Alyson Noel – Evermore 2 Der blaue Mond

„Hm …“ Mein Blick wandert zwischen meinen beiden Freundin hin und her. Einer echt, einer herbeigezaubert.
„Ich denke, du könntest mich ganz einfach küssen. Oder wenn du zu viel zu tun hast, dann könnte ich auch ihn hier fragen, ob er das übernimmt. Ich glaube nicht, dass er etwas dagegen hätte.“ Mit einer Geste zeige ich auf den manifestierten Damen und lache, als der lächelt und mir zuzwinkert, obwohl seine Umrisse verblassen und er bald verschwunden sein wird.

Story: 3

Ein neuer Unsterblicher ist eingetroffen, der Ever das Leben schwer macht. Die Schüler und auch Damen pfeiffen nach seiner Nase und er macht Damen kran. Wird es Ever gelingen Damen zu retten, bevor es zu spät ist?

Eigene Zusammenfassung:

Charkatere: 3

Ever: 2 –

Sie konnte mich hier nicht wirklich überzeugen. Auch dass sie alles aufgeben wollte konnte ich nicht verstehen. Wie groß kann da wirklich ihre Liebe zu Damen sein? Dann würde sie kämpfen. Mal abgesehen, davon, dass es sowieso sinnlos ist. Aber nicht nur das. Dass sie Sabine ihr Glück nehmen wollte aus purer Selbstsucht fand ich unmöglich. Und ich konnte auch nicht verstehen wieso sie es nicht aufgab ständig auf ihre Freunde einzureden, wenn sie nicht ernsthaft vorhatte an ihrem Zustand was zu ändern. War doch klar, dass das nicht funktioniert. Sie hatte ein paar gute Momente, aber meistens konnte ich sie eher nicht verstehen und fand sie zu übertrieben dramatisch. Außerdem traf sie städnig die falschen Entscheidungen.

Damen: 3

Er konnte mich gar nicht mehr überzeugen. Ständig wurde von der großen Liebe zwischen Ever und Damen gesprochen, aber gemerkt hat man da nichts von. Und wenn Damen sie wirklich so sehr liebt über die Jahrtausende hinweg und immer und wieder ihre Seele wieder erkennt soll ich es ihm plötzlich abkaufen, dass er nun gar nichts merkt. Nur wegen einer Vergiftung oder Beeinflussung oder was auch immer? Er hätte doch merken müssen, dass was nicht stimmt. Und das mehr als nur in den kurzen Momenten. Und wie kam es überhaupt dazu, dass Damen plötzlich so wurde? Das wurde nie wirklich geklärt. Für mich wirkte das nicht wirklich logisch und ich konnte das auch alles nicht mehr ganz ernst nehmen. Nicht mal auf den letzten Seiten kam er zur Geltung. Traurig.

Roman: 3 –

Der ging mir von Anfang an auf die Nerven. Sein schleimisches Gehabe und sein ständiges Umschwärmen um Ever nervten einfach nur. Ich konnte aber auch nicht glauben, dass ein einziger Unsterblicher so viel Macht an sich reißen konnte, ohne davon irgendwann schwach zu werden. Das wirkte schon etwas unglaubwürdig. Selbst für Unsterbliche. Und wie es dazu kam wurde ja auch nicht richtig erklärt.

Haven: 3

Haven war mir schon immer ein Dorn im Auge. Dass sie Roman umschwirrte, obwohl sie Josh hatte war unmöglich. Sie sollte sich mit Josh zufrieden geben. Er ist doch toll. Und auch wie sie ihren Freunden immer wieder in den Rücken fällt ist einfach ätzend. Außerdem fand ich es furchtbar wie sie über Evers Niederlage triumphierte. Sie wurde zwar beeinflusst, aber das traute ich ihr auch ohne weiteres ohne Beeinflussung zu. Früher fand ich sie cool. Mittlerweile kann ich sie einfach nicht mehr leiden und finde sie furchtbar selbstsüchtig.

Miles: 2

Er konnte durch die Beeinflussung nicht aus sich heraus kommen. Ich find ihn mittlerweile aber auch einfach zu dramatisch. Hier konnte er mich nicht überzeugen.

Stacia: 2 –

Sie kam Gott sei Dank nicht so oft vor, war aber nach wie vor schrecklich und oberflächlich.

Honor/Craig: 2 –

Kamen auch nicht so oft vor, sind mir aber auch recht egal.

Die Lehrer: 2 –

Waren vermutlich auch alle beeinflusst, fand ich aber auch eher nervig und anstrengend wie sie Ever ständig zusetzen.

