Writing Friday: Himmlische Fee

Und es gibt wieder einen Writing Friday und ich bin mit dabei.

Versuche „Er war verliebt“ in eine Szene zu beschreiben, ohne die Wörter Liebe oder verliebt zu gebrauchen.

Sie war umwerfend schön. Sie strahlte von innen heraus. Ihre Haare glänzten golden in der Sonne. Sie war mir schon vor einer Ewigkeit aufgefallen. Ihre Flügel glitzerten viel heller als die der anderen Feen. Ich beobachtete sie schon lange. Ich wollte sie so gerne kennen lernen. Aber immer waren gefühlt tausend andere weibliche Feen um sie herum. Wie sollte ich sie da ansprechen? Also himmelte ich sie lieber weiter an und wünschte, sie würde mich bemerken. Unerwiderte Gefühle waren echt Mist. Aber wenigstens konnte ich sie beobachten und studieren. Das war besser als nichts. Und vielleicht würde sie mich ja eines Tages bemerken. Magie konnte ja bekanntlich Wunder wirken.

Ende

Und, was meint ihr:

Schreibklick Februar: Imaginärer Freund: Roman, der Feenjunge

Imaginäre Freunde. Was sind das eigentlich. Natürlich weiß ich das, aber ich habe doch etwas gegrübelt wegen der Idee, aber dann fiel es mir doch relativ leicht was zu finden. Also hört zu. Ist aber eher kurz geworden.

Roman, der Feenjunge

Ich war schon immer ein Freund der Fantasy. Schon als kleines Kind hatte ich in unserem Garten Feen gesucht. Meine Mutter hatte oft gelacht und es als Typisch Kind aufgetan, aber auch als ich älter wurde war ich nach wie vor fasziniert von der Fantasy. Magie machte alles möglich. Das fand ich so toll.
Und dann lernte ich den Feenjungen kennen. Es war an einem Sonntagmorgen auf einer Lichtung. Ich war öfter auf dieser Lichtung, weil ich sie für pure Magie hielt. Und so schlenderte ich auch an diesem Tag wieder da rüber und zunächst war ich auch noch alleine. Aber dann spürte ich einen Windhauch in meinen Haaren und ein Flüstern in meinem Ohr. Ich konnte es nicht wirklich verstehen, aber für mich hörte es sich wie wunderschöne Musik an. Ich war empfänglich dafür und das merkte er.
Und plötzlich flackerte es und ich sah ihn. Den Feenjungen. Er wirkte genauso verblüfft darüber wie ich. Er war klein und hatte Flügel und passte vielleicht in meine Hand. Aber er war wunderschön.
Irgendwann kam er aus seiner Starre heraus und fragte mich: „Du kannst mich sehen?“
„Ja, wieso? Können das andere nicht?“, fragte ich nur zurück.
„In der Regel nicht. Nur für die, die glauben. Das sind heutzutage aber die Wenigsten“, erklärte er.
„Dann gehöre ich wohl dazu“, bemerkte ich lächelnd.
„Sieht ganz so aus.“
„Wo kommst du her?“, fragte ich dann. „Wohnst du hier auf der Lichtung?“
„Nicht direkt. Ich komme aus einem Paralleluniversum“, erklärte er.
„Parallel… Was?“ Ich kam nicht ganz mit.
„Paralleluniversum“, wiederholte er. „Hier auf der Lichtung ist für dich die Welt aus der du kommst. Aber gleichzeitig ist es die magische Welt. Wir sind nur auf einer anderen Ebene. Menschen können sie nur sehr selten erreichen.“
„Wenn dich andere nicht sehen können muss es seltsam aussehen, wenn ich mit dir rede“, überlegte ich.
„In der Tat. Nenn es sowas wie ein imaginärer Freund“, bestätigte er.
„Oh. Ja, so könnte man es bestimmt sehen. Das gefällt mir. Ich mag imaginäre Freunde.“
„Aber du hast doch bestimmt auch richtige Freunde, oder?“, fragte er mich.
„Na klar. Aber das hier ist was anderes. Das hier gehört nur mir.“
„Ich gehöre dir?“, fragte er dann.
„Na, ja. Zumindest diese Lichtung. Ich teile sie mit keinem anderen. Nur mit dir. Verstehst du?“, versuchte ich zu erklären.
„Ich glaube schon. Das klingt gut. Eine Lichtung nur für uns alleine.“ Das ließ ihn lächeln. „Das könnte mir gefallen.“
„Mir auch.“ Ich lächelte ihn an.
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte er dann.
„Grace, und du?“, antwortete ich.
„Roman.“
„Roman? Ernsthaft? So heißen Feen?“, wunderte ich mich.
„Zumindest heiße ich so.“
Und mit dem Tag wurden wir Freunde. Ich traf ihn fast jeden Tag. Den Feenjunge, der so anders war als ich. Aber es machte Spass sich mit ihm zu unterhalten und er gehörte nur mir. Er war witzig. Ich liebte seinen Humor. Ich konnte ihm all meine Sorgen erzählen. Er verstand sie nicht immer, aber er hörte aufmerksam zu und versuchte Lösungen zu finden. Das half mir enorm. Ich erzählte nie jemanden von Roman. Er sollte geheim bleiben. Ich führte mein Leben weiter, aber Roman gehörte von dem Tag an eindeutig dazu. Egal was war er konnte mich immer wieder aufbauen mit seiner ruhigen, lustigen Art. Das wollte ich nicht aufgeben. Ich hatte Angst, dass eines Tages jemand auf die Lichtung kam und Roman auch sehen konnte. Oder das überhaupt jemand auf die Lichtung kam, wenn ich mit ihm sprach. Aber wenn es so käme würden die meisten vermutlich wirklich denken ich spräche mit einem imaginären Freund oder mit mir selbst. Dabei war es Roman. Und würde es auch immer sein.

