Writing Friday: Mein Herbstbuch

Die leichteste Aufgabe ist die mit dem Herbstbuch. Also nehme ich zunächst die. Und dennoch nicht so leicht. Nur weniger zeitaufwendig. Und dennoch habe ich es wieder nicht pünktlich geschafft.

 

  • Stelle uns ein Buch vor, dass dich an den Herbst erinnert oder eine Geschichte erzählt, die im Herbst spielt.

Herbstbuch

Es spielt nicht im Herbst. Aber die Hexensache könnte zu Halloween passen. Es ist schön schräg und herrlich anders. Ich habe es sehr gerne gelesen. Ich fand es witzig und cool. Ich mochte auch die Charaktere sehr.

Und was würdet ihr heute wählen? Kennt ihr dieses Buch?

 

 

Writing Friday: Der Hüter des Meeres

Heute gibts wieder den Writing Friday und ich bin endlich mal wieder mit dabei.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Emma war verblüfft über die Weiten des Meeres, sie hätte nie gedacht…” beginnt.

Emma war verblüfft über die Weiten des Meeres, sie hätte nie gedacht,  dass es so viel blau geben konnte. Es sah einfach unglaublich aus. Sie stand davor und konnte nur staunen. Es war so wunderschön. Wie konnte es sein, dass sie zum ersten mal am Meer war? Wie konnte es sein, dass sie diesen Anblick noch nie in sich aufgezogen hatte? Es war so traumhaft schön. Sie konnte sich gar nicht wieder von dem Anblick lösen.
So bemerkte Emma auch gar nicht wie ein Junge neben sie trat. Sehr leise und zögernd. Er sprach sie nicht an sondern stand nur da. Verwundert musterte das Mädchen ihn von der Seite. Er war groß und dunkelhaarig. Er trug lässige Kleidung und wirkte einfach sehr entspannt.
Schließlich gab sie sich einen Ruck und sprach ihn an. “Hallo.”
Er sah sie ganz überrascht an.
”Oh, du kannst mich sehen?”, fragte er Emma.
Sie sah ihn verwundert an. “Natürlich kann ich dich sehen.”
”Eigentlich ist das nicht so selbstverständlich”, entgegnete er mir sehr ernst.
”Wie meinst du das?”, wollte Emma verwirrt von ihm wissen.
”Ich bin der Hüter des Meeres”, antwortete er. Seine Stimme war tief und deutlich. “Niemand kann mich sehen. Es sei denn er oder sie ist auserwählt.”
”Auserwählt?” Nun war sie nur noch verwirrter. “Was meinst du damit?”
”Nur der nächste Hüter des Meeres kann mich sehen”, antwortete er. Er warf ihr einen intensiven Blick zu und musterte sie genauer. “Offenbar bist du das.”
”Was bin ich?” Da kam sie nicht mehr mit.
”Die Auserwählte. Meine Nachfolgerin”, erklärte er.
Und da fing Emma an zu lachen. Einfach so. Vor diesem mysteriösen Jungen, der so seltsam war. Der sah sie auch gleich verwirrt an und seufzte dann.
”Wieso sind die Reaktionen immer die selben? Ich wurde ja vorgewarnt. Komm, ich zeig es dir.”
Und dann nahm er einfach ihre Hand und ging mit ihr aufs Wasser. Buchstäblich aufs Wasser gehen. Sie konnte es gar nicht fassen. Würde Emma es nicht mit eigenen Augen sehen würde sie sich für verrückt halten. Nein, das tat sie es auch so schon.
Sie gingen übers Wasser und niemand nahm Notiz von ihnen. Das war so verrückt. Und dann spürte sie es. Sie spürte wie das Meer sie rief. Sie spürte, dass sie die nächste Hüterin war.
Und dann bekam sie so viele Bilder zu sehen. Bilder vom Meer und Bilder voller Möglichkeiten. Sie spürte und sah die Magie des Meeres und verliebte sich sofort darin. Und dann warf sie dem Jungen ein strahlendes Lächeln zu. Er lächelte zurück.
”Dann soll es so sein”, verkündete er und sie gingen zusammen in die Schule des Meeres. Emma hatte noch so viel zu lernen und sie wollte jetzt gleich damit anfangen. Ein neues Leben lag vor mir. Darauf freute ich mich schon.

