Freitagsfüller 318 Von Serien, Pizza und Eis

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

  1. Manchmal suche ich  einfach nur Ruhe. Wo ist sie geblieben?.

  2. Vanille- und Joghuarteis sind mein Lieblingseis.

  3. Ich höre gerne mal im Auto Musik, aber sonst selten. Ich habs lieber still und denke nach.

  4. Positiv ist, dass ich mal wieder neue Serien gucke; negativ ist, dass ich nicht richtig zur Ruhe komme.

  5. Beim Italiener esse ich total gerne Pizza oder Nudeln, aber ich war jetzt schon länger nicht mehr bei einem.

6.  Ich mag all das Grün der Wälder und viel Sonne, denn das bedeutet für mich Sommer.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, es hoffentlich ruhig angehen zu lassen und Sonntag möchte ich eventuell zum Schützenfest und meinen Neffen spielen zu lassen, aber das weiß ich noch nicht genau!

 

Und wie würdet ihr heute antworten?

Freitagsfüller 308: Von Nachrichten, Fotos und Eis

Heute gibts wieder einen Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

1.  Sie kommen zu Ostern mal wieder zu uns, die Familie.. Hoffe ich zumindest, dass das klappt. 

2.  Ich bin unruhig seit Beginn des Krieges und es kommen ständig neue Nachrichten rein, die beunruhigend sind.

3.  Ich sollte mal wieder ein wenig abfotografieren. Auch das ist mein neues Projekt.

4.    Man sieht schon die ersten Frühlingsblumen .

5.   Das erste Eis hatte ich noch nicht in der Eisdiele. Haben die überhaupt schon offen.

  1.   Meine Fotos zu speichern werde ich so oft es geht fortsetzen.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, spazieren zu gehen und Sonntag möchte ich einfach entspannen!

Und wie würdet ihr heute antworten?

Buchrückblick: September 2021

Bestes Buch:

Schwächstes Buch:


Seitenzahlen: 2621 S.

Bücheranzahl: 7 Bücher

Genre:

Jugendbuch:

Roman:

Young Adoult:

Themen:

Der Geist an meiner Seite:

Schule, Mobbing, Verlust

Der Wind singt unser Lied:

Familie, Reisen, Heimat

Kissing in The Rain

Familie, Hochzeit, Arbeit

Die kleine Eismanufaktur in Amalfi

Eis, Italien, Urlaub

Jedes Jahr im Juni

Missbrauch, Freundschaft, Familie

Trust my Heart

Sorgerecht, Verlust, Liebe

Lieblingscharaktere:

männlich:

Benjamin Passmore/ Unheimlich verliebt
Mads/ Der Wind singt unser Lied
Lucas Cabral/ Unheimlich verliebt
Felix/ Trust my heart
Mario/ Kleine Eismanufaktur in Amalfi
Christian/ Der Wind singt unser Lied
Andy/ Der Wind singt unser Lied
Justin/ Kissing in the Rain
Grant/ Trust my heart
Cassies Vater/ Der Geist an meiner Seite
Sal/ kleine Eismanufaktur in Amalfi
Lovis/ Der Wind singt unser Lied
Bernado/ Kleine Eismanufaktur in Amalfi
Andrea/ Kleine Eismanufaktur in Amfalfi
Jean/ Jedes Jahr im Juni
Lars/ Der Wind singt unser Lied
Fox/ Jedes Jahr im Juni
Gerd/ Der Wind singt unser Lied

weiblich:

Sophie/ Trust my heart
Zoey Passmore/ Unheimlich verliebt
Nina Passmore/ Unheimlich verliebt
Livia Luciabello/ Kleine Eismanufaktur in Amalfi
May/ Trust my heart
Riley/ Trust  my heart
Josephine/ Trust my heart
Carolina/ Kleine Eismanufaktur in Amalfi
Amanda/ Jedes Jahr im Juni
Diletta/ Kleine Eismanufaktur in Amalfi
Bernice/ Kissing in the Rain

