Etüde 11-2020: Verlorenes Leben Teil 1

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2020 21+22 | 365tageasatzaday

Zeitplan
schlimm
fallen.

Verlorenes Leben Teil 1

Ich saß im Zug und dachte nach. Jetzt lag alles hinter mir. Ich konnte endlich aufatmen. Mein Zeitplan war total durcheinander geraten. Mein ganzes Leben war durcheinander geraten. Ich wusste nicht, wie es weiter gehen sollte. Ich war verzweifelt.

Es war wirklich richtig schlimm zuletzt. Ich brauche die Luft zum Atmen. Allerdings fühlte ich mich auch so verloren und alleine. Ich wusste nicht wohin mit mir.

Doch jetzt war ich erst mal unterwegs. Ich konnte mich besser fallen lassen. Ich konnte meinen Gedanken freien Lauf lassen. Wieso war nur alles so schief gegangen? Ich musste wohl von vorne beginnen.

Vor einer Woche hatte alles angefangen. Es war eigentlich ein ganz normaler Morgen gewesen. Etwas trüb, aber nicht kalt. Ich war spazieren gegangen und danach zur Arbeit. Dann war ich auf dem Nach-Hause-Weg. Und da wurde plötzlich alles schwarz vor mir. Als es wieder hell wurde, wusste ich nicht mehr, wo ich war. Alles sah plötzlich anders aus. Intensiver, freundlicher, lustiger. Und ich fühlte mich plötzlich frei. Doch meine Welt war verschwunden. Wo war ich?

Fortsetzung folgt …

So, mal wieder ein Versuch eine Fortsetzung zu starten. ich weiß selbst noch nicht wohin das führt. Was meint ihr?

Alice Panthemüller – Mein Leben manchmal leicht daneben

Story: 3

Sveas Mann braucht eine Auszeit. Deswegen zieht er für ein Jahr nach Frankreich. Doch Svea hat umso mehr Arbeit und ihr Leben versinkt in Chaos. Wie soll sie das bloß alles schaffen?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 3

Svea: 1 –

Erst mochte ich Svea ganz gerne, aber dann konnte ich nichts mehr mit ihr anfangen. Wirklich ernst nehmen konnte ich sie auch nicht. Sie ließ sich alles gefallen und setzte sich überhaupt nicht durch. Außerdem fand ich ihre Verliebheit zu dem Isländischlehrer zu aufgesetzt. Mir wirkte das alles zu anstrengend und gewollt. Sie setzte ihren Kindern keine Grenzen und das bisschen, was sie dann mal machte, brachte auch kaum was.

Fenna: 3 –

Die ging mal gar nicht. Die war so teeniehaft und meckerisch. Die war sowieso nie zufrieden. Egal, was man machte. Sie ging mir einfach total auf die Nerven. Das war einfach zu übertrieben. Das muss doch nicht zwangsläufig so extrem sein. Außerdem fand ich es nicht schön, dass man ihr nicht mal Grenzen setzte.

Jarne: 1

Er gefiel mir etwas besser. Allerdings war er mir auch zu mürrisch. Aber wenigstens nicht ganz so zickig wie Fenna. Er hatte mehr Persönlichkeit und war auch etwas klüger. Allerdings war mir das Ende mit ihm zu gewollt.

Jan: 1 (+)

Er war mir vor allem am Anfang sehr sympatisch. Allerdings wirkte er später auch nicht viel anders als die anderen. Auch wenn er immer so in den Himmel gelobt wurde. Aber letztendlich unterstützte er Svea nicht wirklich und dachte auch eher an sich selbst. Er hätte sich wenigstens im Urlaub mal mehr bemühen können. Außerdem verstand ich nicht, wieso er dieses Jahr jetzt so unbedingt machen musste, ohne seine Familie. Wirklich warm wurde ich mit ihm auch nicht.

Katja: 1 (+)

Ich fand sie ganz okay, aber auch teilweise etwas übertrieben und immer fand ich ihre Ratschläge auch nicht gut. Wirklich warm wurde ich dann doch nicht mit ihr.

Sanne: 1

Wirklich warm wurde ich auch nicht mit ihr. Das sie die Ferienwohnung renoviert hatte war zwar gut, aber sonst war sie Svea auch keine große Unterstützung sondern eher eine Last. Auch so konnte ich sie nicht immer verstehen.

Matti: 1 (+)

Den fand ich eigentlich ganz niedlich, aber er wirkte dann doch oft zu übertrieben. Es wirkte alles nur noch anstrengend und Matti meckerte sowieso nur die ganze Zeit rum und war bockig.

Rasmus: 1 (+)

Ich fand ihn ganz okay, aber er kam ja wenig vor. Wirklich viel kann ich über ihn nicht sagen.

Smilla: 1

Ich mochte sie ganz gerne, aber auch sie kam weniger vor und ich kann wenig über sie sagen.

