fortsetzung komme steht allerdings in den Sternen …

Legoland Teil 4

Es wird mehr als Zeit mal wieder einen Legolandteil zu schreiben. Es tut mir furchtbar leid, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Auf Papier hatte ich ihn schon lange fertig. Denn am 27.11. habe ich diesen Teil bereits geschrieben. Ich hoffe ich komme jetzt mal wieder mehr zu meinen Bloggeschichten. Mal sehen.

Hier gehts zu den vorherigen Teilen: Klick

Was bisher geschah:

Pippa und ich liefen durch die Stadt bis wir wieder zum Hafen kamen. Kenny und Pane unterhielten sich immer noch und machten unsere Besucher machten sich langsam zum Aufbruch bereit. Doch dann wurden die Wellen größer und plötzlich waren wir alle in Gefahr …

Legoland Teil 4

Wir liefen weiter in das Land hinein, wussten aber nicht wohin. Das Wasser verfolgte uns. Schreie und Schrecken ertönte überall. Kenny hielt meine Hand ganz fest und ließ sie auch nicht wieder los. Wir liefen weiter ohne jedes Ziel.
„Wir müssen in die Harry Potter Welt!“, rief Kenny mir über die tosenden Wellen hinweg zu. „Da herrscht Magie. Die können uns am ehesten helfen.“
„Aber die lassen uns da nicht rein“, reif Pippa verzweifelt zurück.
„Sie müssen! Jetzt haben sie keine Wahl.“ Und so liefen wir auf das Harry Potter Viertel zu. Ich stolperte mehrmals, aber Kenny fing mich immer wieder auf. Der Weg schien endlos lang zu sein, aber wir hielten nicht an. Wir mussten weiter.
Als die Harry Potter Welt in Sicht kam waren wir alle erleichtert. Wir liefen darauf zu, mussten da einfach rein, doch vor dem Eingang wurden wir von Wachen aufgehalten.
„Was wollt ihr hier?“, fragte der eine.
„Hinter uns ist die Hölle los. Das Wasser wird bald bis hier her reichen. Lasst uns rein damit wir überleben können.“ Wir hatten keine Zeit mehr um große Diskussionen zu führen.
Die Wache zog ein magisches Funkgerät heraus und sprach da rein. Sicher informierten sie Dumbledore. Das taten sie immer in solchen Situationen.
Schließlich ließen sie uns rein und sogleich spürten wir wie Schutzwälle errichtet wurden. Wir versuchten so viele wie  möglich vor den Fluten zu retten bevor sie uns erreichten. Wie erwartet durchdrangen sie nicht die magischen Schutzwälle der Harry Potter Welt, aber das war nur ein kleiner Trost. Wie viele von unseren Leuten hatten wir heute verloren? Der Verlust war einfach zu groß.
„Was machen wir jetzt?“, wollte Pane verzweifelt wissen.
Wir können nur warten“, antwortete Kenny. Dann wandte er sich wieder an die Wachen. „Gibt es einen Ort, wo wir unter kommen können?“
Die Wachen sahen sich ratlos an. Dann ging ihnen ein Licht auf. „Der tropfende Kessel.“
Das schien einleuchtend zu sein. Wir waren nicht so viele. Das musste reichen. Also führte uns eine Wache zum Tropfenden Kessel wärhrend die andere blieb wo sie war.
Große Aufregung brach aus als wir in dem Wirtshaus ankamen. Erschöpft und traurig ließen wir uns nieder und man brachte uns Butterbier.
„Wie lange wollen wir hier rumsitzen und warten?“, wollte Pippa wissen. „Wer weiß wann dieses verfluchte Wasser wieder weg ist.“
„Ich sehe mich morgen mal genauer um“, versprach Kenny uns. „Aber heute Abend bleibe ich hier.“
„Was für ein Mist“, fand auch Pane.
„Wir können es nicht ändern“, sagte Kenny, aber auch er wirkte niedergeschlagen.
Wir bekamen gutes Essen aufgetischt und die anderen Flüchtlinge gingen nach und nach ins Bett. Am Ende waren nur noch Pippa, Pane, Kenny und ich übrig.
„Das mit dem Harry Potter Viertel war eine gute Idee“, lobte ich Kenny. „Sonst wären wir alle gestorben.“
„Irgendwas musste ich ja tun“, antwortete er nur.
Ja, irgendwas mussten wir tun. Wir tranken unser letztes Butterbier aus und gingen dann ebenfalls ins Bett. Allerdings schlief ich viel zu unruhig und der Morgen kam viel zu früh.

