Etüden 18: Die Jahreszeitenblume

Heute gibts wieder die Etüden und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2019 41+42 | 365tageasatzaday

Gewächshaus
jodhaltig
fälschen.

Die Jahreszeitenblume

Der Herbst kehrte aus und ich konnte in meinem kleinen Gewächshaus dennoch die seltsamsten Pflanzen horten. Es waren vor allem magische Pflanzen. Dabei waren viele leuchtende in allen möglichen Farben.

Doch meine Lieblingsblume, war die, die am wengistens jodhaltig war. Eine Regenbogenblume. Sie schimmerte in allen Farben des Regenbogen. Doch es war das herbstliche orange, dass herausstach. Allerdings änderte sich das je nach Jahreszeit. Zu Weihnachten wurde zum Beispiel das rot deutlicher und zum Frühling das grün.

Diese Blume hatte ich immer im Auge, doch eines Tages als die Blätter im Herbst fielen verschwand sie. Zuerst war ich total geschockt. Jede Stunde sah ich nach, ob sie immer noch fort war. Sogar in der Nacht.

Doch eines Nachts entstand eine neue Blume. Daran konnte man nichts fälschen. Aber auch diese Blume blieb nicht einfach da. Sie erschien nur jede Nacht um halb drei und auch nur im Herbst. Als der Herbst vorüber war tauchte die Regenbogenblume wieder auf. Und so ging es Jahr für Jahr weiter. Die Blumen in meinem Gewächshaus blieben nie. Sie blieben für immer.

Doch jemand musste sich um diese Blumen kümmern. Sie brauchten alle ihre tägliche Dosis Jod. Außer natürlich die Jahreszeitenblume. Ich wurde alt. Wer sollte sich in Zukunft um sie kümmern. Ich brauchte einen Nachfolger und so machte ich mich auf die Suche …

Ende

Und das wars schon wieder von mir. Das ist meine heutige Etüde. Momentan versuche ich ja jede Etüde auf den Herbst zu beziehen. Mal sehen, ob es klappt.

 

Das 9. Wort 2017: Abgehen: Das Waldlabyrinth

Eine weitere Geschichte wird es von mir geben. Allerdings ist es zur Abwechslung mal nur ein Teil. Inspiriert wurde ich von Frau Vroh mit ihrer Herbstidee sowie von einem Maislabyrinth in unserer Nähe, von dem ich gehört habe.

