Buchzitate: Colleen Hoover – Looking for Hope

Und es gibt auch noch wundervolle Buchzitate von Looking for Hope.

1.) Es tut mir leid (Kapitel 2, S. 26)

Wenn man jemanden wirklich liebt, müsste man dann nicht wissen, was denjenigen zum Lächeln bringt und was zum Weinen? Aber ich hab es nicht gewusst. Ich habe keinen verdammten Schimmer gehabt und habe ihn auch heute nicht. Deshalb kann ich nur immer wieder sagen: Es tut mir leid, Les. Es tut mir so leid, nicht hatnäckiger gefragt zu haben, was mit dir los ist, wenn du geweint hast. Es tut mir leid, nichts getan zu haben, als du der Welt vorgespielt hast, du wärst glücklich – obwohl du in Wahrheit meilenweit davon entfernt wast.

Hach, ich fand das so traurig und wunderschön.

2.) Les Schuld (Kapitel 3, S. 41)

Ich bin dafür, dass wir Les die Schuld geben“, sagte ich und meine das nur halb im Schmerz. „Es wäre nie passiert, wenn sie hier wäre.“
Amy grinst. „Stimmt“, sagt sie und schüttelt in gespielter Empörung den Kopf. „Was für ein Aas, uns praktisch dazu zu zwingen, so was Ekelhaftes zu tun.“
Ich lache. „Echt fies von ihr.“

Eigentlich fand ich die beiden sogar ganz süß zusammen, aber die Umstände waren falsch.

3.) Mutiger als ich (S. 44, Kapitel 4)

Soll ich dir mal was verraten, Les? Ich bin ein viel zu großes Weichei, als dass ich das jemals machen würde. Bitte sags nicht weiter (nicht, dass du das jetzt noch könntest, selbst wenn du wolltest), aber das ist die armselige Wahrheit. Ich hätte viel zu viel Schiss davor; mich umzubringen, weil ich keine Ahnung habe, was mich danach erwartet. Ich meine, was ist, wenn das Leben nach dem Tod schlimmer ist als das Ledben, vor dem man davonläuft? Sich bewusst kopfüber ins Unbekannte zu stürzen, erfordert ganz schön Mut. Und eins muss ich dir lassen, Les, du warst viel mutiger als ich.

Was für traurige Gedanken, oder?

4.) Anderer Vorschlag (S. 46, Kapitel 4)

Daniel runzelte enttäuscht die Stirn. „Dir ist anscheinend nicht klar, wie viel Spaß diese Meute daran hat, sich das Maul zu zerreißen. Okay, anderer Vorschlag. Du bleibst still und hälst dich raus – wenn eingegriffen werden muss, übernehme ich das. Ich träum seit zwei Wochen davon, diesen Idoten endlich mal die Meinung zu sagen.“

Und das ist einer der Gründe warum Daniel mir ans Herz gewachsen ist.

5.) Zermürbt sein (S. 64/65, Kapitel 5)

Ich vermisse dich so verdammt, Les. Aber auf eine andere Art, als ich Hope vermisse. Bei dir weiß ich, dass es nicht die geringste Chance gibt, dich jemals wiederzusehen. Du bist für immer weg, und irgendwie hat es auch was Tröstliches, dass du jetzt wenigstens nicht mehr leiden musst. Bei Hope ist das anders. Ich weiß nicht, ob sie tot ist oder lebt. Ich weiß nicht, ob es ihr gut geht oder schlecht. Ob sie leidet oder nicht. Und ich kann nichts dagegen tun, dass ich mir die schlimmsten Dinge ausmale, und das zermürbt mich.

Ich weiß nicht, wie oft Holder mir so wahnsinnig leid tat.

6.) Superheldenkräfte (S. 66, Kapitel 5)

Eigentlich hatten Mom und Dad besprochen, dass ich bis zum Schulabschluss in Austin bleiben. Aber ich habe ihren Plan gemeinerweise durchkreuzt, indem ich meine Superheldenkräfte eingesetzt habe und einfach achtzehn geworden bin. Ha! Jetzt, wo ich volljährig bin, können sie nicht mehr über meinen Kopf hinweg entscheiden. Es war verdammt traurigm achtzehn zu werden und nicht mit dir feiern zu können.

