Show it on Friday 46: Zeige ein Buch mit dem Anfangsbuchstaben deines Vornamens

Auch mit Show it on Friday gehts heute weiter. Eine schöne Aktion von Sunny und Jenny.

Zeige ein Buch, dessen Titel mit dem Anfangsbuchstaben deines Vornamens beginnt, da ich jetzt an meinen richtigen Vornamen denke und nicht an meinen Bloggernamen.

Da fielen mir auf Anhieb drei Titel ein: Maybe someday, maybe not und Mit dir an meiner Seite, aber ich wollte nicht das nehmen, was ich schon oft hatte. Also von der Autorin her.

Die Maddie Reihe. Ich meine also den Buchstaben M.

 

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?
Ich mag das Buch sehr. Ist mal wieder was anderes.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?

Die Cover sind nicht gerade die schönsten, kann mir aber auch keine anderen vorstellen. Das gelbe Cover mag ich am liebsten. Das rote vermutlich am wenigstens.3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja, wie waren diese?

Die komplette Maddiereihe wie ihr bestimmt gemerkt habt. Die mochte ich sehr gern, auch wenn der Mittelteil schwächer war und ich nicht mit allem einverstanden war. Den 3. Teil mochte ich aber am liebsten, auch wenn mir das Ende nicht ganz zusagte. Ich konnte aber mit leben.Außerdem habe ich Dylan & Gray gelesen. Die erste Hälfte des Buches mochte ich sehr gern. Die zweite Hälfte konnte mich nicht so überzeugen.

Kennt ihr die Reihe und wie fandet ihr die? Mit welchem Buchstaben fängt euer Vorname an?

Buchzitate: Katie Kacvinsky – Dylan und Gray

Auch wenn das Ende schwach war hatte ich doch einige ziemlich gute Zitate hierbei.

1.) Irgendwie süß (S. 12)

„Du kennst mich doch gar nicht“, warne ich sie. „Vielleicht züchte ich in meiner Freizeit Skorpione.“
Sie mustert mich einen langen Moment, dann lächelt sie. „Ich habe dich schon öfters auf dem Campus gesehen. Du tust nicht viel, sitzt imm Schatten herum, trommelst mit den Fingern auf den Boden und hörst Musik. Manchmal spielst du auch Luftgitarre“, fügt sie hinzu. „Die meiste Zeit siehst du gelangweilt und schläfrig aus. Aber ingseheim wirkst du harmlos. Außerdem bist du irgendwie süß.“
Ich starre sie an. Also hat sie mich beobachtet, während ich sie beobachtet habe.

Ich finds auch irgendwie süß, aber die beiden waren auch die meiste Zeit süss.

2.) Kamera (S. 14)

Eine Kamera hat gewisse Ähnlichkeit mit einem Tagebuch: Sie bewahrt Gefühle, Erinnerungen und Geschichten, wenn man sich die Zeit dafür nimmt.

Das find ich mal eine passende Beschreibung für eine Kamera.

3.) weit und frei (S. 64)

Ich nicke, denn das verstehe ich gut. In der Highschool hatte ich immer das Gefühl, mein Leben sei ein einziger Stundenplan. Man lebt gar nicht mehr selbst, sondern hakt vorgegebene Ziele ab. Was man für einen Silberstreif am Horizont hält, ist beim näheren Hinschauen eine Wäscheleine voller sonnengebleichter Socken. Die Zukunft sollte sich weit und frei anfühlen, nicht wie eine Zwangsjacke.

das fand ich auch wieder so schön. Ich mag diese Beschreibungen, die fast schon Metaphern gleichen.

