Charlotte Cole – Küss mich lieber nicht

„Bist du echt kein Superheld?“, flüsterte Max nach einer Weile.
Sam lachte leise. „Nein“, sagte er. „Aber ich wäre gern einer. Dann könnte ich fliegen und all die bösen Jungs verprügeln. Und ich hätte einen echt coolen Anzug.“

Story: 1

Cara ist berufstätig und muss oft auf Geschäftsreisen. Als sie ihre Kinder bei einer fragwürdigen Nanny lässt geht das nicht gut aus. Und dann ist da noch Sam. Ihr attraktiver Nachbar. Knistert es da eigentlich zwischen ihnen?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (-)

Cara: 1 –

Leider wurde ich nicht ganz warm mit ihr. Ich konnte ihre Probleme teilweise verstehen, wäre dabei aber in vielen Punkten wohl ganz anders rangegangen als sie. Sowohl was ihre Arbeit betrifft als auch die Geschichte mit Sam. Ganz zu schweigen von einder gewissen anderen Person. Ich fand auch sie reagierte oft total über und mir war sofort klar wieso. Teilweise als sie dann so fies zu Sam war fand ich sie auch noch ziemlich unsympatisch. Ich konnte einfach nicht viel mit ihr und ihrer ganzen Art anfangen.

Sam: 1 (+)

Ich mochte ihn schon sehr gern, aber vieles konnte ich auch nicht so verstehen. Vermutlich fehlte mir da einfach die Vorgeschichte, die meist nur angedeutet wurde. Ich hab schon verstanden wieso er manches tat, aber ganz nachvollziehen konnte ich es nicht immer. Aber es war toll wie er mit Max umging.

Max: 1 ++

Der ist einfach nur süß mit seinem Supermantick und seinen anderen Macken. Ein goldiger kleiner Junge, der mir gut gefallen hat.

Mandy: 3 –

Furchtbare Person. Sowas sollte so einenn Job einfach nicht kriegen. Ihre Gedanken fand ich schon allein sehr furchtbar und was sie mit Max machte ging gar nicht. Eine absolute Fehlbesetzung in ihrem Job. Aber das war ja von vornherein klar. Ich hätte sie jetzt nicht gebraucht.

Rob: 5

Der war einfach nur krank. Ihn konnte ich gar nicht verstehen. Sorry. Aber der ging für mich gar nicht. Hätte ich wirklich gut drauf verzichten können. Ich fand es auch recht sinnlos was er getan hat. Er konnte wirklich gut anderen die Schuld zuschieben. Hauptsache er fand einen Schuldigen. Echt traurig sowas. Der und Mandy haben mir das Buch nicht unbedingt sympatischer gemacht. Die andere unsympatische Person hätte eigentlich schon gereicht.

Reenie: 1 +

Sie kam ja auch in den anderen Teilen vor. Ich fand sie wieder sehr sympatisch und ich find es toll wie sie immer allen hilft, obwohl sie genug eigene Probleme hat.

Leira: 1 +

Die mochte ich auch ganz gern. Sie erinnerte mich etwas an Lou. Aber es gefiel mir wie sie mit allem umging.

Jake und Lou: 1 +

Kamen immer meist nur vom Namen her vor, aber ich mochte sie beide wieder sehr gern. Besonders Jake.

Brandon: 1 +

Den mochte ich auch sehr gern. Er war ein sympatischer Chrakter, der immer schön geholfen hat und für Sam da war.

Michael: 3 –

Den fand ich auch total daneben. Der hat nicht nur alle Verantwortung von sich geschoben sondern war auch noch richtig fies. Gut, dass er nicht öfter vorkam.

Olivia: 1 +

Sie wirkte eigentlich sogar ganz sympatisch. Zumindest nicht zickig.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 (+)

Fand ich diesmal nicht ganz überzeugend. Sam und Cara waren teilweise ganz süß zusammen, aber das war irgendwie immer von negativen auch überschattet.

Ihre anderen Partner fand ich auch unpassend für sie. Auch damit konnte ich nicht so viel anfangen. Olivia war aber wohl noch recht sympatisch.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wird aus vier Sichten erzählt. Auf mindestens zwei hätte ich gut verzichten können. Am liebsten hätte ich nur Sam alleine als Erzähler gelesen.

