Mein Sub kommt zu Wort 43: Spannung für Fungie

Heute darf Fungie mal wieder zu Wort kommen. Auch wenn ich mal wieder zu spät dran bin. Gestern hab ich es einfach nicht geschafft.

"Mein SuB kommt zu Wort"

Funige: Zu spät, zu spät, zu spät, zu spääääät.
Corly: Ja, Fungie. Ich weiß. Tut mir auch ganz doll leid.
Fungie: Zu späääät!!!
Corly; Okay, ich halt mir jetzt die Ohren zu und fange einfach an.
Fungie: Zu spät, zu spät, zu spät, zu spääät

"Mein SuB kommt zu Wort"

  • Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)

Fungie: Corly muss erst wieder ihren Sub aktuallisieren und ich muss warten.

Aktuell sind es 25 Bücher. 2 mehr als letzten Monat. Es wird.

  • Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig mir deine drei neuesten Schätze!

Alice Panthemüller Mein Leben manchmal leicht daneben

Corly hat es schon angelesen. Die Ideen findet sie gut, aber leider ist die Umsetzung nervig. Dabei sind gerade die Comics im Buch toll.

Sophie Bichon – Wir sind das Feuer

Das klang interessant und Corly ist schon gespannt drauf.

Marie Merburg – Sommerflimmern

Das klang auch schön und schön Sommerlich. Leider ist es der 3. Teil einer Reihe, aber wir glauben, man kann es unabhängig voneinander lesen.

  • Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

So wirklich ein Subbuch war es eigentlich nicht. Corly hat es sofort gelesen.

  • Lieber SuB, es wird an der Zeit, mal etwas Spannung in deine Stapel zu bringen, zeig uns also diesen Monat Thriller und Krimis aus deinen Weiten bzw. jene Bücher, in denen sicher jemand umgebracht wird.

ich dachte sowas haben wir nicht, aber ich habe doch was gefunden, was passen könnte.

Noah Gordan – Der Medicus

Das hab ich ja schon öfter erwähnt. Es schlummert immer noch. Corly kann sich einfach nicht durchdringen es noch mal anzufangen. Aber sie könnte sich vorstellen, dass es heute durchaus passt.

Charlotte Link – Im Tal des Fuchses

Einen Krimi habe ich wirklich bei mir. Allerdings konnte sich Corly auch bei dem nicht durchdringen ihn zu lesen. Aber vielleicht irgendwann.

Stella Tuck – Night of Crowns

Und zu guter letzt könnten wir es uns hier vorstellen. Corly ist jedenfalls gespannt auf die Geschichte.

Und das wars schon wieder von uns. Endlich geschafft. Was habt ihr so zu berichten? Liebe Subs.

Etüden 3: Der alte Teddy

 

Und wieder gibts die Etüden mit einer Schreibeinladung von Christiane. Ich warwieder mit dabei. Auch wenn mir erst nichts dazu einfiel.

abc.etüden 2019 10+11 | 365tageasatzaday

Eigentlich ging ich jeden Tag eine Stunde spazieren. Doch heute war das Wetter gar nicht schön. Leichter Nieselregen patschte gegen die Fenser und es war eisig kalt. Also musste ich mich mit anderen Dingen beschäftigen. Ich beschloss mal wieder oben auf dem Dachboden nachzusehen. Hier war ich schon einige Zeit nicht mehr gewesen und sicher hatte sich einiges angesammelt. Puh, war das hier oben staubig und dunkel. Ich schaltete erst mal das Licht ein. Wow, hier sollte ich wirklich mal wieder aufräumen. Hier stand ja alles voll. Ich schaute in einige Kisten rein und lächelte, weil dabei Erinnerungen hoch kamen.

Ich hielt meinen alten Teddy in meiner Hand. Ich hatte ihn immer überall mit hingeschleppt.  Ich strich ihm über das Fell. Er war so schön weich. Ach, mein süßer alter Teddy. Jetzt sah er nur noch die Kiste des Dachbodens. Eigentlich sah er da gar nichts mehr, weil es so dunkel war. Dachte ich zumindest.

Aber dann wurde ich überrascht. Plötzlich war es als würde mein alter Teddy wieder zum Leben erwachen. Er bewegte die Arme und Beine und wand sich aus meinen Armen. Dann taperte er fröhlich durch den Dachboden und verbreitete das reinste Chaos. Ich traute meine Augen kaum. Ich musste mich irren. In was für einen Film war ich denn jett geraten? Ich versuchte ihn einzufangen, aber er lief imer wieder von mir davon. Irgendwann platzte mir der Kragen und ich rief ihn zu mir. Besser ich nahm ihn mit nach unten. Wer wusste schon so genau, was er sonst so anstellte? Seitdem saß er auf dem Wohnzimmerschrank und ich fühlte mich besser dabei. Mein alter Teddy gehörte wieder zu mir.

 

So, da ist mir doch noch was eingefallen. Hätte ich nicht gedacht. Was meint ihr zu dem Text?