Das Waldlabyrinth

Der Wald lag so dunkel vor mir wie es mir beschrieben wurde. Ein dunkles Waldlabyrinth in das man sich verliren konnte. Aber es hieß, dass es auch ein magisches Labyrinth war, dass Dinge zeigte, die einem bekannt waren. Ich war gespannt, zögerte aber doch, hineinzugehen.
Doch dann rief es plötzlich. Es rief mir zu. „Julian, Julian. Trete ein!“
Ich wollte auf jeden Fall eintreten und trat dann fast automatisch die nächsten Schritte. Ich betrat also das Labyrinth bevor ich wusste was ich tat. Ich konnte nicht  mehr zurück. Der Wald hielt mich gefangen.
Die Blätter rauschten um die Wette als würden sie sich eine Geschichte erzählen. Ich konnte mich dazu durchdringen weiter zu gehen. Die Blätter flogen jetzt grünleuchtend um mich herum und das wirkte irgendwie unwirklich. Das Rauschen wurde immer lauter und der Wind wehte mir um die Ohren. Ich hatte drei Gänge vor mir, die ich betreten konnte. Einer schimmerte bläulich, einer rot und einer gelb. Ich hatte keine Ahnung, was sich in diesen Gängen verbarg. Auf gut Glück wählte ich den gelben Gang und ging ihn ab.
Ich war im puren Sommer gelandet. Hier strahlte die Sonne warm am Himmel, die Vögel zwitscherten ihre Lieder und um mich herum befand sich der Strand und das Meer. Es kam mir vor wie im Paradies.
„Geh weiter“, forderte mich eine glockenhelle Stimme auf, die von nirgendwoher zu kommen schien.
Ich hielt es für besser die Anweisungen zu befolgen. Also ging ich an den Palmen entlang, hörte Meeresrauschen und genoss die Wellen, die die Muscheln umspülten. Dieser Gang war hell, freundlich und friedlich. Hier konnte ich es aushalten.
Aber am Ende des Ganges musste ich schließlich die nächste Richtung wählen und mich für einen anderen Gang entscheiden. Ich gelang in einen bunten Wald, wo der Sturm wütete. Ich erschauderte, weil es so sehr stürmte und regnete. Dennoch wurde ich nicht nass. Egal welche Böen mich trafen. Außerdem kam auch die Sonne strahlend durch die Bäume hindurch und bahnte sich ihren Weg. Sie zog lange Schatten hinter sich und der Geruch von Schnee lag in der Luft. Dieser Gng des Labyrinths wirkte so magisch und mystisch. Ich sammelte ein paar Kastanien, sah ein paar Eichhörnchen an mir vorbei huschen und entdeckte eine Eule in einem Baum sitzen. Dann kam der Nebel durch. Doch auch dieser Gang erreichte irgendwann sein Ende und las ich erneut die Richtugn wechselte bog ich in einen weißen Weg ab.
Hier wütete der Schnee. Er lag meterhoch und es fielen immer noch sanfte Schneeflocken auf den Boden. Frau Holle schien hier besonders fleißig zu sein. Ich formte Schneebälle und bewarf damit die Luft, baute einen Schneemann, fuhr Schlitten und freute mich über den Winter, der hier wütete. Den Winter hatte ich schon immer geliebt. Die Sonne glitzerte auf den Schnee und der Himmel war strahlend blau. Der winterliche Eispalast und die Tannenbäume drum herum bildeten für mich den krönenden Abschluss.
Als nächstes bog ich in einen grün leuchtenden Gang ab. Hier war der Wald nicht so dicht. Frühling breitete sich aus. Grüne Wiesen waren überall, Blumen blühten in den schönsten Farben und die Bäume waren wieder voller Blätter. Die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. Alles wirkte friedlich und voller Leben. Hier gab es Bewegung. Das blühende Leben. Die Sonnenstrahlen wärmten auf der Haut und es fühlte sich einfach angenehm an.
Der nächste Gang, den ich nach erneuten Richtungswechsel betrat, erinnerte ebenfalls an den Frühling. Genauer gesagt an Ostern. Hasen liefen geschäftig hin und her. Osterfeuer brannten überall, bemalte Ostereier warteten in ihren Nestern darauf gefunden zu werden. Küken waren hier besonders beliebt, genau wie Süßigkeiten. Die Wiesen zeigten sich in einem kräftigen saftgrün und die Sonne strahlte wie immer am Himmel. Ich umarmte den Osterhasen, ging mit ihm Hand in Hand gemütlich durch den Gang und winkte ihm zum Abschied zu.
Nachdem das Osterglockengeläut verklungen war wechselte ich den Gang und begrüßte Weihnachten. mit offenen Armen. Diesen Feiertag liebte ich ja besonders. Die Christbäume waren reich geschmückt, Engel flogen durch die Luft und golden strahlend glänzten sie am Himmel. Die Kirche öffnete ihre Toren und die Gemeinde sang Stille Nacht, heilige Nacht, der Schnee war auch hier wie früher ziemlich hoch und ließ Kinderaugen strahlen. Geschenke lagen unter den Bäumen und der Weihnachtsmann fuhr mit seinen Rentieren den Gang entlang. In diesem Gang des sonderbaren Waldlabyrinths schien das Glück besonders greifbar zu sein. In der Mittte stand eine lange Tafel und der Braten und andere leckeren Gerichte waren gedeckt. Doch irgendwann musste ich weiter. Besonders hier wollte ich eigentlich nicht weg, aber das Labyrinth trieb mich vorwärtst. Auf zum nächsten Gang.
Hier wurde es gruselig. Herbst lag wieder in der Luft. Geister schwebten durch die Bäume und gruselig gekleidete Leute bewiesen, dass Halloween war. Vampire liefen durch die Straßen, in einer Ecke stand eine Geisterbahn und Kinder rannten herum und riefen: „Süßes oder Saures!“ Herbstblätter rieselten von den Bäumen und Hexen begegneten mir. Ich machte, dass ich schnell weg kam. Ich mochte Halloween nicht.
Allerdings war der nächste Gang auch nicht gerade besser. Hier herrschten die Toten. Sollte das Allerheiligen darstellen? Gruselig. Besser ich verschwand von hier.
Und dann gelang ich in den letzten Gang. Der hier war voller Hoffnung, ich spürte das pure Glück und reinen Frieden. Hier herrschte die Harmonie. Ich war vollkommen entspannt. Vor allem aber spürte ich die tiefe Liebe, die mich glatt überwältigte. Und plötzlich kam ein Mädchen auf mich zu. Es erinnerte mich an einen Engel mit den goldenen Haaren und dem weißen Kleid. Ihre Füße waren nackt. Sie wirkte so rein und gut, dass ich mein Glück kaum fassen konnte. Ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht und auch auf ihren Lippen spiegelte es sich wieder. Ihre Stimme war glockenhell als sie sprach. „Julian, ich habe lange auf dich gewartet.“
„Wie heißt du?“, wollte ich neugierig wissen.
„Such dir einen Namen für mich aus“, forderte sie mich auf.
Ich dachte eine Weile darüber nach und antwortete dann: „Alissa.“
Sie packte nach meiner Hand und zog mich mit sich. Raus aus dem Labyrinth und rein in den Märchenwald. Und dann war ich plötzlich wieder in meinem Bereich des Waldes mit Alissa an meiner Seite. Das war eine unvergessliche Reise durch ein einzigartiges Labyrinth gewesen. Ich war glücklich und überwältigt und noch viel wichtiger: Ich war nicht mehr allein.

