Etüde 40/63: Beste Freunde Teil 4

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

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abc.etüden 2022 46+47 | 365tageasatzaday

Rolle
halbherzig
belohnen.

Ich sah ein gemütliches Wohnzimmer vor  mir und dennoch kam es mir eigenartig vor. Auch hier waren an den Wänden Bildern. Ähnlich wie die, die mich hier her geführt hatten. Ich betrachtete die Bilder, die sich bewegten.  Auf einer konnte man meinen ein Schauspieler würde eine Rolle als Stuntman bekommen. Ein anderes Bild zeigte viele Blumen und wieder ein anderes Bild zwei Herzen. Und so gab es noch viele weitere Bilder. Ich war so überfordert, dass ich gar nicht hörte wie jemand reinkam. Es war der Mann aus meinem Traum.

Ich konnte ihn nur anstarren, denn obwohl ich geahnt hatte wohin mich die Bilder führten, war es ein Schock ihn vor mir zu sehen. Er schenkte mir ein Lächeln als wäre es für ihn das Selbstverständlichste auf der Welt. Für mich war es das allerdings gar nicht. Offenbar machte er nichts halbherzig. Wir musterten uns eine Weile, ohne was zu sagen. Dann fragte ich ihn: „Was mache ich hier?“
„Hast du Lust auf eine kleine Reise?“, fragte er nur ohne weitere Erklärung.
„Ähm, wohin gehts denn und komme ich wieder zurück nach Hause?“, wollte ich wissen.
„Das ist eine Überraschung“, erklärte er. „Und wenn du möchtest kommst du danach natürlich wieder nach Hause..“

Hm, was sollte ich tun? Auf eine unbekannte Reise mit einem unbekannten Mann? Aber immerhin mit Rückfahrkarte? Normal machte ich sowas nicht, aber ich war neugierig. Als er meinte ich würde mich damit selber belohnen war ich fast überzeugt ihn zu begleiten. Konnte ich da wirklich was falsch machen? Aber wieso gab er mir diese Möglichkeit und wer war er? Ich hatte so viel Fragen im Kopf, was er offenbar bemerkte.
„Wir reden unterwegs“, versprach er mir. Reichte mir was. Ich ging sonst keine Risiken ein, aber vielleicht lohnte es sich ja wirklich. Also willigte ich ein.

Fortsetzung folgt ….

Und was meint ihr?

Eventuell schreibe ich in der Weihnachtszeit mit den Weihnachtsworten weiter und veröffentliche es nach Weihnachten. Mal sehen wie es passt.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit.

 

 

Etüde 39/62: Beste Freunde Teil 6

heute gibts wieder die Etüde und ich bin mit dabei.

Schildkröte
großzügig
flehen.

 

Wie immer ist hier die Verlinkung der anderen Teile: Klick Wie immer bin ich nicht zur Überarbeitung gekommen.

abc.etüden 2022 44+45 | 365tageasatzaday

Beste Freunde Teil 6

Wir standen immer noch irritiert vor den Bildern. Lex sah mich gequält an.
„Du willst das wirklich tun, oder?“
Aber es war keine Frage. Er wusste, dass meinen Entscheidung feststand.
„Wehe du kommst nicht wieder zurück. Denk an meine Schildkröte. Die wird dich vermissen“, warnte er mich.
„Ach, nur deine Schildkröte, ja?“, fragte ich scherzhaft. Und überhaupt. Seit wann hatte Lex eine Schildkröte. Wie kam er nur darauf?
„Irgendwas musste ich ja sagen. Vergiss es einfach“, seufzte er unzufrieden.
Und so umarmten wir uns zum Abschied. Ich hatte schon ein bisschen Bammel, was mich erwartete.

