Corlys Themenwoche 64.2.: Weltall: Gibt es Aliens?

Und schon steht meine 2. Frage für die Themenwoche an. Weiterhin gehts rund ums All.

Und das ist meine heutige Frage:

Aliens? Gibt es weiter entwickelte Wesen auf anderen Planeten?

Das ist natürlich schwer zu sagen, aber theroetisch schon. Es wurde ja schon bewiesen, dass es auf Planeten weiter weg menschliches Leben nötig wäre.

Und das Weltall ist so groß. Da wurde bestimmt auch noch nicht alles erforscht. Sicher kann es also sein, dass es irgendwo im All sowas wie Aliens, Roboter, Menschen oder ganz andere Dinge gibt. Ich würde es zumindest nicht ausschließen und die Vorstelllung ist doch auch irgendwie schön, oder?

Es gibt so viele Planeten und die Erde soll der Einzige sein, wo es Leben gibt? Unvorstellbar.

Und wie seht ihr das? Aliens ja oder nein? Ich bin gespannt auf eure Antworten.

Das erste Wort 2017: Der Ruf des Hoffnungsschimmers

Da es das zweite Wort schon gibt sollte ich mich doch langsam an das erste Wort machen. Mal sehen, was mir so einfällt. Kommt dann eher spontan. Bisher hab ich noch gar keine Ideen.


