Montagsfrage 117: Eigene Geschichten

Und schon wieder gehts weiter mit der Montagsfrage. Ich bin natürlich mit dabei.

Montagsfrage: Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Ich schreibe sogar viel. Theoretisch könnte man auch manches als Buch bezeichnen, aber ich habe nichts veröffentlicht.

Ich schreibe vor allem im Fantasybereich. Elfen, Feen, Drachen, Geister und ähnliches. Da geht fast alles. Ich probiere auch immer mal wieder was neues aus. Ich schreibe einfach schon seit meiner Jugend unheimlich gern und das ist nie verloren gegangen.

Und wie ist das bei euch so?

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Shannon Hale – Princess Academy 1 Miris Gabe

 

Story: 1 –

Miri ist in den Bergen aufgewachsen und weder adelig noch gebildet. Sie soll zusammen mit den anderen altersgerechten Mädchen dafür ausgebildet werden dem Prinzen würdig zu sein, denn eine von ihn sollte ihn eines Tages heiraten … Doch Miris Herz hängt auch an ihrem besten Freund …

Charaktere: 1

Miri: 1

Ganz warm wurde ich nicht mit ihr nicht. Sie war mir zu kindlich angehaucht und auch irgendwie recht unerfahren in vielen Dingen. Ich weiß gar nicht genau was genau mich an ihr gestört hat. Irgendwie war sie nicht ganz meins. Man hätte einfach viel mehr aus ihr machen können. Sie war zwar mit die Sympatischste, aber ihr fehlte einfach auch das gewisse etwas. Sie wirkte irgendwie auch ein wenig langweilig.

Marda: 1

Fand ich ganz okay, aber sie war zu blass um mehr dazu zu sagen. Sie kam nicht so oft vor.

Bena: 1 –

Ich fand sie nicht richtig unsympatisch, aber sie war mir auch nicht sympatisch. Irgendwie recht egoistisch. Von sich eingenommen. Aber später fand ich sie gar nicht so schlecht.

Liane: 1

Zu ihr kann ich gar nicht viel sagen. Sie war viel zu blass. Ich fand sie ging so.

Esa: 1

Esa mochte ich eigentlich noch recht gern. Ich hätte gerne mehr von ihr gehört. Sie wirkte etwas blass.

Frid: 1 (+)

Die mochte ich eigentlich auch noch sehr gern. Sie hatte was. Sie war auch eine Kämpferin

Doter: 1

Ich fand sie okay, aber richtig vom Hocker gehauen hat sie mich nicht. Ihr fehlte noch das gewisse etwas.

Britta: 1 +

Die mochte ich eigentlich sehr gern. Sie war zumindest nicht so verbohrt wie die anderen und half, wenn sie konnte. Die Zusammenhänge am Ende fand ich interessant und passend.

Gerti: 1

Ich wusste nicht ganz was ich von ihr halten sollte. Eigenlich fand ich sie okay, aber manchmal auch eigentlich zu kindlich. Keine ganz ernst zu nehemende Prinzessinanwärterin.

Olana: 3 –

Die fand ich besonders am Anfang total furchtbar. Ich verstand auch nicht was sie davon hatte so schrecklich zu den Mädchen zu sein und ihre Vorurteile fand ich richtig schlimm. So wirklich viel Sinn fand ich darin nicht. Es wurde zwar hinterher erklärt, aber logisch war mir das nicht. Hinterher ging sie einigermaßen. Aber sie hat mir viel am Buch versaut.

Katar: 2 –

Sie war mir auch nicht so sympatisch. Viel zu besserwisserisch und angeberisch. Sie sah sich ja praktisch schon als Prinzessin. Am Ende fand ich ging sie, aber meins war sie nicht. Allerdings wurde das am Ende erklärt und da fand ich sie eigentlich ganz okay.

Knut: 1 +

Den mochte ich noch ganz gern, aber ich fand es schade welche Rolle er bei allem hatte. Er hätte viel aus der Geschichte rausholen können.