Am nächsten Morgen wachte ich unruhig an einem fremden Ort auf. Ich wusste wo ich war und dass die Welt untergegangen war, aber dennoch fühlte es sich unwirklich an. Die Welt wie ich sie kannte gab es nich mehr. Wie viele Legomenschen hatten überlebt?
Bedrückt stand ich auf. Ich blinzelte gegen die Sonne an, die unsere Situation mit ihrem schönen Wetter verhöhnte. Ich konnte mich darüber beim besten Willen nicht freuen.
Als ich schließlich unten im Wirtshaus ankam entdeckte ich und Pane an einem Tisch und setzte mich zu ihnen. Meine erste Frage war: „Wo ist Kenny?“
„Er sieht schon mal nach dem rechten“, antwortete Pane betrübt. Er sah ebenso bedrückt aus wie ich mich fühlte.
„Keine Sorge. Er kommt klar“, versuchte mich Pippa zu beruhigen, die meinen Blick offensichtlich gemerkt hatte.
Ich wusste, dass er klar kam. Das war nicht das Problem. Aber klar kommen war eben nicht alles. Er funktionierte einfach. Mehr nicht. Ich wusste es besser als jeder Andere. Ich wünschte ich wäre jetzt an seiner Seite.
„Ja, ich weiß“, antwortete ich dann.
Die Kellnerin kam und ich bestellte mein Frühstück. Pippa und Pane hatten bereits aufgegessen. Nach und nach kamen mehr Flüchtlinge mit betrübten Blicken nach unten. Ein paar Barbies und Kens waren auch dabei. Außerdem sah ich einige Star Wars Leute und ein paar normale Legomenschen. Es hatten natürlich nicht alle überlebt, aber einige schon. Damit konnten wir was anfangen. Wir durften die Hoffnung nicht aufgeben. Sie war schließlich alles, was uns noch geblieben war.
Als ich auch mein Frühstück beendet hatte fragte ich Pippa und Pane: „Ich kann nicht tatenlos hier rumsitzen. Kommt ihr mit um nach Kenny zu suchen?“
Die beiden waren sofort einverstanden und sofort machten wir uns auf den Weg. Ich konnte es kaum erwarten ihn wieder zu sehen. Dabei war es noch gar nicht so lange her, dass ich ihn zuletzt sah. Vielleicht gab er mir ja die nötige Hoffnung, die ich jetzt brauchte. Jetzt mussen wir Schadensbegrenzung betreiben. Es lag viel Arbeit vor uns.

Fortsetzung folgt …

So, endlich habe ich diesen Teil auch mal fertig. Was sagt ihr dazu?

Schreibklick März: Valentinstag

so zum Schreibklick zum Thema Valentinstag ist mir tatsächlich was eingefallen und hier kommt die Geschichte. Ich schrieb es am 17.02.18 ab.