Der Ruf des Hoffnungsschimmers

Niedergeschmettert lag ich auf meinem Bett in meinem Zimmer. Wie hatte es nur so weit kommen können? Es war doch alles ganz normal gewesen. Und jetzt? Was war bloß aus meinem Leben geworden? Ich brauchte dringend eine Pause davon. Wie wäre es mit Urlaub am Meer oder am besten gleich im All? Ja, das All wäre vermutlich wirklich das Beste.
Plötzlich erschien ein kleines seltsames Wesen in meinem Zimmer. „Ihr habt mich gerufen?“
Ich lachte mich erst mal schlapp bevor ich antworten konnte. Ha, ha, ha. Was war das denn für ein Wesen? Das sah echt komisch aus. So grün. Ihh … Jetzt war mein Leben eindeutig zu verrückt geworden oder ich war einfach verrückt geworden.
„Ich habe dich nicht gerufen“ erklärte ich ihm immer noch lachend. Einfach nur verrückt. Verrückt, verrückt, verrückt.
„Doch natürlich. Sonst wäre ich ja wohl nicht hier. Was ist das hier überhaupt für ein seltsamer Raum?“ Das Wesen war bitter ernst und sah sich um.
„Mein Zimmer“, erklärte ich ihm. „Ich wohne hier.“
„Hier soll man wohnen könnnen? Pah! Was für ein Loch.“ Abfällig rümpfte es die Nase. „Und was ist das da?“ Er zeigte auf meinen Schreibtisch samt Computer. Ich hatte den Bildschirm nicht aufgemacht. Da lief gerade Super Mario, was ich kurz zuvor gespielt hatte.
„Das ist ein Computer, auf dem ein Spiel läuft. Nur zu. Sieh dich ruhig um“, bot ich dem Wesen an. Es ging neugierig näher und betrachtete weiter misstrauisch den Bildschirm und dann die Tastatur. Und dann klimperte er wild auf die Tastatur rum und zwar so gekonnt, dass er alle Level gewann. Ich staunte nicht schlecht.
„Das ist ja megacool“, fand er strahlend.
„Oh, ja“, seufzte ich. Weniger cool war, dass ein grünes Etwas meine Levels durchspielte.
Dann fragte ich ihn: „Also, was willst du hier?“
„Du hast mich gerufen“, beharrte es und wandte sich mit sehnsüchtigen Blick von Super Mario ab. „Deswegen nehme ich an du willst was erleben.“
„Was genau meinst du mit erleben?“, hakte ich nach. „Sowas in der Art wie der Bastian aus Die unendliche Geschichte? Nur weil ich Bastian heiße, heißt das nicht, dass ich nach Fantasien möchte, weißt du?“
„Ich habe keine Ahnung was Die unendliche Geschichte sein soll oder dieses Fantasien.“ Er spie die Worte regelrecht aus als wären sie Gift für ihn. „aber im Weltall gibts sowas sicher nicht.“
„Weltall? Wieso sollte ich ins Weltall wollen?“, fragte ich nur. Hatte ich nicht gerade davon geträumt ins All zu reisen? Richtig, da war was. Offenbar hatte das irgendwer furchtbar falsch verstanden. Das war ironisch gemeint. Nicht mehr und nicht weniger.
„Weil du es tief in dir möchtest und ich kann dir die Möglichkeit dazu bieten?“, erklärte das Wesen.
„Wer bist du überhaupt?“, fragte ich halb genervt, halb belustigt und fügte noch hinzu: „und was bist du?“
„Ich bin Sain, der Regenleiter“, erklärte er stolz.
Aha, das sagte mir jetzt alles. Entgeistert sah ich ihn an.
Sain seufzte: „Ich komme vom Regenplaneten.“
Klang nicht gerade einladend, wenn man mich fragte. „Regnet es da die ganze Zeit?“
„Natürlich nicht“, antwortete Sain als sei ich total bescheuert. „Vor allem gibts bei uns Regenbögen. Unser Planet heißt Regenplanet, weil die Wasserperlen da so schön auf dem Boden glänzen.“
Aha, das klang schon besser.
„Und wie kommen wir zu diesem Planeten, sollte ich mich dazu entscheiden, mitzukommen?“, forschte ich nach. Wissen konnte ja nicht schaden.
„Wir beamen uns natürlich dorthin“, erklärte Sain mir als sei das das Selbstverständlichste auf der Welt. Natürlich! Was sonst?
„Und sehen da alle so aus wie du?“, fragte ich weiter. Ich würde nicht zu irgendeiner verrückten Welt gehen, über die ich überhaupt nichts wusste.“
„Na ja, es gibt noch mehr von deiner Sorte. Wir nennen sie die Neugierigen. Sie haben ein eigenes Haus gebaut. Dort wirst du vermutlich wohnen können.“
„Auch Frauen?“, hakte ich nach und konnte nicht verhindern, dass sich ein kleiner Hoffnungsschimmer in mir ausbreitete.
„Ich weiß nicht, was das sein soll.“ Sain zuckte nur mit den Achseln.
„Ich zum Beispiel bin ein Mann. Frauen sind eben weiblicher.“ Mir war klar, dass das eine blöde Erklärung war. Also zog ich meine zerlesene Lieblingsausgabe von Superman heraus und schlug die erste Seite auf, wo ich eine Frau fand und zeigte auf sie. Zwar die Comicfigur einer Frau, aber was solls.
„Ja, ich schätze schon“, nickte er schließlich und musterte die Comicfrau abschätzend. Schnell steckte ich das Heft wieder weg. Mein Hoffnungsschimmer ist gerade größer geworden. Vielleicht war ich ja doch bereit für ein kleines Abenteuer.
„Das hört sich doch schon besser an. Jetzt können wir verhandeln. Ich will nicht ewig dort bleiben, weißt du. Ich will mich nur etwas umsehen und wenn sich hier alles etwas beruhigt hat, komme ich mit meiner Traumfrau zurück hierher“, klärte ich Sain auf, doch er wirkte gar nicht begeistert.
„Das ist kein Wunschkonzert, weißt du.“ Er drohte mir sogar mit dem Finger. „Ich kann dir nicht versprechen, dass sich eine von denen für dich entscheiden und die meisten bleiben sowieso dort.“
„Wie viele sind es denn?“, fragte ich schelmisch.
„Du nervst, weißt du das“, teilte Sain mir wenig sachlich mit. „Kommst du jetzt mit oder nicht? Offenbar hatte er endgültig genug von mir und meinen Diskussionen.
„Oh, ja. Und ob ich mitkomme“, strahlte ich und schon schnappte mich Sain und alles wirbelte herum und dann sah ich einen anderen Planet geworden. Mein ganz persönlicher Hoffnungsschimmer.

Ein bisschen kürzer als gewöhnlich, aber ein Einteiler. Das ist ja auch schon mal was. War letztendlich gar nicht so schwer mir was einfallen zu lassen und ich wollte mal was, was etwas männlicher ist als das, was ich sonst so schreibe. Ich bin gespannt wie es euch gefallen hat.