Das fand ich witzig. Tja, ziemlich dreist, oder? Einfach so 18 zu werden.

7.) Tausendmal schöner als ich (S. 75, Kapitel 6)

„Verdammt“, sagt er, als er den blutdurchtränkten Stoff betrachtet. „Warum setzte ich mich eigentlich immer dem Risiko aus, dass mir jemand mein schönes Gesicht zu Brei schlägt?“ Er grinst und tupft sich noch einmal die Lippe.
„Keine Sorge“, beruhige ich ihn. „Du bist immer noch tausendmal schöner als ich.“
Daniel lacht. „Danke Honey. Nett von dir.“

Ich find diese Sprüche zwischen den beiden so cool.

8.) Perfekte Mädchen (S. 94, Kapitel 7)

„Möchtest du?“ Ich halte ihr das Wasser weiter hin. „Du siehst aus, als könntest du Flüssigkeit gebrauchen.“
Jetzt greift sie doch nach der Flasche und nimmt ein paar Schlucke. „Danke“, sagt sie und gibt sie mir zurück. Sie wischt sich mit dem Handrücken über den Mund und wirft einen Blick über die Schulter. „Tja, ich muss noch drei Kilometer bewältigen, dann gehe ich mal lieber los.“
„Wohl eher fünf“, sage ich. Ich versuche, sie nicht allzu offensichtlich anzustarren, aber es fällt mir schwer. Wenn man sich beim Universum das perfekte Mädchen bestellen könnte, dann könnte sie meiner Traumversion nicht näher kommen.

Hach, Holder ist einfach ein Traumtyp.

9.) Laufrunde (S. 102, Kapitel 8)

Am liebsten würde ich ihr sagen, dass ich sogar bereit würde,  gar nicht erst schlafen zu gehen, wenn ich sie dafür zu einer Laufrunde begleiten könnte. Stattdessen beuge ich mich vor und sage leise: „Du machst dir gar keine Vorstellung davon, wie gern ich so früh aufstehen würde.“

Er ist einfach so verdammt intensiv.

10.) Bestes. Gefühl. Aller. Zeiten. (S. 106, Kapitel 8)

„Bist du sicher, dass alles okay ist?“, fragte ich Sky und streiche besorgt über ihre Wange. Sobald meine Fingerkuppen ihre Haut berühren, bekommt sie eine Gänsehaut. Ich muss grinsen, als sie sich die Arme reibt, um sie zu verbergen. Bestes. Gefühl. Aller. Zeiten.

Und noch ein Grund wieso ich ihn so liebe. Er freut sich auch über Kleinigkeiten.

11.) Schweigsame Typ (S. 114, Kapitel 9)

Der Weg wird schmaler und ich lasse mich ein paar Schritte zurück fallen und jogge hinter ihr her. Dann fällt es auch weniger auf, dass keiner von uns etwas sagt. Ich bin sowieso eher der schweigsame Typ, aber in ihrer Gegenwart verschlägt es mir vollends die Sprache. Nach einer Weile wird mir klar, dass ich so nichts erreichen werde, wenn ich sie kennenlernen möchte. Also nehme ich wieder Tempo auf und passe meine Schritte ihren an.

Tja, der Plan war wohl nicht ganz so gut, was?

12.) Freundschaft schließen (S. 145, Kapitel 12)

Aber ich muss dir was gestehen, Les. Heute habich mir gewünscht, du wärst noch am Leben und könntest dich mit Sky anfreunden. Total absurd, ich weiß … Oh, Mann, Les, ich würde alles dafür geben, wenn das möglich wäre. Dieses Mädchen ist so stur und dickköpfig und unbelehrbar und so großartig und wunderschön, und am liebsten würde ich keine Sekunde mehr an sie denken, aber das schaffe ich nicht. Es wäre so praktisch, wenn du noch hier wärst. Dann könntet ihr Freundinnen werden, und es wäre unvermeidlich, dass wir uns über den Weg laufen.

