Strandwege Teil 5

Und einen weiteren Teil meiner Meer Geschichte habe ich fertig. Also los.

Strandwege Teil 5

Ich wanderte noch ein wenig über die Insel. Die Kälte tat mir gut. Janne verwirrte mich und ich wusste gar nicht so genau wieso. Er war attraktiv, aber eigentlich nicht besonders umgänglich. Zu Hause machte ich mich frisch und Abends machte ich mich auf zu dem Musikabend. Dort trat eine Band nach der anderen auf. Manchmal gefiel mir die Musik und ich wippte mit und manchmal traf es nicht wirklich meinen Geschmack. Eine Weile hörte ich einfach nur zu bis sich jemand an meinen Tisch anschlich. Dieser Jemand trug wieder einen roten Pullover, aber mit einem Rentier drauf und Jeans.
„Janne. Haben Sie mich erschreckt. Was tragen Sie da?“, begrüßte ich ihn und starrte auf seinen Rentierpullover.
„Gefällt er Ihnen?“, fragte Janne nur. „Rentiere sind meine Lieblingstiere. „Ich stand gerade bei meinen Freunden und da habe ich Sie so ganz alleine hier entdeckt. Wollen wir nicht zum Du übergehen. Sie finde ich so anstrengend.“
Ich lachte, weil er so viel am Stück ohne Pause gesprochen hatte. Ich beschränkte mich auf ein: „Gerne.“
„Wie gefällt dir die Musik?“, fragte er dann.
„Das letzte Lied mochte ich sehr“, antwortete ich.
„Ja, die Band ist sehr gut. Ein Freund von mir singt dabei mit.“
„Kommen alle Bands aus der Region?“, wollte ich wissen.
„Die meisten schon“, nickte er. „Willst du nicht mit rüber kommen zu meinen Freunden? Dann bist du nicht so allein.“
„Ach, ich weiß nicht“, wehrte ich ab. „Ich glaube ich gehe gleich nach Hause. Ich will nicht stören.“
„Jetzt schon?“, fragte er entsetzt. „Dann verpasst du ja das Beste. Kommt überhaupt nicht in Frage. Wenn du jetzt gehst besichtige ich keine Leuchttürme mit dir, weil ich dir keine Uhrzeit zum Treffen nennen werde oder einen Ort“, drohte er mir.
„Willst du mich erpressen?“ Ein bisschen irritiert sah ich ihn an.
„Ach, komm schon. Das wird lustig“, versuchte Janne mich zu überreden.
„Na schön“, gab ich nach damit er endlich Ruhe gab. Er führte mich zu einem Tisch voller Menschen und schrie über die Musik hinweg: „Hey, Leute! Das ist Tanja. Tanja, das sind meine Freunde.“
„Ähm, hallo“, begrüßte ich sie lahm. Dann setzten wir uns dazu.
„Hi, ich bin Norine. Bist du Jannes Neue?“, stellte sich die Frau neben mir vor. Sie war eine bildschöne Frau mit blauen Augen und langen schwarzen Haar.
„Nein, ich mache Urlaub hier“, erklärte ich.
„Ach, na dann ist ja gut. Janne ist ein wirklich guter Kerl, aber seine Beziehungen halten nicht lange.“
„Vielen Dank, Norine“, brummte Janne nur.
„Was denn? Ist doch wahr. Kann ich doch nichts für.“ Sie verdrehte die Augen.
Ich fühlte mich nicht gerade wohl zwischen den Fremden. Ich kannte ja nicht mal Janne richtig.
„Vergiss, was Norine gesagt hat. Sie redet viel, wenn der Tag lang ist.“
„Na gut. Dann reden wir halt über die Weihnachtsdeko. Ist sie nicht wunderschön?“ Doch das Thema hielt nicht lange an. Da fing sie auch schon wieder mit Janne an. „Weißt du übrigens, dass Clara nicht seine einzige Schwester ist, falls du weißt, dass sie seine Schwester ist? Er hat noch eine Schwester und …“
„Norine, bitte“, unterbrach Janne sie. „Hör einfach der Musik zu, ja?“
„Also doch die Weihnachtsdeko“, seufzte Norine. „Janne mag es gar nicht, wenn man über sein Privatleben spricht. Er ist lieber der schüchternde geheimnisvolle Typ. Also, was meinst du zu der Weihnachtsdeko. Ist sie nicht doch vielleicht etwas zu kitschig?“
Ich lachte und sah Janne fragend an. „Redet sie immer so viel?“
„Ständig“, bestätigte Janne. „Und meistens über Dinge über die sie nicht reden möchte.“
„Sei nicht so empfindlich, Janne“, wies sie ihn zurecht.
Der Abend wurde richtig nett. Ich hatte viel Spass. Norine erzählte zwar viel und auch viel, was ich gar nicht wissen wollte, aber sie war auch überraschend lustig.
Als es schon recht spät war und ich wirklich nach Hause wollte hielt Janne mich zurück. Plötzlich trat Clara auf die Bühne.
„Hallo Leute. Ich freue mich besonders heute hier zu sein, denn heute ist ein besonder Tag. Mein Bruder ist wieder ein Jahr älter geworden und wie wäre es, wenn wir alle ein Ständchen für ihn singen?“
Als die anderen Happy Birthday sagen fragte ich verwirrt: „Du hast heute Geburtstag?“
„Ja, leider. Ich hasse Geburtstage.“
„Aber du feierst sie?“, hakte ich nach.
„Ich wurde dazu gezwungen.“
Als Clara zu Ende gesungen hatte sagte sie ins Mikrophon: „Also, lieber Bruder. Dann komm mal auf die Bühne.“
Janne stöhnte, stand aber gehorsam auf.

