Corlys Themenwoche 57.7.: Dafür oder Dagegen: Themenwoche

Und nun ist schon der letzte Tag meiner Dafür oder dagegen Woche. Vielleicht wiederhol ich das noch mal.

Und das ist meine letzte Frage für euch:

Themenwoche: Dafür oder dagegen?

Ich bin natürlich dafür. Klar, die Themenwoche ist von mir. Was auch sonst?

Ich mag es sich mit den Themen auseinader zu setzen und sich damit weiter zu beschäftigen und auch ich wachse immer wieder über mich hinaus, wenn ich mir neue Themen ausdenke.

In diesem Sinne noch mal: Wenn ihr Ideen für Themen habt, wendet euch ruhig an mich.

Und nächste Woche solls rund um Top 3 Listen gehen:

Montag: Eure Top 3 Bücher
Dienstag: Eure Top 3 Serien
Mittwoch: Eure Top 3 Filme
Donnerstag: Eure Top 3 Musik
Freitag: Eure Top 3 Blogs
Samstags: Eure Top 3 Städte
Sonntag: Eure Top 3 Länder

Und immer zählt: Wieso magst du das so?

Das zehnte Wort: Schatz: Renn und Corlys Schatzsuche

Eine Aktion, die ich durch das viele Schreiben aus den Augen verloren hab, gibt es hier: Klick.

Für diese Aktion bleiben mir für dieses Jahr noch drei Wörter über. Zwei sind schon veröffentlicht. Die hole ich erst mal nach.

Das zehnte Wort lautet:

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Anmerkung: Diese Geschichte ist nach meiner Weihnachten in Loreoll. Zumindest irgendwann danach. Die Charkatere sind aus „Die Zauberfeen“ entsprungen.

Na, dann mal los:

Renn und Corly auf Schatzsuche:

Lilien:

„Mama, hast du schon mal einen Schatz gesehen?“, fragte meine Tochter Corly mich aufgeregt.
„Ja, klar. Dein Vater ist mein Schatz“, antwortete ich ihr lachend.
„Nein, doch nicht so ein Schatz. Einen richtigen Schatz. So mit Sternen und Juwelen und sowas. Renn hat mir eine Geschichte über einen Schatz erzählt.“ Sie sah mich entrüstet an und ich musste mir einfach das Lachen verkneifen.
„Na ja. In unserer Welt gibt es schon gewisse Schätze. Magische Schätze. Zum Beispiel in der Heimat deiner Oma. Da gibts ganz viele Sterne“, erzählte ich ihr nun ernster.
„Meinst du Nike?“, fragte sie neugieirig.
„Ja“, antwortete ich lächelnd. Ich redete selten über meine verstorbene Mutter. Corentin wusste bereits alles über sie und meine Kinder waren noch zu klein um die ganze Tragik zu verstehen. Aber heute musste ich wieder an sie denken. Ich hatte sie nie kennen gelernt, aber mein Vater Cameron hatte mir viel von ihr erzählt. Er hatte sie von ganzen Herzen geliebt. Das tat er immer noch.
„Können wir dort mal hingehen? Können wir Sterne sammeln?“, fragte Corly mich mit leuchtenden Augen.
„Um Sterne zu sammeln müssen wir nicht zu den Sternen gehen. Sie sind überall um uns herum. Ausserdem hab ich dir doch erzählt, dass die Sternenwelt nicht mehr zu erreichen ist.“ Es war so schwierig Kindern etwas ernsthaft erzählen zu wollen, wenn sie einfach nicht zuhören wollten.“
„Ich möchte so gerne Sterne sammeln“, erklärte meine vierjährige Tochter mir völlig ernst.
Ich seufzte. „Na schön. Vielleicht können wir das mal irgendwann machen.“
„Wenn du einen Schatz finden willst, solltest du mich begleiten. Ich kann dir helfen einen zu finden“, bot mein Sohn Renn ihr an, der jetzt wieder zu uns getreten waren. Wir hatten einen Spaziergang im Schlossgarten unternommen. Renn war nur wenig älter als Corly.
Fragend sah ich meinen Sohn an. Was hatte er nun wieder vor. Doch er zwinkerte mir nur lässig zu. Hatte er hier irgendwas versteckt? Es wäre nicht das erste mal. Renn vergötterte seine kleine Schwester und bespasste sie ziemlich oft. Allerdings heckten sie auch genau so oft was gemeinsam aus.
Ich folgte meinen Kindern und Renn spielte mit Corly Schatzsuche.
„Schau mal hier. Vielleicht ist hier irgendwas“, lockte Renn Corly und deutete auf ein recht verwelktes Blumenbeet.
Corly schaute nach und stellte enttäuscht fest: „Nein, da ist nichts.“
Gespielt verwundert und sehr überzeugend tat Renn als überlege er. „Hm, ich dachte, ich hätte was gesehen. Vielleicht dann lieber hier?“
Er führte sie zu einem Früchtebaum und guckte in eines der unteren Löcher rein. „Nein, auch nichts“, stellte er fest. Corly war jetzt aufgeregter denn je und hüpfte wild auf und ab.
„Aber hier muss was sein, Renn. Denk noch mal nach. Wo hast du den Schatz gesehen?“
Renn tat so, als würde er ganz angestrengt überlegen und rief dann aus: „Oh, ich weiß!“ Er zog Corly aufgeregt hinter sich her.
„Oh, guck mal da!“, rief Renn aus und zeigte auf eine Stelle, die ich von meinem Platz aus nicht sehen konnte.
„Corly strahlte übers ganze Gesicht: „Ein Stern! Wo kommt der her?“
„Vielleicht ist er vom Himmel gefallen“, überlegte mein Sohn.
Corly hob den Stern auf und wirkte ein bisschen enttäuscht. „Aber er ist gar nicht heiß.“
„Vielleicht liegt er schon eine Weile dort.“
Das schien Corly davon zu überzeugen, dass ihr Stern doch echt war. Sie kam mit Renn zu mir zurück und hielt ihren Schatz fest umklammert.
„Mama, sieh mal! Da ist ein Stern vom Himmel gefallen“, freute sie sich wie sich nur Kinder über solche Sachen freuen können.
„Dann hast du deine Schatzsuche ja jetzt hinter dir“, lächelte ich und nickte Renn lobend zu. Er grinste freudig.