Ende

Juhu, ich habs ja heute doch noch geschafft es abzuschreiben. Und was haltet ihr jetzt von meinem Waldlabyrinth?

Corlys Themenwoche 53.5.: Jahreszeiten: Was würdet ihr ändern?

Meine Jahreszeitenwoche geht ins Wochenende. Ich hoffe, ihr seid mit mir zusammen mit dabei.

Und das ist meine Frage für euch:

Wenn ihr anders leben könntet würdet ihr Jahreszeiten auslassen oder alles genauso machen wie jetzt?

Ich glaub ich würde es so machen wie jetzt. Anders fände ich es seltsam. Ich bin schließlich so aufgewachsen. Frühling, Sommer, Herbst und Winter haben alle was für sich.

Eine Welt, die nicht blüht? Nein, danke. Möchte ich mir nicht vorstellen.
Eine Welt ohne Wärme? Auch nicht so toll.
Eine Welt ohne bunte Blätter? Nichts für mich.
Eine Welt ohne Schnee? Bitte? Ich bin mit Schnee aufgewachsen. Wäre gar nichts für mich. Damals gabs sogar noch ziemlich viel Winter hier.

Nein, ist schon gut so wie es ist und wer weiß wie der Klimawandel noch alles verändert. Das möchte ich glaub ich gar nicht so genau wissen. Ist jetzt schon anders als früher.

Und wie gehts euch so?

Die nächste Frage:

Samstag: Würdet ihr gerne in anderen Ländern leben, wo andere Jahreszeiten sind? Wenn ja, welche?

Corlys Themenwoche 53.4.: Jahreszeiten: Welche Tiere verbindet ihr mit welcher Jahreszeit?

Und schon wieder neigt sich die Woche gegen Ende zu, aber Fragen gibts von mir noch zu den Jahreszeiten.

Und das ist meine Frage für euch:

Welche Tiere verbindet ihr mit welcher Jahreszeit?

Frühling:

Bienen, Marienkäfer, Hasen

Bienen und Fliegen kommen eigentlich zuerst im Frühjahr/Frühsommer, aber ich würde sie schon mit dem Frühling in Verbinung bringen. Manche mag ich, manche eben nicht.

Marienkäfer würde ich auch mit dieser Zeit in Verbindung bringen, aber auch mit dem Sommer. Ich mag die sehr.

Hasen. Ist klar warum Frühling, oder? Ostern. Ich mag die. Die sind witzig. Die Hoppelhäschen und die Schlappohren.

Sommer:

Schmetterling, Elefanten, Delphine

Schmetterlinge können glaub ich auch im Frühling sein, verbinde ich eher mit Sommer. Es gibt so schöne Schmetterlinge.

