Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 22)

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Der nächste Teil steht an.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 22)

Kyle brachte uns sicher zurück in die Stadt. Er legte an seinem Haus wieder an und beeilte sich alles fest zu machen. Er ließ es sich aber nicht nehmen mir aus dem Boot zu helfen, indem er mir seine Hand reichte. Ich lächelte ihn dankbar an. Er brachte seinen Rucksack kurz rein und brachte mich zu Romy. Bevor wir klingelten gab er mir noch einen sanften Kuss auf den Mund.
„Es war schön heute mit dir“, sagte er.
„Fand ich auch.“ Ich küsste ihn noch mal, dann lösten wir uns voneinander und er klingelte.
Romy machte auf und wirkte erleichtert als sie uns sah. „Na, endlich. Wir haben uns schon Sorgen gemacht. Wo hast du sie aufgegabelt, Kyle?“
„Bei mir“, sagte er schlicht.
„Was?“ Überrascht starrte Romy uns beide an.
„Lässt du uns rein?“, fragte Kyle mit einem Lächeln auf seinem Gesicht.
„Klar.“ Sie öffnete die Tür weiter und dort waren sie alle versammelt. Kyle, Henry und sogar Adam. Ich seufzte tief. Hatten sie mich alle gespürt. Nur Kyles Anwesenheit war es zu verdanken, dass ich ruhiger wurde, statt nervöser. Unmerklich hatte er meine Fingerspitzen mit seinen berührt und das hatte schon ausgereicht.
„Was ist hier los, Kyle?“, fragte Adam nur.
„Wir haben einen Ausflug gemacht“, antwortete er gelassen.
„Und du hast es nicht für nötig gehalten uns davon zu erzählen? Du hast nicht einmal daran gedacht, dass wir uns Sorgen machen konnten?“, wütete Romy.
„Ihr könnt nicht nur ihm die ganze Schuld in die Schuhe schieben. Ich hab zu dem Ausflug zugestimmt. Ich brauchte einfach mal eine Auszeit“, verteidigte ich Kyle jetzt.
„Oh, zu dir komm ich schon noch“, erwiederte Romy bissig.
„Es ist nicht ihre Schuld und sie hat Recht. Sie brauchte ihre Auszeit.“ Kyle hatte sich versteift. Offenbar meldete sich gerade sein Beschützerinstinkt mir gegenüber.
„Ich hab schon gehört, was sich zwischen euch ereignet hat.“ Plötzlich wurde Adam eisig und ich griff nach Kyles Hand. Er drückte sie sanft. Dann wandte sich Adam direkt an mich. „Ich hatte gehofft, du entscheidest dich für Henry.“ Ich spürte wie Kyle sich noch mehr versteifte.
„Du hast mir die Wahl gelassen zwischen Kyle oder Henry oder meine Welt. Ich hab mich für Kyle entschieden. Wieso soll das auf einmal nicht richtig sein?“ Geschockt starrte ich Adam an. Henry schien sich sehr unwohl in seiner Haut zu fühlen.
Adam schien seine Worte zu bereuen. „Aber nur weil ich davon ausgegangen war, dass du Henry wählen würdest.“
„Und wieso das?“, fragte ich. Ich wusste überhaupt nichts mehr. Nur, dass ich mich nicht von Kyle abwenden wollte, nur weil ein paar Wasserwesen irgendetwas gegen ihn hatten.
„Weil Kyle nicht mein Sohn ist. Ich hab ihn nur adoptiert“, gab er schließlich zu. Kyle zuckte zusammen und da wir uns immer noch an den Händen hielten, drückte ich sanft seine Hand, um ihm zu zeigen, dass mir diese Tatsache nichts ausmachte. Im Gegenteil. Dieser Grund machte mich nur so richtig wütend. Kyle muss das gewusst haben. Sein Vater muss ihm von Anfang an gesagt haben, dass er sich von mir fern halten sollte. Er hatte es nie gewollt. Das tat mir unendlich leid für ihn. Offenbar wurde er hier nicht so geliebt wie ich es mir für ihn gewünscht hätte. Offenbar war das alles nur vorgetäuscht gewesen solange Kyle sich an Henrys Abmachung hielt. Aber das würde ich nicht zulassen. Ich würde nicht zulassen, dass sie sich Kyle gegenüber so benahmen. Als wäre er weniger wert als Henry oder sogar überhaupt nichts.
„Deswegen ist er nicht weniger wert. Im Gegenteil!“, schleuderte ich Adam entgegen. Wegen Henry taten mir meine Worte anschließend leid, aber ich wollte sie nicht zurücknehmen.
„Tja, wenn du das so siehst, solltest du vielleicht wirklich zurück in deine Welt und Kyle wird verbannt“, erwiederte der König hart. Wie hatte ich ihn nur je für freundlich halten können?
„Was?“ Entsetzt sah ich Kyle an. Er war in sich zusammen gesackt.
Zu meiner Überraschung war es Henry, der sich für uns einsetzte. „Vater, das kannst du nicht machen. Jileen hat nur getan was du ihr aufgetragen hast. Was wäre gewesen, wenn sie zurück in ihre Welt gewollt hätte? Hättest du sie auch nicht gelassen?“
„Davon verstehst du nichts, Henry. Ausserdem bist du voreingenommen“, warf Adam ihm nur vor.
„Nein, Vater. Das denke ich nicht. Du bist es, der falsch reagiert. Jileen hat nichts falsch gemacht.“ Nun klang auch Henry panisch. Offenbar bemerkte er erst jetzt in welcher Situation Klye und ich steckten.
„Beruhigen wir uns doch erst mal wieder alle“, versuchte Romy die Situation zu entschärfen. „Adam, ich hab keine Ahnung was gearde in deinem Kopf vorgeht, aber ich muss Henry recht geben. Du hast Kyle ebenso als deinen angesehen wie Henry. Callum sag doch auch mal was.“ Hilfesuchend sah sie sich zu unserem Mann gewesen. Er war die ganze Zeit beunruhigend still gewesen.
„Adam hat Kyle nie als seinen Sohn angesehen“, erklärte er und sah niemanden an.
„Was? Du wusstest davon?“, fuhr Romy ihn an. Offenbar hatte sie nichts geahnt.
Callum sagte nichts. Auch Romy schwieg betroffen. Was war hier bloß los? Wie konnte alles so eskalieren. Ich war doch nur meinem Herzen gefolgt.
Adam schien sich zum Aufbruch bereit zu machen. Vorher sagte er noch: „Kyle unser Abkommen ist beendet. Ich gewähre dir keinen Schutz mehr in dieser Stat. Inzwischen sollte genug Zeit vergangen sein, dass du nicht mehr überall gesucht wirst. Vielleicht findest du ja noch irgendwo einen deiner kleinen Freunde wieder. Du solltest von hier verschwinden. Ich decke dich nicht mehr und ich lüge auch nicht mehr für dich.“ Damit verließ Adam Romys Haus.
„Kyle, was meint er damit?“, fragte ich meinen Freund unsicher.
Er schüttelte nur frustriert den Kopf. „Später …“
Zu meiner Überraschung stellte sich jetzt Callum vor uns. „Das kann ich nicht zulassen. Du kannst sie nicht mitnehmen.“
Sofort drückte Kyle meine Hand fester.
„Das hast du kaum zu entscheiden. Sie ist so oder so verbannt von hier. Ob sie jetzt mit mir mitkommt oder nicht“, sagte Kyle nur als wäre es nicht weiter von Bedeutung ob ich mitkomme oder nicht. Hatte er mir alles nur vorgespielt? Ich warf ihm verstohlen einen Blick zu. Er schüttelte fast unmerklich mit dem Kopf. Diese Maske hatte er gelernt vor langer Zeit in genau solchen Situationen aufzusetzen. Er hattte mir nichts vorgespielt. Das konnte nicht sein.
„Jileen“, wandte sich Callum jetzt direkt an ihn. „Du gehörst hier her. Du gehörst zu Henry. Du gehörst zu uns. Kyle ist nicht der für den du ihn hälst. Du solltest hier bleiben.“
„Wie Kyle schon sagte, ich wurde doch sowieso schon verbannt. Ich kann gar nicht hier bleiben. Und ich wüsste nicht, was es dich angeht wohin ich gehe“, spie ich ihm nur entgegen.
„Wenn du bei Henry bleibst könntest du auch hier bleiben“, versuchte es Callum noch mal.
„Nein“, sagte ich entschieden. „Das wäre falsch. Ausserdem fühl ich mich hier nicht mehr wohl. Ich werde gehen.“ Entschuldigend sah ich Henry an, dann wandte ich mich an Kyle. „Lass uns von hier verschwinden. Offenbar sind wir hier unerwünscht.“
Kyle nickte mir zu, doch Romy hielt mich zurück. „Halt, deine Sachen …“
„Das sind nicht meine Sachen. Ich hab nichts von zu Hause hier mit hingenommen.“ Und damit zog ich Kyle zur Wohnungstür und verließ Romys Heim für immer. Was war nur aus uns geworden? Wo sollten wir jetzt hin? Und was war wirklich Kyles Geheimnis? Ich machte ihm keine Vorwürfe. Ich hatte gewusst, dass er mir noch nicht alles anvertraute. Ich hatte nur nicht erwartet, dass es sowas war.
Wir liefen so gut es ging durch die Menschenmenge, die sich heute auf den Straßen lümmelte. Kyle wollte durchaus noch ein paar seiner Sachen aus seinem Haus holen. Ausserdem brauchten wir Nahrung. Also verstaute er alles ins Boot, half mir hinein und dann fuhren wir los. Ob er mich zunächst wieder zu der Höhle bringen würde? Dort würde uns doch niemand suchen, oder? Ich wusste es nicht. Hauptsache, wir kamen weg von hier. Ich wollte einfach nur weg.

