Cover Theme Day 60: Cover mit I

Heute gibts den Cover Theme day recht spät von mir. Ich kam einfach nicht dazu. War zu viel unterwegs.

Zeige ein Cover, dessen Titel mit einem I beginnt“

Das Buch fand ich okay, aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen. Das Cover finde ich nett, aber ein anderes Buch der Autorin gefiel mir besser.

Endstand: Ich liebe dich, aber nicht heute

Heut hab ich das Buch noch beendet. Ich mochte es ganz gern für zwischendurch, aber richtig vom Hocker gehauen hat es mich jetzt nicht. Dafür hat es sich zu sehr in eine Richtung verändert, die nicht ganz meins ist.

Hier ist meine Rezi: Ich liebe dich, aber nicht heute

Meine Statistik hab ich ja schon gestern fertig gestellt. Sie ist hier zu finden: September

Buchzitate: Gaby Hauptmann – Ich liebe dich, aber nicht heute

Hier kommen die Zitate von mir:

1.) Bücher lesen (S. 11)

„Müssen aber nicht.“ Liane lächelte. „Schau, es ist wie beim Bücherlesen. Wir schlagen einfach ein neues Kapitel auf. Vielleicht gefällt es uns, dann lesen wir weiter, wenn es uns nicht gefällt, schlagen wir es wieder zu. Und nach jedem Buch erfolgt eine Rezension.“

2. Balkonien (S. 14/15)

Vom Balkon aus hatte sie einen wunderschönen Blick auf den See. Heute sah das Wasser fast türkisfarben aus, wurde mit der Entfernung heller und verlor sich in blassblau in der Ferne. Etliche Selgelboote waren unterwegs, und auch eines der Ausflugsboote verließ gerade hupend den Hafen. Die Kulisse hatte immer etwas vom Urlaub: Die Menschen, die Möwen, die Eisverkäufer, sie hätte auch an einem italienischen See sein können, irgendwo weit weg, aber sie hatte das Paradies direkt vor ihren Füßen an der Grenze zu Österreich und der Schweiz.

3.) Segeln (S. 22)

„Pass doch auf!“, brüllte er nach vorn.
Pass auf, dachte sie dich nicht eines Tages über Bord wirft, dachte Liane und beobachtete Biggi, wie sie die Bootsspitze von den Dalben und Schiffstrümpfen abhielt.“
„Segeln macht Spass“, kommentierte Tim trocken, und dafür hätte Liane ihn direkt küssen können.

4.) Paket (S. 24)

„Eigentlich sind wir mit Nikas verabredet“, rief Rudi, während er versuchte, sein Boot trotz der Wellen vorsichtig heranzumanövieren.
„Der liegt da drüben!“
„Ja gut, dann geben wir dich nur ab.“ Rudi drehte sich zu Liane um.
„Wie, mich abgeben?“ Liane blieb sitzen. „Bin ich ein Paket, oder was?“

5.) Dinner for one (S. 27/28)

„Keine Sorge“ Dario stieg mit zwei gekühlten Bierdosen aus der Luke. Bei uns seid ihr sicher. Die Admiral von Schneider hat noch keinen im Stich gelassen.“
Admiral von Schneider?“ Tim sah ihn an. „So heißt das Schiff? Wie kommt man denn an so einen Namen? War sein Vater Admiral?“
Hans-Ueli prustete los: „klar, wenn man immer an Silvester unterwegs ist, kann man das nicht kennen.“
„Mister Pommeroy“, kramte Liane aus ihrem Gedächtnis hervor.
„Mister Winterbottom“, fügte Hans-Ueli mit einem Kopfnicken an.
„Gestatten, Sir Toby“, ergänzte Leandro.
„Und hier Ihr Sherry, Miss Sophie:“ Dario stoplerte auf Liane zu:Tim versuchte ihn aufzufangen, aber Liane wusste, was gespielt wurde.
„Oh James!“ Sie streckte sich Dario entgegen, und er zwinkerte dem ratlosen Tim zu. „The same procedure as every year, Miss Sophie?“ Er stellte sich vor Liane und streckte ihr die Bierdose hin.
„Yes, James, the same procedure as every year!“
„Skol!“ Darius schlug die Hakcen zusammen, und alle lachten.
„Versteh ich nicht“, sagte Tim.
„Läuft immer an Silvester. Seit 1963 und heißt Dinner for one“, klärte Hans-Ueli ihn auf. „Miss Sophie feiert ihren neunzigsten Geburtstag und hat ihre alten Freunde eingeladen, die aber alle schon tot sind. So muss ihr Butler James jede einzelne Rolle übernehmen. Admiral von Schneider knallte immer die Hacken zusammen und rief „skol!“. Und unser Butler wird natürlich immer betrunkener, weil er für die vier anderen mittrinken muss.“
„Aha“, machte Tim.
„Ja. Und zum Schluss muss er natürlich auch noch  mit ihr ins Bett.“
Tim verzog das Gesicht. „Kann er das noch?“
„Miss Sophie sagt:  >The same procedure as every year> und dann antwortet er: >Well, Ill do my very best!“ Dario sah dabei Liane an.

