Gemini Divisions: Staffel 1 Folge 4 + 5

Ich habe nun zwei weitere Folgen gesehen und sie haben mir wieder gut gefallen.

Die Lage spitzt sich zu. Anna versucht weiterhin heraus zu finden, was mit Nik geschehen ist.

Diese Geniefreundin mochte ich irgendwie. Die hatte was. Sie war zwar etwas schräg und bestimmt auch anstrengend, aber ich mochte sie trotzdem. Nur ihren Freund fand ich eher komisch, aber ich glaube den Schauspieler kannte ich auch.

Dieses Training fand ich schon krass. Da kann ich Anna schon verstehen. Aber krass, wie sie gefangen wurde und was sie über Nik heraus fand. Dann hat er es offenbar doch ehrlich gemeint.

Das mit dieser Droge war ja auch krass. Aber sie hat es ja gut überstanden. Gott sei Dank.

Bleibt zumindest weiterhin spannend. Ich mag die Serie irgendwie.

Colleen Hoover – Too late

Sloan sitzt in der Zwickmühle. Sie ist auf Asa angewiesen. Dabei möchte sie eigentlich gar nicht mehr bei ihm wohnen. Dann lernt sie Carter kennen und alles ändert sich. Kann sie Asa entfliehen?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 +

Sloan: 1 +

Ich mochte sie wirklich gern. Sie hatte es oft echt nicht leicht, aber hat versucht das beste draus zu machen. Allerdings war sie da auch sehr krass und natürlich hätte ich mir manches anders gewünscht und vielleicht nicht so extrem. Aber sie war sehr selbstlos und sorgte sich vor allem um andere als um sich selbst.

Carter: 1 ++

Ich fand ihn so toll. Er war mal wieder ein ganz Lieber größtenteils ohne Bad Boy Image.  Sicher hat er einige Dinge gemacht, die ich nicht ganz verstanden hab, aber das waren nicht so schlimme Dinge. Nur seltsame. Aber er war auch sehr fürsorglich und liebevoll und wenn er liebt dann von ganzen Herzen. Ich fand ihn klasse.

Ryan: 1 +

Eigntlich mochte ich ihm schon. Es war klasse wie er zu Luke war. Ihm waren hin und wieder die Hände gebunden, aber dennoch hat er Luke uneingeschränkt geglaubt.

Asa: 3 –

Er war einer der schlimmsten Charkateren, von denen ich je gelesen habe. Er ist grausam, besitzergreifend, geisteskrank und gemeingefährlich. Er ist wirklich ein richtig mieser Typ und vieles was er getan hat war schon krass. Aber irgendwie hatte er auch was. Ich kann mir nicht helfen und weiß nicht genau was, aber irgendwie konnte ich ihn nicht richtig hassen. Jedenfalls nicht immer. Er wurde vielleicht einfach so glaubwürdig dargestellt und er tat mir leid aufgrund der Kindheit, die er hatte. Aber nicht wegen der Taten. Er war auch einfach nur gerissen.

Stephen: 1 (+)

Ich mochte ihn ganz gern und er tat mir auch sehr leid. Aber man bekam ja nur sehr wenig von ihm mit.

Jon: 3 –

Der war wiederlich. Er hat viel nur ausgenutzt. Und wie er mit Frauen umging. Furchtbar. Mir war er nicht sympatisch, aber er war nur ein kleiner Fisch.

Kevin: 1

Der war ja eher blass und kam weniger vor.

Jessica: 1 –

Wirklich sympatisch fand ich sie nicht. Ich fand sie auch nicht so gut was sie mitmachte.

Tillie: 1 (+)

Die mochte ich sehr gern. Sie kam nur sehr wenig vor.

Young: 1

War okay, aber nicht alle Entscheidungen konnte ich nachvollziehen.

Drew: 1 (+)

Fand ich auch ganz süß, kann ich aber wenig zu sagen.