Was ist denn hier passiert. Eigentlich sollte es doch eine friedliche Rückkehr werden und sie sollten bleiben. Da hat sich meine Geschichte das wohl mal wieder anders gedacht. Wow, war das heftig, oder was meint ihr? Arme Jileen. Armer Henry. Aber noch mehr leid tut mir Kyle. Er wächst mir immer mehr ans Herz. Wie es wohl weiter geht? Ich weiß es selbst noch nicht genau. Hab aber so eine dunkle Ahnung. Das seltsame ist, dass ich super mit Kyle und Jileen mitgefiebert hab, obwohl es doch meine Charaktere sind und ich wissen sollte, was mit ihnen geschieht …

Was meint ihr dazu?

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 19)

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Heute mal wieder recht früh.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 19)

Es war mir ganz recht, dass Kyle nicht weit vom Schloss entfernt wohnte. So musste ich nicht erst groß durch die halbe Unterwasserstadt laufen. Ich klopfte also an Kyles Tür. Hoffentlich war er da.
Ich hatte Glück. Fast im nächsten Augenblick ging die Tür auf und er zog mich herein. Er warf mir einen Blick zu und stuzte. „Was ist los?“ Besorgt musterte er mich.
„Ich hab Henry alles erzählt“, platzte es aus mir heraus. Er umarmte mich einfach nur. Das tat gut.
Er zog mich wieder zu seinem Sofa und bemerkte: „Ist offenbar nicht so gut gelaufen.“
„Nein. Er hat es nicht gesagt, aber ich hab das Gefühl, dass er es nicht so gut aufgenommen hat.“
Kyle spendete mir Trost. „Das wird schon wieder. Henry braucht einfach nur Zeit. Wenn er erst mal seinen Film kriegt ist er wieder ganz der Alte. Du wirst sehen.“
„Aber wie wird er jetzt zu dir sein? Ich will nicht, dass ihr euch auseinanderlebt oder so.“ Das machte mir wirklich Sorgen.
„Mach dir keine Sorgen darum. Henry ist nicht besonders nachtragend“, versicherte er mir. Ich war trotzdem nicht überzeugt.
Wir schwiegen eine Weile. Schließlich schlug er vor: „Weißt du was? Wir sollten etwas unternehmen. Einfach nur den Tag genießen bevor es wieder richtig turbolent losgeht.“
„Und was schlägst du vor?“, fragte ich sofort begeistert. Heute würde ich mit ihm unterwegs sein, ohne das er den Lehrer miemte.
„Wir könnten mit dem Boot rausfahren. Bisher bist du doch nicht weiter gekommen als bis zum Grund gekommen. Ich hab dir doch erzählt, dass der Grund nur für ein paar Stunden Grund ist und sich dann wieder füllt. Heute ist alles voller Wasser. Den ganzen Tag über.“
„Das klingt gut“, fand ich aufgeregt.
„Gut, ich muss nur kurz noch ein paar Sachen vorbereiten. Dann kanns los gehen. Wartest du solange hier?“, erklärte er.
„Natürlich.“ Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann nach draußen. Was er wohl vorhatte? Ich war schon ganz hibbelig und freute mich auf die Bootstour mit ihm.
Ich wartete also ungeduldig. Was er so kurz nannte. Mein Wasserfreund ließ sich Zeit. Ich hatte mich sogar schon hingelegt und war fast eingeschlafen als er endlich wieder kam. Gekleidet mit einer kurzen Hose und einem schlichten blauen Hemd. Seine silbernen Haare standen ihm vom Kopf ab, was recht merkwürdig aussah.
„Was hast du getrieben?“, fragte ich lachend.
„Wirst du gleich sehen“, grinste er ebenfalls, reichte mir seine Hand und zog mich vom Sofa hoch. Doch wir gingen nicht gleich raus. Erst nahm er sich noch die Zeit mich ordentlich in seine Arme zu ziehen.
„Ich bin froh, dass du auf mich zukamst. Ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn du dich für Henry entschieden hättest“, gestand er mir nun.
„Du hast dir einfach das Leben selbst schwer gemacht“, sagte ich und strich ihm das verirrte Haar aus der Stirn. „Ich hab so das Gefühl, dass diese Eigenschaft nicht so leicht ablegen wirst.“
„Vermutlich nicht“, stimmte er mir zu. „Aber ich geb mir Mühe. Deinetwegen.“
„Das weiß ich zu schätzen.“ Und ohne Vorwarnung küsste er mich. Diesmal nicht ganz so sanft wie sonst. Eher verlangend und heftig. Ich erwiederte seinen Kuss ebenso drängend.
Als wir uns wieder voneinander lösten meinte Kyle: „Allein deswegen könnte ich dich schon gar nicht mehr gehen lassen.“
Ich lachte und stupste ihn an. „Na, wenn das so ist …“, und dann küsste ich ihn gleich noch mal.
Als wir uns das nächste Mal voneinander lösten lachte er. So befreit hatte ich ihn noch nie lachen gehört. „Wenn wir so weiter machen, können wir die Bootstour vergessen.“
„Du hast recht“, nickte ich. „Also zeig mir das Boot mit dem du heute unseren Tag bereichern willst.“
Er nahm also meine Hand und führte mich hinters Haus. Dort war ein grünes Boot befestigt, dass recht klein wirkte, aber stabil. In ihm hatte Kyle eine Decke und einen Korb verstaut. Es gab sogar Sitzbänke.
„Du bist recht sparsam für einen Prinzen“, fand ich.
„Ich war noch nie so für das Luxiöröse. Meine Familie hält  mich deswegen für verrückt, aber ich fühl mich so wohler“, erklärte er.
„Das find ich gut. Du bleibst so wie du bist und veränderst dich nicht nur wegen deinem Stand.“ Dafür liebte ich ihn fast noch mehr.
Er lächelte mich dankbar an. „Fahren wir jetzt endlich los? Sonst wird das wohl nichts mehr …“