Ende

Writing Friday 13: Die Erdbeerfee

Ich habe noch eine Writing Friday Geschichte geschafft. Auch wenn sie etwas kürzer wird.

Die Erdbeerfee

Henriette war eine ganz einfache Fee. Was jedoch niemand wusste, war, dass sie total auf Erdbeereis stand. Eis bekamen aber nur die Schlossfeen. Nicht das gemeine Volk. Überhaupt waren Erdbeeren sehr schwer zu kriegen. Sie blühten nur im Schlossgarten.  Henriette wünschte sich nichts sehnlicher als Erdbeereis zu kriegen, aber das war unmöglich. Jedes Jahr schieb sie auf ihren Wunschzettel für den Weihnachtsmann nur Erdbeereis und jedes mal bekam sie es nicht. Nicht mal der Weihnachtsmann kam daran. Die Enttäuschung war immer groß. Sie setzte sich jeden Tag zwei Stunden in den Schlosspark, denn so war sie ihren heißgeliebten Erdbeeren wenigstens nahe. Hier gingen manchmal schlichte Feen spazieren, aber sie beachteten mich nicht bis sich eines Tages ein Feenjunge neben mich setzte.
„Wer bist du?“, fragte er neugierieg.
„Ich bin Henriette. Und du?“
„Dustin“, antwortete er.
„Du bist der Prinz“, staunte Henriette. Wie konnte es sein, dass ausgerechnet der Prinz sich neben sie setzte?
„Ganz genau“, nickte er. „Bist du denn keine adelige Fee?“
„Nein, ich wohne im Dorf.“
„Du wirkst traurig“, bemerkte er nur.
„Ist nicht so wichtig“, winkte Henriette ab.
„Doch ist es“, beharrte Dustin nur. „Was ist los?“
„Ach, das ist lächerlich. “ Henriette war ihr sehnlichster Wunsch plötzlich peinlich. So wichtig war Erdbeereis nun doch nicht.
„Doch, sag es mir bitte“, bat Dustin mich hartnäckig. „Vielleicht kann ich helfen.“
„Ach, das ist wirklich albern. Es hat was mit Erdbeeren zu tun.“
„Auch wenn es mit Erdbeeren zu tun hat interessiert es mich“, versicherte er mir.
Ich seufzte und gab nach. „Ich wünsche mir jedes Jahr zu Weihnachten Erdbeereis und bekomme nie welches.“
Dustin lachte. Lachte er mich aus? „Dann ist der Weihnachtsmann aber böse. Erdbeeren gibt es doch genug.“
„Die sind nur für die Schhlossbewohner“, erklärte ich ihm. „Dorfbewohner gelangen nicht ohne weiteres an Erdbeereis.“
„Oh!“, machte er nur. „Und woher weißt du dann wie es schmeckt? Vielleicht magst du es ja gar nicht.“
„Ich habe einmal welches probiert. Ganz wenig nur. Zu Ehren eines Geburtstags eines Schlossbewohners wurde in den Straßen ein Eiswagen aufgestellt. Erdbeereis schmeckt himmlisch.“
„Na, wenn das so ist habe ich eine Idee.“ Dustin grinste spitzbübisch. „Wir müssten in der Kcühe noch etwas da haben. Wir könnten einfach in die Küche gehen.“
„Nein, das geht doch nicht. Das steht mir nicht zu.“ Henriette sah ihn entsetzt an.
„Das geht schon in Orndung“, versicherte er ihr. „Ich bin hier ja schließlich zu Hause und du bist mein Gast.“
Henriette zögerte nur kurz. Dann folgte sie Dustin in das Schloss. Sie sollte es nicht bereuen. Denn von nun an besuchte sie Dustin regelmäßig und freundete sich mit ihm an. Aus Freundschaft wurde Liebe und eines Tages hielt er um ihre Hand an. Sie konnte gar nicht anders als Ja zu sagen. Ihr Herz gehörte ihm bereits und so konnte sie ihre Familie mit Erdbeeren versorgen. Natürlich gab es auch auf ihrer Hochzeit ganz viele Erdbeeren.
Als sie nachts zusammen im Bett lagen fragte Dustin sie: „Bist du sicher, dass du mich nicht nur wegen der Erdbeeren geheiratet hast?“
„Dustin, ich liebe dich. Ob mit oder ohne Erdbeeren. Ich habe mich von Anfang an in dich verliebt.“
Er wirkte erleichtert und lächelte und von da an begann die glücklichste Zeit in ihrem Leben. All ihre Kinder und Kindeskinder hatten ebenfalls eine Schwäche für Erdbeeren wie Henriette.

