Lesetagebuch: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz 3 Die Rache der Feen

Mein Lesetagebuch wird wirklich vernachlässigt. Das muss ich dringend ändern.  Schließlich lese ich schon seit Freitag Plötzlich Prinz.

Aktuell bin ich auf S. 182 gelandet. Ich find es nett und überwiegend auch packend, aber irgendwie kann ich mich gerade nicht so richtig drauf konzentrieren und irgendwie fehlt da auch noch der letzte Schliff.

Am Anfang brauchte ich etwas um rein zu kommen und mich erst mal dran zu erinnern, was im letzten Teil passiert war, aber es gab schon auch noch Rückblicke, was dafür sehr hilfreich war.

Jetzt bin ich wieder drin und eins kommt nach dem anderen. Sie suchen Keirran und das Keirran so abdreht find ich gerade nicht so gut.

Wen ich hier richtig gern mag ist Kenzie. Sie ist stark und weiß was sie will und weiß sich durchzusetzen. Das gefällt mir. Razor gefällt mir auch wieder sehr gut. Der ist einfach nur süß. Und Grimalkin natürlich, auch wenn er nur wenig vorkam.

Die Vergessenen sind glaub ich nicht ganz meins, aber ich bin trotzdem gespannt wie das Abenteuer im Nimmernie jetzt weiter geht.

Sara Shepard – Lying Game 6 Und du musst gehen

Und du musst gehen

„Habt ihr früher auch daran gelglaubt,
was die M&M-Farben zu bedeuten haben?“, fragte sie schüchtern.
Ethan lgete den Kopf schief. „Wie bitte?“
„Ach, du weißt schon, diese Kindergartengeschichten?“
Sie nah ihm die Packung aus der Hand und holte ein paar M&Ms heraus.
„Orangefarbene bringen Glück“, sagte sie und hielt eines hoch.
„Das kann ich definitiv gebrauchen. „Sie schob es sich in den Mund.
„Gelbe verschenkt man an Leute, mit denen man nur befreundet sein will.“
Sie legte es angewidert in die Packung zurück.
„Rote sind Liebeserklärungen … Hier, das ist für dich.
Und grüne?“ Sie grinste ihn schelmisch an. “
Die gibt man jemanden, den man … aufregen will.“

Meine Meinung:

Story: 1 –

Emma sucht immer noch den Mörder ihrer Schwester. Sie spielt weiterhin Suttons Leben obwohl nach und nach rauskommt wer sie ist. Auch der Mörder wird entlarvt, doch wer ist es und wie reagieren Suttons Angehörigen auf Emma und ihr wahres Ich?

Meine eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Emma: 1

Hm, in der Serie mochte ich sie lieber. Hier wirkte sie mir oft zu ängstlich, schüchtern und so. Sie versuchte Sutton zu kopieren, schaffte es aber nicht wirklich gut. Die Serien-Emma hatte da viel mehr drauf. Ausserdem war diese Emma mir auch zu naiv und fiel zu oft auf Sachen rein. Ich mag sie, aber sie gefiel mir hier nicht so gut wie in der Serie. Sie haute mich nicht wirklich vom Hocker. Sie ließ sich zu sehr einschüchtern.

Sutton: 1

Sutton gefiel mir hier besser als in der Serie, aber sie war ja auch nicht wirklich da. Die Form von Sutton war für mich etwas seltsam. Aber sie war mir sympatischer, da sie nach und nach einsah was sie falsch gemacht hatte und einiges hätte sie ja auch noch berichtigt, wenn sie die Chance dazu hatte. Sie hatte schon vor dem Abend im Canyon gemerkt, dass sie vieles anders machen muss und ehrlicher sein will. Das hat mir sehr gefallen.

Ethan: 1 –

Wie soll ich ihn beschreiben ohne zu spoilern? Seine Geheimnisse machen ihn mehr als unsympatisch, aber sonst wirkt er die meiste Zeit lieb und sympatisch. Nur dass die Auflösung zeigte, dass er vielen viel verheimlicht hat und das war schon teilweise wirklich krass. Mehr kann ich zu ihm nicht sagen, da ich sonst zu sehr aufs Ende eingehen müsste. Mir wäre es jedenfalls lieber gewesen, ich hätte nicht recht gehabt was ihn betrifft.

Thayer: 1 +

Er ist der einzige, der mich völlig überzeugen konnte. Obwohl er erst gefährlich wirkte war er doch lieb und süß und ich fand ihn gerade auch am Ende ganz toll und loyal. Obwohl er mit am meisten das Recht gehabt hätte misstrauisch zu sein. Allerdings hab ich das mit ihm und Sutton nie ganz verstanden. Aber vielleicht hat er auch die ganze Zeit die Sutton gekannt, die sie während der Aufklärung wurde. Vielleicht war sie zu ihm nicht so ätzend.

Laurel: 1 (+):

Das Plus in Klammern steht da, weil sie in diesem Teil echt toll war und Laurel super unterstützt hat, aber mir die Serien-Laurel teilweise in dieser Reihe auch gefehlt hat und ich sie echt furchtbar fand teilweise.

Madeleine und Char: 1

So gut auseinander halten kann man sie gar nicht. Einzeln kommen sie selten vor. Sie haben mich schon teilweise auch an die Charaktere erinnert, aber nicht so ganz. Teilweise waren sie mir einfach zu krass und gerade auch Madeleine hat mir im Schnitt nicht so gut gefallen wie in der Serie.

Lily und Gabby: 1 –

Auf die hätte ich auch gut verzichten können. Die gingen mir teilweise echt auf die nerven. Sie waren auch einfach zu albern und kindisch und kannten überhaupt keine Scham. Ich konnte mit denen im Schnitt wenig anfangen. Gut, dass es sie in der Serie nicht gab.

