Alison Sinclair – Nachtgeboren

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„Du liebe Güte! Bei allem Respekt vor meinem Cousin, ich glaube nicht, dass ich von ihm einen Rat zum Thema Ehe annehmen würde. Wenn er sich auf etwas versteht, dann darauf, hoffnungsvolle Knospen verwelken zu lassen. Er traut Frauen nicht, was kaum überraschend ist. Seine Mutter war berüchtigt.“
„Gnädige Frau“, sagte er nach kurzem Zögern“, wenn Sie gehofft haben, mir die Grenzen höflicher Konvensation aufzuzeigen, so haben Sie mich mehr verwirrt denn je.“

Meine Meinung:

Ich bin durch. Endlich! Gott, war das ein langweiliges Buch. Am Anfang fand ich die magische Seite noch faszinierend und auch recht gut gemacht, aber spätestens als Ishmael ins Gefängnis kam hab ich wohl abgeschaltet, weil das Buch ab da einfach nicht mehr in den Quark kam.

Ishmael war im Gefängnis und konnte nichts weiter herausfinden. Balthasar lag schwerverletzt im Bett und Telmaine hat sich selbst gehindert, weil sie ihre Magie so verleugnet hat. In etwa 100 Seiten des Buches passierte vielleicht mal was recht interessantes. Der Rest war einfach nur langweilig.

Denn wie sich herausstellte, war diese Welt überhaupt nicht meins. Die vornehme Gesellschcaft mit dieser spießigen Sprache fand ich einfach furchtbar und es war auch anstrengend zu lesen. Gnädige Frau stammt doch eher aus dem 18. Jahrhundert als zur heutigen Zeit und ich hab immer noch keine Ahnung wann dieses Buch eigentlich spielen soll.

Irgendwann ging es nur noch um Floris Entführung und Intrigen wie Ishmalin ins Gefängnis zu verbannen und die Magie an sich wurde ziemlich aufs Eis gelegt und verleumdet. Dabei war gerade das das interessante für mich.

Die Grundsituation mit den Zwillingssöhnen fand ich auch noch recht interessant, aber das wurde später ziemlich in den Hintergrund gerückt und dann fast gar nicht mehr erwähnt.

Floris Befreiung ging mir zu einfach nachdem Telmaine eigentlich überhaupt nicht mit ihrer Magie umgehen kann und auch das Ende war kaum von Belang.

Mit den Charaktere wurde ich gar nicht warm. Alle total vornehm und distanziert. Selbst den eigenen Ehemännern gegenüber. Cousins werden gesietzt. Vermutlich wegen dem höheren Stand. Ebenso mit Ishmael und Telmaine. Das wichtigste war bei den hohen Damen das Ansehen zu verwahren und dafür belügt man dann auch eben mal die Männer, die man angeblich liebt.

Natürlich war Telmaines und Balthasars Beziehung etwas besonderes, da er niederen Stands ist. So richtig warm wurde ich mit dieser Beziehung aber nie, da sie mir viel zu fömlich miteinander umgingen. Noch weniger konnte ich was damit anfangen, dass Telmaine sich nach fünf Jahren Ehe offenbar nebenbei in diesen Ishmael verlieben sollte. Da fühlte ich bei den beiden einfach auch garn nichts wirklich und das fand ich dann doch etwas übertrieben. Aber natürlich betrog sie ja ihren Mann nicht und das war das Wichtigste.

Nein, die Story gab nicht viel her und auch das Cover passt nicht annährend zum Buch.

Gut fand ich aber auch noch diese Idee mit Balthasar und Floria. Nachtgeborener und Lichtgeborene durch eine Wand getrennt. Leider wurde die dann auch ziemlich vernachlässigt irgendwann.

Diese Namen waren für mich auch recht anstrengend, da sie alle recht fremd wirkten und auch nicht gerade wenig waren. Von daher brauchte ich eine Weile um mich überhaupt an die zu gewöhnen, die öfter vorkamen.

Total unsympatisch fand ich übrigens auch Tercelle. Das man trotzdem noch versuchte ihren Anstand zu bewahren fand ich total daneben. Das hat sie in keinster Weise verdient gehabt.