Und wenn sie nicht gestorben sind regnete es immer noch Erdbeeren vom Himmel und solange konnten Henriette und Dustin glücklich sein, dennn wer weiß ob sie sich ohne die Erdbeeren überhaupt kennen gelernt hätten ….

 

So, die Geschichte ist mir spontan gestern Abend eingefallen als ich mir die Idee noch mal durchgelesen habe. Hat auch lange gedauert. Ich habe sie extra kurz gemacht um eine Fortsetzung zu vermeiden. Was meint ihr?

Corlys Themenwoche 66.7.: Fantsay: Wie beeinflust sie euer Leben?

Und schon wieder geht eine Themenwoche zu Ende, aber ein neues Thema lässt nicht lange warten. Eine letzte Frage gibts aber noch zu beantworten.

Wie sehe eure eigene Fantasywelt aus, wenn ihr sie frei gestalten könntet?

Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich habe ja durchaus schon Fantasywelten erschaffen, aber Traumfantasywelten?

Auf jeden Fall irgendwas mit Feen und Elfen und vielleicht was mit einer Schule. Vermutlich auch was mit Prinzen und Prinzessinnen.

Aber genaue Vorstellungen habe ich eigentlich gar nicht. So ähnlich wie ich schreibe halt. Vielleicht wie in die Zauberfeen oder so. Frei und voller Wunder.

Und bei euch so?

Nächste Woche gehts rund um Digitalisierung

Montag: Was haltet ihr von Drohnen und ihren Einsatz?
Dienstag: Wie findet ihr Virtuelle Welten? Seid ihr dabei oder machen sie euch Angst?
Mittwoch: Was sagt ihr zum Internetkauf? Sinnvoll oder eher nicht? Wie macht ihr es?
Donnerstag: Wie findet ihr die Fernsehdigitalisierung? Gut oder guckt ihr lieber auf herkömmliche Weise?
Freitag: Was meint ihr zu der Bücherdigitalisierung? Nutzt ihr die Vorteile oder findet ihr es hat eher Nachteile? Pro und Contra?
Samstag: Wie sicher stuft ihr den Datenschutz und die Sicherheit in der Digitalisierung ein? Sagt es euch zu oder eher doch nicht?

Story Samstag 18: Der erste Satz: Ein magischer Club

Den Story-Samstag hab ich schon mal auf dem Block vorgeschrieben, aber zum Abschreiben bin ich noch nicht gekommen. Das möchte ich jetzt gern nachholen.

