Buchzitate: Charlotte Cole – Finley Meadows 3 Küss mich einfach immer weiter

Langsam sollte ich mich mal an die Buchzitate von Finley Meadows 3 machen. Also los!

1.) Symphonie des Lebens (Kapitel 1, 2 %)

Für einen Moment verbanden sich die vielen Tausend Schicksale um ihn herum wie Noten zu einer gewaltigen Symphonie des Lebens, die träge durch die Adern der Stadt floss.

Ich fand einfach diesen Satz so schön.

2.) Privatsphäre, bitte (12 %, Kapitel 3)

„Hallo?“, brummte er. „Weißt du  nicht, wie spät es ist?“ Er lehnte sich im Sessel zurück.
„Seit wann rauchst du wieder?“, fragte Neil.
„Und warum quälst du mich mit diesen Videoanrufen? Jeder vernünftige Mensch hasst das, hat dir das schon mal jemand gesagt?“
Mini-Neil auf dem Display zuckte mit den Schultern. „Ds hier ist das 21. Jahrhundert.“
„Kein Grund, andere Leute in ihrer Privatsphäre zu stören.“

Armer Kerl aber auch …

3.) Nur ein klitzekleines Küsschen (21 %, Kapitel 4)

„Iiiih, die schmusen schon wieder“, sagte Charlie gedehnt und verdrehte die Augen. Lenny folgte dem älteren Jungen  wie üblich mit hündischer Ergebenheit.
Reenie drehte sich lachend in seinen Armen um. „Wisst ihr, wenn ich besonders gerne küsse?“, fragte sie. „Kleine Frechdachse!“ Als sie einen Schritt auf die Jungs zu machte, flohen beide kreischend aus der Küche.
„Wartet“, rief Reenie. „Nur ein klitzekleines Küssechen!“

Wie fies aber auch. 🙂

4.) Versuchskaninchen (26 %, Kapitel 6)

Lou verdrehte die Augen. „Mich hätte eher gewundert, wenn wir mal nichts neues ausprobieren würden. Seit du im Diner arbeitest, sind wir ständig deine Versuchskaninchen.“
„Heute gibts nur Lieblingsessen“, sagte Reenie. „Keine neuen Gerichte.“
Jake legte Reenie den Arm um die Taille. „Ich bin ziemlich gern dein Versuchskaninchen“, murmelte er in ihr Ohr und küsste sanft ihren Nacken.

Wie dumm aber auch. Immer wieder was neues auszuprbieren …

5.) Wer ist die Mutter? (27 %, Kapitel 6)

„Du warst seit Jahren nicht beim Friseur.“
„Ich weiß.“
„Ich schneide normalerweise deine Spitzen.“
„Ich weiß.“
„Warum jetzt?“
Adele zuckte mit den schultern. „Das Leben ist kurz. Ich habe einfach Lust darauf.“
„Mach ja keine Witze über deine Gesundheit. Sonst fahren wir hiem und bleiben dort, bist du wieder vernünftig bist“, sagte Jill und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Wer von uns beiden ist hier eigentlich die Mutter?“, fragte Adele.

Tja, das ist hier die Frage, was?

6.) Bitte einmal Krankenhausaufenthalt buchen (28 %, Kapitel 6)

Reenie fühlte sich mit einem Mal befangen – Adele war einfach wunderschön. Sie wirkte viel jünger und so fremd, als wäre sie eben aus einem Modemagazin gestiegen.
„Du siehst umwerfend aus“, platzte Giulia heraus und lief auf Adele zu. Sie umarmte sie stürmisch.“ Wenn man nach einem Krankenhausaufenthalt so aussieht, dann werde ich auch einen buchen.“

Wenn das so einfach wäre …

7.) Eine wie dich (40 %, Kapitel 9)

„Du kannst entscheiden, ob du ihn treffen willst. Und wann.“
„Heute nicht. Heute würde ich ihm zur Begrüßung ein blaues Auge verpassen.“
„Du musst nichts überstürzen. Du hast so lange nichts von ihm gewusst, da kommt es auf ein paar Wochen mehr oder weniger nicht an.“
„Wenn man es so sieht“, meinte Jake. „Du bist eine kluge Frua. Bist du zufällig Single? Eine wie dich würde ich glatt heiraten.“

Tja, wenn er nicht weiß ob sie vergeben ist … Selber Schuld.

