Etüden 33/47: Meeresflüstern Teil 2

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

 

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Wiedergeburt
blümerant
antanzen.

abc.etüden 2022 25+26 | 365tageasatzaday

Meeresflüstern Teil 2

Nun blieb sein Blick auch an mir hängen. Sein Lächeln verrutschte und er zog konzentriert die Stirn. Dann kam er auf mich zu. Oh, Gott. Er kannte mich doch, oder? Warum fühlte sich dieser Moment nur wie eine Wiedergeburt an? Und dann stand er direkt vor mir und sah mich fragend an. Ich erwiderte seinem Blick fest. Dann lächelte er wieder so strahlend. Dieses Lächeln. Warum kam es mir nur so bekannt vor? Ich musterte ihn genauer. Er sah gut aus. Keine Frage. Aber das alleine konnte es nicht sein.

Und dann fing er an zu sprechen und seine Stimme rief Erinnerungen in mir wach. Erinnerungen an einen blumeranten Sommer und eine laue Nacht. War er das gewesen? War er dieser Mann? Es war dunkel gewesen. Ich hatte nicht viel von ihm sehen können. Es hatte Licht gegeben, aber er selbst war im Schatten gewesen. Aber er kam mir so bekannt vor. Er könnte es sein. War es nicht auch am Meer gewesen? Es ist so lange her. Aber woher kamen diese Gedanken? Warum konnte ich mich nicht richtig an diese Zeit erinnern?

„Woher kenne ich dich?“, fragte er mich mit seiner samtenen Stimme. Er sah mir in die Augen und ich war ganz verzückt von ihm.
„Das habe ich auch überlegt. Also woher ich dich kenne. „Aber es fällt mir nicht ein.“
„Mir auch nicht.“ Er sah nachdenklich aus und vielleicht auch ein bisschen verirrt. „Aber deine Stimme kommt mir bekannt vor.“
Okay, dann hatten wir wohl was gemeinsam.
„Und was jetzt?“, fragte ich ihn, weil mir sonst nichts einfiel.
„Finden wir es heraus“, sagte er nur. Was immer das heißen mochte.
Und dann war ich überrascht, weil er mich küsste. Das Meer rauschte um mich herum und ich spürte wie die Wellen plötzlich um meine Füße schwappten als würden sie mich antanzen.

Fortsetzung folgt …

Wobei ich es mir wieder etwas offen halte ob es eine Fortsetzung geben wird oder nicht. Offen ist es ja schon noch.

Und was meint ihr?

Etüde 32/46: Meeresflüstern

Heute gibts wieder eine Etüde. Mal sehen was die Wörter so bringen.

 

Yachtclub
besenrein
abspecken.

abc.etüden 2022 23+24 | 365tageasatzaday

Meeresflüstern

Ich war am Meer und genoss die Sonne auf meiner Haut. Ich ging an einem Yachtclub vorbei, achtete aber kaum auf ihn. Er war nicht mein Ziel. Im Gegenteil. Ich wollte weiter unten an den Strand entlang spazieren gehen. Ich liebte es am Meer zu sein und lebte schon mein ganzes Leben hier.  Ich kannte die Menschen aus der Stadt und mein Leben und war zufrieden damit. Ich hatte meine Freunde hier und war mit einer lebhaften Fantasie geboren worden. Ich genoss mein Leben an der See.

Während ich am Strand spazieren ging konnte ich am besten nachdenken. Mein Leben war nicht besenrein, aber ich war zufrieden. Besser als am Meer zu leben ging es nicht. Ich hatte auch nie das Bedürfnis weg zu ziehen. Ich liebte den Anblick des Meeres beim Strahlenden Sonnenschein, die Sonnenuntergänge am Wasser und das Glitzern, dass alles so magisch machte. Ich liebte den Sand unter meinen Füßen und dass man einfach so ins Watt gehen konnte. Das Meer hatte einfach seine ganz besondere Magie an sich. Es war eine ganz andere Welt. Und sie ließ mich immer wieder glücklich lachen.