Meike: 3 –

Die fand ich auch furchtbar. So eine anstrengende Frau. Keine Ahnung, wieso Svea sich überhaupt mit dieser überheblichen Frau abgab. Ich hätte sie nicht gebraucht.

Ben: 1

Ich fand ihn okay, aber nicht überragend und er kam ja auch wenig vor.

Romy: 1 (+)

Die wirkte ganz sympatisch. Allerdings wurde sie auch hoch in den Himmel gelobt. So wirklich warm wurde ich aber nicht mit ihr und sie kam auch wenig vor.

Waltraud: 2 –

Die fand ich auch eher furchtbar. Sie dachte auch nur an sich selbst. Sie hätte ihre Tochter ja auch mal unterstützen können, aber sie hatte ja nie Zeit. Sie sah es ja eher als Last, wenn sie mal helfen sollte.

Gudrun: 1

Die fand ich auch nicht so sympatisch. Sie schien auch keinen guten Einfluss auf Sveas Mutter zu haben. Aber sie kam ja nie aktiv vor.

Kecke: 2 –

Die fand ich auch schrecklich. Sie war auch einfach anstrengend. Keine Ahnung, was sie in dem Buch überhaupt zu suchen hatte. Ich fand sie unnötig.

Sarah: 1

Sie kam nur wenig vor, wirkte aber noch recht sympatisch.

Karl-August: 1

Wirklich was anfangen konnte ich mit ihm nicht. Er kam auch nie aktiv vor. Und das mit Svea fand ich ehrlich gesagt etwas albern.

Michael: 1 –

Der wurde ja von seiner Frau immer so gelobt, aber so toll kann der gar nicht sein bei der Frau.

Kai: 1 –

Wirklich sympatisch wirkte er nicht. Ich habe auch keine Ahnung, was Katja an ihm fand.

Brigitte: 1 (+)

Sie kam wenig vor, wirkte aber sympatisch.

Melanie: 1

Sie wurde auch nur erwähnt, war mir aber prompt unsympatisch.

Agnes: 1

Das ganze Drama um sie konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es war klar, worauf das hinauslief. Deswegen war das total unnötig und viel zu übertrieben. Auch sie selbst fand ich nicht so sympatisch.

Juliane: 1 (+)

Die mochte ich ganz gerne, fand ich aber auch nicht so überragend. Sie war aber sympatischer als die meisten anderen.

Björgvin: 1

Ich konnte den ganzen Hype um ihn nicht verstehen. Ich fand ihn auch gar nicht so toll und fand das doch sehr albern.

Nele-Marie: 1 –

Sie wurde nur erwähnt, wirkte aber auch nicht so sympatisch.

Alessia: 1 (+)

Sie wirkte ganz sympatisch, wurde aber auch immer in den Himmel gelobt, was mich von vornherein skeptisch macht.

Andrea: 1

Ich fand sie etwas nervig, aber sie kam wenig vor.

Birgit: 1

Bei ihr war es wie mit Andrea.

Leon: 1

Ich fand ihn okay, aber er kam ja wenig vor.

Stina: 1

Sie wurde auch nur erwähnt, war aber auch nicht wirklich wichtig.

Nicole: 1 (+)

Sie wirkte sympatisch, aber auch seltsam.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (-)

Wirklich was anfangen konnte ich mit Jan und Svea nicht. Svea verhielt sich da auch einfach seltsam.  Ich fand ihre Eifersucht so kindisch und albern und überflüssig. Auch ihre Himmelei zu Björvin fand ich überflüssig und übertrieben. Das wirkte einfach nicht echt. Allerdings hätte Jan sie auch mehr unterstützen können. Er hat es sich schon immer sehr einfach gemacht. Auch die Nebenstorys fand ich lasch und zu negativ.

Besondere Ideen: 1 +(+)

Das war ja das mit den Comics. Das fand ich auch am Anfang gut gemacht, aber später waren sie vom Thema nicht mehr meins. Trotzdem waren sie irgendwann der einzige Grund, weswegen ich noch weiter gelesen habe. Auch die Sache mit dem isländisch Kurs und dem Hof mit Mattis Tieren hatte was. Leider war das später nur noch übertrieben oder zu sehr ins Negative gezogen. Man hätte aus allen einfach mehr machen können.

Setting: 1 +(+)

Sveas Hof hat mir schon gefallen. Dieses alte und heimische mochte ich. Aber auch der Urlaubsort in Frankreich war klasse. Da fühlte ich mich schon wohl.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wurde von Svea erzählt. Am Anfang mochte ich es ganz gerne, dann fand ich es nervig. Sie wurde so anstrengend und zog ständig Situationen aus den Haaren, die gar nicht da war und sie war auch sehr vorurteilhaft. Irgendwann konnte ich nichts mehr mit ihr anfangen.

Rührungsfaktor: 1

Ich fand es am Anfang schon rührend, aber irgendwann wurde es nur noch nervig. Schade.

Parallelen: 1

Das ist nicht unbedingt mein Genre, aber eine Liebesgeschichte war ja nun auch dabei und da fand ich diese hier nicht überzeugend.