Schließlich räumte Lex großzügig das Feld. Er trat zurück und die Bilder zeigten sich wieder. Plötzlich war da eine Schildkröte, die in eine Richtung zeigte. Ich seufzte. Ernsthaft jetzt? Diese Bilder waren einfach nur seltsam.
Ich warf einen letzten Blick zu Lex zurück und er nickte mir aufmunternd zu. Also drehte ich mich um und folgte den Bildern. Sie veränderten sich immer wieder bis das letzte eine Tür zeigte.
Ich warf einen letzten Blick zurück und dann stellte ich mich auf das letzte Feld. Ich war froh, dass ich nicht hatte flehen müssen, damit Lex ging und doch war ich traurig, dass er nicht mitkommen konnte.

Als ich auf der Tür stand tat sich der Boden unter mir auf. Ich fiel in ein Loch und kam dann auf einer Matte auf. Erst war es dunkel, aber zunehmend wurde es heller um mich herum. Ich gewöhnte mich an meine Umgebung, konnte aber nicht fassen, was ich hier sah. Wo war ich hier bloß gelandet?

Fortsetzung folgt …

Etüde 38/61: Beste Freunde Teil 5

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

Billard
aktuell
gestalten.

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Aktuell schaffe ich es nicht eine Übersicht zu machen, deswegen gehts nur mit Durchklicken. Irgendwann.

Aus irgendeinem Grund passt dieses Bild perfekt zu meinem Text.

abc.etüden 2022 42+43 | 365tageasatzaday

Beste Freunde Teil 5

Also drehte ich mich zu meinem besten Freund um und fragte :“Siehst dudie Bilder auch?“
Gerade zeigte das aktuelle Bild den Mann aus dem Traum wie er Billard spielte. Stirnrunzelnd betrachtete ich das Bild. Ernsthaft jetzt?
Lex sah nach unten auf die Bilder. Nun war er es, der die Stirn runzelte und sah genauer hin.
„Seltsam, die sind mir vorher gar nicht aufgefallen. Ist das ein Billardtisch?“, fragte er leicht verwirrt.
„Sieht ganz so aus“, gab ich seufzend zu.
„Was glaubst du, bedeuten die Bilder?“, wollte er von mir wissen.
„Keine Ahnung, aber wenn ich weitergehe verändern sie sich. Ich glaube sie wollen, dass ich ihnen folge“, antwortete ich ihm, auch wenn ich wusste wie seltsam das klang.

Doch Lex kannte mich gut genug um keine Fragen zu stellen. Er vertraute mir. Das einzige, was er fragte war: „Und wohin?“
Aktuell habe ich da keine Ahnung.“
Ich wollte ihm nicht von dem Mann aus meinem Traum erzählen.
„Und du glaubst ich lasse dich alleine losziehen, wenn du keine Ahnung hast, wo du hin willst. Vorausgesetzt diese Bilder zeigen dir wirklich einen Weg?“, fragte er weiter.
„Nein, eigentlich nicht.“
Natürlich würde er mich nicht alleine gehen lassen. Dazu kannte ich Lex zu gut. Eigentlich war ich auch froh, dass er mitkommen wollte.

Doch das würde sich schwieriger gestalten als ich gedacht hatte. Offenbar hatten die Bilder ein Eigenleben. Denn Lex wollten sie sich wohl nicht zeigen. Plötzlich erschien kein neues Bild mehr vor unseren Augen. Ratlos sah Lex mich an.
„Ich glaube die Bilder wollen nicht, dass du mitkommst“; sagte ich kleinlaut, Das würde ihm nicht gefallen.
„Hergott noch mal, Frieda. Das kann doch nicht wahr sein. Ich werde dich nicht alleine gehen lassen“, stellte er noch mal klar und sah mich böse an.
Aber hatten wir wirklich eine Wahl?

Und was habt ihr heute für Ideen? Was sagt ihr zu meinem Text?