Doch an diesem Tag veränderte sich etwas als eine junge Frau, die etwas mehr Kilo am Körper hatte zum Abspecken am Strand an mir vorbei lief. Es ging nicht um die Frau sondern um den Mann, der hinter ihr her lief. Er kam mir bekannt vor, aber ich wusste nicht woher. Und dann sah er mir direkt in die Augen. Sie waren genauso blau wie das Meer neben mir. Fragend sah er mich an und dann lächelte er. Und dieses Lächeln. Wow. Einfach wow. Dieses Lächeln. ich war hin und weg.  Wer war dieser Mann?

Ich bin noch nicht sicher ob es eine Fortsetzung wird oder so bleibt. Warten wir mal auf die nächsten Wörter. Beides ist möglich.

Was meint ihr?

Etüde 31/45: Das magische Korsett Teil 23

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Extraetüden 22.22 | 365tageasatzaday

 

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Giraffe, mondsüchtig, suchen
Wetterbericht, ordentlich, irisieren.

Das magische Korsett: Teil 23

Es vibrierte unter meinen Füßen und plötzlich stand ich wieder vor dem Schaufenster, wo meine Reise angefangen hatte. Von Lance war keine Spur zu sehen. Auch das Korsett trug ich nicht mehr sondern meine ganz normalen Sachen. Was war passiert. hatte es wirklich geklappt. Ich sah mir das Schaufenster an und war ziemlich perplex. Die Puppe im Fenster trug mein Korsett und seltsamer Weise hatte sie eine Giraffe auf dem Arm. Neben ihr stand eine weitere Puppe, die Lance hätte darstellen können, doch von Lance fehlte jede Spur.

Hier wirkte nichts mondsüchtig und alles wirkte sehr normal. Hatte ich das alles nur geträumt. Aber das Korsett gab es wirklich. Hatte es einfach nur geklappt. Ich wusste gar nichts mehr und war total verwirrt.  Was war hier los? Sollte ich einfach gehen oder würde Lance auch noch auftauchen? Kam er aus dieser Stadt oder aus einer ganz eigenen Zeit. Aber wenn das so wäre, wäre er nicht in diesem Schaufenster, oder? Aber was wusste ich schon. Ich hatte keine Ahnung was das alles gewesen war und war verwirrter denn je.

Und dann kam plötzlich eine Gestalt näher. Ich spürte sie als würde ich sie suchen. Und ich drehte mich um. Da war er. Lance in seiner ganzen Pracht. Es gab ihn also wirklich und er schien auch in meine Zeit zu gehören.
„Lance?“, frage ich ihn verwirrt.
Er nickte und strahlte mich an. „Es hat funktioniert. Hat es bei dir auch hier begonnen?“
„Ja, und mein Korsett hängt im Schaufenster zusammen mit der Giraffe“, antwortete ich immer noch fasziniet.
Lance lachte nur. „Na, sowas. Das gibts doch nicht. Wie schön.“
„Und was machen wir jetzt?`“, fragte ich ihn, weil ich einfach keine Ahnung hatte. Nach dem Wetterbericht gucken jedenfalls nicht, oder?

„Wir gehen nach Hause. Deswegen sind wir doch hier, oder?“
„Ja.“
Er hatte recht. Wir mussten nach Hause. Wir waren zurück. Das irisieren des Teiles hatte offenbar geholfen.
„Werden wir uns wieder sehen?“, fragte ich ihn noch.
„Wenn du möchtest. Klar.“ Er schenkte mir ein Lächeln und ich lächelte ebenfalls.
„Ja, möchte ich. Du bist der einzige mit dem ich über das Geschehene reden kann. Wir haben viel zusammen erlebt.“
„Das haben wir“, bestätigte er. „Hast du dein Handy dabei? Ich kann dir meine Nummer geben.“
Ich wühlte in meiner Tasche und fand mein Handy tatsächlich. Ich reichte es Lance, damit er seine Nummer eintippen konnte, was er auch tat. Außerdem rief er mich an, damit er auch meine Nummer hatten.
„So, jetzt können wir uns jeder Zeit erreichen“, meinte er zufrieden. „Aber jetzt sollten wir erst mal nach Hause gehen.
„Okay.“
Und so verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns auf den Weg. Er ging in die eine Richtung und ich in die andere. Ich hatte ihn gar nicht gefragt wo er wohnte. Was für eine verrückte Reise. Doch einer war zurück geblieben. Ich würde mich immer an ihn erinnern und ihn nie vergessen.

