Kristin Harmel – Solange am Himmel Sterne stehen

Solange am Himmel Sterne stehen

Auf einmal muss ich an die Märchen denken, die sie mir früher erzählt hat, von einem Prinzen und einer Prinzessin in einem fernen Land, die Märchen, in denen der Prinz gegen die bösen Ritter in den Kampf ziehen muss und der Prinzessin verspricht, eines Tages zu ihr zurückzukehren, da ihre Liebe niemals sterben werde. Daher bin ich verblüfft, als es Annie ist, die murmelt: „>Solange am Himmel Sterne stehen, werde ich dich lieben.< Das hat der Prinz in deinen Geschichten immer gesagt.“

Meine Meinung:

Ich bin durch. Endlich. Das Ende war ja noch mal richtig schlimm (nervig).

Mir lag die Geschichte überhaupt nicht. All seine Charaktere auch nicht. Vieles hab ich auch gar nicht verstanden.

Ich las in einigen Rezis was von Kitsch pur. Am Anfang empfand ich das so gar nicht. Ich spürte überhaupt nichts von Romantik oder Liebe. Das fehlte einfach völlig. Ich würde eher sagen es triefte so von Klisches. Noch nie fand ich Klisches so furchtbar. Doch am Ende wurde es dann wirklich noch kitschig und auch unrealistisch.

Ich weiß auch gar nicht wieso die Autorin meinte alle müssen sich ählich sehen. es ist doch ganz normal, dass man sich auch innerhalb der Familie nicht immer ähnlich sieht. Das hab ich nicht verstanden.

Wie gesagt, ich wurde nicht warm mit den Chaaktren.

Hope war einfach nur unterkühlt und hatte keine Ahnung von Menschen. Natürlich war sie geschieden und hatte einen anstrengenden Teenager am Hals. Sie wollte keine fremde Hilfe annehmen, war heillos überfordert, und war so verdammt zwanghaft unabhängig. Sie wollte sich an niemanden binden und das wurde bis zum Schluss ausgezerrt. Das fand ich anstrengend. Sie stand sich einfach selbst im Weg.

Auch mit Rose wurde ich nicht warm. Vor allem wie sie mit allem umging. Wie konnte sie Ted heiraten, wenn sie doch angeblich Jacob so liebte und nicht mal sicher sein konnte, dass er tot ist? Wie konnte sie das ihrer gemeinsamen Tochter antun? Sie wäre es ihr schuldig gewesen nach iherem Vater zu suchen und ihr die Wahrheit zu sagen. Sie wäre es auch Jacob schuldig gewesen. Für mich sind das alles Ausreden und die Sicherheit war für mich auch nur ne Ausrede. Offenbar hat sie nie so doll geliebt, wie die Autorin uns weis machen will, denn diese Liebe kommt auch überhaupt nicht bei mir an. Dass sie sich an allem die Schuld gibt was aus Josephine und Hope wurde fand ich auch übertrieben. Die haben ihre Leben selbst in der Hand und durch Ted hätten sie durchaus Liebe erfahren können. Auf mich wirkt das völlig unlogisch. Ich konnte mit ihr als Person nichts anfangen und kauf ihr auch nicht ihre angeblichen Gefühle ab.

Annie war fast noch schlimmer. Ein pupertierender Teenager mit Scheidungseltern. Ihre ganze Wut lässt sie an ihrer Mutter aus und gibt ihr für alles die Schuld. Ihren Vater krönt sie stattdessen zumindest am Anfang zum Helden. Ihr Verhalten wird damit entschuldigt, dass sie Scheidungskind ist und in einem schwierigen Alter ist, aber auch 12-jährige können sich anständig benehmen. Und wieso muss sie eigentlich in jedem 2. Satz ein „Na ja“ oder „oder so“ haben. Keine 12-jährige redet so. Das hat tota gestört. Sogar manchmal bei den Erwachsenen war das so.

Richtig schlimm war auch Rob. Ein pupertierender Teenager im Körper eines Erwachsenen. Benutzt seine Tochter zu seinen Zwecken damit er gut rüber kommt und Hope schlecht. Und dann erst seine Freundin. Furchtbar. Wo sind wir hier? Bei den Kleinkindern?

Alain mochte ich ganz gern, aber wie er Matt zur Sau machte fand ich schlimm. Der kannte doch gar nicht den Zusammenhang und wusste nicht, dass Matt alles versucht hat um Hope zu helfen und die Lage zu retten. Aber Hope wollte einfach nichts davon hören.

Gavin mochte ich am liebsten, aber wieso er Hope so hinterher lief ist mir schleierhaft. Er hätte doch jede haben können. Und ich hab auch allenfalls Freundschaft bei ihnen gespürt, aber sicher keine Liebe. Vor allem weil Hope ihn bis zuletzt zurückwies. Das tut sich doch kein Mann an.