Story – Samstag 9: Helfende Tiere

Huh, Tante Tex Anforderung ist heute ganz schön groß. Das mit den Tieren mag ja noch zu schaffen sein, aber das mit der naiven Aliencrew? Mal sehen, was ich da zaubern kann …

storysamstag

Helfende Tiere

Fast alle Menschen sind von seltsamen Wesen aus einem fremdem Planeten in die Enge getrieben worden und in Lagerhallen zusammen getrieben worden. Leider haben die Aliens eine Rasse von ganz besonderen Menschen vergessen. Jene, die sich in Tiere verwandeln können, aber auch jederzeit Mensch sein können. Gestaltenwandler. Die bösen Wesen haben keine Ahnung, dass wir existieren. Wir leben fernab im Wald, doch bald ist unsere Zeit gekommen und wir werden die Wesen vertreiben und die Erde und die Menschheit retten.
Mein Name ist Kel und zusammen mit meiner Gefährtin Tesi kann ich fast alles schaffen. Ich selbst kann mich in einen Eichhhörnchen verwandeln. Bei Tesi ist das anders. Sie kann sich in verschiedene Tiere verwandeln. Ihre Lieblingsgestalt ist ein kleines Küken. Tesi sagt immer zu mir, dass die so ungefährlich aussehen und deswegen niemand ahnt wie gefährlich sie wirklich ist. Das könnte unser Vorteil sein. Es ist zwar eher selten, dass Küken und Eichhörnchen zusammen gesehen werden, aber das wissen diese dummen Wesen ja nicht. Vielleicht wissen sie nicht mal was Tiere sind. Jedenfalls haben sie uns bisher nicht beachtet, wenn wir ihnen auf der Straße begegneten. Was können ein Eichhörnchen und ein Küken denn schon groß ausrichten?
Wenn wir in der Stadt untewegs sind sind wir also Kel, das Eichhörnchen und Tesi, das Küken, aber wenn wir im Wald sind verwandeln wir uns oft in unsere eigentliche Gestalt als Mensch zurück. Sowie jetzt gerade. Die komischen Wesen vermeiden den Wald. Er macht ihnen Angst. Ihr Pech und unser Glück.
Tesi und ich sind also in unserer schönen Hütte tief im Wald und ziehen uns gerade wieder an. Hier im Wald können wir wir selbst sein, aber auch nur hier im Wald.
„Also, wie sieht der Plan aus?“, fragt Tesi gerade und macht sich in der geräumigen Küche zu schaffen. „Ist Levin schon zurück?“
„Ich glaube nicht“, antworte ich als ich mir den Pullover überziehe. „Ich glaub er ist immer noch mit Annie unterwegs.“ Levin ist ein Wolf und Annie ein Reh. Na ja, zumindest wenn sie nicht im Wald sind. Sie wollten die andere Seite der Stadt überprüfen.
„Hast du gesehen wie diese miesen Wesen die Menschen halten? Wie Tiere im Käfig. Abgemagert sehen sie aus. Einfach schrecklich“, regte sich Tesi auf. Sie regte sich jedes mal auf, wenn wir in der Stadt waren. „Wir müssen endlich etwas tun.“ Auch das war ihr Standartspruch.
„Du musst Geduld haben. Noch ein paar Tage. Dann befreien wir die Menschen endlich“, versuchte ich sie zu beruhigen und half ihr beim Gemüse schneiden, was sie schon aus dem Gefrierschrank geholt hat. Da wir uns in Tiere verwandeln konnten liebten wir Gemüse, aßen aber bestimmt kein Fleisch. Dann würden wir ja unsere Freunde essen. Das ging mal gar nicht.
„Das sagst du jedes Mal“, beschwerte sich Tesi und schnitt noch energischer das Gemüse, dass sie in einer Pfanne braten wollte.
„Hey“, sagte ich nur und nahm ihr das Messer sanft aus der Hand. Dann drehte ich sie um und zog sie soweit in meine Arme, dass ich sie noch ansehen konnte. „Jetzt ist es wirklich bald soweit. Unser Plan ist so gut wie ausgearbeitet. Sobald Levin und Annie zurück sind besprechen wir den Rest und in ein paar Tagen gehts dann los. Versprochen.“
Sie schmiegte sich an sich und seufzte traurig: „Aber Sunny hat vielleicht keine paar Tage mehr.“
Sunny war eine menschliche Freundin von uns, die sie gefangen nommen hatten. Wir wussten genau wo sie war, denn als Tiere konnte sich fast überall hin. Besonders wenn Tesi sich bereit erklärte sich in eine Maus zu verwandeln. Das tat sie nicht so gern, denn Mäuse werden zu oft gejagt, aber für Sunny machte sie eine Ausnahme.
„Ich hoffe, du hast Recht.“ Dann löste sich Tesi von mir und schnitt weiter ihr Gemüse, aber nicht mehr ganz so energisch wie zuvor. Also half ich ihr wieder.