Reihenfolge


Roberta Grgorio – Die kleine Eismanufaktur in Amalfi

Story: 1 +

Livia hat in Amalfi eine Eismanufaktur. Allerdings arbeitet sie zu viel um wirklich zu leben. Doch eines Abends lernt sie Mario kennen und verliebt sich sofort in ihn. Doch was verbirgt er vor ihr?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Livia Lucibello: 1 +

Livia mochte ich ziemlich gerne. Sie war schon eine Liebe und sehr einfühlsam. Es war toll wie sie mit ihren Mitmenschen umging und sich um sie sorgte. Auch wie sie mit Mario umging fand ich toll. Nur wie sie dann am Ende rum zickte fand ich nicht gut. Das war mir zu klischeehaft und schien auch gar nicht so zu ihr zu passen. Verletzt sein hin oder her.

Mario: 1 +(+)

Den mochte ich ja von Anfang an ziemlich gerne. Er war so ein lieber und so fürsorglich und aufmerksam. Aber seine abwesende Art und das er nichts von seiner Situation erzählt hat fand ich gut. So wurde ich selbst misstrauisch. Auch wenn ich die eigentlich kannte.

Diletta: 1 +

Ich fand sie schon sehr sympathisch. Nur manchmal auch recht aufdringlich, wenn sie was will, was ihr recht passt in Sachen Rino. Aber sonst war sie eine Liebe und eine gute Freundin.

Carolina: 1 + (+)

Ich mochte sie so gerne. Sie war so eine Liebe und eine tolle Freundin. Irgendwie hat sie mich immer an die Carolina aus Fantaghiro erinnert. Vermutlich wegen den Namen, aber auch ihre Herzlichkeit erinnerte an sie.

Filippa: 1 (+)

So ganz warm wurde ich mit ihr nicht. Sie war mir etwas zu steif, auch wenn sie gute Ansätze hatte. Etwas zu gewollt, ich kann, will aber nicht. Einerseits verständlich, aber andererseits auch komisch, warum gerade jetzt.

Andrea: 1 +(+)

Er war überraschend sympathisch. Er war so aufmerksam und lieb. Und auch so fürsorglich. Eine sehr angenehme Überraschung, der mich auch überraschend interessiert hat.

Donato: 1 (+)

Der wirkte auch ganz sympathisch. Er schien ein guter Freund zu sein. So viel bekam man von ihm aber gar nicht mit.

Antoinetta: 1

Die war zwar nicht direkt richtig unsympathisch, aber auch nicht richtig angenehm. Nur hätte ich sie nicht gebraucht. Ich fand sie eher störend, weil von Anfang an klar war, worauf das mit ihr hinauslaufen würde. Es passte einfach nicht.  Sie war für mich einfach überflüssig und gab viel zu viel Wert auf die Worte ihrer Mutter.

Antoinettas Mutter: 3 –

Die fand ich auch total schrecklich. Sie war so hochnäsig und verhielt sich immer als wäre sie was besseres und wüsste sowieso alles besser. Ich hätte sie nicht gebraucht.

Bernado: 1 +

Er wirkte ganz sympathisch. Leider wurde er durch die Sache mit Carolina immer nicht wirklich wahr genommen. Deswegen kann ich wenig zu ihm sagen.

Ezio: 1 (+)

Der wirkte auch ganz sympathisch. Allerdings kam er wenig vor und ich kann wenig zu ihm sagen.

Sal: 1 +

Der wirkte ja ganz süß. Ich fand seine herzliche Art sehr erfrischend. Aber so viel kam er auch nicht vor.