Enrik: 1

Ich fand ihn okay. Wenigstens hatte er nicht ganz so Vorurteile wie viele andere.

Pedar: 1

Ich fand er hatte gute Ansätze, aber wirklich was anfangen konnte ich mit ihm nicht. Er war mir auch zu blass.

Laren: 1

Ihn mochte ich auch recht gern, aber manchmal war er komisch. Dennoch war er als Vater eigentlich toll.

Os: 1

Ich fand ihn okay, auch wenn er kaum vorkam. Deswegen kann ich nicht wirklich was zu ihm sagen.

Jans: 1

Den mochte ich eigentlich gern. Ich hätte gern mehr über ihn erfahren. Er kam mir einfach zu wenig vor.

Steffan: 1

Er hatte Potential, kam aber kaum selbst vor und so kann ich wenig über ihn sagen. Aber ich fand ihn schon sympatisch. Man lernt ihn nur kaum kennen. Schade.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Die war hier ja kaum erwähnenswert. Die Mädchen haben Steffan ja erst recht spät kennen gelernt. Zwischen Pedar und Miri war irgendwie was, aber das war mir zu schwammig und nicht so wirklich greifbar. Wirklich überzeugend fand ich das nicht. Bei Britta fand ich es recht süß.

Erzählperspektive: 1 –

Die war ja aus der Sicht von Miri, aber die fand ich leider etwas langweilig, kindlich und eintönig. Überzeugen konnte mich das nicht. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie wenigstens aus der Sicht von Miri und Britta gewesen wäre, denn so fand ich es etwas unsininig wegen des Hauptthemas.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja eigentlich das mit dieser Steinsache, aber mit der wurde ich nicht wirklich warm. Ich fand es eher seltsam und hätte auch was ganz anderes erwartet.

Rührungsfaktor: 1

War manchmal da, aber nicht so wirklich. Meist war ich eher gelangweilt oder fand es zu merkwürdig. Gerade gegen Ende ließ es auch eher nach.

Parralelen: 1 +

Irgendwie hat mich diese Geschichte ein wenig an Heidi erinnert mit den Bergen und weil Peder halt Peder hieß. Das war auch von der Grundidee nicht schlecht und hätte Potential gehabt, aber überzeugen konnte es mich leider nicht so richtig. Der Klappentext ist etwas irreführend.

Störfaktor: 1 –

Viel zu viel. Die überwiegend unsympatischen oder blassen Charaktere, die seltsame Steinsache, die Tatsache, dass der Prinz erst so spät auftauchte und vor allem die unsympatische Olana. Das Ende. Die Banditen. Irgendwie war das Buch zwar gut zu lesen und hatte was, die Umsetzung war aber nicht so meins.

Auflösung: 1

Für Britta fand ich sie ganz süß und hätte es mir dann auch so gewünscht, da aber Miri die Erzählerin ist fand ich sie eher nicht so prickelnd. Irgendwie war die Auflösung zu lang und auch eher seltsam.

Fazit: 1 –

Die Geschichte hatte gute Anssätze, aber leider konnten mich die nicht überzeugen. Irgendwie war mir das zu flach von den Charaktere her und mit denen wurde ich auch nicht wirklich warm. Auch diese Prinzensache konnte mich nicht überzeugen. Ganz gut fand ich die Parallelen zu Heidi und das mit den Bergen, aber mit einer anderen Umsetzung hätte es mir besser gefallen. Mir war das alles zu blass und auch das mit dem Prinzen hat mir nicht so gut gefallen. Ich bin noch nicht sicher ob ich weiterlesen werde.

Bewertung: 3,5/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Schwierig. Also ich würde euch eher davon abraten. Erwartet aufgrund des tollten Covers lieber nicht zu viel von der Geschichte, aber es ist auf jeden Fall mal wieder was total anderes. Aber vielleicht gefällt es euch ja auch.