Störfaktor: 2 –

Das war leider viel zu viel. Svea ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven. Ich konnte sie auch nicht mehr wirklich ernst nehmen. Sie verhielt sich wie ein Teenager in Sachen Liebe. Auch so war ihre Eifersucht einfach an den Haaren gezogen. Auch ihr sonstiges Benehmen war sonst oft nervig oder albern. Aber das war nicht das Einzige. Auch Jan konnte mich nicht überzeugen. Ich fand es schlimm, dass niemand mal auf die Idee kam Svea freiwillig zu unterstützen. Außerdem fand ich ihre Kinder auch sehr anstrengend. Vor allem Fenna, die nur rummaulte und wirklich anstrengend war. Ich fand man hätte einfach mehr aus der Idee machen können.

Auflösung: 1

Die fand ich auch etwas lahm und doch sehr übertrieben. Es war einfach too much. So wirklich was anfangen konnte ich damit nicht. Außerdem wurde es auch ein wenig zu einfach gehalten.

Fazit: 2 –

Wirklich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Es war eher ein ziemlicher Flop. Ich fand es extrem anstrengend und nervig. Außerdem konnte ich vieles auch nicht ernst nehmen. Außerdem konnte ich Svea auch oft nicht verstehen. Auch Fenna fand ich schrecklich anstrengend und sie bekam auch immer schön, was sie will. Die Grundideen mit dem Comic, dem Sabbatjahr und Sveas Hof waren gut, aber die Umsetzung war gar nicht meins.

Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch: 

Auch wenn es gut und lustig klingt, ich würde mir dreimal überlegen, ob ich es anfangen soll. Es muss schon euren Humor treffen um es nicht nervig zu finden. Meiner war es nicht.

Freitagsfüller 191: Von Heimat, Urlaub und Entspannung

Heute gibts wieder den Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

Freitagsfüller

1.  Mehr als  warten kann man nicht, was so passiert.

2.  Dass ich noch eine Woche zu Hause bleibe ist eine gute Entscheidung.

  1. Wenn alles gut geht,   wird alles wieder gut. Irgendwann.

4.  Mein zu Hause ist für mich der wichtigste Ort der Welt.

  1. Der erste Urlaub nach Corona  wird vermutlich nicht anders sein als sonst. Wobei man ja erstmal abwarten muss wann der sein wird und dann entscheiden.

  2.   Was haben die Leute nur ständig mit Klopapier.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend nach einer Woche voller Putzen, morgen habe ich geplant, bei schönen Wetter wieder raus und Sonntag möchte ich mich weiter erholen!

Und wie würdet ihr heute antworten?

Claudia Praxmeyer – Bienenköningin

Story: 1 (+)

Mel findet im Garten bei ihren Bienen eine Drohne. Ihre Bienen sind in Gefahr. Was soll sie jetzt tun und wer steckt dahinter?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Melissa: 1 (+)

Wirklich warm wurde ich nicht mit ihr. Sie war auch etwas langweilig. An ihr war nichts besonderes. Und das mit dem Fellchen fand ich eher seltsam. Mit ihrer vielen Wut konnte ich auch nicht so viel anfangen. Sie war okay, aber nicht mehr.

Ozzy: 1 +

Den mochte ich ganz gern. Er hatte irgendwie was. Das mit den Origami mochte ich auch. Ich habe ihn nicht immer verstanden, aber er hob sich von den anderen ab.

Leo: 1 +

Den mochte ich auch ganz gern. Nur blieb er leider sehr blass. Ich hätte gerne etwas mehr von ihm gehabt.

Josh: 1 +

Den mochte ich auch gerne. Aber auch er blieb leider sehr blass. Auch von ihm hätte ich gerne mehr gelesen. Schade.

Coco: 1 –

Die war mir nicht so sympatisch. Sie war mir zu selbstsüchtig. Sie dachte oft nur an ihre Arbeit und nicht an die WG. Da konnte ich auch nicht mit ihr mitfühlen.

Alan: 1 +

Den mochte ich auch sehr gern. Aber auch er kam wenig vor. Aber er hatte schon was und ich mochte seine Rolle.

Jeff: 1 (+)

Den mochte ich auch ganz gern.  Er hatte es auch nicht so leicht mit seinen Bienen. Aber er war auch etwas belanglos.

Rachel: 1 (+)

Die mochte ich auch ganz gerne. Aber auch sie kam wenig vor. Sie war wichtig, aber irgendwie auch kaum der Rede Wert.

Professor Murphy: 1 –

Der war mir nicht wirklich sympatisch. Er war mir viel zu versessen und verblendet. Er war mir zu engstirnig. Aber am Ende ging er doch.

