Telling Pictures 2: Das Mädchen auf der Bank

Heute gibts wieder eine Bildgeschichte von Simon. Mal sehen,  was mich diesmal erwartet. Am meisten inspiriert hat mich dieses Bild bzw. das fand ich am  schönsten.

Das Mädchen auf der Bank.

Ich sah durch das Fenster. Das war schon fast eine Art Ritual. Jeden Tag um die gleiche Zeit saß dort ein Mädchen auf der Bank. Jeden Tag beobachtTeete ich sie bis sie wieder ging. Ich wollte so gerne zu ihr gehen und hatte tausend Fragen an sie, aber ich traute mich nicht. Ich war verdammt schüchtern. Das war schon immer mein Problem gewesen.
Doch wieso saß sie da jeden Tag auf der Bank? Sie musste ja von hier kommen, wenn sie das Ritual immer wieder wiederholte. Aber wer war sie und wieso war sie erst vor einem Monat aufgetaucht? So viele unbeantwortete Fragen.
Das merkwürdigste war, dass sie selbst bei Regen exakt die selbe Zeit sitzen blieb wie sonst auch. Genau zehn Minuten. Dann ging sie fort. Doch eines Tages veränderte sich etwas. Das Mädchen saß auf der Bank und war plötzlich fort. Sie war nicht aufgestanden und hatte sich auch sonst kaum bewegt, aber sie war fort.
Zögernd ging ich raus. Wo war sie hin? Hier gab es nur einen Weg, der in beide Richtungen ging und dahinter Gebüsch. Verwirrt sah ich mich um. Aber sie kam nicht wieder. Auch nicht am nächsten Tag und nicht am Übernächsten.
Schließlich setzte ich mich selbst auf die Bank. Tag für Tag. Irgendann erschien sie wieder neben mir. Ich war genauso erschrocken wie sie. Wir sahen uns zunächst einfach nur an.
„Wer bist du?“, fragte sie schließlich.
„Ich wohne da in dem Haus“, erklärte ich. „Ich habe dich manchmal hier auf der Bank gesehen und einmal bist du einfach verschwunden.“
Zu meiner Überraschung lächelte sie. „Du bist es also?“
„Wer bin ich?“, wollte ich wissen.
„Du bist der auf den ich gewartet habe“, antwortete sie weiterhin in Rätseln.
Ich sah sie nur ratlos an.
„Du bist der einzige, der mich sehen kann“, erklärte sie dann.
„Was?“ Jetzt verstand ich noch weniger.
„Ich bin eine Lory. Lorys sind Feenwesen, die auf einer Bank denjenigen kennen lernen, der für sie bestimmt ist.“ Als würde das mehr sagen. „Und ich habe dich kennen gelernt. Du kannst mich sehen.“
„Eine Lory sagst du, ja?“, fragte ich leicht nervös.
„Ja klar. Ich weiß. Jetzt sagt dir das alles noch nichts, aber das wird es. Bald“, versprach sie mir.
„Ich verstehe ehrlich gesagt nur Bahnhof“, gestand ich hier.
„Setz dich einfach neben mir auf die Bank, wenn ich hier bin. Der Rest wird sich finden.“
Und das tat ich. Ich setzte mich jeden Tag neben ihr und irgendwann verschwand ich mit ihr. Wir wanderten in eine andere Welt über. Eine Welt fernab von Raum und Zeit. Eine Welt voller Magie und Möglichekeiten. Ich wurde zu einem Lory. Ich blieb an Marisas Seite. Denn diese Welt hatte viel mehr zu bieten als meine alte. Ich war glücklich hier. Hier gehörte ich her. Aber trotzdem kamen wir regelmäßig zu der Bank zurück. Wir sahen nach dem rechten und tankten auf. Dann gingen wir wieder zurück in die andere Welt. Ein ewiger Kreislauf voller Glück und Liebe.

Ende

So, das kam relativ fix auf den Beitrag. Das war aber auch schön zum inspirieren. Natürlich hätte man noch mehr schreiben können, aber ich wollte eine Fortsetzung vermeiden. So ist es recht kurz geworden. Was meint ihr?

October Road Staffel 2 Folge 7 + 8/ 11 + 12

Gestern habe ich endlich mal wieder October Road geguckt und darüber möchte ich hier berichten.

Ich habe die Serie seit März nicht mehr gesehen. Bin einfach nicht mehr dazu gekommen. Es war toll mal wieder darin abzutauchen.

Nick ist jetzt also wirlich mit Aubrey zusammen. Nur sein Bruder tut mir etwas leid, da er in sie verliebt ist, aber der geht wohl leer aus.

Hanna und Ray find ich dagegen gar nicht gut zusammen. Ray ist einfach nur ein Arsch und Hanna kapiert es einfach nicht. Den Typen kann ich einfach nicht ab.

Janet und Eddie find ich weiterhin klasse zusammen. Eddie hätte sich zwar nicht provozieren lassen sollen, aber es war toll wieso er es tat. Hätte er doch Janet davon erzählt.

Das Date zu viert bei Nick, Aubrey, Taylor und Ronny war ja vorprogrammiert, dass das nicht in die gewünschte Richtung geht.

