Stacey Jay – Julia für immer Band 1

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„Ich habe gerade an Mom gedacht.
Sie wird durchdrehen, wenn ich so blutverschmirt nach Hause komme.“
„Keine Sorge! Das ist das Auto meiner Schwägerin.
Auf dem Rücksitz sind Windeln und Feuchttücher.
Er zwinkert mir zu. „Diese Reinigungstücher sind fantastisch.
Mit denen kriegt man alles weg. Kacka, Kotze, Dreck, Blut.
Wir halten gleich und dann kannst du dich sauber machen.“

Meine Meinung:

Am Anfang dachte ich: Wow, was für ein Buch und so gefühlvoll und schön geschrieben. Ich hab mir so viele schöne Zitate notiert.

Leider hielt das nicht bis zum Ende an, was hauptsächlich an zwei Charaktere liegt. Also fand ich jetzt erst mal mit den Charaktere an.

Mein absoluter Liebling war ja Ben. Allerdings kam er am Ende leider nicht mehr ganz so gut rüber. Aber besonders am Anfang war er so super lieb. Später auch, nur es kam irgendwie weniger rüber. Ben ist einfach absolut gut und klasse.

Julia mochte ich auch ganz gerne, aber manchmal war sie mir zu unterwürfig. Am Ende legte sich das dann wieder, aber zwischendrin fand ich sie manchmal seltsam. Vor allem, dass sie vieles auch einfach nicht zugelassen hat, obwohl es doch offensichtlich war. Das fand ich unschön. Teilweise konnte ich es natürlich verstehen, aber nicht so extrem. Aber sie war ein angenehmer Charakter.

Romeo war so eine Sache. Mal tat er mir Leid, mal war er aber auch furchtbar grausam und selbsüchtig. Ich würd nicht so weit gehen, dass ich ihn mochte, aber ich fand ihn interessant und hatte von Anfang an das Gefühl, dass mehr Tiefe in ihm steckt, als man sehen kann. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie hatte er was.

Dylan dagegen gefiel mir noch überhaupt nicht, aber ich hab schon das Gefühl, dass mehr in ihm steckt und auch seine mehr oder weniger Grausamkeit weiter geht.

Ariel muss ich natürlich auch noch erwähnen. Sie kam zwar nur so vor wie Julia sich an sie erinnern konnte, aber ich mochte sie schon und sie tat mir total Leid. Im zweiten Teil wird sie ja mehr sie seblst sein. Darauf bin ich schon gespannt.

Ariels Mutter Melanie war nicht wirklich mein Fall. Sie war zwar später etwas besser, aber mir allgemein zu kontrollsüchtig und sie ließ ihrer Tochter überhaupt keinen Freiraum. Sie engte sie total ein. Auch später noch.

Gemma fand ich zum größten Teil einfach furchtbar. So egoistisch und taktlos und wie sie auf Ariel herumtritt ging auch gar nicht. Die hat vieles im Buch für mich zerstört und auch ihre Stimmungsschwankungen waren enorm. Die war nur nett, wenn sie es wollte und wenn das der Fall war hatte man Glück. Furchtbare Person. Wie schnell sie einem in den Rücken fallen kann ist echt extrem.

Sonst gabs noch Mike und Mr. Stark und Jason, aber die interessierten mich gar nicht so. Dabei war Mike ja eigentlich schon wichtig für die Story, aber doch eher nebensächlich.

Die Idee an sich fand ich aber schon recht interessant und auch was anderes mal aus der Legende von Romeo und Julia zu machen. Nur gefiel mir die Umsetzung leider nicht immer.

Aber irgendwie mochte ich das Buch trotzdem, wenn ich auch gegen Ende nicht mehr ganz so mitgefiebert hat. Aber ich find ja allein wegen Ben lohnt es sich das zu lesen.

Romeo für immer würde ich auf jeden Fall auch noch gerne lesen wollen, aber vielleicht noch nicht sofort. Mal sehen.

Bewertung: 4,5/5

 

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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