Ende

Und, was meint ihr?

Writing Friday: Blue, Window, Bookless und Wardrope unter sich

Und wieder ist ein Writing Friday und ich bin mit dabei. Leider hab ich das am Freitag verschlafen, aber jetzt kommt es noch.

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Deine vier Wände unterhalten sich darüber, dass du nun so viel zu Hause bist. Über was plaudern sie? Schreibe einen kreativen Dialog. 

Wand 1: blaue Wand
Wand 2: Fensterwand
Wand 3: Bücherregalwand
Wand 4: Kleiderschrankwand:

Wand 2: He, Blue. Findest du es nicht auch blöd, dass Corly ständig zu Hause ist?

Wand 1: Ne, Window. Eigentlich find ich es ganz cool. So ist es nicht so langweilig.
Aber sie könnte etwas mehr TV gucken. Leider kann ich das immer nur im Spiegel von ihrem Kleiderschrank sehen, aber Dowonton Abbey fand ich neulich ziemlich cool.

Wand 3: Ach, was soll das denn mit dem TV? Bücher sind gefragt. Ich habe so viele tolle Bücher an meiner Wand, dass ich da immer wieder genug interessantes zu hören bekomme.

Wand 2: Ich auch und ich kann deine ganzen Bücher sehen, Bookless. Das ist so cool und so schön anzusehen.

Wand 1: Ach, ihr seid langweilig. Ich sehe eure Bücher auch, aber ich will TV gucken. Das ist viel interessanter. Da sieht man doch viel mehr.

Wand 3: Also, ich sehe tagsüber genug, wenn ich aus dem Fenster sehe. Zumindest wenn Corly die Blesses nicht so weit oben hat. Da sehe ich oft die Kinder im Garten und andere Menschen aus dem Dorf.

Wand 2: Sag, doch auch mal was, Wardrobe. Du bist so still. Wem stimmst du zu? Bücher oder TV?

Wand 4: Ach, ich liebe es, wenn Corly zu Hause ist. Dann ist sie öfter an ihrem Computer und ich kann perfekt beobachten was sie da macht und sie macht immer ganz interessante Sachen, sag ich euch. Aber das könnt ihr ja auch eigentlich alle sehen. Übrigens fänd ich es schön, wenn hier mehr Musik laufen würde. Es ist immer so ruhig bei ihr.

Wand  2: Nicht, wenn sie putzt. Dann hört sie Musik. Aber ja, mehr Musik könnte nicht schaden. Ihr Geschmack ist da ja ganz gut. Selbst wenn sie so viel da ist, ist es so ruhig hier, weil sie immer schreibt oder liest. Außer der Fernseher ist mal an.

Wand 2: Oder die Kinder ihrer Schwester sind zu Besuch. Dann ist es auch immer laut.

Wand 3: Oh, ja. Besonders bei der Kleinen.

Wand 4: Also, eigentlich haben wir es doch gut bei Corly. Sie hat nicht viel Besuch, aber wenn wer da ist, ist es interessant. Außerdem können wir ja auch mitlesen, was sie schreibt und liest.

Wand 1: Da hast du recht. Und Corly ist ja eigentlich immer recht viel zu Hause. Da ändert sich nicht so viel. Das sind wir gewöhnt.

Wand 3: Also Blue, du brauchst dich gar nicht zu beschweren. Es wird nie langweilig und hin und wieder bekommst du auch dein Fernsehen.

Wand 1: Ja, ist ja schon gut. Ich sag ja gar nichts. Wir hätten es schlimmer treffen können, oder?

Alle drei anderen Wände nicken zu stimmend und schreien: „Ja.“

Wand 1: Also sind wir alle weiter zufrieden und beobachten Corly. Das ist doch super. Da sind wir uns ja einig.

Ende

Und, was meint ihr?

Writing Friday: Traum vom Buch

Ich versuche mal wieder beim Writing Friday dabei zu sein. Letzten Monat hab ich was zur Windmühle geschrieben, aber noch nicht abgeschrieben.