Das erste Wort ist schon mal geschafft.

Zweitblog

Ich erstelle garade einen Zweitblog, weil man bei Blogspot mehr machen kann, ich aber ungern die Statistik hier aufgeben würde. Ich weiß noch nicht wie genau das aussehen wird und wie ich das gestalten werde.

Hier ist jedenfalls der Link dazu. Würde mich freuen, wenn ihr mir auch dort folgen würdet:

Corlys Lesewelt

 

LG Corly

Kapitel 67 Tedren und Tiljan

Lass uns aufstehn ,
Macht euch auf den Weg,
An alle Krieger des Lichts,
An alle Krieger des Lichts.
Wo seid ihr?
Ihr seid gebraucht hier.

Silbermond – Krieger des Lichts

Tedren und Tiljan benutzten beide ihre Magie zum Kämpfen und ließen wie Leinar damals Schwerter in ihren Händen erscheinen. Sie attackierten sich damit und ich konnte dem Kampf kaum folgen. Er war so verdammt schnell. Ein paar Mal traf Tiljan Tedren und ein paar Mal Tedren Tiljan. Eigentlich waren sie sich ziemlich ebenbürtig. Doch dann ließ Tedren Tiljans Schwert einfrieren und Tiljan musste es schnell loslassen, bevor auch seine Hand einfror. Nun wurde Tiljan wütend und auch ziemlich gefährlich. Er hätte natürlich wieder ein neues Schwert in seine Hand zaubern können, aber Tedren hätte es wieder einfrieren können. Das wäre nicht so sinnvoll gewesen. Ich hätte meine Feuermagie verwenden können um die Einfrierung zu lösen, aber die wollte ich mir aufheben, bis es wirklich nötig wurde. Tiljan kämpfte sich also ohne Schwert durch und traf Tedren öfter als gedacht. Aber als er nicht aufmerksam genug war, um rechtzeitig zurück weichen zu können schlug Tedren auch mal hart zu und Tiljan musste einiges einstecken.
„Was ist los, kleiner Bruder? Bist du ohne Schwert hilflos, oder was?“, höhnte Tedren verächtlich.
„Nicht ganz“, erwiderte Tiljan gelassen. Er sprach einige Zauberformeln und dann fing es an in Strömen zu regnen und der Himmel wurde fast schwarz. Tiljan war also derjenige gewesen, der den Himmel hinterm magischen Schloss verzaubert hatte. Leider war es nicht so angenehm bei dem Wetter als Glühwürmchen rumzuschwirren. Besonders, wenn man es, wie ich, nicht gewohnt war. Wie lange würden wir das durchhalten? Ich wollte noch unbekannt bleiben. Wir konnten uns jetzt noch nicht zurück verwandeln.
„Das ist alles, was du zu bieten hast? Ich bitte dich! Das kann ja sogar ich besser.“ Und da er mit aller Wahrscheinlichkeit seinen Bru-der früher mal berührt hatte, konnte er Tiljans Fähigkeit gegen ihn verwenden. Er verwandel-te den Sturm und Regen in Schnee und es wurde bitterlich kalt. Doch dann änderte Tiljan das Wetter erneut in Sonne, Wärme und blau-en Himmel und wir konnten Glühwürmchen bleiben.
„Wie hast du das gemacht?“, wollte Tiljan wütend wissen.
Tedren erzählte ihm das, was er uns vorher schon erzählt hatte. Dass er die Fähigkeiten derer übernehmen konnte, die er einmal berührt hatte.
Also ließ Tiljan wieder sein Schwert in seiner Hand erscheinen und ich ließ so viel Wärme wie möglich in sein Schwert fließen, ohne dass es zu brennen anfing.
Tedren hatte auch gleich wieder versucht Tiljans Schwert einzufrieren und wunderte sich nun, wieso es nicht funktionierte. „Wie hast du das gemacht?“
„Ich hab gar nichts gemacht“, erwiderte Tiljan, nutzte seine Verwirrung und griff ihn er-neut mit seinem Schwert an. Tedren reagierte zunächst nicht, weil er tatsächlich noch zu sehr damit beschäftigt war, dass das Einfrieren nicht funktioniert hatte. Tiljan schaffte es ihm eine kleine Schramme am Arm zuzufügen und eine etwas größere am Bein, bevor Tedren seinen magischen Schutzschild um sich legte. Nun musste Tiljan zurückweichen.
„Du wirst mich nie besiegen“, drohte Tedren seinem Bruder wütend und stach ein paar Mal auf Tiljan ein. Tiljan bekam ein paar Schrammen am Bein und taumelte.