 

Corlys Themenwoche 72.7.: Listen: Top 5 Themen der Themenwoche 2017

Und schon ist wieder die letzte Frage meiner Listenwoche, aber sie gibt es noch.

Sonntag: Eine Top 5 Eurer liebsten Themenwochethemen aus diesem Jahr

Listen

Ich liebe es Listen zu erstellen und tue das auch immer wieder gerne in der Themenwoche.

Bücher/Romane

Über Bücher und Romane quatsche ich auch immer wieder gern. Also ist das Thema immer gern gesehen.

Meer

Auch das Meer liebe ich und rede deswegen immer wieder gern davon.

Spiele

Da ich gerne spiele rede ich auch hier immer wieder gerne rüber. Ein beliebtes Thema bei mir.

Fantasy

Ein weiteres beliebtes Thema ist bei mir immer wieder Fantasy und alles was dazu gehört.

Und welches sind eure liebsten Themen?

hier ist eine Auflistung: Habe es endlich mal geschafft. Dann muss ich das nächste mal die Numminierung noch mal korrigieren. Die ist nämlich völlig falsch.

Themen 2017

39: Winter/Schnee

40: Verlage

41: Einkaufsläden

42: Handy/Smartphone

43: Hauptstädte

44: Tag und Nacht

45: Kleidung

46: Romane/Bücher

47: Meer

48: Spiele

49: Fazit Themenwoche

50: Kreativität

51: Ostern

52: Jahreszeiten

53: Nachbarn

54: Sportarten

55: Blogaktionen

56: Dafür oder dagegen

57: Top 3 Listen

58: Deutschlandreise

59: Namen

60: Sammeln

61: Hochzeiten

62: Wetter

63: Weltall

64: Quer durch die Themenwoche

65: Ein Land eurer Wahl

66: Geburtstag

67: Fernsehen

68: Sommer

69: Bücher

70: Erinnerungen

71: Holz

72: Papier

73: Herbst

74: Verschiedene Sportarten

75: Fantasy

76 Virtuelle Welten

77: Digitalisierung

78: Familie

79: Ewiges Leben

80: Lieblingsbücher

81: Halloween

82.: Listen

Nächste Woche wird es rund um Märchen. Das hatte ich zwar schon, kann man aber sicher noch mal wiederholen.

Montag: Was sind eure Lieblingsmärchen und wieso?
Dienstag: Was fasziniert euch eigentlich so an Märchen?
Mittwoch: Welche Märchenwelt magst du am liebsten?
Donnerstag: Welche Märchen mögt ihr dagegen nicht?
Freitag: Von welchem Autor lest ihr Märchen am liebsten?
Samstag: Welche Märchen guckt ihr zu Weihnachten?
Sonntag: Fazit zum Thema Märchen?

Laura Kneidl – Light & Darkness

Erster Absatz:

„Beeil dich“, zischte Kane. Light drückte seine kalte Hand und gemeinsam rannten sie durch den leeren Schulkorridor. Ihre Shritte halten von den Wänden wider. Sie liefen durch den Gang, der zu ihrem Klassenzimmer führte. Light keuchte, sie hatte bereits Seitenstechen. Kane verlangsamte sene Geschwindigkeit, als sie sich den Raum näherten, und ließ ihre Hand los.

Story: 1

Light ist eine Deligierte, die ein magisches Wesen an die normale Welt einführen soll. Allerdings bekommt sie ausgerechnet Dante, einen Dämon. Dabei kriegen Deligierte doch immer nur gleichgeschlechtliche Wesen zugestellt.