Alex Caspery: 1 –

Den konnte ich nicht einschätzen. Ich wusste nicht auf welcher Seite er stand. Ich konnte auch die allgemeine Begeisterung für ihn nicht so nachvollziehen.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Ozzy und Melissa fand ich ganz süß zusammen. Aber wirklich was mit ihnen anfangen konnte ich nicht. Sie waren mir zu blass. Da hätte mehr kommen müssen um sie richtig zur Geltung zu bringen.

Mit Leo und Coco konnte ich gar nichts anfangen.  Das hätte man auch weglassen können, finde ich. Das fand ich unnötig.

Alan und Rachel. Passte schon war aber vielleicht zu viel des Guten, weil eh alles so blass blieb.

Erzählperspektive: 1 (+)

Die Geschichte wurde von Melissa erzählt, was ich oft etwas langweilig fand, da sie nichts besonderes war.

Besondere Ideen: 1

Das war ja das mit den Bienen. So ganz meins war das aber nicht. Ich fand es etwas langweilig.

Parallelelen: 1

Kann ich nicht zu vielen Büchern der Art stellen, aber so ganz meins war das hier nicht.

Störfaktor: 1

So ganz warm wurde ich mit der Geschichte nicht. Irgendwie war es für mich auch kein wirklicher Thriller. Da ist ja kaum was passiert. Außerdem fand ich die Charkatere jetzt auch nicht so interessant sondern etwas langweilig.

Auflösung: 1

Die fand ich jetzt auch etwas langweilig. So richtig was zu rätseln gabs ja nicht. Es war alles recht klar und wenig überraschend.

Fazit: 1 (+)

Das Buch hat ein ganz interessantes Thema, aber das spannend umzusetzen ist nicht leicht. In meinen Augen hat die Autorin das auch nicht so ganz geschafft. Ich fand die Story recht platt und langweilig. Die Charaktere waren zu wenig ausgearbeitet und für mich recht eintönig. Mit Melissa wurde ich nicht wirklich warm. Ein Thriller ist es für mich auch nicht wirklich, da in der Richtung ja kaum was passiert ist und das wenige wurde ganz schnell aufgelöst. Es war gut zu lesen und das zu Hause von Melissa war klasse, aber sonst war die Geschichte doch oft recht platt. Ich finde man hätte einfach mehr raus machen können.

Bewertung: 3,5/ 5 Punkten

Mein Rat an euch: Man kann es lesen, muss aber nicht. Man verpasst nichts. Erwartet nicht zu

 

Magische Begegnungen: Teil 3

Und hier kommt der 3. und letzte Teil zu magische Begegnungen. Ich geb zu es ist ein bisschen abgehakt beendet, aber ich habe einfach den Faden verloren.

Hier kommt ihr zu den Vorgängerteilen:

Teil 1
Teil 2

Teil 3

Dwyn rollte nur mit den Augen. Offenbar glaubte sie ihm nicht. Aber wieso sollte Cillian lügen?
“Unsere Magie ist legal“, meinte Levy dann. „Du kannst uns gar nichts anhaben. Sie ist angemeldet.“
“Dann kann ich es ja überprüfen“, bemerkte Cillian nur ungerührt.
Levy nickte nur unzufrieden. Er reichte Cillian die Hand. Der schloss konzentriert die Augen. Ich hatte keine Ahnung, was er da machte, aber er nickte. „In Ordnung.“
“Was ist?“, fragte ich, weil ich keine Ahnung hatte, was jetzt Sache war.
“Er ist in Ordnung. Er sagt die Wahrheit.“
“Woher weißt du das?“, fragte ich ihn.
“Gesetzteshüter spüren das“, antwortete Levy für ihn. „Dann können wir ja jetzt gehen. Und du, meine Dame, rufst mich nie wieder.“
Ich schluckte und nickte ernst.
“Wenn dann melden wir uns“, fügte er hinzu.
“Okay.“ Ich nickte noch mal.
Dann verabschiedeten sich die beiden und verschwanden. Verwirrt sah ich ihnen hinterher.
“Das ist alles noch so verwirrend für mich“, gestand ich Cillian.
“Das kann ich verstehen“, meinte Cillian. „Komm, lass uns gehen. Ich werde dir alles erklären.“
Er führte mich weiter in den Wald hinein. So weit war ich noch nie im Wald gewesen. Hier wirkte es irgendwie immer magischer. Die Farben wurden intensiver und hier und da blinkten Dinge hervor. Ich wusste nicht genau, was es war, aber es sah hübsch aus. War das hier Cillians zu Hause?
“Wo bin ich hier?“, wollte ich wissen, obwohl ich glaubte die Antwort bereits zu kennen.
“Hier wohne ich“, erklärte er auch sogleich. „Es ist anders als du es gewöhnt bist. Ich weiß. Aber es ist halt mein zu Hause.“
“Es ist wunderschön“, schwärmte ich. Ich sah mich gründlich um. Er hatte sich eine wahre Oase im Wald gebaut. Es war so grün hier. Er hatte sogar Sessel hier stehen. Sie waren alt und bunt, aber sie passten gut hier her. Außerdem war da eine Art impovisiertes Bett. Es sah schon recht abenteuerlich aus. „Es passt zu dir.“
“Das freut mich zu hören.“ Er wirkte erleichtert. Als hätte er etwas anderes erwartet.
Er sah mich vertrauensvoll an.
“Und was jetzt?“, fragte ich, weil ich nicht weiter wusste.
“Jetzt trinken wir was“, meinte er.
Ich grinste und wir setzten uns. Es war so gemütlich. Ich mochte Cillians zu Hause.
“Na, los! Stell schon deine Fragen“, forderte er mich auf.
Ich lächelte. „Was denn für Fragen?“
“Ach, komm schon. Du hast doch bestimmt Fragen“, beharrte er.
Die hatte ich tatsächlich. Tausende von Fragen. Doch gerade fiel mir keine ein.
“Ähm …“, machte ich nur.
Er lächelte mich wieder an. „Ist schon gut. Ich weiß was du fragen willst. Zumindest in etwa. Du willst wissen, warum ich dich in die Lage mit Levi und Dwyn gebracht habe.“
“Sowas in der Art, ja“, bestätigte ich.
“Es war nicht geplant. Es hat nur gerade gepasst. Es ist mein Job. Das muss ich machen. Es tut mir leid, wenn ich dich benutzt habe. Das wollte ich nicht.“
“Schon gut. Ich weiß. Lass gut sein“, meinte ich nur. „Ich weiß nicht mal die Hälfte von deiner Welt und wie alles funktioniert.“
“Dann will ich es dir erklären. Unsere Welt ist nicht immer einfach. Magie ist kompliziert. Sie ist immer kompliziert. Und schwer zu erklären, aber ich will es versuchen.“
Also erzählte er mir wirklich alles über seine Welt. Und von der Magie. Er erzählte mir von den Aufpassern, wie er einer war. Und welche Rolle Levy und Dwyn dabei hatten. Sie waren Magier auf Abwegen. Oder so ähnlich. So wirklich stieg ich da nicht durch. Er erzählte etwas verwirrend. Aber das war mir auch egal. Er führte mich in seine Welt ein und nur das war wichtig. Ich lernte alles kennen. Die magische Welt war so berauschend. Sie war genau das richtige für mich. Ich blieb bei Cillian und in seiner Welt. Aber ich lebte auch in meiner Welt. Ich wollte sie nicht ganz aufgeben. Doch ich lernte auch Levy und Dwyn besser kennen. Darüber freute ich mich sehr. Ich mochte die beiden. Nachdem sie nicht mehr nachtragend waren, waren sie eigentlich ganz wiztig. Ich kam gut mit ihnen aus. Und so lebte ich mein Leben an Cillians Seite. Ich war glücklich hier und das war das Wichtigste. Cillian machte mich glücklich. Jeder Tag war anders und ich war zufrieden mit meinem Leben voller Magie.

Ende

Und was meint ihr? Sicher, es hatte Potential, aber irgendwie wusste ich nicht weiter.

 

Strandwege Teil 11

Und das hier ist der letzte Teil meiner Strandreihe. Pünktlich zu Heiligabend.

Strandwege Teil 11:

Das Boot war wunderbar. Ich war noch nie auf einem echten Segelboot gewesen, aber Janne schien besten vertraut damit zu sein. Nachdem wir uns drinnen aufgewärmt hatten gingen wir wieder hoch und Janne segelte los. Um diese Jahreszeit wurde es schon früh dunkel und so segelten wir dem Sonnenuntergang entgegen. Janne erzählte mir etwas über das Boot. Seiner Oma hatte es gehört. Sie war die Seglerin gewesen und hatte das Kommando nie abgegeben. Sie war immer mit ihrem Opa zusammen gefahren und hatten Janne und Clara auch mal mitgenommen. Jetzt gehörte das Boot Janne und er behütete es wie einen Schatz. Je mehr ich von ihm hörte desto besser gefiel er mir.
Als der Sonnenuntergang tastsächlich nicht mehr weit weg war ließ Janne das Boot treiben und wir setzten uns auf die Bank. Er hatte Getränke und Snacks dabei und so machten wir es uns gemütlich.
„Ist dir kalt?“, fragte er und klang etwas besorgt.
„Nein, es ist okay“, antwortete ich und es stimmte. Auf dem Meer fühlte ich mich seltsam frei. Und mit Janne an meiner Seite fühlte es sich noch besser an.
„Wie lange bleibst du?“, fragte er plötzlich nachdenklich.
„Bis kurz nach Weihnachten“, antwortete ich ihm.
„Wieso nicht bis Sylvester?“, wollte er wissen.
„Darüber habe ich noch nicht nachgedacht“, gab ich zu.
„Dann mach das“, bat er mich. „Ich will ehrlich sein. Ich mag dich. Sehr sogar und ich will dich besser kennen lernen.“
Sein Geständnis überraschte mich, aber es zauberte auch ein Lächeln auf mein Gesicht. „Wir lernen uns doch schon kennen.“
„Schon“, stimmte er mir zu. „aber das reicht nicht.“
Ich grinste.
„Weißt du. Sowas wie mit dir habe ich mir immer gewünscht. Jemanden mit dem ich kabbeln kann und der mich versteht“,  versuchte er zu erklären. „Das hat mir immer gefehlt.“
„Dir ist aber schon klar, dass ich wieder nach Hause fahre?“, machte ich ihm bewusst.
„Ja, aber das heißt ja nicht, dass wir uns nicht wieder sehen werden. Hoffe ich jedenfalls.“
„Das geht alles ein wenig schnell.“ Ich wusste nicht, wieso ich mich sträubte.
„Wir haben Zeit“, versicherte er mir, aber seine Taten straften seine Worte Lügen. Denn als die Sonne gerade unterging küsste er mich zärtlich als wäre ich sein kostbarster Schatz.
Als wir uns voneinander lösten flüsterte er: „Bleib für immer.“
„Janne“, hauchte ich. Ich würde nichts lieber tun, aber so schnell ging das nicht. Aber das wusste er bestimmt.