Herbst:

Eichhörnchen, Igel, Rehe

Eichhörnchen legen im Herbst Nahrung für den Winter an. So war es doch, oder? Deswegen verbinde ich sie im Herbst. Ich liebe Eichhörnchen.

Mit Igel dekoriert man im Herbst. Deswegen verbinde ich sie auch mit Herbst. Ich find die cool.

Rehe sieht man im Herbst auch viel. Find ich zumindest. Ich mag die Tiere. Die sind so schön.

Winter:

Pinguine, Schneehasen, Rentiere

Pinguine würde ich eigentlich eher mit Sommer verbinden. Aber wegen den Gletschern und dem Eis am Südpol würde ich sie doch eher mit Winter verbinden. Ich liebe Pinguine.

Schneehasen: Einfach schon wegen dem Namen. Schöne Tiere.

Rentiere: Ganz klar Wintertiere. Weihnachten und so. Ich find die so schön.

So, das ist jetzt doch recht lang geworden. Was für Tiere verbindet ihr mit welchen Jahreszeiten?

Die nächsten Fragen:

Freitag: Wenn ihr anders leben könntet würdet ihr Jahreszeiten auslassen oder alles genauso machen wie jetzt?
Samstag: Würdet ihr gerne in anderen Ländern leben, wo andere Jahreszeiten sind? Wenn ja, welche?

Corlys Themenwoche 53.2.: Welche Jahreszeiten mögt ihr nicht?

Der zweite Tag meiner Jahreszeitwoche bricht bereits an. Es gibt natürlich eine neue Frage zu dem Thema.

Und das ist meine Frage für euch:

Welche Jahreszeit mögt ihr nicht so?

Kann ich gar nicht so genau sagen. Theoretisch mag ich ja alles.

Was ich in allen Jahreszeiten nicht so mag ist das Nasskalte. Ich hab nichts gegen guten Sommerregen oder regen in der gemütlichen Zeit, aber Dauerregen oder nasskaltes find ich nicht so gut.

Was ich im Sommer nicht mag ist diese extreme Hitze. Alles über 25 Grad ist für mich eigentlich zu viel. Wobei es bis 30 Grad noch geht. Aber wenn es zu extrem wird verkrieche ich mich lieber im Haus.

Was ich im Winter nicht mag ist wenn der Schnee taut oder totale Matsche.

Aber ich kann nicht sagen, dass ich eine Jahreszeit überhaupt nicht mag.

Und welche Jahreszeit mögt ihr gar nicht?

Die nächsten Fragen:

Mittwoch: In welcher Jahreszeit fahrt ihr am liebsten in Urlaub?
Donnerstag: Welche Tiere verbindet ihr mit welcher Jahreszeit?
Freitag: Wenn ihr anders leben könntet würdet ihr Jahreszeiten auslassen oder alles genauso machen wie jetzt?
Samstag: Würdet ihr gerne in anderen Ländern leben, wo andere Jahreszeiten sind? Wenn ja, welche?

Corlys Themenwoche 53.1.: Jahreszeiten: Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Eine neue Themenwoche beginnt. Diese Woche gehts rund um die Jahreszeiten.

Und das ist meine Frage für euch:

Welche Jahreszeit mögt ihr am liebsten und wieso?

Das ist eine schwierige Frage. Ich müsste mich vermutlich zwischen Frühling und Winter oder Herbst entscheiden. Eigentlich mag ich nämlich alle Jahreszeiten irgendwie. Akutell würde ich vermutlich den Frühling nehmen.

Ich mag es, wenn alles anfängt zu blühen, man zum ersten mal auch ohne Jacke oder gar in T-Shirt raus kann und man zum ersten mal wieder grillen kann. Ich mag die ersten warmen Tage im Jahr. Der Frühling kann schon eine tolle Jahreszeit sein.

Und welches ist eure liebste Jahreszeit?

Die nächsten Fragen:

Dienstag: Welche Jahreszeit mögt ihr nicht so?
Mittwoch: In welcher Jahreszeit fahrt ihr am liebsten in Urlaub?
Donnerstag: Welche Tiere verbindet ihr mit welcher Jahreszeit?
Freitag: Wenn ihr anders leben könntet würdet ihr Jahreszeiten auslassen oder alles genauso machen wie jetzt?
Samstag: Würdet ihr gerne in anderen Ländern leben, wo andere Jahreszeiten sind? Wenn ja, welche?

