Writing Friday: Eulenblut

Letzte Woche bin ich nicht zum Writing Friday gekommen, aber diese Woche soll es von mir mal wieder eine Geschichte geben. Mit Lance und Shailene hinke ich ja eh hinterher, aber es wird sie noch geben.

Eulenblut

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt.

Er wischte sich das Blut von den Händen und sah mit Schrecken erneut auf die Stelle des Unglücks. Was war da nur geschehen, dass so viel Blut an seinen Händen klebte? Er konnte sich nicht erinnern. Es gab keine Leiche. Merkwürdig. Das ganze Wasser schimmerte voller Blut. Welches war es dann, dass an seinen Händen klebte?

Er seufzte und schüttelte mit dem Kopf. Er versuchte wirklich sich zu erinnern. Dann flog eine Eule auf seine Schulter und pickte ihn. Sie sah ihn mit großen Augen an. Was wollte sie ihm sagen? Sie wirkte so schön wie die Nacht und pickte ihn erneut.

„Ist ja gut, meine Schöne. Was ist denn los?“, versuchte er sie zu beruhigen.
Daraufhin pickte sie ihn nur energischer.
Also stand ich auf und sobald das geschehen war flog die Eule vor und ich folgte ihr. Das war gar nicht so einfach, aber sie hielt immer wieder an. Doch dann führte sie mich in eine Waldmulde und die Eulen hatten sich da im Kreis zusammengefunden. Eine schöner als die andere. Ich lächelte in die Runde.

„Na, sowas. Was ist denn hier los? Eine Eulenversammlung?“, strahlte ich.
Und dann passierte etwas unglaubliches. Die Eulen begannen in die Luft zu wirbeln und wurden zu einer einzigen Frau. Einer schrecklich schönen Frau. Schön und hesslich zugleich. Ein Engel und doch wieder nicht in einem Schwarzweißen Kleid.

„Hallo, Nate. Schön, dass du zu uns gefunden hast. Wir haben schon lange nach dir gesucht. Nach jemanden, der so rein ist, dass er unser Blut nicht ansehen kann.“

„Euer Blut?“, fragte ich verwirrt. „Das Blut an meinen Händen ist euer Blut?“
„Ein Test“, nickte die Eulenfrau. „Du hast ihn bestanden. Komm her in unsere Mitte.“

Ich war unsicher, ob das eine so gute Idee war. Doch ich hatte kaum eine andere Wahl. Was würden sie mit mir machen, wenn ich ablehnte? Also ging ich zu der seltsamen Frau und ließ mich von ihr überall berühren. Seitdem gehörte ich zu den Eulen. Auch wenn ich immer noch ein Mensch war. Jede Nacht wurden die Eulen zu einer Frau und wir verbrachten die Nächte zusammen. Am Tage ging ich für sie und mich jagen und verbrachte viel Zeit mit meinen Eulen alleine im Wald.

Das war nun mein Leben. Ob  ich mich je dran gewöhnen würde? Ich mochte die Eulenfrau, aber die Eulen waren mir meist unheimlich, doch ich gewöhnte mich an sie und kehrte nie mehr in die wirkliche Welt zurück sondern blieb im Wald.

Ende

Etüden 13: Janson und Janna Teil 8

Die Etüden hätte ich fast übersehen, aber ich habe sie noch entdeckt. Weiter gehts mit Janson und Janna

abc.etüden 2019 28+29 | 365tageasatzaday

Was bisher geschah:

Janson und Janna waren mal zusammen und sehen sich nach Ewigkeiten wieder. Doch es gibt viele Komplikaitionen zwischen ihnen, die sie klären wollen. Sie erinnerten sich an einen früheren Bekannten namens Katzenauge. Eine Art Schausteller, der viel lernte und viel Quatsch machte. Und Erinnerungen brechen über sie herein aus der Vergangenheit. Janson und Janna waren dann mit Jansons Freund Lennart unterwegs in einem Park. Janna war genervt und es war ihr viel zu voll dort, aber wenn Lennart dabei war nahm Janson sie nicht wirklich ernst. Janna ist von dem Jahrmarkt gar nicht begeistert. In der Menge verliert sie Janson und bekommt Panik. Sie findet ihn wieder, aber was er tut gefällt ihr nicht …

Janson und Janna Teil 8

Die Worte:

Füße, harmonisch, wünschen

Ich starrte ihn immer noch fassungslos an. Tater das wirklich? Das konnte ich nicht glauben. Trank er von der Frau auf einem Jahrmarkt? Ich wollte einfach nur weg. Schockiert strarrte ich auf meine Füße, doch dann ging ein Ruck durch mich hindurch. Ich fragte mich fast panisch zum Ausgang. Ich wollte nur noch nach Hause.