Besondere Ideen: 1

War das mit den Nachbarn und das war teilweise auch sehr gut gemacht, da sie sich gegenseitig halfen. Mehr oder weniger.

Rührungsfaktor: 1

War schon teilweise vorhanden, aber manchmal war ich leider doch eher genervt. Schade, aber war halt so. Die Charaktere haben es mir nicht leicht gemacht.

Parallelen: 1

Kann ich ja zu den anderen Teilen stellen und die mochte ich lieber. Hier fand ich es schade, dass der kleine Ort Finley Meadows gar nicht so zur Geltung kam und ich hätte eigentlich erwartet, dass zwei andere die Hauptcharaktere sind.

Störfaktor: 1 –

Sind für mich leider ganz stark Mandy und Rob. Die hätte ich beide nicht gebraucht. Aber auch dass alles schöne gleich wieder mit Negativen verdrängt wurde und dass ich mit Cara einfach nicht warm wurde. Und diesmal war es mir leider auch eindeutig zu viel Drama.

Auflösung: 1 +

Die fand ich noch ganz süß, kam mir persönlich aber zu spät. Insgesamt hätte ich es mir etwas eher gewünscht.

Fazit: 1 –

Leider konnte mich dieser Teil nicht mehr so überzeugen. Mir fehlte der kleine Ort Finley Meadows mit all seinen Bewohnen. Mir war es auch zu viel Drama, die Charaktere waren teilweise doch sehr unsympatisch, manches konnte ich nicht verstehen und mit Cara wurde ich nicht warm.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Erwartet nicht, dass hier viele Figuren aus den Vorgängerteilen ihren Platz haben. Ich würde ihn eher etwas abgesondert sehen. Wenn ihr viel Drama mögt könnt ihr hiermit sicher nichts falsch machen. Vom kleinen Örtchen Finley Meadows werdet ihr allerdings nicht mehr viel mitbekommen.

Aber allgemein ist die Reihe schon empfehlenswert. Die ersten drei Teile mit all ihren Dramen und schrägen Charaktere haben mir sehr gut gefallen.

Buchzitate: Charlotte Cole – Finley Meadows 3 Küss mich einfach immer weiter

Langsam sollte ich mich mal an die Buchzitate von Finley Meadows 3 machen. Also los!

1.) Symphonie des Lebens (Kapitel 1, 2 %)

Für einen Moment verbanden sich die vielen Tausend Schicksale um ihn herum wie Noten zu einer gewaltigen Symphonie des Lebens, die träge durch die Adern der Stadt floss.

Ich fand einfach diesen Satz so schön.

2.) Privatsphäre, bitte (12 %, Kapitel 3)

„Hallo?“, brummte er. „Weißt du  nicht, wie spät es ist?“ Er lehnte sich im Sessel zurück.
„Seit wann rauchst du wieder?“, fragte Neil.
„Und warum quälst du mich mit diesen Videoanrufen? Jeder vernünftige Mensch hasst das, hat dir das schon mal jemand gesagt?“
Mini-Neil auf dem Display zuckte mit den Schultern. „Ds hier ist das 21. Jahrhundert.“
„Kein Grund, andere Leute in ihrer Privatsphäre zu stören.“

Armer Kerl aber auch …

3.) Nur ein klitzekleines Küsschen (21 %, Kapitel 4)

„Iiiih, die schmusen schon wieder“, sagte Charlie gedehnt und verdrehte die Augen. Lenny folgte dem älteren Jungen  wie üblich mit hündischer Ergebenheit.
Reenie drehte sich lachend in seinen Armen um. „Wisst ihr, wenn ich besonders gerne küsse?“, fragte sie. „Kleine Frechdachse!“ Als sie einen Schritt auf die Jungs zu machte, flohen beide kreischend aus der Küche.
„Wartet“, rief Reenie. „Nur ein klitzekleines Küssechen!“

Wie fies aber auch. 🙂

4.) Versuchskaninchen (26 %, Kapitel 6)

Lou verdrehte die Augen. „Mich hätte eher gewundert, wenn wir mal nichts neues ausprobieren würden. Seit du im Diner arbeitest, sind wir ständig deine Versuchskaninchen.“
„Heute gibts nur Lieblingsessen“, sagte Reenie. „Keine neuen Gerichte.“
Jake legte Reenie den Arm um die Taille. „Ich bin ziemlich gern dein Versuchskaninchen“, murmelte er in ihr Ohr und küsste sanft ihren Nacken.