ENDE

Ha, ich habs doch geschafft. Heute fand ich, dass es nun endlich Zeit war für das Ende? Die Länge und die Wörter passten. Aber schon seltsam, dass die Reise nun zu Ende ist. Ein Jahr hat mich die Geschichte nun begleitet. Wahnsinn. Was meint ihr?

 

 

Etüde 30/44: Das magische Korsett Teil 22

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 20+21 | 365tageasatzaday

 

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Das magische Korsett Teil 22

Wetterbericht
ordentlich
irisieren.

Es blieb erst mal weiterhin grün. Die Tiere wurden weniger, aber ein paar begleiteten uns, ohne sich groß bemerkbar zu machen. Vielleicht hätten wir vorher den Wetterbericht lesen sollen, denn die Wolken wurden plötzlich grau. Das konnte nichts gutes verheißen, oder? Ich seufzte. Das gefiel mir alles ganz und gar nicht. Und dann änderte sich die Landschaft vor uns tatsächlich. Es wurde hügeliger und ging bergauf. Ich musste mich ganz schön anstrengend mit Lance mitzuhalten. Aber er sah sich immer wieder um und wartete auf mich.

Oben auf der Kuppe entdeckten wir dann tatsächlich ein Dorf. Es war nur klein, wirkte aber ordentlich. Nur sah man draußen niemanden. Seltsam. Es wirkte so ruhig als sei das Dorf komplett ausgestorben. Das irritierte mich noch viel mehr. Verwirrt sah ich Lance an. Er zuckte nur mit den Achseln und wir sahen uns weiter um. Hier war wirklich nichts obwohl die Häuser intakt aussahen. Obwohl wir uns nicht abgesprochen hatten sahen wir uns schweigend um. Ich fand nichts auffälliges. Doch plötzlich war Lance wieder an meiner Seite. Er sah alamiert aus. Doch er sagte weiterhin nichts.

Und dann entdeckte ich es. Er hatte etwas in der Hand. Es wirkte wie ein kleiner Gegenstand, der ständig seine Farben änderte. Es wirkte wie ein Phänomen mit irisierenden Einfluss.
„Was ist das?“, fragte ich Lance.
„Komm her“, sagte er nur. „Ich habe da eine Idee.“
Er hielt mir seine Hand hin. Ich nahm sie und er hielt den Gegenstand in die Sonne. Es fing an zu blitzen und die Farben veränderten sich in Senkundenschnelle. Ich konnte den Änderungen kaum folgen. Und dann flackerten wir plötzlich wieder. Wir waren umgeben von Farben und Licht und ich hatte keine Ahnung wo wir diesmal hinkamen. Hoffentlich nach Hause. Vielleicht sollte ich einfach langsam mal dieses blöde Korsett ausziehen? Das war mein letzter Gedanke bevor ich endlich wieder auf dem Boden stand.

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

Etüde 29/43: Das magische Korsett Teil 21

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

Das magische Korsett Teil 21

Giraffe
mondsüchtig
suchen.

Verschlungene Wege führten uns schließlich auf eine Straße. Langsam kamen wir wieder in die Zivilisation. Doch es war eine seltsame Gegend. Das hier sollte mein zu Hause sein? Hier lief die ein oder andere Giraffe über die Straße als sei das das Gewöhnlichste auf der Welt. Ich starrte Lance an, der sich interessiert umsieht.
„Was ist hier los? Sicher, dass das unsere Zeit ist?“, fragte ich ihn.
„Ich habe nicht die geringste Ahnung“, antwortete er mir. „Ich dachte wir wären in unserer Zeit, aber vielleicht auch nicht.“

Er sah sich verwirrt um und fragte mich: „Findest du nicht auch, dass diese Tiere mondsüchtig wirken?“
Ähm. Darauf wusste ich nichts zu sagen. Tatsächlich kamen jetzt immer mehr Tiere auf die Straße. Zebras, Löwen, Spatze, Hunde …. Wo kamen die denn auf einmal alle her?
„Lance, glaubst du, das ist normal?“, fragte ich meinen Begleiter.
„Woher soll ich das wissen?“, gab er zurück. „Aber wohl nicht normal für unsere Welt.“
„Also sind wir nicht in unserer Welt?“, hakte ich noch mal nach, jetzt panischer.
„Sieht fast so aus“, gab er schließlich widerwillig zu.

