Freitagsfüller 198: Vom Internet, Zetteln und Rhababar

Heute gibts wieder den Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

Freitagsfüller

  1.  Ich warte auf bessere Internetverbindung. Es hakt schon wieder immer mal wieder.

2.  Bei meinen Bücherlisten bin ich sehr sorgfältig.

  1.  Drei Dinge auf meinem Tisch: Lap Top, Zettelkasten, Glas mit Wasser.

  2.  Viele werden jetzt einfach zu übermütig.

  3. Was macht eigentlich das Internet schon wieder.

  4.  Eis mag ich sehr gerne mit Rhabarber.

  5. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, zu putzen (mal sehen ob es diesmal was wird)  und Sonntag möchte ich einfach entspannen!

Und wie würdet ihr die Lücken füllen?

Writing Friday: Das Eisdate

Und wieder gibts einen Writing Friday von mir mit einer neuen Geschichte. Und  das ist sie.

Das Eisdate

Ich ging seit Jahren im Sommer in dieser Eisdiele. Ich war hier praktisch bekannt. Es war jedes mal der selbe Kellner, der mich bediente. Sofern er da war. Wir redeten nie. Wir sahen uns nur an und dann ging er wieder. Zumindest war das bis jetzt so. Heute kam er ins Restaurante, obwohl er nicht arbeiten musste. Ich hatte mich schon gewundert, dass er mich heute nicht bedient hatte. Er steuerte direkt meinen Tisch an.
“Hey, darf ich mich setzten?“, fragte er mich.
Ich starrte ihn minutenlang nur an. Dann nickte ich benommen. „Ja klar.“
Er lachte. „Du guckst so als wäre ich ein Geist.“
“Ein bisschen wirkte es auch“, gab ich nervös zu.
“Stimmt. Da gebe ich dir recht. Aber ich dachte es wird an der Zeit, dass ich mich mal vorstelle. Ich bin Jamie. Und wie heißt du?“
“Ich bin Lydia“, stelle ich mich vor.
“Ein schöner Name. Hallo Lydia.“ Er schenkte mir eines seiner schönen Lächeln.
”Jamie aber auch.”
Jamie hieß er also. Das passte zu ihm. Er sah wirklich aus wie ein Jamie. Er war groß und wirkte sportlich. Seine dunklen kurze immer leicht struppig wirkenden Haare ließen ihn geheimnisvoll aussehen. Er trug ein verwaschenes weißes T-Shirt und Jeans. Seine grünen Augen strahlten. Irgendwie erinnerte er mich ein wenig an einen Mann aus einem Manga.
“Schön, dasss wir uns endlich mal kennen lernen“, fand er.
“Finde ich auch.“
“Und was machst du, wenn du nicht gerade hier in der Eisdiele sitzt?“, erkundigte er sich dann.
“Oh.“ Damit hätte ich rechen müssen, aber ich fühlte mich doch etwas überrumpelt. „Nichts besonderes. Das übliche halt. Mit Freunden treffen, ins Kino gehen und so.“
“Ach, das sind doch nur die normalen Dinge, die alle machen“, winkte Jamie ab. „Ich meine die Hobbys, die man macht, wenn man alleine ist.“
“Ach so.“ Das war ja noch schwieriger. Aber ich dachte ernsthaft darüber nach. „Ich lese gerne und ich male gerne.“
“Das klingt gut. Malen ist ja irgendwie kreativ“, fand er. „Das gefällt mir.“
“Und was ist mit dir?“, fragte ich nur.
“Ich werkel gerne überall rum“, erzählte er. „Autos, Geräte, Holz. Egal was.“
“Klingt interessant“, fand ich.
“Bei dir aber auch. Und jetzt bist du nicht mehr die geheimnisvolle Prinzessin, die du für mich immer warst“, meinte er.
“Ich war doch nie eine geheimnisvolle Prinzessin“, wunderte ich mich. „Du hast mich nur einfach nicht gekannt. Das tust du übrigens immer noch kaum.“
“Da hast du recht, aber was nicht ist kann ja noch werden“, gab er zu.
Ich grinste nur. Er war süß. Das musste ich ihn lassen.
“Solange du kein Prinz bist, der sich plötzlich in einen Frosch verwandelt ist alles okay“, meinte ich nur.
“Und wenn es so wäre? Wäre es so schlimm?“, fragte er nur grinsend.
Ich rollte mit den Augen und antwortete nicht. Er lachte.

