Projekt ABC = A wie Apfel

Wenn ich was habe bin ich bei diesem Projekt mit dabei.

Ich weiß nicht ob ich immer mitmachen werde, aber zu Apfel fällt mir wirklich was ein. Deswegen heute bei mir auch der Apfel.

Projekt ABC: A wie Apfel

Da musste ich glatt auch an den Apfel denken, denn da fielen mir sofort diese Bilder ein. Das passte.

Writing Friday: Der Bananenbaum

Und nun noch eine letzte Geschichte zum Writing Friday. Ich habe es gerade noch geschafft sie abzuschreiben.

Der Bananenbaum

Schreibe eine Geschichte in der folgende Wörter drin vorkommen: Banane, Zahlücke, kitzeln, Frühlingsblume, bunt

Ich war im Wald und sah mich um. Er wirkte sehr wild mit exotischen Bäumen. Ich flückte eine Banane von dem niedrigen Baum vor mir und kostete sie. Sie war reif und köstlich. Ein Stück blieb mir zwischen meiner Zahnlücke kleben.
Ich machte ein Picknick unter den Bäumen und bereitete dazu eine Decke aus. Ich genoss die Ruhe und den Schatten unter den Bäumen. Ich befand mich in einer ganz anderen Welt. Die Vögel zwitscherten um mich herum und ich konnte die Bäume geradezu spüren.
Und dann passierte es plötzlich und unerwartet. Es fühlte sich an als würde mich jemand an der Nase kitzeln. Und dann war ich auch schon in dem Baum drin.
Es sah hier ganz anders aus als man es sich vielleicht vorstellen würde. Es war hohl und irgendwie gemütlich warm. Wie eine kleine Höhle. Aber was machte ich hier und wie war ich hierhergekommen?
Dann hörte ich plötzlich eine raue klare Stimme. Wer sprach da mit mir?
„Hallo Alinna“, begrüßte die Stimme mich. „Ich bin der Baum.“
„Der … Der Baum?“, stammelte ich.
„Ja, ich bin der Baum“, wiederholte die Stimme klar und deutlich. „Ich bin alt und müde, aber mit jedem Mensch, der mich auch nur für eine halbe Stunde besucht, werde ich stärker. Ich blühe und gedeihe und schüttele meine Bananen ab. Das Problem ist, dass nur noch selten jemand hierherkommt.  Allerdings habe ich heute Glück. Ich kann wieder Energie tanken. Also, erzähl mir was von der Welt da draußen. Ich bekomme nur wenig mit.“
„Ach, so viel ist gar nicht los“, winkte ich ab.
Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte in einem Bananenbaum zu sein oder mit einem zu sprechen. So etwas gab es doch gar nicht. Doch der Baum sprach mit mir und ich hörte ihn. „Es ist ruhig dort.“
„Gibt es noch Pflanzen außerhalb dieses Waldes?“, fragte der Baum.
Owei. Was glaubte er denn, wie die Welt aussah? Vermutlich war er noch nie von hier fort gewesen.
„Na, klar. Es gibt viele Pflanzen auf der Welt. Sie sind immer noch da. Es gibt Häuser und Menschen und ganz häufig verändert sie sich auch.“
„Ah, das ist gut.“ Der Baum wirkte zufrieden.
Und so erzählte ich dem Baum von meinem Leben. Davon dass ich studierte, aktuell Urlaub hatte und mich mit meinen Freunden traf. Ich erzählte ihm von dem Blumenladen meiner Freundin und von den Wäldern und Wiesen, durch die ich streifte.
Allerdings hatte ich natürlich auch Fragen an den Baum.
„Können alle Bäume sprechen und fühlen?“, wollte ich zunächst wissen.
„Nein, leider nicht“, antwortete der Baum. „Viele haben vergessen, wie es geht. Ich bin einer der wenigen.“
„Das ist ja irgendwie traurig. Ich finde den Gedanken schön, dass wirklich Leben in euch ist“, bemerkte ich.
„Ja, stimmt. Ich kann mich mit anderen Bäumen schon verständigen, aber wir sprechen unsere eigene Sprache.“
„Ich finde das alles so spannend. Darf ich dich noch einmal besuchen?“, fragte ich, weil ich spürte, dass unsere gemeinsame Zeit bald vorüber war.
„Gerne, aber jetzt musst du gehen“, bestätigte der Baum sogleich. „Du wirst gleich merken, dass du erschöpft bist. Ruh dich aus, bevor du gehst. Komm wieder, wann immer du magst.“
„Gerne. Es war schön bei dir“, freute ich mich über sein Angebot.
„Dann sehen wir uns irgendwann wieder. Lebe wohl, Alinna. Du hast mir sehr geholfen. Ich fühle schon, dass ich kräftiger bin.“
„Gern geschehen. Ich freue mich auf das nächste Mal.“
Und dann spuckte mich der Baum wieder aus und ich saß auf meiner Decke mit Blick zum Baum.
Ich lächelte in mich hinein und blieb noch eine Weile hier sitzen. Dann stand ich auf und ging nach Hause. Doch jeden Monat besuchte ich den Baum einmal. Ich setzte mich auf die Wiese mit den Frühlingsblumen um mich herum und genoss, dass sie so bunt waren. Ich war jetzt viel glücklicher und der Baum ebenfalls. Wir hatten beide etwas davon. Ich liebte diese Momente mit meinem Baum. Sie waren unbezahlbar. Der Baum blühte hörbar auf und bald entstanden neue Bäume. Ein ewiger Kreislauf.