Valentinstag

Meine Freundin Celina und ich gingen durch den Einkaufsladen. Man merkte, dass es auf Valentinstag zu ging. Eine ganze Ecke war voll Kitsch und Liebeskram. Gott, wie ich das hasste. Ich stand überhaupt nicht auf diesen Tag. Die Kaufhäuser machten damit nur Geld. Alles kommerziell. Das war ja nicht mal unser Feiertag. Leider war Celina total im Valentinsfieber.
„Oh, sieh mal, dieser Herzteddy ist sowas von süß!“, strahlte sie und nahm ihn sofort von dem Tisch und knuddelte ihn.
Ich rollte nur mit den Augen. „Bitte Celina. Muss das sein? Ich möchte gerne noch in den Buchladen.“
„Aber du weißt, dass ich diese Sachen liebe.“ Celina ließ sich nicht beirren. Ich seufzte während sie den Teddy weglegte und eine Tasse voller Herzen begutachtete. Ich ließ sie gewähren. Wenn auch nur wiederwillig.
„Sind Sie an unseren Valentinssachen interessiert? Die sind erst vor ein paar Tagen brandneu hier rein gekommen“, erklang dann eine Stimme hinter mir. Ich zuckte zusammen. Das konnte nicht sein.
Ich drehte mich um und sah direkt in seine Augen. Cedrics Augen. Wie lange hatte ich ihn schon nicht mehr gesehen und er sah immer noch so gut aus wie früher. Geheimnisvolle grüne Augen, blonde struppige Haare, kantiges Gesicht, muskulöser Körper. Das alles kam mir so vertraut vor. Es sollte verboten sein so gut auszusehen.
„Wow!“, brach Ced dann das Schweigen. „Es ist lange her.“
„Allerdings. Wenn ich mich nicht recht erinnere wolltest du damals immer Arzt oder Astronaut werden. Wie ich sehe verkaufst du jetzt stattdessen Valentinssachen?“
Er lachte herrlich. Ich hatte vergessen wie schön es war ihn lachen zu hören.
„Tja, was soll ich zu meiner Verteidigung sagen? Ich war schon immer hoffnungslos romantisch.“ Er machte eine Kunstpause. „Aber ich kann dich beruhigen. Ich studiere tatsächlich nebenbei Medizin. Bist du denn Legoverkäuferin geworden? Das war doch immer dein Traumberuf, oder?“
„Charmant wie immer, was?“, grinste ich. „Es ist unglaublich dich wieder zu sehen. Es ist so lange her.“
„Viel zu lange“, stimmte er mir zu.
Bis jetzt hatte sich Celina weiterhin mit dem Liebeskram beschäftigt, aber jetzt sah sie auf. Vielleicht war ihr auch einfach aufgefallen, dass ich mich seit einiger Zeit nicht mehr beschwerte. Es dauerte etwas bis sie Cedric erkannte, aber dann machte sie große Augen.
„Ced? Was machst du denn hier?“, fragte sie und klang ebenso überrascht wie ich.
„Da er so ein Romantiker ist verkauft er jetzt offenbar Valentinssachen“, antwortete ich etwas unsicher an seiner Stelle.
„Du arbeitest hier?“, staunte sie.
„Nebenberuflich“, nickte er.
„Wir sollten auch los. Du weißt schon. Der Buchladen wartet“, erinnerte mich meine Freundin.
„Ja, ich sollte jetzt auch weiter arbeiten. War schön euch wieder zu sehen.“ Ich kannte ihn sehr gut. Deswegen merkte ich, dass er zögerte. Schließlich gab er sich einen Ruck. Würdest du vielleicht mal mit mir ausgehen oder einen Kaffee trinken oder so? Ich könnte dir eine Valentinskarte schicken.“
Ich zuckte zusammen und bevor ich antworten konnte gab ihm Celina einen Klaps auf den Kopf.
„Tut mir Leid. Vergiss das mit der Valentinskarte“, entschuldigte er sich sofort.
Das Problem war nur, dass unsere Beziehung aufgrund einer Valentinskarte in die Brüche ging. Ein Missverständnis. Das erfuhr ich später, aber da war es schon zu spät dafür. Jetzt wusste ich auch wieder wieso ich den Valentinstag so hasste.
„Besser nicht. Wir wissen beide wie das ausgeht.“ Zwischen mir und Cedric konnte es gar nicht gut enden. Dennoch sah er geknickt aus.
„Okay, vermutlich hast du Recht. Es war jedenfalls schön dich wieder zu sehen.“
Er wollte sich schon umdrehen als ich ihn zurück hielt. „Ced?“
„Ja?“ Er sah mich so hoffnungsvoll an, dass es weh tat.
„Vielleicht könnten wir doch zusammen einen Kakao trinken gehen?“, fragte ich.
Er sah Celina kopfschüttelnd an. „Konntest du sie immer noch nicht dazu überreden Kaffee zu trinken?“
„Da ist jeder Versuch zwecklos“, versicherte meine Freundin ihm.
„Das würde ich sehr gerne, Miriam. Es würde mich sehr freuen“, sagte er schließlich.
„Solange es nicht am Valentinstag ist ist mir alles recht“, bemerkte ich.
„Vielleicht am Wochenende? Was ist mit Freitag?“, schlug er vor.
„Klingt gut“, stimmte ich ihm zu.
„Schön. Ich muss jetzt wirklich leider weiterarbeiten.“ Er verabschiedete sich und ging fort. Mal wieder.
„Wow, dass du Ced noch mal eine Chance gibts hätte ich nicht gedacht“, gestand Celina mir.
„Es war ein Missverständnis, Lia. Ich wünschte ich hätte es eher herausgefunden. Ich habe nie aufgehört ihn zu lieben.“
„Also denkst du es besteht für euch noch eine Chance?“ Celina war schon immer ein Fan von der Vorstellung von mir und Cedric als Paar gewesen.
„Ja, ich denke schon.“

Cedric und ich trafen uns tatsächlich. Wir gingen zusammen was trinken und dann auch irgendwann mal ins Kino. Eins führte zum anderen und wir kamen wieder zusammen, aber bis wir auch zusammen wohnten verging noch einige Zeit. Wir sahen uns übrigens niemals am Valentinstag. Wir hatten eine zweite Chance bekommen und die wollten wir nutzen. Cedric und ich für immer. Mittlerweile fuhren wir am Valentinstag meistens weg. Wir ignorierten ihn größtenteils, aber wir verbrachten ihn wieder zusammen.

Ende

So, das war meine Valentinsgeschichte für euch. Ich hoffe sie hat euch gefallen.