Serienmittwoch 306: Lerneffekt aus Filmen und Serien?

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Jetzt kommt der erste Serienmittwoch und ich freu mich auf das neue Serienmittwochjahr. Ich möchte eine Erneuerung einführen, aber das werdet ihr innerhalb des Beitrags merken.

01.01.20: Mischfrage

Was habt ihr aus Filmen und Serien im allgemeinen gelernt?

Oh, da gibt’s einiges.

Man nimmt ja aus jeder Serie und jedem Film was mit.

Zum Beispiel aus Historischen wie Outlander oder die Päpstin. Man lernt etwas aus der historischen Zeit. Selbst wenn etwas erfunden ist gibt es mir ein Bild aus der Zeit und wie es damals so war.

Oder aus Krankenhausserien. Auch wenn manches übertrieben ist, so nehme ich doch einiges mit was das fachmännische angeht aus dem Bereich. Oder auch phorensische Filme und Serien und Kriminalserien. Man bekommt trotz allen einen Einblick in diese Berufe. Zum Beispiel Dr Diaries oder Bones.

Und dann gibt’s da noch die wahren Geschichten. Bevor ich auf diese Filme und Serien von wahren Geschichten oder Personen gestoßen bin habe ich allzu oft noch nie was davon gehört, da ich mich vorher nie damit beschäftigt habe. Vor allem durch Filme werde ich darauf gestoßen. Wie bei Snowden, Die Päpstin oder Stephen Hawkins.

Aber auch von anderen Themen kann das der Fall. Zum Beispiel bei Kriegsfilmen oder vom Leben der Charatere. Nicht alles ist immer Schund.

Und wie ist das bei euch so? Erzählt mal!

Zusatz:

Was guckt ihr gerade?

Ich habe mir überlegt das in meinen Serienmittwoch mit einzubringen. Darüber zu reden, was man aktuell guckt. Das würde mich nämlich interessieren.

Prinzessin Fantaghiro

Ich habe bis jetzt Teil 1-3 geguckt. Mir gefällt die Wiederholung überraschend gut. Die Effekte sind einfach, aber mir gefällt die Story und Romualdo find ich klasse. Die magische Seite hat auch was, auch wenn es etwas schräg ist manchmal. Aber es hat einfach was.

Tatsächlich gucke ich aktuell nichts anderes. Kommt gerade nichts.

Und was guckt ihr so aktuell?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marie Lu – Young Elites 1 Die Gemeinschaft der Dolche

Er neigt kurz den Kopf. „Enzo“, antwortet er.
„Aber Sie haben Euch … auf dem Marktplatz … da haben Sie Euch den Schnitter genannt.“
„Unter diesem Namen bin ich auch bekannt, ja.“
Meine Nackenhaare richten sich auf. „Warum habt Ihr mich gerettet?“
Sein Gesicht entspannt sich zum ersten Mal und ein kleines amüsiertes Lächeln umspielt seine Lippen. „Manche Leute würden sich vielleicht zuerst bei mir dafür bedanken.“
„Danke. Warum habt ihr mich gerettet?“

Meine Meinung:

Story: 1 (+)

Adelina ist eine Malfetto und somit geächtet. Nicht mal ihr Vater unterstützt sie. Im Gegenteil. Er verachtet sie und will sie loswerden. Als sie vesucht zu fliehen holt ihr Vater sie ein. Ohne zu wissen, was sie wirklich tut, tötet sie ihn. Jetzt soll sie hingerichtet werden. Können die Dolche sie retten?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Adelina: 1 (+)

Ich mochte sie schon irgendwie, aber diese Finsternis machte mir manchmal Angst und meistens habe ich sie verstanden, aber manche Gedanken und Taten mochte ich nicht so. Dennoch war sie ein überwiegend angenehmer Charakter.

