200 Follower: 7 Geschichten 4: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 3)

Dann will ich mich mal weiter an meiner Geschichte versuchen. Ob ich den Teil heute fertig krieg weiß ich nicht. Der Tag ist schon wieder so voll.

Mein Gegenüber hatte sich übrigens als Adam vorgestellt. Er war der Gott des Wassers und der König dieser Stadt. Er hatte drei Söhne namens Henry, Kyle und Callum, die er mir noch vorstellen wollte. Gerade waren sie allerdings im Meer unterwegs. Irgendwie war er offenbar um ein paar Ecken mit mir verwandt. Also Adam.
Gerade führte mich Adam das erste mal richtig durchs Schloss. Das war ja riesig. Überall waren jetzt Bewohner der Stadt und Adam stellte mich einigen vor. Da war Marina, die Meerjungfrau, Alice aus dem entfernten Wasserland oder Romy, die mit Callum verheiratet war. Adam überließ mich schließlich in Romys Obhut. Offenbar hatte sie andere Pflichten zu erledigen.
„Adam ist manchmal etwas mies gelaunt,  aber er ist auch immer sehr beschäftigt. Callum sagt immer es ist ein Wunder, dass er sich überhaupt für was Zeit nahm. Wart erst ab bis du Callum und seine Brüder kennen lernst. Sie sind prächtig. Einfach wunderbar und ganz anders als ihr Vater.“
Romy schwieg selten, aber das war mir nur recht. So brauchte ich nur  zuzuhören.
Sie erzählte mir, dass die Welt des Wassers anders war als alles, was sie je erwartet hatte. Sie kam aus einer Welt im Weltall und hatte den Weg hierher wie ich durch Zufall gefunden. Doch sie bereute nichts und laut ihr war Callum das Beste was ihr je passiert war. Sie vermisste ihre Heimat auch nicht.
Ich selbst fand die Wasserwelt immer noch merkwürdig fremd. Doch immerhin ließ man mir die Wahl, zu gucken, ob sie was für mich war oder nicht.
„Hallo Romy, wen führst du denn da heute rum?“, fragte ein Wassermann meine Beglleiterin, der aus einer Seitenstraße gekommen war. Er wirkte sehr schimernd mit Wasser angehaucht.
„Hallo Ronan!“, begrüßte Romy den Fremden. „Darf ich dir Prinzessin Jileen vorstellen?“
„Prinzessin  Jileen?“, staunte er. „Also stimmt die Propehzeiung wirklich?“
„Welche Prophezeiung?“, fragte ich verwirrt.
„Das sollte dir lieber Adam erklären“,  sagte Romy verlegen. Ronan warf sie einen bösen Blick zu.
„Ähm, ich muss dann mal weiter“, verabschiedete sich Ronan schnell. „Die Wasserrohre und so …“
„Wer war das?“, wollte ich wissen.
„Ronan ist sowas wie unser Hausmeister. Er repariert einige Dinge für uns.“ Romy führte diese Aussage nicht weiter aus. Offenbar war Ronan nicht wirklich wichtig.
„Gab es über  dich auh eine Prophezeiung?“, wollte ich von ihr wissen.
„Ja, die gab es. Aber das  geht nur die Betroffenen etwas an.“ Sie wirkte unbehaglich.
Langsam bekam ich das Gefühl, dass Romy und ich uns gar nicht so unähnlich waren. Konnte es sein, dass mich eine ähnliche Zukunft erwartete wie die ihre? War ich wohl für Henry oder Kyle bestimmt? Vielleicht sollte ich auch einfach keine voreiligen Schlüsse ziehen …

Sorry, dass es heute wieder nur so kurz ist, aber leider hab ich heute fast noch weniger Zeit als gestern. Ich befürchte auch, es wird erst Samstag wirklich besser.Ich bin ja schon froh überhaupt was posten zu können.