(Okay, das war jetzt fast ne Seite, aber die wollte ich euch nicht vorenthalten. Dinner for one ist doch irgendwie Kult.)

6.) Sensibel (S. 33/34)

Er lache und zeigte seine weißen, ebenmäßigen Zähne. Liane betrachtete seine Lippen, die schön geschwungen und voll waren. Sensibel, dachte sie. Dieser Mann ist sicherlich sensibel.
„Spielen Sie ein Instrument?“, fragte sie ihn spontan.
„Ja“, sagte er. Es klang erstaunt. „Wie kommen Sie darauf?“
„Sie haben irgendetwas musisches an sich.“ Liane lächelte. „Hätte auch malen, zeichnen sein können, ich weiß nicht, nur so eine Eingebung.“
„Gute Eingebung. Aber warum siezen wir uns eigentlich?“

7.) Wasserarobic (S. 37/38)

„Ja, ein bisschen Wasserarobic kann nicht schaden!“, rief Biggi und fing direkt neben Rudi an zu strampeln. „Los, ihr Bewegungslenestheniker, macht mit!“ Aber den Männern war das offensichtlich zu albern.
„Unsere Beine sind in Ordnung, wir brauchen das nicht“, sagte Rudi und zog damit sofort Biggis Zorn auf sich.
8.) Berufspirat (S. 45)

Wahrscheinlich weiß er, dass ihm so eine Poste gut steht, dachte Liane. Der Mann im Sturm, blitzend blaue Augen im braunen Gesicht, Haare, die sich im Wind aufstellen, und dabei der sichere Stand eines Berufspiraten.

9.) Unwetter (S. 48)

Bleib ganz ruhig, dachte Liane. Unwetter kommen, Unwetter gehen. Fallweter, Föhnstürme, Ost- und Westwinde, am Bodensee hatten alle Winde ihre Tücken, aber so ein Überfall von hinten? Als wäre die große Jacht nur noch eine Nussschale, so wurde sie hin und her geworfen, und weil man nichts ah, hatte Liane auch sofort die Orientierung verloren. Wo waren die Ufer?

10.) Buße (S. 54)

„Wir machen hier keine Sammelbuße!“, schrie Liane. „Jeder büßt für sich!“
Hans-Ueli fasste ihr Knie fester. „Hast du was zu büßen?“, schrie er.
„Ich? Nee!“ Wieder kam ein Schwall Wasser längsschiff.
„Du?“
„Glaub nicht!“
Bei  Dario schlug der Wasserschwall zusammen, und er hustete, während er sich das Wasser aus dem Gesicht wischte. „Ich hab schon was zu büßen!“, rief er. „Aber ich zahle Kirchensteuer. Absolution! Ich kann also nicht gemeint sein.“
Leandro winkte ebenfalls ab. „Ich bin Buddhist!“
„Und? Gibt es da keine Buße?“, wollte Darius wissen.
„Die gibt es nur auf Schweizer Autobahnen!“ Hans-Ueli schüttelte den Kopf, aber das steile Aufbäumen des Schiffes brachte alle wieder zum Schweigen.

11.) Werkstatt (S. 61)

„Und was soll mein Blick sehen?“
„Was ist mit meiner Frau los?“
„Was mit deiner Frau los ist?“ Du lieber Himmel, was sollte sie jetzt sagen?
„Ja, du hast sie doch erlebt. Ich bin gar nicht existent für sie, sie schwebt in anderen Spähren. Frher war das anders. Also – was ist los mit ihr? Was glaubst du?“
„Also, Jügen.“ Liane suchte nach den richtigen Worten. „So eine Frau ist kein Auto, das man in die Werkstatt fährt und einfach durchchecken lässt. Ich habe keine Ahnung, was mit ihr los ist. Ich kenne sie ja gar nicht.“

12.) Vom Himmel gefallen (Kapitel 64)

„Und du erscheinst mir heute Nachmittag so erfrischend anders, so vom Himmel gefallen – und ich dachte, ich nehme dieses Geschenk an.“

13.) Golf (S. 78)

„Für mich ist es nicht schlimm, da müssen Sie nichts gutmachen. Wir haben Glück, in dieser Woche stand nur Büro an, und einiges kann ich von England aus erledigen. Aber was hat Herr Weißhaupt denn gesagt?“
„Dass ich zur Strafe Golf lernen muss. „Gold mahct demütig, hat er gesagt.“

14.) Namen (S. 94)

Liane musste lachen. Rumpelstielzchen wäre jetzt vielleicht angebracht? „Gerda? Lisa? Liane?“, schreib sie zurück. „Und du?“
„Harry, William, Riley?“
„Riley!“
„Liane!“
Ein nettes Spiel, dachte Liane. Ließe sich vielleicht ausbauen.