 

Etüde 37/60: Beste Freunde Teil 4

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 40+41 | 365tageasatzaday

Megan – konnte ohne Fortbewegungsmittel von A nach B kommen, konnte so schnell laufen, dass man sie nicht sah. Ausbildung bei der Bahn
Leah – liebte das Meer, konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff, Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin
Lennart – Konnte auf jeden Berg steigen ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit, brauchte nicht mal trainieren, ging zur Schule
Alex (Lex)  – Mensch
Hauptperson – Mensch

Zeitlupe
behäbig
verprassen.

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Beste Freunde Teil 4

Doch irgendwann waren wir tastsächlich angekommen. Es kam mir wie in Zeitlupe vor als wir ausstiegen. Ich hatte keine Ahnung, wo wir waren, da ich nicht auf die Ansage des Zuges geachtet hatte oder sie war aus gewesen. Jedenfalls sah es hier am Bahnhof sehr bunt aus. Das verwunderte mich schon mal. Die Kacheln waren bunt und der Fußboden auch. Und die Bilder sahen lebendig aus. Total verrückt.
„Wo sind wir hier?“, fragte ich meine Freunde.
„Lass dich überraschen“, machte Lex es nur geheimnisvoll, nahm meine Hand und zog mich mit sich.

Und so ließ ich es geschehen. Was blieb mir auch anderes übrig? Ich schlenderte behäbig den bunten Boden entlang. Plötzlich waren da überall Bilder zu sehen, die sich veränderten und dann sah ich wieder den Mann aus dem Traum. Er war in einem Bild und lächelte mich an. Es war wieder vor dem Haus, wo ich auf der Bank gesessen hatte. Verwirrt sah ich es an. Der Mann sah wirklich gut aus. Aber ich traute mich kaum aufzusehen. Ich konnte Lex doch jetzt nicht in die Augen sehen.

Außerdem konnte ich mich gerade sowieso nicht auf meine Freunde konzentrieren. Die Bilder wechselten sich und in jedem von ihnen war der Junge aus dem Traum. Es war als würden sie mir den Weg zeigen. Ich folgte den Bildern. Ich wollte nichts davon verpassen. Ich wusste nicht, was die anderen machten, aber ich hoffte sie folgten mir. Oder vielleicht hoffte ich das auch nicht. Ich war mir nicht sicher wo der Weg hinführte. Jedenfalls nirgends, wo die Leute verprassen, hoffte ich.

„Frieda? Frieda was ist los?“, hörte ich Lex dann hinter mir rufen, doch ich rannte einfach weiter.

Fortsetzung folgt …

Ehrlich gesagt müsste ich erst noch nachgucken wie sie heißt. Vielleicht auch nicht Frieda. Hatte ich schon mal einen Namen für sie? Was meint ihr?

Etüden 36/59: Beste Freunde Teil 3

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Megan – konnte ohne Fortbewegungsmittel von A nach B kommen, konnte so schnell laufen, dass man sie nicht sah. Ausbildung bei der Bahn
Leah – liebte das Meer, konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff, Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin
Lennart – Konnte auf jeden Berg steigen ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit, brauchte nicht mal trainieren, ging zur Schule
Alex (Lex)  – Mensch
Hauptperson – Mensch

 

Regentonne
sensibel
schwanken
.

abc.etüden 2022 38+39 | 365tageasatzaday

Beste Freunde Teil 3

Ich träumte davon, dass es regnete. Es war ein lauer Sommerregen, den ich total liebte. Die Regentonne stand bereit und ich saß unter der Veranda und sah dem Regen dabei zu wie er gleichmäßig auf dem Boden tropfte. Ich lächelte und war total entspannt. Dann sah ich plötzlich ihn vor mir. Er war wunderschön und definitiv nicht Lex. Wer war er? Wenn man mich fragte wirkte er auf den ersten Blick sensibel, aber auch sehr interessant. Er sah mich an und ich sah ihn an und wir lächelten uns zu. Dann verschwand er wieder und er Regen hörte auf. Meine Welt begann zu schwanken und ich wachte wieder auf.