200 Follower: 7 Geschichten 3: Die geheimnisvolle Stadt Teil 2

Meine Reihe zwecks 200 Followern geht weiter und auf Wunsch von Tarlucy werde ich meine Geschichte von gestern einfach erweitern. Sorry, dass dieser Beitrag erst so spät kommt, aber irgendwie flog die Zeit heute. Ich weiß gar nicht wo sie geblieben ist.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 2)

Ich betrat das Schloss. Drinnen sah es noch eindrucksvoller aus als aussen. Es war kein Wasser im Gebäude, aber überall Wassergemälde an den Wänden. Auf den Gemälden waren die seltsamsten Motive zu sehen. Wassermenschen in allen Formen. Manche sehr menschlich, andere wirkten doch sehr tierisch. Die Bilder faszinierten mich, aber der große Mann führte mich weiter ins Innere des Schlosses hinin.
Er blieb vor einer großen goldenen Tür stehen, die mit vielen Symbolen verziert war. Bevor ich sie richtig betrachten konnte, öffnete sich die Tür von selbst. Hinter der Tür befand sich der schönste Raum, den ich je gesehen hatte.
Pures Gold strahlte mir entgegen von allen Wänden des gigantischen Raumes und Wasser spiegelte sich daran. Der Raum war bevölkert mit Wasserwesen, die sich angeregt unterhielten. Verwirrt sah ich mich um. Was hatte mein Begleiter mit mir vor?
„Liebe Leute, darf ich um Aufmerksamkeit bitten?“, rief er in die Menge hinein. Sofort drehten sich alle zu ihm um. Er lächelte zufrieden. Dann sprach er weiter. „Unsere Prinzessin Jileen ist zu uns zurück gekehrt. „Bitte begrüßt sie mit mir.“
Jubel brach aus und verwundert sah ich die mir völlig Fremden an. Was sollte das eigentlich alles?
„Könnten Sie mich mal aufklären wo ich hier bin und wieso alle mich zu kennen scheinen?“, fragte ich verwirrt.
„Natürlich. Aber das sollten wir dann doch lieber allein besprechen“, nickte er.
Also führte er mich zurück in den Gang und in eine Art Büro am Ende des Ganges. Es war klein im Gegensatz zu dem Raum von eben, aber dennoch immer noch groß.
„Setz dich“, forderte er mich auf und zeigte auf eine Sitzecke mit blauen seltsam aussehenden Stühlen neben seinem Schreibtisch. Ich ließ mich nur zu gern nieder und er setzte sich zu mir.
„Du bist in der Welt der Menschen aufgewachsen, stimmts?“, fragte er mich zunächst.
„Ja, in welcher Welt denn sonst?“, fragte ich und rollte mit den Augen.
„Oh, es gibt viel mehr, als du dir vermutlich vorstellen kannst“, antwortete er nur unbestimmt. „Aber davon vielleicht ein andermal … Jetzt sollte ich dir wirklich erklären wer du bist und was deine Ankunft für uns bedeutet.“
Ich nickte nur. Also fuhr er fort: „Du bist eine  von uns. Vielleicht hast du dir das schon gedacht. Du bist meine Tochter. Allerdings ist es nicht allen Kindern aus unserer Meerwelt auch bestimmt hier aufzuwachsen. Du warst in einer anderen Welt besser aufgehoben. Vielleicht wirkt das jetzt seltsam auf dich, aber das erzähl ich dir später einmal. Momentan musst du nur  wissen, dass du zu uns gehörst. Aber wir können dich nicht zwingen hier zu bleiben. Wir bitten dich lediglich ein paar Tage hier zu bleiben und dich umzusehen. Wenn es dir nicht gefällt, kannst du jeder Zeit an die Oberfläche zurück. Du kannst dich sofort entscheiden oder erst in einem Jahr. Aber gib uns bitte eine Chance. Nach und  nach werde ich dann auch Zeit haben dir alles genauer zu erklären.“
Es konnte ja nicht schaden sich  mal umzusehen. Solange ich jederzeit gehen konnte …
„Also gut, ich bleibe“, entschied ich.

Das hier ist nur ein kurzer Abschnitt, aber da mir heute irgendwie die Zeit davon rennt, schaffe ich gerade nicht mehr. Aber keine Angst. Morgen kommt der nächste Teil soweit  ich  es schaffe. Ich  hab meine 7 Geschichten Reihe einfach etwas umgeplant.