Ich schaffte es bis zum Ausgang. Wieso konnte es nicht einmal harmonisch zwischen mir und Janson sein? Wieso musste er immer so einen Mist machen? Und wieso war er in Lennarts Gegenwart so ein Mistkerl? Ich verfluchte mich mal wieder für meine Dummheit. Ich hatte gewusst wie Janson sich ernährte. Ich dachte nur nicht, dass er es so in der Öffentlichkeit machte statt mich zu suchen.

Ich verließ den Park und ließ auch Janson hinter mir. Ich konnte mir noch so oft wünschen, dass er sich änderte. Es würde nicht passieren. Ich sollte mich in Zukunft von ihm fernhalten und das tat ich auch. Ich ignorierte seine Anrufe und Whats App. Das war vielleicht nicht die netteste Art, aber ich wusste nicht wie ich ihm sonst zeigen sollte, dass er mit mir sowas nicht machen konnte.

Und so sah ich ihn lange nicht wieder. Ich konnte ihn nicht vergessen und musste immer wieder an ihn denken. Aber ich hatte mich losglöst. Dachte ich zumindest …

Fortsetzung folgt …

Und wieder ist ein Teil von den beiden geschrieben. Was meint ihr?

Etüden 6: Jenson und Janna Teil 3

Heute gibts wieder Etüden und ich bin wieder mit dabei.

Hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 1
Teil 2

abc.etüden 2019 17+18 | 365tageasatzaday

Am nächsten Tag treffe ich Jesnon wieder. Er sieht tatsächlich gut aus. Natürlich tut er das. Wir gehen zusammen durch die Stadt. Seine Hände sehen rau aus. Vielleicht hat er damit Kartoffeln geschnitten oder sowas. Was für ein absurder Gedanke. Ich schiele zur Seite und im gleichen Moment sieht er zu mir rüber und lächelt. Sein Lächeln ist atemberaubend wie immer.

„Wieso hat es mit uns nicht geklappt?“, fragt er mich ganz ernst. “
„Weil ich mich nicht immer von dir bevormunden lassen wollte“, antworte ich. „Das war einer der Gründe, Jesnon. Aber es gab noch mehr. Du warst so sehr mit dir selbst und deinen ganz persönlichen Drogen beschäftigt, dass du mich gar nicht mehr beachtet hast. “
„Das stimmt, aber ich brauchte das Blut“, verteidigt er sich.
„Und jetzt ist das nicht mehr so?“, frage ich.
„Doch, aber die anzüglichen Blicke haben aufgehört und ich weiß jetzt, was wirklich wichtig ist“, sagte er.
Stimmt, die anzüglichen Blicke habe ich fast vergessen. Das war auch noch so eine Sache. Er sah immer anderen Frauen hinterher. Egal ob ich dabei war oder nicht.
„Und was ist mit dem Blut?“, will ich trotzdem noch wissen, weil es mich nicht los lässt.
„Ich kann nicht ohne dem Blut leben. Das weißt du.“ Entschuldigend sieht er mich an. Ja, das weiß ich. Er braucht das Blut zum Leben wegen der seltenen Krankheit, die er hat. Er trinkt jeden Morgen einen Liter Blut. Manchmal beißt er auch Menschen wie ein Vampir, aber falls er damit aufgehört hat konnte ich damit leben, oder? Das musste ich einfach, denn ich liebe ihn und ich will das mit uns.
„Na gut. Wir können es versuchen. Lass ich es mich nicht bereuen“, biete ich ihm an und sein Lächeln wird breiter. Auch ich lächele jetzt. Ich muss einfach.

Fortsetzung folgt …

So und weiter gehts mit Jenson und Janna. Was meint ihr zu diesen Teil? Es ist immer wieder interessant zu sehen wie die Wörter die Geschichte beeinflussen. Ich freu  mich auf nächstes mal.

 

Cover Theme Day 37: Blut auf dem Cover

Zum heutigen Thema vom Cover Theme Day bin ich natürlich wieder mit dabei.

„Zeige ein Cover auf dem Blut zu sehen ist“ 

Doch nicht so spektatkulär wie erwartet, aber was anderes hab ich jetzt spontan auch nicht gefunden.

Kennt ihr die Reihe? Wie fandtet ihr sie?

Ich selbst fand sie okay, aber nicht überragend. Später immer nerviger.

Was habt ihr heute gewählt?