Fortsetzung folgt …

Und das war schon wieder ein Teil. Einen weiteren habe ich schon. Ich muss ihn nur noch abschreiben. Was meint ihr?

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Strrandwege Teil 4

Und schon kommt der nächte Teil meiner Geschichte.

Strandwege Teil 4

Die Leuchttürme hatte ich nicht geschafft, aber ich hatte ja noch Zeit. Das Strandcafe hatte ich ebenfalls nicht entdeckt, aber die Empfhelung für Jannes Imbiss war klasse gewesen.
Schon als ich reinkam tönte mir Weihnachtsmusik entgegen. White Christmas und andere klassische Weihnachtslieder im ruhigen Ton. Die Wände waren kitschig weihnachtlich geschmückt und mit blauen Lichterketten dekoriert. In einer Ecke stand ein Holzweihnachtsmann, der eine rote Pudelmütze aufhatte. Ich trat an die Theke und der Mann davor fragte mich: „Was möchten Sie bestellen?“
Ich sah mir die Speisekarte an und bestellte: „Pommes mit Gnocchi und Frischkäse.“
„Eine gute Wahl“, bemerkte Tim anerkennend. „Und zu trinken?“
„Eine Fanta.“
„Gerne. Ich bringe es dann zu Ihrem Tisch.“ Und so suchte ich mir einen Tisch aus.
Allerdings hatte ich dann nichts anderes zu tun als hin und her zu gucken. Timothy brachte mir aber bald mein Getränk. Dann sah ich aus dem Fenster, aber da passierte nicht viel. Es fing aber zu schneien an und hörte auch sobald nicht auf. Bald darauf kam ein großer Mann mit seltsamen Outfit ins Lokal. Er sah sehr nass aus. Timothy bemerkte das auch.
„Oh, man Janne. Du musst dir wirklich mal angewöhnen hier nicht in dem Outfit reinzukommen. Du tropfst alles nass.“
„Das hier ist mein Lokal. Da kann ich machen was ich will“, gab der Mann zur Antwort.
Janne? Moment. Das war Janne? Stimmt. Die Klamotten hatte ich schon mal gesehen.
„Aber du musst es nicht säubern“, protestierte sein Mitarbeiter.
„Klappe Timothy“, brummte Janne und dann fiel sein Blick auf mich. „Ach, sie an. Die Urlauberin.“
„Ach, sieh an“, gab ich zurück. „Der Mann in der Regenjacke.“
„Sie haben mein Lokal gefunden?“, fragte er erstaunt.
„Ihre Schwester hat es mir empfohlen.“
„Kluge Frau.“ Dann wandte er sich wieder an Timothy. „Tim, kannst du mir einen Kaffee machen?“
„Nur, wenn du dich duscht und umziehst. Ich weiß genau, dass du in deinem Büro frische Kleidung hast. Auf die Stühle wollen sich nach dir noch Gäste setzen.“
„Na schön. Du gibts ja doch keine Ruhe“, gab Janne dann nach und mich bat er. „Nicht weglaufen.“
„Ich warte sowieso noch auf mein Essen.“
Er nickte und dann war er verschwunden.“
„Woher kennen Sie Janne?“, fragte Timothy mich. „Sie sind neu hier, oder?“
„Ich bin im Urlaub hier“, erklärte ich. „Ich bin gestern Abend erst angekommen und habe ihn heute Morgen am Strand getroffen.“
„Na, da haben Sie ja den richtigen getroffen“, grinste Timothy. „Wenn Sie nicht aufpassen überredet er sie schneller zu einer Wattwanderung als sie Janne sagen können. Die geht ewig lang und Janne wird Ihnen viel über Schlick, Algen und so ein Zeug erzählen.“
„Ich mag Wattwanderungen“, stellte ich klar. „Eine Private Führung wäre doch sicher interessant.“
„Sagen Sie nicht ich hätte Sie nicht gewarnt“, verlangte er und grinste.
Janne war noch nicht wieder da als mein Essen kam. Es war richtig lecker. Doch schließlich kam er doch und ich konnte kaum glauben, dass er es war. Seine Haare waren gestylt und er steckte in einem roten Pullover und einer Jeans. Dann setzte er sich neben mich.
Er bemerkte meinen Blick und grinste. „Ja, unglaublich, was? Das bin wirklich ich.“
„Wow, das ist mal eine Veränderung“, grinste ich.
„Ja, das sagen sie alle.“
Tim kam mit einem Kaffee und er musterte mich wieder. „Und wie schmeckt es Ihnen?“
„Außgezeichnet“, erwiederte ich.
„Ich hatte auch nichts anderes erwartet“, erklärte er zufrieden.
„Ein bisschen selbstgefällig sind sie aber schon, oder?“, fragte ich ihn mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Ich weiß nur, was ich verkaufe.“ Ich zuckte mit den Achseln.
„Sammeln Sie die Sachen eigentlich selbst?“, fragte ich nun interessiert.
„Manches davon“, gab er zu. „Besonders Pilze, aber auch Kräuter und so.“
„Hatte ich mir schon gedacht.“ Es passte einfach zu gut zu ihm.
„Und Sie? Wohnen Sie weit von hier entfernt?“, fragte er nun.
„Etwa zweieinhalb Stunden“, erzählte ich.
„Und konnten Sie sich mit Ihrer neuen Liebe vertraut machen?“
„Abselut“, erwiederte ich. „aber die Leuchttürme habe ich ausgelassen. Es war einfach zu kalt.“
„Wenn Sie mögen kann ich Sie dahin begleiten“, bot er mir an.
„Ehrlich?“, Ich war wirklich überrascht. „Das wäre toll.“
„Morgen Nachmittag?“, fragte er.
„Ich habe Zeit.“
„Super. Dann lassen Sie es uns so machen. Ich muss noch arbeiten. „Bis Morgen. Seinen Kaffee hatte er ausgetrunken und er nahm die Tasse mit nach hinten.
„Bis Morgen.“ Das war ja mal ein Abgang und wo trafen wir uns überhaupt? Na ja. Aber heute Abend war ja erst mal noch der Musikabend. Ich wollte noch ein wenig die Insel erkunden und mich dann frisch machen.
„Bis dann“, murmelte ich.