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Du wachst auf und steckst mitten in deinem aktuellen (oder vor kurzem gelesenen) Buch, was geht da vor? Und welches Buch ist es?

Mona Kasten Dream Again

Ich habe mit Jude zusammen Blake in die Reha begleitet. Ich sitze jetzt mit Jude an dem Fenster und beobachte mit ihr zusammen Blake wie er seine Übungen macht. Wir unterhalten uns über Blake und Jude gesteht mir ihre Gefühle zu ihm und erzählt mir wie sie zusammen aufgewachsen sind. Vielleicht verbringe ich auch ein wenig Zeit mit der Woodshill-Clique und lerne manche davon besser kennen. Jedenfalls fände ich das schon interessant da mal aufzuwachen. Das hätte jedenfalls was. Allerdings fällt es mir schwer was richtig greifbares dazu zu schreiben.

Und wie habt ihr die Aufgabe gelöst?

 

 

Writing Friday: die traurige Prinzessin Teil 2

Irgendwie ist dieser Beitrag untergegangen. Weiß auch nicht wieso. Eine Story für den Writing Friday.

Klara schmiss das Bild an die Wand, es war Zeit für einen Abschluss. So ging es nicht weiter. Wenn sie sich nur in der Ecke verkroch würde sie sich zerstören.
„Okay, jetzt ist Schluss“, bestimmte ich und nahm ihre Hände in meine. Die böse Prinzessin ist weggeschlossen. Sie kann dir nichts mehr tun.“
Klara sah mich an und nickte. „Du hast Recht, Esme. Tut mir leid. Ich war nur so wütend auf sie.“
„Marek hat uns alle befreit“, erinnerte ich sie.
„Marek“, murmelte Klara und ihre Augen leuchteten.
Seit Marek uns befreit hatte waren zwei Wochen vergangen. Ich war mittlerweile so glücklich mit Julian und er hatte mir viel aus seiner Zeit mit der bösen Prinzessin erzählt. Obwohl er verzaubert gewesen war, hatte er immer gewusst, dass irgendwas nicht stimmte.
Nicht nur ich hatte unter ihrer Herrschaft gelitten. Auch die anderen Bewohner hatte sie aus reiner Boshaft eingeschlossen. Klara war damals meine einzige Freundin gewesen. Mein Kammermädchen.
Vermutlich war sie genauso festgehalten worden wie ich, aber sie redete nicht darüber.
„Marek“, murmelte sie wieder. „Er ist süß, oder?“
Ich grinste breit. „Ja, ist er. Aber ich muss das sagen. Ich bin schließlich mit seinem Zwilling zusammen.“
Die beiden sahen sich wirklich zum Verwechseln ähnlich, aber nicht komplett identisch. Ich erkannte die Unterschiede.
Klara litt immer noch unter den letzten 100 Jahren. Verständlich. Auch ich hatte sie nicht ganz weggesteckt. Natürlich nicht.
Nur Julian gab mir immer wieder die Kraft weiter zu machen. Er war mein Halt und mein Herz.
Am Abend nach der Befreiung waren wir in den Garten gegangen. Wir hatten den Schlüssel für das Turmschloss in das Schmuckkästchen getan und im Garten vergraben. Vielleicht waren wir damit genauso grausam wie die böse Prinzessin, aber sie sollte nie wieder jemanden Schmerzen zufügen.
Klara und Marek freundeten sich an und wurden ein Paar. Das gefiel mir ausgesprochen gut, denn sie passten gut zusammen.
Ich genoss meine wiedergewonnene Freiheit und jede Minute, die ich mit Julian verbrachte. Gerade saßen Julian und ich tief im Garten des Schlossparkes und am weitesten vom Turm entfernt. Der Mond schien über uns und überall waren Fackeln aufgestellt.
„Bist du glücklich?“, fragte Julian mich, der mich fest in seine Arme gezogen hatte.
„Ja, das bin ich.“ Wir verschränkten unsere Finger ineinander und er zog mich fester an sich. „Und du?“
„Mit dir immer.“
„Endlich ist die böse Prinzessin besiegt und wir sind frei. Das ist so toll“, fand ich.
„Ja, das ist es“, stimmte er mir zu. Und dann beugte er sich zu mir hinab und küsste mich.
Und so lebten wir Seite an Seite in unserem Schloss. Es herrschte ewiger Frieden oder zumindest Frieden für 100 weitere Jahre. Was dann kam musste eine andere Geschichte erzählen. Denn diese Geschichte war nun vorbei.