Ich hatte mich mittlerweile direkt an Lex angekuschelt und rappelte mich mühsam wieder auf. Verlegen sah ich ihn an und er lächelte mir zu.
„Hey, du kannst ganz schön besitzergreifend werden, wenn du schläfst“, neckte er mich.
„Oh“, meinte ich verlegen. „Tut mir leid.“
„Ach, was. Ich fand es schön“, winkte er ab und schenkte mir ein warmes, wunderschönes Lächeln. Ich war so hoffnungslos verloren, was ihn anging. Plötzlich spielte der Mann aus dem Traum keine Rolle mehr, aber vielleicht sollte er das.
Ich schluckte und nahm jetzt auch noch alles andere außer Lex wahr. Megan grinste mich wissend an und ich seufzte. Vor ihr konnte ich sowieso nichts verheimlichen. Sie wusste schon lange, was ich für Lex empfand.
„Na, dann“, sagte ich schließlich. „Sind wir bald da?“
„Solange hast du nun auch wieder nicht geschlafen“, bemerkte Lex und so hörte ich nun doch Megan und ihm zu. Zumindest für eine Weile.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüden 35/59: Beste Freunde Teil 2

Heute nehme ich wieder an dieser Aktion teil und schreibe nun die Fortsetzung meiner letzten Geschichte.

Das hier mache ich für mich als Stütze, da ich so schnell Details vergesse.

Megan – konnte ohne Fortbewegungsmittel von A nach B kommen, konnte so schnell laufen, dass man sie nicht sah. Ausbildung bei der Bahn
Leah – liebte das Meer, konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff, Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin
Lennart – Konnte auf jeden Berg steigen ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit, brauchte nicht mal trainieren, ging zur Schule
Alex (Lex)  – Mensch
Hauptperson – Mensch

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Und hier ist mein Text:

Brechreiz
anschmiegsam
buchstabieren.

abc.etüden 2022 36+37 | 365tageasatzaday

Beste Freunde Teil 2

Der Sommer war immer die Zeit, die uns zusammenführte. Ohne den Brechreiz, der sonst manchmal für uns parat stand. Wir waren frei und unabhängig und das nutzen wir aus. Selbst Megan hatte dann ein paar Wochen frei. Diesmal wollten wir eine Reise ins Nachbarland machen. Es war ein Land voller Farbe und Magie. Und nicht so langweilig wie bei uns. Lex kam mich abholen und zusammen wollten wir zu den anderen. Wir fuhren natürlich mit dem Zug. Was sonst?

Wir trafen uns alle am Bahnhof. Der war nicht so groß und wir brauchten keinen bestimmten Treffpunkt. Aber wir waren sehr anschmiegsam bei unserer Umarmung. Megan, Leah und ich begannen uns sofort über die Reise zu unterhalten und planten schon unseren nächsten Stopp. Lex lächelte mir zu und wandte sich dann an die Jungs. So verbrachten wir ein paar Minuten bis der Zug kam.
Im Zug saß ich neben Lex. Dann konnte ich mich schön an ihn kuscheln.

Megan und Leah saßen uns gegenüber. Lennart einen Platz weiter. Megan schwärmte mal wieder von ihrem Zug fahren und manchmal sprach sie so fachmäßig, dass ich das Gefühl hatte, sie müsse alles dreimal buchstabieren. Schließlich lehnte ich mich an Lex an und ließ Megan reden. Max würde sich schon darum kümmern. Er war da durchaus interessierter Lex war gut in sowas und ich konnte noch etwas ausruhen. Und so schlief ich irgendwann tatsächlich ein.

Fortsetzung folgt …

Etüden 34/ 58: Beste Freunde

Heute gibts noch mal eine Etüde. Mal sehen was ich zaubere. (Okay, eigentlich schon gestern, aber da habs ich dann doch nicht geschafft.