Ich find Holders Beschreibung zu Sky so wunderschön.

Eigentlich hatte ich noch mehr Zitate rausgeschrieben, aber ich glaub das reicht. Den Rest müsst ihr selbst lesen. Viel Spass dabei. Es lohnt sich wirklich.

 

Buchzitate: Alice im Zombieland

Und hier kommen nun meine gesammelten Werke aus Alice im Zombieland.

 

1.) Wolken (S. 11, Kapitel 1)

Die Sonne strahlte am endlos babylbauen Himmel, helle bauschige Wolken zogen vorüber. Während mir der typische schwere Duft von Gleißblatt und Lavendel, der zum Sommer in Alabama gehörte, in die Nase stieg, machte ich in den Wolken bekannte Umrisse aus. Eine lange Raupe mit Beinen. Ein Schmetterling mit einem zerrissenen Flügel. Ein fettes weißes Kaninchen, das auf einem Baum zuhoppelte.

2.) Giraffe-Blicke (S. 11, Kapitel 1)

Mit meinen eins achtundsiebzig war ich größer als die meisten Jugen meiner Schule und fiel deshalb immer auf – ich konnte nirgends hingehen, ohne dass mir ein paar Bist-du-eine-Giraffe-Blicke zugeworfen wurden.

3.) Lily (S. 14, Kapitel 1)

Ich hatte mich neben sie aufs Bett gesetzt, die Kissen zurechtgeklopft, und sie hatte mir dieses sich windende kleine Bündel in die Arme gelegt. Augen, die so wunderschön waren, dass sie nur von Gott erschaffen worden sein konnten, blickten zu mir auf. Rosige gekräuselte Lippen, wedelnde winzige Fäuste.
„Wie sollen wir sie nennen?“, hatte meine Mutter mich gefragt.
Als die kleine knubbelige Hand einen meiner Fiinger umklammert hatte, weiche, warme Haut, hatte ich beschlossen, dass Haare auf Ohren eigentlich gar nicht so schlimm waren. „Lily“, hatte ich vorgeschlagen. „Wir sollten sie Lily nennen.“ Ich hatte ein Buch über Blumen, und Lilien mochte ich am liebsten.

4.) Wundervoller Strauß (S. 14, Kapitel 1)

Du bist meine Alice Rose und sie ist meine Emma Lily und ihr beide zusammen seid für mich ein wundervoller Strauß.“

5.) Du schaffst das (S. 17, Kapitel 1)

Ich sah meine Mutter drinnen geschäftig vom Waschbecken zum Herd laufen und wieder zurück. Während ich sie beobachtete, wurde mir leicht mulmig im Magen.
Sei kein Waschlappen. Du schaffts das.

6.) Burgverlies (S. 18, Kapitel 1)

Die Hauswände waren mit einer Art Strahl verstärkt und die Türschlösser unüberwindbar. Und, ja, das machte unser futuristisches Burgverlies, auch bekannt als „der Keller“, mehr oder weniger überflüssig, aber versucht mal, mit einem Verrückten zu argumentieren.

7.) Jesus (S. 19, Kapitel 1)

„… Und bevor du mich verdammst, wirf bitte einen Blick in die Bibel. Es gab einmal eine Zeit, als unser Herr und Erlöser verfolgt wurde. So viele Menschen zweifelten an Jesus.“
„Dad ist aber nicht Jesus!“ Er ging ja nicht mal regelmäßig mit uns in die Kirche.“Ich weiß, so meinte ich das auch nicht. Ich glaube, dass es um uns herum Mächte gibt, böse wie gute.“

8.) Handbuch für Eltern (S. 20, Kapitel 1)

Das war direkt aus dem Handbuch für Eltern, gleich unter der Überschrift „Was sage ich meinem Kind, wenn ich keine Richtige Antwort habe?“

9.) Stammbaum (S. 24, Kapitel 1)

Und ja. Einen richtig netten Stammbaum hatte ich. Mord und Totschlag in allen krummen Ästen.