Was sagt ihr zu diesem Teil? Irgendwelche Anmerkungen?

Und wie die Bootstour so wird erfahrt ihr dann, wenn ich das nächste Mal Zeit habe zu schreiben.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stat: Teil 18

Nun schaffe ich es auch mal wieder mit meiner Gechichte weiter zu kommen. Gestern bin ich wirklich nicht dazu gekommen.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 18)

Henry zu finden war gar nicht so leicht. Wie sich herausstellte war er im Schloss im Unterricht. Also wartete ich einfach auf dem Flur auf ihn und setzte mich auf einen der Stühle dort. Ich war nevös. Wie sollte ich Henry nur erklären, dass ich mich in Kyle verliebt hatte.
Ich hatte noch etwas Verschnaufspause bis Henry aus dem Unterricht kam. Überrascht sah er mich an als er mich entdeckte, aber dann strahlte er schon wieder. Ich schluckte hart.
„Hi! Wie gehts dir? Irgendwie haben wir uns in letzter Zeit nicht oft gesehen. Ist alles in Orndung mit dir?“, fragte er mich fröhlich.
„Ja, aber kann ich mit dir reden? Allein?“, bat ich ihn.
„Na klar! Komm mit.“ Überschwenglich führte er  mich durch das Schloss. Ich befürchtete schon wo er mich hinbringen würde.
Ich sollte recht behalten. Ich gelangte direkt in sein Zimmer. Es war luxiriös und schick eingerichtet, aber Kyles kleine Wohnung fand ich gemütlicher. Hier wirkte alles so alt und so groß. Dennoch hatte Henry Stil. Er hatte seinem Zimmer eine eigene Note gegeben. Denn in dem Alten kam auch immer wieder modernes zum Vorschein. Zum Beispiel ein riesieger Fernseher, was mich natürlich nicht weiter wunderte.
„Wow!“, stieß ich hervor.
„Gefällts dir?“, fragte er glücklich und ließ seine Schultasche achtlos auf seinem Bett fallen.
„Ja“, gab ich zu. Wieso sollte ich ihn belügen.
„Das hatte ich gehofft. Setz dich doch“, bat er mich und deutete auf seinen Schreibtischstuhl. Ich setzte mich, währen er sich auf sein Bett im Schneidersitz setzte.
„Du hast dich verändert“, stellte er fest.
„Wie meinst du das?“, fragte ich ihn unsicher.
„Keine Ahnung. Du wirkst ernster und zurückhaltender“, überlegte er.
„Henry, ich muss dir was sagen …“, begann ich, aber zu meiner Überraschung unterbrach er mich sofort.
„Es ist wegen Kyle, oder? Er wirkt auch verändert. Irgendwie gelassener und doch wachsam. Er hat versucht es vor mir zu verbergen, aber das klappte nicht besonders gut.“
Ich seufzte tief: „Ja, es ist wegen Kyle.“
„Ist schon gut“, sagte Henry. „Ich hab es schon geahnt. Kyle ist eben eher jemand, in den man sich verlieben kann.“ Henry wirkte so traurig.
„Nein, Henry. Das stimmt nicht. In dich kann man sich auch verlieben und ich hätte es auch fast getan, aber es wäre falsch gewesen. Denn meine Gefühle für Kyle hätte ich einfach nicht ignorieren können. Aber ich wollte es wirklich. Ich wollte mich in dich verlieben. Aber …“ Gott, stellte ich mich ungeschickt an.
„Lass gut sein. Kyle hat es verdient. Ich freu mich für euch. Wirklich. Ich glaub das mit uns beiden hätte sowieso nicht geklappt. Vielleicht wollte auch ich es einfach zu sehr.“ Herny lächelte mich zaghaft an und ich erwiederte sein Lächeln halbherzig.
„Aber mir tut es trotzdem leid. Ich weiß, dass ich dir Hoffnungen gemacht hab.“ So leicht konnte er mich nicht davon überzeugen, dass es für ihn okay war.
„Vielleicht. Und unser Date war wirklich schön, aber ich weiß auch nicht … Manchmal bin ich einfach zu eifrig.“
„Nein, es war auf keinen Fall deine Schuld“, versicherte ich ihm.
„Lass uns das Thema hiermit einfach beenden. Vielleicht versuchen wir besser einfach nur Freunde zu sein“, schlug er mir vor. Offenbar wollte er nicht weiter drüber reden. Trotzdem fühlte ich mich dabei unwohl.
„Ich sollte dann jetzt auch Hausfaufgaben machen“, sagte er. Damit schmiss er mich praktisch aus seinem Zimmer. Okay, das hatte ich wohl verdient. Ich fragte mich, ob wir jemals wieder normal miteinander umgehen konnten.
„Na klar“, sagte ich nur und stand auf. Als ich schon an der Tür war sagte er noch: „Grüß Kyle von mir.“
Schweigend verließ ich sein Zimmer mit einem wirklich unguten Gefühl. Das hätte besser laufen können, aber auch wesentlich schwächer. Jetzt wollte ich nur noch zu Kyle.

Nun hat sie ihr Gespräch mit Henry auch hinter sich. Wie´s dann weiter geht erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Wie fandet ihr das Gespräch mit Henry? Hattet ihr es so erwartet oder eher anders?

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 17)

So, endlich komme ich auch mal dazu meine Bloggeschichte weiter zu führen. Endlich!