Fortsetzung folgt …

So, das war ein weiterer Teil. Ich fürchte das wird eher eine neue Bloggeschichte. Mal sehen. Was meint ihr?

Strandwege Teil 3

Und nun kommt ein weiterer Teil von der Strandgeschichte.

Strandwege Teil 3

Näher am Strand war es noch besser. Die Wellen rauschten, die kalte Luft spielte mit mienen Haaren und ich liebte diesen Geruch. Ich ließ im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln. Ich spazierte am Strand entlang. Die Flut kam gerade und ich zog den Spaziergang in die Länge. Leider war es zu kalt um die Schuhe auszuziehen und das Wasser um die Füße spielen zu lassen, aber Muscheln konnte ich ja wenigstens sammeln. Ich hatte immer eine Tüte dabei wo ich sie reintun konnte. Ich fand ein paar besonders schöne, musste aber irgendwann aufhören, weil meine Hände nur noch Eisklumpen waren. Außerdem fing ich sowieso langsam an zu frieren. Ich hatte meine Handschuhe vergessen. Da ich kein Strandcafe fand und Leuchttürme mir zu weit weg waren ging ich wieder zur Ortsmitte. Die war Gott sei Dank ausgeschildert. Am Strand war es einsam gewesen. Es war mir kaum jemand begegnet. Im Ort schlenderte der ein oder andere durch die Straßen, aber auch hier war recht wenig los. Aber die Läden waren weihnachtlich geschmückt und zuerst sah ich mich in einem Souvenierladen um. Hier gab es Ansichtskarten im winterlichen Stil und allerlei Dekokram und Geschenkideen. Zum Beispiel gab es Pinguinfiguren, Weihnachtsmänner, Leuchttürme oder auch Schlüsselanhänger. Mich zogen kleine Schlüsselanhänger mit Leuchttürmen dran an und außerdem stand ich schon immer auf Gläser. Eines mit Enten drauf zog mich besonders in seinen Bann. Ich ging damit zurück zur Kasse und die Verkäuferin packte es liebevoll ein.
„Ich lege ihnen noch einen kleinen Weihnachtspixischnöker mit dabei. Sowas gibts jetzt auch für Erwachsene. Ich stehe auf die. Da sind echt tolle Geschichten bei. Manche Einwohner kaufen jeden Tag eine Kleinigkeit um die Story – Sammlung zusammen zu bekommen.“
Sie packte alles in die Tüte und nachdem ich bezahlt hatte reichte sie sie mir.
„Danke. Da bin ich aber gespannt. Nicht, dass ich das auch noch mache. Hätten Sie vielleicht einen Tipp für mich, wo ich eine Kleinigkeit essen kann?“
„Machen Sie Urlaub hier?“, fragte sie.
„Ja, sieht man mir das so an?“
„Vielleicht nicht“, räumte sie ein. „aber hier kennt jeder jeden und da ist es nicht schwer zu kombinieren.“
„Ach so. Ja, das kann ich verstehen. Da fallen Fremde sofort auf“, vermutete ich.
„Ja genau. Gehen Sie zu Jannes Imbiss ein Stück die Straße hinunter. Sie können es gar nicht verfehlen. Da sitzt der größte Weihnachtsbaum der Welt vor.“
„Janne, der Biologe?“, fragte ich verwirrt. Er hatte auch noch einen Imbiss?
„Ach, herrje. Den haben Sie also schon kennen gelernt?“ Die Frau stöhnte leicht. „Er lief doch nicht etwa wieder in seinem Gummistiefeloutfit am Strand herum?“
„Ich fürchte schon.“
„Ach herrje“, wiederholte sie. „Ja, ich fürchte genau der. „Mein Bruder ist vielseitig begabt, aber leider gräbt er am liebsten den ganzen Sand um und macht lebensverändernde Entdeckungen. Zumnindest, wenn man ihn so reden hört.“
„Janne ist Ihr Bruder?“, staunte ich. Mit ihren struppigen schwarzen Haaren und dem bunten Outfit sahen sich die Geschwister nicht im Geringsten ähnlich.
„Ja, ich finde ja auch, dass da eine Verwechslung vorliegen muss, aber unsere Eltern behaupten felsenfest, dass wir Geschwister sind. Ich liebe meinen Bruder, aber manchmal ist er ganz schön verrückt. Ich bin übrigens Clara.“
„Freut mich Sie kennen zu lernen, Clara. Ich bin Tanja. Dann werde ich mich mal davon überzeugen ob ihr Bruder auch so gut im Restaurantegeschäft ist.“
„Ist er. Es wird das beste Gericht sein, dass Sie jemals gegessen haben. Stella wird heute kochen und Timothy bedienen.“
„Na, da bin ich gespannt. Vielen Dank für den Tipp.“
„Gerne. Übrigens mag ich Ihren Namen. Tanja wie in der Fernsehserie.“, bermekte sie.
„Ganz genau.“ Immer diese Vergleiche.
Und dann machte ich mich auf den Weg zu Jannes Laden. Den Tannebaum sah ich schon von weitem. Er war wirklich riesig.