Mr. und Mrs. Mercer: 1

Auch sie gefielen mir nicht ganz so gut wie in der Serie. Auch hier in diesem Teil fand ich sie teilweise unafair gegenüber Emma. Auch wenn das was sie erfahren haben sicherlich ein Schock für sie war, aber trotzdem … Sie waren da einfach nur fies. Ich glaub in der Serie mochte ich sie im Schnitt auch lieber.

Oma Mercer: 1 –

Auch sie geffiel mir nicht so ganz. Teilweise fand ich sie schrecklich kalt. Am Ende war sie ganz okay, aber erst konnte ich sie nicht ganz verstehen.

Nisha: 1

Wurde hier nur am Rande erwähnt. Aber gut, sie war eigentlich eine ganz nette Person im Schnitt. Nur schade was dann mit ihr passierte.

Travis: 3 –

Den fand ich einfach nur furchtbar. Ich hatte eigentlich erwartet, dass mehr drin steckt in ihm als da war, aber da kam ja fast gar nichts mehr.

Quinlan: 3 –

Auch der war mir eher unsympatisch. Ausserdem ließ er sich von persönlichen Belangen beeinflussen. Sutton hatte er schon lange auf dem Kiker, also war ihm die Sache mit ihr gar nicht so wichtig und er verdächtigte sowieso automatisch sie mit allem was schief ging. Er hätte schon viel früher helfen können, wenn er nicht so engstirnig gewesen wäre.

Alex: 1

Sie kam ja nur ganz selten vor, aber dann mochte ich sie meist. Irgendwie witzig.

Garrett und Louisa: 1

Garrett war ja der Hauptverdächtige dieses Teils. Am Ende wurde er mir aber fast sympatisch. Louisas Geschichte ist krass, aber mich hätte mehr der Hintergrund interessiert und wieso Garrett eigentlich so fertig war deswegen. Klar ist sowas schlimm, aber das war mir einfach zu schwammig.

Pärchen und Liebesgeschichten: 1 –

Die, die es gab waren ganz süß, aber nichts davon war wirklich echt und deswegen für  mich wieder eher enttäuschend und Thayer und Sutton hab ich nie zusammen erlebt, deswegen konnte ich mit denen wenig anfangen als Paar.

Erzählerperspektive: 1 –

Die ist etwas verwirrend. Gerade am Anfang dachte ich, es wird aus Suttons und Emmas Sicht erzählt, aber am Ende klang es eher wie nur aus Suttons Sicht. Aber ich fand das etwas unglücklich gewählt. Konnte mich nicht ganz überzeugen.

Besondere Ideen: 1

Den Rollentausch der Zwillinge und die Lügenspiele würd ich da nennen. Das ist nicht alltäglich. Ich fand es ganz nett, aber man hätte mehr draus machen können meiner Meinung nach. Im Buch fand ich das etwas lahm.

Rührungsfaktor: 1

Am Ende war ich schon etwas gerührt, auch wenn die Beerdigung zu dick aufgetragen war, aber es war schon schön wie sich die Charkatere dann doch mal kennen lernten und aussprachen. Aber sonst war ich eher gelangweilt oder es interessierte mich nicht mehr so.

Parrallelen: 1

Ich kenne bisher nur diese Reihe der Autorin, aber die Serie zu der Reihe und deswegen kann ich Parrallelen beurteilen. In der Serie ist auch ganz viel anders und es ist weniger krass. Aber das Grundthema ist schon gleich und auch einige Aspekte, aber dennoch ziemlich anders. Mir hat die Serie deutlich besser gefallen.

Störfaktor: 1 –

Dass die Auflösung nicht noch mehr Haken hatte, die teilweise unsympatischen Charkatere und unsympaitschen Reaktionen, die nicht so krass hätten ausfallen müssen. Die teilweise krassen Charaktere und krassen Handlungen.

Auflösung: 2 –

Die Auflösung der einzelnen Teile fand ich zu einfach verstrickt. Man kann einzelne Personen anhand des gleichbleibenden Chemas schon generell ausschließen. Und auch die letztendliche Lösung hatte ich spätestens seit Ende des 5. Teils schon auf dem Schirm. Deswegen war mir auch klar, dass weitere Ausschlussmöglichkeiten in 6 eigentlich total unsinnig waren. Vielleicht hätte hier mehr auf die Auflösung des wahren Täters eingegangen werden können, statt wie es tatsächlich gelöst wurde. Wirklich  überzeugen konnte mich das nicht.

Fazit: 1 (2 -)

Die zwei Minus in Klammern ist die gesamte Reihenbewertung. Insgesamt fand ich diesen Teil wieder etwas besser. Wobei mich der Anfang fast kaum interessiert hat. Erst im letzten drittel als dann die Aufklärung kam wurde es wieder interessant. Allerdings hatte ich da noch ein paar Überraschungen erwartet, die aber komplett ausblieben. Einzig der Grund des Mordes war mir noch nicht ganz klar, aber auf das andere hätte man spätestens innerhalb des 6. Teils drauf kommen können. Ich hatte es sowieso schon am Ende von Teil 5 so geahnt. Die Hinweise waren doch mehr als eindeutig. Gerade auch nachdem was mit Nisha passierte. Das war doch schon sehr auffällig. Im Schnitt gefällt mir die Serie besser und es hätte alles etwas verzwickter sein können und die Charaktere sympatischer. Allerdings weiß ich jetzt immer noch nicht wer der Täter in der Serie war, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass es da jemand anderes war. Das past in der Serie einfach nicht mit diesem Charakter zusammen.

 

Sara Shepard – Lying Game 4 Wo ist nur mein Schatz geblieben?