Doch er erholte sich schnell wieder und rief: „Das werden wir ja sehen!“, und griff Tedren verbittert weiter an.
Eine ganze Weile kämpften sie, ohne dass Jemand dem Anderen überlegen war. Tedren und Tiljan bewegten sich dabei beide geschmeidig und sehr gekonnt. Doch dann machte Tiljan einen Fehler und stolperte, und Tedren verletzte ihn übel am Bein. Tiljan fiel wie in Zeitlupe auf die Wiese und sein Bruder kam mit seinem Schwert gefährlich nahe an seinen Hals. Bevor ich richtig überlegen konn-te, erschuf ich um die beiden eine Feuerwand und schützte Tiljan vor der Hitze.
„Was soll das Till? Ich dachte, wir kämpfen Mann gegen Mann“, beschwerte sich Tedren. „Feuermagie hab ich hier schon mal erlebt und da warst du noch nicht hier.“
Tiljans Wunde am Bein blutete heftig. Der Stoff seiner Hose war schon blutdurchtränkt.
„Tja, das hab ich auch gedacht. Aber meine junge Helferin will wohl nicht, dass ich sterbe. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Du hast verloren, Bruder.“
„Nicht unbedingt. Wie ich bereits sagte, bin ich stark.“ Tedren bekämpfte das Feuer mit seinem Eis. Doch statt Tiljan wieder anzugrei-fen verkündete er: „Wir sehen uns wieder.“
Bevor er ging, ließ er Feena, die reglos hinter ihm stand, seitdem Tedren ihm erklärt hatte, was er wirklich dachte, zu einer Eisstatue werden und sie zerbrach sofort in viele kleine Stücke. Dann verschwand er ins Nichts, wie zuvor Miron. Offenbar hatte er Mirons Fähig-keiten benutzt, den er irgendwann mal berührt haben musste.
Leinar verwandelte uns endlich wieder in uns selbst zurück und ich war froh darüber. Für gewisse Zeit war die Verwandlung toll, aber ich war sie einfach nicht gewohnt.
„Oh nein!“, rief ich sofort entsetzt. „Feena hat mir erzählt, dass die Welt ohne sie den Bach runter geht. Na ja, jedenfalls hat sie so was Ähnliches gesagt.“
„Keine Sorge, Mia“, beruhigte Tiljan mich. „Feenas Körper ist zu Eis geworden, das stimmt. Aber Feena war sehr mächtig. Ihr Geist ist noch irgendwo da draußen. Ich spüre sie sogar noch schwach. Sie wird irgendwann zurückkommen, wenn auch in einem anderen Körper. Die Welt ist nicht völlig verloren. Dafür hat Feena vorgesorgt.“ Das gab mir Hoffnung.
„Feena hat was davon erzählt, dass sie meine Mutter ist und Tedren mein Vater“, bemerkte Leinar nun. „Stimmt das?“
„In gewisser Weise schon“, bestätigte Tiljan ihm das Gehörte. „Manche von uns werden in andere Körper wieder geboren. Du bist so ein Jemand, Leinar. In einem anderen Leben warst du ihr Sohn. Feena hat vermutlich die ganze Zeit über gespürt wer du bist. Aber in diesem Leben bist du der Sohn von Keena und Mion. Feena und Tedren sind beide sehr alt und du bist als Kind gestorben und schnell wieder geboren worden.“
Das musste Leinar erst mal verdauen. Er hatte also schon einmal gelebt. Das konnte ich mir nur schwer vorstellen.
Nun wandte Tiljan seine Aufmerksamkeit auf mich. „Vielen Dank, Mia. Mit aller Wahr-scheinlichkeit hast du mir das Leben gerettet“
„Gerne. Aber Tedren wird wieder kommen, oder?“
„Ja, das befürchte ich, und diesmal wissen wir nicht, wann er auftauchen wird. Wir müs-sen immer wachsam sein.“ Tiljan sah eine Weile zerstreut in den Himmel. Ob er seinen Bruder hinterher trauerte? Doch dann schüttelte er den Kopf und bemerkte: „Wir sollten zurück zur Höhle gehen und nachsehen was aus Felicitas und den Anderen geworden ist. Deine Eltern machen sich bestimmt schon Sorgen.“
Also gingen wir auch zurück. In der Höhle waren meine Eltern, Fiann Nike mit Kenian und Nelson, Bryn, Corentin und Lilien, Cameron, Corly, Lim und Renn. Sie sahen irgend-wie alle etwas mitgenommen aus, aber die Meisten hatten nur ein paar kleinere Schram-men abbekommen. Was war wohl mit Alexis passiert?