10.) Selbstverteidigung (S. 26, Kapitel 1)

Sicher, diese Trainingsstunden waren alle darauf angelegt, mich davor zu bewahren, dass sich irgendein hirnloses Wesen meine lebenswichtige Organe zum Dinner vornimmt, aber Selbstverteidigung war Selbstverteidigung, oder nicht?

11.) Gespenstiger Soundtrack (S.26/27, Kapitel 1)

Die Grillen zirpten und untermalten unseren Gang zum Auto mit ihrem gespenstischen Soundtrack.

12.) eingefärbte Wolken (S. 27, Kapitel 1)

Über uns stand der volle Mond hoch auf wunderbare Weise transparent am Himmel. Noch immer zogen Wolken darüber, die jetzt orange eingefärbt waren und irgendwie unheimlich wirkten.

13.) Träum weiter (S. 29/30, Kapitel 1)

Vielleicht genoss er ja auch die Aussicht auf die Berge, die Täler und die üppigen grünen von den Straßenlampen beleuchteten Bäume und suchte gar nicht nach Monstern.
Ja, ja. Träum weiter.

14.) Einfrieren (S. 31/32, Kapitel 1)

Ich erinnerte mich an das Spiel, das Em und ich oft spielten. Wir stellen unsere iPod-Dock auf volle Lautstärke – harten, wummernden Rock – und tantzen wie wild. Eine von uns rief dann: „Einfrieren!“, und wir hörten auf der Stelle auf, uns zu bewegen, standen total still, ohne zu lachen, bis eine das magische Wort sagte, das uns wieder in Bewegung brachte.
„Tanzen!“Ich wünschte in diesem Moment, ich könnte einfach „einfrieren!“ rufen und dann die Szenerie und die Mitspieler neu arrangieren, aber das Leben ist kein Spiel.
Tanzen.

15.) Bewerbungsgespräch (S. 38, Kapitel 2)

„Okay“, fuhr sie fort, als hätte ich gar nichts gesagt. „Das  Leben ist zu kurz, um sich in seinem Elend zu wälzen. Das weiß ich. Egal, wie du sicher schon mitbekommen hast, bin ich eine absolute Spitzengesellschaft. Oh, oh. Und weißt du was? Ich habe noch einen Platz in meinem Fave Five Account frei – nicht diese lahme Telefonbewerbung, sondern mein derzeitiger engster Kreis – und ich suche nach jemanden, der einen Platz in der ersten Reihe bekommt. Du kannst es also sozusagen als Bewerbungsgespräch betrachten.“

16.) Goldene Sternchen (S. 38/39, Kapitel 2)

„Etwas ruhiger kannst du vergessen. Das solltest du dir aufschreiben, unterstreichen, gelb markieren und mit Sternchen kennzeichnen. Mit goldenen.“

17.) Energischer Wirbelwind (S. 39, Kapitel 2)

„Hm, okay.“ Ich hatte so das Gefühl, als würde ich während dieser Unterhaltung wohl noch öfter ein „Hm“ von mir geben.
Selbst wenn sie einfach nur dasaß, kam sie mir wie ein energischer Wirbelwind vor, dem ich nicht gewachsen war.

18.) Kleidung (S.43, Kapitel 2)

Auf dem Weg dorthin saß ich auf der Rückbank ihrer Liousine. Sie waren genauso wie ich von Kopf bis Fuß in schwarz gekleidet. Mir hatten sie ein schickes neues Kleid gekauft. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich nicht solche Mühe gemacht hätten. Lieber hätte ich einen Kartoffelsack getragen. Das war ein schrecklicher Tag, und das sollte sich auch in meiner Kleidung widerspiegeln.

19.) Weinen (S.45, Kapitel 2)

Jetzt im Tageslicht – oder zumindest hätte es taghell sein sollen – betrachtete ich den Ort, an dem mein Leben zerstört worden war. Der Himmel war dunkel, es nieselte, als würde die Welt um den Verlust weinen.