Wo ist nur mein Schatz geblieben

„Was machst du denn hier?“, flüsterte Thayer. Bei Emmas Ankunft war er in seinem Zimmer gewesen und hatte die Tür geschlossen gehabt.
Er trug dunkelblaue Boxershorts und kein T-Shirt, und selbst die Dunkelheit konnte nicht verbergen, wie muskulös seine Schultern und sein Bauch waren. Emma wendete den Blick ab. „Äh, ich übernachte heute bei Mads.“
Mein Puls beschleunigte sich. Ich hätte alles für ein paar Minuten allein mit Thayer Vega und diesen Schultern gegeben.

Mein Beitrag:

Ich weiß nicht wirklich was ich von diesem Buch halten soll. Bis auf eine Sache kam nicht viel bei drum. Es gab nur zusätzlichen unnötigen Stress und Misstrauen.

Ethan und Emma mochte ich weiterhin ganz gern, aber irgendwie fehlt ihnen beiden etwas der Biss aus der Serie und Ethan wurde hier auch oft einfach untergraben.

Thayer ist für mich immer noch der interessanteste und beste Charkater im Buch. Kann aber auch daran liegen, dass ich bis zur letzten Folge der Serie ihn total gern mochte. Wobei Ethan mich ja auch nicht so recht im Buch überzeugen kann. Aber Thayer hat was und ich bin gespannt ob da noch mehr über ihn rauskommt.

Suttons Freundinnen wirken oft etwas blass und oberflächlich. Mads nervt manchmal wegen Thayer, aber sonst sind sie und Charlotte ganz okay. Die Twitter Zwillinge sind mir zu kindisch. Ich mag sie nicht so.

Laurel mochte ich hier immer noch nicht besonders. In der Serie war sie mein Liebling.

Die zwei Verdächtigen des Buches hab ich von Anfang an ausgeschlossen. Immerhin gibts noch weitere Bände und offenbar werden in jedem Band Verdächtige ausgeschlossen.

Mittlerweile hab ich einen neuen Verdacht und der gefällt mir gar nicht.

Die Serie hat mir eindeutig besser gefallen auch wenn hier manches ähnlich ist, aber vieles ist auch einfach ganz anders. Richtig überzeugen konnte mich dieser Teil jedenfalls nicht. Irgendwie wirkte der etwas lahm. Vielleicht les ich die Reihe jetzt auch endgültig auf E-Book weiter.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Buchzitate: Seventeen Moons

Hier hab ich sogar einige Buchzitate gesammelt. Ich war ganz überrascht, dass es so viele geworden sind.

1.) Sahne-Kummer-Torten (4 %)

Toll. Ich konnte es mir nur schwer vorstellen, dass mein Vater wieder nach Gatlin zurückkam und womöglich in seinen Entenschlafanzug durch die Stadt lief. Es gab schon genügend Verrücktes zwischen Amma und mir, das in den Sahne-Kummer-Torten steckte, die sie beinahe jeden Abend bei den Mathodisten ablieferte. Ich kannte mich mit Gefühlen nicht so gut aus mit Gefühlen, aber Ammas Gefühle waren alle in Kuchenteich eingeknetet und sie teilte sie mit niemanden. Sie verschenkte den Kuchen lieber.

2.) Naturgeborene mit Blödsinn im Kopf (7 %)

Eine Woche später schlenderten Link und ich über den Schulflur. Als der Gong ertönte, tauchte plötzlich Lena auf und umarmte mich. Ich freute mich unbändig und dachte, sie käme wieder in die Schule. Aber sie war eigentlich gar nicht da. Es war nur eine Art Projektion oder was auch immer Caster dazu sagen, wenn sie ihren Freund wie einen Vollidioten aussehen lassen. Link glaubte natürlich, ich wollte ihn umarmen, deshalb musste ich mir noch Tage später sein „Loverboy“ anhören.
„Du fehlts mir eben. Ist das so schlimm?“, war Lenas Kommentar.
Sie amüsierte sich darüber, aber ich wünschte mir allmählich, dass Gramma käme und sie zu Hausarrest verdonnerte, oder was man sonst mit Naturgeborenen machte, die nur Blödsinn im Kopf haben.

3.) Gatlin-Pfirsich (7 %)

„Ich dachte, alle Wassertürme sind gleich und sehen aus wie eine große weiße Spinne.“
„In Illinois gibt es einen, der aussieht wie eine Ketchup-Flasche.“
Sie lachte.
„Und einer sieht aus wie ein kleines Häuschen in luftiger Höhe.“
„Da möchte ich gerne wohnen. Einmal oben, würde ich nie mehr runterkommen.“ Sie legte sich auf das warme weiße Dach. „Ich finde, in Gatlin müsste es ein Pfirsich sein. Ein großer, alter Gatlin-Pfirsich.“

4.) Keksdose (8 %)
„Mitchell Wate, sag bloß, du hast Kuchen von jemand anderen gegessen. Du siehst aus, als wärst du in die Keksdose gefallen und hättest nicht mehr rausgefunden.“
Mein Vater sah Amma mit warmen Blick an. Sie hatte ihn großgezogen, und er wusste, dass ihre Neckereien genauso liebevoll waren wie eine Umarmung.

5.) Reden (9 %)

„Schon gut.“ Keine Ahunung, ob ich das ernst meinte, aber es war ihm deutlich anzusehen, wie erleichtert er war. Er schloss mich in die Arme und drückte mir einen Moment lang die Fäuste in den Rücken.
„Jetzt bin ich aber da. Wollen wir miteinander reden?“
„Worüber?“
„Über alles, was man wissen muss, wenn man eine Freundin hat.“
Es gab nichts, worüber ich weniger reden wollte.