Wie dumm aber auch. Immer wieder was neues auszuprbieren …

5.) Wer ist die Mutter? (27 %, Kapitel 6)

„Du warst seit Jahren nicht beim Friseur.“
„Ich weiß.“
„Ich schneide normalerweise deine Spitzen.“
„Ich weiß.“
„Warum jetzt?“
Adele zuckte mit den schultern. „Das Leben ist kurz. Ich habe einfach Lust darauf.“
„Mach ja keine Witze über deine Gesundheit. Sonst fahren wir hiem und bleiben dort, bist du wieder vernünftig bist“, sagte Jill und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Wer von uns beiden ist hier eigentlich die Mutter?“, fragte Adele.

Tja, das ist hier die Frage, was?

6.) Bitte einmal Krankenhausaufenthalt buchen (28 %, Kapitel 6)

Reenie fühlte sich mit einem Mal befangen – Adele war einfach wunderschön. Sie wirkte viel jünger und so fremd, als wäre sie eben aus einem Modemagazin gestiegen.
„Du siehst umwerfend aus“, platzte Giulia heraus und lief auf Adele zu. Sie umarmte sie stürmisch.“ Wenn man nach einem Krankenhausaufenthalt so aussieht, dann werde ich auch einen buchen.“

Wenn das so einfach wäre …

7.) Eine wie dich (40 %, Kapitel 9)

„Du kannst entscheiden, ob du ihn treffen willst. Und wann.“
„Heute nicht. Heute würde ich ihm zur Begrüßung ein blaues Auge verpassen.“
„Du musst nichts überstürzen. Du hast so lange nichts von ihm gewusst, da kommt es auf ein paar Wochen mehr oder weniger nicht an.“
„Wenn man es so sieht“, meinte Jake. „Du bist eine kluge Frua. Bist du zufällig Single? Eine wie dich würde ich glatt heiraten.“

Tja, wenn er nicht weiß ob sie vergeben ist … Selber Schuld.

8.) Sommer im Herbst (42 %, Kapitel 9)

„Diser Herbst weiß einfach nicht, wie sich ein Herbst zu verhalten hat. Er denkt, es sei Sommer“, brummte er, während er sich die Mistgabel schnappte, um die Boxen der Pferde zu säubern.

Auch nicht schlecht  …

9.) Bettelnde Schuhe (44 %, Kapitel 9)

„Sag“, drängte sie, „wo ist sie?“
„Lenny war total aufgeregt, dass seine Oma hier ist. Er wollte ihr unbedingt die Farm zeigen. Es könnte sein, dass ich ihm vorgeschlagen habe, auch im Stall vorbeizuschauen. Die cremefarbenden Schuhe deiner lieben Exschwiegermutter haben lautstark darum gebettelt. Ich hab es deutlich gehört.“

Na, dann musste das natürlich sein. 🙂

10.) Tiere im Haus (48 %, Kapitel 10)

„Normalerweise wohnen auf Bauernhöfen eigentlich alle Tiere im Haus“, warf Jake mit ernster Miene ein. „Ich musste die Pferde nur in den Stall ausquartieren, weil ich Platz brauchte. Bevor Reenie und die Kinder eingezogen sind, haben die Pferde auf dem Sofa geschlafen.“
Hortensia spürte, wie ihre Mundwinkel unfreiwillig zuckten. „Ist das so? Nun, das erklärt den Zustand der Couch.“

Auch nicht schlecht … 🙂

Und das wars mit meinen Buchzitaten. Ich hoffe, ihr hattet Spass dabei und ich konnte euch Finley Meadows schmackhaft machen.