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 17)

Ich schob mein Gespräch mit Henry vor mich hin. Kyle war nicht glücklich darüber. Er sagte zwar nichts, aber ich konnte es ihm ansehen. Allerdings fiel es auf, dass ich Henry nicht mehr traf, aber jeden Tag unterwegs war. Natürlich besuchte ich Kyle, aber das hatte ich nicht mal Romy gesagt. Auch gerade war ich bei ihm.
„Du musst es ihm sagen. Er hat mich schon gefragt, ob du ihm ausweichst. Ich konnte ihn abwimmeln, aber bald geht das nicht mehr gut“, redete er mir zu.
„Ich weiß. Morgen geh ich zu ihm. Versprochen. Hast du noch was erreicht wegen seinem Film? Kann ich ihm da was Positives geben? Er soll nicht völlig hoffnungslos sein“, versprach ich Kyle. Ich wusste, dass er sich nur Sorgen um seinen Bruder machte und es war auch unfair von mir ihm Henry zu überlassen. Kyle hatte sich in mich verliebt, aber ich hatte mich für Kyle entschieden.
Ich kuschelte mich enger an Kyle. Wir saßen wieder auf seinem gemütlichen Sofa. Ich war ihm gerne nah. Bei ihm fühlte ich mich sicher. Wieso hatte ich das nicht schon vorher gemerkt?
„Ja. Ich wollte es dir sowieso erzählen. Mein Vater hat zugestimmt. Er bereitet alles vor. Ich weiß nicht, wie lange es dauert“, nickte mein Wasserfreund.
„Das sind gute Neuigkeiten“, fand ich. „Was erzähle ich Henry?“
Er strich mir nachdenklich über den Rücken. Seine Hände fühlten sich wahnsinnig angenehm an. Ich genoss seine Berührungen sehr.
„Am besten noch gar nichts bis wir mehr wissen.“ Er beobachtete meinen Reaktion.
Ein bisschen enttäuscht war ich schon. „Okay, dann muss ich wohl so klar kommen.“
„Du schaffst das. Henry mag dich. Er wird dir nicht böse sein. Und wenn er seinen Film kriegt, wird er total aus dem Häuschen sein“, heiterte er mich auf. „Aber jetzt lass uns bitte über was anderes reden, ja?“
„In Ordnung. Worüber willst du reden?“, stimmte ich ihm schließlich zu. Auch ich hatte keine Lust über ihn zu reden. Über Henry konnte ich mir morgen genug Gedanken machen.
„Eigentlich kenne ich dich kaum. Wie war dein Leben oben über Wasser? Hattest du Freunde? Was für Hobbys hattest du? Hast du eine Lieblingsfarbe?“
Ich lächelte. Das war mein Kyle. Ich kannte ihn ebenfalls noch nicht mal annährend so gut wie ich gerne würde. Aber ich wusste schon, dass er mit sowas kam, wenn ich am wenisten damit rechnete.
Ich erzählte ihm, dass ich an einer Gesamtschule war und dort immer mit zwei Mädchen in meinem Alter zusammen war. Den Zwillingen Nica und Ricarda. Wir waren immer zusammen nach der Schule in den Park gegangen und hatten uns auf die Wiese gelegt. Wir hatten geplaudert und über Jungs getrascht und über andere gelästert. Alles, was  man eben als Freundinnen so macht. Ich vermisste die beiden. Irgendwann musste ich zurück nach Hause und mein plötzliches Verschwinden erklären. Außerdem erzählte ich ihm, dass ich gerne ins Kino gegangen war und gelesen hatte. Kyle hörte mir die ganze Zeit aufmerksam zu und wenn ich traurig klang, drückte er mich fester an sich.
„Und meine Lieblingsfarbe ist übrigens gelb wie die Sonne“, erzählte ich ihm abschließend. „Ich liebe die Sonne.“
Er lächelte mich an. „Irgendwann werden wir zusammen an Land gehen und dann werden wir deine Freundinnen besuchen.“
„Die werden Augen machen“, strahlte ich. Aber vermutlich sollte ich mich nicht zu sehr freuen. Es würde noch ein bisschen länger dauern bis Kyle wirklich in meine Welt konnte.
„Ich weiß, es ist nur ein schwacher Trost …“, begann er, doch ich unterbrach ihn sofort.
„Kyle, ist schon okay. Erzähl mir lieber was von dir.“
Also erzählte er mir von seiner Freizeit. Wie er mit seinen Brürdern Filmabende gemacht hatte, weil Henry so verrückt danach gewesen war, wie er gerne ins Meer hinausschwamm um einfach mal aus der Stadt rauszukommen. Wie er gerne allein war, weil er das Leben mit anderen als anstrengend empfand.
„Aber mit dir ist es nicht anstrengend“, versichterte er mir und ich boxte ihn lachend in die Seite.
Von seinen Aufträgen erzählte er mir nicht, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Dafür war es noch zu früh. Wir mussten uns erst besser kennen lernen.
Irgendwann wurde Kyle unruhig und ich wusste, dass es Zeit für mich war zu gehen. Ich wollte ihn nicht verlassen. Am liebsten hätte ich geschlafen, aber Romy machte sich vermutlich jetzt schon so ihre Gedanken wo ich die ganze Zeit war. Ich musste gehen. Seufzend stand ich auf und Kyle tat es mir nach.
„Wir werden uns morgen wieder sehen“, versprach er mir. „aber erst nachdem du mit Henry gesprochen hast.“
Ich schluckte, weil ich lieber nicht an mein Gespräch mit Henry denken wollte, aber ich nickte trotzdem. Kyle wusste schon jetzt, was ich fühlte und nahm mich in Seine starken Arme. Dann küsste er mich zärtlich zum Abschied.
„Du wirst es überleben. Bis Morgen.“
„Bis Morgen“, verabschiedete ich mich von ihm und hielt so lange seine Hand fest, bis wir und fast die Arme verrenkt hatten. Ich drehte mich ein letztes Mal zu ihm um und machte mich dann auf den Weg nach Hause. Ich vermisste ihn jetzt schon.

Endlich durch. Morgen gehts dann weiter mit dem Gespräch über Henry. Würdet ihr gern in Jileens Haut stecken? Ich hoffe zumindest, dass es morgen weiter geht. Kommt drauf an wie ich Zeit dazu hab.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Mal sehen, was ich heute zusammen krieg.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

Ich traf mich immer öfter mit Henry und hatte viel Spass mit ihm. Er war witzig und lieb, konnte manchmal aber auch oft traurig und einsam wirken. Kyle sah ich nur noch im Unterricht. Zusammen erstellten wir ein Konzept wie wir es Henry möglich machen konnten seinen ersten richtigen Film zu drehen.