Paul – Asas Vater: 4 –

Den fand ich schrecklich.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 +(+)

Ich mochte Sloan und Carter wirklich gern zusammen. Vor allem Carter war wirklich lieb und sehr intensiv. Leider wurde ihre wunderschöne Liebesgeschichte irgendwann nur noch von Asa überlagert. Das fand ich schade, denn so kamen die beiden gar nicht mehr so gut zur Geltung. Es war einfach zu viel Asa dazwischen.

Asa und Sloan fand ich nicht so gut zusammen, aber sie hatten was. Aber Sloan gefiel mir da manchmal nicht so gut und Asa war natürlich mehr als heftig.

Erzählsperspektive: 1 (+)

Die Geschichte wurde aus der Sicht von Sloan, Carter und Asa erzählt. Das fand ich eigentlich auch gut so. So bekam man von jedem was mit. Nur mit Asa wurde es mir manchmal und vor allem gegen Ende zu viel.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja das mit Sloans ganzer Situation. Allerdings war das ja manchmal schon ziemlich heftig. Und natürlich war es auch Carters Job.

Parallelen: 1 (+)

Die kann ich ja zu den anderen Hoover Büchern stellen und da war das hier schon ziemlich heftig.

Störfaktor: 1 –

Das war natürlich vor allem Asa. Er war schon einfach heftig und krass. Natürlich konnte ich vieles an ihm nicht nachvollziehen, aber es wurde auch einfach übertrieben teilweise. Das Ende war auch viel zu lang. Da wurde alles zu ausgezerrt. Außerdem kam Carter gar nicht mehr aus sich heraus und erschlaffte etwas. Das fand ich schade.

Auflösung: 1 –

Wirklich überzeugen konnte sie mich nicht mehr. Mir war das alles viel zu lang und wurde zu ausgezerrt. Es hätte am richtigen Ende schon aufhören konnen.

Fazit: 1 +(+)

Ich mochte das Buch bis etwa 150 S. vor Schluss trotz aller Heftigkeit wirklich richtig gern. Ein typisches Colleen Hoover Buch halt. Danach wurde mir leider alles zu viel. Allerdings war Carter wirklich richtig toll und ein lieber. Nur kam er leider am Ende dann kaum vor. Das Buch war auch irgendwie anders. Ich fand es interessant, aber man hätte hier doch mehr draus machen können.

Bewertung: 4/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wer zartbeseitet ist sollte sich überlegen zu dem Buch zu greifen. Sonst ist es für Hooverfans und so sicher was.

 

Schreib mit mir Teil 33 (1)/ Vom Glück und von der Liebe

Und nun widme ich mich mal der Aufgabe, die ich bei Tarlucy entdeckt habe. Eine Geschichte nach Aufgaben. Die Aktion selbst stammt von Jette.

Setting:

Dein/e Protagonist/in lebt in einer Welt in der der Mensch keine Emotionen mehr hat. Emotionen machen als Drogen die Runde besonders unter Leuten in dem Alter deines/r Protagonisten/in. Dein/e Protagonist/in kommt an eine solche Drogen und erfährt sie zum ersten Mal. Welche Emotion ist es? Will er/sie den nächsten „Schuss“? Wird er/sie vielleicht sogar abhängig?

Gegenstände:

Flasche, Papier, Mantel

Leute:

Ein zwielichtiger Dealer mit einem verschmitzten Grinsen

Ein Freund, der es nur gut mein.

