Buchzitate: Die Flüsse von London

So, hier kommen nun noch die Buchzitate von Die Flüsse von London.

1.) Toter Zeuge (Kapitel 1, S. 11)

„Bin immer hier, des Morgens wie des Abends.“ Nicholas hatte offenbar  nicht die gleichen Kurse belegt wie ich.
„Wenn Sie etwas beobachetet haben“, erklärte ich streng, sollten Sie mit mir zum Polizeirevier kommen, damit wir Ihre Aussage aufnehmen können.“
„Wäre ein bisschen schwierig“, meinte Nicholas. „Da ich tot bin.“

2.) Tot oder nichttot (Kapitel 1, S. 12)

„Können Sie beweisen, dass sie tot sind?“, fragte ich.
„Wenn Sie Euch daran liegt“, sagte er gleichmütig und trat aus dem Schatten der Säule.

3.) Bla (Kapitel 1, S. 18)

„Was haben Sie sonst noch herausgefunden?“
„Das Übliche. Offenbar sinnloser Totschlag. bla bla bla. Zunehmende Gewalt in der Innenstadt, was soll aus London werden, bla bla.“
„Bla“, nickte ich.

4.) Überntürliche Wesen (Kapitel 2, S. 18)

„Lassen Sie  mich raten, Sir: Gleich werden Sie mir erzählen, dass es eine geheime Einheit der Met gibt, deren Aufgabe darin besteht, Geistern nachzuspüren, oder Gespenstern, Dämonen, Feen, Hexen, Hexenmeistern, Elfen, Trollen … “ Ich hob die Hände. „Sie dürfen mich ruhig unterbrechen, mir fallen sowieso gearde keine übernatürlichen Wesen mehr ein.“
„Sie haben nicht mal einen Bruchteil von dem aufgezählt, was es gibt“, sagte Nightingale gelassen.

5.) Wie Harry Potter (Kapitel 2, S. 59)

„Sie haben den Hund verhext“, sagte ich, als wir das Haus verließen.
„Nur ein kleines bisschen“, wehrte Nightingale bescheiden ab.
„Also gibt es wirklich Magie“, sagte ich. „Und Sie sind … was denn nun?“
„Ein Zauberer.“
„Wie in Harry Potter!“
Nightingale seufzte. „Nein, nicht wie Harry Potter.“
„Wieso nicht?“
„Ich bin schließlich keine fiktive Romanfigur“, antwortete er.

6.) Heiß und innig (Kapitel 2, S. 73)

„Hast du Seawoll informiert?“
„Natürlich! Ich liebe dich heiß und innig, das weißt du, aber ich setze doch nicht wegen dir meine Karriere aufs Spiel.“
„Was genau hast du gesagt?“
„Dass ich einen Hinweis auf Zeuge A hätte, einen von mehreren hundert, die in den letzten zwei Tagen eingegangen sind, möchte ich hinzufügen.“

7.) Vorort-Troll (Kapitel 4, S. 130)

„Ein Troll, Sir, wirklich?“
Nightingale nickte. „Er heißt Nathaniel. Schlief früher unter der Hungerford Bridge.“
„Warum ist er umgezogen?“
„Anscheinend wollte er lieber in einem Vorort wohnen.“
„Ein Vorort-Troll, warum auch nicht?“

8.) Jesus (Kapitel 4, S. 132)

„Haben Sie etwas gesehen?“, fragte Nightingale so plötzlich, dass mir fast das Herz stehen blieb.
„Jesus!“, stieß ich hervor.
„Nicht auf diesem Fluss“, winkte Nightingale ab. „Nicht mal Blake glaubte, dass das möglich wäre.“

9.) Hirnschlag, Herzinfakt, Aneurysma (Kapitel 5, S. 171)

„Ich bin nicht müde“, wandte ich ein. „Ich könnte noch den ganzen Tag so weiter machen.“
„Wenn Sie übertreiben, hat das Konsequezen.“
Das klang gar nicht gut, daher fragte ich: „Welche Art von Konsequenzen?“
„Hirnschlag, Herzanfall, Aneurysma …“
„Und wie merke ich, dass ich übertrieben habe?“
„Wenn Sie einen Hirnschlag, Herzanfall oder Aneurysma bekommen“, antwortete Nightingale.

10.) Nonstop-Quatschen (Kapitel 6, S. 186/ 187)

„Beverly, das ist Police Constable Lesley May.“ Ich drehte mich zu Lesley um. „Das ist Beverly Brook, Flussgeist und seit fünf Jahren ungeschlagene Siegnerin der Londoner Meisterschaft in Nontop-Quatschen.“

11.) Plasma-Fernseher ohne Ton (Kapitel 6, S. 210)

„Das ist aber ein großes Fernsehgerät“, bemerkte Nightingale.
„Es ist ein Plasma-Fernseher“, sagte ich. Nightingale nickte weise, währned Beverly außerhalb seines Blickfelds die Augen verdrehte.
„Und – werden sie heutzutage ohne Ton geliefert?“, fragte Nightingale.