15.) Golfwölfe (S. 100)

„Ist ihr Mann nicht eifersüchtig, wenn Sie sich allein in ein Rudel Golfwölfe begeben?“, wollte er wissen.
„Golfwölfe?“ Sie musse lachen. „Das hört sich irgendwie zahnlos an …“

16.) Märchenstunde (S. 150)

Riley nickte: „Ja, irgendwie habe ich den Geschmack auch auf der Zunge. Er bringt Erinnerungen. Erzähl mir doch ein bisschen aus deinem Leben. Komm“, er nahm ihr das Glas ab, „leg dich hin, wir machen es uns bequem, jetzt ist Märchenstunde.“

17.) Eine Nacht (S. 171/ 172)

Inzwischen war es dunkel geworden, Tamra hatte auf den Tischen kleine Windlichter angezündet, und die Straßenlaternen spendeten Licht. Es war eine der seltenen Nächte, die man sonst nur am Mittelmeer erlebte, warm, mit einer leichten blauen Brise. Eine Nacht, um engumschlungen am See spazieren zu gehen, dem Schlagen der Wellen und dem Gequake einzelner Enten zu lauschen und den wilden Flug der Fledermäuße zu bewundern, die sirrend an einem vorbeisausten. Eine Nacht, um in den Sternenhimmel zu schauen und auf Sternschnuppen zu warten. Oder um Diamanten vom Himmel zu holen. Sie seufzte.

18.) Psychologie (S. 176)

„Studieren Sie Pyschologie?“
„Nein, das Leben.“

19.) Felsen (S. 257)

„Stell dir vor, was dieser Felsen schon alles gesehen hat und welche Phantasien er ausgelöst ha. Märchen und Mythen, Sagen und Gespenstergeschichten, und auf ein CD-Cover von Mike Oldfield hat er es auch geschafft. Manchmal denkt man, er müsse aufstehen und sich schütteln.“

 

Gemeinsam Lesen 9: Mit Gaby Hauptmanns Ich liebe dich, aber nicht heute

Heute gibts wieder GemeinsamLesen von SchnulzenBücher. Also ran an die Tasten.

08295-picsart_1434984592351

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Lese von Gaby Hauptmann – Ich liebe dich, aber nicht heute und bin auf S. 237. Also schon ziemlich dem Ende nahe.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich habs hier recht lustig. Mag mein Glück im Moment nicht teilen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich mag es ganz gern, aber Zeig mir was Liebe ist hat mir besser gefallen. Das hier ist mir dann doch teilweise schon ein Stück zu viel Erotik, wobei das teilweise Am Anfang ja noch ging. Aber ich hätte es schöner gefunden, wenn eher Romantik das Thema gewesen wäre. Aber gut ist das Buch trotzdem.
4. Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr KAUFT? (Frage von Claudi von Claudi’s Gedankenwelt)
Erst mal nach meinem Geschmack. Ich bin zunächst eigentlich immer im Bereich Fantasy oder Jugendbücher unterwegs.
Dann natürlich das Thema. Interessiert mich, was auf dem Klappentext steht oder spricht mich das nicht an?
Und dann kann es natürlich auch mal sein, dass ich auf ein Cover aufmerksam werde und wenn mir der Klappentext gefällt nehm ich es mit. Es muss mich also ansprechen. Sonst hilft alles nichts.
Immer öfter werde ich auch bei diesen Blogaktionen auf bestimmte Bücher aufmerksam oder durch Empfehlungen von Leuten, die meinen Geschmack kennen.
Meistens notier ich mir aber schon bevor ich losziehe in eine Buchhandlung was ich für Bücher haben möchte. Wenn mir aber spontan was in die Hände fällt ist das auch mal sehr nett.

Start: Gaby Hauptmann: Ich liebe dich, aber nicht heute

Ich hab heute dieses Buch begonnen:

Gaby Hauptmann Ich liebe dich

 

Ich hab erst 20 Seiten durch und kann noch nicht so viel darüber sagen, aber ich mag es bisher ganz gern. Liane war mit ihrer Idee erst ein wenig unsympatisch, aber eigentlich find ich es doch ganz interessant. Schön ist, dass es in Konstanz spielt. Da war ich ja schon. Wenn auch nur in einer Galerie und am Bahnhof, aber immerhin. Damals von der Reha 2009. Den Hafen, der im Buch beschrieben wird, hab ich leider nicht gesehen. Mal sehen, ob mich dieses Buch ebenso begeistern kann wie „Zeig mir, was Liebe ist.“ Ich werde  hier auf jeden Fall berichten.