Magie Card Club

Vom Geld war nichts mehr übrig. Das war nicht gut. Der Magie Card Club war schließlich nicht irgenein Club sondenr ein Treffpunkt für magische Wesen. Wenigstens hatten wir eine Ersatzkasse, die Colin gerade holte. Mein Retter in Not.
Colin und mir gehörte der Laden und er lief auch eigentlich ganz gut. Aber im letzten Monat war es durch einen Angriff auf eine Hexe eher flau gewesen. Aber so langsam traute sich die Kundschaft wieder zu uns.
Pete lehnte am Tresen und suchte sich den ganzen Abend über keinen anderen Ort. Der Vampir hatte schon mehrere Angebote von Freunden bekommen Billiard zu spielen und eigentlich liebte er dieses nichtmagische Spiel, aber seit dem Angriff wich er kaum von meiner Seite. Das war auch kein Wunder. Ich wäre fast lebensgefährlich verletzt worden, hätte er mich nicht gerettet. Dennoch waren unsere Kunden eigentlich überwiegen recht freundlich und der Job machte Spass. Ausnahmesituationen gab es immer und ganz schutzlos war ich ja auch nicht. Immerhin war ich eine Fee. Aber Pete konnte das dennoch nicht überzeugen.
„Pete, du kannst wirklich zu Fred und John gehen und mit ihnen Billiard spielen. Du bist ja immer noch in meiner Nähe. Außerdem müsste Colin gleich wieder kommen.“
„Colin?“, schnaubte Pete. „Der hat dich doch beim letzten Mal auch nicht beschützt. In einen Marienkäfer hat er sich verwandelt. Ist das zu fassen? Wie kann man denn nur so blöd sein? Der ist so gefährlich wie ein Gänseblümchen.“
„Glaubst du, Colin weiß das nicht? Er macht sich immer noch Vorwürfe deswegen. Aber er ist mein Bruder und ein Feenjunge. Feen sind einfach nicht dazu geschaffen sich in andere Wesen zu verwandeln. er muss sich erst noch daran gewöhnen.“
„Und wann tut er das bitte, Fiona? Er hat die Gabe jetzt nicht erst seit einem Jahr und steht immer noch am Anfang. Will er riskieren, dass dir wirklich was passiert, bevor er es beherrscht?“
„Sei nachsichtig mit ihm, bitte“, bat ich meinen Gegenüber und legte meine Hand auf seine. „Er tut doch schon, was er kann.“
„Das reicht aber nicht“, brauste Pete auf und sah mich frustriert an. „Ich darf dich nicht verlieren. Du bist alles, was ich habe.“
„Und ich liebe dich“, versicherte ich ihm und streichelte ihm sanft über seine Wange. Ich sah ihm tief in die Augen. „Aber du kannst mich nicht rund um die Uhr bewachen.“
„Wir werden sehen“, brummte Pete, gesellte sich dann aber doch zum Billiartisch zu seinen Freunden.
Dann kam Colin wieer mit der zweiten Kasse zurück und seufzte: „Ist er immer noch sauer?“
„Ja, aber das legt sich wieder. Er ist nur besorgt“, versicherte ich meinem Bruder und schenkte ihm mein zuversichtliches Lächeln.
„Wir werden sehen“, sagte Colin nur und ich arbeitete weiter, während Pete mir keine Sekunde von der Seite wich. Zumindest blieb er im Raum. Insgeheim war ich ihm dankbar dafür. Er zeigte mir damit, wie sehr er mich liebte.

Ende

Eine eher kürzere Geschichte, aber ich hoffe, sie hat euch trotzdem gefallen?

Buchzitate: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz 3 Die Rache der Feen

Auch wenn mich das Buch nicht richtig vom Hocker gehauen hat, hab ich dennoch Buchzitate davon.

1.) Lauter Geist (S. 62, Kapitel 4)

„Verdammt, Keirran!“ Ich konnte mich nicht länger zurückhalten. „Du weißt genau, dass das nicht wahr ist. Krieg den Arsch hoch, und wach endlich auf!“
Er lächelte eisig. „Für einen Geist bist du ziemlich laut“, stellte er fest. Am liebsten wäre ich zu ihm gegangen und hätte ihm eins in die Fresse gehauen. „Aber wahrscheinlich sollte es mich nicht überraschen, dass du überlebt hast. Du bist viel zu starrköpfig, um klein beizugeben.“