Jennifer Wolf – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten 2 Abendsonne

Abendsonne

Ich fürchte, dass euer Ritter keine Chance gegen
den Lord des Lichtes hat, Mylady“, sagt Jesien und nimmt
einen Schluck roter Flüssigkeit aus einem bauchigen Glas.
Ich vermute, er trinkt Wein.
„Wollen wir wetten?“, frage ich und schwimme zum Rand.
Jesien hat sich auf einer Liege nierdgelassen.
„Was schlägst du vor?“
„Ich koche heute Mittag, wenn Aviv verliert.“
Jesien zieht die Augenbrauen hoch.
„Das wird interessant. Was mache ich, wenn Sol verliert?“
„Na, dann kochst du?“
„Ich verliere freiwillig“, ruft Aviv und Sol jubelt.

Meine Meinung:

Story: 2 –

Dhalia ist die Auserwählte für eine der Jahreszeiten. Allerdings will sie das gar nicht. Kann sie ihrem Schicksal vielleicht entrinnen oder ist die Anziehungskraft zu Jesien doch zu groß?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 2 –

Dhalia: 2 –

Am Anfang fand ich sie einfach nur langweilig und zu eintönig und praktisch veranlagt. Irgendwann nervte sie einfach nur noch und war so verdammt anstrengend. Dass ständig erwähnt wird wie wenig sie von zu Hause weg möchte und ihre ständige Abneigung gegen Jesien find ich am nervenaufreibensten. Das fand ich überhaupt nicht gut.

Jesien: 2

Allerdings fand ich ihn auch nicht gerade sympatisch. Seine Abneigung und Unverständnis konnte ich überhaupt nicht verstehen. Das wurde meiner Meinung nach auch nicht gut erklärt. In Teil 1 hatte ich ihn ganz anders in Erinnerung. Viel lieber und verständnivoller. Hier nervte er mich meistens eher.

Benji: 1 (+)

Den mochte ich noch ganz gern. Den fand ich wesentlich interessanter als alle anderen.

Zahra: 1 +

Fand ich auch noch ganz sympatisch, auch wenn sie wenig vorkam.

Rachaela: 1 –

Dhalias Mutter fand ich manchmal zu spießig. Ganz sagte sie mir nicht zu.

Dhalias Vater: 1

Den fand ich noch recht sympatisch, aber so oft kam er ja auch nicht vor.

Isebell: 1 +

Die mochte ich ganz gern, auch wenn sie nicht so oft vorkam. Aber ich hab nie verstanden wieso sie als schrullig bezeichnet wurde. Das fand ich überhaupt nicht so.

Werhter: 1 +

Den mochte ich auch noch ganz gern, auch wenn es nicht so passte, dass er die Frauen Weib nannte. Das ist selbst für uns eine sehr veralterte Anrede und dieses Buch spielte ja in der Zukunft. Das fand ich einfach unpassend.

Die Hüterinnen: 1 –

Insa, Hestia, Mildred

Ich fand sie jetzt nicht übermäßig sympatisch, aber auch nicht übermäßig unsympatisch. Eher ein wenig langweilig. Das mit Mildred und ihrem Kind und dass sie das als völlig normal ansieht fand ich allerdings krass. Das ist doch nicht normal.

Die Göttin: 3 –

Sie kam hier zwar nicht so oft vor, aber nach dem letzten Teil ist sie mir sowas von unsympatisch und wie sie alle vergöttern find ich einfach furchtbar und dieses ganze Gerede über sie hat mich einfach nur genervt.

Aviv: 1 +

Den fand ich am sympatischsten von allen. Deswegen fand ich Dhalia in Bezug auf ihn total unsympatisch, weil das nur ausnutzen war.

Sol: 1

Teilweise fand ich ihn etwas unsensibel, aber sonst recht sympatisch.

Nevis: 1 +

Der gefiel mir hier besonders gut. Er war mir richtig sympatisch.