Levin und Annie kamen erst spät in der Nacht wieder zurück. Wir hatten schon längst unser gebrantenes Gemüse gegessen und unseren Tomatensaft getrunken, aber wir konnten noch nicht schlafen. Deswegen blieben wir noch unten. Levin hatte sich zurück verwandelt in den Menschen, der er war, aber Annie war nicht bei ihm.
Tesi sprang sofort auf und fragte entsetzt: „Was ist passiert?“
„Sie sind uns bis kurz vor den Wald gefolgt. Annie liegt verletzt vor der Hütte. Sie haben sie angegriffen“, berichtete Levin hektisch.
„Heißt das wir sind hier nicht mehr sicher?“, wollte Tesi beunruhigt wissen.
„Ich weiß es nicht. Aber wir müssen etwas für Annie tun“, sagte Levin und klang fast panisch.
„In Ordnung“, nickte ich. „Am besten wir holen Siemen hinzu.“ Simon war unser Heiler. Er war ein Hund, wenn er kein Mensch war und hatte irgendwie eine ganz besondere Beziehung zu den anderen Tieren.
Siemen kam in aller Eile zu uns rüber als er von Annie hörte. Er trug eine Salbe auf ihre Wunde. Diese Salben bereitete er selbst zu und die Zutaten dafür fand er alle hier im Wald. „Sie sollte aber über Nacht draußen bleiben. Einer von euch sollte bei ihr bleiben. Morgen gehts ihr dann besser.“
„Okay, ich werde draußen schlafen“, meldete sich Levin natürlich gleich dafür und gleich als er aus der Tür war verwandelte er sich in den Wolf zurück.
„Wir sollten auch schlafen gehen. Vor morgen kriegen wir sowieso keine Antworten“. Sanft zog ich Tesi mit mir, die wiederstrebend nickte.

Am nächsten Morgen konnte Annie sich schon wieder verwandeln und wir redeten über den gestrigen Abend. Levin und Annie erzählten noch mal wie nah uns die seltsamen Wesen bereits gekommen waren.
„Wir müssen sofort die Tiere zusammenrufen und den Angriff starten“, fand ich.
„Aber wissen wir denn genug?“, fragte Annie.
„Haben wir eine andere Wahl?“, konterte ich.
„Er hat recht“, stimmte Levin mir zu. „Lass uns die Tiere zusammenrufen.
Also trafen wir Gestaltenwandler uns alle in unserer Menschenform in der Waldlichtung in der Mitte des Waldes.
„Wir müssen die komischen Wesen, die unser Reich stürzen. Ohne die Menschen kann diese Welt nicht leben. Ohne die Menschen werden auch wir bald vergehen. Zum Teil sind wir selbst Menschen. Heute ist der Tag gekommen an dem wir die Lagerhallen stürmen“, drängte Levins Stimme in die Menge.
Unsere Freunde jubelten im großen Stil und somit war es entschieden. Wir verwandelten uns in Tiere zurück und stürmten auf die Stadt zu.
Die komischen Wesen, die um den Lagerräumen herum Wache standen sahen uns kommen und da wir so viele Tiere waren und so schnell auf sie zukamen sprangen sie sofort an die Seite und jagten davon. Unser erster Triumpf. Ich verwandelte mich schnell in einen Menschen zurück und öffnete das Tor, dass nicht verschlossen war. Offensichtlich dachten unsere Feinde sie bräuchten keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen. Dann schnappte ich mir einen Kittel, der rum lag und warf ihn mir über um meine Blöße zu bedecken und die Tiere trampelten die restlichen Feinde nieder. Die Wölfe und Rehe öffneten mit ihren scharfen Krallen die Käfige und die Menschen strömten erleichtert heraus. Das taten auch andere Tiere an anderen Lagerhallen und so befreiten wir die Menschen und die komischen Feinde wurden in die Flucht geschlagen. Mit uns Tieren hatten sie nicht gerechnet.
„Juhu, wir haben es geschafft!“, jubelte Tesi.
Abends feierten wir ein großes Fest und feierten unseren Sieg.

Sorry, dass das jetzt so abgekürzt ist, aber ich wollte auf keinen Fall schon wieder einen Mehrteiler schreiben. Sonst wäre das hier viel länger geworden.

Das war es schon wieder vom Story – Samstag. Ich bin gespannt auf eure Geschichten.