12.) Gekippnet (Kapitel 7, S. 226, 227)

„Warum solltedie Maskerade überhaupt enden?“, sagte Oxley. “ Und flugs ließ ich dem Gedanken Taten folgen, ergriff die Inititative und meine Isis, warf sie mir über die Schulter und machte mich über die Felder in Richtung Chertsey davon.“
„Oxley“, sagte Isis. „der arme Junge vertritt hier die Ordensbehörden. Du kannst ihm doch nicht einfach erzählen, du hättest mich gekippnet, er fühlt sich sonst verfpflichtet, dich zu verhaften.“

13.) Verkuppeln (Kapitel 7, S. 232)

„Mittelalterliche Zustände würden Sie garantiert bekommen, wenn Sie versuchen würden, Mama Themse irgendwem Treue und Gefolgschaft schwören zu lassen“, sagte ich. „Und ganz besonders Vater Themse.“
„Sind Sie sicher? Es wäre nur symbolisch.“
„Das macht es nur noch schlimmer. Sie würde es als Gesichtsverlust ansehen. Sie sieht sich als Herrin der größten Stadt der Welt und wird vor niemanden einen Kotau machen. Schon gar nicht vor einem Bauerntrampel, der in einem Wohnwagen lebt.“
„Wirklich schade, dass wir die beiden nicht miteinander verkuppeln können“, sagte Nightingale.

14.) Blind oder Sehbehindert (Kapitel 9, S. 303)

„Wie haben Sie diesen Blinden gerettet?“, fragte ich.
„Anscheinend sind diese Leute nicht blind, sondern sehbeschädigt. Eine recht energische junge Dame erklärte mir das ausführlich, während wir im Krankenhaus warteten.“
„Gut, also: Wie haben sie den Sehbeschädigten gerettet?“

 

Rezension: Ben Aaronovic – Die Flüsse von London

Die Flüsse von London

„Sie haben den Hund verhext“, sagte ich, als wir das Haus verließen.
„Nur ein kleines bisschen“, wehrte Nightingale bescheiden ab.
„Also gibt es wirklich Magie“, sagte ich. „Und Sie sind … was denn nun?“
„Ein Zauberer.“
„Wie in Harry Potter!“
„Nightingale seufzte. „Nein, nicht wie in Harry Potter.“
„Wieso nicht?“
„Ich bin schließlich keine fiktive Romanfigur“, antwortete er.

Meine Meinung:

Am Anfang fand ich es richtig gut, witzig, nicht abwertend und mit viel Fantasie geschrieben. Leider veränderte sich das ab etwa der Mitte. Da wurde es auch oft zäh, durch ellenlange Beschreibungen, die nicht wirklich witzig waren und auch mit einem Satz hätten deutlich gemacht werden können. Auch worauf alles hinaus lief gefiel mir nicht so. Also die Lösung. Ich konnte damit einfach nicht viel anfangen und schaltete dann auch oft mal ab.

Aber einige Ideen waren auch richtig gut wie die mit der Magie, Nightingales Haus und Mutter Themse und Vater Themse zum Beispiel.

Peter mochte ich die meiste Zeit sehr gern. Besonders am Anfang. Manchmal hätte ich es mir ein Stück romantischer gewünscht, auch wenn ich weiß, dass es hier nicht in erster Linie um Romantik geht. Manchmal schien es als wollte es schon über witzig sein und manchmal hätte er etwas weniger von der Polizeiarbeit erzählen können. Das fand ich ab und zu anstrgend.

Nicholas mochte ich am Anfang sehr gern, kam aber später kaum vor und was dann aus ihm wurde war logisch, gefiel mir aber nicht so gut. Fand ich eher schade.

Wen ich hier richtig klasse fand war Beverly. Sie war echt toll, witzig und eine super Unstertützung.

Lesley mochte ich eigentlich auch, aber na ja. Am Ende stach sie nicht mehr so hervor.

Tyburn  fand ich einfach nur schrecklich. Furchtbare Person. Mama Themse ist dagegen eigentlich ganz in Ordnung.

Wen ich noch mochte waren Oxley und Isis. Die waren cool.

Jedenfalls war es mal wieder was ganz anderes, auch wenn es mich nicht hundertprzentig überzeugen konnte, aber schlecht war es auch nicht.

Der 2. Teil wird aber wohl noch auf sich warten lassen und dann eher auf Kindle, auch wenn ich den dritten Teil noch als Buch hab.

Bewertung: 4/5 Punkten

Zwischenstand 3: Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

So, mein letzter Zwischenstand. Ich hoffe, ich krieg das Buch dann endlich morgen beendet. Heute wohl nicht, denn ich hab noch etwa 110 Seiten vor mir.

Teilweise find ich es echt witzig und gut gemacht. Abschalten tu ich, wenn ellenlange Beschreibungen hinzu kommen zu irgendeiner Polizeiarbeit oder wie es zu irgendwas kam, was man auch ganz kurz hätte fassen kann. Wenn es noch witzig rüber kommt, okay. Aber sonst zieht es sich auch langsam etwas.

Ich bin noch nicht sicher, ob mir gefällt in welche Richtung das geht. Ich find die Idee und die Zauberwesen usw. nach wie vor gut, aber das mit Nightingale gefällt mir gerade nicht so, während das mit Lesley irgendwie passt und ab einem gewissen Zeitpunkt klar war.

Ich glaub ich hab einen neuen Liebling und der ist irgendwie weiblich. Beverly. Ich mag sie irgendwie total gern und sie ist richtig klasse und da Nicholas nicht mehr so viel im Buch vorkommt und nicht mehr so witzig wie am Anfang, wächst mir Beverly als eventuelle Freundin für Peter immer mehr ans Herz. Wobei Peter wohl bei dem Erzählstil eher mit keinem der beiden zusammen kommt.

Wen ich jetzt gar nicht mag ist Ty. Die ist einfach nur machtgierig und mir zuwider und mischt sich in Dinge ein, die sie nicht wirklich was angehen. Das find ich nicht so gut.

Ganz so gut wie am Anfang find ich es nicht mehr, aber immer noch gut und es ist teilweise auch immer noch lustig.