Etüdensommerpausenintermezzo 2022 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday

Beste Freunde

Ich war mit meinem besten Freund in einem Cafe. Er bedeutete mir unheimlich viel und wir erzählten uns eigentlich alles voneinander. Doch manchmal dachte ich trotzdem: Wie wenig wir einander kennen.  Wir hatten uns damals am Flughafen kennen gelernt und gemerkt, dass wir gar nicht weit voneinander entfernt wohnten. So trafen wir uns fast täglich und freundeten uns an. Wir standen täglich in aller Herrgottsfrühe auf und liefen zusammen. Hinterher setzten wir uns auf die Bank im Park und redeten. Wir redeten und redeten und redeten.

Ich liebte seine blauen Kulleraugen und sein herzliches Lächeln. Ich liebte seinen Humor und seine Selbstverständlichkeit höflich zu sein. Ich war einfach gerne mit ihm zusammen. Aber oft fragte ich mich ob da vielleicht mehr zwischen uns war. Dann huschte ein Schatten über mein Gesicht. Ich traute mich einfach nicht ihn zu fragen. Ich wollte unsere Beziehung zueinander nicht zerstören. Ich wollte ihn einfach nicht verlieren. Aber irgendwas musste sich doch verändern, oder?

Wir hatten auch einen gemeinsamen Freundeskreis und unternahmen mit ihnen immer mal wieder Dinge gemeinsam. Manche von ihnen waren allerdings übernatürlich. Megan konnte ohne in eine Regionalbahn oder ein Flugzeug steigen zu müssen von A nach B kommen. Sie konnte einfach so schnell laufen, dass man sie gar nicht dabei sah. Leah liebte das Meer und konnte tauchen ohne zusätzlichen Sauerstoff. Sie war eine Wasserratte wie es im Buche stand. Oder auch nicht. Lennart konnte auf jeden Berg steigen, ohne aus der Puste zu kommen. Seine Lunge machte alles mit. Er brauchte nicht mal wirklich trainieren. Das war schon ziemlich beeindruckend.

Lex und ich waren dagegen ganz normale Menschen. Wir hatten gerade Sommerpause in Form von Ferien und genossen die freie Zeit. Ironischer Weise versuchte Megan tatsächlich als Bahnfahrerin. Keine Ahnung warum, aber sie behauptete es würde ihr Spass machen. Lennart ging auch noch in die schule und Leah war Bademeisterin oder Rettungsschwimmerin oder was auch immer.

Ich hatte keine so gute Wasserorientierung wie Leah, liebte dsa Meer aber trotzdem. Und vor allem liebte ich Alex. Wir waren eine coole Gruppe und hatten jede Menge Spaß. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal. Erst mal nutzen wir die Sommerpause Zum entspannen

Ende

 

Und was meint ihr?

Etüden 33/47: Meeresflüstern Teil 2

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

 

hier gehts zum ersten Teil: Klick

Wiedergeburt
blümerant
antanzen.

abc.etüden 2022 25+26 | 365tageasatzaday

Meeresflüstern Teil 2

Nun blieb sein Blick auch an mir hängen. Sein Lächeln verrutschte und er zog konzentriert die Stirn. Dann kam er auf mich zu. Oh, Gott. Er kannte mich doch, oder? Warum fühlte sich dieser Moment nur wie eine Wiedergeburt an? Und dann stand er direkt vor mir und sah mich fragend an. Ich erwiderte seinem Blick fest. Dann lächelte er wieder so strahlend. Dieses Lächeln. Warum kam es mir nur so bekannt vor? Ich musterte ihn genauer. Er sah gut aus. Keine Frage. Aber das alleine konnte es nicht sein.