Patrizia: 1 (-)

Ich fand sie dann doch eher anstrengend. So neugierig und es sollte wohl witzig sein, kam bei mir aber nicht ganz so an.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 +

Livia und Mario: 1 +

Eigentlich mochte ich sie ziemlich gerne zusammen. Sie waren schon ein Süßes Paar und es war schön wie es gleich zwischen ihnen knisterte. Sie passten auch gut zusammen und es war einfach diese Anziehungskraft, die da war. Leider überschattete Marios Geheimnis alles und daraus wurde mir am Ende noch mal zu viel Drama gemacht. Auch Livias Verhalten konnte ich nicht ganz verstehen. Da war sie ja total nachtragend, was gar nicht zu ihr passte. Dabei war es zwar unschön, dass er ihr das verschwiegen hat, aber im Grunde war das ja auch nicht viel mehr. Echt schade, dass das dann doch ein wenig ausgezehrt wurde.

Besondere Ideen: 1 ++

Das war ja das mit dem Eis als Hauptthema und das fand ich auch wirklich gut gemacht. Das war sehr liebevoll und süß umgesetzt. Auch Amalfi als Handlungsort ist eine besondere Idee. Ich war ja schon selbst dort.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auf jeden Fall da, denn ich habe schon mit Livia und Mario und Livias Freundinnen mitgefiebert. Teilweise war es auch sehr süß und romantisch, aber gegen Ende noch mal nervig.

Störfaktor: 1 (+)

Das war schon ein wenig was. Ich fand Antionella, ihre Mutter und die Ausgangssituation hätte man getrost weg lassen können. Auch das Drama am Ende hätte ich nicht gebraucht und wie Livia danach war. Das war dann doch noch etwas nervig.

Fazit: 1 +(+)

Ich mochte das Buch schon sehr gerne. Es war eine süße Geschichte über Eis, die Liebe, den Sommer und Amalfi. Es ist eine recht leichte Lektüre mit viel Gefühl und Liebe. Aber das Drama hätte ich nicht gebraucht.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Wochenrückblick 12

Heute gibts wieder diesen Wochenrückblick und ich bin mit dabei.

denke ich: ich hab viel zu viel im Kopf

mag ich: Bücher zu durchstöbern

mag ich nicht: keine Ruhe zu finden

fühle ich: immer noch erschlagen

trage ich: dünne Hose und bequemen Pulli

brauche ich: mehr Zeit ohne nachzudenken oder Termine

höre ich: PC rauschen

mache ich: schreiben

lese ich: Roberta Gregorio – Die kleine Eismanufaktur in Amalfi

trinke ich: Wasser

vermisse ich: das schöne Wetter

schaue ich: gerade die 3. Staffel Downton Abbey beendet

träume ich: eine Welt ohne Termine und Druck

Und wie würdet ihr heute antworten?

Freitagsfüller 251: Von Kommunion, Kiwis und The Royals

Heute gibts wieder einen Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

1.  Die Fußball EM  wird dieses Jahr wohl weitgehend an mir vorbei gehen, ausser was man im Radio mitbekommt. Ich habe zu wenig Zeit und ein zu straffes Serienprogramm um da auch noch intensiv die Spiele zu gucken. Wären bei mir sowieso nur die Deutschland Spiele. Und kommt nicht auch vieles auf Magenta TV, was man sowieso nicht gucken kann oder hat sich das inzwischen geändert?

2. Mein Herz schwankt zwischen richtig gut und ziemlich strange und komisch, wenn ich an die Serie The Royals denke. Ich bin da echt zwiegespalten, kann aber auch nicht aufhören es zu gucken, da es schon irgendwie gut ist und packend und ich die Schauspieler so mag.

3.  Mein Lieblingseis ist unter anderem Kiwi-Becher und Vanille-Eis.

4.  ____ , so würde mein Leben als Fernsehserie heißen.

Da passe ich heute mal. Fällt mir nichts ein.

5.   Du merkst dass du alt wirst, wenn du nicht mehr so viel abkannst.

6.   Bestimmt gibts da was, aber gerade fällt mir nichts ein, was damit enden könnte: eine gute Nachricht .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich noch ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, die Kommunion meiner Nichte zu feiern, so weit es geht und Sonntag möchte ich eigentlich noch mal abschalten, denn das brauche ich ganz dringend. Mal sehen, ob es klappt!