EnDE

Writing Friday Die traurige Prinzessin

Gestern gab es wieder einen Writing Friday und ich hole den noch nach.


Die traurige Prinzessin Teil 1

Ich war seit 100 Jahren hier im Turm eingeschlossen. Eine böse Prinzessin hatte die Tür mit einem magischen Schlüssel abgeschlossen und ihn dann in ein verzaubertes Schmuckkästchen getan. So erzählte sie mir zumindest. Jede Hoffnung auf Rettung war verloren.
Sie war eifersüchtig auf mich gewesen, weil sich Prinz Julian in mich verliebt hatte und nicht in sie. Das Problem war, dass nur Julian mich befreien konnte. Allerdings himmelte er jetzt die böse Prinzessin an, weil sie ihn verhext hatte. Auch das hatte sie mir genüsslich erzählt.
Ich wollte mir gar nicht ausmalen wie Julian sie küsste und zärtlich streichelte, aber diese Bilder kamen immer wieder hoch. Wann war der Zauber endlich gebrochen?
Plötzlich kam Wind auf und ich trat an mein Fenster und öffnete es. Es war zwar vergittert, aber wenigstens konnte ich frische Luft schnappen. Würde ich die Gitter berühren, würde ich verletzt werden. Doch verletzt war ich jetzt schon, und zwar seelisch.
Unten im Garten stand ein junger Mann. Ich konnte ihn natürlich nicht erkennen, aber er sah aus wie mein Julian, und er war alleine.
„Julian“, rief ich so laut ich konnte und dann noch einmal und noch einmal. „Julian! Julian!“
Es dauerte eine Weile bis der junge Mann mich hörte, aber dann sah er auf.
„Wer sind Sie? Kennen sie Julian? Ich suche ihn seit 100 Jahren. Er ist mein Bruder. Haben Sie ihn gesehen? Kommen Sie doch runter. Dann können wir uns unterhalten.“
Er musste ein Stimmenregler sein, denn seine Stimme durchbrach alle Hindernisse und drang zu mir hoch. Ich hoffte, er konnte mich ebenso hören.
„Ich kann nicht runter kommen. Ich bin hier seit 100 Jahren gefangen. Man nennt mich Esme. Wie heißen Sie?“
Offenbar konnte er mich hören, denn er antwortete sofort: Ich bin Marek, Prinz von Langwien. Zwillingsbruder von Julian. Sie sind gefangen? Warum? Wie kann ich Ihnen helfen?“
Julian hatte einen Zwillingsbruder. Davon hatte er nie erzählt.
„Retten Sie Julian“, rief ich zurück. „Dann retten Sie auch mich. Er wurde von einer bösen Prinzessin verzaubert. Sie hat mich in diesen Turm gesperrt. Er muss einen Schlüssel finden. Man hat mich aus Eifersucht eingesperrt.
Marek schien mich verstanden zu haben, denn er verschwand. Ich war allerdings keineswegs sicher, dass er Erfolg haben würde. Die böse Prinzessin war äußerst gerissen. Außerdem hatte ich 100 Jahre lang nicht gesprochen. Meine Stimme hatte sich heiser angehört.
Ich wartete und wartete und wartete. Nichts geschah. Es wurde Abend, es wurde Nacht und dann kam der nächste Morgen. Ich wartete zwei Tage lang und eine weitere Nacht. Als der Morgen anbrach hörte ich Schritte vor der Tür meines Verließes. War das die böse Prinzessin oder waren das meine Retter? Ich wich zurück. 100 Jahre lang hatte ich in Einsamkeit gelebt.
Und dann hörte ich einen Schlüssel, der sich im Schloss drehte, und das fühlte sich richtig an. Als sich die Tür öffnete, sah ich gleich zwei Julians vor mir stehen.
„Julian?“, fragte ich unsicher und sah beide an.
„Hier!“, sagte der eine und hielt einen Schlüssel in der Hand. „Ich bin hier.“
Ich rührte mich nicht und er kam nicht näher.
„Woher weiß ich, dass das nicht irgendein Trick ist?“
„Lange Nächte sind kurz“, sagte der Julian mit dem Schlüssel in der Hand.
Und dann war ich nicht mehr zu halten. Ich stürzte auf ihn zu, fiel ihm in die Arme und schluchzte. Das waren die letzten Worte, die Julian zu mir gesagt hatte, bevor die böse Prinzessin uns gefunden hatte. Ich wusste, dass sie uns nicht gehört haben konnte.
„Es tut mir so leid. Es tut mir so leid. Sie hat mich verhext“, murmelte Julian immer wieder, zog mich fester an sich und streichelte mir über den Rücken.
„Ich weiß, ich weiß“, nickte ich, dann löste ich mich von ihn und sah im in seine wunderschönen Augen. Diese Augen würde ich überall erkennen. „Was ist passiert? Wo ist die böse Prinzessin?“
„Ich habe ihr im Schlaf einen Schlafzauber gegeben. Gleich danach wurde Julian von dem Zauber erlöst. „Sie wird nun erstmal 100 Jahre schlafen. Wir können sie in diesen Turm bringen“, erzählte  mir der andere Zwilling. „Deswegen hat es auch so lange gedauert. Ich bin übrigens Marek.“
„Esme“, stellte ich mich ihm vor.
Julian zog mich gleich wieder an sich und küsste mich. Und so wurde alles wieder gut. Die böse Prinzessin würde nie wieder jemanden Schaden zufügen. Und wir konnten endlich glücklich sein.