Na, das war ja ganz toll. Und ich hatte gehofft wir wären wenigstens wieder in unsere Welt gelangt. Mussten wir denn jetzt ewig weiter suchen? Was hatte ich mir nur dabei gedacht mit Lance zu reisen. Aber grübeln half mir auch nicht weiter.
„Und jetzt?“, wollte ich von ihm wissen. Er musste doch mehr wissen als ich, oder?
„Gucken wir uns erst mal weiter um“, schlug er vor.
Schaden konnte es nicht. Vielleicht irrten wir uns ja und wir waren doch in unserer Welt. Man konnte nie wissen.
Und so schlenderten wir weiter relativ ziellos durch diese Welt. Was würde uns hier wohl noch erwarten?

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

Etüde 28/42: Das magische Korsett Teil 20

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 16+17 | 365tageasatzaday

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Königskuchen
akribisch
träumen.

Das magische Korsett Teil 20

Ich drehte mich zu Lance um. Er war auch da und sah nicht gerade aus wie ein Königskuchen sondern eher genau so verwirrt wie ich. Wir sahen uns um, aber ich erkannte nichts wieder. Fragend sah ich Lance an.
„Wo sind wir und wo ist Johan abgeblieben?“
„Ich glaube wir sind wieder in unserer Zeit“, antwortete er mir. „Aber wo kann ich dir leider auch nicht sagen. Vielleicht sollten wir uns umsehen.“
„Und Johan?“, fragte ich noch mal nach.
„Er muss für die nächsten zehn Jahre im Raum des Wissens bleiben“, antwortete er und sah mich entschuldigend an. Ich warf ihm einen entsetzten Blick zu.

„Was?“ Ich würde ihn nie wieder sehen? Das gefiel mir nicht.
„Tut mir leid“, sagte er betroffen und sah akribisch auf seine Finger. „Aber wir sollten jetzt gucken, wo wir gelandet sind.“
Er hatte recht. Über Johan konnte ich mir später Gedanken machen. Also machten wir uns auf den Weg um die Gegend zu erkunden. Doch zunächst liefen wir weiterhin im nirgendwo herum. Deswegen setzte ich meine Unterhaltung mit Lance fort.
„Wo kommst du überhaupt her und wie bist du im Raum des Wissens gelandet?“

„Das ist eine lange Geschichte“, antwortete er mir. „Es begann damit, dass ich anfing zu träumen.“
„Hä?“, fragte ich verwirrt und Lance begann mir folgendes zu erläutern.
„Ich träumte von einer anderen Zeit und einer anderen Welt. Ich begegnete nie dagewesenen Dinge. Ich lernte Sachen kennen, die ich mir nie einfach so hätte erträumen können. Vielleicht träume ich immer noch.“
„Aber dann würde dein Traum ganz schön lange gehen, oder?“, fragte ich ihn.
„Allerdings. Und das bereitet mir Sorgen.“
„Was geschieht als nächstes in diesem Traum?“, wollte ich von ihm wissen.
„Keine Ahnung. Wir werden sehen.“
Das war nicht gerade eine zufriedenstellende Antwort, aber es war die beste, die ich bekommen würde. Zumindest vorerst. Jetzt mussten wir erst mal aus diesem nirgendwo heraus kommen.

Fortsetzung folgt …

Eigentlich hätte ich das heute gerne abgeschlossen, aber die Wörter passten nicht. Was meint ihr?

Etüde 27/41: Das magische Korsett Teil 19

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 14+15 | 365tageasatzaday

Erzählstoff
sanft
vibrieren.