Eines Abends beim Essen machen erklärte Romy mir: „Du wirst bald in die Wassergemeinde eingeführt. Viele kennen dich jetzt schon, aber lange nicht alle. Es wird auch immer noch welche geben, die dich nie kennen lernen werden. An diesem Abend werden wir sehen, wer sich über deine Ankunft hier freut und wer nicht.“
Das klang irgendwie beänstigend. Unsicher bemerkte ich: „Ich weiß noch gar nicht, ob ich dazu bereit bin.“
„Das ist verständlich, aber du brauchst dir überhaupt keine Sorgen zu machen. Wir stehen alle hinter dir“, versicherte sie mir.
„Trotzdem bin ich nervös. Ich kenne diese Welt zu wenig, alsdass ich forgeführt werden wollte“, erklärte ich ihr meine Bedenken.
„Möchtest du dabei gerne Henry oder Kyle an deiner Seite haben?“, bot Romy mir an.
„Am liebsten beide“, gab ich zu. Ich hatte eigentlich so gar keine Lust dazu und wusste nicht, was mich erwartete.
Romy schloss kurz die Augen, dann sah sie mich wieder an. „Ehrlich gesagt solltest du Kyle besser raushalten. Ich glaube tief in deinem Inneren hast du dich längst entschieden und es wäre unfair gegenüber Kyle ihn das nicht wissen zu lassen.“
„Ich hab mich noch überhaupt nicht entschieden“, begehrte ich auf. „Was, wenn ich keinen der beiden wählen möchte. Was ist, wenn mir jemand ganz anders übern Weg läuft, der mich viel mehr interessiert?“
Romy sah mich entsetzt an. Offenbar hatte sie mit so einer heftigen Reaktion von mir überhaupt nicht gerechnet. Verwirrt sagte sie: „Henry ist nicht die schlechteste Wahl, weißt du? Du hast in letzter Zeit so viel Zeit mit ihm verbracht, dass wir dachten, du hättest dich schon längst entschieden.“
„Henry ist toll, aber ich weiß nicht, ob es für die große Liebe reicht? Müsste da nicht mehr sein als nur liebevolle Zuneigung?“ Hatte ich ihm falsche Hoffnungen gemacht? Ich hatte nie gesagt, dass ich ihn wählen würde, aber ich hatte wirklich mehr Zeit mit ihm verbracht als mit Kyle. War ich wirklich in Henry verliebt? Ich wusste es nicht.
„Vielleicht solltest du mit beiden darüber sprechen, was sie möchten“, schlug Romy mir zaghaft vor.
„Kyle hat das doch mehr als deutlich gemacht. Er gibt Henry den Vorzug. Offenbar ist er an mir nicht interessiert.“ War ich denn an ihn interessiert? Ich wusste es nicht. Wahrscheinlich gab ich wirklich Henry den Vortritt.
„Bist du sicher? Ich kenne Kyle besser als du. Er ist sehr aufopferungsvoll und stellt seine eigenen Gefühle oft zurück. Offenbar hat er sich in den Kopf gesetzt, dass du zu Henry gehörst, weil Henry so begeistert von dir ist. Du solltest ihn nicht so schnell abschreiben. Er kann sehr stur sein“, warnte sie mich.
„Ich hatte eigentlich immer den Eindruck du selbst würdest Henry auch mehr mögen“, gestand ich ihr.
„Das tu ich vermutlich auch“, gab sie zu. „Aber ich glaube das liegt vor allem an Henrys natürlicher Magie. Man will ihn einfach lieben und zufriedenstellen. Sonst hat man das Gefühl unglücklich zu sein.“
„Das ist unfair und vewirrend“, fand ich frustriert. „Eben hast du dich für Henry ausgesprochen, jetzt für Kyle. Ich hab keine Ahnung, was ich tun soll.“
„Rede einfach mit den beiden“, riet Romy mir erneut und widemte sich dann wieder dem Essen zu, dass sie vorzubereiten hatte.

Ich wollte zunächste Kyle besuchen und hatte sogar schon eine Idee wie ich ihn aus der Riserve locken konnte. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich auch gerissen genug dafür war.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt 13

Ich hab gestern die Bloggeschichte schon vorgeschrieben. Von daher muss ich sie heute  nur noch abtippen.

Die geheimnisvolle Stadt (13)

Nachdem Sternenausflug gingen wir noch ein wenig durch die Stadt. Henry war still und wirkte nachdenklich. Ich vermutete, dass ihm unser Gespräch nicht ganz aus dem Kopf ging. Ich überlegte, wie ich ihn ablenkenk konnte, und dann fiel mir etwas ein, was Kyle erwähnt hatte.

„Ich hab gehört, du siehst gerne Filme aus meiner Welt.“
„Ja.“ Sofort strahte er wieder und sah mich begeistert an. „Die sind toll. Hier unten würde nie jemand auf die Idee kommen, einen Film zu drehen, aber ich würde es so gern mal versuchen.“
„Einen Film drehen?“, fragte ich verwundert. Nicht, weil ich nicht glaubte, dass das unmöglich sei. Ich stellte mir vor, dass hier mit Magie ziemlich viel möglich war. Ich konnte mir nur nicht Henry in der Rolle als Regisseur vorstellen.
„Ja.“ Seine Begeisterung kannte keine Grenzen. „Genug Möglichkeiten gäbe es ja, aber hier im Wasser spiegelt sich alles immer so.“
Da hatte er Recht. Absolut. Es würde schwierig werden, aber … „Vielleicht könnten wir es versuchen. Welcher Titel soll es denn werden?“
„Schiffsbruch“, erklärte er vollkommen sicher und lächelte strahlend.
„Ernsthaft?“, lachte ich. „Wie passend!“
Jetzt grinste er spitzbübisch. „Ja, ein Schiff sinkt und alle überleben und kommen hier in die Stadt.“
„Wäre es dann hier nicht ziemlich überfüllt?“, fragte ich ihn zaghaft.
„Möglich, aber wir helfen eben gern.“ Er zuckte nur lässig mit den Schultern.
„Okay, klingt interessant. Und wie sieht es mit den Hauptrollen aus?“
„Meine Brüder, du und ich, und natürlich Romy. Wir wären vornehm gekleidet und würden eine Dinnerparty auf dem Schiff geben.“
„Klingt cool“, fand ich. Allerdings bezweifelte ich, dass seine Brüder da mitmachten.
„Das ist sowas wie ein Traum von mir“, gestand er mir sehnsüchtig.
Ich nahm mir vor mit Adam darüber zu reden. Henry hatte mir ein Stück meiner Sternenwelt geschenkt. Jetzt konnte ich auch was für ihn tun. Vielleicht konnte Adam ja etwas auf die Beine stellen. Allerdings lenkte ich ihn erst mal wieder in eine andere Richtung ab.
„Und was sind deine Lieblingsfilme aus meiner Welt?“
Er überlegte sich seine Antwort gewissenhaft: „James Bond, Fluch der Karibik und Der Herr der Ringe. Dafür, dass ihr von Magie keine Ahnung habt, habt ihr erstaunlich viel davon im Kopf. Ich wollte schon immer wissen ob es Mittelerde vielelicht wirklich gibt.“ Er sah mich geradezu hoffnungsvoll an.
Ich lachte erneut. „Mittelerde? Nein, ich fürchte nicht. Vielleicht landschaftlich ein bisschen. Ich glaube, es wurde in Neuseeland gedreht.“
„Neuseeland?“, strahlte er. „Wie komm ich da durch das Meer hin?“
„Ähm … Ich glaub, da fragst du die Falsche. Aber ich glaube nicht, dass es dort unter Wasser anders ist als hier.“
„Ich will einmal in meinem Leben nach Mittelerde-Neuseeland“, setzte er sich als Ziel.
„Na dann viel Glück.“ Dabei hätte er es verdient, dass seine Wünsche in Erfüllung gingen.
„Irgendwann were ich dort sein. Du wirst schon sehen.“ Seine Augen leuchteten bei dem Gedanken einen Tuck heller. Doch dann wurde er wieder ernst. „Aber vorerst sollte ich dich nach Hause bringen. Es ist spät geworden.
„Henry, der Abend war wunderschön“, dankte ich ihm. „Das können wir gerne mal wiederholen …“
„Da sag ich nicht nein“, grinste er und führte mich zurück zu Romy. An der Haustür verabschiedete ich mich von ihm, sah ihm aber hinterher bis er fort war. Erst dann ging ich ins Haus.