Er war kein Prinz, aber das war auch gut so. Wir unternahmen in nächster Zeit sehr viel zusammen und lernten uns kennen. Wir gingen ins Kino, essen und spazieren und genossen unsere gemeinsame Zeit. Ich ging immer noch regelmäßig in die Eisdiele. Wir kamen zusammen. Das war noch so süß, dass ich es vielleicht erzählen sollte.

An dem Abend waren wir verabredet gewesen. Wie so oft in letzter Zeit. Er war mir immer mehr ans Herz gewachsen. Er war lustig und entspannt und lieb. Ich verbrachte gerne Zeit mit ihm zusammen.
An diesem Abend wollte er mit mir etwas aufregendes machen. Das war nicht unbedingt mein Ding. Ich hatte keine Ahnung, was das sein sollte. Ich wusste nicht ob ich gespannt oder eher vorsichtig sein sollte.
Er holte mich vorbildlich bei mir zu Hause ab. Meine Eltern lernten ihn somit auch kennen. Sie mochten ihn auf Anhieb. Kein Wunder. Er war einfach jemand, den man mögen musste. Anschließend fuhren wir zusammen in seinem Auto durch die Straßen.
“Wo fahren wir hin?“, wollte ich wissen.
“Das wirst du schon sehen“, grinste er.
Ich seufzte nur. Das sagte mir jetzt auch nicht mehr. Aber ich konnte mich sicher darauf freuen. Jamie würde doch nichts machen, was so gar nicht meins war, oder? Allerdings kannte er mich auch noch nicht besonders gut.
Doch er überraschte mich nicht zum ersten mal. Wir fuhren aus der Stadt hinaus. Wo es wohl hinging? Ausserhalb der Stadt befand sich ein Rummel. Ein Rummel. Das war ja cool. Davon hatte ich noch gar nichts mitbekommen.
“Magst du Rummel?“, fragte mich Jamie nun.
“Ich liebe Rummel“, antwortete ich strahlend.
“Dann hatte ich ja den richtigen Riecher“, meinte Jamie zufrieden.
“Sieht so aus.“
Jamie wirkte sehr zufrieden und so gingen wir über den Rummel. Es war so schön bunt und vielseitig. Es gab so viel zu sehen. Stände mit allen möglichen Kram, eine Hütte mit einer Wahrsagerin drin, Süßigkeiten, Essen, Eis, Menschen.
“Hier gibt’s auch Eis“, bemerkte Jamie als könne er ein wenig meine Gedanken lesen.
“Ja, tut es“, grinste ich.
“Dann lass uns mal eins holen oder was meinst du?“, fragte er.
“Gerne“, strahlte ich. „Du weißt ja. Ich stehe auf Eis.“
“Ich hoffe auch noch auf andere Dinge“, muremelte er zweideutig und ich grinste.
Dann gingen wir zum Eisstand. Es gab nicht so viele Sorten zur Auswahl. Das enttäuschte uns schon ein wenig. Dennoch schmeckte es uns. Wir schlenderten weiter über den Rummel und unterhielten uns. Es wurde richtig schön.
“Wollen wir ins Riesenrad?“, fragte er mich schließlich.
“Au ja. Das wird toll!“ Ich freute mich wie ein kleines Kind und er lachte über mich. Und dann saßen wir im Riesenrad.
Es war so toll. Ich liebte es so sehr. Der Ausblick war fantastisch. Wir fuhren ein paar Runden. Wir saßen dicht nebeneinander und ich fühlte seine Nähe. Er hielt sogar meine Hand. Und dann kamen sich unsere Münder automatisch immer näher. Und dann berührten sich unsere Münder und alles um uns explodierte. Wir bekamen es gar nicht richtig mit. Wir waren zu sehr mit uns beschäftigt. Erst als das Feuerwerk fast zu Ende war lösten wir uns wieder voneinander.
“Wir haben das Feuerwerk verpasst“, bemerkte Jamie und klang beinahe enttäuscht.
“Dafür hatten wir was besseres“, tröstete ich ihn.
Er grinste mich an. „Das stimmt.“
Und dann küsste er mich wieder. Der Kuss war so intensiv und schön. Wir bekamen gar nichts mehr um uns herum mit bis das Riesenrad anhielt. Dann stiegen wir aus und ab da waren wir zusammen.