20.) Teich aus Kummer und Leid (S. 48, Kapitel 2)

Tränen rannen mir übers Gesicht. Ein Teuch aus Kummer und Leid. Ich schluchzte so heftig, dass ich am ganzen Körper geschüttelt wurde. Meine Augenlieder schwollen an. Ich konnte nichts mehr sehen, nicht mehr atmen, ich wollte nicht mehr atmen, ich wollte nicht mehr atmen. Sterben wäre eine Erleichterung gewesen.

21.) Reh in Hochzeitskleid (S. 49, Kapitel 2)

Etwas weiß Aufblitzendes erregte meine Aufmerksamkeit. Ich schluckte. Das war keine Frau mit gebeugten Schultern, die durch den Wald streifte, sondern ein Reh. Musste ein Reh sein, aber … Rehe trugen keine Hochzeitskleider.

22.) Knutschen (S. 53, Kapitel 3)

Ich versteifte mich, wiel ich annahm, dass sie jetzt erzählen würde, woheer wir uns kannten, aber das tat sie nicht. Dafür hätte ich sie knutschen können.

23.) Prinzen oder so was (S. 53/54, Kapitel 3)

„Freundinnen von Kat …“, bemerkte Poppy, eine Rothaarige mit Sommersprossen, die ganz sicher dazuu bestimt war, einen Prinzen oder so was ähnliches zu heiraten.

24.) Mondspaziergang (S. 54, Kapitel 3)

Früher hatte ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als abends das Haus zu verlassen. Ich hätte so manches für einen einfachen Mondspaziergang gegeben. Einen Arm? Ein Bein? Warum nicht meine Seele?
Und nun? Allein der Gedanke machte mich fertig.

25.) Stimmbänder (S. 56, Kapitel 3)

Okay, ich zwang mich also zu lachen. Es war mir peinlich zuzugeben, aber es klang, als wäre mir ein Frosch in die Kehle gehüpft und würde meine Stimmbänder als Bongos benutzen. Selbst Kat sah mich erschrocken an.

26.) Reh im Scheinwerferlicht (S. 58, Kapitel 3)

Er sah umwerfend aus, und mir lief zweifellos bereits der Geifer aus dem Mund. Nach einem kurzen unfauffälligen Check – große Überraschung, es war nicht der Fall! – fragte ich mich, welche Farbe wohl seine Augen hatten. Vielleicht Braun. Oder sogar Haselnussbraun. Wie auch immer … wow, echt wow! Reh im Scheinwerferlicht? Hi, ich bin Ali.

27.) Schwarzbeeren mit Schokostreuseln (S. 69, Kapitel 3)

„Hi, ich bin Frosty“, sagte der blonde Hardcoretyp. Von Nahem betrachtet waren seine Augen nicht vollständig braun, sondern erinnerten hbsch an Schwarzbeeren mit Schokostreuseln.

28.) Ferien in Aliland (S. 89, Kapitel 5)

Kat stand vor mir und runzelte die Stirn. „Da bist du ja wieder“, sagte sie. Zurück aus den Ferien in Aliland. Weißt du, dass du sozusagen mitten im sozialen Sibirien hockst und den Verkehr blockierst?“

29.) Prinzessin (S. 102, Kapitel 5)

„Du siehst aus wie Jemand aus einem Märchen.“
„Die böse Hexe?“, konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen.“Also bitte. Die Prinzessin natürlich.“

Ich hab hier noch viel mehr Zitate gesammelt, aber ich glaub das reicht erst mal.

 

Buchzitate: Schwestern des Mondes 2 Die Katze

Ui, hier hatte ich einige Zitate. Bin langsam eine Zitatejägerin, was das anbelangt.

So, etwas spät, aber sie kommen noch. Die Zitate von Schwestern des Mondes.