Und wie würdet ihr heute antworten?

Freitagsfüller 250: Von Leute treffen, Normalität und One Tree Hill

Heute ist wieder ein Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

1.  Bei Magnum fällt mir Eis ein. Ist schon lecker, hatte ich aber lange nicht mehr.

2.  Momentan sind Treffen mit mehreren Leuten auf einmal ja schon irgendwie spektakulär.

3.  Ich verstehe nicht wieso man gleich wieder so heftig lockern muss. Gerade, wenn die Zahlen niedrig sind. Man kann doch auch erstmal langsam anfangen.

4.  Die ersten zwei Staffeln Beastmaster waren relativ zeitlos. Die dritte ist irgendwie anders. Jedenfalls der Anfang.

5.  Das Gefühl von Normalität ist in den letzten zwei Wochen zumindest ein wenig wieder gekehrt.

6.  Manche Serien und Filme wie One Tree Hill sind wie für mich gemacht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend mit lesen und schreiben, morgen habe ich geplant, zu putzen und Sonntag möchte ich einfach entspannen !

Und wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

Freitagsfüller 198: Vom Internet, Zetteln und Rhababar

Heute gibts wieder den Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

Freitagsfüller

  1.  Ich warte auf bessere Internetverbindung. Es hakt schon wieder immer mal wieder.

2.  Bei meinen Bücherlisten bin ich sehr sorgfältig.

  1.  Drei Dinge auf meinem Tisch: Lap Top, Zettelkasten, Glas mit Wasser.

  2.  Viele werden jetzt einfach zu übermütig.

  3. Was macht eigentlich das Internet schon wieder.

  4.  Eis mag ich sehr gerne mit Rhabarber.

  5. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, zu putzen (mal sehen ob es diesmal was wird)  und Sonntag möchte ich einfach entspannen!

Und wie würdet ihr die Lücken füllen?

Writing Friday: Das Eisdate

Und wieder gibts einen Writing Friday von mir mit einer neuen Geschichte. Und  das ist sie.