Weihnachten verbrachten wir auf jeden Fall in Jannes Lokal. Nur im engsten Kreis. Janne, Clara, Timothy, Stella und ich. Hinterher gingen Janne und ich noch am Strand spazieren. Ich war berauscht davon wie glücklich mich Janne machte. Meine Probleme blieben und mein Bruder blieb, aber ich hatte jetzt Janne an meiner Seite. Ich blieb tatsächlich noch über Sylvester. Doch kurz nach Neujahr musste ich wieder nach Hause. Zwei Jahre lang pendelten Janne und ich immer hin und her. Ich war stolz darauf, dass unsere Beziehung trotzdem funktionierte. Die Zeit, in der wir uns nicht sahen war hart, aber dafür war die Wiedersehensfreude umso größer. Aber darauf folgte auch immer wieder der Abschied. Im dritten Jahr wohnte ich Weihnachten schon bei Janne. Meine Probleme hatten sich eingerenkt und alles war geregelt. Endlich konnten Janne und ich zusammen sein. Jedes Jahr an in der Weihnachtszeit fuhren Janne und ich mit dem Boot raus und besuchten das Grab seiner Oma. Ihr Grab war tatsächlich mit Prinzessin Leonor gekennzeichnet. Wir wollten uns mit dieser Tradition an unser Kennen lernen erinnern. Auf unserer Grabinschrift sollte eines Tages stehen: Janne und Tanja für immer! Aber bis dahin hatten wir sicher noch viele glückliche Momente.

Ende

So, das habe ich jetzt doch schon schneller abgekürzt als geplant, aber ich finde das Ende so gut. Was meint ihr?

MediaMonday 50/ 352: Von einem schönen Tag, Honig im Kopf und Dystopie

So und auch der MediaMonday kommt wieder später. Gestern kam ich einfach nicht dazu.

Media Monday #354

  1. Über meinen gestrigen Tag zu schreiben, hat mir jüngst enorme Freude bereitet, denn das war einfach richtig toll.

  2. Regelmäßig am häufigsten gelesen werden bei mir auf dem Blog ja die Aktionen. Alles andere ist recht still.

  3. Honig im Kopf ist ein großartiges Road-Movie, schließlich sind Opa und Enkelin die ganze Zeit unterwegs und das ist wirklich ein schöner RoadTrip..

  4. Gelegentlich bereue ich es ja dass ich aktuell so wenig lese und schreibe, aber manchmal kommt eben doch zu viel dazwischen, was wichtiger ist.

  5. Dystopie könnte man ja beinahe als Genre für sich bezeichnen, schließlich gehört es weder richtig zu Sience Fiction noch zu Fantasy.

  6. Bei dem Wetter könnte man ja beinahe schon wieder über Open Air-Kino nachdenken. Ich für meinen Teil hätte da wirklich mal Lust drauf. Hätte was.

  7. Zuletzt habe ich meine „alte Heimat“ besucht und das war interessant und lustig, weil ich nicht allein war und wir viel Spass dabei hatten.

Corlys Themenwoche 100.4.: Fotos: Die schönsten Landschaftsfotos?

Heute habe ich meine Themenwoche irgendwie ganz vergessen. Deswegen kommt sie so spät, aber sie kommt noch.

Donnerstag:  Zeigt mir eure schönsten Landschaftsfotos!

Wetterinversion @ Home 2007

Sweet Home 2008

Sweet Home 2010

Könnte natürlich jetzt noch weiter gehen und Landschaften von Ausflügen usw, aber das übernehm ich dann einfach für Samstag noch mal. Heimatmäßig usw. Das ist erst mal alles aus meinem Ort.

Und welches sind eure schönsten Bilder von Landschaften?

