Kathrin Lange – Herz aus Glas

Herz aus GlasMeine Meinung:

Leider konnte ich mit diesem Buch wenig anfangen. Das schöne Cover lässt meiner Meinung nach sehr täuschen und dabei hätte ich es so gern gemocht, denn es hatte wirklich Potential. Doch diese Charaktere haben es mir wirklich schwer gemacht und auch die Story an sich konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

Komischerweise sind die Bewertungen dieses Buches bei Amazon überwiegend gut bis sehr gut. Da hab ich wohl einfach mal wieder einen anderen Geschmack oder ich hab wirklich einfach schon zu viel gelesen.

Ich glaub dieser Roman ist zusehr darauf aufgelegt nicht das zu sein was es scheint. Mich konnte es leider gar nicht überzeugen. Und das Ende hat mich leider auch nicht so überrascht wie offenbar viele andere. Der Charakter war mir von Anfang an nicht ganz geheuer vorgekommen.

Kommen wir zu den Charaktere. Der unbeliebteste scheint ja allgemein David zu sein. Komischerweise konnte ich mit dem am meisten anfangen und wenigstens noch ansatzweise verstehen. Er hatte es wirklich nicht leicht.Seine tiefe Trauer hab ich zwar nicht hundertprozentig verstehen können nach seiner Erklärung, aber noch viel weniger konnte ich den Hass der anderen Menschen auf ihn verstehen. Oft tat er mir einfach nur Leid. Seine Erklärung hat mich aber auf seine Handlungen bezogen auch nicht ganz überzeugt.

Juli war für mich ein Chrakter, der fast alles verkörperte, was ich nicht an Charaktere mag. Sie schrie ständig rum, war zudem noch ziemlich tatklos. Vor allem am Anfang. Sie meinte immer dreht sich alles nur um sie und jedem anderer Leute Geheimnisse anzuvertrauen müssen. Sie jammerte viel rum und ihre Meinungsänderungen verursachten bei mir Schleudertrauma. Vor allem was David am Anfang anging fand ich schlimm. Er konnte es ihr sowieso nicht recht machen. Egal was er tat. War er in ihren Augen unhöflich (obwohl ich fand, dass er gar nicht so unhöflich war), meckerte sie rum und war er höflich (wie mit dem Stuhl vorziehen) verhöhnte sie ihn bzw. lachte ihn aus. Ich hab gelesen manche bezeichneten sie als stark und selbstbewusst, aber auf mich kam sie eigentlich die ganze Zeit ziemlich unsicher rüber. Und dass sie ständig bemerkte, dass sie Fehler machte, aber es einfach tun musste, half auch nicht gerade weiter. Nein, ich konnte mit Juli nur selten was anfangen.

Henry fand ich von Anfang an seltsam. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich persönlich fand sein Verhalten gegenüber David einfach nicht normal.

Taylor konnte ich auch nicht richtig einordnen. Teils mochte ich sie. Teils fand ich sie seltsam. Die Auflösung zu ihr fand ich ausnahmsweise wenigstens etwas überraschend.

Jason war sehr kalt und ich mochte ihn einfach nicht. Seine Meinungen, dass Jungs nicht trauern dürften ging gar nicht und wie er David behandelte fand ich auch furchtbar. Er zeigte keinerlei Verständnis für seinen Sohn.

Julis Dad fand ich ging so, aber richtig sympatisch fand ich ihn auch nicht. Aber ich verstehe nicht wieso Juli bei ihm lebt, wenn sie doch überwiegend abwertend über ihn spricht.

Grace tat mir ab und zu Leid, aber insgesamt war sie seltsam.

Nein, dieses Buch hätte durchaus gut sein können, aber nicht so. Was ich auch richtig furchtbar fand war, dass absolut niemand Verständnis für David zu haben schien. Nicht mal Juli am Anfang.

Ach und ich hatte bisher glaub ich noch kein Buch, was mir gleich nach zwei Kapiteln auf die Nerven ging. Gut, dass es zwischendurch immer mal wieder ganz gut zu lesen war.

Ob ich die Fortseztungen noch lesen werde, muss ich mir noch überlegen. Aber sicher nicht dieses Jahr.

Bewertung: 2,5/5 Punkte

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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