Und wie es mit Jileen, Henry und Kyle weiter geht erfahrt ihr morgen.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt 12

Und weiter gehts  mit meiner Bloggeschichte. Mal sehen, was mir heute so einfällt.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 12)

Abens zog ich mich etwas feiner an. Kein Kleid, aber zumindest eine schicke Hose und eine rote Bluse. Romy reichte mir noch eine silbern verzierte Kette und rundete somit mein Aussehen ab.

Ich war nervöser als heute morgen bei Kyle. Das hier fühlte sich einfach mehr wie ein Date an. Ein Date mit Henry.

„Wie sehe ich aus?“, fragte ich Romy und ließ zu, dass sie mich von oben bis unten anerkennend musterte.
„Großartig“, war ihr Abschlussergbnis. „Du brauchst dir überhaupt keine Sorgen machen. Herny wird begeistert sein.

Schon klingelte es an der Tür. Diesmal ging ich selbst hin. Henry stand davor in einem blauen feineren Pullover und einer Jeans. Seine Haare ordentlich gekämmt und auf seinem Gesicht ein Lächeln plaziert.

„Hey, wie gehts dir? Kanns losgehen?“, fragte er betont locker. Offenbar war auch er nervös.
„Ja klar“, nickte ich und lächelte jetzt ebenfalls.
„Na dann los.“ Er war schon fast wieder aus der Tür raus, als Romy uns noch nachrief: „Viel Spass!“
„Danke!“, riefen wir beide und dann fiel die Tür hinter uns zu.

Henry schien zu wissen wohin er wollte. Er nahm mich an der Hand und das Gefühl war sehr angenehm. Sie war warm und er drückte sanft zu. Zielstrebig führte er uns durch die Gassen.
„Wohin gehen wir?“, fragte ich ihn neugierig.
„Warts ab. Ich hoffe es wird dir gefallen“, sagte er nur unbestimmt.
Also führte er mich einfach weiter durch die erleuchteten Gassen. Obwohl es hier eigentlich kaum zu unterscheiden war wurde es trotzdem dunkeln im Wasser. Ob es nach Tag oder Nacht ging wusste ich aber nicht.
Schließlich blieb er vor einem Gebäude mit mehreren Steinen an der Wand stehen. Ich musterte es interessiert, wusste aber immer noch nicht, was mich erwartete.
„Was ist das?“, fragte ich also dennoch.
„Lass uns reingehen. Dann wirst du schon sehen“, forderte er mich auf und so gingen wir ins Innere des Gebäudes.
Also betraten wir das Gebäude. Zunächst kamen wir in eine Eingangshalle wo ein Mitarbeiter an einer Rezeption saß. Henry ging auf ihn zu und ich folgte ihm.
„Guten Abend“, begrüßte er den Mann, der etwas dicker wirkte und einen Hai auf seinem T-Shirt trug.
„Guten Abend. Sie wünschen?“, fragte er in einem langweiligen Ton.
„Eintrittskarten für zwei Personen“, bestellte Henry lächelnd.
Der Mann händigte sie ihm aus und Henry übergab ihm einen Geldschein. Dann gingen wir ins Innere der Halle. Kaum waren wir in dem abgeschotteten Raum darinter konnte ich kaum fassen was ich da sah.
„Es sind keine echten Sterne. Eher mit gewisser Wassertechnick und Wassermagie wurde dieser Raum erschaffen. Aber es ist hier unglaubliches möglich. Manchmal gibt es sogar eine regelrechte Sternenshow. Mal sehen, was uns heute erwartet. Ich glaube nicht, dass noch groß wer kommen wird. Komm, lassen wir uns auf dem Gras nieder.“
Wir legten uns also in das Gras und sahen hinauf in die Sterne. Vielleicht hatte Kyle falsch gelegen. Vielleicht konnte Henry mich gewissermaßen doch in meine Welt begleiten. Auf seine Weise.
„Gefällt es dir?“, fragte er mich hoffnungsvoll.
„Es ist wunderschön“, strahlte ich.
„Freut mich, dass es dir gefällt.“ Henry wirkte völlig entspannd und zufrieden und ich merkte, wie alle Anspannung der letzten Tage von mir abfiel. „Ist es so bei euch in der Welt über Wasser? Seht ihr immer die Sterne?“
„Nicht immer. Oft genug ist es auch bewölkt und regnerich, aber in klaren Nächten schon“, erzählte ich ihm.
„Ich würde es so gern mal in echt erleben. Wenn du nicht hierbleiben möchtest, könnte ich es verstehen. Die Welt da oben ist bestimmt viel reizvoller als unsere.“ Er wirkte plötzlich so traurig und ich hatte das Bedürfnis seine Hand zu nehmen. Er streichelte sie zärtlich.
„Ich weiß es noch nicht, Henry“, gab ich ehrlich zu. „Auch diese Welt hier unter Wasser ist faszinierend und es gibt so unglaublich viel zu entdecken. Außerdem kann ich der Welt oberhalb des Wassers immer noch einen Besuch abstatten.“
„Aber nicht mit mir“, wandte Henry ein.
„Henry …“ Ich wollte nicht, dass er heute traurig war. Nicht, wenn es so schön mit ihm war.
„Nein, schon gut. Lass uns einfach weiter Sterne angucken“, bat er mich.
Also sahen wir wieder in die Sterne. Sie waren so wunderschön und funkelten hell. Ich konnte sogar die Milchstraße erkennen. Da hatte Henry mir ein schönes Geschenk gemacht und ich war ihm sehr dankbar. Er konnte nicht wissen, wie sehr ich die Sterne liebte.

Wie es mit Jileen und Henry weiter geht und was sie noch so unternehmen könnt ihr dann morgen erfahren. Für heute wars das erst mal wieder mit diesem Teil.

Bloggeschichte Teil 9: Die geheimnisvolle Stadt

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Wieder mal vordartiert, damit es weiter geht.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 9)

Das Essen schmeckte besser als erwartet. Ich genoss es wirklich. Während des Essens unterhielten sich vor allem die drei Brüder miteinander über Angelegenheiten aus der Wasserwelt. Romy beobachtete sie dabei missbilligend, sagte aber nichts. Nachdem Romy abgeräumt hatte (sie bat mich inständig am Tisch sitzen zu bleiben), wurde es geselliger und die Männer unterbrachen ihr Gespräch.
Romy schaltete leise Musik im Hintergrund an, die für mich sehr merkwürdig klang, und Callum lehnte sich genüsslich zurück. Selbst Kyle wirkte entspannter als sonst.