Und dann fing er an zu sprechen und seine Stimme rief Erinnerungen in mir wach. Erinnerungen an einen blumeranten Sommer und eine laue Nacht. War er das gewesen? War er dieser Mann? Es war dunkel gewesen. Ich hatte nicht viel von ihm sehen können. Es hatte Licht gegeben, aber er selbst war im Schatten gewesen. Aber er kam mir so bekannt vor. Er könnte es sein. War es nicht auch am Meer gewesen? Es ist so lange her. Aber woher kamen diese Gedanken? Warum konnte ich mich nicht richtig an diese Zeit erinnern?

„Woher kenne ich dich?“, fragte er mich mit seiner samtenen Stimme. Er sah mir in die Augen und ich war ganz verzückt von ihm.
„Das habe ich auch überlegt. Also woher ich dich kenne. „Aber es fällt mir nicht ein.“
„Mir auch nicht.“ Er sah nachdenklich aus und vielleicht auch ein bisschen verirrt. „Aber deine Stimme kommt mir bekannt vor.“
Okay, dann hatten wir wohl was gemeinsam.
„Und was jetzt?“, fragte ich ihn, weil mir sonst nichts einfiel.
„Finden wir es heraus“, sagte er nur. Was immer das heißen mochte.
Und dann war ich überrascht, weil er mich küsste. Das Meer rauschte um mich herum und ich spürte wie die Wellen plötzlich um meine Füße schwappten als würden sie mich antanzen.

Fortsetzung folgt …

Wobei ich es mir wieder etwas offen halte ob es eine Fortsetzung geben wird oder nicht. Offen ist es ja schon noch.

Und was meint ihr?

Etüde 32/46: Meeresflüstern

Heute gibts wieder eine Etüde. Mal sehen was die Wörter so bringen.

 

Yachtclub
besenrein
abspecken.

abc.etüden 2022 23+24 | 365tageasatzaday

Meeresflüstern

Ich war am Meer und genoss die Sonne auf meiner Haut. Ich ging an einem Yachtclub vorbei, achtete aber kaum auf ihn. Er war nicht mein Ziel. Im Gegenteil. Ich wollte weiter unten an den Strand entlang spazieren gehen. Ich liebte es am Meer zu sein und lebte schon mein ganzes Leben hier.  Ich kannte die Menschen aus der Stadt und mein Leben und war zufrieden damit. Ich hatte meine Freunde hier und war mit einer lebhaften Fantasie geboren worden. Ich genoss mein Leben an der See.

Während ich am Strand spazieren ging konnte ich am besten nachdenken. Mein Leben war nicht besenrein, aber ich war zufrieden. Besser als am Meer zu leben ging es nicht. Ich hatte auch nie das Bedürfnis weg zu ziehen. Ich liebte den Anblick des Meeres beim Strahlenden Sonnenschein, die Sonnenuntergänge am Wasser und das Glitzern, dass alles so magisch machte. Ich liebte den Sand unter meinen Füßen und dass man einfach so ins Watt gehen konnte. Das Meer hatte einfach seine ganz besondere Magie an sich. Es war eine ganz andere Welt. Und sie ließ mich immer wieder glücklich lachen.

Doch an diesem Tag veränderte sich etwas als eine junge Frau, die etwas mehr Kilo am Körper hatte zum Abspecken am Strand an mir vorbei lief. Es ging nicht um die Frau sondern um den Mann, der hinter ihr her lief. Er kam mir bekannt vor, aber ich wusste nicht woher. Und dann sah er mir direkt in die Augen. Sie waren genauso blau wie das Meer neben mir. Fragend sah er mich an und dann lächelte er. Und dieses Lächeln. Wow. Einfach wow. Dieses Lächeln. ich war hin und weg.  Wer war dieser Mann?

Ich bin noch nicht sicher ob es eine Fortsetzung wird oder so bleibt. Warten wir mal auf die nächsten Wörter. Beides ist möglich.

Was meint ihr?

Etüde 31/45: Das magische Korsett Teil 23

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Extraetüden 22.22 | 365tageasatzaday

 

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Giraffe, mondsüchtig, suchen
Wetterbericht, ordentlich, irisieren.