1.) Hackfleisch (Kapitel 1, 1 %)

Camille sagte ja immer, ich sei zu weichherzig, und damit hatte sie wohl Recht. Ich ließ die Maus ziehen, immerhin mit einem geknurrten: „Verschwinde von hier, sonst mach ich Hackfleisch aus dir.“

2.) Party machen (Kapitel 1, 1 %)

Besiedelt von einem Flohzirkus, verhakt in Kletten, beobachtet von einem unbekannten Eindringling irgendwo im Wald, der noch dazu haufenweise Katzenmagie austrahlte. Jetzt wurde es erst richtig lustig! Hurra-a-a. Es kotze mich an, dass die meisten Leute glaubten, wir Werwesen verbrächten die Vollmondnächte damit, Party zu machen und so richtig die Sau rauszulassen. Wenn das hier eine Party sein sollte, würde ich jederzeit ein gutes Buch und einen Becher heiße Milch vorziehen, vielen Dank.

3.) Mäuse rocken (Kapitel 1, 2 %)

Ich schluckte gegen meine sämtlichen Instinkte an, die mir befahlen, ihr mit der Pofete eins überzubraten; stattdessen setzte ich ein freundliches „Hallo, wie gehts denn so?“ – Lächeln auf.
„Brauchst du Hilfe?“, quieckte sie.
„Was glaubst du denn? Sehe ich aus, als bräuchte ich Hilfe?“, erwiderte ich.
Sie warf mir einen gequälten Blick zu. „Ich hab keine Zeit für so etwas. Meine Kinder sind hungrig. Brauchst du jetzt Hilfe oder nicht?“
O Große Mutter, die Götter mögen mir beistehen. Schlimm genug, dass ich so weichherzig gewesen war und sie hatte gehen lassen. Jetzt sollte ich auch noch gezwungen sein, mir von der Vorspeise einen Gefallen erweisen zu lassen?
„In der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt es“, brummte ich, obwohl mein Ego sich im Höllenfeuer befand. Ein Glitzern huschte durch ihre Augen und sie bließ sich keckernd vor mir auf. „Dann sag es.“
„Was denn?“
„Mäuse rocken, Kazten ham die Pocken.“

4.) Der Mond (Kapitel 1, 2 %)

Bis der Mond sich endlich schlafen legte, hatte ich mich vor dem Feuer zusammen gerollt und schnurrte laut, während ich immer wieder einnickte.

5.) Ein-Frau-Monstershow (Kapitel 1, 3 %)

Obwohl Camille sie überzeugt hatte, den Anonymen Bluttrinkern beizutreten, war Menollys messerscharfer Sarkasmus geblieben. Und obwohl sie meine Schwester war, musste ich schon zugeben, dass Menolly einem eine Scheißangst einjagen konnte. Umwerfend wie sie aussah, konnte sie sich in eine Ein-Frau-Monstershow verwandlen, wenn sie das wollte.

6.) Fester Freund (Kapitel 1, 3 %)

Chase, der sich für meinen festen Freund hielt, weil wir zweimal die Woche miteinander schliefen, hatte sie mir geschickt.

7.) Halb Fee (Kapitel 1, 3 %)

Halb Fee zu sein in einer Welt, die von unserer Anwesenheit noch immer verzaubert war, hatte seine Vorteile.

8.) Unruhestifterin (Kapitel 1, 5 %)

„… Ich weiß nicht, aber das ist besser als Menollys Vorschlag“, erwiderte Camille schaudernd. Unsere reizende Unruhestifterin von einer Schwester hatte vorgeschlagen, Trillian sollte doch bei Morio einziehen, was die Mutter aller Katastrophen gewesen wäre.

9.) Winter-Wunderland (Kapitel 2, 6 %)

Ich lief die klappernden Stufen hinunter in den kalten Dezembermorgen; die Wolken hatten einen Schimmer, der Schnee androhte. Seattle war zwar nicht gerade das Winter-Wunderland, doch ab und zu bekamen wir schon eine hübsche Schneedecke.

