Kresley Cole – Poison Princess 3 In den Fängen der Nacht

Poison Princess 3

„Selena, du sollst mit Gabriel ja keine Familie gründen.
Ich bitte dich lediglich, ihn nett zu fragen,
ob er rüberfliegen kann.“
Ich strich ihr das Haar zurück und streckte ihr
eine silberblonde Locke hinters Ohr.
„So wie wir aussehen,
könnten wir beide ein bisschen Lippgloss vertragen.“
„Ach, halt den Mund.
Ich kann nicht glauben, dass ich da mitmache.
Ich hasse es, mit den Waffen einer Frau zu kämpfen.
Normalerweise würde ich ihn einfach würgen, bis er Ja sagt.“
Ich seufzte. „Das wäre dann Plan B. Efeu tut das manchmal auch.“

Meine Meinung:

Ich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht so genau was ich davon halten sollte. Ich hab glaub ich nicht nur wegen den Feiertagen länger gebraucht. Ich hätte mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.

Im Grunde genommen ging es das ganze Buch über darum für wen Evie sich entscheidet und die Liebenden zu töten. Mehr Handlungsstränge hatte es ja fast nicht. Ich wünschte sie hätte das Ende anders geschrieben und die Reihe einfach mit diesem Teil abgeschlossen, wie es offenbar mal geplant war. Allerdings wird es wohl noch einen Teil geben, wie es aussieht. Denn so kann das Ende ja mal überhaupt nicht stehen bleiben.

Für mich ist Aric hier bei weitem der stärkste Charakter. Er hat sich am besten entwickelt und ist so lieb und ehrlich. Ich hätte es mir allein für ihn anders gewünscht. Er hätte es verdient gehabt. Da hab ich Evie auch nicht wirklich verstanden.

Jack konnte mich hier zum größten Teil nicht mehr so überzeugen. Irgendwie hat er sich zu stark verändert und ich erkannte ihn oft kaum noch wieder. Ich mochte die Veränderungen an ihm nicht unbedingt. Veränderungen sind nicht immer gleich auch gut. Ich fand ihn vorher besser.

Die Liebenden waren einfach nur krank und grausam. Die gingen einfach überhaupt nicht. Und ihre Begründung wegen dem was aus ihnen geworden ist, fand ich viel zu einfach. Die haben es sich echt verdammt leicht gemacht. Und das mit Violet war auch eher komisch. Aber interessant fand ich diese Clone.

Matthew mochte ich neben Aric am meisten. Er ist irgendwie süß und tat mir immer Leid. Finn kam kaum vor, aber auch ihn mochte ich noch ganz gern.

Selena war auch ganz okay und Gabriel mochte ich noch. Mal sehen ob aus denen doch noch was wird. Wobei ich mir nicht nur für Aric das Ende anders gewünscht hätte sondern auch für Selena.

Mit dem Ende kann ich wenig anfangen. Eigentlich weiß man als Leser jetzt gar nichts mehr. Jetzt ist wieder alles möglich und was ist eigentlich aus den Figuren geworden? Was wird aus Matthew, ist das mit Jack wirklich so und wie gehts mit Aric weiter? Viel zu viel offene Fragen. Die hätte die Autorin in diesem Teil schon klären können oder gar nicht aufkommen lassen müssen. Dann müsste es keinen neuen Teil geben.

Allerdings werde ich den natürlich trotzdem lesen, denn ich will vor allem wissen wie es mit Matthew und Aric weiter geht. Wird Aric sein Glück noch finden?

Bewertung: 3,5/5

Zwischenstand 2: Kresley Cole – Poison Princess 3

Ich bin jetzt auf S. 375 meines Buches.

Ich mag es immer noch gern, aber mich nert dieses hin und her um Aric und Jack doch irgendwie. Es geht ja um kaum mehr was anderes. Aric kann ich noch verstehen. Er hat nichts zu verlieren und ist einsam und vermutlich auch ein schweres Leben. Er hätte Evie wirklich verdient, denn ich glaub nicht, dass er so ein Leben jemals wollte.

Bei Jack hätte ich auch mal ähnliches gesagt, aber wie der sich gerade aufführt kann er mich irgendwie gar nicht überzeugen. Ich erkenn ihn kaum noch wider. Vor allem, dass er so selbstverständlich davon ausgeht Evie gehöre ihm und sich auch so benimmt als wäre sie seins find ich daneben. Aric verbietet ihr wenigstens nicht Jack zu sehen oder zu berühren. Das tut nur Jack. Und das find ich nicht gut. Er sollte genauso viel Anstand haben wie Aric.

Wobei ich aber befürchte sie entscheidet sich für Jack, wenn überhaupt und somit wäre Aric wieder allein. Momentan ist Aric mein Favorit. Jack hat einige Minuspunkte einsackiert. Es zieht sich einfach etwas wegen diesem hin und her. Eigentlich bin ich ganz froh, dass es bald zum Ende kommt.