Das war die Geschichte wie wir zuammen kamen. Und seitdem waren wir zusammen. Wir verbrachten so viel Zeit miteinander wie möglich. Wir waren glücklich zusammen und aßen immer noch viel Eis. Wir erinnerten uns gerne an unsere Anfangszeit in der Eisdiele zurück und freuten uns darüber dort alten Freunden zu begegnen, wenn wir dort waren.

Ende

 

Und was sagt ihr?

Writing Friday 13: Die Erdbeerfee

Ich habe noch eine Writing Friday Geschichte geschafft. Auch wenn sie etwas kürzer wird.

Die Erdbeerfee

Henriette war eine ganz einfache Fee. Was jedoch niemand wusste, war, dass sie total auf Erdbeereis stand. Eis bekamen aber nur die Schlossfeen. Nicht das gemeine Volk. Überhaupt waren Erdbeeren sehr schwer zu kriegen. Sie blühten nur im Schlossgarten.  Henriette wünschte sich nichts sehnlicher als Erdbeereis zu kriegen, aber das war unmöglich. Jedes Jahr schieb sie auf ihren Wunschzettel für den Weihnachtsmann nur Erdbeereis und jedes mal bekam sie es nicht. Nicht mal der Weihnachtsmann kam daran. Die Enttäuschung war immer groß. Sie setzte sich jeden Tag zwei Stunden in den Schlosspark, denn so war sie ihren heißgeliebten Erdbeeren wenigstens nahe. Hier gingen manchmal schlichte Feen spazieren, aber sie beachteten mich nicht bis sich eines Tages ein Feenjunge neben mich setzte.
„Wer bist du?“, fragte er neugierieg.
„Ich bin Henriette. Und du?“
„Dustin“, antwortete er.
„Du bist der Prinz“, staunte Henriette. Wie konnte es sein, dass ausgerechnet der Prinz sich neben sie setzte?
„Ganz genau“, nickte er. „Bist du denn keine adelige Fee?“
„Nein, ich wohne im Dorf.“
„Du wirkst traurig“, bemerkte er nur.
„Ist nicht so wichtig“, winkte Henriette ab.
„Doch ist es“, beharrte Dustin nur. „Was ist los?“
„Ach, das ist lächerlich. “ Henriette war ihr sehnlichster Wunsch plötzlich peinlich. So wichtig war Erdbeereis nun doch nicht.
„Doch, sag es mir bitte“, bat Dustin mich hartnäckig. „Vielleicht kann ich helfen.“
„Ach, das ist wirklich albern. Es hat was mit Erdbeeren zu tun.“
„Auch wenn es mit Erdbeeren zu tun hat interessiert es mich“, versicherte er mir.
Ich seufzte und gab nach. „Ich wünsche mir jedes Jahr zu Weihnachten Erdbeereis und bekomme nie welches.“
Dustin lachte. Lachte er mich aus? „Dann ist der Weihnachtsmann aber böse. Erdbeeren gibt es doch genug.“
„Die sind nur für die Schhlossbewohner“, erklärte ich ihm. „Dorfbewohner gelangen nicht ohne weiteres an Erdbeereis.“
„Oh!“, machte er nur. „Und woher weißt du dann wie es schmeckt? Vielleicht magst du es ja gar nicht.“
„Ich habe einmal welches probiert. Ganz wenig nur. Zu Ehren eines Geburtstags eines Schlossbewohners wurde in den Straßen ein Eiswagen aufgestellt. Erdbeereis schmeckt himmlisch.“
„Na, wenn das so ist habe ich eine Idee.“ Dustin grinste spitzbübisch. „Wir müssten in der Kcühe noch etwas da haben. Wir könnten einfach in die Küche gehen.“
„Nein, das geht doch nicht. Das steht mir nicht zu.“ Henriette sah ihn entsetzt an.
„Das geht schon in Orndung“, versicherte er ihr. „Ich bin hier ja schließlich zu Hause und du bist mein Gast.“
Henriette zögerte nur kurz. Dann folgte sie Dustin in das Schloss. Sie sollte es nicht bereuen. Denn von nun an besuchte sie Dustin regelmäßig und freundete sich mit ihm an. Aus Freundschaft wurde Liebe und eines Tages hielt er um ihre Hand an. Sie konnte gar nicht anders als Ja zu sagen. Ihr Herz gehörte ihm bereits und so konnte sie ihre Familie mit Erdbeeren versorgen. Natürlich gab es auch auf ihrer Hochzeit ganz viele Erdbeeren.
Als sie nachts zusammen im Bett lagen fragte Dustin sie: „Bist du sicher, dass du mich nicht nur wegen der Erdbeeren geheiratet hast?“
„Dustin, ich liebe dich. Ob mit oder ohne Erdbeeren. Ich habe mich von Anfang an in dich verliebt.“
Er wirkte erleichtert und lächelte und von da an begann die glücklichste Zeit in ihrem Leben. All ihre Kinder und Kindeskinder hatten ebenfalls eine Schwäche für Erdbeeren wie Henriette.