Das Eisdate

Ich ging seit Jahren im Sommer in dieser Eisdiele. Ich war hier praktisch bekannt. Es war jedes mal der selbe Kellner, der mich bediente. Sofern er da war. Wir redeten nie. Wir sahen uns nur an und dann ging er wieder. Zumindest war das bis jetzt so. Heute kam er ins Restaurante, obwohl er nicht arbeiten musste. Ich hatte mich schon gewundert, dass er mich heute nicht bedient hatte. Er steuerte direkt meinen Tisch an.
“Hey, darf ich mich setzten?“, fragte er mich.
Ich starrte ihn minutenlang nur an. Dann nickte ich benommen. „Ja klar.“
Er lachte. „Du guckst so als wäre ich ein Geist.“
“Ein bisschen wirkte es auch“, gab ich nervös zu.
“Stimmt. Da gebe ich dir recht. Aber ich dachte es wird an der Zeit, dass ich mich mal vorstelle. Ich bin Jamie. Und wie heißt du?“
“Ich bin Lydia“, stelle ich mich vor.
“Ein schöner Name. Hallo Lydia.“ Er schenkte mir eines seiner schönen Lächeln.
”Jamie aber auch.”
Jamie hieß er also. Das passte zu ihm. Er sah wirklich aus wie ein Jamie. Er war groß und wirkte sportlich. Seine dunklen kurze immer leicht struppig wirkenden Haare ließen ihn geheimnisvoll aussehen. Er trug ein verwaschenes weißes T-Shirt und Jeans. Seine grünen Augen strahlten. Irgendwie erinnerte er mich ein wenig an einen Mann aus einem Manga.
“Schön, dasss wir uns endlich mal kennen lernen“, fand er.
“Finde ich auch.“
“Und was machst du, wenn du nicht gerade hier in der Eisdiele sitzt?“, erkundigte er sich dann.
“Oh.“ Damit hätte ich rechen müssen, aber ich fühlte mich doch etwas überrumpelt. „Nichts besonderes. Das übliche halt. Mit Freunden treffen, ins Kino gehen und so.“
“Ach, das sind doch nur die normalen Dinge, die alle machen“, winkte Jamie ab. „Ich meine die Hobbys, die man macht, wenn man alleine ist.“
“Ach so.“ Das war ja noch schwieriger. Aber ich dachte ernsthaft darüber nach. „Ich lese gerne und ich male gerne.“
“Das klingt gut. Malen ist ja irgendwie kreativ“, fand er. „Das gefällt mir.“
“Und was ist mit dir?“, fragte ich nur.
“Ich werkel gerne überall rum“, erzählte er. „Autos, Geräte, Holz. Egal was.“
“Klingt interessant“, fand ich.
“Bei dir aber auch. Und jetzt bist du nicht mehr die geheimnisvolle Prinzessin, die du für mich immer warst“, meinte er.
“Ich war doch nie eine geheimnisvolle Prinzessin“, wunderte ich mich. „Du hast mich nur einfach nicht gekannt. Das tust du übrigens immer noch kaum.“
“Da hast du recht, aber was nicht ist kann ja noch werden“, gab er zu.
Ich grinste nur. Er war süß. Das musste ich ihn lassen.
“Solange du kein Prinz bist, der sich plötzlich in einen Frosch verwandelt ist alles okay“, meinte ich nur.
“Und wenn es so wäre? Wäre es so schlimm?“, fragte er nur grinsend.
Ich rollte mit den Augen und antwortete nicht. Er lachte.

Er war kein Prinz, aber das war auch gut so. Wir unternahmen in nächster Zeit sehr viel zusammen und lernten uns kennen. Wir gingen ins Kino, essen und spazieren und genossen unsere gemeinsame Zeit. Ich ging immer noch regelmäßig in die Eisdiele. Wir kamen zusammen. Das war noch so süß, dass ich es vielleicht erzählen sollte.