Fortsetzung folgt …

 

Und was meint ihr?

Writing Friday: Was macht ein gutes Buch aus?

Heute beschäftige ich mich mit einem etwas leichteren Thema für Writing Friday. Bücher.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Kreativität

Ich liebe kreative Ideen, die anders sind als 0815 Sachen. Gerade herrlich schräge Ideen, die wirklich lustig sind, mag ich. Und romantische Ideen und alles, was in die magische Richtung geht und mich überzeugen kann. Je kreativer desto besser. Das andere habe ich alles schon gefühlt 100 mal gelesen.

Gute Charaktere

Ganz wichtig sind mir die Charaktere. Sie müssen nicht perfekt sein, aber sie müssen mich überzeugen können. Natürlich ist es besser, wenn ich sie mag und ich liebe richtig intensive Charaktere, aber solange ich die Überzahl der Charaktere mag. Nichts ist nerviger als lauter unsympatische Charaktere in einem Buch. Vor allem, wenn das auch überhaupt nicht besser wird.

Romantik

Ich liebe Romantik im Buch. Ich mag es romantisch. Aber es muss auch echt sein. Am liebsten richtig intensiv. Was ich gar nicht mag sind Möchtegern-Liebesgeschichten. Nichts halbes und nichts ganzes. Dann lieber ganz ohne. Auch hier muss es mich überzeugen können.

Echtheit

Ich mag es, wenn eine Story echt ist. Was ich gar nicht mag ist, wenn die Story zum Beispiel ständig nur Charaktere hat, die sich gegenseitig in den Rücken fallen, extrem rumzicken und dann am besten auch nichts besonderes hat und auch nichts bei rumkommt. Die Geschichte muss echt und glaubwürdig sein.

tolles Setting

Ich mag es an besondere Schauplätze entführt zu werden. Alles, was anderes ist gefällt mir auch hier oder schön beschriebene gewöhnliche Orte.

Vor allem muss mich ein Buch überzeugen können, wenn ich es mögen soll. Sicher gibts auch noch mehr Punkte, die mir wichtig sind.