Ideenbild 3: November 2016 + 200 Follower: 7 Geschichten 2: Die geheimnisvolle Stadt

Das  Ideenbild November gibts nämlich auch noch. Lexas tolle Aktion. Ich verbinde es am besten mit meiner 200 Follower Aktion. Die möchte ich natürlich auch nicht vergessen.

https://i1.wp.com/lexasleben.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-November-Ideenbild.jpg

Die geheimnisvolle Stadt

Betreten auf eigene Gefahrt stand auf dem Schild  vor mir. Was sollte das denn bedeuten? Ich sah hier keine Gefahr. Gefahr? Wo sollte die denn sein? Ich sah mich um, aber vor mir war nur das unendliche Meer, was ich schon mein Leben lang kenne. Hier war ich aufgewachsen. Das Schild war neu.

Mutig ging ich einen Schritt auf das seltsam flackernde Schild zu. Erst vorsichtig, dann immer mutiger. Doch dann rutschte ich aus und fiel ins Wasser. Ich wollte schwimmen, aber das Meer zog mich runter.  Was war hier los? Eigentlich hätte ich doch oben bleiben sollen, oder? Ich schwamm doch.

Ich versuchte panisch die Luft anzuhalten, bis ich merkte, dass ich seltsamerweise unter Wasser atmen konnte. Was war denn jetzt los? Das war doch unmöglich!

Ich schwamm planlos im Meer herum. Die Fische machten einen großen Bogen um mich. Die Unterwasserwelt hatte mich schon immer fasziniert, aber ich hatte sie noch nie life gesehen.

Und dann sah ich sie plötzlich vor mir.  Die Unterwasserstadt. Das Meer teilte sich und sie wurde sichtbar. Goldene Kuppeln mit wundervollen Verzierungen und ganze Häuser breiteten  sich vor  mir aus. Ich war ziemlich geschockt, aber auch feudig überrascht. Was ich hier sah war einfach nur besonders und ich  war mir sicher, dass diese Stadt nicht viele Menschen zu Gesicht bekamen.

„Sei gegrüßt, Meermädchen. Willkommen in Waterfall. Trete ein und erlebe unsere Wunder“, ertönte Plötzlich eine Singsangstimme im Wasser. Sie schien von überall her zu kommen.

Ich betrat also die Stadt und merkte gleich, dass es alles so vertraut wirkte. Hier kam ich her. Da war ich mir sicher. Aber wie war das möglich?

Ich sah mich hier rum. Fische entdeckte ich nicht, auch keine Algen oder sonstige Wassertiere. Nur Wasser, Gebäude und Straßen. Plötzlich schwamm eine Frau an mir vorbei, die mich entfernt an eine Meerjungfrau erinnerte.

Ich drang tiefer in die glimmervolle Stadt ein. Je weiter ich kam, desto beeindruckender wurde diese Stadt, und desto grandiöser. In der Mitte befand sich ein prunkvolles goldnes Schloss mit vielen verzierten Brücken und Türmen. Es wirkte majestetischer als alles, was ich bisher von dieser Stadt gesehen hatte.

Ich hielt den Atem an, als ein riesiger Mensch aus dem Schloss kam. Ich wurde sofort an einen Gott erinnert. Sogar ein Zepter hielt er in seiner rechten Hand.

„Willkommen daheim, Prinzessin Jileen. Wir freuen uns, dass du endlich wieder zu  uns gefunden hast. Sicher hast du viele Fragen. Komm herein. Dann wollen wir über alles sprechen.“ Ein bisschen beunruhigt, aber auch neugierig folgte ich ihm …

Irgendwie fällt es mir immer wieder schwer ein Ende zu finden, wenn der Anfang erst mal da ist. Aber wieder einmal kam  mir wieder sofort eine Geschichte zum Bild vor Augen und  es hat mal wieder Spass gemacht. Mal sehen, was mir beim nächsten Bild so einfällt.