Kapitel 31 Verwirrende Verwandtschaften

– Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften
und die einzige Natürliche.-

Jean-Jaques RoKusseau französischer Schriftsteller

Nach dem Abendessen im Speisesaal zogen wir uns in unsere Suite zurück. Leinar brachte die Anlage im Wohnraum auf der Fensterbank in Gang und wir kuschelten uns eng aneinander auf unser gemütliches Sofa. Er legte seinen Arm um mich und ich genoss seine Wärme. Ich fühlte mich ihm in diesem Moment so nah.
„Also, was wolltest du mich gestern fragen?“, erkun-digte sich Leinar bei mir, während er mir gedankenverloren über meinen linken Arm streichelte.
„Hast du noch mit deiner Oma reden können?“, erkundigte ich mich als erstes bei ihm. Ich konnte es mir nicht so recht vorstellen. Lady Meisold hatte gestern Abend doch bestimmt andere Sorgen gehabt.
„Ja, aber nur kurz.“, antwortete Leinar mir dennoch. „Ich denke sie wird bald Zeit haben für ein richtiges Gespräch. Es musste schwer für ihn sein, dass sie ihren Tot vorgetäuscht hatte. Ob sie sich wohl nahe gestanden hat-ten?
„Was hast du gefühlt, als du erkannt hast, dass deine Oma noch lebt?“, fragte ich nun weiter.
„Keine Ahnung. Ich war verwirrt, aber auch froh. Car-lina war immer meine Lieblingsoma. Die Mutter meines Vaters Jalina war mir immer etwas suspekt.“
„Und der Vater deines Vaters?“ Endlich erfuhr ich mehr über Leinar. Puzzlestücke aus seinem Leben.
„So viele Fragen. Wird das ein Verhör?“, scherzte er, klang aber eher nervös.
„Ich will dich nur besser kennen lernen“, sagte ich. Und das stimmte. Ich wollte alles über ihn wissen. Doch mir war schon klar, dass es einige Zeit brauchen würde, bis er mir nach und nach von allem erzählen würde. Auch wenn er mir mehr sagte, als den anderen und mich mehr an sich heran ließ als sie, würde er dennoch Zeit brauchen sich ganz zu öffnen.
„Na gut. Timian ist früh gestorben. Da war ich noch ganz klein“, erzählte er also weiter.
„Das tut mir Leid.“ Ich drückte seine Hand. Timian war Jalinas Mann. Reimte ich mir zumindest zusammen.
„Ja mir auch. Er soll meinem Vater ziemlich ähnlich gesehen haben. Tja, und Lim… Was soll ich über ihn sa-gen?“ An dieser Stelle klang er sehr traurig. „Ich bin ihm nur ein paar Mal begegnet. Nach Omas angeblichen Tot ist er spurlos verschwunden.“
„Aber er muss hier sein“, erinnerte ich ihn. „Er ist einer der Lehrer.“ Er wurde bei den Ankündigen erwähnt.
„Ja schon, aber ich hab ihn bisher noch nicht gesehen.“
„Das wirst du schon noch. Vielleicht stellt deine Oma ihn dir ja sogar vor“, versuchte ich ihn aufzumuntern. Eigentlich hatte ich keine Ahnung, ob Lim überhaupt Interesse daran hatte. Ich kannte ihn ja gar nicht. Doch Leinar brauchte Hoffnung und die wollte ich ihm geben.
„Möglich“, räumte Leinar ein. Doch er sah nicht sehr überzeugt aus.
„Und, was ist mit deiner Mutter? Sie muss auch hier sein“, lenkte ich ihn von Lim ab.
„Keine Ahnung. Bisher hab ich sie jedenfalls nicht ge-sehen.“ Doch wegen ihr war er ja erst hergekommen. Bestimmt wusste sie, dass er hier war. Sie würde ihn doch besuchen, oder? Sie hatten sich so lange nicht gesehen.
„Weißt du, woher Sophann deine Familiengeschichte kennt?“ Die Frage beschäftigte mich immer noch und Leinar wollte offenbar nicht weiter über seine Mutter reden. Ich wollte ihn auch nicht bedrängen.
Leinar schüttelte grinsend den Kopf. Vermutlich we-gen meiner vielen Fragen. Dann antwortete er: „Na ja. Wer ein bisschen interessiert ist und recherchiert, wird wohl einiges über meine Familie rausfinden, allein im Internet schon. Ich glaub, da wurde sogar unser Stammbaum veröffentlicht.
Aber bei Sophann liegt noch ein besonderer Fall vor. Mein Vater hat zwei Brüder. Eilness und Tizian. Sophann ist die Tochter von Tizian und seiner Frau Anessa.“
„Dann ist sie sozusagen deine Cousine?“, fragte ich über-rascht. Damit hätte ich nun überhaupt nicht gerechnet. Also gehörte Sophann auch irgendwie zur Familie.
„Ja sozusagen, aber vorher hatte ich kaum was mit ihr zu tun. Mein Vater hat viel Kontakt zu Eilness, aber we-nig zu Tizian. Sie haben sich vor Jahren zerstritten. Es ging um Kleinigkeiten. Ein Geschenk wegen meinem und Evaniels Geburtstag. So was in der Art. Mein Vater und Tizian können beide sehr stur sein.“
„Oh!“ Diese Verwandtschaftsverhältnisse stiegen mir langsam zu Kopf. Da stieg ja Niemand mehr durch. Wer war eigentlich nicht mit uns verwandt?
„Ganz schön kompliziert, was?“, fragte Leinar mich, als hätte er meine Gedanken gelesen. Er sah mich schräg von der Seite an. Offenbar war ihm meine Antwort ir-gendwie wichtig.
„Allerdings“, bestätigte ich. „Bei Sophann hörte es sich immer so an, als würde sie dich nur flüchtig kennen.“ Das hatte mich irritiert.
„Tut sie ja auch. Mein Vater und Tizian sehen sich ja kaum. Aber das mit den komplizierten Verwandtschafts-verhältnissen gilt übrigens auch für dich“, erinnerte mich Leinar nun und warf mir einen vielsagenden Blick zu.
„Ja, ich weiß“, seufzte ich.
„Hast du Angst wegen der ersten Begegnung mit dei-nen Eltern?“, fragte Leinar mich. Jetzt drehte er den Spieß wohl um und stellte mir Fragen. Das war nur fair.
„Ich weiß nicht.“ Ich musste ernsthaft darüber nach-denken. „Ich glaube schon. Ich weiß halt nicht, was mich erwartet. Was, wenn sie ganz schrecklich sind?“ Ich hatte wohl wirklich Angst vor der ersten Begegnung mit ihnen.