Meine aktuellen 6 Lieblingsbücher:

6, weil eben auf den ersten zwei Plätzen zwei Hoover – Bücher sind

Colleen Hoover – Zurück ins Leben geliebt und Hope forever

Hier hab ich gleich zwei Bücher auf den ersten Plätzen. Kein Wunder, oder? Trotz dem ein oder anderen schwächeren Buch und einem Flop bin ich ein absoluter Fan der Autorin. Ihre Geschichten sind überwiegend kreativ und rührend. Nur manche sind etwas einfallslos und zu gewalttätig. Aber ich finde die Charaktere oft richtig gut. Gerade diese beiden fand ich richtig gut. Sie hatten eigene Ideen und waren vor allem romantisch und intensiv. Bei beiden war ich zuvor skeptisch, aber ich liebe sie. Hoover muss einfach dabei sein.

Ashley Elston – 10 Blind Dates für die große Liebe

Ich hatte es ja jetzt auch schon oft erwähnt. Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt. Ich hatte so viel Spass dabei und die Charaktere waren so schräg und sympatisch. Genau wie die Geschichte. Außerdem waren da so viele kreative Ideen dabei. Ich war echt begeistert. Es hat mich umgehauen. Aber es ist doch eher eine Geschichte zu Weihnachten.

Mona Kasten – Feel Again

Ich mag die ganze Reihe. Nur Band 2 finde ich schwächer. Aber nur dieser hier hat mich richtig umgehauen. Ich habe diesen Band wirklich geliebt. Gerade auch Isaac und seine Familie fand ich toll, aber auch Sawyer hat mir wirklich gut gefallen und es war schön intensiv. Genau wie ich es mag.

Valentina Fast – Royal

Ich liebe diese Reihe. Ich find auch die Idee mit den Prinzen so toll. Das ist mal was anderes. Außerdem mochte ich die meisten Charaktere so unheimlich gerne. Die Geschichte war so intensiv. Ich habe es geliebt. Auch wenn mich nicht immer alles überzeugen konnte.

Stephenie Meyer – Seelen

Ich liebe bekanntlich auch dieses Buch. Ich habe es mittlerweile 5 mal gelesen und auch wenn manches recht lang ist liebe ich immer noch die gleichen Stellen. Ich finde die Geschichte ist einfach was besonderes. Ich finde es lohnt sich immer wieder in sie einzutauchen.

Wie ist das bei euch so? Was macht für euch ein gutes Buch aus?

Writing Friday: Himmlische Fee

Und es gibt wieder einen Writing Friday und ich bin mit dabei.

Versuche „Er war verliebt“ in eine Szene zu beschreiben, ohne die Wörter Liebe oder verliebt zu gebrauchen.

Sie war umwerfend schön. Sie strahlte von innen heraus. Ihre Haare glänzten golden in der Sonne. Sie war mir schon vor einer Ewigkeit aufgefallen. Ihre Flügel glitzerten viel heller als die der anderen Feen. Ich beobachtete sie schon lange. Ich wollte sie so gerne kennen lernen. Aber immer waren gefühlt tausend andere weibliche Feen um sie herum. Wie sollte ich sie da ansprechen? Also himmelte ich sie lieber weiter an und wünschte, sie würde mich bemerken. Unerwiderte Gefühle waren echt Mist. Aber wenigstens konnte ich sie beobachten und studieren. Das war besser als nichts. Und vielleicht würde sie mich ja eines Tages bemerken. Magie konnte ja bekanntlich Wunder wirken.

Ende

Und, was meint ihr:

Writing Friday: Der Bananenbaum

Und nun noch eine letzte Geschichte zum Writing Friday. Ich habe es gerade noch geschafft sie abzuschreiben.