Sabine: 2

Ich fand sie okay, aber auch teilweise recht anstrengend. Ich kann sie verstehen, aber dennoch. Gebraucht hätte ich sie nicht.

Ava: 1 –

Die mochte ich noch ganz gern. Manchmal hätte sie etwas ernster sein können, aber sympatisch war schon gut. Und sie war die Einzige, der ich ihre Ehrlichkeit noch abkaufte. Allerdings fand ich das am Ende mit ihr auch nicht mehr überzeugend.

Romy: 1

War eigentlich ne Liebe, aber ich wusste nie ob ich ihr trauen konnte. Aber sie hatte was.

Rayne: 1 –

Hätte durchaus etwas sympatischer sein können. Hätte nicht geschadet. Dann hätte ich ihr auch besser trauen können.

Pärchen/Liebesgeschichte: 3 –

Das war ja mehr oder weniger gar nichts. Die war nur dazu da um Ever und Damen voneinander zu trennen. So wirklich was von den beiden kam vielleicht auf etwa 30 Seiten zur Geltung. Sonst war Damen nur darauf auf Ever zu meiden. Nicht mal am Ende war da was.

Haven ist hier sowieso sehr flatterhaft. Statt, dass ihr Josh reicht schmeißt sie sich ohne Scharm an Roman ran. Einfach nur furchtbar.

Erzählperspektive: 2 –

Das Buch wurde von Ever in der Ich-Form erzählt, was mich aber oft eher nervte, da es mich auch nicht mehr groß interessierte. Es wirkte auch viel zu übertrieben und dramatisch.

Besondere Ideen: 2

Das war eigentlich das mit der Unsterblichkeit und dem Sommerland. Die Zeit im Sommerland mochte ich auch noch sehr gern. Das mit der Unsterblichkeit kam aber überhaupt nicht mehr gut rüber, fand ich. Das war eigentlich nur noch Mittel zum Zweck.

Rührungsfaktor: 2 –

Der war so gut wie nicht vorhanden. Manchmal bei Ever, aber meist fand ich das alles nur noch nervig.

Parallelen: 2

Ich hätte nicht gedacht, dass es noch schwächer geht als Teil eins. Die wohl größte Gemeinsamkeit ist wohl, dass Ever und Damen wieder nur getrennt werden und erst am Ende auf den letzten Seiten alles gut wird. Na ja, nicht mal da wirklich.

Aber ich kann es auch mit meinem ersten Lesen vergleichen. Da mochte ich die Reihe ziemlich gern. Mittlerweile kann ich nichts mehr  damit anfangen.

Störfaktor: 3 –

Das ist fast das ganze Buch bis auf die Zeit im Sommerland und der Anfang. Ich weiß, dafür ist es noch ganz gut bewertet, aber da gehe ich eher nach meinem Gefühl. Besonders die Zeit in der Ever von allen nur verachtet und gedemütigt wird fand ich sehr störend, da da die Geschichte auch erst mal überhaupt nicht weiter kam.

Auflösung: 3 –

Die konnte mich gar nicht überzeugen. Irgendwie machte die diesen Band nur noch überflüssiger. Auch Ever konnte ich hier überhaupt nicht verstehen. Auf Roman hätte ich auch gut und gerne verzichten können.

Fazit: 3 –

Ich kann mit der Reihe einfach nichts mehr anfangen. Ich mag Reihen nicht mehr, die nur davon leben Pärchen voneinander zu trennen. Ich dachte, in diesem Teil wird es besser und wir erleben ein paar schöne Momente mit Ever und Damon, aber das war wohl nichts. Hier war fast gar nichts zwischen ihnen. Hauptsache sie wurden voneinander getrennt. Irgendwie fand ich diesen Teil komplett überflüssig. Hier kam nur ganz wenig heraus, was weiterhalf. Überwiegend wurde Ever gemieden und gedemütigt. Ich frag mich wieso sowas sein muss. Man hätte hier so viel mehr raus machen können. Zum Beispiel eine wunderschöne Liebesgeschichte, die nicht sein darf, oder so. Aber das hier war einfach gar nichts.

Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr den ersten Teil schon klischeehaft oder nicht so gut fandet dann versucht es am besten gar nicht mehr mit Teil 2. Mochtet ihr aber Teil 1 könnte es sein, dass euch Teil 2 auch gefällt. Oder halt nicht. Das ist echt schwer zu beurteilen, aber erwartet keine große Story hinter dem Buch. Die werdet ihr nicht finden.

Start/Zwischenstand: Alyson Noel – Evermore 2 Der blaue Mond

Ich glaub, ich muss mal wieder mein Lesetagebuch füttern, denn ich muss mich mal abreagieren. Ich habe es am 12.03. angefangen

Ich wiederhole ja gerade Evermore und bin aktuell beim 2. Teil.