Und wenn sie nicht gestorben sind regnete es immer noch Erdbeeren vom Himmel und solange konnten Henriette und Dustin glücklich sein, dennn wer weiß ob sie sich ohne die Erdbeeren überhaupt kennen gelernt hätten ….

 

So, die Geschichte ist mir spontan gestern Abend eingefallen als ich mir die Idee noch mal durchgelesen habe. Hat auch lange gedauert. Ich habe sie extra kurz gemacht um eine Fortsetzung zu vermeiden. Was meint ihr?

Story-Samstag 10: Der Spiegel zum Eislandschaft Teil 1

Endlich komme ich mal dazu was zu dem Story-Samstag zu schreiben. Das Thema war so spannend, aber ich konnte meine Ideen wegen der Grippe nicht aufschreiben. Gerade mal eine Seite habe ich geschafft, aber ich befürchte ja eher, dass es ein Zweiteiler wird. Mal sehen … Das Thema hat einfach zu viel Potential, dass es schade wäre es abzukürzen.

storysamstag
Der Spiegel zur Eislandschaft Teil 1

“Hey! Hey, du da! Hey, ich rede mit dir!“, rief eine Stimme quer durch mein Zimmer.Ich fur aus dem Schlaf hoch. Woher war diese Stimme gekommen? Träumte ich noch?
“Hey! Ich bin hier! Ich habe nicht ewig Zeit!“, machte sich besagte Stimme erneut bemerkbar.
Mein Blick wanderte durch mein Zimmer und blieb an meinem Spiegel hängen. Den wunderschönen Spiegel, den ich auf dem Flohmarkt aufgegabelt hatte. Er war mir sofort ins Auge gestochen, weil er mit lauter Schneeflocken verziert war. Seitdem hing er an meiner Wand und ich sah jeden Morgen mein Gesicht darin. Gesprochen hatte der Spiegel allerdings noch nie mit mir. Natürlich nicht. Spiegel konnten schließlich nicht sprechen. Doch als ich nun verschlafen wie ich war vor den Spiegel trat sah ich nicht mein Gesicht darin sondern das eines Wesens. Ich las viel Fantasy und liebte Märchen. Deswegen könnte ich schwören, dass ich in meinem Spiegel einen Kobold sah.
Ich versuchte ihn wegzublinzeln. Bestimmt träumte ich noch. Es gab weder Kobolde noch sprechende Spiegel.
Dennoch fragte ich ihn: „Wer bist du?“
“Ich bin Lork. Der persönliche Diener von Prinz Teirran“, antwortete der Kobold gelassen.
“Wer ist Prinz Teirran?“, wollte ich verwirrt wissen. „Kann ich nicht einfach aus diesem Traum aufwachen?“
“Der Prinz von der Eislandschaft. Der beste Prinz von ganz Elisiess. Die anderen kann man vergessen. Alles Weicheier“, ewiederte der Kobold stolz ohne auf meine letzte Bemerkung einzugehen.
“Und was hat das alles mit mir zu tun?“ Wieso wachte ich nicht auf? Nervende Kobolde waren nicht gerade mein Lieblingstraum.
“Du gehörst natürlich zu ihm. Der Spiegel hat dich erwählt. Also wirst du eine Prinzessin werden“,verkündete er.
“Sicher nicht in diesem Leben“, murmelte ich. „Kann ich jetzt bitte einfach aufwachen? Das ist doch total verrückt.“
“Du träumst nicht. Ich bin wirklich hier. Also, kommst du jetzt mit?“ Lork wirkte langsam genervt von mir.
“Wohin?“, fragte ich verwirrt.
“Zu Prinz Teirran natürlich.“ Lork verdrehte die Augen.
“Ja, klar“, höhnte ich. „Ich dachte, das hatten wir schon. Wie soll das überhaupt gehen?“
“So“, grinste der Kobold spitzbübisch und blitzschnell fuhr sein Arm aus dem Spiegel und schnappte sich mich und zog mich mit rein.