6.) Trauriger Anblick (21 %)

„Ich bin müde, mehr nicht.“
Sie betrachtete das Durcheinander auf dem Fußboden. „Du siehst aus wie ein Fisch, der im Morast dümpelt. Unten in der Küche steht ein wunderbares Schweinekotlett und wartet darauf, gegessen zu werden. Ich weiß nicht, welcher Anblick trauriger ist, du oder das verschmähte Kottlett.“

7.) Ganz schön amerikanisch (22 %)

„Klar doch. Die hoch qualifizierte Geschichtsstudentin sortiert Bücher, während der ungebildete Faulpelz im Archiv arbeiten darf. Ganz schön amerikanisch.“ Liv verdrehte die Augen und hob eine Kiste Bücher hoch.

8.) Bibliothekarin (22 %)

„Wie ist sie denn?“
„So wie du.“
„Was stört dich daran? Hat sie Köpfchen? Oder sind es vielleicht ihre langen blonden Haare? Wie muss eine Bibliothekarin denn aussehen? Große Brille und graue Haare in einem Knoten? Ich dachte eigentlich, deine mutter und ich hätten dich eines besseren belehrt.“

9.) Bekannt machen (22 %)

„Liv wird nicht allzu lange hier sein und sie ist nicht viel älter als du. Ich dachte, du könntest ihr die Stadt zeigen und sie mit ein paar Leuten in eurem Alter bekannt machen.“
„Mit wem zum Beispiel? Link? Damit sein Wortschatz größer wird und bei ihr einige tausend Gehirnzellen absterben?

10.) Chinesisch lernen (22 %)

„Willst du mir nicht helfen?“
„Ich kann Olivia nicht so lange allein lassen, sonst ordnet sie die Bestände neu, und dann müssen wir alle chinesisch lernen.“

11.) Caroliner oder Carolina (24 %)

„Damit kann ich leben.“ Liv seufzte und zog den Rollwagen zur Tür. „Komm schon, Herkules. Ich helfe dir beim Aufladen. Wir können doch die Damen von Gatlin nicht auf …“ sie warf einen Blick auf einen Leihschein, “ … Caroliner Kuchendoktors Kochbuch warten lassen bist du so weit?“
„Carolina“, verbesserte ich sie automatisch.
„Hab ich doch gesagt.“

12.) Fremdenführer (24 %)

„Du bist ein grottenschlechter Fremdenführer.“
„Das ist eben Gatlin. Hier gibts nicht viel zu sehen.“ Ich schaute in den Rückspiegel. „Oder zumindest nicht viel, das ich dir zeigen möchte.“
„Was meinst du damit?“
„Ein guter Fremdenführer weiß, was er zeigt und was er besser nicht zeigt.“
„Ich muss mich korrigieren. Du bist ein grottenschlechter Fremdenirreführer.“

13.) Chinesische Mauer (24 %)

„Chips? Du meinst Fritten.“
„Egal, bei Wettschulden verstehe ich keinen Spass.“
Auf ihrer Seite des Tisches befanden sich schon Zwiebelringe, ein Cheesburger, Ketchup, Mayonäse udn mein gesüßter Tee. Ich wusste genau, welche Seite des Tisches meine und welche ihre war, denn Liv hatte mit Pommes eine Linie wie die Chinesische Mauer zwischen unsere Hälften gezogen.

14.) Zwiebel oder Kartoffel (25 %)

„Ach komm schon. Jeder hat Geheimnisse.“
„Nicht jeder“, log ich.
„Unter deinem Papier versteckt sich gar nichts?“
„Nö. Vielleicht noch mehr Papier.“ In gewisser Hinsicht wünschte ich mir sogar, dass es stimmte.
„Also bist du wie eine Zwiebel?“
„Nei, eher eine stinknormale, alte Kartoffel.“
Sie nahm ein Pommesstäbchen und betrachtete es. „Ethan Wate ist keine stinknormale, alte Kartfoffel. Sie, Sir, sind eine Fritte. Lächelnd schob sie sie sich in den Mund.

15.) Ovomaltine-Mädchen und Nesquik-Junge (25 %)

Ich lachte in mein Colaglas und der Inhalt spritzte auf mein verwachsenes Atari-T-Shirt. Das Ovomaltine-Mädchen trifft den Nesquik-Jungen. Ich hätte es am liebsten Link erzählt, aber er hätte garantiert die falschen Schlüsse gezogen.

16.) Baumwollenzuckerwatte (27 %)

Liv sah mich strafend an. „Hat er nicht? Das ist ja unerhört.“ Sie lachte und hakte sich bei uns beiden unter. „Kommt, Jungs, erklärt mir mal ganz genau, wie ihr aus dieser komischen Baumwolle Zuckerwartte macht.“

17.) Lollipops mit Überstunden (35 %)

„Kurz gesagt, Ridley hat sich wie Ridley benommen. Aber Lena hat sich auch wie Ridley benommen. Vielleicht haben die Lollipops Überstunden gemacht.“ Link wickelte ein Slim-Jim-Würstchen aus, eine Notration, die er immer bei sich hatte, deshalb bemerkte er meinen warnenden Blick nicht.

18.) Keinen blassen Schimmer (37 %)

Liv lächelte schuldbewusst. „Ich komme aus Kings Langley, und ich mag Ovomaltine wirklich sehr gern, aber seit ich in Gatlin bin, mag ich Nesquit lieber.“
Link sank auf das Bett, kopfschüttelnd. „Ihc hab keinen blassen Schimmer, wovon sie redet.“

19.) Noch ein Mädchen mit Notizbuch (38 %)

Liv dachte einen Moment lang nach, dann nahm sie ihr Notizbuch, das auf dem Bett lag. Sie kritzelte etwas hinein und klappte es wieder zu.
Großartig. Noch ein Mädchen mit Noitzbuch.