Vom Glück und von der Liebe

Ich ging zur Schule, lebte meinen Alltag, bereitete mich auf die Arbeitswelt vor, aber alles ohne Emotionen. Ich war gut in der Schule, aber das ging ziemlich an mir vorbei. Das interessierte mich gerade mal so weit, dass es gut für meinen späteren Studienplatz war. Lustlos ging ich durch die Straßen und plötzlich sah ich ihn: Einen Fremden in meinem Alter. Er musterte mich, nickte vor sich hin und kam auf mich zu. Er reichte mir seine Hand und wollte, dass ich ihn begleite, doch ich fühlte gar nichts.
„Wer bist du?“, fragte ich ihn lustlos und er zuckte zusammen.
„Mein Name ist Liam“, antwortete er. „Hast du Lust einmal in deinem Leben Emotionen zu spüren? Wie ist dein Name?“
„Ich bin Nummer 23.616“, antwortete ich automatisch, denn wir hatten keine Namen. Was war ein Name? Liam. Das klang merkwürdig. Aber das interessierte mich ja auch gar nicht. Es war mir egal.
„Nein, du bist nicht nur irgendeine Nummer. Jeder hat einen Namen. Auch du. Du hast ihn bei deiner Geburt bekommen und zufällig weiß ich, dass er Juna lautet. Die Nummern haben sie euch erst später zusortiert“, erklärte er mir.
„Juna ist mir fremd. Ich kenne keine Juna. Ich bin Nummer 23.616“, wiedersprach ich ihm gleichgültig.
„Komm mit“, sagte er nur und nahm meine Hand. Er zog mich mit sich. „Ich zeige es dir. Ihr habt doch sicher in der Schule mal gelernt, wie es früher war.“
„Früher haben Emotionen unsere Welt verstört“, antwortete ich automatisch. „Deswegen haben wir jetzt keine Emotionen mehr.“
„Das ist so nicht ganz richtig“, wehrte er heftig ab. „Aber das wirst du bald selbst merken. Du musst es sehen, um es zu begreifen.“
Er führte mich in einen Bunker. Hier war alles kalt und leer. Es ging weit die Treppen hinunter, durch einen Gang entlang und durch eine Tür. Alles in mir schrie, dass es verkehrt war, was ich hier tat, aber er ließ mir keine Wahl.
Schließlich gelangten wir in einen farbenfrohen Raum, den ich hier nicht vermutet hätte. Ich sah nur teilnahmslos ein paar Gestalten und Liam wandte sich an einen älteren Herren. Er lächelte so verschmitzt. Das gefiel mir nicht.
„Was darf es heute sein, Liam?“, fragte er meinen neuen Bekannten. Seine Stimme jagte mir Angst ein.
„Die grüne Flasche, bitte“, forderte er.
„Sicher.“ Der Herr trug einen Mantel, der schon sehr zerfezt aussah. Er reichte meinem Begleiter eine grüne durchsichtige Flasche mit grüner Flüssigkeit.
„Hier, trink das“, forderte Liam mich auf.
Wieso sollte ich? Ich kannte weder ihn noch den Herren. Wieso sollte ich ihnen vertrauen. Deswegen fragte ich misstrauisch: „Was ist das?“
„Eine Droge, die dir Zeigt was Emotionen sind“, erklärte Liam mir.
„Was für eine Emotion soll das sein?“, wollte ich misstrauisch wissen.
„Finde es selbst heraus“, sagte er nur.
Also trank ich doch einen kleinen Schluck davon. Ich war einfach zu neugierig. Zunächst passierte gar nichts, doch dann … Ich lächelte plötzlich. Ich hatte noch nie gelächelt. Ich fühlte mich … Ich wusste es nicht in Worte zu verfassen … doch dann kam das Wort wie allein. Es war Glück. Pures Glück. Ich war glücklich. Glücklich über die Anwesenheit der Menschen um mich herum, glücklich, weil ich Glück fühlen konnte, glücklich, weil Liam mir gezeigt hatte, was Glück war. Und dann lachte und lachte und lachte ich. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen. Es war wirklich wie eine Droge. Als Liam mich so sah lächelte er.
„Nimm jeden Abend einen Schluck vom Glück und das eine Woche lang. Nach einer Woche brauchst du es nicht mehr. Dann weißt du, was Glück ist“, riet der Herr mir.
Ich nickte benommen und versprach zu tun, was er verlangte. Ich wollte immerhin weiterhin Glück spüren.
„Du solltest dir deine erste Emotion auf einem Zettel notieren, damit du niemals vergisst, welche deine erste war“, riet Liam mir und reichte mir auch sofort ein Blatt Papier. Ich nickte immer noch benommen und schrieb die Emotion auf den Zettel.
„Danke, vielen Dank“, stammelte ich voller Glück.
„Nächste Woche hole ich dich wieder ab“, teilte Liam mir nickend mit. „Dann probierst du die nächste Emotion aus. Du musst aber wissen, dass nicht alle Emotionen gut sind. Es gibt auch, welche, womit du dich nicht gut fühlst.“
Ängstlich sah ich zwischen den Männern hin und her. „Muss ich alle Emotionen schlucken?“
„Wenn du so werden willst wie die Menschen früher, ja. Dann gehörst du zu den Auserwählten, den Rebellen. Ihr werdet die Welt wieder zu dem machen, was sie einmal war. Aber wir werden dir die Emotionen nach und nach verabreichen. Damit du dich dran gewöhnen kannst. Und wenn die weniger guten Emotionen an die Reihe kommen werden wir dir helfen damit zurecht zu kommen“, beruhigte der Herr mich.
Ich nickte nur und lächelte. Ich war bereit dazu. Schon jetzt fühlte ich mich viel besser. Und mir war nicht mehr alles so egal. Glück war eine wunderbare Emotion.

