Marissa Meyer – Luna 1 Wie Monde so silbern

Wie monde so silbern

Cinder verzog das Gesicht.
„Glaubst du, sie hat einen Virus?“
„Vielleicht war Prinz Kais Sex-Appeal
zu viel für ihre Programmierung.“
„Jetzt lass den Prinzen mal aus dem Spiel, okay?“
„Das wird schwer. Immerhin arbeitest du an seiner Androidin.
Stell dir mal all die Dinge vor, die sie weiß, all das,
was sie gesehen hat und …“ Ikos Stimme stockte. “
Glaubst du, sie hat ihn schon mal nackt gesehen?“
„Iko, um Himmels willen!“
Cinder zerrte sich die Handschuhe von den Händen
und warf sie auf den Tisch. „Du bist nicht gerade eine große Hilfe.“
„Ich versuche nur, Konversation zu machen.“

Meine Meinung:

Also der Anfang fiel mir etwas schwer. Da war es etwas holprig. Ich konnte mich mit dem ganzen neuen Kram nicht so anfreunden und wurde auch mit Cinder nicht richtig warm. Aber wer bis hierhin auch Probleme hat wie ich, der sollte dennoch unbedingt weiter lesen. Es lohnt sich. Die letzten 120 Seiten hab ich nämlich fast am Stück gelesen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Das war einfach so spannend.

Mein Liebling ist natürlich Kaito. Wer sonst. Ein Prinz wie ihn kann man sich doch nur wünschen oder? So sanft und so fürsorglich. Ich glaub ich mag ihn sogar noch lieber als Maxon aus Selection. Er hat einfach was und er hatte diese Ausstrahlung auch einfach von Anfang an. Ich hab ihn sofort ins Herz geschlossen. Er kam mir am Anfang nur zu wenig vor. Aber er ist einfach toll. Eine tolle Hauptfigur.

Mit Cinder wurde ich erst nicht warm und das blieb auch glaub ich bis zum Ende so. Ich mochte sie, aber ich weiß immer noch nicht ganz was ich von ihr halten soll. Einerseits hat sie tolle Seiten, anderseits wirkt sie distanziert.

Toll fand ich das Verhältnis zwischen Kai und Cinder. Man merkte sofort das Vertrauen und die Freundschaft, die zwischen ihnen bestand. Das fand ich einfach toll.

Peony fand ich sehr süß. Schade was mit ihr passierte. Sie war so erfrischend.

Auch Iko mochte ich sehr. Als Roboter oder Androidin war sie sehr erfrischend. Ich mochte ihren Humor. Sie war mir sogar fast sympatischer als Cinder.

Cinders Stiefmutter und Stiefschwester fand ich furchtbar, was ja nicht anders zu erwarten war, aber sie waren noch schlimmer als das Originial. Ging gar nicht.

Auch ganz schlimm fand ich Königin Levana und ihre Leute. Die waren irgendwie gruselig. Ich mag sie einfach nicht. Sie ist einfach schlimm und da wird es bestimmt noch viel Ärger geben.

Den Arzt wusste ich erst nicht einzuschätzen, aber am Ende mochte ich ihn doch. Mal sehen wie er so im zweiten Teil ist.

Was über Cinder am Ende rauskam war mir schon von dem Zeitpunkt an klar, wo eine bestimmte Sache über sie rauskam. War so gesehen also keine Überraschung mehr für mich.

Dise Sache mit auf dem Mond leben fand ich eigentlich ziemlich interessant, doch die Bewohner sind unheimlich. Die meisten jedenfalls.

Was ich auch interessant fand, dass es in Peking (Neu-Peking) spielt und sich mit der Pest beschäfitgte. Ich glaub ich hab noch nie ein Buch gelesen, was in China spielt.

Die Erzählperspektiven fand ich am Anfang etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich dran.

Das Buch war am Ende doch noch gut, auch wenn es mich am Anfang nicht ganz überzeugen konnte. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht und möchte noch viel mehr von Kai lesen. Der ist so toll.

Innerhalb der Geschichte wird sehr deutlich, dass es auf die Grundlage von Aschenbrödel basiert. Dennoch würd ich es eigentlich eher in den Bereich Dystopie stecken.

Allerdings werde ich die Reihe wohl auf E-Book weiter lesen. Die Cover find ich jetzt nicht so schön und es spart Platz im Regal. Trotzdem möchte ich wissen wie es mit Cinder und Kai weiter geht. Wann ich weiter lesesen werde weiß ich aber noch nicht. Vielleicht ja schon im Februar.

Bewertung: 4,5/5

 

Start: Wie Monde so silbern

So, mein Lesetagebuch braucht mal wieder Futter.

Am Dienstag hab ich ja „Wie Monde so silbern“ begonnen und bin jetzt aktuell auf S. 152.

Das Buch und die Reihe wurden ja total gehypt, aber bisher kann ich das noch nicht ganz nachvollziehen.

Ich mag das Buch zwar ganz gern, schwanke aber an meinem Momentanen Punkt zwischen einer 1 und einer 1 +. Voll überzeugen kann es mich nicht. Mir fehlt da irgendwie einfach was.

Mit Cinder werde ich auch nicht wirklich richtig warm. Ich weiß gar nicht woran das genau liegt. Ich mag sie recht gern, aber irgendwie fehlt da was. Weiß auch nicht.

Kai mag ich sehr gern, aber für meinen Geschmack kommt er viel zu selten vor, auch wenn er mittlerweile einen eigenen Erzählpart hat. Aber der könnte viel mehr in Einsatz kommen. Die Szenen mit ihm und Cinder zusammen find ich nämlich eigentlich schön.

Peony mag ich total gern. Hoffentlich kann sie gerettet werden.

Überhaupt nicht mag ich Levana und ihr Gefolge. Die spielen falsch und sind mir auf Anhieb unsympatisch gewesen. Die haben auch überhaupt keinen Stil. Ich frag mich wieso Levana sich verbirgt. Was steckt dahinter. Bestimmt nicht die Gerüchte, die darum verbreitet sind.

Auch gar nicht mag ich Adri und Pearl. Die gehen einfach gar nicht. Okay, ich denke ich weiß, von welchem Märchen das abgeleitet wurde, aber die sind noch schlimmer als die im Original und haben überhaupt keine Stil. Besonders Adri find ich einfach nur furchtbar.

Wen ich auch nicht wirklich mag ist dieser Arzt. Das ist so fies was sie den Cyborgs da antun. und die glauben auch noch das ist gerechtfertigt.

Mir fehlt an dieser Geschichte einfach das gewisse Etwas. So richtig anfreunden kann ich mich nicht damit, auch wenn es mal wieder was ganz anderes ist und wo spielt, wo ich aus diesem Bereich noch nichts gelesen hab.