Ende

 

Und was meint ihr?

Cover Theme Day 80: mit Weihnachtsbaum oder Weihnachtskugel

Ach, der Cover Theme Day und ich, wir sind nicht mehr so die besten Freunde.  Meistens schaffe ich es zeitlich nicht mehr. Aber heute bin ich wieder mit dabei.

Ich bin da irgendwie an Kiss me in New York hängen geblieben. Ich mochte die Reihe. Manche Teile waren stärker, andere schwächer. aber sie hatte was. Welches Cover habt ihr gewählt?

Kennt ihr die Reihe und wie fandet ihr sie?

Writing Friday 10: Toter Baum

Eine Geschichte vom Writing Friday möchte ich jetzt doch noch erzählen. Also fange ich mal an.

Ach, ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll, dass meine Blätter fallen. Es ist einerseits gut und einerseits schlecht. Gut, weil ich so leichter bin und nicht so viel tragen muss. Schlecht, weil mir etwas fehlt. Meine Blätter gehören zu mir wie die Luft zum Atmen. Und im Winter ohne Blätter fühle ich mich tot.
Der Frühling ist toll. Da ist alles so schön grün um mich herum. Meine Blätter fangen auch an zu blühen und ich wache nach einem langen Winter auf. Ich kann mir meine Umgebung immer wieder ansehen. Die Leute kommen wieder zu uns in den Wald. Ich höre endlich wieder Stimmen. Es wird wieder laut. Freude und Lachen ist um uns herum. Ja, der Frühling ist toll.
Der Sommer ist manchmal unerträglich. So heiß und ich habe das Gefühl zu ertrinken. Ich bin froh, wenn es dann wieder regnet. Regen tut mir gut. Das weckt meinen steifen Glieder auf.
Und dann kommt bekanntlich der Herbst. Da freuen sich die Menschen über all unsere bunten Blätter. Aber es waren meine Blätter und die waren wie Kinder von mir. Sie fehlen mir, wenn sie nicht da sind. Es ist so leblos ohne sie. Niemand erzählt mir im Winter Geschichten um mich zu unterhalten. Es ist leise. Kein Flüstern ist zu hören.
Blätterlos gehe ich in den Winter. Mal ehrlich! Wer hat sich das denn einfallen lassen? Im Winter frieren, weil keine Blätter da sind? Oh, ne. Im Winter fühle ich mich so kahl. So leer. Gerade im Winter brauchte ich doch was, was mich schützte. Und da ist nichts da. Der Winter war so kalt und leblos für uns Bäume. Keine Blätter und eisige Kälte. Den Winter mochte ich nicht.
Die meiste Zeit des Jahres hatten wir unsere Blätter ja. Gott sei Dank. Da waren wir vollständig. Nur am Ende des Herbstes und im Winter nicht. Das war die härteste Zeit für uns Bäume. Den Schnee mussten wir auch noch tragen. Er war kalt und eisig. Der Winter war die härteste Zeit. Ich mochte es, wenn alle Blätter an mir waren.
Manche Bäume flüsterten vom Meer. Ich würde gerne mal das Meer sehen, aber ich stand immer nur in diesem Wald. Ewig das Gleiche. Keiner schien mich zu beachten. Ich war zu klein. Zu unbedeutend. Kleiner als die anderen Bäume. Aber wenn meine Blätter voll blühen habe ich mehr Blätter als alle anderen. Darauf war ich stolz.  Dann war ich größer als alle anderen Bäume. Das war toll. Das Leben eines Baumes war nicht immer leicht. Aber es war ein gutes Leben. Und es war ein langes Leben. Als Baum wurde man alt. Ich will mich nicht beklagen. Aber ich liebe meine Blätter und ich freue mich, wennn sie im Frühjahr wieder blühen.

Und was sagt ihr? Wieder nur eine kurze Geschichte.