20.) Marian junior (39 %)

„Was jetzt?“, fragte ich Liv, die was Caster anging, mein Marian-Ersatz war. Ich hörte, wie sie in ihrem Notizbuch blätterte.
„Ich weiß nicht. Vielleicht musst du stärker drücken?“
„Steht das etwa nicht in deinem schlauen Notizbuch?“, fragte ich bissig.
„Soll ich über euch drüberklettern und es selbst mal versuchen?“, erwiderte Liv gereizt.
„Kinder, Kinder, immer mit der Ruhe“, mischte sich Link ein. „Ich stemme mich gegen Ethan, du stemmst dich gegen mich und Ethan stemmt sich gegen die Tür.“
„Brilliant“, sagte Liv trocken.
„Schulter an Schulter, MJ.“
„Wie bitte?“
„Marian junior. Du wolltest doch ein Abenteuer erleben. Hast du etwa eine bessere Idee?“

21.) Sarkasmus (40 %)

Link zog uns zu einem der Samtvorhänge an der Wand. „Ich kann mir nicht helfen, Leute, aber das war keine gute Idee von uns.“
„Wie bist du denn zu dieser schlauen Erkenntnis gekommen?“, sagte Liv, aber ich hatte jetzt keinen Sinn für Sarkasmus.

22.) Bekloppt genug (57 %)

„Bist du auch wirklich sicher?“ Ich wollte nicht der Grund sein, weswegen sie Marian verließ, jedenfalls nicht der einzige. Das redete ich mir ein, obwohl ich ganz genau wusste, dass es Blödsinn war.
„Kennst du noch jemanden, der bekloppt genug ist, einen sagenhaften Ort zu suchen, an dem eine skruepllose Übernatürlich den Mond der Berufung heraufbeschwören will?“ Lächelnd öffnete sie die Tür.
„Du wirst es nicht glauben, aber so jemanden kenne ich.“

23.) Herz und Böse Hexe (74 %)

Link starrte Ridley an. „Mann, jetzt bin ich platt.“
„Versprich dir nicht zu viel davon. Wenn wir Lena erst überredet haben umzukehren, bin ich wieder ganz ich selbst.“
„Das kann man nie wissen, Rid. Vielleicht schenkt dir der Zauberer ein Herz, wenn wir erst ein mal die böse Hexe getötet haben.“
Ridley wandte sich ab und bohrte ihre Absätze in die Erde. „Wie kommst du darauf, dass ich eines haben möchte?“

24.) Du weißt ja (79 %)

Liv schüttelte den Kopf. „Das ist der Punkt, an dem die Karte verstummt, fürchte ich. Weil wir am Ende angekommen sind. Wir haben den südlichsten Punkt erreicht, was danach kommt, ist nicht mehr verzeichnet. Terra incognita.“ Sie zuckte mit den Achseln. „Du weißt ja, hic dracones sunt.“
„Ja, klar kenne ich das.“ Ich hatte keinen Schimmer, wovon sie redete.

Und hier hör ich mal auf um nicht zu viel zu verraten. Aber es gibt noch etwa zwei bis drei weitere Zitate, die ich notiert hatte.

Kami Garcia und Margeret Stole – Seventeen Moons

Seventeen Moons

Eine Woche später schlenderten Link und ich über den Schulflur.
Als der Gong ertönte, tauchte plötzlich Lena auf und unmarmte mich.
Ich freute mcih unbändig darüber und dachte,
sie käme wieder in die Schule.
Aber sie war eigentlich gar nicht da.
Es war nur eine Art Projektion oder was auch immer Caster dazu sagen,
wenn sie ihren Freund wie einen Vollidioten aussehen lassen.
Link glaubte natürlich, ich wollte ihn umarmen,

deshalb musste ich mir noch Tage später sein „Loverboy“ anhören.
„Du fehlst mir eben. Ist das so schlimm?“, war Lenas Kommentar.
Sie amüsierte sich darüber, aber ich wünscht mir allmählich,
dass Gramma käme und sie zu Hausarrest verdonnerte,
oder was man sonst so mit Naturgeborenen machte,
die nur Blödsinn im Kopf haben.

Meine Meinung:

Der erste Teil gefiel mir ja nicht wirklich, weil es so anstrengend und nervig war. Dieser Teil gefiel mir überraschender Weise besser und ich hab so einige Zitate gesammelt.

Hilfreich war natürlich auch, dass Lena in diesem Teil nicht so präsent war. Ich fand es zwar nicht gut wie sie sich benahm, aber es störte mich nicht. Sie kam halt recht wenig vor. Oder zumindest nicht aktiv vor und das war auch ganz gut so. Sie interessierte mich nämlich nach wie vor von allen am wenigsten.

Dass Ethan nicht mehr so negativ von allem sprach war auch ziemlich hilfreich. So kam er gleich sympatischer rüber. Ich mochte ihn nämlich in diesem Teil sehr gern.

Auch Ridleys Wendung mochte ich sehr gern. Auch sie ist mir wieder sympatischer geworden.

Link mag ich auch nach wie vor, wobei ich aber noch nicht weiß, was ich von seiner Wendung halten soll.

Auf einen John Breed hätte ich verzichten können, auch Serafine find ich immer noch nicht so prickelnd. Abraham war interessant, aber auch gruselig irgendwie.

Macon mochte ich in diesem Teil sehr gern, geanu wie Amma und Ethans drei Tanten. Die Rolle seiner Mutter bei allem fand ich auch interessant.

Wen ich aber teilweise richtig gern hatte war Liv. Sie war teilweise total süß und ich musste bei ihren Kommentaren echt öfter lachen. Sie war ein schöner Neugewinn für das Buch.

Gut war auch, dass Emily, Savannah und die anderen Mädchen sowie ihre Mütter nicht allzu nervig rüber kam. Das bisschen negative Einstellung konnte ich durchaus verkraften.

Aber auch der Hintergrund war interessant und mir gefiel dieses Tunnelystem, dass zu den verschiedenen Orten führt. Ethans Kugel und das Buch und wie sich alles zusammen fügte gefiel mir auch ganz gut.