Adelinas Vater: 4 –

Den konnte ich gar nicht leiden. Der war richtig fies und furchtbar. Wie kann man seinen eigenen Kindern so etwas antun? Haben sie nicht schon genug zu leiden? Mich nervte auch die spätere ständige Geistererscheinung bei Adelina.

Violtta: 1

So richtig warm wurde ich nicht mit ihr. Sie hätte Adelina durchaus mehr untertützen können. Ich verstehe, dass sie Angst hatte, aber dennoch konnte ich sie nicht ganz verstehen. Okay, am Ende kam dann noch eine Erklärung, aber dennoch … Irgendwie unfair.

Enzo: 1 (+)

Er hatte sehr viel Potential und hatte irgendwie was, aber teilweise war er noch zu blass und unnahbar. Er hätte etwas mehr auftauen können. Und das Ende gefiel mir dann gar nicht mit ihm.

Raffaele: 1 +

Er war mir noch der liebste der Dolche. Der sanftmütigste. Wobei ich find, dass auch er noch etwas blass wirkte und nicht alles Potential bei ihm genutzt wurde. Und am Ende gefiel er mir nicht mehr so ganz. Wie eigentlich alle Dolche.

Gemma: 1 +

Die mochte ich auch sehr gern. Ser fröhlich, aber allgemein gesehen war sie mir auch noch etwas zu blass.

Dante: 1 –

Er störte mich nur selten, aber er war mir die ganze Zeit etwas unangenehm. War klar, dass er Probleme machen würde.

Michel: 1 (+)

Den mochte ich sehr gern. Besonders was ihn auszeichnet, aber er kam noch zu wenig vor um mir eine richtige Meinung bilden zu können.

Lucent: 1

Ziemlich belganlos. Ich hatte sie sogar fast vergessen, aber im 2. Teil scheint sie wichtig zu werden.

Teren: 1

Er war der Gegenspieler, aber nicht so richtig unsympatisch. Er versuchte auch nur zu überlegen. Richtig gefallen hat er mir aber nicht.

Giuletta: 1 –

Die war mal krass drauf. Was die alles getan hat. So richtig verstanden habe ich sie nicht.

Daphne: 1

Nur am Rand wichtig. Wurde immer nur erwähnt, aber sie schien eine Liebe zu sein.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 (-)

Da wäre auf jeden Fall noch mehr drin gewesen. Es waren süße Szenen dabei, aber viel zu wenig und viel zu zwiellichtig. Ich wusste oft nicht ob das jetzt echt war oder nicht von Enzos Seite aus. Auf jeden Fall ist aber viel Potential vorhanden. Am Ende war es dann irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Schade.

Besondere Ideen: 1 +

Eigentlich ist das ganze Buch an sich was besonderes. Diese ganze Welt ist einzigartig. Allein dieser Misch aus Historik, Dystopie und Fantasy hat einfach was. Ich kann gar nichts herauspicken, was nicht zu dieser Besonderheit dazugehört.

Außerdem ist besonders, dass es meiner Meinung nach etwas italienisch angehaucht ist. Angefangen bei den Namen bis hinzu der ständigen Erwähnung der Gondeln, was mich immer irgendwie an Venedig erinnert (auch wenn ich noch nie da war).

Und für mich persönlich war besonders, dass ich die Geschichte bis auf das Ende sehr mochte, obwohl mich die Charaktere nicht umhauen konnten (ich hatte nicht mal einen wirklichen Liebling. Am ehesten Enzo.)

Rührungsfaktor: 1

Der war teilweise zumindest bei Adelina da und teilweise auch bei Raffaele und Enzo, aber definitiv noch ausbaufähig. Da fehlte einfach noch was. Aber mitgefiebert habe ich schon irgendwie. Besonders am Ende.

Parallelen: 1 +

Tja, wozu soll ich die stellen? Zu Legend jedenfalls nicht. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass es Dystopien sind. Ansonsten ist es vollkommen anders als Legend.

Zur Historik? Es hat ein paar Aspekte davon, aber mehr auch nicht. Die Welt ist historisch angehaucht, aber nicht völlig. Ein paar Parallelen gibts aber schon.