Charaktere: 1

Light: 1

Sie hatte gute Ansätzte, aber wirklich warm wurde ich mit ihr irgendwie nicht. Sie war mir doch eher zu launisch mit ihrem rumzischen, lügen, wenn es ihr passt und Leute anfauchen. Das war nicht so meins. Aber sie war auch so furchtbar naiv und schien eine rosarote Brille aufzuhaben, denn sie wirkte als hätte sie von der wirklichen Welt eigentlich nicht so richtig eine Ahnung. Ich weiß nicht genau was ich von ihr halten soll, aber man hätte mehr aus ihr rausholen können. Sie kam mir auch recht schwach vor.

Dante: 1 +

Den mochte ich unheimlich gern. Am Anfang war er ein unglaublich starker Charakter, aber dann schwächelte er etwas, weil er auch von allen irgendwie runter gemacht wurde und jeder irgendwie nur den Dämon in ihm sah und nicht Dante. Ich fand es etwas schade und im Nachhinein denke ich man hätte doch mehr aus ihm rausholen können.

Jude: 1

Am Anfang mochte ich ihn ziemlich gern, aber spätere Handlungen konnte ich echt nicht verstehen und wie er das so locker machen konnte. Das war purer Verrat. Und das wurde dann auch noch einfach gelöst und so gut wie übergangen. Er war aber eher unten durch bei mir, da er gezeigt hat, dass er zu allem fähig ist und vor allem sich selbst schützen will. Naiv war er dabei auch noch. Nein, danke. Leider einen guten Charakter verspielt. Schade.

Kane: 1

Ihn mochte ich am Anfang super gern, aber dann musste es unbdingt eine Dreiecksgeschichte werden, die auch noch super einfach gelöst würde. Irgendwann war er dann leider nicht mehr so meins. Auch hier hätte man mehr rausholen können.

Anna: 1

Anna mochte ich ganz gern, aber sie kam nur selten vor und wirkte so doch recht blass, sodass ich im Grunde wenig mit ihr anfangen konnte.

Kathryn: 1

Sie mochte ich eigentlich total gern, aber sie kam so wenig vor, dass sie ziemlich unbedeutend wirkte.

Sam: 1 +

Ich mochte ihn sehr gern. Das hätte viel Potential gehabt, aber er hätte von Anfang an dabei sein sollen. So war es etwas lasch mit ihm.

Clay: 1 +

Bei ihm ist es das gleiche wie mit Sam.

Chrispin: 3 –

Ich find es schade, dass er so viel Platz hier hatte. Ich hätte ihn gar nicht erst gebraucht.

Roland: 1

Den mochte ich auch sehr gern, aber er kam auch wenig vor.

Ryan: 1

Lights Vater fand ich viel zu verbohrt. Er wollte Dante ja geradezu nicht mögen.

Silvia: 1 +

Die mochte ich noch ziemlich gern. Auch weil sie nicht so verbohrt war.

Mr. Bennet: 1

Den fand ich ganz okay, aber manchmal wirkte er eher wie ein Kind.

Valix: 1

Den fand ich okay, aber eigentlich belanglos.

Ethan: 1

Den fand ich okay, aber so oft kam er nicht vor.

Das Problem war, dass die meisten Charaktere eigentlich bedeutungslos waren und die Geschichte auch nur mit Light und Dante allein funktioniert hätte. Die anderen Charaktere waren so austauschbar.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1

Am Anfang fand ich das ja überragend. Leider konnte die Autorin das Niveau nicht halten. Hinterher fand ich es doch eher lahm. Auch Kane störte dazwischen einfach.

Erzälperspektive: 1 +

Die Geschichte wurde von Light erzählt, aber das lag mir nicht ganz so, da es sich oft zog oder langweilig wirkte.

Besondere Ideen: 1 ++

Das war ja das mit den Deligierten und den Dämonen und das war auch eigentlich gut durchdacht, aber es funktionierte so mit der Umsetzung irgendwie nicht so gut.

Rührungsfaktor: 1

Der war schon teilweise da, aber gerade gegen Ende gings eher ins langweilige rüber.

Parallelen: 1

Ich kann es jetzt mit Water & Air vergleichen und da gefiel mir Water & Air wesentlich besser.