Hier ging es um mehr als nur nervige Leute und das fand ich sehr angenehm. Ich find das Buch immer noch nicht überragend, aber auch nicht mehr so schlecht wie erwartet. Tatsächlich hatte ich nämlich fast mit einem Flop gerechnet, der aber ausblieb. Gott sei Dank.

So kam ich gut mit dem Buch voran und bin durchaus bereit den nächsten Teil auch noch zu lesen. Es ist selten, dass mich ein Buch positiv überrascht, aber hier war es so.

Bewertung: 4/5 Punkten

Start – Zwischenstand: Seventeen Moons

Irgendwie bin ich noch gar nicht dazu gekommen in mein Lesetagebuch zu schreiben, da dieses Buch in einem anderen Forum eine Leserunde ist, aber jetzt hab ich mal Zeit dazu.

Ich hatte ja fast fest mit einem Flop gerechnet, aber so schlecht ist das Buch jetzt gar nicht. Vermutlich, weil Lena nicht so präsent ist. Die ist mir nämlich die meiste Zeit über ziemlich egal. Ich kann irgendwie nichts mit ihr anfangen.

Aber Ethan, Link und Liv mag ich sehr gern. Besonders Liv ist irgendwie süß. Meiner Meinung nach würde sie viel besser zu Ethan passen als Lena.

Sonst ist das hintergrundmäßige auch recht interessant. Das mit den vershiedenen Welten usw.  und wie man sie erreichen kann, hat was.

War der erste Teil ein ziemlicher Flop, find ich den zweiten also gar nicht so schlecht.

Ich hab jetzt übrigens etwa 70 % meines E-Books durch.

Buchzitate: MondSilberLicht

Hier kommen nun meine Buchzitate aus MondSilberLicht

1.) Familiengeheimnisse (Kapitel 1, S. 21)

„Ich bin Peter“, schubste sie mein ein Jahr älterer Cousin zur Seite, worauf sie ihn in den Rücken boxte. Er grinste nur. „Du bist also die verlorene Cousine“, sagte er schelmisch.
„Und du bist der Künstler“, erwiderte ich.
„Hat Mum schon alle Familiengeheimnisse verraten?“ Er machte ein erschrockenes Gesicht. „Ich hoffe, sie hat nur nette Sachen erzählt.“

2.) Paralysiertes Häschen (Kapitel 3, S. 41)

Eine Hand streckte sich mir entgegen. Ich griff danach, ließ mich hochziehen und schaute in Calums Gesicht. Aus der Nähe sah er noch makelloser aus. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, mein Mund wurde trocken. Das Blau seiner Augen brachte mich aus der Fassung. Sein Blick unter den gerunzelten Augenbrauen war, wie nicht anders zu erwarten, unfreundlich.
Ich konnte nichts anderes tun, als ihn wie ein paralysiertes Häschen anzustarren.

3.) Nervensäge (Kapitel 4, S. 44)

„Amelie, wir müssen los.“
Ich machte es mir im Schneidersitz auf ihrem Bett gemütlich. „Verschwinde“, knurrte sie.
„Ich bleibe hier sitzen, bis du aufstehst“, drohte ich.
Stöhnend rappelte sie sich auf und schaute mich wütend an.
„Wer hat dich Nervensäge ins Haus geholt?“

4.) Vergessene Sonne (Kapitel 4, S. 44)

„Ein bisschen Farbe würde dir so gut stehen“, nervte sie mich regelmäßig. „Das bringt deine Augen zur Geltung.“
„Ich warte lieber auf die Sonne“, erwiderte ich. Daruaf hoffte ich wenigstens. Leider schien die Sonne Schottland vergessen zu haben.

5.) Mit uns (Kapitel 6, S. 70)

Ihn amüsierte mein verunsicherter Blick, er lächelte mich an und sagte: „Ich glaube, du möchtest mit uns Tee trinken.“
„Ich war noch mit seinem „mit uns“ beschäftigt, da löste er sanft meine Hand, die sich an der Kette regelrecht festhielt, und zog mich in die geräumige Eingangshalle.
„Zerreiß sie nicht.“

6.) Montage (Kapitel 7, S. 83)

Ich hasste Montage, seit ich denken konnte. Wenn was Schlimmes in meinem Leben passiert war, dann garantiert an einem Montag. Meinen ersten Milchzahn hatte ich an einem Montag verloren und die Zahnfee hatte mnich vergessen. Ich war sicher gewesen, an jedem anderen Tag wäre sie gekommen. Meine Einschulung war an einem Montag gewesen und ich hatte anstatt einer lilafarbenen Schultüte eine grüne bekommenn. Ich hatte mir mit Elf mein Bein an einem Montag im Sportunterricht gebrochen. Selbst der Unfall meiner Mutter war an einem Montag gewesen.

7.) Zu früh (Kapitel 7, S. 85)

Ich trank den Tee, den Amelie mir hinstellte. Während ich die Tasse ausspülte, sah ich aus dem Fenster. MeinHerz machte einen kleinen Sprung, als ich Calum den Weg zum Haus kommen sah. Er war zu früh.
„Oh, oh“, meinte Amelie neben mir, „da kann es noch jemand nicht abwarten.“ Sie grinste schelmisch. „Viel Spass euch beiden.“

8.) Wie im Märchen (Kapitel 7, S. 87)

Wir hatten die Lichtung erreicht. Stille umhüllte mich wie ein seidenweiches Tuch. Der Wind, der leise in den hellgrünen Tannen raschelte, fuhr sanft über das Wasser, das in kleinen Wellen ans Ufer schlug.
Schweigend beobachtete Calum meine Gesicht, während ich alles betrachtete.
„Hab ich zu viel versprochen?“
Ich schüttelte den Kopf. „Man könnte glauben, dass winzige Feen zwischen den Bäumen vervorgeflattert kommen. Es sieht aus wie in einem Märchen, ein wunderschöner Ort.“