Ein bisschen erinnert es mich an Poison Princess, da dort auch Fantasy mit Dystopie gemischt ist und das nicht so gewöhnlich wie bei anderen ist sondern eher düster gehalten. Aber so richtig vergleichen kann man die beiden Geschichten jetzt nicht.

Es ist also hier wirklich sehr schwer Parallelen festzulegen.

Störfaktor: 1 +

So wirklich gestört hat mich nichts. Es war nicht besonders nervig und nichts was nicht in diese Welt passte.

Ich fand nicht mal, dass man viel mehr aus der Geschichte hätte rausholen können.  Außer vielleicht aus den Charakteren. Das ist auch so ein kleiner Mangel, den ich in dem Buch gesehen hab. Teilweise wirkten die Charaktere nicht sehr individuell und sie kamen nicht wirklich aus sich heraus. Die meisten lernte man kaum kennen.

Ein bisschen gestört hat mich auch Dante. Er war mir immer mal wieder unangenehm, aber irgendwie hatte er was. So wirklich nervig oder so war er jetzt nicht.

Aber eigentlich passten die Charaktere und die Störfaktor zur Geschichte, denn das gehörte zu dieser Welt. Hier war es halt so, dass nicht die Charkatere im Vordergrund standen sondern ihre Fähigkeiten.

Aber dann kam das Ende und das sagte mir leider überhaupt nicht zu. Im Nachhinein find ich schon man hätte mehr draus machen können.

Auflösung: (2 -)

Die mochte ich wie gesagt nicht. Gerade auch wegen Enzo. Mehr will ich zu Enzo nicht sagen. Möchte nicht spoilern. Aber auch das mit Raffaele am Ende fand ich blöd.

Fazit: 1 (+)

Auch wenn ich nicht ganz überzeugt war, da die Charaktere alle noch etwas blass waren, war ich doch sehr positiv von diesem Buch überrascht. Hier war es gerade diese Welt an sich, die mich so faszniert hat.

Die Welt war einfach einzigartig und dieser Misch aus Historik, Fantasy und Dystopie einfach faszinierend. Marie Lu hat da einfach ihre ganz eigene Welt geschaffen, die es kein zweites Mal gibt.

Außerdem war das Buch durchweg spannend, sodass auch ein längeres Kapitel schnell zu lesen war und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Allerdings sagte mir das Ende dann leider nicht zu. Gerade auch wegen Enzo. Aber das mit Raffaele fand ich auch nicht so gut.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr mal wieder was ganz anderes lesen wollt und nicht abgeneigt seid gegen Dystopien, Fantasy und Historik seid ihr hier vielleicht genau richtig. Erwartet allerdings nicht zu viel von den Charakteren. Ich fand sie oft noch sehr blass, aber das störte eigentlich nicht wirklich. Versucht es einfach, auch wenn ihr unsicher seid. Traut euch an das Buch ran.

Corlys Themenwoche 31.1.: Historische Woche: Was findet ihr so faszinierend an der Historik?

Meine Themenwoche bereite ich heute natürlich wieder vor. Diese Woche gehts ja um Historik.

Corlys Themenwoche Logo

Meine erste Frage lautet: Was fasziniert euch an History so?

Allgemein gesehen kann ich es mir selten wirklich vorstellen, dass so lange vor uns schon Menschen gelebt haben und die Welt so anders war wie jetzt. Ich weiß es, ich kenne die Geschichten, aber unvorstellbar bleibt es trotzdem irgendwie.

In der Dokumentation von Outlander wurde es eigentlich ganz gut zusammen gefasst. Die Zeit war einfach anders als unsere. Viel einfacher und ohne die ganze Technik. Sie ging war viel geselliger. Die Leute saßen mehr zusammen. Und sie hatten vor allem mehr Zeit füreinander.