Mit Jacob konnte ich nie wirklich was anfangen. Das meiste von ihm kam nur aus Berichten. Er schien ganz nett zu sein, aber beurteilen konnte ich nie wie er war.

Mit den Liebesgeschichten kam ich nicht klar. Sie wurden von Rose und Jacob nur aus zweiter Hand erzählt und mit Hope und Gavin konnte ich gar nichts anfangen als Paar. Die hätten Freunde bleiben sollen.

Vieles ging mir zu glatt. Und das wenige gute wurde ins negative verwandelt.

Bewertung: 3/5 Bücher

Zwischschenstand 1: Solange am Himmel Sterne stehen

Ich bin mittlerweile auf S. 124 angelangt.

Tja, was soll ich sagen. So richtig warm werde ich nicht damit, und das ärgert mich, weil es so schön sein könnte.

Aber diese Charkatere … Brr… *Schüttel…*

Wieso müssen die immer so anstrengend sein?

Wieso werden Liebesgesichten immer als so schön angeprisen, wenn sie doch eigentlich nur mit Problemen belastet sind? Das ist gar nicht meins.

Teilweise ist es sehr schön und wenn sich die Charkatere mal nicht angiften oder belügen oder ignorieren gefällt es mir auch ganz gut. Aber das ist doch eher selten.

Gavin und Matt mag ich aber sehr gern. Sie sind mir sympatisch. Besonders auch Gavin. Deswegen versteh ich auch Hope nicht wie sie mit beiden umgeht.

Am meisten Probleme hab ich mit Annie. Ein verzogenes Gör, dass meint alles müsse nach ihr gehen und wenn jemand was anderes macht als sie will meint sie, sie hätte jedes recht gleich wütend zu werden und ihre Mutter kann ja eh tun was sie will. Sie macht es nie richtig. Erst sagen Mutter und Tochter sie lieben sich, aber kaum tut ihre Mutter nicht das was Tochter will wird sie zickig. Ja klar. Muss ich nicht haben. Und dieses Egal geht mir einfach nur sowas von auf die Nerven. Geht gar nicht. Dabei könnte sie total lieb sein. Aber ich ich weiß nicht wieso die Autoren sowas immer so auszerren müssen. Und natürlich wird ihr Verhalten mit der Scheidung gerechtfertig und das das Alter 12 nicht einfach ist, aber ehrlich gesagt glaub ich schon, dass es nicht so sein muss und auch 12-jährige sich anständig verhalten muss. Vor allem rennt Annie dann immer gleich zu ihrem Vater, der ja sowieso der Held ist. Wieso wohnt sie dann nicht gleich bei ihm, wenn sie dort viel lieber ist? Das wäre einfacher für alle.

Mit Hope werde ich aber auch nicht richtig warm. Ständig verdrängt und verleugnet sie alles. Weist Leute, die es gut meinen zurück, weil sie selbst nicht damit umgehen kann und verhält sich oft total verschlossen und merkwürdig. Sie steht sich einfach selbst im Weg und sowas mag ich gar nicht.

Noch schlimmer ist Annies Vater Rob. Er verhält sich wie ein pupertierender Teenager. Hetzt ihre Tochter dazu auf Partei für jemanden zu ergreifen und stellt es so hin als sei Hope an der Scheidung Schuld obwohl er sie betrogen hat. Er tut alles um der gute zu sein und das ist völlig daneben. Denn in sowas sollte nicht das Kind mit reingezogen werden. Da hat Hope schon recht. Das ist einfach nur fies. Keine Ahnung was Hope je in ihn sah. Er war mir von Anfang an unsympatisch.

Auch Rose scheint nicht besser zu sein genau wie ihre tote Tochter Josephine. Auch sie haben alles verdrängt und verleugnet und sich verschlossen und ich versteh einfach nicht wieso. Und dass es damit erklärt wird, dass es eben in der Familie läge und komplett Rose Schuld sei, weil sie es ihnen eben vorgemacht hatte find ich total daneben. Jeder kann selbst seine Entscheidungen treffen.

Die Szene wo Rose klar denken konnte fand ich aber schön. Da entstand endlich mal Harmonie. Selbst zwischen Annie und Hope. Aber gleich danach wurde Annie wieder zickig, weil Hope was nicht wollte was sie wollte.

Schade, dass das Buch nun wirklich darauf hinaus laufen soll, dass man nur rumzickt und besonders Annie find ich da einfach nur ätzend. Ich weiß gar nicht wieso viele sowas total toll finden. Ich kann damit überhaupt nicht anfangen und war oft schon wieder tierisch genervt von Annie. Aber mich interessiert der Hintergrund von Rose Familie. Sonst würde ich vielleicht gar nicht weiter lesen.

Gut ist, dass es ganz gut zu lesen ist und ich Gavin und Matt wirklich mag. So komme ich ganz gut voran.