An dem Abend waren wir verabredet gewesen. Wie so oft in letzter Zeit. Er war mir immer mehr ans Herz gewachsen. Er war lustig und entspannt und lieb. Ich verbrachte gerne Zeit mit ihm zusammen.
An diesem Abend wollte er mit mir etwas aufregendes machen. Das war nicht unbedingt mein Ding. Ich hatte keine Ahnung, was das sein sollte. Ich wusste nicht ob ich gespannt oder eher vorsichtig sein sollte.
Er holte mich vorbildlich bei mir zu Hause ab. Meine Eltern lernten ihn somit auch kennen. Sie mochten ihn auf Anhieb. Kein Wunder. Er war einfach jemand, den man mögen musste. Anschließend fuhren wir zusammen in seinem Auto durch die Straßen.
“Wo fahren wir hin?“, wollte ich wissen.
“Das wirst du schon sehen“, grinste er.
Ich seufzte nur. Das sagte mir jetzt auch nicht mehr. Aber ich konnte mich sicher darauf freuen. Jamie würde doch nichts machen, was so gar nicht meins war, oder? Allerdings kannte er mich auch noch nicht besonders gut.
Doch er überraschte mich nicht zum ersten mal. Wir fuhren aus der Stadt hinaus. Wo es wohl hinging? Ausserhalb der Stadt befand sich ein Rummel. Ein Rummel. Das war ja cool. Davon hatte ich noch gar nichts mitbekommen.
“Magst du Rummel?“, fragte mich Jamie nun.
“Ich liebe Rummel“, antwortete ich strahlend.
“Dann hatte ich ja den richtigen Riecher“, meinte Jamie zufrieden.
“Sieht so aus.“
Jamie wirkte sehr zufrieden und so gingen wir über den Rummel. Es war so schön bunt und vielseitig. Es gab so viel zu sehen. Stände mit allen möglichen Kram, eine Hütte mit einer Wahrsagerin drin, Süßigkeiten, Essen, Eis, Menschen.
“Hier gibt’s auch Eis“, bemerkte Jamie als könne er ein wenig meine Gedanken lesen.
“Ja, tut es“, grinste ich.
“Dann lass uns mal eins holen oder was meinst du?“, fragte er.
“Gerne“, strahlte ich. „Du weißt ja. Ich stehe auf Eis.“
“Ich hoffe auch noch auf andere Dinge“, muremelte er zweideutig und ich grinste.
Dann gingen wir zum Eisstand. Es gab nicht so viele Sorten zur Auswahl. Das enttäuschte uns schon ein wenig. Dennoch schmeckte es uns. Wir schlenderten weiter über den Rummel und unterhielten uns. Es wurde richtig schön.
“Wollen wir ins Riesenrad?“, fragte er mich schließlich.
“Au ja. Das wird toll!“ Ich freute mich wie ein kleines Kind und er lachte über mich. Und dann saßen wir im Riesenrad.
Es war so toll. Ich liebte es so sehr. Der Ausblick war fantastisch. Wir fuhren ein paar Runden. Wir saßen dicht nebeneinander und ich fühlte seine Nähe. Er hielt sogar meine Hand. Und dann kamen sich unsere Münder automatisch immer näher. Und dann berührten sich unsere Münder und alles um uns explodierte. Wir bekamen es gar nicht richtig mit. Wir waren zu sehr mit uns beschäftigt. Erst als das Feuerwerk fast zu Ende war lösten wir uns wieder voneinander.
“Wir haben das Feuerwerk verpasst“, bemerkte Jamie und klang beinahe enttäuscht.
“Dafür hatten wir was besseres“, tröstete ich ihn.
Er grinste mich an. „Das stimmt.“
Und dann küsste er mich wieder. Der Kuss war so intensiv und schön. Wir bekamen gar nichts mehr um uns herum mit bis das Riesenrad anhielt. Dann stiegen wir aus und ab da waren wir zusammen.

Das war die Geschichte wie wir zuammen kamen. Und seitdem waren wir zusammen. Wir verbrachten so viel Zeit miteinander wie möglich. Wir waren glücklich zusammen und aßen immer noch viel Eis. Wir erinnerten uns gerne an unsere Anfangszeit in der Eisdiele zurück und freuten uns darüber dort alten Freunden zu begegnen, wenn wir dort waren.

Ende

 

Und was sagt ihr?

Writing Friday 13: Die Erdbeerfee

Ich habe noch eine Writing Friday Geschichte geschafft. Auch wenn sie etwas kürzer wird.