Charlotte Cole – Finley Meadows 3 Küss mich einfach immer weiter

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„Normalerweise wohnen auf Bauenhöfen eigentlich alle Tiere im Haus“, warf Jake mit ersnter Miene ein. „Ich musste die Pferde nur in den Stall ausquartieren, weil ich Platz brauchte. Bevor Reenie und die Kinder hier eingezogen sind, haben die Pferde auf dem Sofa geschlafen.“
Hortensia spürte, wie ihre Mundwinkel unfreiwillig zuckten. „Ist das so? Nun, das erklärt den Zustand der Couch.“

Meine Meinung:

Story: 1 (+)

Adele hat damals eine Entscheidung getroffen, die ihr ganzes Leben beeinflusste und nie ganz losließ. Kann sie das je wieder gut machen? Reenie und Jake genießen ihr gemeinsames Leben mit den Kindern und dennoch funkt immer wieder Lucien dazwischen … Und kann Jill eigentlich über Stephen hinweg kommen?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Adele: 1 (+)

Am Anfang war sie mir noch ziemlich sympatisch und konnte sie verstehen, aber später einfach nicht mehr so. Spätestens zu bestimmten Situationen brachte ihre Einstellung einfach überhaupt nichts mehr und zwar keinem der Betroffenen und sie hätte auch niemanden geholfen. Das fand ich etwas schade.

Rouven: 1 +

Dafür war er mir hier ziemlich sympatisch und ich konnte ihn oft sehr verstehen. Ich mochte ihn und er tat mir oft leid. Ich fand es klasse wie er mit allem umging, auch wenn er es nun wirklich nicht leicht hatte versuchte er dennoch immer das beste daraus zu machen. Vielleicht war er hier sogar mein Lieblingscharaker.

Reenie: 1 +

Reenie war auch wieder toll. Diplomatisch und kämpferisch. Sie setzte sich für alle ein und hatte ja auch genug mit ihren eigenen Problemen zu tun. Aber ich kann verstehen, dass sie die Kinder das nicht spüren lassen wollte und sie und Jake fand ich immer noch toll zusammen.

Jake: 1 ++

Er kam nicht ganz so oft vor und war oft wütend, aber ich konnte ihn gut verstehen und fand ihn nach wie vor klasse. Auch wie er mit den Kindern umgab war einfach toll. Hach, Jake ist einfach toll. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.

Jill: 1 (+)

Ich mochte sie eigentlich sehr gern, aber in Bezug auf Ben kann ich sie nicht verstehen. Im Prinzip hat sie Jake ja damals den selben Ratschlag mit Reenie gegeben, den man ihr jetzt gab, aber bei ihr ist das natürlich was anderes. Verstehe ich nicht. Ich hoffe von dieser Einstellung kommt sie noch wieder los. Das ist auch ungerecht gegenüber Ben.

Ben: 1 +

Ben tat mir oft leid wegen Jill. Ich mag ihn so verdammt gern und er ist doch auch so ein toller Mann und Anwalt. Hach, ich würde es ihm gönnen …

Lou: 1 +

Sie ist weiterhin klasse und es ist toll, dass sie so viel mitkriegt und ihre eigenen Schlüsse zieht und handelt. Sie war super wie sie ihre Oma beziert hat. Ausserdem ist toll wie sie sich in der Buchhandlung engagiert und wie sie sich um die Geschwister kümmert.

Lenny: 1 +

Lenny war auch wieder nach wie vor süß und er tut mir so leid. Es ist schön, dass er Charlie hat und nicht allein ist, aber auch Jake war klasse zu ihm.

Charlie: 1 +

Charlie war auch wieder klasse, auch wenn er weniger vorkam. Aber ich mag den Knirps sehr.

Hortensia: 1

Teilweise nervte sie mich tierisch, weil sie so auf diese verdammte Firma fixiert war und nur an ihre eigenen Interessen dachte, aber dann wiederum hatte sie Phasen wo man merkte wie ihre Fassade bröckelte und da mochte ich sie ganz gern. Und letzendlich hat sie sich Gott sei Dank richtig entschieden.