Klar war die Zeit auch oft schrecklich. Besonders für Frauen. Aber mich fasziniert es wohl, dass es in der Zeit auch immer noch Männer gab, die etwas fortschrittlicher dachten und ihre Frauen respektierten, und nicht wie Vieh behandelten. Ausnahmen gibts eben immer.

Die Welten waren oft voller Gewalt, die Menschen hielten dafür aber auch mehr aus und waren etwas „rauer“ als heute.

Und man muss ja gar nicht nur das Mittelalter sehen. Es reicht auch schon die 70er oder die 40. Es gab weltbewegende Ereignisse, die die ganze Welt betraf und geprägt haben. Heute gibt es ebenfalls Kriege und sowas, aber irgendwie wirkt es auf mich anders. Auch wir haben schon historische Ereignisse miterlebt, aber die persönliche Erfahrung ist doch anders als wenn man es nur aus Geschichten kennt.

Auch diese ganzen Kriegsgeschichten sind schrecklich, aber faszinierend. Unsere Großeltern haben es zum Teil noch erlebt. Wir sehen es im Fernsehen und heute gibts auch Krieg, aber ich persönlich hab das Gefühl sie sind weniger bedeutender. Man kennt das jetzt schon, man weiß sich teilweise zu helfen und man versucht das schlimmste zu verhindern. Schlimm ist es aber deswegen immer noch, klar.

Ich denke die Faszination, dass die Menschen damals in vielen Dingen auch so unerfahren waren. Nachrichten dauerten Wochen bis sie ankamen. Es gab keine Fernseher oder Computer wo alles schnell vermittelbar war (selbst in den 4oern war das ja noch nicht so weit fortgeschritten) und man lebte besonders in den ländlichen Gebieten einfach mehr für sich als damals. Es war alles irgendwie noch einfacher gestaltet.

Auch der kirchliche Aspekt fasziniert mich in der History. Die wiedersprüchlichen Aussagen, die in den Kirchen stecken. Vor allem Kirchengeschichten im Mittelalter, wo die Menschen noch so abergläubisch waren.

Bestimmt gibts auch heute noch gewisse Gegenden, die nicht so weit fortgeschritten sind wie Deutschland. Das vergessen wir ja oft ganz schnell. Da muss ich nur an Irland denken. Klar kennen sie Computer, Handys usw, aber ein wenig hat mich das Land auch an die 80er/90er erinnert. Überall verteilt waren noch Stromleitungen. Bei uns sieht man sie ja nur noch vereizent. Und obwohl Irland mittlerweile doch sehr zivilisiert lebt und touristenmäßig, hatte ich doch nicht damit gerechnet, wie einsam viele leben. Oft sieht man streckenweise nichts als grün. Vereinzelt mal das ein oder andere Haus, aber oft kilometerweit entfernt. Da kann man schon mal denken, dass sie mehr an unsere Vergangenheit erinnern als viele vielbevölkerte Länder.

Ich find einfach auch die Geschichten interessant, die aus Büchern und Filmen und Serien stammen und sich um die Historik drehen. Es ist einfach ein interessantes und faszinierendes Thema. Zumindest find ich das mittlerweile. Früher hab ich das wohl anders gesehen.

 

Puh, dafür, dass meine letzten Texte der Themenwoche ganz schön kurz waren, ist das hier jetzt verdammt lang geworden. Irgendwie ausgeartet. Jetzt muss ich aber langsam auch dringend off ….

Was findet ihr an der Historik so faszinierend?

Die nächsten Fragen:

Frage für morgen:

Was habt ihr in dem Bereich gelesen? Wie gefiel es euch?

Frage für Mittwoch:

Was für Filme oder Serien kennt ihr aus dem Bereich? Wie gefiel es euch?

Frage für Donnerstag:

Welche Charaktere mögt ihr aus dem Bereich besonders?

Frage für Freitag:

Welches historische Ereignis ist euch besonders hängen geblieben?

Das wars auch schon wieder von mir. Morgen gehts dann weiter.