„Habt ihr schon gehört, dass Lane, die Verkäuferin von Wasser & Life, angeblich mit diesem Spinner Norwen zusammen gekommen sein soll?“, fragte Henry beiläufig, aber ich spürte, dass es irgendwie wichtig zu sein schien.
„Lane? Ernsthaft? Ist das nicht die Blonde, die immer mit ein paar Mädels durch die Stadt läuft und irgendwelche Traumgeschichten von sich gibt?“, fragte Callum seinen Bruder verdutzt.
„Also wirklich. Lena ist eine sehr liebenswerte Person“, mischte sich nun Romy in das Gespräch ein. „Und Norwen … nun ja, ein bisschen eigenartig ist er schon, aber eigentlich passen sie doch zusammen, oder?“
„Seid ihr unhöflich. Jilieen hat nicht die geringste Ahnung von wem wir reden“, wies Kyle seine Familie zurecht. „Ihr könntet sie wenigstens aufklären, und selbst dann könnte sie vermutlich nicht viel damit anfangen.“ Ich lächelte Kyle dankbar zu. Dieses Gespräch hatte mich wirklich etwas verwirrt.
„Danke“, formte ich mit meinen Lippen in seine Richtung. Er nickte nur.
„Oh, entschuldige. Natürlich.“ Romy schien sich unbehaglich zu fühlen, weil sie nicht selbst an mich gedacht hatte, sondern Kyle. Henry wirkte sogar etwas enttäuscht.
„Kein Problem“, versicherte ich ihnen und wollte doch auf das Thema zurückkommen. Henry sah so traurig aus. „Was wird in Wasser & Life denn verkauft?“
Jetzt strahlte mich Heny glücklich an.
„Wassergras. Das ist ein bisschen so wie eure Drogen an Land. Ein bisschen zwielichtig, aber bei uns nicht illegal. Ausserdem noch einige eher merkwürdige Gegenstände“, erklärte Henry. „Lane ist ein bisschen älter als Kyle und sehr hübsch, doch sie wirkt auch immer etwas sonderbar.
„Kein Wunder“, erwiederte Kyle fast etwas verächtlich. „Vermutlich nimmt sie das Zeug selbst zu sich.“
„Kyle“, rügte Romy ihn. „Bitte keine waghalsigen Vermutungen in meinem Haus.“
Daraufhin schwieg er.
„Kyle mag sie nicht besonders“, erklärte Henry mir. „Er hatte mal eine unangenehem Begegnung mit ihr.“
„Sehr unangenehm“, bestätigte dieser. „Als sie mir mal auf der Straße begegnete, wollte sie mir irgendein Traumpulver verkaufen. Dummerweise hatte sich das Päckchen selbst geöffnet und ist mir alles ins Gesicht geweht. Der ganze Inhalt.“
„Traumpulver bewirkt, dass man sofort in Schlaf verfällt und träumt“, erzählte Henry grinsend weiter. „Eigentlich sollte man es nur zu Hause im Bett ausprobieren.“
„Ich stand da also, die Augen zu, schwankte hin und her und fiel irgendwann einfach um. Der Laden war recht voll. Ich wachte in Lanes Büro auf. Frag mich nicht wie ich da hingekommen bin. Ich hatte einen sehr lebhaften eigenartigen Traum, den ich lieber vergessen würde, und war ziemlich benommen“, schloss Kyle seinen Bericht naserümpfend ab.
„Ich musste Kyle abholen und er schien immer noch benebelt zu sein. Wochenlang wurde er von allen unterschiedlichen Leuten gefragt, was passiert war“, ergänzte Henry noch.
„Diesen Laden werde ich sicher nie wieder betreten“, murrte Kyle.
„Es war ein Unfall, Kyle“, verteidigte Callum Lane. „Sie hat es nicht absichtlich gemacht.“
Kyle verzog nur sein Gesicht.
„Also ein Laden, den ich lieber vermeiden sollte?“, riet ich und Kyle nickte heftig. Ich konnte ein Grinsen allerdings nicht vermeiden. Die Vorstellung, dass dieser geheimnisvolle Mann so hilflos einem Traumpulver ausgeliefert gewesen sein soll war mir unvorstellbar. Jetzt war mir allerdings klar wieso Henry das Thema erst angesprochen hatte. Offenbar hatte er unbedingt davon erzählen wollen.
„Sowas kann in unserer Welt immer mal wieder passieren“, erklärte Romy mir vage. „Solange nichts schlimmeres passiert, sind wir eigentlich noch ganz gut bedient.“

Wir unterhielten uns noch weiter über diese Welt und ihr Leben. Ich fand es faszinierend wie unterschiedlich sie von meiner Welt her war. Aber wie sollte ich ihnen davon erzählen, wo die Männer nicht mal an die Wasseroberfläche konnten? Würden sie es verstehen?
„Begleitest du mich auf den Balkon, Jileen?“, fragte Kyle mich. Ich wollte Henry zwar nicht vernachlässigen, aber ich stimmte ihm zu, stand auf und folgte ihm.

Und was auf dem Balkon passiert, erfahrt ihr dann beim nächsten mal. Für heute reicht es erst mal. Oft fällt es mir schwer weitere gute Ideen zu finden. Mir liegt es eher auf dem Sofa auf meinem Blog zu schreiben. Deswegen bin ich gespannt ob nicht irgendwann die leuchtende Idee kommt wie ich diese Geschichte voran bringen kann.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt Teil 8

Die Bloggeschichte dartiere ich lieber schon mal vor. Sonst wird das nichts. Morgen früh bin ich ja erst unterwegs.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 8)

Romy und ich fingen früh mit dem Abendessen an. Henry hatte im Laufe des Tages seine Zusage gegeben. Viele Gerichte kannte ich natürlich nicht, aber Romy zeigte mir wie damit umzugehen war. Es gab zum Beispeil gegrillte Haie oder Seetangsalt mit Süßrahmfilet. Viele Tiere fingen die Meeresbewohner selbst, wobei viele es verabscheuten Meerestiere wirklich zu essen. Ihre Getränke waren auch eher gewöhnungsbedürftig. Das Zeug, was Romy bunten Smootie nannte war aus Algen, Seerosen und Froscheuter gemacht. Hörte sich selsam an, aber Romy schwörte darauf. Sie süßte es immer mit speziellen Wassersaft. Ich blieb skeptisch, war aber gespannt auf die Gerichte.

Callum wirkte heute vornehmer als sonst. Als er den Wohnraum betrat sah ich ihm in einem blauen schlichten Hemd und blauer Wellenhose. So richtig warm wurde ich noch nicht mit ihm, aber ich hatte ja auch noch nicht so viel mit ihm zu tun gehabt.

Henry und Kyle kamen pünktlich. Auch sie wirkten heute schicker. Henry sah besonders interessant aus. Er trug einen schwarzen Filzhut auf dem Kopf, ein weißes Haweihemd und kurze interessante Shorts. Kyle dagegen hatte ein blaugrünes Hemd an und eine lange schwarze Hose. Seine Beine wirkten noch länger als sonst.

Plötzlich war ich froh, dass Romy mich zu dem blauen samtenen Kleid mit den Regenbogenfischen drauf überredet hatte. Es schmiegte sich sanft um meine Hüften. Romys Kleid war leicht rosa und dezent. Wir sahen alle so schick aus. Ich lächelte.