Ja, zu blöd aber auch, dass Ethan nicht so einfach sterben will …

2.)  Überlebungsausrüstung fürs Nimernie (S. 113, Kapitel 7)

Ganz schwach vor Erleichterung drehte ich mich zu Kenzie um. Ihr Rucksack lag offen hinter ihr in der Ecke, und sie hielt eine reisige Dose mit Salz in den Händen. Als sie meinen Blick bemerkte, grinste sie frech.
„Gört alles zur Überlebensausrüstung fürs Nimmernie“, erklärte sie mir mit leicht zittriger Stimme. „Nummer eins auf der Liste: Eisen. Nummer zwei: Salz.“ Achselzuckend stellte sie die Dose neben dem Rucksack ab. „Mit dem Schwert bin ich vielleicht eine Niete, aber ich kann mit Salz um mich werfen wie kein zweiter.“

Wie gut, dass Ethan Kenzie hat …

3.) magischer Rucksack mit Auto (S. 130, Kapitel 8)

„Hier.“ Kenzie reichte mir einen Müslirigel und eine Flasche Wasser. „Mehr gibt es nicht zum Abendessen, sorry. Ich habe auch nur ein paar von denen für jeden. Da ich ziemlich viele Sachen einpacken wollte, musste ich aus Platzgründen einige Dinge opfern.“
„Ich werde mich sicher nicht beschweren.“ Nachdem ich es mir mit dem Rücken zur Wand bequem gemacht hatte, riss ich die Verpackung des Riegels auf. „Dein magischer Rucksack hat uns jetzt schon ein paar mal den Hals gerettet. Inzwischen rechne ich schon halb damit, dass du da irgendwann noch ein Auto oder sowas rausholst.“

Cool wäre es auf jeden Fall, hätte was …

4.) Nicht nerven (S. 142, Kapitel 8)

„Razor“, flüsterte ich, „kannst du mich hören? Wach auf!“
Keine Antwort. Ich streckte den Arm aus und stupste ihn mit der stumpfen Seite der Schwertklinge an. „Hey, aufwachen!“
Der Gremlin summte, zuckte, dann öffneten sich die leuchtenden grünen Augen, und er spähte verschlafen zu mir herunter. „Lass das, komischer Junge“, murmelte er und wich vor der Schwertspitze zurück. „Geh weg. Nicht Razor piken.“
Was für ein Brüller. Da erzählt mir der Gremlin, ich solle ihn nicht nerven.

Hach, war der Gremlin süß. Voll knuffig …

5.) Tödliche Wortgewandtheit (S. 168, Kapitel 9)

„Endlich.“ Grimalkin stand auf und machte einen Buckel, um sich zu strecken. „Wenn wir dann alle fertig sind mit dem Geschwätz, können wir vielleicht dau übergehen, das Nimmernie zu retten?“ Er warf mir einen gelangweilten Blick zu. „In dieser Gegend sammelt sich gerade ein Trupp Vergessener. Deshalb würde ich vorschlagen, dass wir uns beeilen. Es sei denn, du denkst, du könntest sie mit deiner tödlichen Wortgewandtheit zur Strecke bringen.“

Schön wärs ….

6.) Böse Mieze (S. 170, Kapitel 9)

„Böse Mieze“, knurrte er, doch Grimalkin gähnte nur und hob demonstrativ eine Pfote, umm sie zu putzen. „Böse Mize. Mag nicht. Geh weg.“

Ja, ja, Razor und seine Mieze.

7.) Übelkeit erregende Dinge (S. 204/205, Kapitel 10)

„Menschen.“
Grimalkins gelangweilte Stimme unterbrach uns. Ich löste mich von Kenzie und verdrehte genervt die Augen, als der Kater auf dem Pferd neben uns erschien. „Ich würde euch ja verdeutlichen, dass wir kostbare Zeit verschwenden“, sagte er, während sein Schwanz gegen den gesprungenen Sattel klopfte, „aber die Botschaft scheint ja nie zu euch durchzudringen. Können wir dann gehen, bevor der Zwischenraum anfängt, Herzchen, Lufballons und andere Übelkeit erregende Dinge zu erschaffen?“

Auch nicht schlecht, was?