Das magische Korsett: Teil 23

Es vibrierte unter meinen Füßen und plötzlich stand ich wieder vor dem Schaufenster, wo meine Reise angefangen hatte. Von Lance war keine Spur zu sehen. Auch das Korsett trug ich nicht mehr sondern meine ganz normalen Sachen. Was war passiert. hatte es wirklich geklappt. Ich sah mir das Schaufenster an und war ziemlich perplex. Die Puppe im Fenster trug mein Korsett und seltsamer Weise hatte sie eine Giraffe auf dem Arm. Neben ihr stand eine weitere Puppe, die Lance hätte darstellen können, doch von Lance fehlte jede Spur.

Hier wirkte nichts mondsüchtig und alles wirkte sehr normal. Hatte ich das alles nur geträumt. Aber das Korsett gab es wirklich. Hatte es einfach nur geklappt. Ich wusste gar nichts mehr und war total verwirrt.  Was war hier los? Sollte ich einfach gehen oder würde Lance auch noch auftauchen? Kam er aus dieser Stadt oder aus einer ganz eigenen Zeit. Aber wenn das so wäre, wäre er nicht in diesem Schaufenster, oder? Aber was wusste ich schon. Ich hatte keine Ahnung was das alles gewesen war und war verwirrter denn je.

Und dann kam plötzlich eine Gestalt näher. Ich spürte sie als würde ich sie suchen. Und ich drehte mich um. Da war er. Lance in seiner ganzen Pracht. Es gab ihn also wirklich und er schien auch in meine Zeit zu gehören.
„Lance?“, frage ich ihn verwirrt.
Er nickte und strahlte mich an. „Es hat funktioniert. Hat es bei dir auch hier begonnen?“
„Ja, und mein Korsett hängt im Schaufenster zusammen mit der Giraffe“, antwortete ich immer noch fasziniet.
Lance lachte nur. „Na, sowas. Das gibts doch nicht. Wie schön.“
„Und was machen wir jetzt?`“, fragte ich ihn, weil ich einfach keine Ahnung hatte. Nach dem Wetterbericht gucken jedenfalls nicht, oder?

„Wir gehen nach Hause. Deswegen sind wir doch hier, oder?“
„Ja.“
Er hatte recht. Wir mussten nach Hause. Wir waren zurück. Das irisieren des Teiles hatte offenbar geholfen.
„Werden wir uns wieder sehen?“, fragte ich ihn noch.
„Wenn du möchtest. Klar.“ Er schenkte mir ein Lächeln und ich lächelte ebenfalls.
„Ja, möchte ich. Du bist der einzige mit dem ich über das Geschehene reden kann. Wir haben viel zusammen erlebt.“
„Das haben wir“, bestätigte er. „Hast du dein Handy dabei? Ich kann dir meine Nummer geben.“
Ich wühlte in meiner Tasche und fand mein Handy tatsächlich. Ich reichte es Lance, damit er seine Nummer eintippen konnte, was er auch tat. Außerdem rief er mich an, damit er auch meine Nummer hatten.
„So, jetzt können wir uns jeder Zeit erreichen“, meinte er zufrieden. „Aber jetzt sollten wir erst mal nach Hause gehen.
„Okay.“
Und so verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns auf den Weg. Er ging in die eine Richtung und ich in die andere. Ich hatte ihn gar nicht gefragt wo er wohnte. Was für eine verrückte Reise. Doch einer war zurück geblieben. Ich würde mich immer an ihn erinnern und ihn nie vergessen.

ENDE

Ha, ich habs doch geschafft. Heute fand ich, dass es nun endlich Zeit war für das Ende? Die Länge und die Wörter passten. Aber schon seltsam, dass die Reise nun zu Ende ist. Ein Jahr hat mich die Geschichte nun begleitet. Wahnsinn. Was meint ihr?