4.) Pure Magie (S. 67)

„Camalback Montain“, sagt er. Ich nicke und drehe die Musik noch ein bisschen lauter. Wir schauen in die beginnende Dämmerung hinaus. Arizona ist berühmt für Sonnenuntergänge. Wenn die Nacht hereinbricht, hat die Wüste ihren großen Auftritt. Sie schmückt sich mit einer Federboa aus Wolken und über ihren unendlichen Horizont flammt eine Lightshow aus Neonfarben, die sich über Hunderte von Meilen erstreckt. Heute senken sich Bänder aus schimmerndem Pink und Orange auf die flachen violetten Hügel in der Ferne. Der Anblick ist pure Magie.

Ich liebe diese Beschreibung. Da spürt man die Magie an sich doch schon gleich.

5.) Neuer Look (S. 69)

Ich sehe zu, wie sien Gesicht sich verändert, während er spricht. Hoffnung zeichnet sich darauf ab, als würde er zum erstne mal in die Zukunft blicken udn sich vorstellen, dass ihn ein Paradies erwartet. Optimismus ist ein ganz neuer Look für ihn.

Auch solche Beschreibungen mag ich sehr.

6.) Eifersucht (S. 71)

Sie grinst und reibt sich die Lippen mit Sonnenschutz ein.
Ich bin eifersüchtig auf einen Fettcremestift. Das ist mir garantiert noch nie passiert.

Sowas find ich immer besonders und witzig.

7.) Engel auf den Hals schicken (S. 74)

Damit hat sie Recht. Amanda wäre fuchsteufelswild, wenn sie mich jetzt sehen könnte. Sie würde mir einen Arschtritt verpassen, der mich direkt nach New Mexico befördert. Ich kann mir gut vorstellen, wie sie sich im Himmel über mein verpfuschtes Leben aufregt. Bestimmt würde sie mir am liebsten ein paar Engel auf den Hals schicken, die mir ihre Heiligenscheine um die Ohren hauen, bis ich wieder zu Verstand komme.

Das stell ich mir gerade bildlich vor. He, he.

8.) Schräge Dates (S. 78)

Aber wie soll ich für romantische Stimmung sorgen, wenn Dylan ein medaillenreifes Talent hat, sich die schrägsten Dates aller Zeiten auszudenken?

Tja, dumm gelaufen, was?

9.)Trophäen (S. 80)

„Ich finde Trophäen werden aus ganz falschen Gründen vergeben“, sagte ich. „Man sollte Leute dafür auszeichnen, dass sie die beste Sockensammlung haben oder besonders gut knuddeln können.“ Außerdem schlage ich vor, einen Preis an den nettesten Typen der Stadt zu verleihen. Gray runzelt die Stirn und behauptet, kein Mann würde freiwillig eine Medaillie für „Nettigkeiten“ annehmen.

Das wäre doch mal eine Idee. Ich find das cool.

10.) Zufluchtsort (S. 85)

Gray erzählt, dass seine Schwester diesen Ort entdeckt hat. Man kann ihn von der Straße nicht sehen, und die umliegenden Fabrikgebäude und Lagerhäuser schirmen ihn von allen Seiten ab. So ist ein privater Zufluchtsort entstanden, der nur ein paar würdigen Personen bekannt ist. An den Wochenenden hat Gray seine Freunde hierher eingeladen. Für eine kurze Zeitspanne an den Freitag- und Samstagabenden konnten sich ganz allein über sich bestimmen und niemand stand ihnen im Weg. Sie hatten selbst die Kontrolle über ihr Leben. Es war nicht länger verplant und eingeengt von Eltern, Lehrern, Trainern, Terminen, Stundenplänen.

Solche ruhige Orte mag ich auch.

11.) Schwarze Loch (S. 86)

„Amanda hatte einen prima Geschmack“, sage ich und stopfe mir eine Pommes in den Mund. Heute habe ich ansonsten ziemlich wenig geredet. Ich stelle Fragen. Ich höre zu. Je mehr ich von Amanda erfahre, desto besser lerne ich Gray kennen, und zwar von einer ganz anderen Seite als bisher. Dieser Teil von ihm ist abenteuerlustig, übermütig, ablern … glücklich. Wenn uns Menschen nahestehen, beginnen sie leere Stellen in uns auszufüllen und uns zu vervollständigen, bis sie ein wesentlicher Teil von uns sind. Ich glaube, mit Amandas Tod hat Gray das Stück von sich selbst verloren, das ihm am liebsten war und ihn mit dem größten Stolz erfüllte. Kein Wunder, dass er von dem Schwarzen Loch in seinem Inneren verschluckt wurde.