8.) Feilschen und Tricksen mit Feen aller Art (S. 257, Kapitel 12)

Als der Gnom nickte und dann mit seinem Plastikschmuck verschwand, schüttelte Kenzie grinsend den Kopf. „Unser Erstgeborenes – also bitte!“, murmelte sie, während wir den letzten Teil der Brücke hinter uns brachten. Der dürre Mann erwartete uns bereits am anderen Ufer. „Warum müssen die immer als erstes damit kommen?“
Mein beunruhigender Blick war nur halb gespielt. „Du wirst langsam erschreckend gut in so was“, stellte ich fest, woraufhin sie leise lachte. „Hast du vor deiner Rückkehr vielleicht einen Kurs besucht: Felischen und tricksen mit Feen aller Art?“

Ha, der Kurs wäre doch mal interessant.

9.) Tief getroffen (S. 392, Kapitel 19)

„Oh, Liebes, bitte.“ Wegwerfend wedelte sie mit der Hand. „Es ist der Zwischenraum. Das hier ist immer noch mein Reich, auch wenn ein paar Schmarotzer eingezogen sind.“ Mit ihren gruseligen blauen Augen warf sie den Vergessenen einen eisigen Blick zu. „Und anscheinend muss ich sie höchstpersönlich wieder hinauswerfen.“
„Ach, Lea, dann bist du also gar nicht unseretwegen gekommen?“ Wieder ließ Puck seine Dolche herumwirbeln, während er gemütlich auf uns zuschländerte. „Ich bin tief getroffen. Aber, hey, wenn du hier bist, um uns dabei zu helfen, ein paar von diesen Schattenviechern über die Brüstung u schubsen, werde ich mich auch nicht beklagen.“

Tja, dumm gelaufen, Puck.

10.) Ein paar Jahrzehnte aus dem Weg gehen (S. 446, Kapitel 22)

„Ach, ihr kennt doch Lea“, erklärte Puck achselzuckend. „Nachdem sie sämtliche Trommelfelle ruiniert hatte, ist sie wieder nach Hause gegangen.“ Er streckte sich einen Finger ins Orh und bohrte fröhlich darin herum. „Eigentlich wollte sie noch ein paar Takte mit unserem kleinen Prinzen hier reden, aber Eisbubi hat sie davon überzeugt, dass es besser wäre, die Sache auf sich beruhen zu lassen.“ Naserümpfend fügte er hinzu: „Trotzdem würde ich ihr an deiner Stelle ein paar Jahrzhnte aus dem Weg gehen, Prinzlein. Momentan ist sie nicht gerade gut auf dich und deine Freunde zu sprechen.“

Besser wäre es …

So, vielleicht seid ihr ja jetzt doch noch auf den Geschmack von Plötzlich Prinz oder Plötzlich Fee gekommen? Dann legt mal los mit lesen. Das Nimmernie lohnt sich immer …

Julie Kagawa – Plötzlich Prinz 3 Die Rache der Feen

Die Rache der Feen

„Endlich.“ Grimalkin stand auf und machte einen Buckel, um sich zu strecken.
„Wenn dann alle fertig sind mit dem Geschwätz,
können wir dann vielleicht dazu übergehen, das Nimmernie zu retten?“

Meine  Meinung:

Story: 1

Ethan Chase erwacht im Feenreich und muss erfahren, dass sich vieles verändert hat. Die Vergessenen wollen das Nimmernie angreifen mit einem gewissen Prinzen an ihrer Seite. Können Ethan und seine Freunde den Krieg aufhalten?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Ethan Chase: 1

Ich mochte ihn sehr gern und er war auf jeden Fall angenehmer als im ersten Teil, aber fehlte ihm das gewisse etwas und manchmal waren seine Gedankengänge einfach zu deprimierend.

Kenzie: 1 +

Für mich der stärkste Charakter im Buch. Mutig, liebevoll und immer für Ethan da. Sie ist eine tolle Freundin und findet sich erstaunlich gut im Nimmernie zurecht.

Keirran: 1

War bisher immer mein Liebling der Reihe. Leider konnte er mich hier nicht mehr so überzeugen. Am Ende wurde es wieder besser, aber irgendwie wurde er mir hier ruiniert.

Meghan: 1

Sie hatte hier natürlich eine ziemlich zentrale Rolle. Ich mochte sie schon, aber sie kam dennoch recht wenig vor und ich kann sie mir immer noch einfach nicht als Mutter vorstellen. Das wirkt irgendwie unwirklich.