Pärchen/Liebesgeschichte: 2 –

Das hätte so romantisch werden können und ansatzweise wurde das auch mal gezeigt, aber meistens war es nur ignorieren und Rumgezicke. Das fand ich eher nervig als schön. Und dann dieses Ende. Es zieht sich über Jahre, wird aber nur kurz berichtet (okay, ich hab auch überflogen) und dann soll man da reinfinden? Und wie das geregelt wurde find ich auch nicht gut.

Erzählperspektive: 2 –

Das Buch wurde aus Dhalias Sicht erzählt, was ich oft als anstrengend fand. Besonders gegen Ende, da sie einfach so negativ eingestellt war.

Besondere Ideen: 2

War das mit den Jahreszeiten, aber teilweise wurde das ja ganz ausser Acht gelassen und lieber von Hemera erzählt. Das fand ich jetzt nicht ganz so toll.

Rührungsfaktor: 2

War teilweise mal vorhanden, aber meistens war ich eher gelangweilt oder genervt. Besonders gegen Ende war der irgendwie gar nicht mehr vorhanden.

Parallelen: 2

Kann ich eigentlich nur aufgrund von Band 1 stellen und das hat mir hier überhaupt nicht gefallen. Denn gerade die zu Jesien passten so gar nicht zusammen, fand ich.

Störfaktor: 2 –

Da weiß ich gar nicht wo ich aufhören soll. Vor allem hat mich gestört, dass sich Dhalia und Jesien höchstens 50 Seiten des ganzes Buches überhaupt mochten und dann die ganz große Liebe angepriesen wurde. Aber auch noch vieles mehr. Vor allem in Bezug auf Dhalias Verhalten, aber auch bei Jesien hat mich einiges gestört. Das war wohl nicht so meins.

Auflösung: 2 –

Die fand ich auch überhaupt nicht gut. Wie Jesien und Dhalia sich vertragen haben und das erst so kurz vor Schluss und dann wurde gleich geheiratet. Das war einfach zu übertrieben. Und dann dieser ganze Schluss. 18 Jahre auf wenigen Seiten gequetscht und dann soll man sich damit anfreunden? Und was sollte denn das von der Göttin schon wieder? Nein, danke.

Fazit: 2 –

Teilweise war ich bei einer Bewertung von 1, aber das ist noch mal ganz schön abgesackt. Gerade auch kurz vor Ende fand ich es noch mal richtig nervig. Da hab ich dann überwiegend überflogen und musste noch mal unterbrechen, weil ich sonst gar nichts mehr hätte wahrgenommen. Ich fand hier wurde einfach zu viel Potential verschenkt. Meins war die Geschichte jedenfalls nicht.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr es mögt, wenn sich die Charaktere überwiegend nicht mögen, aber total verliebt ineinander sind könnt ihr wohl von dieser Geschichte verzaubert werden. Bei mir klappte es leider nicht. Ich mag sowas nämlich nicht so.

Friday Diary 3: Mit Jennifer Wolfs Abendsonne

Wow, mit Friday Diary bin ich heute früh dran, aber es wird mir schwer fallen, da mir die Charaktere nicht so gefallen.

friday-diary

heute bin ich noch an diesem Buch dran.

Wie immer mit Spoiler zu genießen …

Abendsonne

Von Dhalia

Hallo liebes Tagebuch,

Ich wurde kürzlich erwählt um einen der Jahreszeiten zu heiraten. Allerdings war ich alles andere als begeistert davon. Ich wollte nicht weg von meiner Familie. Doch dann verliebte ich mich in Jesien, den Herbst, der es mir aber wirklich nicht einfach gemacht hat. Ständig hat er mich abgewiesen. Na gut, vielleicht war ich auch nicht immer nett zu ihm. Aber jetzt haben wir geheiratet und ich werde 100 Jahre mit dem Herbst verbringen. Ich freu mich so, habe aber auch Angst.

Bis bald.

Dhalia Evangeline Abendsonne

Anmerkung:

Hört sich erst mal ganz gut an, leider waren mir die Charaktere und die Story viel zu anstrengend. Schade. Ist wohl doch nicht meine Reihe …

Start: Jennifer Wolf – Abendsonne

So, dann will ich mal über Abendsonne berichten, was ich ja am Dienstag begonnen hab. Ich bin aktuell auf S. 150 angekommen.