Störfaktor: 1 –

Das war hier leider zu viel. So richtig warm wurde ich mit der Geschichte nicht. Ich wurde auch mit den Charakteren nicht warm und viele waren so belanglos, dass sie einfach austauschbar war. Auch mit Light wurde ich nicht wirklkich warm und ihre Art machte es mir schwer das Buch zu mögen. Crispin hätte ich gar nicht gebraucht und auch dieses Deligiertensystem fand ich oft etwa störend. Viele Charaktere, die viel Potential hatten wurden unsympatisch oder nicht beachtet. Echt schade.

Auflösung: 1

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd und auch etwas lahm. Besonders bezogen auf Jude. Der kam zu gut bei weg. Da hätte man mehr rausholen können.

Fazit: 1 (+)

Ich mochte es recht gern, wurde aber nicht ganz warm damit. Man hätte aus vielem so viel mehr rausholen können. Light wirkte auch zu naiv und ahnungslos von der Welt. Sie war zu launisch. Wirklich warm wurde ich mit ihr nicht. Die Idee an sich war ziemlich gut, leider sagte mir die Umsetzung nicht wirklich zu. Manches wirkte zu zwanghaft und die Charaktere harmonierten leider nicht so gut zusammen.

Bewertung: 4/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Versucht es lieber erst mit Water & Air. Das fand ich persönlich viel besser. Das hier konnte mich leider nicht überzeugen, auch wenn ich es ganz gern gelesen habe und es viel Potential hatte.

 

Schreib mit mir 39/4: Der Film

Ich habe endlich mal wieder einen Teil Schreib mit mir geschafft. Geschrieben habe ich es schon vor längerer Zeit, aber ich bin noch nicht wieder dazu gekommen es abzuschreiben.

Setting:

Dein/e Protagonist/in hatte einen harten Tag und geht zur Entspannung ins Kino. Er/sie ist begeistert vom Film. Am nächsten Morgen wacht dein/e Protagonist/in in genau diesem Film auf. Wie ist er/sie dort hingekommen? Was ist es für ein Film? Hat er/sie eine Chance die Sache zu überleben?

Gegenstände:

Leinwand, Filmrolle, Popcorn

Wortgrenze:

10.000 Worte

Der Film

Oh, man. War ch erledigt, doch nach Hause gehen wollte ich noch nicht. Ich erinnerte mich an einen Film, den ich unbedingt im Kino gucken wollte und ich hatte Lust dazu mal wieder ins Kino zu gehen. Normalerweise ging ich nicht alleine ins Kino, aber manchmal brauchte ich das. Also ging ich ins Kino, kaufte mir die Kinokarte und Popcorn und setzte mich in den Saal. Es dauerte ewig bis der Film mit dem Titel „Fairy Life“ endlich begann, aber dann war ich voll drin. Der Film war richtig gut gemacht und einen Augenblick lang dachte ich, dass es mir dort sehr gefallen könnte. Unter Feen in einer magischen Welt zu leben. Das wäre was.
Nach dem Film ging ich nach Hause. Die Filmrolle des Thies fand ich ja richtig cool und beneidete Lisa richtig um ihren Freund. Noch im Bett hing ich gedanklich in dem Film fest und was sich auf der Leinwand abgespielt hatte war richtig klasse gewesen. Irgendwann schlummerte ich friedlich in meinem Bett ein und wachte erst am nächsen Morgen wieder auf.
Allerdings … Irgendwas stimmte nicht. Ich lag nicht in meinem Bett sondern auf einer Wiese und trug ein sonnengelbes Kleid. Was war denn hier los?
Plötzlich beugte sich ein Junge über mich. So schön und rein und ganz anders als alle Jungen, die ich kannte. Als ich etwas wacher wurde bemerkte ich allerdings, dass mir dieser Junge gar nicht so unbekannt war wie ich dachte. Ich hatte ihn schon mal gesehen? Nur wo?
„Wer bist du?“, fragte ich ihn verwundert.
Amüsiert sah er mich an. „Ach komm schon, Lisa. Da kennst mich seit Ewigkeiten. Tu doch nicht so.“
Lisa? Aber ich hieß nicht Lisa.
„Ich heiße Naya“, berichtigte ich ihn.
Jetzt lachte er so glockenhell, dass es mir durch Mark und Bein ging. „Ja klar. Bei allen Feen. Du bist magisch und brauchst keinen neuen Namen.“
Feen? Hatte ich das richtig verstanden? Feen gab es doch überhaupt nicht. Wer war dieser Junge? Und dann fiel es ihr wie Schuppen vor den Augen. Ich hatte gestern im Kino einen Film gesehen und der hatte von Feen gehandelt. Die Protagonisten hießen Thies und Lisa. Aber das konnte doch nicht sein, oder? Ein ganz übler Verdacht kam in mir hoch. So schnell, dass nicht mal ich mir folgen konnte, stand ich auf und verlor beinahe mein Gleichgewicht.
„Oh, hey. Vorsicht!“, warnte Thies mich überflüssiger Weise und fing mich gerade noch rechtzeitig auf. Alles in mir kribbelte durch seine Berührung.
„Sachte, sachte. Lass uns lieber von hier verschwinden bevo der alte Tony uns sieht.“
„Der Blinde?“, hakte ich vorsichtig nach. Langsam erinnerte ich mich wieder an die Handlung des Filmes.
„Du weißt doch, dass er blind ist“, wunderte sich Thies und beobachtete mich kritisch. „Er ist blind, aber magisch blind. Er sieht trotzdem. Lass uns von hier verschwinden.“
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Den magischen Blinden hatte ich noch gut in Erinnerung. Ich war also tatsächlich in einen Film gelandet, aber wie sowas funktionierte konnte ich mir nicht vorstellen. Wir liefen über die Wiese. Ich konnte mühelos mit Thies mithalten. Ich liebte diese Welt schon jetzt, aber sie war auch nicht ganz ungefährlich.
„Sind wir weit von der Fernstadt entfernt?“, wollte ich wissen.
Fernstadt war die Stadt in der die Protagonisten lebten. Um der Stadt herum lauerte überall Gefahr.
Wieder lachte Thies. „Ach komm schon, Lisa. Sonst bist du doch nicht so ein Angsthase. Was ist denn bloß mit dir los? Wir sind nicht zum ersten mal hier.“
Er nahm meine Hand, zog mich mit sich und nach einiger Zeit gelangten wir in die Stadt. Sie war noch atemberaubender als im Film.
Überall schlängelten sich kleine Häuser durch die Gassen und überall drängten sich Menschen auf den Straßen. Thies führte mich sicher durch die Gassen.
„Wo wollen wir hin?“, erkundigte ich mich bei ihm.
Fassunglos drehte er sich zu mir um. „Ach komm, das kannst du doch nicht vergessen haben. Heute ist doch dein Lieblingstag.“
Mein Lieblingstag? Was meinte er nur wieder damit? Verständnislos sah ich ihn an.
„Was ist denn bloß los mit dir?“, lachte er erneut und kriegte sich kaum wieder ein. „Du bist ja wie ausgewechselt.“
„Ich glaub ich habe Amnesie“, gab ich zur Antwort.
Thies lachte darauf nur noch mehr. „Du bist witzig. Du weißt doch, dass heute der „Fairy Day“ ist. Die Feen kommen auf den Marktplatz und versammeln sich alljährlich und stellen sich schimmernd zur Show. Klingelt da was bei dir?“
„Ist das gefährlich?“, fragte ich nur.
Jetzt lachte Thies nur noch lauter. „So gefährlich Glitzer und Glanz sein kann. Nun komm schon. Lass uns gehen.“ Und damit zog er mich in Richtung Innenstadt. Zumindest vermutete ich, dass er in die Innenstadt wollte. Ich konnte nichts anderes tun als ihm zu folgen. Thies zog mich einfach mit sich und ich ließ es geschehen.
Er hatte nicht übertrieben. Diese Szene gab es im Film nicht, aber es glitzerte und glänzte überall auf dem Marktplatz. Feen waren überall und flogen wild durch die Gegend. Ich starrte sie fasziniert an.
Doch irgendwann flog eine auf mich zu, zog ihren Zauberstab heraus, murmelte irgendwas, plötzlich drehte sich alles und ich wachte in meinem Bett wieder auf.
Nur ein Traum? War das alles nur ein Traum gewesen? Wenn dann war es ein ziemlich verrückter Traum. Mal im Ernst? Ich in einem Fantasyfilm? Ich sollte besser nicht gestresst ins Kino gehen. Dabei kam offensichtlich nichts gutes heraus. Verwirrt versuchte ich wieder einzuschlafen, diesmal aber bitte traumlos.