Nach und nach wurden mir die Emotionen eingeführt. Jeweils in Flaschen. Das nächste War Gelassenheit. Eine hellgelbe Flüssigkeit. Dann hellgrün für Akzeptanz, gelb für Vertrauen, Orange für Interesse. Diese Emotionen gaben mir das Gefühl Teil der Gesellschaft zu sein. Nachdem ich die Emotionen bekommen hatte, unterhielt ich mich stundenlang mit Liam. Er hörte mir zu und verstand mich. Früher hatte ich nicht gewusst, was Verstädnis war oder Vertrauen. Ich vertraute Liam.
Aber dann kamen die negativen Emotionen. Dunkelgrün für Angst, dunkelblau für Traurigkeit. Es war eines meiner emotionles Erlebnis als ich zum ersten mal weinte. Lila für Ekel, helllila für Langeweile, schwarz für Hass.
Diese negativen Emotionen machten mir Angst, aber Liam hilf mir dabei das durchzustehen. Mit diesen Emotionen klar zu kommen. Ich freundete mich mit ihm an. Ich mochte ihn, aber da war noch mehr, was ich nicht benennen konnte. Noch nicht. Denn eine Emotion fehlte noch. Eine sehr wichtige. Liebe nannte Liam sie. Ich schluckte sie zuletzt. Eine rötlich schimmernde Flüssigkeit und dieses Gefühl war so überwältigend, dass ich gleich weinen musste. Nicht aus Traurigkeit sondern vor Glück. So verstand ich, dass man auch vor Glück weinen konnte. Endlich konnte ich Liebe verspüren und endlich konnte ich verstehen, wieso ich in all den Wochen der verschiedenen Emotionsgefühlen nie verstehen konnte, was ich für Liam fühlte. Ich hatte mich in ihn verliebt.

Ich brauchte einige Zeit um mich an diese Gefühle zu gewöhnen. An alle Gefühle, die es gab. Sie waren so überwältigend und vielfältig. Besonders Liebe war eine riesengroße Emotion, die sehr fremd für mich war. Meine Liebe zu Liam. Ich sagte nichts zu ihm, aber das brauchte ich auch nicht. Er wusste es und er lächelte immerzu. Er war glücklich. Das wusste ich jetzt. Mein Herz hatte noch nie so laut geklopft, wie wenn Liam in der Nähe war.

Er erzählte mir von unserer Geschichte. Der wahren Geschichte wieso wir nicht mehr gefühlt hatten. Es war, weil die Gründer unserer Welt nach dem Krieg Angst vor Gefühlen hatten. Nicht der Krieg selbst. Das war der Auslöser. Doch wir wollten die Welt verändern. Liam und ich und der Mann in dem zerfetzten Mantel. Wir würden es schaffen. Zusammen. Jeden Abend nahm ich den Zettel mit meiner ersten Emotion in der Hand. Glück. Ich erinnerte mich daran. Liam erinnerte mich immer wieder erneut daran, was es hieß glücklich zu sein. Liam war mein Glück.

Ende

Das ist jetzt etwas lang geworden, aber ich wollte eine Fortsetzung vermeiden. Was sagt ihr zu der Geschichte?