Kass Morgan – Die 100

 

Kass Morgen Die 100

Dann sah sie die Bäume. Es waren hunderte.
Wie zur Begrüßung der Neuankömmlinge reckten sie dem leuchtenden Himmel die Äste entgegen.
Der Boden um sie herum erstreckte sich schier in alle Richtungen –
mindestens zehn mal weiter als selbst auf dem größten Deck der Pheonix.
Clarke wurde schwindelig beim Anblick dieser überwältigenden Weite,
und sie fühlte sich plötzlich leicht, als könnte sie jeden Moment davonschweben.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch super gefallen. Fast noch besser als die Serie. Es war ruhiger und sanfter und die Beschreibungen waren so schön.

Die Charaktere sind etwas anders als in der Serie, aber entfernt kamen sie mir doch bekannt vor. Clarke, Wells und Bellamy gibts in der Serie auch, aber auch sie sind auch etwas anders als in der Serie.

Clarke erinnerte mich schon auch an die Serienclarke, aber ich hatte das Gefühl, dass in der Serie der Charakter Clarke aus Glass und Clarke zusammen gewürfelt wurde. Oder umgekehrt. Aus der Serienclarke zwei Charakter wurden. Wie auch immer. Zum Beispiel kam erinnerte mich Glass Mutter Sonja teilweise an Clarkes Mutter Abby aus der Serie, nur dass ich Sonja teilweise echt furchtbar fand. Abby mochte ich eigentlich immer. Und so gab es halt mehreres, was mir auffiel, was aus der Serie abgeleitet wurde. Clarke mochte ich aber trotzdem. Nur was dieses Hin und her zwischen Wells und Bellamy anging, war etwas viel, aber auch verständlich. An sich waren sie beide toll. Dass Clarke dann nach dem Feuer wieder so auf Wells reagierte war allerdings schon vorprogramiert und was ich davon halten soll weiß ich jetzt auch nicht.

Wells erinnerte mich auch stark an den Serienwells, nur dass er da nicht so viel Platz hatte und im Buch teilweise noch krasser drauf war. Was da am Ende rauskam war ja echt heftig. Einerseits kann ich ihn teilweise verstehen wieso er oft so gehandelt hat, aber gerade was Clarkes Eltern anging, war er auch furchtbar naiv. Da hat er einach nicht über die Konsequenzen nachgedacht. Aber theoretisch mochte ich ihn schon.

Bellamy erinnerte entfernt an den Serienbellamy, aber hier war er viel sanfter und nicht so hart wie in der Serie. Ich mochte ihn wirklich richtig gern und bin gespannt wie es jetzt mit ihm weiter geht. Bellamy war sowieso in der Serie schon mein Liebling. Aber hier konnte er noch mehr punkten.  Und dieser Name hat einfach was.

Glass und Luke erinnerten mich entfernt an Finn und Raven. Deswegen auch wieder das Durcheinander würfeln von Clarke und Glass in der Serie. Allerdings mochte ich Glass viel mehr und Raven konnte mit ihr einfach nicht mithalten. Einerseits mochte ich Luke auch mehr als Finn, aber Finn war schon auch toll bis auf diese eine Sache.
Aber Glass konnte mich wirklich begeistern. Sie war wirklich toll und wollte Luke immer nur beschützen, koste es was es wolle. Sie hat so viel auf sich genommen und deswegen fand ich die Entwicklung zwischen ihr und Luke toll. Das ist für mich einer der schönsten Liebesgeschichten von denen ich gelesen hab, und das soll schon was heißen. So traurig und schön. Besonders auch das Ende. Was daraus jetzt wohl wird. Allerdings war auch Luke toll, auch wenn er mir Anfangs besonders in der Rückblende gefiel, aber auch so war er einfach toll später. So liebevoll und hingabevoll.

Auf Camille dagegen hätte ich verzichten können. Die passte da irgendwie nicht so rein und hat mich jetzt eher gestört. Besonders am Ende hat sie mich auch noch mal genervt. Ihre Anspielung fand ich zu dem Zeitpunkt ziemlich unnötig.

Wells Vater gab es ja auch in der Serie, nur dass er da auch einen Vornamen hatte. Ich denke Viezekanzler Rhodes dürfte dann Kane aus der Serie sein, wobei ich Kane lieber mochte.

Wen ich gar nicht mochte war Graham. Ihn verbinde ich mit Murphy.

Mit Octavia konnte ich hier wenig anfangen. Ich wurde nicht ganz warm mit ihr. Da gefiel sie mir in der Serie besser.

Und ein wenig vermisste ich Jasper aus der Serie.

Ich fand es schön, dass in der Rückblende nach und nach erzählt wurde wie alles sich zusammenfügte. Das war gut gemacht.

Diese Gesetze find ich absolut krass und nicht unbedingt notwendig. Klar ist eine Überbevölkerung absolut blöd da, aber trotzdem sind die Gesetze da einfach ziemlich krass. Aber das war auch schon in der Serie so.

Was ich auch krass fand sind die Versuche an den Kindern, die Clarkes Eltern gemacht haben. Das ging einfach gar nicht. Die armen Kids.

Was mir nicht so gefiel war der Apprupte Abbruch des Buches. Es fühlte sich an, als höre es mittendrin auf. Auch was aus Luke und Glass wird wurde nicht aufgeklärt. Das find ich schade.

Aber sonst hat es mir gut gefallen und ich bin gespannt auf Teil 2, der aber ja noch etwas auf sich warten lässt.

Bewertung: 4,5/ 5 Punkte