Es nervt mich nämlich gerade nur noch. Ich mag Bücher einfach nicht mehr, wo die Pärchen zwanghaft voneinander getrennt werden. Dann hat  man nämlich eigentlich überhaupt nichts von der Liebesgeschichte. Und ständig redet Ever zu der ach so großen Liebe, aber gerade merkt man davon überhaupt nichts. Das wirkt alles nur noch falsch.

Ich find gerade alle Charaktere furchtbar. Ever eingeschlossen. Die Einzige, die ich mag ist Ava.

Fangen wir mit Ever an. Die ist total selbstsüchtig. Sie tut zwar so als würde ihr was an anderen liegen, aber eigentlich denkt sie meist doch zuerst an sich selbst. Vor allem was Sabine angeht. Ihre Gedanken da find ich so fies. Aber auch so kann ich sie überhaupt nicht verstehen. Wieso tut sie sich das alles an? Wieso hofft sie immer noch, dass ihre Freunde sich ändern, wenn sie doch genau weiß, dass sie es nicht werden? Wieso redet sie überhaupt noch mit Miles und Haven? Ja, ich weiß ihr Verhalten wird mit Roman begründet, aber dazu komme ich später noch. Mich nervt das alles nur noch.

Damen geht gar nicht mehr. Wie der sich benimmt ist unter aller Sau. Das wird zwar damit begründet, dass er von Roman vergiftet wird, aber ganz ehrlich. Wenn er über Jahrhunderte weg Evers Seele immer wieder fand und sich immer wieder neu in sie verliebte ist es mir ein Rätsel wieso er jetzt nicht merkt, dass er sie liebt. Vergiftung hin oder her. Wenn er sie wirklich so liebt wie er behauptet müsste er es tief drinnen spüren und dagegen ankämpfen. Ich halte das langsam ehrlich gesagt nur noch für einen Witz.

Haven war ja schon immer sprunghaft und nie besonders treu, aber ich find sie jetzt einfach nur noch richtig ätzend. Dass sie die ganze Zeit so hinter Roman herlief habe ich nicht verstanden (auch vor der Beeinflussung durch Roman). Sie hatte doch einen tollen Freund, aber sie ist nie zufrieden. Und dass sie Ever in den Rücken fällt wundert mich nicht. Dass sie sich aber darüber auch noch so freut ist einfach nur noch fies. Das hat auch gar nichts mit Roman zu tun. Das hätte Haven auch so getan. Sie gönnt einfach niemanden was außer sich selbst und das ist echt traurig. Haven find ich einfach nur ätzend.

Und auch von Miles bin ich etwas enttäuscht. Auch er müsste merken, dass was nicht stimmt. Auch er benimmt sich total daneben.

Die meiste Zeit des Buches handelt davon, dass alle gegen Ever sind und Ever von allen nur verachtet und bedrängt wird. Es ist doch eher merkwürdig und Unglaubwürdig, dass ein Unsterblicher so viel Macht hat und niemand mal darauf kommt, dass was nicht stimmt. Und es tut sich in dieser Zeit auch nicht viel. Ever findet ein, zwei Sachen heraus, aber wirklich was bringen tut es nicht. Es zieht sich eigentlich nur. Sowas mag ich gar nicht.

Außerdem sind Ever und Damen die meiste Zeit voneinander getrennt und Damen benimmt sich so daneben, dass von der ach so großen Liebe, die ständig erwähnt wird, fast gar nichts rüber kommt.

Ich kann wirklich verstehen, dass Ever Damen retten will, aber wirklich was tun tut sie nicht dafür. Sie findet nicht wirklich was erwähnenswertes raus, was ihr tatsächlich weiter hilft.

Für mich ist das ein ziemlicher Flop. Ich hatte schon erwartet, dass ich es nicht mehr so mag wie beim ersten Mal, aber das es so extrem schwächelt, hätte ich nicht gedacht.

Momentan glaub ich nicht, dass ich die Wiederholung weiter verfolgen werde, aber vielleicht sehe ich das im Mai schon wieder anders. Wer weiß.