“Hey!“, beschwerte ich mich noch und dann fing sich schon alles an zu drehen und wirbelte herum bis ich im Schlafanzug mitten im Schnee lag. Na, toll, das war ja super. Wurde ich überhaupt gefragt ob ich das wollte?
“Du hast mich entführt“, fuhr ich den Kobold an. Immerhin fror ich nicht.
„Ich dachte, du träumst und weigerst dich zu glauben, dass du wach bist. Dann zählt das doch wohl nicht“, konterte der Kobold spitzbübisch. Na, der hatte nerven.
„Dann hast du mich eben im Traum entführt“, erwiederte ich. „Besser macht es das jetzt auch nicht.“
„Jetzt bist du sowieso einmal hier. Also hör auf zu meckern. Folg mir lieber. Es ist nicht weit.“
„Mit Barfuß und in Schlafanzug?“, fragte ich entsetzt. „Soll ich erfrieren?“
„Frierst du etwa?“, fragte er mich.
„Äh, nein“, gab ich wiederwillig zu.
„Na, siehst du. Problem gelöst. Du gehörts eben hierher.“ Lork schien zufrieden und ohne auf eine Antwort meinerseits zu antworten ging er voraus.
Da ich sowieso schon mal hier war, wie er ja so schön erwähnt hatte, konnte ich mich auch genauso gut umsehen. Ich hatte sowieso nichts besseres zu tun ausser dem Kobold hinterherzulaufen.
Hier war alles voller Schnee und Eis, aber der lag nicht einfach nur langweilig herum sondern daraus waren lauter Eisskulpturen gebildet und den ein oder anderen Schneemann sah ich aus. Der Anblick lohnte sich schon. Das musste ich zugeben.
Ich hätte mich ja sofort verlaufen, aber Lork führte mich durch die Landschaft als kenne er sich bestens aus, was vermutlich auch der Fall war. Nach einer Weile sah ich in der Ferne etwas, das ein Palast hätte sein können. Es wirkte ziemlich verschnörkelt und mit vielen Ecken und Winkeln. Gerade ließ sich die Sonne blicken und verzauberte die Landschaft in eine glitzernde Masse.
„Ah, Garrold lässt sich doch noch dazu herab uns Sonne vorbei zu schicken. Wie nett“, meinte Lork gerade. „Das tut er jede Woche höchstens für ein paar Stunden mal. Geizkragen.“
„Wer ist Garrold?“, fragte ich. Ich hasste es, dass der Kobold annahm ich müsse schon alles wissen.
„Der Sonnenheer. Herrscher über alle Sonnen. Er verschimmt geradezu im Sonnenlicht, aber uns anderen gibt er kaum was ab. Verbrennen soll er. Ihr könnt froh sein, dass er wenigstens die Güte hat, die Sonne auf die Erde scheinen zu lassen.“ Offenbar hielt Lork nicht viel vom Sonnenheer. Na denn. Ich war froh über das bisschen Sonne. Ich würde mich bestimmt nicht beschweren.
Langsam kam der Palast immer näher und wirkte somit auch immer größer. Ausserdem wurde ich immer nervöser.
„Äh, Lork. Was machen wir, wenn wir dort ankommen, falls das unser Ziel ist?“, fragte ich den Kobold deswegen.
Er warf mir einen skeptischen Blick zu: „Erst mal würde ich sagen du gehst duschen und ziehst dich um. Danach wirst du natürlich Teirran kennen lernen.“
„Es gibt eine Dusche im Eispalast?“, fragte ich erstaunt.
„Nicht so wie du es dir vorstellst“, lachte er und das hörte sich gar nicht gut an.
Und dann kamen wir den Eispalast immer näher. Schließlich betraten wir ihn und und Lork führte mich auf mein Zimmer. Der Eispalast wirkte von innen nicht weniger beeindruckend als von außen. Lork ließ mich allein und holte ein Dienstmädchen, dass mir helfen sollte. Das wurde ja immer besser. Wo war ich hier nur gelandet? Ich ahnte böses ….