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Das magische Korsett Teil 19

Und dann führte er uns in einem runden Raum. Hier war alles voller Schriften und Zeichnungen. Staunend sahen wir uns um. Es gab so viel Erzählstoff. Das war beeindruckend.
„Was ist das hier für ein Raum?“, fragte ich Lance überrascht.
„Es ist der Raum der Möglichkeiten“, erzählte Lance. „Hier ist so gut wie alles möglich. „Und es gibt einen Hüter des Raumes.“
„Und wer ist dieser Hüter?“, wollte ich nun wissen.
Doch Johan schien es schon zu ahnen. „Schon okay. Ich glaube, ich weiß, was ich zu tun habe.“

Sanft drückte er meine Hand und ging in die Mitte des Raumes. Er stellte sich vor die große Vitrine und las dann vor:
„Zwischen Raum und Zeit und allen Welten, drehe dich um die Uhr und finde zurück, wo du hingehörst.“
Er sah Lance an und der reichte ihm wortlos den Zylinder. Dann sprach Johan weiter.
„Der Zylinder der Zeit. Bringe Victoria und Lance in ihre Zeit zurück. Lass sie die Erinnerungen wahr nehmen, als dass was sie ist. Victoria soll das Korsett hinter sich lassen und Lance sein altes Leben weiter führen.“
Entsetzt sah ich Johan an. Er erwiderte meinen Blick und lächelte.

Und dann fing es an zu vibrieren. Ich spürte, dass sich etwas veränderte und ich in Richtung Zylinder gezogen wurde. Das war ein komisches Gefühl. Was passierte hier und wollte ich das überhaupt?
„Lass es zu“, hörte ich Lance noch sagen. Dann war er im Zylinder verschwunden. Ich folgte ihm kurz danach und wir wirbelten im Zylinder herum. Mir wurde nicht schwindelig, aber es war trotzdem ein komisches Gefühl. Schließlich spuckte uns der Zylinder wieder aus und das erste, was ich sah war helles Sonnenlicht.
Wo waren wir? Waren wir wirklich zu Hause und wieso waren wir zusammen hier? Was war hier passiert?“

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüde 26/40: Das magische Korsett Teil 18

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

 

abc.etüden 2022 12+13 | 365tageasatzaday

 

Ich lächelte schüchtern und kam mir vor wie eine junge Birke. War das jetzt ein gutes Zeichen oder ein schlechtes?
„Tut mir leid. Ich hätte es dir gerne gesagt, aber ich wusste nicht wie“, entschuldigte ich mich.
„Schon okay. Ich kann dich verstehen. Ist ja auch eine ganz schöne Nummer.“
„Das stimmt.“
Wir lächelten uns zaghaft an. Lance betrachtete uns schmunzelnd.
An mich gewandt fragte er: „Schon eine Idee wie du wieder nach Hause kommst?“
„Nicht, wirklich. Und du?“, fragte ich zurück.

„Ich für meinen Teil habe hier diesen Zylinder. Er ist nicht blumig und auch nicht rosig, aber irgendwie magisch. Ich weiß nur noch nicht wie er funktioniert.“
Er seufzte frustriert.
„Hm“, machte ich nur, weil ich nicht wusste, ob er mich auf den Arm nehmen wollte. Er merkte meine Verwirrung und lachte hell und klar.
„Sorry, ich rede selbst schon wirres Zeug. Nein, im Ernst. Ich glaube wirklich dieser Zylinder hat magische Fähigkeiten.“
Ich beschloss das erst mal zu ignorieren und fragte stattdessen: „Wieso hast du mich damals auf dem Platz woanders hingeschickt? Wie war das möglich?“

Er seufzte und schloss kurz die Augen als sei er müde.
„Jedenfalls hatte es nichts mit entgiften zu tun. So viel kann ich sagen. Es war eher ein Gefühl, dass mir die Möglichkeit gab. Vielleicht hatte es aber auch einfach mit deinem Kleid zu tun.“
Das war immerhin möglich, aber es sah so aus als wäre er dafür verantwortlich gewesen.
„Und wie finden wir jetzt heraus ob der Zylinder hilft?“, fragte ich weiter.
„Das ist eine wirklich gute Frage. Ich hatte gehofft dein Freund könne uns da weiter helfen.“
Er sah Johann demonstrativ an.
„Ich?“, fragte er nur ebenso verwirrt wie ich.
„Ja, du“, antwortete Lance. Dann stand er auf, nahm den Zylinder und forderte uns auf: „Kommt mal mit.“

Fortsetzung folgt …

So, und ein weiterer Teil ist geschrieben. Was meint ihr?