Alyson Noel – Evermore 1 Die Unsterblichen (Wiederholung)

Evermore

Ich weiß  nur, dass da viel zu viel Teamgeist unterwegs war, irgendjemand hat gewonnen, irgendjemand hat verloren, und ich war die meiste Zeit über auf der Toilette und habe mit diesem Typen gesimst, der allem Anschein nach ein ausgewachsener Lügner ist!“ Er schüttelt mit dem Kopf und zeigt uns das Display. „Hier, schaut euch das an!“ Er rammt den Finger darauf. „Das ganze Wochenende habe ich ihn wegen eines Fotos genervt, weil ich mich auf keinen Fall mit jemanden treffe, bevor ich nicht was Richtiges gesehen habe. Und jetzt schickt er  mir das hier. Dämlicher Poser.“
Blinzeln betrachte ich das winzige Bild; ich kapiere nicht ganz, warum er so wütend ist. „Woher weißt du denn, dass er das nicht ist?“, fragte ich und sehe Miles an.
Und dann sagt Damen: „Weil ich das bin.“

Meine Meinung:

Story: 1 –

Ever und Damen begegnen sich immer wieder im Laufe von Evers verschiedenen Leben, doch irgendwie kommen sie nie dauerhaft zusammen. Wird es diesmal anders sein?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Ever: 1 –

Früher mochte ich sie mal lieber. Jetzt hat sie mich oft auchgenervt. Oft war sie einfach nur egoistisch, stur und misstrauisch. Dass sie alles so lange hinauszögerte war auch wenig hilfreich. Sie lief vor allem ja nur davon und tappte in jede Falle statt sich mal ihren Problemen zu stellen. Sie stand sich oft selbst im Weg.

Damen: 1

Früher mochte ich ihn total gern. Jetzt war er oft zu blass und was er an Ever fand konnte ich nicht so ganz verstehen. Wenn er sie wirklich so sehr geliebt hat hätte er doch mehr getan um es ihr zu zeigen. Irgendwie konnte er mich diesmal nur teilweise begeistern.

Haven: 2 –

Ich fand sie furchtbar oberflächlich. Es war schlimm wie sie ihre besten Freund ständig hat fallen lassen und runter gemacht hat und Drina nachgeeifert hat. Einfach nur schrecklich. Dabei hatte sie schon was an sich, aber nicht mit dieser Umsetzung.

Miles: 1 +

Den mochte ich immer noch ganz gern. Auch wenn er das pure Klischee eines schwulen besten Freundes war. Aber wenigstens blieb er sich selbst treu.

Sabine: 1 +

Die mochte ich auch ganz gern. Sie tat mir oft leid, weil Ever es ihr absichtlich so schwierig machte.  Dabei hat sie sich echt Mühe gegeben.

Ava: 1 +

Auch sie mochte ich gern. Deswegen fand ich es auch mies wie Ever zu ihr war. Das hätte nicht sein müssen.

Stacia: 2 –

Nichts weiter als eine typische Zicke, die nur dazu da war Ärger zu machen und dann auch noch auf ziemlich ätzende Weise.

Greg: 1 –

Eigentlich war er nur ein blasser Mitläufer. Viel mehr gibts zu ihm auch nicht zu sagen.

Austin + Erik: 1 +

Die waren beide ganz okay, auch wenn sie beide nur selten vorkamen.

Evangeline: 1 –

kam eigentlich nie persönlich vor. Wirkte aber auch nicht so richtig sympatisch auf mich.

Riley: 1

Früher fand ich sie cooler. Hier war sie oft eher anstrengend und unsensibel und alles wurde immer auf ihr Alter geschoben.

Drina: 3 –

Fand ich ziemlich nervig. Auf sie hätte ich auch gut verzichten können. Ich fand sie eher überflüssig. Typisch böser Charakter, der angeblich weiß was Liebe ist.

Mom, Dad und Buttercup: 1

Sind eher Nebenfiguren aus Evers altem Leben. Aber zumindest ihr Vater wirkt sympatisch.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Beim ersten mal fand ich die vielleicht sehr süß, aber jetzt eher oberflächlich. Ever misstraute Damen die meiste Zeit und lief vor ihm weg und Damen belog sie ständig und war ziemlich abweisend. Wenn er wirklich über so lange Zeit in sie verliebt war hätte er doch jetzt mehr getan um sie für sich zu gewinnen und wäre auch mal eher gekommen als das mit Drina zuzulassen.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wurde von Ever erzählt und das war mir manchmal zu oberflächlich. Besonders wo Ever sich die ganze Zeit volllaufen ließ war einfach zu viel.

Besondere Ideen: 1

Das war das mit dem Sommerland und mit Riley. Nur dass ich es diesmal nicht ganz so überzeugend fand wegen der Umsetzung von Ever.

Parallelen: 1

Kann ich eigentlich nur zu den Vampiren stellen. Die sind schon da, aber ich find sie nicht schlimm.

Rührungsfaktor: 1 –

In der ersten Hälfte des Buches war der durchaus vorhanden. In der zweiten allerdeings nicht mehr so viel.