Ende

Juhu, endlich fertig. Was sagt ihr dazu?

Corlys Themenwoche 66.7.: Fantsay: Wie beeinflust sie euer Leben?

Und schon wieder geht eine Themenwoche zu Ende, aber ein neues Thema lässt nicht lange warten. Eine letzte Frage gibts aber noch zu beantworten.

Wie sehe eure eigene Fantasywelt aus, wenn ihr sie frei gestalten könntet?

Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich habe ja durchaus schon Fantasywelten erschaffen, aber Traumfantasywelten?

Auf jeden Fall irgendwas mit Feen und Elfen und vielleicht was mit einer Schule. Vermutlich auch was mit Prinzen und Prinzessinnen.

Aber genaue Vorstellungen habe ich eigentlich gar nicht. So ähnlich wie ich schreibe halt. Vielleicht wie in die Zauberfeen oder so. Frei und voller Wunder.

Und bei euch so?

Nächste Woche gehts rund um Digitalisierung

Montag: Was haltet ihr von Drohnen und ihren Einsatz?
Dienstag: Wie findet ihr Virtuelle Welten? Seid ihr dabei oder machen sie euch Angst?
Mittwoch: Was sagt ihr zum Internetkauf? Sinnvoll oder eher nicht? Wie macht ihr es?
Donnerstag: Wie findet ihr die Fernsehdigitalisierung? Gut oder guckt ihr lieber auf herkömmliche Weise?
Freitag: Was meint ihr zu der Bücherdigitalisierung? Nutzt ihr die Vorteile oder findet ihr es hat eher Nachteile? Pro und Contra?
Samstag: Wie sicher stuft ihr den Datenschutz und die Sicherheit in der Digitalisierung ein? Sagt es euch zu oder eher doch nicht?

Corlys Themenwoche 66.6.: Fantasy: Wie beeinflusst sie euer Leben?

Meine vorletzte Frage zu Fantasy kommt heute wieder für euch. Seid mit dabei und beantwortet die Frage mit mir zusammen.

Samstag: Wie beeinflusst Fantasy euer Leben?

Auf jeden Fall sehr viel und schon sehr lange.

Fantasy hat mich schon immer beschäftigt. Spätestens Buffy im Jugendalter hat mich da geprägt. Ausserdem schreibe ich auch meine eigene Geschichten viel im Fantasybereich und lese ganz viel darin. Ich gucke meine Serien darin und alles. Ich liebe einfach Fantasy.

Allerdings geht es nicht so weit, dass ich an Fantasy auch glaube. Da hört es dann schon auf. Dennoch ist Fantasy ein großer Teil meines Lebens und ich habe auch viel eigene Fantasy.

Und wie sieht das bei euch aus?

Die Frage für Sonntag:

Wie sehe eure eigene Fantasywelt aus, wenn ihr sie frei gestalten könntet?