Fortsetzung folgt ….

Fortsetzung: Klick

Tja, es ist wieder passiert. Ein Fortsetzungsteil. Aber hier gings einfach nicht ohne. Das Thema hat einfach zu viel Potential. Selber Schuld.

Wölkchens Freitagsfragen Nr. 9

So, nun komm ich auch endlich mal zu Wölkchens Freitagsfragen. War ja heute den ganzen Tag unterwegs.

https://lesekasten.files.wordpress.com/2016/06/70e0c-woelkchensfreitagsfragen.jpg

Bücher-Frage:

1. Lässt Du Dich von Meinungen anderer Autoren beim Buchkauf beeinflussen, vor allem wenn es nicht Dein Genre ist?
(Frage von Tar Lucy)

Nein. Ich les oft die Meinungen der Autoren, les dann das Buch und denke mir, dass das aber nun gar nicht meine Ansicht ist, die der Autor oder die Autorin hatte. Meist lese ich es schon gar nicht mehr oder vergess es dann gleich wieder. Da verlasse ich mich lieber auf den Klappentext. Natürlich ist nicht immer so, aber ich verlasse mich da eher auf mein eigenes Gefühl in der Sache. Besonders wenn ich Bücher von den Autoren, die da stehen schon eh nicht so mag.

Aber es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel hatte ich mit einer Autorin persönlichen Schreibkontakt. Erst bei einer Leserunde und dann auch per Mail. Sie konnte meine Meinung bei Büchern irgendwann gut einschätzen und gerade auch meine Meinung zu ihren Büchern. Und sie hat mir selbst schon davon abzuraten andere Bücher von ihr zu lesen, da das was mir die ganze Zeit bei ihr nicht ganz gefiel auch in den anderen Büchern so sei. Würde sie mir zum Beispiel ein Buch, was sie gelesen hat ans Herz lesen würde ich vielleicht dazu greifen.

Private Frage:

  1. Was ist deine Lieblingseissorte?
  • (Frage von Corly)

Dann will ich sie heute auch beantworten. War übrigens heute erst Eis essen:

Kugeln (Mit Waffel): Vanille, Joghuart, Karamell und Waldmeister. Tolle Sorten, sehr lecker.

Gerade beim Joghuart war das nicht immer so. Ich bin erst auf den Geschmack gekommen als ich an der Amalfiküste in Amalfi (Italien) Joghuarteis zum ersten Mal probiert hab. Das war sonst nicht so mein Ding. Hat mich nie gereißt. Aber da war es wirklich einfach nur lecker.

In der Eisdiele: Kiwibecher, Himbeerbecher, Spaghettieis, Banensplit.

Wenn ich im Collusseum sitze kann man davon ausgehen, dass ich meist Kiwibecher oder Himberbecher bestellte. Heute wars allerdings Spaghettieis nach Ewigkeiten mal wieder.

Tag 2: 25.06.2015 Welches ist deine Lieblingseissorte?

Vanille und Waldmeister mochte ich schon immer total gern. Ich liebe das einfach. Soll ja Leute geben, die Vanille langweilig finden, aber ich mag es.

Joghuarteis hab ich 2013 in Amalfi/ Italien für mich entdeckt. Allerdings hab ich auch seitdem nicht mehr so gutes Joghuarteis wie in Amalfi gehabt.

Caramel liebe ich auch einfach. Auch in Schokolade oder Pudding. Aber Carameleis ist auch toll.

Mangoeis mag ich auch total gern und viele andere Sorten, aber diese am liebsten.

Interessant find ich auch immer diese ausgefallenen Sorten wie Apfel, Kinderschokolade oder was es da alles gibt. Oft probier ich davon dann meist auch was.

So wenn ich in der Eisdiele was esse, mag ich am liebsten Kiwibecher, Spaghettieis und Himbeerbecher. Natürlich ist das am besten mit richtig frischen Obst. Das ess ich da so am Meisten.

Beim Eis am Stil mag ich auch am liebsten Waldmeister oder Weiße Schokoladeneis.

Ich liebe Eis einfach. Besonders an heißen Sommertagen.