Etüde 25/39: Das magische Korsett Teil 17

Und auch heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 10+11 | 365tageasatzaday

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Teil 1 – 14: Klick
Teil 15: Klick
Teil 16: Klick

Zylinder
rau
blühen.

Das magische Korsett Teil 17.

Ich hatte keine Ahnung. Auf seinem Tisch lag ein Zylinder und er sah mich fast majestetisch an. Ich betrachtete ihn und er erwiderte meinen Blick vollkommen ruhig. Ich hatte keine Ahnung wer er war, aber wollte ich das wirklich wissen? Offenbar konnte er meine Zukunft beeinflussen und das war gruselig genug. Ob er mich auch zurück bringen konnte? Wollte ich das überhaupt? Momentan war ich einfach ziemlich verwirrt. Doch ich erinnerte mich daran, dass er von mir auf eine Antwort wartete.

„Ich habe keine Ahnung“, gestand ich ihm schließlich. „Deine Burg? Wer bist du überhaupt?“
Das würde mich wirklich mal interessieren. Er wirkte genau so rau wie diese Burg.
Er lachte und dieser Laut klang tief und locker. „Das ist eine wirklich gute Frage. Ich bin Lance. Das hat Trix euch bestimmt schon verkündet. Was er aber nicht weiß ist, dass ich aus der selben Welt komme wie du.“
„Ähm, was?“, fragte ich nun sehr verwirrt.
„Deine Welt. Du weißt schon. Die normale Welt“, erklärte er wegen meiner Verwirrtheit.
„Definiere normale Welt“, forderte ich ihn auf.
„Punkt für dich.“ Er grinste mich gewinnend an.

„Wovon redet ihr überhaupt?“, fragte Johan schließlich. Er wirkte mehr als verwirrt. Zurecht.
„Ich mache das schon“, sagte ich sofort. Auch wenn ich nicht wusste wie unsere was auch immer so erblühen sollte. Würde er mir dann noch vertrauen? War das überhaupt wichtig?
„Ich komme aus einer anderen Zeit“, erklärte ich ihm schließlich. „Ich bin eine Zeitreisende und ich denke du jetzt auch. Das hier ist eine andere Zeit als die aus der du stammst.“
Er sah mich erst an als sei ich verrückt geworden, aber dann nickte er schließlich doch.
„Ja, das macht Sinn. Auch wenn es irgendwie verstörend ist.“

Fortsetzung folgt ….

Etüde 24/38: Das magische Korsett Teil 16

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 08+09 | 365tageasatzaday

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Das magische Korsett Teil 16

Haut
feurig
schweben.

Die Burg wirkte groß und unheimlich, fast zu altmodisch um hier her zu passen. Auch drinnen gab es seltsamerweise keinerlei Technik. Trix führte uns durch lange Gänge und es war recht kalt hier. Ich fühlte mich nicht besonders wohl in meiner Haut. Wir gingen so verschlungene Wege, dass ich mich nicht wirklich zurecht fand. Ich würde mich wohl verlaufen, würde man mich zwingen alleine zurück zu finden. Doch schließlich gelangen wir in einen großen kalten Raum. Er war nicht so voll, aber es waren Leute hier.

Aber immerhin gab es einen großen Kamin in dem Raum. Es wirkte sehr feurig dort. Trix führte uns an den Ende des Raums, an dem sich ein langer Tisch befand. Und da auf dem Platz in der Mitte saß ein Mann, den ich kannte. Zumindest hatte ich ihn schon mal gesehen. Als ich mich entscheiden musste ob ich meine Reise weiter antrat oder zurück in meine Welt wollte. Was machte er hier?

Offenbar hatte er mich auch erkannt. Er musterte mich ausführlich und grinste dann. Er richtete sich auf bevor er mich ansprach.
„Oh, was für eine Freude euch wieder zu sehen“, grinste Lance. „Was vertreibt euch in meine Burg?“
Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er das längst wusste und hatte das Gefühl zu schweben.
„Wir sind durch Zufall hierher gekommen“, antwortete ich. „Was ist das hier denn für ein Ort?“
„Was glaubst du denn, was das für ein Ort ist?“, stellte er mir eine Gegenfrage.
Ich hatte keine Ahnung.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?