Richtig süß, oder?

12.) Leid wie Wasser (S. 88)

Aber Leid ist wie Wasser. Es findet sich immer einen Weg durch jede kleinste Ritze. man kann es nicht aufhalten. Manchmal muss man sich erst bis auf den Grund sinken lassen, bevor man lernt, zurück an die Oberfläche zu schwimmen.

Auch ein schönes Zitat.

13.) Schwanger (S. 93/94)

„Du brauchst noch einen Damenbauch“, schlage ich vor.
„Einen was?“
„Eine kleine Wampe. Eng verwandt mit dem Damenbart“, erkläre ich und ziehe ein Gästehandtuch aus dem ringförmigen Halter. Ich reiche es Dylan und empfehle ihr, es in den Schlüpfer zu stecken. Mit einem zweifelnden Blick schiebt sie den Stoffballen unters Kleid. Bei dem Anblick beginnen wir beide hemmungslos zu kichern.
„Dieser Bauch ist im neunten Monat schwanger“, sagt sie und betrachtet von der Seite ihre Kurven.

Das stelle ich mir lustig vor.

Ich hab noch mehr Zitate, aber ich glaub das reicht erst mal. Dauert immer ganz schön lange die abzuschreiben.

Katie Kacvinsky – Dylan und Gray

Dylan und Gray

Aber Leid ist wie Wasser. Es findet immer einen Weg durch jede Ritze. Man kann es nicht aufhalten. Manchmal muss man sich erst bis auf den Grund sinken lassen, bevor man lernt, zurück an die Oberfläche zu schwimmen.

Meine Meinung:

Ich bin gerade doch ziemlich enttäuscht. Etwa 80 % des Buches waren toll, auch wenn es mich nicht vom Hocker gehauen hat. Aber die letzten 20 % waren gar nichts für mich. Das klang mir auch zu sehr nach 08/15 – Story und das war nicht meins.

Dylan mochte ich eigentlich die meiste Zeit am liebsten und es ist echt selten, dass ich weibliche Charaktere lieber mag als männliche. Sie war so furchtbar energiegeladen und cool, wenn auch manchmal recht extrem. Aber gegen Ende wurde sie eher nervig und anstrengend und zu extrem unabhängig. Wie sie Gray da behandelte fand ich überhaupt nicht mehr gut und total unnötig und das konnte mich leider gar nicht mehr überzeugen.

Gray mochte ich ganz gern, aber ich glaub ich fand ihn einfach zu gewöhnlich. Mir ist klar, dass Dylan gerade das an ihm gefiel, aber mir fehlte da einfach irgendwie was. Auch wenn er lieb und anständig war, war er irgendwie doch ein ganz normaler gewöhnlicher Typ und manchmal hätten da mehr Gefühle rüber kommen können.

Ich mochte die kleinen Ideen, die die Autorin hatte. Besonders als sie über Schlaflos in Seattle und E-Mail für dich und Tom und Meg geredet haben und ihre Pacman-Sucht. Auch das Sience-Fiction-Restaurante hat mir gut gefallen.

Ich hab gelacht, geseuzft und mit ihnen mitgefiebert, aber der letzte Schliff fehlte immer. Ich glaub ich mochte es nicht so, dass viele Gespräche immer nur geschrieben wurden, statt sie wirklich aktiv mitzuerleben. Das machte es etwas stumpf und teilweise anstrengend.

