Die kleine Spielzeugfigur Teil 10

Den nächsten Teil von die kleine Spielzeugfigur habe ich schon am 25.11. geschrieben, aber ich bin noch nicht dazu gekommen es abzuschreiben. Das liegt daran, dass ich zunächst den nächsten Teil von das alte Herrenhaus auf dem Blog vorschreiben wollte und damit bin ich erst gestern Abend fertig geworden, weil ich daran etwa 6 Tage gar nicht geschrieben habe. Aber heute komme ich mal zu der kleinen Spielzeugfigur. Es geht also weiter.

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Was bisher geschah:

Dennis und Ronja hatten mit Ronjas Unterstützung weiter am Musikprojekt gearbeitet. Dann war Dennis mit Ronja in ein Cafe gegangen. Sie wusste jetzt von Sim und fand ihn faszinierend.

Die kleine Spielzeugfigur Teil 10

Das Treffen mit Ronja war besser als erwartet. Ich war noch ganz aufgekratzt als ich nach Hause kam. Meine Eltern waren noch nicht da und so verzog ich mich auf mein Zimmer. Sim packte ich aus meiner Tasche und er konnte sich endlich frei bewegen.
„Dennis hatte ein Date, ein Date, ein Date!“, summte er vergnügt vor sich hin.
„Psst, leise“, zischte ich und es war kein Date. Es war ein Treffen unter Freunden.“
Sim beachtete meinen Einwand gar nicht. Er schien ganz aufgeregt zu sein. „Ich mag sie. Sie weiß von mir und findet mich faszinierend. Können wir sie mit zu den Rebellen nehmen?“
„Ich weiß nicht. Vielleicht“, sagte ich, setzte mich dann an den Schreibtisch und packte meine Hausaufgaben aus. Sim hüpfte zu mir auf den Schreibtisch und sah mich missbilligend an. „Sie könnte uns helfen und eine Unterstützung sein“, fand er.
„Vielleicht sollten wir erst mal Zeit lassen, damit sie sich an dich gewöhnen kann und dann sehen wir weiter“, schlug ich pragmatisch vor.
„Na gut“, gab Sim da nach und starrte mich unverwandt an. Ich rollte mit den Augen. „Ich muss Hausaufgaben machen, Sim. Ich bin heute spät dran damit. Läuft nicht gerade irgendwas super spannendes auf Kika oder so?“
„Blöde Hausfaufgaben. Verderben einem den ganzen Spass“, brummelte Sim. „Na gut. Dann mach eben Kika an. Vielleicht läuft ja Robin Hood oder Yakari.“
Also schaltete ich den Fernseher an und zwar so leise wie möglich, ohne dass Sim meckerte. So war er zufrieden.
Ich versuchte mich dagegen auf meine Hausaufgaben zu konzentrieren, aber meine Gedanken schweiften immer wieder zu Ronja ab. Ich freute mich schon auf die nächste Musikstunde. Als ich endlich fertig war, war das Sandmännchen lange vorbei. Sim schlief tief und fest auf meinem Sofa. Er musste ziemlich fertig gewesen sein. Ich schaltete den Fernseher aus, nahm mir Sim und packte ihn in die Schublade. Aber ich ließ einen Spalt offen. Dann packte ich meine Schulsachen für morgen und ging schließlich nach unten. Meine Eltern und meine Schwester waren schon da und meine Schwester deckte den Tisch. Ich half ihr.
Beim Abendessen erzählten wir uns über den Tag. Ich erzählte ihnen von fast allem ausser von Ronja. Meine Schwester war wie immer die Heldin des Tages mit ihren ewigen guten Noten. Mein Zeugnis war nicht schlecht, aber an sie kam ich nie heran.
„Was habt ihr für das Wochenende geplant?“, fragte meine Mutter uns.
„Ich will mit Lani ins Kino. Das ist schon seit Ewigkeiten geplant.“
„Und ich wollte vielleicht auf die Insel. Mir gefällt es dort“, erzählte ich.
„Wollen wir nicht mal wieder was zusammen unternehmen? Nur wir vier?“, schlug meine Mutter strahlend vor.
„Dann aber am Sonntag“, beharrte meine Schwester.
Ich nickte nur. Sim würe ich auf keinen Fall mitnehmen. Sollte ich ihn einfach zu Hause lassen? Keine gute Idee. Vielleicht konnte Ronja ihn ja nehmen. Sie war doch so begeistert von ihm. Dann könnten die beiden sich anfreunden. Die Idee gefiel mir immer besser.
Nach dem Essen ging ich wieder nach oben. Ich las noch etwas in meinem Buch und ging dann auch ins Bett schlafen. Vorher sah ich noch nach Sim in seiner Schublade. Er schlief noch tief und fest. Also ließ ich ihn und schlief selbst auch ein.

In der Nacht träumte ich von Sim und Ronja. Wir waren eine Familie und Sim unser Kind. Ronja und ich lebten zusammen in einem Haus und waren glücklich. Es war ein schöner Traum, aber irgendwie surreal. Ich war noch viel zu jung um sowas zu träumen.
Am nächsten Morgen wachte ich wie gerädert auf, aber mit einem Lächeln im Gesicht. Ich hörte Sim in seiner Schublade gähnen und öffnete sie ganz.
„Morgen Sportsfreund. Zeit für einen neuen Tag“, begrüßte ich ihn.
„Ich bin müde. Kann ich nicht noch schlafen?“, bettelte Sim.
„Ich dachte du wolltest so unbedingt mit in die Schule“, wunderte ich mich.
„Einen Tag kann ich schon mal verpassen. Das schadet mir nicht“, behauptete er.
Mir war nicht wohl bei dem Gedanken ihn alleine hier zu lassen. „Wirst du auch keine Dummheiten machen?“
„Vielleicht werde ich mal wieder die Nachbarskinder besuchen“, entgegnete er.
Das war eigentlich keine richtige Antwort auf meine Frage. Also druckste ich drum rum. „Ich weiß nicht.“
„Na los. Mach dich schon fertig für die Schule. Du hast heute kein Musik. Also kannst du mich ruhig hierlassen.“ Sim schloss demonstrativ wieder seine Augen.
Ich seufzte. Mir blieb wohl keine andere Wahl. Also stand ich auf, machte mich fertig für die Schule und ließ Sim zurück. Wohl war mir allerdings nicht dabei.

Fortsetzung folgt ….

So, wieder einen Teil geschafft. Mal sehen wann ich zum nächsten komme und wie es weiter geht. Es wird langsam.

Wie findet ihr es?