Der Bananenbaum

Schreibe eine Geschichte in der folgende Wörter drin vorkommen: Banane, Zahlücke, kitzeln, Frühlingsblume, bunt

Ich war im Wald und sah mich um. Er wirkte sehr wild mit exotischen Bäumen. Ich flückte eine Banane von dem niedrigen Baum vor mir und kostete sie. Sie war reif und köstlich. Ein Stück blieb mir zwischen meiner Zahnlücke kleben.
Ich machte ein Picknick unter den Bäumen und bereitete dazu eine Decke aus. Ich genoss die Ruhe und den Schatten unter den Bäumen. Ich befand mich in einer ganz anderen Welt. Die Vögel zwitscherten um mich herum und ich konnte die Bäume geradezu spüren.
Und dann passierte es plötzlich und unerwartet. Es fühlte sich an als würde mich jemand an der Nase kitzeln. Und dann war ich auch schon in dem Baum drin.
Es sah hier ganz anders aus als man es sich vielleicht vorstellen würde. Es war hohl und irgendwie gemütlich warm. Wie eine kleine Höhle. Aber was machte ich hier und wie war ich hierhergekommen?
Dann hörte ich plötzlich eine raue klare Stimme. Wer sprach da mit mir?
„Hallo Alinna“, begrüßte die Stimme mich. „Ich bin der Baum.“
„Der … Der Baum?“, stammelte ich.
„Ja, ich bin der Baum“, wiederholte die Stimme klar und deutlich. „Ich bin alt und müde, aber mit jedem Mensch, der mich auch nur für eine halbe Stunde besucht, werde ich stärker. Ich blühe und gedeihe und schüttele meine Bananen ab. Das Problem ist, dass nur noch selten jemand hierherkommt.  Allerdings habe ich heute Glück. Ich kann wieder Energie tanken. Also, erzähl mir was von der Welt da draußen. Ich bekomme nur wenig mit.“
„Ach, so viel ist gar nicht los“, winkte ich ab.
Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte in einem Bananenbaum zu sein oder mit einem zu sprechen. So etwas gab es doch gar nicht. Doch der Baum sprach mit mir und ich hörte ihn. „Es ist ruhig dort.“
„Gibt es noch Pflanzen außerhalb dieses Waldes?“, fragte der Baum.
Owei. Was glaubte er denn, wie die Welt aussah? Vermutlich war er noch nie von hier fort gewesen.
„Na, klar. Es gibt viele Pflanzen auf der Welt. Sie sind immer noch da. Es gibt Häuser und Menschen und ganz häufig verändert sie sich auch.“
„Ah, das ist gut.“ Der Baum wirkte zufrieden.
Und so erzählte ich dem Baum von meinem Leben. Davon dass ich studierte, aktuell Urlaub hatte und mich mit meinen Freunden traf. Ich erzählte ihm von dem Blumenladen meiner Freundin und von den Wäldern und Wiesen, durch die ich streifte.
Allerdings hatte ich natürlich auch Fragen an den Baum.
„Können alle Bäume sprechen und fühlen?“, wollte ich zunächst wissen.
„Nein, leider nicht“, antwortete der Baum. „Viele haben vergessen, wie es geht. Ich bin einer der wenigen.“
„Das ist ja irgendwie traurig. Ich finde den Gedanken schön, dass wirklich Leben in euch ist“, bemerkte ich.
„Ja, stimmt. Ich kann mich mit anderen Bäumen schon verständigen, aber wir sprechen unsere eigene Sprache.“
„Ich finde das alles so spannend. Darf ich dich noch einmal besuchen?“, fragte ich, weil ich spürte, dass unsere gemeinsame Zeit bald vorüber war.
„Gerne, aber jetzt musst du gehen“, bestätigte der Baum sogleich. „Du wirst gleich merken, dass du erschöpft bist. Ruh dich aus, bevor du gehst. Komm wieder, wann immer du magst.“
„Gerne. Es war schön bei dir“, freute ich mich über sein Angebot.
„Dann sehen wir uns irgendwann wieder. Lebe wohl, Alinna. Du hast mir sehr geholfen. Ich fühle schon, dass ich kräftiger bin.“
„Gern geschehen. Ich freue mich auf das nächste Mal.“
Und dann spuckte mich der Baum wieder aus und ich saß auf meiner Decke mit Blick zum Baum.
Ich lächelte in mich hinein und blieb noch eine Weile hier sitzen. Dann stand ich auf und ging nach Hause. Doch jeden Monat besuchte ich den Baum einmal. Ich setzte mich auf die Wiese mit den Frühlingsblumen um mich herum und genoss, dass sie so bunt waren. Ich war jetzt viel glücklicher und der Baum ebenfalls. Wir hatten beide etwas davon. Ich liebte diese Momente mit meinem Baum. Sie waren unbezahlbar. Der Baum blühte hörbar auf und bald entstanden neue Bäume. Ein ewiger Kreislauf.