„Ach, bitte setzt euch doch einfach. Kyle, Henry! Euch muss ich doch wirklich icht mehr auffordern. Ihr seid schon so oft hier gewesen“, bat Romy die Männer. Ihr Bruder saß bereits am Tisch. „Jileen, du kannst dich auch schon setzen. Ich bin gleich soweit. Ist gleich fertig.“

Also setzte ich mich zu den Männern. Genauer gesagt Henry und Kyle gegenüber. Sie lächelten mir zu und Kyle reichte mir ein Glas mit dem Smootie. Ich nahm es dankend an.

„Wie war euer Auftrag?“, fragte Callum seine Brüder zunächst.
„Können wir das Thema heute Abend nicht sein lassen, Cal? Morgen können wir gerne darüber reden?“, bat Henry ihn vielsagend.
„Na gut“, erklärte sich Callum einverstanden und schwieg wieder. Gut, dass Romy gerade mit dem Essen kam und alles auf den Tisch lud.
„Ich kann dir doch helfen“, bot Henry an.
„Nicht nötig“, wehrte Romy höflich ab.

Sie hatte das ganze Essen auch sehr schnell auf dem Tisch und wir langten ordentlich zu. Die Gespräche begannen schleppend, aber irgendwann tauten wir alle etwas auf.

So, wie es mit dem Gespräch am Essenstisch weiter geht und ob es noch lockerer wird erfahrt ihr dann morgen. Leider kann ich heute nicht mehr weiter schreiben. Das ist einfach zu lang.

Bloggeschichte: Die Geheimnisvolle Stadt Teil 7

So, ich fang mal wieder mit meiner Bloggeschichte an. Weiß noch gar nicht, ob ich die Montagsfrage heute mache. Das ist wieder so ein Fachbegriff, den ich nicht kenne. Bisher bin ich auch noch nicht wesentlich schlauer geworden. Muss ich dann erst mal nachgucken.

Keine Ahnung, ob ich ab jetzt regelmäßig zu der Geschichte komme, aber ein paar Teile die Woche gibts bestimmt, denk ich. Soweit es geht jeden Tag, aber das kann ich nicht versprechen.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 7)

Ich wanderte mit Henry also die Wasserstraße entlang. Da heute Markt war, fanden sich hier noch weitere Stände, aber Henry beachtete sich nicht mehr. Ich warf hin und wieder einen Blick auf die seltsamen dargeboten Waren, doch Henry interessierte mich wesentlich mehr.
„Also, wie ist es so in deiner Welt?“, fragte Henry mich und sah mich neugierig an.
„Es gibt definitiv weniger Wasser als hier“, begann ich zunächst meine Erklärungen. „Klar, gibt es immer mal wieder Seen, Flüsse oder Meere, aber nicht so häufig. Ich hatte bisher keine Ahnung, wie weit nach unten das Meer eigentlich reichte. Wir haben mehr Land. Festegewege ohne Wasser. Städte gibt es bei uns auch und Dörfer, Kaufhäuser, verschiedene Länder usw., aber es ist schwer, das alles kurz zusammenzufassen. Warst du denn noch nie an der Wasseroberfläche?“
Ich lachte fast über Henrys erschrockenen Blick: „Natürlich nicht. Wir sind nicht für die Oberfläche gemacht. Aber wir haben im Fernsehraum des Schlosses Filme und sowas gesehen. Allerdings sind pesönliche Erfahrungen noch wieder was ganz anderes.“
„Das stimmt. Es ist einfach was ganz anderes als hier, aber ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll für jemanden, der es nicht kennt“, überlegte ich fieberhaft.
„Schon okay, ich kann es mir ungefähr vorstellen. Hattest du einen Beruf da oben?“
„Einen Beruf? Nein. Ich studierte Bibliothekwissenschaften“, erzählte ich ihm.
„Klingt interessant“, fand er, aber ich merkte, dass er nicht genau wusste, was er mit meiner Aussage anfangen was anfangen.
„So eine Art Schule, nur komplexer und spezieller“, versuchte ich es erneut.
Jetzt nickte er verständnisvoll. „Ach so. Okay.“
„Und du? Was ist dein Job hier? was machst du mit Kyle, wenn ihr unterwegs seid?“ Ich war nicht weniger neugierig als Henry. Auch ich wollte mehr erfahren. Wir kamen aus zwei so unterschiedlichen Welten. Es würde lange dauern bis ich die beiden gut kannte.
„Das ist eigentlich geheim“, erzählte er mir unbeghaglich. „Wir erledigen so ne Art geheime Aufträge für Dad. Manchmal sind sie gefährlich und machmal recht harmlos.“
Das sagte mir zwar auch nicht viel, aber ich konnte ihn ja schlecht weiter fragen, wenn er nicht drüber reden durfte. Also schwiegen wir eine Weile. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass wir schon wieder am Ausgangspunkt angekommen waren, wo Romy auf mich wartete.
„Ich hatte gehofft wir könnten mal was zusammen unternehmen“, erklärte Henry mir hoffnungslos. „Auch wenn es nicht so wirkt, aber man kann hier mehr tun als nur schwimmen. Allerdings ist der Ozean wirklich wundervoll. Man kann so viel entdecken. Ich könnte ihn dir auch einfach zeigen.“
„Das klingt toll. Da wäre ich auf jeden Fall dabei.“, stimmte ich begeistert zu.
„Klingt gut.“ Henry strahlte wieder.
Romy gesellte sich zu uns.
„Hallo Henry“, begrüßte sie ihn. Sie war vollgepackt mit zwei kleineren Einkaufstüten.
„Gut danke. Und dir?“, antwortete Henry lächelnd.
„Wie wäre es, wenn du und Kyle mal wieder zum Essen zu uns kommt. Heute Abend vielleicht?“, schlug Romy vor und ich war ihr sehr dankbar dafür.
„Ja klar gern. Ich frag Kyle nachher ob er Zeit hat, und schick euch eine Nachricht.“ Auch Henry wirkte begeistert.
„Klingt gut. Sagen wir um 7?“, schlug Romy vor.
„Okay, ich sollte wohl dann mal los. Eigentlich sollte ich gar nicht hier sein.“ Schuldbewusst sah er uns an.
„Typisch Henry. Immer vor den Pflichten drücken“, lachte Romy.
„Gar nicht. Ich brauchte nur eine Auszeit. Also bis heute Abend dann.“ Er winkte und noch mal zu und auch wir verabschiedeten und von ihm.
„Bei Henry muss man aufpassen, was er ernst meint und was nicht. Wobei er manchmal auch verdammt ernst sein kann. Dagegen ist nicht mal Kyle was.“, erklärte Romy mir wissend als ich ihm hinterher sah.
„Er wirkt so lieb“, gab ich zu.
„Ja, aber jeder hat seine Schattenseiten“, sagte Romy nur unbestimmt. Dann gingen wir zurück zu Romy und Callum. Es war jedenfalls ein interessanter Vormittag gewesen.

So, das wars von heute. Hat jetzt doch länger gedauert als ich dachte, da ich nebenbei noch E-Mails und SMS gelöscht hab, aber jetzt hab ich es geschafft.