Fortsetzung folgt …

Und einen weiteren Teil geschafft. Wird wohl etwas länger werden. Was meint ihr?

Strandwege Teil 2

Und nun kommt der nächste Teil meiner Strandgeschichte.

 

Strandwege Teil 2

Am nächsten Morgen wachte ich auf und die Sonne strahlte durchs Fenster. Ich blinzelte ein paar mal und war noch nicht richtig wach. Außerdem musste ich erst noch überlegen wo ich war, aber dann fiel es mir ein. Ich war am Meer und das wollte ich unbedingt sehen. Deswegen ging ich ins Bad, nahm eine Dusche und zog mich in Windeseile an. Ich wählte einen schwarzen Pullover und eine Jeans. Selbstverständlich mit Unterhose darunter. Außerdem Jacke und dicken Schal. Eine Mütze trug ich nie. Und zu guter letzt durften natürlich die dicken Stiefel nicht fehlen.
Ich war schon fast zur Tür als Rosie mich entdeckte.
„Ah, Tanja. Wo wollen Sie denn so früh drauf los. Ich bin mir sicher, dass Sie nicht mal gefrühstückt haben.“
„Ich frühstückte unterwegs“, erklärte ich ihr. „Ich wollte unbeindingt zuerst das Meer sehen.“
Sie lachte. „Na dann. Der Deich ist leicht zu finden.“ Dann erklärte sie mir den Weg. „Das Strandcafe kann ich sehr empfehlen. Die machen lecker Frühstück. Allerdings ist es etwas weiter weg.“
„Oh, ich werde es mir merken. Bis später“, versprach ich.
„Bis später.“
Und dann folgte ich Rosalies Anweisung. Ich fand den Deich wirklich sehr schnell. Er war nicht zu übersehen. Teilweise waren sogar Schafe auf dem Deich. Und dann war ich selbst oben drauf. Es war ein herrlicher Ausblick. Es zeigte sich ein wunderschöner Strand und dahinter war das Meer. Traumhaft schön. Eine Weile starrte ich einfach nur darauf.
„Sie stehen ja lange da“, bemerkte eine fremde männliche Stimme hinter mir. „Gibt es da irgendwas zu sehen?“
Ich warf ihm nur einen kurzen Blick zu und schon fand ich das Meer wieder faszinierender.
„Das Meer“, teilte ich ihm mit.
„Das ist richtig. Da ist das Meer“, lachte er. „Aber das ist immer hier. Es läuft Ihnen nicht weg.“
Da hatte er  nicht ganz Unrecht. Also warf ich doch einen genaueren Blick auf ihn. Er war groß und muskulös und seine grünen Augen stachen heraus. Er hatte blonde, kurze Stoppelhaare, trug einen weiten Anorak und fast würde ich für seine Hose den Begriff Matschhose verwenden wie es die Kinder immer trugen. Ich musterte ihn von Kopf bis Fuß und er tat es bei mir ebenso.
„Ah, Sie sind wieder bei mir.“ Er lächelte und kleine Grübchen zeigten sich in seinem Gesicht. „So interessiert können nur Urlauber gucken. Sie sind doch eine Urlauberin, oder?“
Ich nickte. „Ich bin Tanja und ich habe mich gerade unsterblich in das Meer verliebt.“