Ende

 

Und was meint ihr?

geschichte writing friday: Nachtkinder

Heute gibts wieder einen Writing Friday und ich bin mit dabei.

[#WritingFriday] März 2020 die Schreibaufgaben

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Mia wollte jetzt noch nicht gehen aber…” beginnt.

Nachtkinder

Mia wollte noch nicht gehen, aber es wurde Zeit. Der Himmel ging unter und die Sterne kamen. Ich musste heim, wenn sie nicht in der Nacht verschwinden würde. Die Nachtkinder waren in der Nacht nicht so gerne draußen. Sie sahen sich den Sternenhimmel lieber von Innen an.
Dennoch waren sie mit den Sternen verbunden. Gerade sie hielten uns davon ab. Nachts draußen zu sein.
Deswegen musste sie jetzt los. Sie war gerade bei ihren Freunden. Keiner von ihnen war ein Nachtkind. Es waren alle Tagkinder. Doch es gab diese Zeit zwischen Dämmerung und Abend, wo wir ungehindert alle in der Welt umherwandern konnten. Zu diesem Zeitpunkt trafen wir uns immer in der Mitte am Treffpunkt.
Und jetzt musste ich wieder fort. Jedes mal blutete mein Herz, wenn ich weitere Ewigkeiten auf diese halbe Stunde warten musste. Denn dann musste ich auf ihn warten. Joel war ein Tagkind.
Und dennoch hatten wir uns ineinander verliebt. Innerhalb dieser halben Stunden, die wir uns gesehen hatten. Und doch trennten uns unsere Leben voneinander.
„Du musst gehen“, sagte Joel. Doch er sah dabei so traurig aus, dass es mir das Herz brach.
„Ich weiß.“
Doch dann verließ ich ihn. Wie immer.
Wir Sternenkinder wohnten im Hellen, wo wir sicher waren. Wenn es dunkeln wurde waren wir in unseren Häusern. Oder besser gesagt Höhlen. Wir brauchten schon die Nachtluft um uns herum, aber die Nacht selbst durfte uns nicht erreichen. In unseren Höhlen hatten wir normales Licht und konnten normal leben.
Die Höhlen waren nah am Wasser und so hörten wir die Wellen rauschen.
Wir schliefen nachts meistens, aber immer mal wieder wünschte ich mir nachts draußen zu sein. Es dauerte etwas bis ich einschlief.

Am nächsten Morgen hatte sich etwas verändert. Es war plötzlich überall hell und dunkel. Verwirrt sahen wir uns um. Sowas hatte es noch nie gegeben. Aber es sah unglaublich aus. Auf der einen Seite war Dunkelheit und auf der anderen Helligkeit. Und dann mischte sich das Ganze auch noch. Unglaublich.
Und dann wurde es lauter und alle riefen durcheinander. Sie waren aufgeregt, was ich durchaus verstehen konnte.
Und dann sah ich sie auf uns zukommen. Die Tagkinder waren am Tag wach. Und dann sah ich ihn. Joel lief auf mich zu. Ich lief ihm entgegen. Wir fielen uns in die Arme.
„Was ist passiert?“, fragte ich mit leuchtenden Augen.
„Keine Ahnung. Ich glaube die Welt hat sich gespalten“, antwortete er. „Aber ich freue mich darüber. Vielleicht können wir nun endlich alle zusammen leben.“
„Das wäre wirklich toll.“ Ich strahlte ihn an.

Und so vereinten sich unsere Welten. Ich lebte nun mit Joel zusammen. Wir zogen unsere Kinder groß und unsere Welt war für immer vereint. Wir fanden nie heraus, was den Himmel gespalten hatte, aber es änderte sich nie mehr. Wir konnten zusammen leben und glücklich sein, und das war das Wichtigste.

Ende

So, ein kurzer Blick in eine mögliche Welt. Was meint ihr?