Die Nächsten Fragen:

Freitag: Was fasziniert euch an Fotos? Gib es auch was, was ihr nicht so daran mögt?
Samstag: Zeigt mir eure schönsten Fotos aus eurer Heimat?
Sonntag: Könntet ihr auch auf Fotos verzichten? Wo genau guckt ihr euch die Fotos an. Stellt ihr sie auch in eurer Wohnung auf?

Ideenbild 7 Die kleine Spielzeugfigur (Teil 1)

Ui, das neue Ideenbild hat es in sich. Fällt mir dazu wohl was ein?

https://i0.wp.com/lexasleben.de/wp-content/uploads/2017/02/2017-M%C3%A4rz-Ideenbild-1.jpg

Oh, ich galub da wächst eine Idee in mir …

Die kleine Spielzeugfigur (Teil 1)

Ich saß an meinem Lap Top und tippte darauf rum. Irgendwas schulisches, was ich fertig machen musste. Was genau weiß ich nicht mehr. Irgendwann fiel mein Blick auf meine Fensterbank und ich traute meinen Augen nicht. Da stand eine Figur. Wie war die denn dahin gekommen? Eben war sie noch nicht da gewesen. Ich stand auf, ging zu meiner Fensterbank und starrte die Figur an. Und dann passierte etwas Unglaubliches. Die Figur starrte zurück. Ja, wirklich. Sie starrte. Verrückte Sache.
Vorsichtshalber tippte ich sie an um zu prüfen ob sie auch echt war. Aufgebracht fuhr mich die Figur an: „Hey, lass das gefälligst. Ich bin kein Ding mit dem du herumspielen kanns wie du willst.“
Entgeistert starrte ich die Figur an. Nun wurde ich völlig verrückt. Die Figur sprach mit mir?
„Ähm … Du kannst … sprechen?“, stotterte ich ungläubig.
„Natürlich kann ich sprechen. Ich bin ja schließlich nicht von gestern.“ Jetzt sah sie mich tatsächlich funkelnd und musternd an. Vielleicht auch ein bisschen abschätzend.
„Aber wo kommst du her? Du warst eben noch nicht da.“ Ich konnte immer noch nicht glauben, dass ich mit einer Spielzeugfigur sprach.
„Ach, vom Haus nebenan, aber da ist es so langweilig. Die Kinder wollen immer nur spielen, spielen, spielen. Einmal musste ich sogar in einem Puppenhaus schlafen? Kannst du dir das vorstellen? Sehe ich etwa aus wie eine Puppe?“ Entrüstet rümpfte die Figur die Nase und sah sich in meinem Zimmer um. Unwillkürlich fragte ich mich wie mein Zimmer auf eine Spielzeugfigur wirken musste.
„Du siehst eher aus wie eine sprechende Spielzeugfigur“, bemerkte ich vorsichtig.
„Vielen Dank“, erwiederte die Figur stolz. „Du scheinst wesentlich interessanter zu sein als diese langweiligen Kinder. Darf ich bleiben?“
„Ähm, weißt du. Wenn Kinder mit einer Spielzeugfigur reden ist das vielleicht noch normal, aber nicht bei Erwachsenen. Ich bin mir nicht sicher ob du bleiben kannst.“ Ich wartete auf die Reaktion der Figur, aber sie schwieg und musterte mich noch mal.
„Ähm, weißt du“, äffte mich die Figur perfekt nach. „Das weiß ich. Glaubst du, ich würde in der Öffentlichkeit mit dir reden? Ich würde dich nur gern begleiten. Vielleicht gibts da ja auch ein paar hübsche Mädels, wo du dir auch immer deine Zeit vertreibst.“
Na, das konnte ja heiter werden.
„Also, eigentlich ist es auch so, dass Leute in meinem Alter auch nicht mehr mit einer Spielzeugfigur durch die Gegend laufen. Das ist tatsächlich etwas für Kinder“, belehrte ich die kleine Figur.
„Ach komm schon, ich versteck mich auch“, versuchte sie mich zu überreden.
„Wie heißt du eigentlich?“, wollte ich jetzt wissen um ihn abzulenken.
„Heißen?“ Er sah mich nur verständnislos an.
„Na, ja. Du musst doch einen Namen haben. Wie soll ich dich ansprechen?“, half ich ihm auf die Sprünge.
„Ach so“, winkte er ab. „Colonnel Simon Noel Rubin Taylor Wegenatz“ Er sah mich stolz an.
So würde ich ihn ganz sicher nicht nennen. „Ist es okay, wenn ich dich Sim nenne?“
„Klar!“, strahlte Sim.
„Schön. Dann wäre das ja geklärt. Dann musterte ich meinen kleinen neuen Mitbewohner ausgiebig. Selbst für eine Spielfigur sah er merkwürdig aus. Ein bisschen wie ein Soldat mit Helm und Gewähr in der Hand. Ob man Sim das Gewehr abnehmen konnte? Aber ansonsten wirkte er recht sympatisch und lebhaft. Aber noch mal zurück zu dem Gewehr.