„Das glaube ich nicht. Meine Oma ist mit ihnen be-freundet und hat ihnen die Krone überlassen. Sie wird schon wissen was sie da getan hat, oder nicht?“, bemerkte Leinar.
„Ja, sie scheint jedenfalls schwer in Ordnung zu sein. Wobei sie ja andererseits auch ihren eigenen Tot vorge-täuscht hat“, stimmte ich ihm mehr oder weniger zu. Auch wenn ich Leinar ungern daran erinnerte.
„Trotzdem … Ich glaub deine Eltern sind auch schwer in Ordnung. Ich hab gehört, Linnie soll wunderschön sein und Lunar ein ziemlich weiches Herz haben. Es soll ihnen schwer gefallen sein dich weg zu geben.“
„Ja, mag ja sein, aber sind sie auch gute Eltern?“ Da-von hatte ich nämlich überhaupt keine Ahnung. Ich kann-te sie ja gar nicht. Ich hatte einfach Angst, dass sie ganz schrecklich waren.
„Das weiß ich auch nicht, aber ich könnte es mir vor-stellen. Linnie soll ihrer Tante Corly sehr ähnlich sein und Lunar soll ein wahrer König sein, heißt es. Ich finde du solltest ihnen eine Chance geben. Das ist mein Rat. Dass ihr euch erst mal kennen lernen müsst, ist klar.“
„Ich werde es versuchen“, versprach ich. Vielleicht hatte Leinar Recht. Vielleicht machte ich mir einfach zu viele Sorgen.
„Aber nur, wenn du sie wirklich kennen lernen willst.
Wenn du dir Zeit lassen willst, ist das auch ok“, machte Leinar mir deutlich. Das war ihm wohl wichtig. Er wollte nicht, dass ich mich bedrängt fühlte.
„Ich weiß, Leinar. Ich werde erst einmal sehen wie sie so sind, mir also ein persönliches Bild machen. Aber ich vermute, dass dann nicht lange geheim bleiben wird, dass ich die Tochter von Königen bin“, gab ich zu Bedenken. Der Gedanke war mir eben erst gekommen.
„Muss es auch nicht“, entgegnete Leinar mir. „Die Hauptsache ist, dass die Sache mit unserer Seelenmagie geheim bleibt. Wer du wirklich bist, wäre vermutlich früher oder später sowieso rausgekommen.“
„Das wird es“, versprach ich ihm. So was würde ich niemals verraten. Ich wusste wie wichtig da war. Ich steckte ja auch nicht allein in dieser Sache drin.
„Ich weiß. Komm her.“ Er zog mich nun endgültig in seine Arme und dann lagen seine Lippen auf meinen und wir küssten uns zärtlich. Mir wurde ganz wohlig warm dabei. Leinar war sehr sanft und das gefiel mir.
„Mach dir keine Gedanken. Es wird sich schon alles fügen“, versuchte er mich zu beruhigen.
„Ich weiß“, nickte ich mit großer Überzeugung. „Denn du bist ja an meiner Seite.“ Das klang vielleicht kitschig, aber es war so.
Meine Bemerkung entlockte ihm ein Lächeln und das allein war es schon wert gewesen. Er lächelte so selten.
„Leinar, glaubst du, du wirst Freunde finden?“, wollte ich besorgt von ihm wissen. Das beschäftigte mich seit wir hier angekommen waren. Er war nicht gerade die kontaktfreudigste Fee.
„Ich hab doch Freunde. Dich und Ariella.“ Das schien ihm zu reichen, denn er klang ziemlich erstaunt. Ganz so meinte ich das aber nicht und das sagte ich ihm auch.
„Ich meinte männliche Freunde. So ähnlich wie junge Bezugspersonen. Du weißt schon … Jemanden, mit dem du wirklich über alles reden kannst. Auch über Dinge, über die du mit mir oder Ariella vielleicht nicht redest oder nicht reden willst.“
„Ich weiß nicht. Vielleicht Zac oder Robin. Heute hab ich mich auch länger mit Robin unterhalten. Aber früher bin ich auch immer ohne Freunde ausgekommen.“
Das wusste ich, aber ich fände es schön, wenn sich das ändern würde.
„Ich weiß, aber es ist doch schön Freunde zu haben. Einsamkeit bekommt Niemanden“, fand ich. Das war zu traurig.
„Ich werde es mal mit Zac und Robin versuchen“, ver-sprach er mir und das reichte mir. Vielleicht klappte es ja. Ehrlich gesagt hätte ich die beiden auch ausgewählt. Sie schienen nett zu sein und mit Leinar auf einer Wellenlänge zu schweben.
„Ich weiß gar nicht, wie du es geschafft hast, dass ich mich so schnell in dich verliebt hab.“ Ich merkte erst, dass ich das laut ausgesprochen hatte, als es schon zu spät war. Leinar schien aber nicht zu stören, was ich gesagt hatte. Im Gegenteil. Er grinste, wenn auch etwas verlegen.
„Frag mich mal“, entgegnete er. „Keine Ahnung was du mit mir anstellst. Ich bin sonst nicht so.“
„Wie, so?“, hakte ich nach. Natürlich konnte ich mir denken, was er meinte.
„Ich rede eigentlich nicht viel und auch nicht so gerne wie mit dir. Schon gar nicht über Persönliches“, erklärte er mir.
„Aber vielleicht hast du gerade das mal gebraucht.“
Er grinste und zog ich zog ihn noch enger an mich.
Den Rest des Abends verbrachten wir zusammen auf dem grauen Sofa. Wir kuschelten miteinander und war-fen uns immer hauchzarte Küsse zu. Ich knabberte mal an seinen Hals oder er an meinem Ohr. Das kitzelte dann und ich lachte. Ich kuschelte mich in seine Arme und allein dieser Moment fühlte sich so wunderbar an. Leinar in meiner Nähe zu haben fühlte sich richtig an.
Erst als uns schon fast die Augen zufielen, standen wir auf, und gingen ins Bett. Es war immer noch seltsam Leinar schlafend neben mir zu haben, aber auch sehr schön.
Morgen war der erste Schultag und ich war schon sehr aufgeregt. Ich wollte dafür fit sein, also versuchte ich wirklich zu schlafen. Dennoch lag ich noch ein wenig wach und dachte an das, was ich erlebt hatte, seit ich in den magischen Zug gestiegen war. Mein Leben hatte sich verändert. Es würde jetzt wohl auf jeden Fall aufregender werden.