Lucien: 3 –

Ich fand ihn furchtbar. Er ist so furchtbar egoistisch. Er denkt immer zuerst an sich selbst, aber nicht was er seinen Kindern mit dieser Handlung für einen Schaden angerichtet hätte und auch nicht, dass er es eigentlich war, der Schuld daran ist, dass seine Ehe in die Brüche ging. Diesmal ging er aber wirklich überhaupt nicht. Wie tief muss man sinken?

Frederik: 1 +

Er tat mir sehr leid, weil er so oft unter Lucien zu leiden hatte und wegen seiner Arbeit. Aber offenbar akzeptierte man jetzt wenigstens mal wie er war.

Laurence: 1 +

Er war mir sehr sympatisch, aber ehrlich gesagt ist mir sein Frauengeschmack schleierhaft, wobei die Chemie ja schon irgendwie zu stimmen scheint, aber ich mag auch seine Sanftheit.

Trixie: 2 –

Sie war mal wieder furchtbar egoistisch. Mit ihr konnte ich gar nichts anfangen und war ja klar, dass sie vor allem Ärger machte.

Geronimo: 2 –

War mir hier auch eher unsympatisch, weil er so vernarrt in diese Version war, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

Neil: 1 +

Den mochte ich sehr gern. Besonders seine Dreadlocks fand ich cool, aber auch so war er wirklich gut für Rouven da und ich mochte es wie er ihn indrekt zu Dingen überredete, die er gar nicht wollte.

Giulia: 1 +

Sie mochte ich auch sehr gern. Sie war mir sehr sympatisch und ich bin gespannt ob wir noch mehr von ihr zu hören kriegen.

Hetty: 1 +

Auch Hetty mag ich nach wie vor. Sie ist eine coole rastende Seele, die einfach sympatisch ist und zum richtigen Zeitpunkt das Richtige tut.

Leira: 1

Leira war mir auch nicht so sympatisch wie sonst. Auch weil sie nicht verkraften konnte, wenn Lou ihr die Wahrheit sagte. Da war sie echt etwas blind.

Jimi: 1 (+)

Er kam recht wenig vor und das wenige wirkte erst sympatisch, aber später nicht mehr ganz so.

Lily: 1 +

Die Katze kam weniger vor als im letzten Teil, war aber wirklich sympatisch. Wie immer.

Sally: 1 +

Auch Sally war weiterhin ein toller Hund und Jakes treuer Freund.

Fizzie: 1 +

Die fand ich besonders süß und sie tat mir leid. Da fand ich Rouven echt klasse. Das hätte nicht jeder getan.

Diverse Pferde (ich habe gehört, eins soll Pizza heißen 🙂 ): 1 +

Auch die Fohlen hatten was an sich und sie waren ein guter Zeitvertreib für Jake. Ich glaub sie gaben ihm irgendwie halt.

Erzählperspektive: 1 (+)

War hier vielleicht teilweise etwas chaotisch, weil es doch recht viele waren, die erzählten, aber ich kam eigentlich immer mit, hätte aber nicht alle Erzähler gebraucht.

Pärchen/Liebesgeschichten: 1 (+)

Ich mochte sie alle (wobei ich Adele teilweise nicht so gut fand), aber sie waren mir überwiegend etwas zu dramatisch, einfach weil alle vom Drama betroffen waren. Dennoch mochte ich die Pärchen durchaus. Vor allem natürlich Reenie und Jake.

Besondere Ideen: 1 +

Da fiel mir als erstes zu ein, dass ich sehr oft Hunger auf Pizza hatte. Wie kommt das bloß? :-). Sonst waren das eher Kleinigkeiten, die wohl besonders Jake betrafen. Wie er mit gewissen Dingen umging und gewisse Situationen. Haben mit Baumhaus und Regen zu tun, aber mehr wird nicht verraten.

Rührungsfaktor: 1 +

War auch wieder vorhanden, wenn auch nicht so ganz so doll wie in eins, aber das war auch wirklich schon enorm hoch. Dennoch war ich immer mal wieder gerührt oder habe gelacht und hatte sogar mal feuchte Augen.