Ich konnte mit dieser Geschichte leider nichts anfangen, obwohl ich sie am Anfang gar nicht so schlecht fand. Aber was draus wurde war nicht meins. Wirkte eher wie eine Geschichte über Auftragsmörder und Intrigen und sowas ist auch nicht so meins.

Bewertung: 2/5 Büchern

Zwischenstand 3: Alison Sinclair – Nachtgeboren

Gestern Nacht oder gestern Morgen war ich auf S. 209. Jetzt bin ich immerhin schon auf S. 302. Gefühlt hab ich gar nicht so viel gelesen. Gefühlt komme ich nicht voran. Gefühlt les ich höchsten 30 Seiten pro Tag. Erstens aus Zeitgründen und zweitens, weil das Buch sich zieht.

Die Idee find ich nach wie vor gut, aber letztendlich wird nichts draus gemacht. Letzendlich wird sie verpackt in einer stinklangweiligen Story. Das find ich recht schade.

Wieso ich noch weiter lese? Vermutlich weil ich vor der Leserunde Harry Potter nichts neues anfangen wollte. Die soll eigentlich morgen beenden, aber eigentlich würd ich auch gerne vorher Nachtgeboren endlich beginnen. Mal sehen wie weit ich morgen voran komme.

Irgendwie ist in den letzten 100 Seiten kaum was weltbewegendes passiert. Ishmael wird im Knast festgehalten, weil man ihn offensichtlich aus dem Weg haben will. So kann er aber auch nichts rausfinden.

Telmaine probiert jetzt mit ihrer Magie rum. Aber sie wird mir immer unsympatischer. Offenbar ist sie genauso hochnäsig wie alle anderen Adeligen. Und es geht ihr vor allem darum was andere von ihr denken und dass sie die Sitten bewahrt. Wieso sie Balthasar nichts von ihrer Magie erzählt versteh ich im Leben nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dann anders von ihr denken würde. Und jetzt verliebt sie sich angeblich in Ishmael wobei sie jahrelang mit ihrem Mann verheiratet ist. Erstens spür ich von dieser Verliebheit gar nichts und zweitens find ich das einfach nur daneben. Auch wie sie Amerdale immer zurechtweist find ich furchtbar. Sie ist auch total verwöhnt. Dabei dachte ich am Anfang sie sei anders. Mal abgesehen davon, dass ich nicht mal wirklich was zwischen Balthasar und ihr spüre. Ausser Höflichkeit und Respekt. Aber für wirkliche Liebe fehlt mir da einfach das Gefühl.

Tercelle fand ich einfach nur furchtbar. Dass Ishmael jetzt der Mord an ihr angehängt wird von Lysander ist auch total daneben. Der geht ja überhaupt nicht.

Aber auch Telmaines Schwester find ich absolut furchtbar. Sie ist einfach nur total anspruchsvoll und anstrengend und mit nichts zufrieden.

Alles nur Intrigen und Feilscherei und sowas interessiert mich irgendwie gar nicht. Von den Lichtgeborenen und Nachtgeborenen wird auch gar nicht mehr groß was erzählt ausser wenn die Frage nach der Schuld kommt. Das find ich schade.

Im Schnitt eine gute Idee hinter einer langweiligen Geschichte gepackt mit langweiligen und teilweise anstrengenden Charaktere.

Das einzig interessante war Lysanders Besuch, auch wenn der einfach nur falsch und schrecklich ist. Aber so erfuhr man wenigstens wieder mehr oder weniger was.

Ich hoffe ich hab jetzt mal morgen und übermorgen wieder etwas mehr Zeit zu lesen und kann das Buch hoffentlich Samstag beenden.

Zwischenstand 2: Alison Sinclair – Nachtgeboren

Ich bin nun auf S. 209 von meinem Buch gelandet, aber irgendwie zieht es sich gerade ganz schön.

Gerade ist es ganz schön langahtmig. Sie kommen auch nicht wirklich weiter mit ihren Nachforschungen und gerade auch Ishmaels Sicht ist nicht so meins.

Aber die Idee mag ich weiterhin und manchmal ist es immer noch spannend, aber so ganz ist es nicht meine Story. Schade. Es kann mich nicht richtig packen.

Ausserdem find ich das mit der Sondierung und Peilung seltsam. Man kann sich einigermaßen denken was gemeint ist, aber so richtig erklärt wird es nicht. Nur ständig erwähnt.