Etüde 8 – 2020: Der gemalte Osterhase

Heute gibts wieder die Etüden und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2020 15+16 | 365tageasatzaday

Rumpelkammer
mutvoll
zehren.

Der gemalte Osterhase

Ich war so lustlos. Meine Stimmung war im Keller. Was konnte ich tun um mich aufzuheitern. Mir fiel die Rumpelkammer ein, die ich schon lange mal aufräumen wollte, aber das war kein besonders toller Gedanke.

Schließlich entschloss ich mich dazu zu malen. Ich malte ein Bild von einem Hasen. Zu Ostern liebte ich es Hasen zu malen. Rote Hasen, gelbe Hasen, blaue Hasen, ganz egal. Ich merkte, dass es mir gut tat und wurde mutvoll.

Doch dann passierte etwas mit dem Bild. Der Hase wurde plötzlich lebendig. Er sprang aus dem Bild und setzte sich auf den Tisch. Er starrte mich an und ich starrte zurück. Ein Osterhase in meinem Wohnzimmer? So weit kam es noch. Also löschte ich mein Bild wieder, aber der Hase verschwand nicht. Er verschwand erst wieder nach Ostern. Er fing an sich zu zehren und stolperte ins Bild zurück. Doch über Ostern hatte ich Besuch von einem Hasen, der mir Gesellschaft leistete. Vielleicht eine ungewöhnliche Gesellschaft, aber ich war froh darüber, denn so hatte ich mein ganz eigenes persönliches Ostern.

 

 

Writing Friday 6: Charlie, der Hase

Endlich komme ich mal zum Writing Friday. Meine Geschichte ist kurz, aber ich kam einfach nicht zum Abschreiben.

Charlie, der Hase

Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte, aber es war mir nicht leicht gefallen das zu glauben. Sie hatte diese einzige Gabe den Leuten ihre Geschichten so zu verkaufen, dass man ihr einfach glauben musste. Doch als sie mir erzählte sie habe ihr Kuscheltier nicht mit ins Bett genommen glaubte ich ihr. Meine Kleine war bereits 12 Jahre alt, aber von ihren Kuscheltieren konnte sie sich einfach nicht lösen. Sie liebte sie einfach zu sehr. Als ich nun herausfand, dass sie ihren Schlappohrenhasen Charlie mit ins Bett genommen hatte musste ich schmunzeln. Diesen weißen Hasen liebte sie ganz besonders und würde ihn niemals hergeben. Ich ließ sie gewähren, aber wenn sie ihn mit 15 immer noch mit ins Bett nahm würde ich ein ernstes Wort mit ihr reden müssen. Doch wenn ich jetzt so darüber nachdachte hatten Maja und Charlie ja auch eine lange gemeinsame Vergangenheit.  Sie hatte ihn überall mit hingenommen und ihn nie aus den Augen gelassen. Sie war schon immer vernarrt in ihn gewesen. Deswegen möchte ich euch nun ein paar Geschichten über die beiden erzählen …

 

Ich heiße zwar nicht Maja, aber hatte wirklich mal so einen Hasen namens Charlie. Und ich habe ihn wirklich geliebt. Er war eins meiner absoluten Kuscheltiere. Mein weißer Hase Charlie, aber ich glaub ich hatte ihn nicht überall dabei.

So, das war meine kleine Geschichte zu diesem Thema. Und was sagt ihr?

Story -Samstag 13: Der neugierige Hase

Oh, ich hab irgenwie übersehen, dass es auch neue Wörter gibt. Also los:

Der neugierige Hase

 

Der Osterhase wollte seine Eier an die Kinder verteilen. Da hörte er ein Geräusch? Was war das und wo kam es her? Kam es von dem Berg? Auf dem Berg fuhren die Kinder im Winter immer Schlitten, aber nun war kein Winter. Doch er hörte das Geräusch noch einmal. Sollte er dem nachgehen? Eigentlich sollte er die Eier für die Kinder verteilen, aber er war schon immer einfach zu neugierig gewesen. Das Geräusch klang seltsam. Es erinnerte ihn etwas an ein Küken. Konnte das Lia sein. Steckte sie vielleicht fest? Er musste einfach nachsehen. Lia konnte er nicht hängen lassen.