9.) Deshalb mag ich Rot (Kapitel 7, S. 90/ 91)

Ich hätte noch Stunden mit ihm im Wald verbringen können. Schnell sah ich weg, damit er mir meinen Wunsch nicht von den Augen ablesen konnte.
„Hattest du so viel Zeit?“
„Es hat mir großen Spaß gemacht“, antwortete er lächelnd auf meine Frage und ich merkte, wie meine Wangen zu glühen begannen.
„Deshalb mag ich Rot“, sagte er unvermittelt

10.) Ohnmacht (Kapitel Kapitel 7, S. 92)

„Wie war es? Erzöhle. Hat er versucht, dich zu küssen?“ Fragend zog sie ihre Augenbrauen hoch.
Abwesend antwortete ich: „Wie soll es gewesen sein? Wir haben Gitarre geübt.“
Küssen, was dachte sie? Da würde ich womöglich in Ohnmacht fallen, so wie ich auf seine kleinste Berührung reagierte.

11.) Keine Chance (Kapitel 8, S. 107)

„Du kannst ruhig zu den Männern gehen“, sagte ich.
„Keine Chance, ich bleibe, wo du bist. Du könntest versehentlich in die Spüle fallen.
„Sehr witzig.“
Er lächelte und wusste genau, dass ich ihm, wenn er mich so ansah, nicht lange böse sein konnte.

12.) Schottische Legenden (Kapitel 11, S. 149, 150)

Der Sternenhimmel breitete sich wie ein glitzerndes Tuch über dem See aus. Millionen Sterne leuchteten auf uns herunter. Der Fisch durftete köstlich über dem Feuer. Nach dem Essen erzählte uns Ethan aus seinem schier unerschöpflichen Vorrat an schottischen Legenden noch eine von Loch Ness.

13.) Betrunken (Kapitel 14, S. 197/ 198)

„Wir sind sehr, sehr unvorsichtig“, murmelte Calum mir zärtlich ins Ohr.
„Das ist mir egal“, gab ich leise zurück und mein Körper vibrierte in seiner Nähe mit ungeahnter Intensität.
„Du bist betrunken.“
Meine allzu deutliche Körpersprache amüsierte ihn.
„Man kann von einem halben Becher Punsch nicht betrunken werden“, protestierte ich schwach und wusste, dass er recht hatte.

14.) Der Plan (Kapitel 16, S. 223, 224)

„Hör auf damit“, versuchte ich noch mal zu protestieren“, so kann ich dir unmöglich böse sein.“
„Das ist der Plan.“
Er zog mich mit einem Ruck auf seinen Schoß, verschloss meinen Mund mit seinen Lippen und mein Widerstand schmolz dahin.

 

Irgendwie fiel es mir schwer hier wirklich gute Zitate zu finden. Die Autorin hat eine seltsame Schreibform/ Wortwahl find ich.

 

Buchzitate: Lying Game 3 Mein Herz ist rein

hier kommen meine Buchzitate von Lying Game 3. Sind diesmal nicht ganz so viele.

1.) Emma in der Titelrolle (S. 8, Prolog)

Ich war vor einem Monat gestorben, hing nun irgendwo zwischen dem Diesseits und den ewigen Jagdgründen fest und beobachtete, wie mein Leben mit Emma in der Titelrolle weiterging. Ich begleitete sie auf Schritt und Tritt, so ungefähr als befänden wir uns noch im Mutterleib. Schräg, oder? Ich hatte mir das Leben nach dem Tod auch anders vorgestellt.

2.) Der Junge mit dem flammenden Blick (S. 13/ 14, Kapitel 1)

Aber vielleicht war es ja genau umgekehrt, dachte ich, als ich den Jungen mit dem flammenden lick in meinem Zimmer stehen sah. Vielleicht hatte Thayer etwas mit meinem Verschwinden zu tun. Eine Erinnerung stieg in mir auf. Ich sah mich in Thayers Zimmer stehen, wo wir uns wütend anstarrten.

3.) Weiche Lippen (S. 46, Kapitel 3)

Emma nickte. Es rührte sie, wie veletzlich er auf einmal wirkte. Ihre Fingerspitzen berührten seine Handfläche. In der Ferne blinkten Glühwürmchen, die zwischen Kakteen und Erdbeerbäumen hin und her schwirrten. Der Wind verwehte Ethans dunkles Haar. Er legte Emma den Arm um die Schultern. Sie rückte näher und ihre Knie berührten den rauen Stoff von Ethans Jeans. Sie dachte an seinen Kuss gestern Abend, daran, wie weich sich seine Lippen auf ihren angefühlt hatten.

4.) Überbleibsel (S. 49, Kapitel 4)

Am Montagmorgen hatte sich der Campus der Hollier High noch nicht restlos von den Festivitäten am Freitagabend erholt. Die Schule schmiss an Halloween jedes Jahr einen Themen-Schulball und auf dem Gelände lagen immer noch eine Menge Überbleibsel der wilden Party herum. Ein einsamer Fetzen orangfarbendes Krepppapier flatterte an einem Fenster der Turnhalle und auf einem Rasenfleck lag ein vergessenes Vampirgebiss. Die Überreste eines geplatzten schwarzen Luftballons klebten auf dem Gehweg. Und am Lendenschurz der steinernen Idianerstatue im Schulbrunnen prangte ein Klumpen pinkfarbender Kaugummi.