Dass Janet und Hanna sich wegen den Jungs gestritten haben fand ich blöd, aber ich fand es gut, dass Janet da ihren Standpunkt vertreten hat. Das war bitter nötig.

Das mit Kristin und Hanna war ja auch unschön. Kristin war aber auch einfach nur fies. Die hat Nerven. Aber eigentlich passt sie gut zu Ray.

Phil und das Pizzamädchen fand ich wieder gut .Aber ide fand ich schon immer gut. Auch mit dem Auto. Auch wenn das nicht so gut gelaufen ist.

Alkie tat mir schon irgendwie leid, aber ich kann auch Owen da verstehen. War ja klar, dass Alkie irgendwann bei Ray landet.

Nicks Vater fand ich auch wieder cool. Wie er vermittelt hat usw.

Auch dass die Risiko gespielt haben fand ich cool. Das hab ich früher auch gespielt.

Ich fand das waren wieder zwei schöne Folgen, die sich aber auch etwas zogen, aber ich gucke die Serie weiterhin gern.

Writing Friday 7: Das Leben von Corlys Bücherregalen

Ich habe mal wieder was für den Writing Friday vorbereitet, weil mir das Thema gefiel. Mehr Informationen findet ihr hier. Klick

Liebe Bücherregale,

Vielen Dank, liebe Bücherregale, dass ihr jeden Tag meine Bücher tragt und diese Last auf euch nimmt.

Vielen Danak, dass ihr mir so treu ergeben seid und schon jahrelang an meiner Seite steht und hängt und mit mir die Zimmer gewechselt habt.

Vielen Danak, dass ihr mich Tag für Tag beobachtet, aber nie weitererzählt, was ich so mache. Ihr unterhaltet euch lieber mit den Büchern als mit den Menschen. Sie flüstern euch zu und ihr hört ihnen zu. Sie erzählen euch Geschichten und führen euch in ferne Länder. Dafür tragt ihr sie, aber so wird euer Leben auch nie langweilig.

Vielen Dank, dass es euch egal ist wie ich meine Bücher sortiere und dass ihr es mir nicht so nachtragt, wenn ich euch auch mal nicht so oft reinige.

Vielen Dank, dass ihr auch teilweise Deko mit aufnimmt und im Fall des weißen Regals noch ganz viele andere Dinge. DVDs, Fotobücher, ja sogar eine Anlage, Ordner usw.

Vielen Dank, dass ihr  mir den Platz bietet, den ich für meine Bücher brauche.

Vielen Dank, dass ihr sie aufnimmt und ihnen ein zu Hause gebt.

Ich danke euch, dass es euch gibt und ich liebe euch. Ohne euch wäre mein Zimmer nicht das Selbe. Ihr seid kostabar und werdet es immer sein.

Danke, danke, Danke.

Eure Corly

Aber ich habe die Aufgabe noch etwas erweitert und auch was aus der Sicht meiner Bücherregale geschrieben.

Liebe Corly,

Ach, wir nehmen deine Bücher und andere Sachen gerne auf. Wir lieben ihre Geschichten. Sie erzählen von Feen, Vampiren, Werwölfen, Hexen un so, aber auch von der richtigen Welt und vor allem von der Liebe. Wir nehmen hier so viel Liebe auf.

Wir haben Spass mit deinen Büchern und deiner Deko und sehen zu wie sich die Bücher mit den DVDs um die besten Plätze streiten. Wir sehen die Fotos von den Menschen, die du liebst und unterhalten uns auch miteinander.

Wir sehen uns gegenseitig an, da wir gegenüber sind und lächeln uns an und winken uns zu. Manchmal unterhalten wir uns auch mit Fungie, deinem Sub. Er hat auch immer tolle Geschichten auf Lager und ist immer gut drauf.

Ich, das rote Regal, kann sogar teilweise aus dem Fenster sehen, wenn du es zulässt. Was für ein Luxus. Das weiße Regal hat seinen Hauptblick auf mich gerichtet, aber wir können beide so zemlich dein ganzes Zimmer überblicken. Vor allem ich habe natürlich die beste Aussicht.

Wir gucken gerne mit dir zusammen Fernsehen und auch wenn wir deine DVDs am liebsten aus dem Regal schmeißen wrden ist es doch eine gute Unterhaltung. Zumindest dafür sind sie gut. Deine Bücher, deren Buchverfilmung du dir öfter ansiehst flüstern uns oft zu, dass es seltsam ist sich selbst im Fernsehen zu sehen, aber sie sind auch stolz darauf. Nur manche beschweren sich, dass du sie beim Gucken vernachlässigst.

Es gibt kaum Stress unter den Büchern. Deine unvollständigen Reihen beschweren sich hin und wieder wieso du sie nicht weiter liest udn vermissen teilweise ihre Freunde der Fortsetzungen, die sich auf deinem E-Book befinden, aber das ist auch schon alles.

Wir sind gerne deine Bücheregale und berachten es nicht als Last sie zu tragen. Wir wohnen gerne bei dir, denn wir sind recht gut gefüllt und erfüllen unseren Zweck. Das ist alle, was wir uns wünschen.

Alles Liebe.

Deine Bücherregale.