Die Erdbeerfee

Henriette war eine ganz einfache Fee. Was jedoch niemand wusste, war, dass sie total auf Erdbeereis stand. Eis bekamen aber nur die Schlossfeen. Nicht das gemeine Volk. Überhaupt waren Erdbeeren sehr schwer zu kriegen. Sie blühten nur im Schlossgarten.  Henriette wünschte sich nichts sehnlicher als Erdbeereis zu kriegen, aber das war unmöglich. Jedes Jahr schieb sie auf ihren Wunschzettel für den Weihnachtsmann nur Erdbeereis und jedes mal bekam sie es nicht. Nicht mal der Weihnachtsmann kam daran. Die Enttäuschung war immer groß. Sie setzte sich jeden Tag zwei Stunden in den Schlosspark, denn so war sie ihren heißgeliebten Erdbeeren wenigstens nahe. Hier gingen manchmal schlichte Feen spazieren, aber sie beachteten mich nicht bis sich eines Tages ein Feenjunge neben mich setzte.
„Wer bist du?“, fragte er neugierieg.
„Ich bin Henriette. Und du?“
„Dustin“, antwortete er.
„Du bist der Prinz“, staunte Henriette. Wie konnte es sein, dass ausgerechnet der Prinz sich neben sie setzte?
„Ganz genau“, nickte er. „Bist du denn keine adelige Fee?“
„Nein, ich wohne im Dorf.“
„Du wirkst traurig“, bemerkte er nur.
„Ist nicht so wichtig“, winkte Henriette ab.
„Doch ist es“, beharrte Dustin nur. „Was ist los?“
„Ach, das ist lächerlich. “ Henriette war ihr sehnlichster Wunsch plötzlich peinlich. So wichtig war Erdbeereis nun doch nicht.
„Doch, sag es mir bitte“, bat Dustin mich hartnäckig. „Vielleicht kann ich helfen.“
„Ach, das ist wirklich albern. Es hat was mit Erdbeeren zu tun.“
„Auch wenn es mit Erdbeeren zu tun hat interessiert es mich“, versicherte er mir.
Ich seufzte und gab nach. „Ich wünsche mir jedes Jahr zu Weihnachten Erdbeereis und bekomme nie welches.“
Dustin lachte. Lachte er mich aus? „Dann ist der Weihnachtsmann aber böse. Erdbeeren gibt es doch genug.“
„Die sind nur für die Schhlossbewohner“, erklärte ich ihm. „Dorfbewohner gelangen nicht ohne weiteres an Erdbeereis.“
„Oh!“, machte er nur. „Und woher weißt du dann wie es schmeckt? Vielleicht magst du es ja gar nicht.“
„Ich habe einmal welches probiert. Ganz wenig nur. Zu Ehren eines Geburtstags eines Schlossbewohners wurde in den Straßen ein Eiswagen aufgestellt. Erdbeereis schmeckt himmlisch.“
„Na, wenn das so ist habe ich eine Idee.“ Dustin grinste spitzbübisch. „Wir müssten in der Kcühe noch etwas da haben. Wir könnten einfach in die Küche gehen.“
„Nein, das geht doch nicht. Das steht mir nicht zu.“ Henriette sah ihn entsetzt an.
„Das geht schon in Orndung“, versicherte er ihr. „Ich bin hier ja schließlich zu Hause und du bist mein Gast.“
Henriette zögerte nur kurz. Dann folgte sie Dustin in das Schloss. Sie sollte es nicht bereuen. Denn von nun an besuchte sie Dustin regelmäßig und freundete sich mit ihm an. Aus Freundschaft wurde Liebe und eines Tages hielt er um ihre Hand an. Sie konnte gar nicht anders als Ja zu sagen. Ihr Herz gehörte ihm bereits und so konnte sie ihre Familie mit Erdbeeren versorgen. Natürlich gab es auch auf ihrer Hochzeit ganz viele Erdbeeren.
Als sie nachts zusammen im Bett lagen fragte Dustin sie: „Bist du sicher, dass du mich nicht nur wegen der Erdbeeren geheiratet hast?“
„Dustin, ich liebe dich. Ob mit oder ohne Erdbeeren. Ich habe mich von Anfang an in dich verliebt.“
Er wirkte erleichtert und lächelte und von da an begann die glücklichste Zeit in ihrem Leben. All ihre Kinder und Kindeskinder hatten ebenfalls eine Schwäche für Erdbeeren wie Henriette.

Und wenn sie nicht gestorben sind regnete es immer noch Erdbeeren vom Himmel und solange konnten Henriette und Dustin glücklich sein, dennn wer weiß ob sie sich ohne die Erdbeeren überhaupt kennen gelernt hätten ….

 

So, die Geschichte ist mir spontan gestern Abend eingefallen als ich mir die Idee noch mal durchgelesen habe. Hat auch lange gedauert. Ich habe sie extra kurz gemacht um eine Fortsetzung zu vermeiden. Was meint ihr?