5.) Dominosteine (S. 78, Kaitel 6)

Auch ich blickte auf das Bändchen und spürte etwas in mir zerreißen. Ich kannte dieses Bändchen. Und ganz plötzlich fügten sich Puzzleteile zusammen. Ich sah das Band, dann Thayers Arm, dann sein Gesicht … und dann einen Hintergrund. Immer mehr Dominosteine fielen um und gaben weitere Bilder frei. Und im nächsten Augenblick fiel ich kopfüber in eine echte Erinnerung.

6.) Kürbis (S. 81, Kapitel 7)

„Wie viel Zeit haben wir?“, flüsterte ich.
Thayers Augen, die je nach Lichteinfall meergrün oder haselnussbraun zu sein schienen, strahlten. „Bis Morgen.“
„Verwandelst du dich dann in einen Kürbis?“, neckte ich.

9.) Schmilzendes Herz (S. 85, Kapitel 7)

„Keine Angst“, sagt Thayer und schließt mich in die Arme. „Ihc lasse dich nicht fallen.“
Mein Herz schmilzt dahin. Ich beugte mich vor und drücke meine Lippen auf seine. Er umschlingt meine Taillie und zieht mich an sich. Dann vergräbt er die Hände in mienen Haar und erwidert meinen Kuss.
„Bitte geh nicht wieder fort“, flehe ich gegen meinen Willen. „Geh nicht zurück in dein Versteck, wo immer es auch ist.“

10.)  Unerklärliches (S. 86, Kapitel 7)

Ich löse mich von ihm. Plötzlich fühle ich mich sehr schuldig. Ich liebe Garrett – irgendwie. Er ist ein guter Freund. Und er ist hier, in Tucson, und nicht Gott wer weiß wo wie Thayer. Aber irgendwas Unerklärliches zieht mich zu Thayer und bringt mich dazu, mich heimlich mit ihm zu treffen. Alle Gründe, die dagegen sprechen, sind mir völlig egal.

11.) Sterne taufen (S. 104, Kapitel 8)

Mrs. Mercer lächelte. „Das hast du schon als Kind gerne gemacht. Weißt du noch, dass du den Sternen Namen gegeben hast? Du fandest es nicht fair, dass andere Leute sie taufen durften, nur weil sie zufällig tausned Jahre vor dir geboren wurden.“

12.) Schlüssel zum Verstand (S. 177, Kapitel 15)

„Oder zu einem Aktenschrank.“ Charlotte gab ihr den Schlüssel zurück. „Aber was hat ein Schlüssel damit zu tun, dass du dich in letzter Zeit so bizarr benimmst? Schließt er den Ort auf, an dem du deinen Verstand versteckt hast?“

13.) Für immer (S. 186, Kapitel 15)

Emma schlang ihre Arme um Ethans Taillie und legte ihre Wange an seinen Rücken. Er drehte sich um, og sie an sich und küsste sie auf die Stirn. „Können wir für immer hierbleiben?“, seuftzte sie. Es ist so schön, einmal nicht Sutton sein zu müssen. Sondern nur … ich selbst.“
„Wir bleiben so alnge hier, wie du willst“; versprach Ethan. „Na ja, zumindest bis wir mogen wieder in die Schule  müssen.“

14.) Vierhundertsiebzig Dollar (S. 192, Kapitel 16)

Emma nahm sie ihr aus der Hand und checkte unauffällig den Preis. Vierhundertsiebzig Dollar? Sie versuchte, ihre Zunge nicht zu verschlucken und setzte den Schuh vorsichtig wieder ab.

15.) Tod und erinnerungslos (S. 210, Kapitel 18)

Ich musterte Thayer aufmerksam von Kopf bis Fuß. Ich versuchte mir vorzustellen, ihn zu lieben. Eine heimliche Affäre mit ihm zu haben und dafür Freundschaften aufs Spiel zu setzen. Sogar tot und erinnerungslos spürte ich, wie sich etwas in mir magnetisch von ihm angezogen fühlte. Ich wollte ihm nahe sein. Un gleichzeitig jagten mir seine dunklen Augen und seine bedrohliche Miene Angst ein. Ich wusste, dass es in meinen Erinnerungen ein Ereignis gab, das ich noch nicht gesehen hatte. Ein schrecklicher Moment, den ich noch drängt haben musste.

16.) Einsamer Wolf (S. 268, Kapitel 26)

„Ich zeige dir den Weg.“ Ethan grinste breit. Ein verlassenes Haus? Klingt viel besser asl die üblichen Hollier-Partys.“
Emma grinste. „Auf wie vielen Hollier-Partys warst du denn bisher, einsamer Wolf?“Erwischt.“ Ethan senkte zerknirscht den Kopf. „Auf nicht sehr vielen.“

Beautiful Creaters: Abbruch

Ich hab heute versucht Beautiful Creaters zu gucken, aber der Film ist ja fast noch schlechter als das Buch. Also hab ich ihn doch abgebrochen.

Irgendwie fand ich die Hauptdarsteller lächerlich. Zugegeben, Ethan und Lena waren auch schon nicht die tollsten Charaktere im Buch und Lena ging hier auch noch, aber den Schauspieler von Ethan fand ich, war eher ne Witzfigur. Mit dem konnte ich mich gar nicht anfreunden.

Auch die Umsetzung war seltsam. Am Anfang dachte ich noch die wäre ganz gut gelungen, aber ab da wo die dann einfach so in die Bibliohtek konnten und das auch noch Amma und Ethan wurde es seltsam. Da wars ganz vorbei und ich hab den Film abgebrochen.

Mich hätte zwar Emmy Rossum als Ridley interessiert, denn ich mag die Schauspielerin und Ridley fand ich noch ganz okay, aber ich wollte mir das dann doch nicht antun. Das Buch war ja auch nicht so meins. Kann mit der Reihe wohl allgemein einfach nicht viel anfangen.

Wäre es nur bis 22 Uhr gegangen, hätte ich es wohl noch zu Ende geguckt, aber bis 23 Uhr war mir dann doch zu viel.