Parralelen: 1 +

Kann ich natürlich zu den anderen stellen und der Dramaanteil war hier schon etwas höher. Genau wie der Musikeranteil übrigens.

Störfaktor: 1 (+)

War doch das Drama hier. Das war hier doch ein bisschen zu groß und in die Länge gezogen und natürlich Lucien und teilweise auch Hortensia, aber sonst war es auch wieder toll.

Auflösung: 1 +

Die Auflösung war gut. Ich hätte es nur alles gerne etwas eher gehabt. Einiges wurde mir etwas zu sehr in die Länge gezogen, was ich schade fand. Dennoch lohnt sich die Auflösung schon.

Fazit: 1 (+)

Auch dieser Teil konnte mich wieder mitreißen und ich kam gut voran mit dem Lesen. Die Charakere waren überwiegend sympatisch und besonders Jake fand ich wieder toll. Allerdings war mir hier der Dramaanteil leider etwas zu hoch und auf Lucien hätte ich auch gut verzichten können.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch viel Drama nicht stört dann lasst euch bitte wieder von Finley Meadows verzaubern. Lasst euch mitreißen von den Ideen und von der Welt und den Charakteren. Und wenn ihr plötzlich Hunger auf Pizza bekommt ist das total in Ordnung. Mir gings auch so.

Charlotte Cole – Finley Meadows 1 Küss mich im Sommerregen

Küss mich im Sommerregen

„Hör mal, Jill … Ich denke nicht, dass ich mitkommen kann. Ich …“ Reenie suchte verzweifelt nach einem logischen Grund, den sie vorschieben konnte.
„Du musst die Gewürze in der Küche alphabetisch sortieren? Die Socken der Kinder stopfen? Der Katze Kopfrechnen beibringen?“ Jills Stimme klang amüsiert. „Nichts da. Du hast mir letzte Woche versprochen, dass du zu Jakes nächstem Auftritt mitkommst.“
Reenie runzelte die Stirn. Ein böser Verdacht stieg in ihr auf. „das Ganze ist ein abgekartetetes Spiel, oder?“

Meine Meinung:

Story: 1 +

Reenie kommt mit ihrem Leben im Paris nicht klar und auch Lucien und sie haben ernsthafte Probleme. Reenie zieht nach Amerika um Abstand zu gewinnen. Dort lernt sie Jake kennen …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Reenie: 1 +

Ich fand sie wahnsinnig sympatisch und sie tat mir auch oft leid, aber ich hätte sie auch gern geschüttelt wegen ihrer Einstellung gegenüber Lucien. Aber sonst hat sie mir gefallen und war witzig.

Jake: 1 +++

Owei, da bekommen meine zwei aktuellen männlichen Lieblingscharaktere ernsthafte Konkurrenz. Ich liebe Jake! Und mal ehrlich: Wie kann man ihn nicht lieben? Jake ist so sanft und feinfühlig und lieb, aber auch sehr verletztlich. Er ist einfach toll. Von jemanden wie Jake träumt doch irgendwie jeder, oder? Ich jedenfalls war total begeistert von ihm.

Jill: 1 +

Auch Jakes Schwester Jil war absolut sympatisch. Ich konnte sie gut verstehen. Vor allem in Bezug auf Lucien. Aber sie war trotzdem eine tolle Freundin.

Adele: 1 +

Sie gefiel mir sehr gut. Sie war mir sehr sympatisch und eine super Omi.

Lou: 1 +

Teilweise war sie etwas schwierig, aber das machte nichts. Sie war trotzdem toll und ich konnte ihr nur gratulieren dafür wie sie mit ihrem Vater umging. Besonders am Anfang. Das hat er nicht anders verdient. Tolles Mädchen, die wenns drauf ankam zu ihrer Mutter hielt.

Lenny und Charlie: 1 +

Die waren beide zuckersüß und beide taten mir auf ihre Weise leid, aber sie waren auch beide goldige Kinder, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Jimi: 1 +

Er war sehr reif für sein Alter, aber ich mochte ihn sehr. Er war mir sehr sympatisch.

Ben: 1 +

Auch Ben war sehr sympatich und als Anwalt natürlich eine große Hilfe. Ich mochte ihn.