10.) Erwachsen werden (Kapitel 2, 6/7 %)

Vielleicht bedeutete das auch, dass ich erwachsen wurde. Ich konnte nicht mehr Bubbles von Powerpuff Girls spielen. Das Problem mit dem Leben war eben, dass es einem ständig dazwischen kam, egal wie schön man sich alles in der Phantasie ausgemalt hatte.

11.) Parkplatz-Götter (Kapitel 2, 7 %)

Ich fand einen Parkplatz nur eine Querstraße weiter, aber die Luft war so kalt, dass es mir den Atem verschlug, während ich die Straße entlangjagte. Camilles Lexus stand natürlich genau vor der Buchhandlung, wie immer. Aber ich kannte ihr Geheimnis, und das war nicht einfach nur Glück. Sie hatte irgendwas gegen die Parkplatz-Götter in der Hand, und die verweigerten ihr niemals einen Parkplatz.

12.) Frauen-Tabu (Kapitel 2, 7 %)

Er grinste sie lüstern an, beugte sich vor und fuhr ihr mit der Zungenspitze über den Hals. „Na, hallo, kleine Hexe. Weißt du, ich könnte mir glatt überlegen, ob ich mein Frauen-Tabu nicht mal breche – nur für dich, meine Teuerste.“
„Ich würde mir die Mitgliedschaft in der schwulen Gemeinde an deiner Stelle noch nicht kündige, Süßer“, erwiderte Camille und stellte sich auf Zehenspitzen, um ihn aufs Kinn zu küssen. „Mein Bett quilt bereits über.

13.) Die schönsten Augen (Kapitel 3, 11 %)

Meine Lippen teilten sich unwillkürlich, doch er hielt sich zurück, das Gesicht nur zwei Fingerbreit von meinem entfernt.
„Du hast die schönsten Augen, de ich je gesehen hab, Delilah D Artigo.“
Und dann, so laut wie der Schnee, der auf Wasser fällt, schlüpfte er zur Tür heraus und war verschwunden.

14.) Schmusekätzchen (Kapitel 4, 16 %)

„…. Du tust immer so lieb, aber hinter dieser Fassade bist du alles andere als ein braves kleines Schmusekätzchen, nicht wahr?“

15.) Kalte Küsse (Kapitel 5, 21 %)

Als ich die Einfahrt zu seinem Apartmentkomplex einbog, trieben die ersten Schneeflocken herab; ich stieg aus, und sie landeten als kalte Küsse auf meinen Wimpern und glitzerten wie Diamanten im Wind.

16.) Verfluchtes lautloses Vampirdings (Kapitel 5, 26 %)

Im selben Moment erschreckte mich ein Geräusch und ich drehte hastig den Kopf und sah Menolly ganz in meiner Nähe unter der Decke schweben. Verfluchtes … lautloses … Vampirdings … Was auch immer das für eine Fähigkeit war.

17.) Helles glitzerndes Spielzeug (Kapitel 5, 26 %)

Ich errötete, verlegen und zugleich trotzig. Ich konnte nun mal nichts dafür, dass ich helles, glitzerndes Spielzeug so unwiderstehlich fand. Als ich noch klein gewesen war, war es viel schlimmer gewesen.
„Tja, ich sollte in der Weihnachtszeit wohl lieber nicht shoppen gehen, sonst könnte es hässlich werden.“

18.) Erfolgsbilanz (Kapitel 5, 27 %)

Sie hatte schwer geschuftet, um das Wohnzimmer so schön zu schmücken und ich hatte keine fünf Minuten gebraucht, um ihr Winterwunderland zu ruinieren. Meine Erfolgsbilanz wurde immer besser. Oder schlechter, je nachdem, wie man es betrachtete.

19.) Väterchen Frost (Kapitel 5, 27 %)

Uns blieb nur noch ein Besuch beim Herbstkönig, der über die Zeit des Opferns und des Sterbens herrschte. Er war der Herr der Spinnen und Fledermäuse, des raschelnden Laubs und der kühlen, nebligen Nächte – der Herr und Meister von Väterchen Frost. Der Herbstkönig lebte in einem Palast aus Eis und Flammen hoch oben in den Nordlanden, die man nur erreichen konnte, indem man auf dem Nordwind ritt.