Ash: 1 +

Er kam leider auch zu wenig vor und ich hätte gerne mehr über ihn gelesen, denn er ist wirklich ein toller Charakter und auch interessanter als Ethan, aber er hatte eben schon seine Hauptreihe.

Puck: 1 +

Hatte wieder immer einen Witz auf Lager, aber leider kam auch er viel zu selten vor und so nicht so gut rüber wie in Plötzlich Fee.

Mab: 1

Über Mab hab ich mich hier doch gewundert. Offenbar ist sie recht nett und einsichtig, wenn es um ihre Familie geht. Ich fand sie hier gar nicht so schlecht.

Oberon: 1

Kam hier nicht so oft vor, war aber auch besser als vorher.

Titania: 2 –

Fies und zickig wie immer. Ich kann sie einfach nicht ab. Furchtbare Frau.

Razor: 1 +

Ich fand ihn so verdammt süß. Er hatte irgendwie was. Der Gremlin ist mir tatsächlich ans Herz gewachsen.

Grimalkin: 1 +

Grimalkin ist natürlich nach wie vor klasse. Ein sehr einfallsreicher und eigenwilliger Kater. Wie immer also.

Lea: 1

Sie mag ich auch ganz gern. Sie ist auf jeden Fall ein interessanter und Charakter und hat viel zu bieten.

Annwyl: 1 +

Ein wunderbar sanfter Charakter. Ich mochte sie immer sehr und hier hat sie viel Mut bewiesen.

Der dürre Mann: 1 +

Irgendwie hatte er ja was in seiner ganzen Eigenart. Ein ganz besondederer Vergessener wie ich find.

Wolf: 1 +

Auch Wolf fnad ich ziemlich cool. Der hatte einfach Stil und war mir sympatisch.

Die erste Königin: 3 –

Fand ich furchtbar. Irgendwie hat sie die völlig falschen Pläne gehabt und ihr wäre wohl jedes Mittel Recht gewesen an ihre Ziele zu gelangen. Egal wie.

Pärchen/ Liebegeschichten: 1 +

Kenzie und Ethan waren schon süß zusammen. Sie ergänzten sich gut und sind füreinander da. Ich mag sie besonders als Paar zusammen.
Auch Ash und Meghan mochte ich wieder sehr, auch wenn sie zu wenig vorkamen.
Das mit Anwyll und Keirran war traurig, aber trotzdem süß.

Erzählperspektive: 1

Die Geschichte wird von Ethans Sicht aus erzählt. Ich mag das teilweise schon, aber teilweise ist es auch zäh. Manchmal hätte ich mir andere Sichten gewünscht.

Besondere Ideen: 1

Das war das gesamte Nimmernie und seine Bewohner und Ethans Immunität gegen Magie.

Rührfaktor: 1 +

Der war definitiv da. Besonders wenn es um Ethan und Kenzie ging und am Ende.

Parallelen: 1

Die gibts wohl vor allem zu Plötzlich Fee, da es die selbe Welt ist. Allerdings reicht diese Reihe leider nicht daran wie ich find.

Störfaktor: 1

Der war leider auch da, denn das Buch war mir teilweise zu düster und zu depremierend. Besonders wenn es um Ethan ging. Teilwiese zog es mich eher runter.

Auflösung: 1

Hatte ich mir bei Kenzie und Ethan etwas anders vorgestellt, aber gut. So wirkte es irgendwie zu offen. Aber sonst war die Auflösung ganz gut.

Fazit: 1

Das Buch konnte mich nicht vollkommen vom Hocker hauen udn war mir teliweise zu depressiv, aber es gab auch einige schöne Momente und viele interessante Ideen. Dennoch war das Ende schon fast am Anfang klar und somit zum Teil doch recht vorhersehbar. Das war vielleicht etwas unglücklich gemacht. Plötzlich Prinz wird nie meine Lieblingsreihe sein und an Plötzlicih Fee kommt sie auch nicht ran, aber ich mag sie trotzdem und es war schön wieder im Nimmernie zu sein. Zumindest vorerst zum letzen Mal. Und ein paar wirklich schöne und interessante Szenen gabs ja auch.

Bewertung in Punkten: 4/5 Punkten

Zwischenstand 1: Julie Kagawa – Plötzlich Prinz 3 Die Rache der Feen

Ich lese immer noch Pltözlich Prinz. Schon seit etwa einer Woche. Es ist übel, aber das Buch will sich einfach nicht durchlesen. Es ist nicht mal schlecht und manchmal auch bewegend, aber zwischendurch auch recht zäh, wenn es kaum Handlung gibt sondern fast völlig um Verfolgungswahn.