Hortenisia: 1 –

Teilweise war sie nicht schlecht, aber viel zu oft wirkte sie zu herzlos und dachte doch nur an die Firma. Also, ich glaube in ihr drin war ein tiefer Schmerz. Bei dem Namen musste ich übrigens immer an „Hortensia, die Kleine Fee“ denken.

Lucien: 2 –

Der hat mich einige Nerven gekostet. Ich hätte auch gut auf ihn verzichten können. er war so kalt und oberflächlich. Aber er hatte teilweise auch gute Seiten, verfiel aber leider meistens wieder in sein altes Muster zurück.

Frederic: 1 +

Der war toll und der einzige aus Luciens Familie, der mir sympatisch war. Schade, dass die anderen ihn nicht so respektierten wie er war.

Albertine: 4 –

Das war eine ganz furchtbare Person. Furchtbar egoistisch und oberflächlich. Die ging einfach gar nicht.

Trixi: 2 –

Sie war auch nicht gerade die sympatischte Person und auch ziemlich selbstgefällig und oberflächlich.

Lilly und Sally: 1 +

Die beiden waren auch total süß. Besonders Lilly hat mir gut gefallen.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Ich habe bisher glaub ich selten über ein paar gelesen, was besser zusammen passt wie Jake und Reenie. Die beiden waren so verdammt süß  zusammen. Hach, war das schön. Leider haben sie es sich allzu oft verdammt schwer gemacht.

Reenie und Lucien passten dagegen gar nicht zusammen. Das hat man sofort gemerkt.

Lou und Jimi und die anderen Pärchen fand ich aber auch echt süß zusammen.

Erzählperspektive: 1 +

Es wurde aus mehreren Sichten erzählt. Mir gefiel das ganz gut, wobei vielleicht auch Jakes und Reenies Sicht gereicht hätte. Allerdings hätte ich auf Luciens Sicht auch gut verzichten können.

Besondere Ideen: 1 +

Die waren eigentlich gar nicht direkt vorhanden. Eher indirekt versteckt. Vielleicht könnte man das mit dem Kochen nennen oder das mit der Firma oder Jakes Musik. Ich fand das Besondere war aber hier eher, dass es so wahnsinnig mitreißend war.

Rührungsfaktor: 1 +++

Den muss ich wirklich mal loben. Ich hab mitgefiebert, mitgezittert, auch mal geflucht, aber besonders am Anfang habe ich mich auch oft einfach kringelig gelacht. Manchmal kam ich gar nicht mehr aus dem Lachen raus. Der Rührungsfaktor war wirklich enorm hoch.

Parallelen: 1 +

Irgendwie fiel mir hier immer wieder Colleen Hoover ein. Nur dass die Charaktere hier etwas mitfühlender und erwachsener waren. Aber vom Drama und Mitreißen her hatte es schon einen Colleen Hoover – Touch und da kann Charlotte Cole durchaus mithalten. Die zwei Lieblingscharkatere, die ich bei Jake erwähnten waren übrigens auch beide von Colleen Hoover.

Störfaktor: 1

Ganz klar Lucien und das meiste Drumherum mit ihm. Das hätte ich nicht haben müssen. Aber Gott sei dank konnte ich da gut drüber wegsehen. Vielelicht gab es auch ein bisschen zu viel Drama, aber deswegen war es ja auch so mitreißend.

Fazit: 1 ++

Es war ein absolutes Lesehighlight. Total mitreißend, packend und gefühlvoll. Was habe ich hier teilweise gelacht. Außerdem bekommt man beim Lesen wirklich Hunger. Den Gedanken hatte ich beim Lesen mehrmals. Aber die Story und die Charaktere sind  mir bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr sympatisch. Ich liebe auch diesen Humor. Oft konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders am Ende.

Bewertung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Lasst euch von Finley Meadows und seinen Bewohnern verzaubern, so wie ich es tat. Lacht euch mal so richtig aus und fühlt euch richtig wohl dabei. Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Achtung: Suchtgefahr ist hoch! (Zumindest hab ich das so empfunden)