„Ach so. Na dann. Das Meer ist aber auch viel hübscher als ich.“ Da war wieder dieses Lachen. Ich bin bekam eine Gänsehaut. „Ich bin Janne. Sehr erfreut.“
„Ebenfalls. Sorry, aber gegen das Meer haben Sie keine Chance.“
„Damit kann ich leben. Normalerweise sehe ich präsentabler aus, aber das ist mein Abrbeitsoutfit“, erklärte er.
„Was arbeiten Sie denn?“, fragte ich interessiert.
„Ich bin Biologe und untersuche vor allem die Natur“, erklärte er.
„Ah, ich hätte eher auf Bauer oder so getippt“, gab ich zu.
„Das hätte mein Vater auch am liebsten gehabt, aber das war nicht so mein Ding. Zu gebunden. Als Biologe kann ich freier arbeiten.“
„Da haben Sie sicher die richtige Entscheidung getroffen“, bemerkte ich.
„Ja, auf jeden Fall. Aber ich will Sie nicht aufhalten. Sie wollen bestimmt zu Ihrer neuen Liebe hin. Das ist wichtiger.“ Er grinste.
„Ach was. Wie sie schon sagten. Es läuft nicht weg“, winkte ich ab. Das heißt Sie leben hier?“
„Mein ganzes Leben lang“, bestätigte er. „Fast genauso lange wie der Leuchtturm, der hier steht.“
„Der neue Leuchtturm?“, fragte ich. „Gibts auch einen alten?“
„Ja, und er ist gar nicht schwer zu finden.“ Er erklärte mir den Weg zu beiden Leuchttürmen.
„Die werdei ich mir auf jeden Fall angucken“, erklärte ich ihm.
„Sind auch sehr sehenswert. Und falls Sie Lust haben ehute in der Dorfkneipe ist ein Musikabend. Schauen sie doch mal vorbei“, bot er mir an.
„Sind Sie auch da?“, fragte ich nur.
„Auf jeden Fall. Ich bin immer dabei.“
„Dann werde ich es mir überlegen. Vielen Dank für den Tipp.“
„Gerne und jetzt los. Ab zu ihrem Meer. Wir sehen uns vielleicht heute Abend“, scheute er mich davon.
Er verschwand lachend und ich setzte meinen Weg zu Meer fort, diesmal ohne Zwischenstopp. Je näher ich dem Meer kam desto freier fühlte ich mich und desto mehr ging mir das Herz auf. Die Reise zum Meer war genau das Richtige gewesen. Manchmal musste man auch einfach mal an sich denken. Ich nahm schon genug auf andere Rücksicht. Jetzt würde ich einfach mal meine Beine baumeln lassen oder auch meine Seele. Es war so toll hier.

Fortsetzung folgt …

So wieder einen Teil geschafft. Was meint ihr?

Altlast Writing Pomps: Strandwege Teil 1

Und wieder eine Idee von den Writing Pomps, die ich aufgenommen habe.

Hier ist mein Abschnitt aus dem Buch:

Aus einigen Häuser stieg Rauch auf, und in manchen Gärten erhellte Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Sträuchern den winterlichen Abend. Aldia fuhr langsam die Straße entlang. Es war so spät, dass sie heute nichts mehr über Hans heraus finden konnte. A besten besorgte sie sich erst mal eine Unterkunft und bgann morgen mit der Suche nach ihm.

Tanja Janz  – Dünenwinter und Lichterglanz

Und hier ist mein Text dazu:

Strandwege Teil 1

Es war Nacht als mir der Einfall kam. Weihnachten am Strand. das wäre doch mal was. Also fuhr ich einfach los ujnd freute mich auf meinen Urlaub. Weihnachten am Meer. Das hatte ich mir schon immer gewünscht. Meer verband ich immer mit Freiheit. Ich beneidete die enschen, die am Meer lebten. Jeden Tag, am Strand spazieren gehen, jeden tag die Möwen kreischen hören, jeden Tag am Meer sein, Sonnenuntergänge am Meer.  So stellte ich mir das Paradies vor und zumindest an Weinachten konnte ich es mir erfüllen. Allerdings kam ich schon zei Wochen eher in dem kleinen Örtchen an und zwar am späten Abend.
Er wirkte sehr heimelig. Aus einigen Häusern stieg Rauch aus Schornsteinen auf, und in manchen Gärten erhellte die Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Sträuchern den winterlichen Ort. Ich fuhr langsam die Straße entlang und hielt nach einer Unterkunft Ausschau. In einer kleinen süßen Häuschen brannte Licht und ein Schild kündigte an, dass ein Zimmer frei war. Es war eins dieser süßen Strohdachhäuser an der Nordsee. Es wurde mit einer Lichterkette verziert und sah sehr einladend aus.
Ich parkte mein Auto davor, stieg aus und klingelte. Das Haus lag nicht direkt am Meer, aber im Grünen. Es dauerte en wenig bis die Tür geöffnet wurde. Dann stand eine hübsche langhaarige Blondine Anfang vierzig mit einem warmen rauen Pullover und Jeans vor mir.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte sie mich.
„Hallo. Mein Name ist Tanja und ich habe gelesen, dass bei Ihnen ein Zimmer frei ist. Ich würde gerne bis Weihnachten hier bleiben“, erklärte ich.
„Hallo Tanja. Ich bin Rosalie, aber alle nennen mich Rose“, stellte sich die Frau vor. Dahaben sie aber Glück. Der letzte Bewohner ist heute abgereist. Möchten Sie es sich ansehen?“
„Ja, gerne“, stimmte ich ihr zu.
Also führte Rosale mich ins Haus, dass genauso geschmackvoll wirkte wie von außen. Es war in blau nd weiß gehalten und Rosalie führte mich durch den Flur die Treppe hinauf. Es war hier schon dezent weihnachtlich geschmückt.
Sie führte mich in die oberste Etage und zeigte mir ein traumhaftes Zimmer.  Es war ebenfalls blau weiß und ein Bett stnad an der Wand und danben war eine große Fensterfront. An der Wand hing ein Bild von dem Strand und einem Leuchtturm und eines von einem Deich. Auf er Fensterbank stand ein Weihnachtsmann mit Pudelmütze, ein Leuchttumr und sogar ein geschmücktes Minibäumchen. Der Blick nach draußen war fantastisch und ging weit ins grüne hinein. Man konnte sich fast einbilden in der Ferne das Meer zu sehen.
„Wow, das ist wunderschön“, freute ich mich. „Ich würde es gerne nehmen.“
Wir verhandelten über einen Preis und dann brachte ich meine Sachen hoch. Wenn ich ehrlich war hatte ich mir den Blick auf das Meer wirklich nur eingebildet. Man konnte im Dunkeln gar nichts erkennen. Ich nahm mir vor gleich morgen früh die Gegend zu erkunden und vielleicht schon das erste mal ans Meer zu gehen.
Doch als ich zur Ruhe kam und im kuscheligen Bett lag fragte ich mich ob ich wirklich das Richtige getan hatte. Ich war Hlas über Kopf einfach aufgebrochen und das war nicht meine Art. Also schrieb ich meinen Eltern und meiner besten Freundin, dass sie sich keine Sorgen machen brauchten. Ich war Weihnachten am Meer und endlich bekam ich die Ruhe, die ich brauchte.
Zu Hause war alles viel zu stressig gewesen. Hier würde ich endlich zur Ruhe komen. Ich konnte meiner Fantasie ganz freien Lauf lassen. Ich versuchte mich seit Jahren an einem richtigen Buch, schaffte es aber nie wirklich. Vielleicht hatte ich in den letzten Monaten zu viel erlebt.  Eine gescheiterte Beziehung, ein gescheiteter Job und dauernd irgendwelche Termine. Ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich brauchte eine Auszeit. Ichwünschte mir doch nur einen netten Mann an meiner Seite und dass ich imer schreiben konnte. War das zu viel verlangt? Außerdem setzte mir die Sache mit meinem Bruder noch zu, aber das war eine andere Geschichten. Ich brauchte Ruhe und klare Gedanken.
Und mit diesen Gedanken schlief ich ein. Tief und fest driftete ich ins Land der Träume und wachte erholt am nächsten Morgen auf. Jetzt konnte der neue Tag beginnen mit einem Urlaub am Meer. Ich freute mich darauf.

Fortsetzung folgt …

Doch noch geschafft abzuschreiben. Ich hoffe ich kann einen Teil pro Tag veröffentlichen, bin aber nicht sicher ob ich das schaffe. WIe viele Teile es werden weiß ich auch noch nicht. Mal sehen. Was meint ihr?

Schreibklick Altlast: Angriff der Lebkuchen

Und eine weitere Geschichte präsentiere ich euch gerne. Ein weiteres altes Schreibklick Wort.