Zoo: Staffel 3 Folge 4 + 5

Gerade habe ich Zoo geguckt und das wird ja doch immer verrückter.

Bildergebnis für Logo Zoo Fernsehserie

Also das Logan Jamie so unbedingt verhaften wollte fand ich krass. Das war ja fast schon besessen. Selbst wenn Jamie es gewollt hat. Aber ich fand das wirkte fast zwanghaft. Genau wie er Mitch provoziert wegen ihr. Er hatte seine Chance. Ein guter Verlierer ist er jedenfalls nicht und ich kann ihn auch immer noch nicht als Polizist in Einklang bringen.

Auch dass Dariella Clem ausgeliefert hat finde ich unverzeihlich. Issac hin oder her. Das ist mehr als nur ein Vertrauensbruch und gerade sie müsste es besser wissen. Das wird das Band mit Mitch kippen. Da fand ich Abes Reaktion durchaus verständlich.

Arme Clem. Sie weiß gar nicht was ihr blüht. Hoffentlich kommt sie da rechtzeitig raus.

Mitch und Jamie find ich ja irgendwie süß. Nur ist Jamie teilweise echt krass drauf. Die versucht es ja echt mit allen Mitteln. Egal wie.

Tessa ist also auch wieder da. Aber das sieht jetzt nicht gut aus für sie und Jackson. Jacksons Geständnis mit seiner Familie fand ich überraschend. Komisch, dass wir davon bisher noch nichts wussten.

Da gehts echt mal wieder drunter und drüber. Ich befürchte nur, dass durch die ein oder andere Entscheidung Freundschaften kippen werden.

Übrigens finde ich Jacksons Schwester auch einfach nur durchgeknallt. Die geht gar nicht.

Die ersten drei Wörter, die mir dazu einfallen:

Probleme, Tote, Familie

Lieblinge:

Jackson
Abe
Mitch

Jamie
Clem

Das zehnte Wort: Tangieren: Frei sein

Das zehnte Wort ist nicht leicht. Mal sehen, was mir dazu einfällt …

https://i2.wp.com/projekttxt.net/wp-content/uploads/2017/10/Beitragswort2017_10-e1506875540374.jpg

Heute war es echt seltsam bei mir. Als ich diesen Jungen sah schien plötzlich alles anders zu sein. Meine geraden Linien waren weg. Plötzlich war da nur noch Chaos. Alles krumm und schief. Was war da geschehen. So besonders war er eigentlich gar nicht. Es war folgendermaßen abgelaufen:

Frei sein

Wir waren uns auf dem Schulflur begegnet. Er hatte mich angesehen, gelächelt und den Kopf geschüttelt. Ich fragte ihn: „Was ist los?“
Daraufhin erklärte er: „Du bist irgendwie anders. Du bist besonders. Komm, ich zeige dir eine Welt, an die du so nicht glauben würdest.“
Skeptisch betrachtete ich den Jungen. Dann fiel mir ein: „Wir haben Unterricht.“
„Sei doch nicht immer so geradlinig. Das ist ja schlimmer als bei Matheaufgaben. Riskier mal was. Du lebst nur ein mal.“ Der Junge sah mich herausfordernd an und wartete auf meine Antwort.
„Aber der Unterricht ist wichtig“, beharrte ich. Geradelinig hin oder her.
„Tz, tz. Wie du willst. Du weißt ja nicht, was du verpasst.“
Der Junge wollte sich gerade abwenden als ich fragte: „Wären wir lange weg?“
Lächenld drehte er sich wieder um. „Hier würde man es überhaupt nicht merken.“
Es war total verrückt. Ich kannte ihn überhaupt nicht. Wie sollte ich ihm da vertrauen? Aber wieso eigentlich nicht? Was hatte ich zu verlieren. Im besten Fall würde ich neue Dinge kennen lernen. Dinge, von denen ich nicht mal zu träumen gewagt hatte.
„Also schön. Bring mich hier weg“, forderte ich ihn dann also auf.
Der Junge nahm meine Hand, drückte sie und schloss seine Augen. Mit einem Nicken gab er mir zu verstehen, dass ich es ihm nachmachen sollte. Ich tat es und ließ mich fallen wie ich mich noch nie hatte fallen lassen. Es fühlte sich so vertraut und fremd zugleich an. Da lauerte Gefahr, aber ich hatte keine Angst. Da lauerte die Ungewissheit auf Möglichkeiten, aber ich probierte es trotz allem aus.
Und plötzlich verschwamm der Schulflur vor meinen Augen und ich landete in einer völlig neuen Welt. Eine Welt, wie ich sie nie gekannt hatte. Eine Welt in der alles möglich zu sein schien.
„Was wolltest du schon immer machen, hast dich aber nie getraut?“, fragte der fremde Junge mich.
„Fallschirm springen“, antwortete ich lächelnd.
Sofort hatten wir die Ausrüstung vor uns auf der herrlich grünen Wiese liegen und legten sie an. Ich konnte es einfach ohne es gelernt zu haben.
„Wir haben keine Flugzeuge“, bemerkte ich dann enttäuscht.
„Das macht nichts“, versicherte er mir. „Spring einfach.“
Und dann hüpfte ich und der Fallschirm sprang wie von selbst nach oben. Ich war in der Luft bevor ich wusste wie mir geschah und plötzlich hatte ich eine Ahnung wie frei die Vögel sich fühlen mussten. So fühlte man sich, wenn man ohne Sorgen war. Eine Weile flogen wir wie Vögel durch die Lüfte, immer höher und höher. Ich entspannte mich und genoss die Aussicht. Als wir hoch genug waren rief der Junge mir zu: „Und jetzt runter!“
Und das ging so richtig ab und machte richtig Spass. Ich schrie, weil ich es hier konnte und fühlte mich unendlich frei. Es war einfach traumhaft. Als es vorbei war und wir wieder auf dem Boden angekommen waren, war ich fast traurig.
„Ein unbeschreibliches Gefühl, oder?“, fragte der Junge und grinste übers ganze Gesicht. Ich nickte nur benommen.
„Auf jeden Fall.“ Auch ich grinste jetzt. Ich konnte gar nicht anders.
„Lust auf mehr?“, fragte er herausfordnernd.
„Was ist denn noch so möglich?“, fragte ich neugierig.
„Alles!“, antwortete er nur.
Ich dachte darüber nach. Dann erschien ein Lächeln auf meinem Gesicht. „Können wir eine Hüpfburg haben?“
Er lachte hell. „Eine Hüpfburg. Ist das dein Ernst?“
„Au ja. Bitte, bitte, bitte“, bettelte ich und setzte meinen Hundeblick auf.
„Na schön. Dann stellt dir doch einfach eine vor“, forderte er mich auf.
„So einfach geht das?“, staunte ich.
„Versuch es.“ Er deutete auf die leere Wiese und ich nickte vor mich hin.
Und plötzlich erschien eine Hüpfburg direkt vor mir. Riesig und einladend. Ich grinste noch mehr. Sofort sprang ich darauf zu und stürzte mich ins Vergnügen. Ich tobte mich aus, lachte und freute mich meines Lebens. Doch irgendwann merkte ich, dass der Junge immer noch auf der Wiese stand und nicht mitmachte.
„Komm her. Los trau dich. Wer hat mir gerade was von geradlinig erzählt? Wir sind hier frei, richtig?“, lockte ich ihn.
„Ich weiß nicht. Ich glaube das ist nichts für mich“, druckste er drum herum.
„Du weißt ja nicht, was du verpasst“, lachte ich dann und zuckte mit den Schultern. Schneller als ich gucken konnte war er bei mir, griff nach meinen Händen und hüpfte mit mir zusammen durch die Burg.
„Und?“, fragte ich als wir beide auf den Boden lagen und uns erholten.
„Unglaublich!“, bestätigte er nur lächelnd.
„Sag ich doch“, nickte ich zufrieden.
„Ich weiß, was wir als nächstes machen“, freute er sich.
„Was denn?“, fragte ich, aber bevor er antwortete saßen wir schon in einem riesigen Riesenrad. Es war dunkel und das Riesenrad beleuchtet und es drehe gemächlich vor sich hin.
„Ein Riesenrad? Ehrlich?“, fragte ich glücklich, denn auch ich liebte Riesenräder.
„Ja, die fand ich schon immer sehr romantisch. Und man kann so viel von so weit oben sehen.“
„Es ist dunkel“, lachte ich.
„Trotzdem“, meinte er hartnäckig. „Das wird übrigens unsere letzte Unternehmung für heute sein. Dann müssen wir zurück.“
„Was, schon?“, fragte ich furchtbar enttäuscht.
„Ich dachte du hast Unterricht“, neckte er mich.
„Ja schon, aber das hier ist so viel lustiger.“ Hier konnte ich mich frei fühlen von allem, was mein Leben betraf.
„Ach, und wer wollte erst nicht herkommen?“ Lachend sah er mich an.
„Ja, ja. Schon gut. Ich werde mich nie wieder beschweren.“
„Dann ist ja gut.“
Wir drehten noch ein paar Runden mit dem Riesenrad bis es verschwand und wir zurück mussten. Plötzlich war ich wieder in dem Schulhof, der Junge verabschiedete und ich musste zum Unterricht. Sich in den Alltag wieder einzufinden war gar nicht so leicht. In Gedanken war ich ständig bei dem Jungen und unseren Erlebnissen. Ich hatte nicht mal seinen Namen. Hoffentlich würde ich ihn wieder sehen. Ich wollte zurück in diese seltsame andere Welt. Zurück zum Vergnügen und frei sein. Abzweigungen zu nehmen war manchmal gar nicht so verkehrt.

Ende

Ha, das war ja doch gar nicht so schwer. Hatte ich erst mal einen Anfang gings. Was sagt ihr dazu?