Kapitel 21 Ankündigungen

– Es gibt viele Wege Karriere zu machen,
aber die sicherste ist immer noch,
in der richtigen Familie geboren zu werden.-

Donald Trump US-Amerikanischer Unternehmer

Als ich die Mädels gerade entdeckt hatte, erschienen plötzlich viele Stühle im Saal. Dort wo die Leute standen. Wir sollten uns wohl hinsetzen. Ich suchte den Raum nach Leinar ab, aber er schien in der Menge verschwun-den zu sein. Auf der Bühne versammelten sich alle Lehrer. Seufzend drehte ich meinen Stuhl zu der Bühne und setzte mich.
Lady Meisold trat aus der Menge der Lehrer hervor und erhob ihre Stimme, ohne ein Mikrophon zu gebrauchen.
„Liebe neuen und alten Schüler. Ein neues Schuljahr beginnt. Vorweg möchte ich ein paar Ankündigungen für unsere Neuen machen:
Der erste Schultag beginnt erst übermorgen. Morgen habt ihr ein wenig Zeit, um euch schon mal etwas in un-seren Alltag einzugewöhnen. Das erste halbe Jahr dürft ihr das Schulgelände aus Sicherheitsgründen nicht verlassen und danach ein weiteres halbes Jahr nur mit Aufsicht. Nach einem Jahr könnt ihr euch nahezu unbegrenzt bewegen. Ansonsten ist es euch nicht erlaubt sich in an-deren Türmen aufzuhalten. Ihr könnt euch zu Schulprojekten im großen Gemeinschaftsraum im Hauptgebäude des Schlosses treffen oder auch zu privaten Treffen.
Viele Schulen haben unzählige Regeln, die bei Ver-stoßen bestraft werden. Bei uns gibt es nur diese Regeln und dass ihr pünktlich zum Unterricht kommen müsst. Ansonsten dürft ihr euch ziemlich frei auf dem Schulge-lände bewegen. Jeder Turm hat übrigens seinen eigenen Speisesaal, wo die Hauptmahlzeiten eingenommen wer-den. Die Essenszeiten stehen an dem Brett an der Wand vor den Sälen.
Die Unterrichtseinheiten werden auf die verschiede-nen Städte aufgeteilt. So werden die Bewohner von Raubit im vierten Stock im Hauptgebäude unterrichtet. Eure Lehrer sind Cameron, Sena und Morley. Die Tin-demuer werden im fünften Stock von Dieke, Nele und Theodora unterrichtet. Die Feen aus Zaall und und von Landford sind im linken Seitenflügel des vierten Stockes. Eure Lehrer sind Tiljan, Assja und Celina, sowie Corly, Renn und Lim. Und die Schüler von Bibasty haben ihren Unterricht im Freien ihre Lehrer sind Austin, Hailey und Nouriell. Als letztes gibt es noch die Schüler von Simheg. Sie werden unten im tiefsten Keller unterrichtet von Larielle, Anastus und Delyan.“
Das überraschte mich in vielerlei Hinsicht. Soweit ich mich an die Geschichte erinnerte, waren Corly und ihre Geschwister im Laufe der Zeit verschwunden und jetzt unterrichteten sie hier? Außerdem war Renn doch dem-nach mein Großvater. Niemand hatte mir erzählt, dass die Kinder von Lilien und Corentin noch lebten oder gar hier waren. Andererseits war ich auch noch nicht lange hier und wusste nicht wer hier ein und ausging. Lim sagte mir aber auch irgendwas. Ich erinnerte mich nur nicht mehr dran. Ich wusste nur noch, dass er der Bruder meines Großvaters war.
Der zweite Punkt war Leinars Mutter. Sie musste da oben stehen. Ob Leinar das auch bewusst war? Natürlich blieben manche Namen von Lehrer unbenannt, so viele wie da standen. Aber eine davon musste sie sein. Was empfand Leinar wohl bei dem Gedanken an seine Mut-ter? Erneut sah ich mich nach Leinar um, entdeckte ihn aber immer noch nicht.
„Ich denke, das war es erst mal von meiner Seite. Alles andere wird sich mit der Zeit klären. Jetzt gebe ich das Wort an Corly weiter.“
Lady Meisold trat zurück und eine wunderschöne Frau mit blonden, langen Korkenzieherlocken, einem ab-solut lieblichen Gesicht mit sehr sanften Zügen, hellen blauen Augen und einer spitzen Nase, nahm ihren Platz ein. Durch ihre Haare zogen sich vereinzelt schwarze Strähnen. Sie war groß und schlank und trug ein himmel-blaues Kleid mit goldenen Sternen drauf.