Abendsonne

Achtung!!! Mit Spoiler zu genießen …

Ich kann mit dem Buch ehrlich gesagt wenig anfangen. Ich hab oft gehört, dass das hier besser sein soll, aber eherlich gesagt gefällt mir bisher noch Teil 1 besser.

Ich werde aber auch mit Dhalia nicht ganz warm. Ich find sie nicht mal richtig unsympatisch sondern eher langweilig und teilweise nervig.  Oft wirkt sie kopflos, redet ohne Nachdenken daher und ist ziemlich naiv.

Mich hat auch gestört, dass die Autorin so lange gebraucht hat bis es endlich weiterging. Ewig wurde erzählt, dass Dhalia ja überhaupt nicht zur Göttin will und dass sie alles andere lieber machen will. Ich kann sie ja teilweise sogar verstehen, da diese Auswahl echt gemien ist, aber das brauch ich trotzdem nicht ellenlange Seitenlang lesen. Irgendwann hab ich es wirklich mal verstanden.

Dann wurde der Bereich wo sie das Jahr bei den Hüterinnen war praktisch übergangen indem es in ein Kapitel gequetscht wurde. Nur am Rande bekommt man mit wie das für sie war. Besonders heftig find ich das wie die Hüterin Babys kriegen und die finden das auch noch normal.

Und auch der teil wo sie bei den Jahreszeiten war kam bisher gerade mal in etwa zwei Kapitel vor. Und erst mochte ich diesen Abschnitt sehr und es war eigentlich genau das was ich an der Reihe so liebe, aber dann musste ja wieder alles kaputt gemacht werden. Jesien wirkte sonst immer so verständnisvoll und ihn mochte ich eigentlich immer am liebsten. Deswegen kann ich ihn hier gar nicht verstehen. Er müsste doch mehr auf Dhalia eingehen und auch mal davon ausgehen, dass sie vielleicht wirklich träumt. Das er alles so abtut fand ich heftig. Auch das mit Nutty fand ich wieder zu herzlos und heftig. Wieso musste er gleich tot sein?

Und dann haut Dhalia genau wie Maya damals ab. Eigentlich wiederholt sich nur was in Teil 1 auch da war. Zumindest hab ich bisher das Gefühl, aber das viel kopfloser und mehr durcheinander.

Ich werd mit diesem Teil einfach nicht warm, dabei könnte er richtig gut sein. Dass sie jetzt wieder auf der Erde sind find ich auch nicht so gut, denn das fand ich gerade am Anfang total langweilig.

Die meisten Charaktere find ich ganz okay. Am liebsten mag ich Benji. Aber richtig furchtbar find ich diese Göttin. Wieso lässt sie Dhalia kurz nach ihrer Ankunft so allein? Und dieses ganze Gerede über diese ach so tolle Göttin nervt mich auch eher.

Eigentlich bin ich nur noch froh, wenn ich durch bin. Auch wenn dieser Teil überwiegend ganz nett ist, ist er in meinen Augen doch nicht wirklich was besonderes. Ich find ihn meist eher langweilig oder gar nervig. Dabei könnte er sehr gut sein, wenn sich die Autorin mal mehr auf das konzentrieren würde worum es wirklich geht. Nämlich die Jahreszeiten, aber die scheinen hier kaum vorzukommen.

Bisher sehe ich persönlich also noch nicht, dass es besser ist als Teil 1.

Titletuesday 46: Jennnifer Wolf – Morgentau Die Auserwählten der Jahreszeiten

Beim Titletuesday wird es immer schwieriger wirklich schöne Titel zu finden, wenn nicht gerade das aktuelle Buch einen super schönen Titel hat. Also mal sehen, was sich so finden lässt.

https://lisibooks.files.wordpress.com/2015/10/titletuesday.jpg?w=748

Nehmen wir mal dieses Büchlein hier.

Morgentau

Ich fand den Titel von Anfang an klasse. Allein „Morgentau“ an sich ist schon toll und dann auch noch „Die Auserwählten der Jahreszeiten“. Sowas zieht mich immer an. Teil 2 hab ich schon hier liegen. Muss ich wirklich langsam mal weiterlesen. Ich mochte diesen Teil, auch wenn mich die ein oder andere Kleinigkeit nicht ganz überzeugen konnte.

Kennt ihr das Buch? Habt ihr es gelesen? Wie fandet ihr es?