Aber jetzt hab ich nur noch etwa 50 Seiten vor mir und die werde ich heute oder morgen beenden. Je nachdem wie viel ich heute noch zum Lesen kommen werde. Endlich! Ich bin einfach nur noch froh, wenn ich es durchhab.

Was sicherlich auch dazu beiträgt, dass es mir gerade nicht ganz so gut gefällt ist, dass es oft von den Gedanken usw. recht depressiv sind und gewisse Charaktere die es aufheitern könnten nur selten zum Zug kommen. Das find ich etwas schade.

Kenzie und Ethan mag ich weiterhin sehr gern zusammen, aber Ethan als Charakter find ich manchmal einfach zu deprimierend. Das kann ich gerade gar nicht gebrauchen. Auch wenn ich ihn mag und eindeutig angenehmer ist als im 1. Teil fehlt ihm das gewisse Etwas, was Ash und Puck haben.

Keirran hätte diese Ausstrahlung auch, aber gute Charaktere können ja heutzutage offenbar nicht mehr gut bleiben. Sehr schade. Das war noch so ein Punkt weswegen mir dieser Teil nicht mehr ganz so liegt.

Das Ende wird aber wieder besser und ein paar gute Zitate hab ich auch. Jetzt bin ich einfach gespannt wie es ausgeht und froh, wenn ich es beendet hab.

Ein bisschen mehr Handlung hätte dem Buch nicht geschadet.

Leselaunen 26: Mit Julie Kagawas Plötzlich Prinz 3 Die Rache der Feen

Auch Leselaunen gibts heute wieder von mir. Bin gerade etwas dabei meinen Blog in Ordnung zu bringen. Deswegen hat es heute ein wenig gedauert mit diesem Beitrag.

Aktuelles Buch:

Die Rache der Feen

Ich lese gerade dieses Büchlein und bin auf S. 309 gelandet. Es wird wohl das letzte Buch in diesem Monat sein, denk ich.

Momentane Lesestimmung:

Ganz okay, aber ich lass mich hierbei auch oft ablenken. Teilweise ist es nicht ganz meins, auch wenn es wirklich gute Stellen gibt. So ganz konzentrieren kann ich mich darauf aber nicht.

Zitat der Woche:

„Endlich.“ Grimalkin stand auf und machte einen Buckel, um sich zu strecken. „Wenn dann alle fertig sind mit dem Geschwätz, können wir dann vielleicht dazu übergehen, das Nimmernie zu retten?“

Julie Kagawa – Plötzlich Prinz 3 Die Rache der Feen

Und sonst so?

Ich bin gerade wieder schwer beschäftigt damit wieder zu schreiben. Einmal was neues und dann hab ich endllich mal wieder Lust meine Geschichte weiter zu korrigieren. Wurde ja auch Zeit. Ist ewig her. Und ich lade weiterhin meine Geschichten, die ich schon hab auf mein E-Book. Viele hab ich zwar noch nicht fertig, aber ja gerade alles zu die Zauberfeen ausser Camerons Geschichte eigentlich schon. Und so komme ich damit vielleicht besser weiter als am PC. Es ist ja doch angenehmer zu lesen.

Ausserdem räume ich meinen PC und WordPress weiterhin auf und das wird wohl beides noch etwas dauern. Aber es ist interessant zu sehen was sich da alles anfindet.

Sonst ist eigentlich nicht viel passiert, aber das ist ja immerhin schon was. Langsam wird es ja wieder ewtas wärmer. Die letzten Tage war es recht kalt. Das wars dann auch schon wieder von mir.

Bis zu den nächsten Leselaunen.

Corlys Themenwoche 3.2. Fantasy: Lieblingswesen

Meine Fantasywoche geht natürlich weiter.

Heute möchte ich von euch wissen: Was sind denn eure liebsten Fantasywesen und wieso?

Meine sind und waren immer Elfen und Feen. Ich war schon immer fasziniert von ihnen. Einfach wie sie beschrieben werden und ich stell sie mir einfach edel vor.

Gute Beispiele fand ich da immer aus HDR oder auch ein gutes Beispiel ist Lee aus Pan von Sandra Regnier. Den fand ich immer toll.

Und was meint ihr so?