20.) Smoky (Kapitel 6, 30 %)

Camille räusperte sich. „Smoky könnte uns vermutlich auf seinem Rücken hintragen.“
Das war der Knaller. Menolly verschluckte sich und ich schoss aus meinem Sessel hoch.“Heilige Scheiße, Camille“, sagte ich. „Ist dir klar, dass er für einen derart riesigen Gefallen einfach alles von uns verlangen könnte? …“

21.) Millionenfrage (Kapitel 8, 38 %)

„Aber warum sollten Dämonen sch mit dem Jägermond-Clan verbünden?“,  fragte er verwundert. „Zugegeben, die sind ein seltesamer Haufen von Verrückten, aber sind Dämonen nicht sehr selten? Wass könnten die vom Jägermond-Clan wollen, das ihnen so viel Mühe wert ist?“
„Das ist die Millionenfrage.“, sagte Menolly.

22.) Glöckchen (Kapitel 9, 42 %)

Dann durchwühlte ich den Kleiderschrank und fand eine gemütliche schwarze Jogginhose und ein süßes T-Shirt mit dem Aufdruck Feen – Was sonst? vorne drauf, über einem Bild von Tinkerbell in Betty-Boop-Pose. Die arme kleine Glöckchen war ganz schön ins Hintertreffen geraten, seit wir durch die Portale gekommen waren und ide Leute gesehen hatten, wie die Feen wirklich waren.

23.) Der Kuss des Frühlings (Kapitel 11, 54 %)

Die Straße zum Haus war geschottert, und Blaubeeren und Dornenranken kratzten das vorbeifahrende Auto mit ihren kahlen Zweigen. Wie Wachposten ragten dunkle Douglasien darüber auf, und zu ihren Füßen drängten sich alle möglichen anderen Bäume. Weidenröschen und Blumen schliefen natürlich längst und warteten auf den Kuss des Frühlings, der sie wecken würde, wie so viele andere Prinzessinnen.

24.) Snoqualmie (Kapitel 14, 70 %)

„… Snoqualmie ist eine Kleinstadt östlich von Issaquah, da git es die Snoqualmie Falls. Ein wunderschöner Wasserfall – kam vor ein paar Jahren sogar in Twin Peaks vor. Absurde Fernsehserie; allerdings kommt sie mir jetzt beinahe langweilig vor im Vergleich zu meinem eigenen Leben, seit ihr hier aufgekreuzt seid. Da gibt es ein großes Hotel, sehr schön gelegen. Wenn man nach Snoqualmie weiterfährt, ist man schon im Vorgebirge der Cassades. Wilde Hügel, eine Menge unerschlossenes Land da draußen.“

25.) Geölter Blitz (Kapitel 14, 71 %)

„Aber sie wissen, dass du eine Werkatze bist, nicht?“ Chase schüttelte den Kopf. „Dann wäre es vielleicht besser, Morio hinzuschicken. Ich mag mir nicht vorstellen, wie du versuchst, einen tobenden Puma abzuwheren. Morio kann in seiner Superhelden-Gestalt viel schneller rennen als du, oder?“
Ich schnaubte. „Superheld? Das ist mal ein guter WItz – ich muss ihm unbedingt erzählen, dass du ihn so genannt hast. Aber du hast Recht. Morio ist in Fuchsgestalt schnell wie ein geölter Blitz. Wir schicken ihn ins Revier, und er kann uns benachrichtigen, wenn Tyler das Geländer verlässt.“

 

Blogänderung Buchzitate

Huhu,

 

ich hab eine neue Kategorie mit dem Namen Buchzitate. Sofern ich daran denke werde ich mir die schönsten Zitate rausschreiben und sie hier posten. Schimmert die Nacht war Nr. 1 und auch bei Julia für immer bin ich fleißig dabei.

Aber Vorsicht! Eventuell mit Spoiler zu genießen.

 

Eure Corly