Angriff der Lebkuchen

Im Weihnachtsland war jede Menge los. Die Elfen Nell und Serena buken in der Küche neue Lebkuchen. Es duftete köstlich und Lebekuchen waren imer eine Herausforderung, denn sie neigten dazu lebendig zu werden un ein Eigenleben zu entwickeln vor dem keiner sicher war. Die Elfen verwendeten nämlich geeime Zutaten, die dafür notig waren, aber meistens kamen sie gut mit den Lebkuchen klar.
Ein Blech Lebkuchen wartete schon im Ofen und waren kurz davor raus zu dürfen, während ein paar andere bereits abkühlten. Dieses Jahr wurden über tausend Lebkuchen gefordert, was ein neuer Rekord war. Aber Nell und Serena buken sie gerne. Deswegen machte ihnen diese Anzahl nichts aus.
Manchmal bekamen sie Besuch zum Zugucken. eistens von anderen Elfen. Sie wurden magisch von Lebkuchen angezogen und probierten wahnsinnig gerne den Teig, den Nell gerade knetete. Jetzt war Janosch da und beobachtete ihre Arbeit fasziniert. Janosch wollte wahnsinnig gerne Teig nachschen, aber Nell ließ ihn nicht. Also kitzelte er die schlummernden Lebkuchen.
„Janosch, lass das. Du weckst sie nur auf“, warnte Nell den Elfen, doch er hörte natürlich nicht.
„Wenn ich Teig lecken darf bist du mich sofort los“, versprach er mir.
„Das geht nicht. Die Bestellung ist diesmal zu groß. Da brauchen wir jeden Klecks Teig.“
Und so kitzelte Janosch die Lebkuchen weiter und es kam wie es kommen musste. Sie wachten auf. Diese Lebkuchen waren besonders angriffslustig. Sie standen sofort auf und liefen durcheinander. Ein paar versuchten sogar den Ofen zu öffnen.
„Oh nein“, rief Serena. „Sieh nur, was du angerichtet hast.“
„Wenigstens habe ich jetzt meinen Teig.“ Janosch steckte seinen Finger in die unbewachte Schüssel und verschwand aus der Küche.
Nell und Serena versuchten die Lebkuchen einzufangen, aber das war hoffnungslos. Manche hatten die Küche schon längst verlassen.
„Oh, nein. Was sollen wir denn jetzt tun?“, stöhnte Nell und schlug mit einer Glocke Alarm. Zusammen mit anderen Elfen versuchten sie die flüchtigen Lebekuchen wieder einzufangen. Sie liefne durchs ganze Weihnachtsdorf, wo sie heillose Verwüstung stifteten. Serena bewachte die Küche. Vor allem den Ofen mit dem noch nicht fertigen Gebäck.
Nell lief währenddesen hinter einem her, der nicht ganz so schnell war wie die anderen, aber dafür flink. Sein Blick schien zu sagen: „Du kriegst mich nicht.“
Doch Nell blieb hartnäcig. Sie kannte das Lebkuchenproblem seit Jahren.
„Wenn ich dich erwische hänge ich dich als Dekoraktion an den Baum.“
Das mochten sie gar nicht. Doch leider beeindruckte das diesen Lebkuchen nicht und er lief einfach weiter über den Schnee. Nell musste ihn fangen bevor er das Weihnachtshaus verließ. Tatschlich holte ie ihn bald ein, aber dummerweise saß er auf einem Schlitten und der rollte los.
„Das darf doch nicht wahr sein“, fluchte ich und grif ebenfalls nach einem Schlitten und fuhr dem Lebkuchen hinterher. Die Sonne stand schien am Himmel und die Schneeflocken glitzerten darin. Eigentlich liebte Nell das Schlitten fahren, aber nicht, wenn sie einen flüchtigen Lebkuchen vor sich hatte.
In der Küche öffnete Serena behutsam den Ofen. Sie hatte Glück oder Pech, dass alle Lebkuchen die Küche verlassen hatten nd sie freie Bahn. Allerdings war sie voller Mehl, weil einer darin gelandet war und alles durch die Gegend gesträut hatte. Sie hustete und plötzlich öffnete ein neues Gebäck die Augen. Sie schnippte einmal mit dem Finger nd alle Lebkuchen fanden sich wieder in der Küche ein und kamem brav auf die Bleche zurück.
Der Lebkuchen, den Nell verfolgt hatte, hatte allerdings kurz vorher die Grenze des Weihnachtsdorfes verlassen und auch Nell war nicht mehr Teil des Dorfes. Für sie standen andere Abenteuer bereit und Nell sollte feststellen, dass Lebkuchen gar nicht so schlimm waren, wenn sie sich nur genug anstrengten. Nell fuhr auf das Menschenland zu und wurde im Weihnachtsdorf nie wieder gesehen. Genau wie ihr Lebkuchenfreund.

Ende

hach, dieses Thema sprach mich sofort an. Das fand ich witzig. Und meine Geschichte habt ihr ja gelesen. Also was meint ihr?

Eddie und der verschwundene Wald Teil 3

Und schon kommt der dritte Teil der Story. Mal sehen was ich diesmal zaubere.