„Ich freue mich, euch hier willkommen zu heißen“, begrüßte sie uns mit der sanftesten Stimme, die ich je gehört hatte. „Im Laufe des Jahres wird es einige Highlights geben, die zur gegebenen Zeit angekündigt werden. Eins möchte ich aber schon vorweg bekannt geben. Erst heute Abend hab ich eine Nachricht von König Lunar und Königin Linnie erhalten. Sie wollen ihr Versteck nun aufgeben und bis auf weiteres in der Schule leben. In drei Wochen sollen sie hier sein. Anlässlich ihres Kommens werden wir ein Fest veranstalten mit einem Ritterturnier am Ende. Ähnlich wie es früher Brauch war. Da war die Rittergilde legendär, aber mit der Zeit ist sie in Vergessenheit geraten. Dabei ist ihr Gründer durchaus noch unter uns. Bei besonderen Anlässen waren diese Ritterturniere jedenfalls damals gängig. Ältere Schüler und Lehrer dürfen sich dafür gerne melden.“
Ich fragte mich, wer der Gründer dieser Gilde war.
Ein Raunen ging durch die Menge. Nicht mal Lady Meisold schien davon gewusst zu haben. Mir klopfte das Herz bis zum Hals. Meine Eltern würden hier in die Schule kommen?
Fürst Cameron und Fürst Tiljan traten jetzt neben Corly. Sie nickte Cam liebevoll lächelnd zu. Ich musste mir in Erinnerung rufen, dass er ja Corlys Großvater war.
„Da ich der Gründer der Rittergilde bin, bin ich zu-sammen mit Tiljan einer der Organisatoren des Turniers. Wenn ihr also Fragen habt, wendet euch bitte an mich oder dem komischen Fürsten an meiner Seite.“ Tiljan warf ihm einen bösen Blick zu, aber er musste sich das Lachen verkneifen. Cameron fuhr fort: „Die älteren Schüler kennen mich zwar, aber am besten ich stelle mich für die Neuen auch noch mal vor. Ich bin Fürst Cameron, aber mittlerweile werde ich nur noch Cam genannt.“
Da hatte ich meine Antwort ja schon. Ich hätte es mir denken können.
Einige AHs und OHs waren in der Menge zu hören.
Dann Corly ergriff noch einmal das Wort: „Wie ihr wisst, gibt es verschiedene Freizeitveranstaltungen zu den Be-reichen Sport, Kunst, Musik und weiteren Themen. Wenn ihr Interesse daran habt, guckt am schwarzen Brett nach. Es hängt vor der Cafeteria im Hauptgebäude. Gebt mir oder meinem Bruder Renn Bescheid.
Damit zogen sich Cameron und Corly zurück und Lady Meisold übernahm erneut das Wort.
„Ich denke alles Weitere klären wir, wenn es so weit ist. Jetzt lasst das Fest beginnen und habt Spaß.“
Die Leute klatschten, die Musik setzte wieder ein und als wir aufstanden, verschwanden die Stühle wieder.

Blogparade: Die Entstehung (m)eines Blognamens

Da hab ich bei Kathrin aber eine interessante Blogparade entdeckt, wo ich glatt mal mitmachen möchte.

 

Wobei die Geschichte zu meinem Blognamen gar nicht ganz so lang ist. Ich verwende im Internet selten meinen richtigen Namen und da muss eben ein neuer her. In vielen Foren bin ich unter Lilian zu finden oder eben auch anders.

Beides sind Namen aus meiner Geschichte „Die Zauberfeen“ Kann sein, dass ich Lilian damals sogar auch deswegen verwendet hab.

Jetzt aber zu Corly.

Corlys Eltern in meiner Geschichte sind Corentin und Lilien. Corentin hab ich auch schon mal Cory genannt. Da kam mir die Idee, Teile aus beiden Namen zu nehmen.

Das Cor von Corentin und das ly von Lilien, allerdings mit Y statt mit i. Corly hat noch zwei Brüder. Da hab ich es ähnlich gemacht. Aber so entstand halt Corly und ich muss sagen, ich mag den Namen und er passt zu meiner Figur.

Corly klingt auch sehr weiblich, aber vielleicht auch etwas verniedlicht find ich.

Jedenfalls musste für meinen Blog ein Name her und ich wollte nicht schon wieder Lilian nehmen oder andere, die ich benutzt hatte. Also hab ich gedacht, ich kann ja einen aus meiner Geschichte nehmen. Ich wollte jetzt aber auch nicht unbedingt die Hauptfigur Mianna nehmen oder Sophann oder so was. Ich wollte was kurzes und da fiel mir Corly ein.