Störfaktor: 1 –

Oh, oh. Das war schon einiges. Die Oberflächlichkeit der Story, das Herauszögern und Verlängern bis mal was passiert, Evers Einstellung teilweise und vor allem Haven und Drina als Charaktere.

Auflösung: 1 –

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd. Vor allem die plötzliche Veränderung. Ich find es eher nervig, wenn erst auf den letzten 10 Seiten Veränderungen eintreten und plötzlich heißt es, es ist die ach so große Liebe und das hätte man ja schon immer gewusst. Vorher war da aber nur Abneigung und Misstrauen.

Fazit: 1 –

Die erste Hälfte des Buches hat mir wieder gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie beim ersten mal lesen. Doch ab dem Zeitpunkt wo Ever Damen ständig von sich stieß und es nur noch Misstrauen gab und sie anfing sich volllaufen zu lassen war es vorbei. Da ließ auch meine Aufmerksamkeit ziemlich nach. Ein paar Veränderungen mehr hätte dem Buch nicht geschadet. Außerdem kaufte ich den Charaktere die ach so große Liebe beim 2. lesen beiden nicht ganz ab.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann sich von diesem Buch durchaus verzaubern lassen. Beim ersten Lesen klappte das bei mir definitiv. Es gibt hier ein paar wirklich schöne Ideen. Erwartet allerdings lieber keine tiefgründige Geschichte. Vieles hier ist doch recht oberflächlich. Aber wer nicht zu viel erwartet kann sich hier sicher gut unterhalten fühlen.

Start: Alyson Noel – Evermore Die Unsterblichen (Wiederholung)

Es wird mal wieder Zeit, dass mein Lestagebuch Futter bekommt. Über City of heavently Fire habe ich hier absichtlich nichts geschrieben, da es in einem Forum eine Leserunde war, aber jetzt wiederhole ich Evermore 1 Die Unsterblichen von Alyson Noel und darüber möchte ich schon berichten.

Aktuell hab ich 109 Seiten gelesen.

Ich habe Teil 1 zum ersten mal 2012 gelesen. Damals habe ich die Reihe geliebt. Aber ich habe mich natürlich seitdem weiterentwickelt durch die verschiedenen Erfahrungen, die ich gemacht habe und auch dadurch, dass ich mittlerweile so viel gelesen habe und jetzt schon fast alles an Fantasy kenne, was draußen ist. Damals war noch alles recht neu.

Ich glaube deswegen hatte ich zunächst Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich mochte es schon irgendwie habe aber nicht so konzentriert gelesen wie damals. Jetzt bin ich aber wieder richtig drin und wenn ich auch stellenweise noch wieder lese wie am Anfang find ich besonders die Stellen mit Damon richtig gut. Auch Miles und Ever gefallen mir wieder sehr gut.

Allerdings find ich Haven manchmal nervig und auch recht oberflächlich. Ever erklärt zwar wieso sie so ist, aber ich find sie ist keine besonders gute Freundin. Ich find es schlimm wie sie Ever Vorwürfe wegen Damen macht und ihr ihn nicht mal gönnt. Dass sie Ever praktisch dazu zwingt sich von Damen fern zu halten, auch wenn sie es natürlich nicht wirklich tut. Und es ist ja nicht so, dass Haven wegen Damens Art hinter ihm her ist. Weil sie ihn wirklich so gern mag. Sondern weil er so scharf aussieht. Das find ich schon recht oberflächlich und kindisch. Ein bisschen mehr Verständnis wäre schön. Haven hat mich auch früher schon teilweise hin und wieder genervt mit ihrer Art, aber ich meine am Anfang mochte ich sie.

Auch Riley nervt mich manchmal. Gut, ihrem Alter vielleicht entsprechend, aber manchmal ist sie unnötig gemein zu Ever. Dabei hat sie in gewisser Weise schon was. Früher fand ich sie total cool.

Auch Damen find ich seltsam. Wieso zeigt er Ever plötzlich die kalte Schulter. Ich mag ihn schon, aber das fand ich blöd.

Dennoch find ich das Buch wirklich wieder gut und ich mag das mit den Tulpen sehr. Die Idee ist nicht neu. Viele haben es glaub ich damals mit Biss verglichen, aber mehr oder weniger gleichen ja viele Geschichten Biss. Ich find das hier ist trotzdem ganz anders.

Ich bin gespannt ob es mir auch weiterhin so gefällt wie jetzt. Teilweise ist es als würde ich was ganz neues lesen, weil ich mich an vieles nicht mehr erinnern kann und andererseits weiß ich an anderen Stellen genau wer oder was gemeint ist.