Die letzten 20 % gefielen mir leider nicht mehr so. Dylans Art gefiel mir nicht mehr und auch Amber hätte nicht sein müssen. Irgendwie zog es sich da nur noch wie Kaugummi. Das fand ich sehr schade.

Ich frag mich wieso am Ende immer alles auf so viel Stress wie möglich hinauslaufen muss.

Es hätte zumindest trotz dem kleinen Makel ein Highlight werden können, aber leider wurde daraus nichts, denn am Ende war ich einfach nur enttäuscht. Wieso verhunzen die Autoren ihre Bücher eigentlich immer nur?

Bewertung: 4/5 Bücher

 

 

GemeinsamLesen 38: mit Dylan und Gray

Heute ist schon wieder Zeit für GemeinsamLesen. Eine Aktion, die ich immer wieder gerne mag.

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade dieses Buch:

Dylan und Gray

 

 

 

und bin auf S. 177.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Wir hatten den ganzen Morgen Sex und ich schaffe es immer noch nicht, länger als bescheuerte acht Minuten durchzuhalten

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich mag es total gern. Es ist witzig, bringt mich ab und zu zu seufzend und einfach so anders als andere Bücher. Aber der letzte Schliff fehlt. So richtig vom Hocker reißen tut es mich nicht obwohl es wirklich gut ist. Und das Thema im ersten Satz wird mir gerade zu sehr durchgekauert. Da interessiert mich alles andere mehr. Schön fand ich zum Beispiel auch, dass Filme erwähnt wurden, die ich kenne, oder Spiele, die ich kenne. Gerade auch Dylan mag ich sehr. Wobei sie manchmal schon extrem ist. Aber es ist selten, dass ich einen weiblichen Charakter fast lieber mag als den männlichen. Das Buch  hat auf jeden Fall was. Katie Kacvinsky hat mal wieder bewiesen, dass sie sich auch ohne Dystopien tolle Geschichten ausdenken kann, die einzigartig sind.

4. Beeinflussen Bücher deinen Alltag?

Über diese Frage brüte ich schon eine Weile. Ehrlich gesagt bin ich hier etwas ratlos wie ich sie beinflussen kann. Wie kann ein Buch denn den Alltag beeinflussen?

Ein Faktor, der mir einfällt ist Zeit. Aber obwohl ich mir viel Zeit nehme um Bücher zu lese bzw. viel Zeit darin investiere glaub ich nicht, dass das wirklich meinen Alltag beeinflusst. Ich hab die Zeit einfach. Aber wenn was anderes ist oder ich Termine hab oder im Urlaub bin lese ich auch einfach weniger und in ganz seltenen Fällen auch mal gar nicht. Das passt also nicht wirlich dazu, dass Bücher im Faktor Zeit meinen Alltag beeinflussen. Ich lese einfach so viel, weil ich die Zeit dazu habe.Ein anderer Faktor ist die Einstellung zu verschiedenen Dingen. Das passiert mir ganz selten, dass ein Buch es schafft meine Meinung doch etwas umzukrämpeln. Und wenn dann ist es aber eigentlich nur buchabhängig. Nicht wirklich auf mich bezogen oder meinen Alltag. Also eigentlich auch nicht wirklich.
Sonst fällt mir dazu gerade gar nichts ein.Ich würd also sagen eher indirekt, aber nicht wirklich.Was ich aber mag ist, wenn ich in Büchern was aus meinem Leben wieder erkenne. Womit ich was anfangen kann. Filme, die ich gesehen hab beispielsweise oder Spiele, die ich gespielt hab. Andere Krankheiten oder in seltenen Fällen auch meine find ich auch immer ganz spannend und wenn ich Meinungen teile, aber das muss nicht unbedingt sein.Ich hätte auch einfach nur schreiben können „nicht wirklich“, aber ich neige zu ausführlichen Antworten. Sicherlich finde ich in euren Antworten gleich noch ganz viel, was ich zu dieser Frage hätte schreiben können.