Corly ist ja eher ein Nebencharakter und deswegen passte er für mich gut zu meinem Blog. Und mittlerweile kann ich mir auch keinen anderen Namen mehr für meinen Blog vorstellen. Corly ist perfekt.

Tja, das ist eigentlich im großen und ganzen die Geschichte zu meinem Blognamen.

Wenn ihr auch eure Geschichten erzählen möchtet, nimmt doch einfach an Kathrins Blogparade teil. Wie Kathrin konnte ich es übrigens nicht machen, denn ich hab keinen Zweitnamen und kann somit auch keinen verwenden.

Wochenübersicht -15.08.15

Ich hab die Wochenübersicht noch mal raus genommen. Die sollte eigentlich noch gar nicht gezeigt werden, weil die noch nicht fertig ist. Wenn sie fertig ist, kommt sie wieder rein.

 

LG Corly

Corly und die Abwesenheit Part 1

Huhu,

Ich bin jetzt leider nicht mehr ganz so regelmäßig da wie am Anfang. Aus persönlichen Gründen hab ich weniger Zeit und es könnte auch mal sein, dass ich Tage mal gar nicht im Internet sein werde. Dienstags und Donnerstags Morgens werde ich wohl überwiegend Zeit dazu haben, aber die anderen Tage muss ich dann erst mal gucken. Ich werd aber natürlich versuchen trotzdem mindestens ein mal pro Trag online zu kommen. Ob ich das aber schaffe, weiß ich noch nicht.

Aber ich werde natürlich trotzdem gewisse Beiträge weiterhin jeden Tag posten. Ich kann ja Beiträge vordatieren, sodass sie auch mal auftauchen können, wenn ich nicht da bin. Wie bei der Fragenchallange. Ausserdem versuche ich wie gesagt jeden Tag on zu kommen.

Ich werde den Blog auf jeden Fall weiter aktuallisieren und Aktionen machen oder mitmachen. Ich werde ihn nicht vergessen. Vermutlich bin ich sogar öfter on, als ich denke, wie ich mich kenne.

Ich wollte nur, dass ihr Bescheid wisst, dass ich demnächst wohl etwas weniger aktiv sein werde.

Liebe Grüße und eine schöne Woche

Eure Corly

Corly und die Bücher Teil 8

Ja, noch mal hab ich ein Thema zu Büchern gefunden über das ich mich auslassen kann und zwar die Hypes.

Überwiegend muss ich wohl sagen, dass ich die meisten Hypebücher gar nicht so toll find. Klar, Harry Potter ist super und Biss zum Morgengrauen mag ich auch noch, aber bei dem Rest was ich mag bin ich mir nicht ganz sicher ob es überhaupt Hypes sind. Vielleicht noch Plötzlich Fee und Selection zum Beispiel. KP.

Was ich aber nicht so toll find und was definitiv Hypes sind, sind Bücher wie Panem, Rubinrot, Ein ganzes halbes Jahr, Sookie Stackhouse, Vampire Academy usw.

Was stört mich an diesen Büchern, wenn doch so viele sie mögen.

Erst mal muss ich sagen, dass ich sie nicht ganz hasse oder so, ich hätte mir nur vieles anders gewünscht.

Bei Panem zum Beispiel ist die Idee natürlich ziemlich einzigartig, aber auch ziemlich krass und moralisch vielleicht nicht ganz vertretbar, aber es ist ja auch immerhin nur ein Buch. Doch mir ist die Welt allgemein zu kalt und besonders Katniss als Heldin konnte mich gar nicht überzeugen. Und wenn schon so eine kalte Welt da ist, könnte daraus doch eine super romantische Liebesstory entstehen. Aber auch das hat die Autorin leider so gar nicht genutzt. Das ist wieder eher nichts halbes und nichts ganzes und das fand ich hierbei alles sehr schade. Die Story hatte so viel Potential. Na ja, mal abgesehen davon, was aus Peter in Teil 3 wurde.

Liebe geht durch alle Zeiten fand ich noch ganz okay, aber manches war mir einfach zu albern und die Liebesstory gefiel mir auch nicht so ganz.

Bücher über Krankheiten sind ja meist sowieso total in. Manche mag ich, manche nicht. Vielleicht ist es einfach nicht mehr ganz so toll, wenn man persönliche Erfahrungen damit hat oder vielleicht liegt es auch einfach an den Storys selbst, aber ich war von Ein ganzes halbes Jahr nicht ganz so begeistert wie die meisten. Besonders vom Ende nicht. Das war einfach nicht so meins. Manche Bücher über Krankheiten mag ich aber auch.

Sookie Stackhouse wurde ja total gehypt. Den Anfang fand ich auch noch ganz gut, aber dann wurde es mir zu nervig, anstrengend und albern. Sookie wurde auch immer unsympatischer fand ich. Das war wohl einfach nicht mein Humor.

Auch Vampire Academy war nicht wirklich meins. Auch hier mochte ich die Reihe am Anfang, aber sie wurde mit der Zeit immer schwächer. Lissa wurde immer nerviger und was aus Dimitri wurde gefiel mir auch nicht wirklich. Die Idee war schon gut und ich find es auch richtig schade, dass ich die Reihe nicht so mag, aber die Autorin konnte mich einfach nicht überzeugen und ausserdem störten mich die vielen Wiederholungen.

Wie ist das mit euch? Magt ihr Hypebücher generell oder gibts da auch welche, die euch nicht so liegen?