„Sim, könntest du das Gewähr ablegen. Das macht mir etwas Angst“, bat ich ihn sanft.
„Es ist doch nur ein Spielzeuggewähr.“ Sim tat beleidigt.
„Du solltest eigentlich auch nur eine Spielzeugfigur sein“, argumentierte ich. „Ohne reden und so.“
„Na schön.“ Sim legte sein Minigewehr neben sich. Jetzt wirkte er schon ein bisschen weniger beunruhigend. Dann fragte er: „Also darf ich bei dir bleiben?“
„Werden die Kinder von nebenan dich nicht vermissen?“, fragte ich argwöhnisch.
„Ach, die haben so viel Spielzeug. Da fällt eins mehr oder weniger auch nicht auf“, winkte Sim lässig ab. „Und bei dir habe ich das Gefühl, dass ich viel weniger herumgeschubst werde. Schrecklich wie diese Biester mit ihrem Spielzeug umgehen. Als wäre es nicht wert. Wenn sie es nicht mehr wollen feffern sie uns einfach in die Ecke. Also wirklich. Du glaubst gar nicht wie viele blaue Flecke ich da schon bekommen habe. Dein Zimmer gefällt mir viel besser und in deinem Bett ist so viel Platz.“
„Oh nein, du wirst nicht in meinem Bett schlafen“, stellte ich bestimmt klar.
„Ach bitte, bitte, bitte.“ Er sah mich mit einem Hundeblick an.
„Ich werde dir ein eigenes bauen“, versprach ich ihm und war mir sicher, dass ich das noch bereuen würde.
„Also darf ich bleiben?“, strahlte Sim.
„Von mir aus“, gab ich schließlich nach. Ich hatte Mitleid mit dieser kleinen Figur. So weit war es schon mit mir gekommen. „Aber ich habe ein paar Bedinungen.“
„Schieß los!“ Sim war sofort Feuer und Flamme.
„Erstens redest du nicht, wenn andere dabei sind und du versteckst dich in meiner Tasche oder meinem Rucksack.“, war Bedingung Nummer eins.
„Aber da ist es so dunkel“, protestierte Sim gleich.
„Möchtest du wieder bei den Kindern sein und von ihnen herumgeschubst werden?“, fragte ich ihn nur.
„Na gut, ich sag nichts mehr. Was noch?“, gab er zerknirscht nach.
„Zweitens: Du bleibst in meinem Zimmer während ich im Haus unterwegs bin. Keine Ausflüge, keine Alleingänge“, forderte ich.
„Ich dachte du nimmst mich immer mit.“ Sim wirkte so traurig, dass er mir schon wieder Leid tat.
„Manchmal geht das vielleicht nicht“, erklärte ich ihm sanft. „Und dann zählt Bedigung Nummer zwei.“
„Okay. Und hast du noch mehr Bedingungen?“, fragte er mir Glubschaugen.
„Erst mal nur noch eine. Wenn ich ein Mädchen mit nach Hause bringe, verziehst du dich, ist das klar?“
„Aber das ist langweilig“, maulte er. „Und wo soll ich denn dann hin?“
„In meinen Nachtschrank oder in meinen Schrank oder wo immer sie dich nicht sieht.“ Da kam mir plötzlich eine Idee. Ich könnte für Sim ein Bett in meinem Nachtschrank herrichten.
„Na gut“, gab er wiederwillig nach. „Hauptsache ich darf bleiben. Darf ich dich noch was fragen?“
„Na klar“, nickte ich.
„Wie heißt du eigentlich?“
Ich lachte. „Ich bin Dennis. Ich mache dir einen Vorschlag. Ich gucke wie das mit uns beiden funktioniert und falls ich mit dir nicht klar komme steht es mir frei dich fort zu schicken.“
„Und welchen Vorteil habe ich davon, Dennis?“, fragte er nur. Verdammtes kleines schlaues Biest. „Wenn es funktioniert darfst du bleiben und dann nehme ich dich vielleicht auch mal auf Ausflügen mit.“
„Au ja“, strahlte Sim und freute sich riesig. Dann hüpfte er wild auf meiner Fensterbank hin und her und rief: „Ich darf bleiben, ich darf bleiben, ich darf bleiben.“
„Psst …“, zischte ich ihn energisch an. „Was, wenn dich einer hört. Ich wohne nicht alleine hier.“
„Dann sagst du das Radio war an“, meinte Sim und lachte weiter vor sich hin.
Na, das konnte ja wirklich heiter werden. Aber ich hatte den kleinen Kerl jetzt schon lieb geworden. Wie könnte ich ihn da wieder weg schicken?

Fortsetzung folgt …

Da ich selbst den kleinen Sim auch ins Herz geschlossen habe und eine weitere Bloggeschichte von mir bald beenden werde, möchte ich diese Geschichte gerne weiter verfolgen und sehen, was Dennis und Sim für Abenteuer erleben.

Was sagt ihr zu dieser Umsetzung des Ideenbildes? Eure Meinungen sind gerne gefragt.