Eddie und der verschwundene Wald Teil 3

Das Grundstück sah wirklich nach Hänsel und Gretel aus. Die Nachbarn hatten nicht übertrieben. Überall lagen Süßigkeiten versträut und der Ofen stach ziemlich heraus. Ein wenig mulmig war mir schon zu Mute. Doch ich klopfte an die Tür des einladenden Hauses. Es dauerte eine Weile bis jemand kam.
Eine alte Frau begegnete mir. Sie wirkte nett und sogar hübsch. Sie trug ein langes blaues Kleid und ihre Augen strahlten wie das Meer. Das überraschte mich aber doch. War Gretel im Märchen nicht ein Kind? Aber eine Hexe hatte auch Hänsel geschmort, oder? Owei. Vielleicht war Gretel die Hexe?
„Guten Tag. Möchten Sie zu mir?“, begrüßte mich die alte Dame.
„Ja, allerdings. Haben Sie einen Moment Zeit?“, fragte ich sie und fühlte mich wie ein nervöser Schuljunge. Dabei stand ich nicht mal auf Frauen und schon gar nicht auf alte Frauen. Außerdem hatte ich Patrick.
„Ja natürlich. Für so nette Herren doch immer.“ Und ehe ich wusste wie mir geschah war ich in ihrem Haus. „Wo brennts denn?“
„Haben Sie etwas von einem verschwundenen Wald gehört?“, fragte ich sie.
„Der Wald in der Stadt?“, fragte sie nur.
„Ein privater Wald“, sagte ich.
„Nicht das ich wüsste.“ Sie schien auch nicht besonders viel darüber nachzudenken. „Wieso?“
„Ein Wald wurde als vermisst erklärte“, saget ich.
„Ach, was ist schon ein Wald? Einer mehr oder weniger fällt doch gar nicht auf“, meinte sie lässig.
„Aber der gehört jemanden und er muss dorthin zurück wo er hingehört.“
„Na ja. Kann sein, dass ich ihn mir ausgeliehen habe“, gab sie zu.
Oh, oh. Das war nicht gut. „Und wo ist der Wald jetzt?“
„Verbrannt?“ Lächelnd sah sie mich an. „Wie gut, dass Sie nicht lange genug leben werden um meine Schandtat weiter zu verraten.“
Und jetzt war es Zeit zu flüchten. Allerhöchste Zeit, aber ich kam nicht weit. Die Frau war schneller als ich dachte. Und dann hatte sie mich. „Wo willst du denn so schnell hin, Freundchen?“
„Ich bin Detektiv. Man wird mich vermissen. Sie sollten sich überlegen, was Sie machen“, riet ich ihr.
„Ach, ich habe schon ganz andere Leute beseitigt“, winkte sie ab. „Du wirst sehr lecker schmecken.“
Ich  versuchte nicht mehr mich rauszureden, aber meinem Schicksal wollte ich mich auch nicht einfach ergeben. Doch was konnte ich tun. Ich musste sie irgendwie ablenken und überraschen.
„Wissen Sie. Hänsel und Gretel mochte ich noch nie. Wie heißen Sie eigentlich wirklich?“, frage ich sie. Während sie mich versuchte am Tisch zu fesseln wehrte ich mich kräftig. Doch sie ließ sich nicht abschütteln.
„Wie ich heiße geht Sie nichts an. Gretel ist ein sehr schöner Name. Belassen wir es dabei.“
Plötzlich klopfte es an der Tür. Gretel fluchte.
„Bleib schön da“, fluchte sie.
Den Teufel würde ich tun. Während sie an die Tür ging löste ich die Fesseln, die nur locker gewesen waren. Al Er erwischte ihr aber und packte slerdings konnte ich mich nicht verstecken. Gretel hatte inzwischen die Tür geöffnet und ich hörte Michel mit ihr sprechen.
„Ich bin hier“, rief ich lauthauls, weil Gretel so nachsichtig war und mich ganz allein gelassen hatte und keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte.
Und dann brach das Chaos aus. Michel stürzte in den Raum und Gretel versuchte ihn auch zu fangen. Doch Michel wich ihr aus und packte stattdessen sie. Ich stürzte hinter dem Tisch hervor und unterstützte Michel. Gemeinsam überwältigten wir sie und fesselten sie schließlich. Ich war erleichtert und rief die Polizei an. Sie würde niemanden mehr verbrennen.
Als alles geregelt war fuhr ich zu Lana und Skyler. Ich musste ihnen beichtne, dass der Wald nicht zu retten war. Das konnte ich nicht verhindern, aber ich staunte als ich dort ankam. Der Wald war zurück als wäre nie was gewesen. Sykler und Lana kamen mir strahlend entgegen.
„Danke, dass Sie unseren Wald gefunden haben. Wir sind überglücklich.“
„Gern geschehen“, lächelte ich.
Und dann war es an der Zeit zu Patrick zu gehen. Ich hatte mir einen freien Abend verdient oder gleich einen ganzen Tag oder zwei oder drei. Also fuhr ich nach Hause und Patrick entfuhr mich lächelnd.
„Ich wusste es. Du schaffts es immer.“
Und wir verbrachten endlich unseren gemeinsamen Abend. Für den Moment war die Welt wieder in Ordnung. Bis der nächste Fall kam.

Ende

So, drei Teile sind es geworden. Es hätte auch noch länger werden können, aber ich wollte nicht übertreiben. Was sagt ihr zu diesem Teil?