8.) Sommer im Herbst (42 %, Kapitel 9)

„Diser Herbst weiß einfach nicht, wie sich ein Herbst zu verhalten hat. Er denkt, es sei Sommer“, brummte er, während er sich die Mistgabel schnappte, um die Boxen der Pferde zu säubern.

Auch nicht schlecht  …

9.) Bettelnde Schuhe (44 %, Kapitel 9)

„Sag“, drängte sie, „wo ist sie?“
„Lenny war total aufgeregt, dass seine Oma hier ist. Er wollte ihr unbedingt die Farm zeigen. Es könnte sein, dass ich ihm vorgeschlagen habe, auch im Stall vorbeizuschauen. Die cremefarbenden Schuhe deiner lieben Exschwiegermutter haben lautstark darum gebettelt. Ich hab es deutlich gehört.“

Na, dann musste das natürlich sein. 🙂

10.) Tiere im Haus (48 %, Kapitel 10)

„Normalerweise wohnen auf Bauernhöfen eigentlich alle Tiere im Haus“, warf Jake mit ernster Miene ein. „Ich musste die Pferde nur in den Stall ausquartieren, weil ich Platz brauchte. Bevor Reenie und die Kinder eingezogen sind, haben die Pferde auf dem Sofa geschlafen.“
Hortensia spürte, wie ihre Mundwinkel unfreiwillig zuckten. „Ist das so? Nun, das erklärt den Zustand der Couch.“

Auch nicht schlecht … 🙂

Und das wars mit meinen Buchzitaten. Ich hoffe, ihr hattet Spass dabei und ich konnte euch Finley Meadows schmackhaft machen.

Charlotte Cole – Finley Meadows 2: Kurzgeschichte: Küss mich zum letzten Mal

kuess-mich-zum-letzten-mal

Als ich vor die Tür trat, lehnte Jake an der Motorhaube seines türkisen Pickup und grinste mich an. In wenigen Sätzen sprang er die Stufen der Veranda hinauf und nahm mir die Tasche und Korb ab.
„Kuchen?“, fragte er und schnupperte hoffnungsvoll. Ich musste lachen.
„Du bist verfressen“, sagte ich. „Diesmal nicht. Sie schickt euch frischgebackenes Brot und Apfelsaft.“
Jake zog ein langes Gesicht. „Ich kann nichts dafür. Hettys Kochkünste reichen gerade für Ham und Eggs, und wenn deine Mutter uns nicht regelmäßig Kuchen schicken würde, müsste ich glatt verhungern.“

Meine Meinung:

Story: 1 +

Adele lernt Rouven kennen. Einen Musiker, der nach New York wollte. Eigentlich wollte sie mit ihm gehen, doch es kommt anders als sie denkt. Was soll sie jetzt tun?

Eigene Zusammensetzung

Charkatere: 1 +

Adele: 1 +

Ich mochte sie unheimlich gern und konnte sie gut verstehen, wobei ich mit der Sache mit Rouven nicht ganz so viel anfangen konnte irgendwie.

Rouven: 1 +

Ja, ich mochte Rouven, aber er war viel zu wenig da um mich wirklich auf ihn einlassen zu können. Dennoch wirkte er sympatisch und eigentlich auch loyal.

Jake: 1 ++

Hach, diese Jakes in dieser Reihe haben es mir einfach angetan. Ich war sofort für ihn und er erinnerte mich sehr an Jake Jr. Er war mir absoult sympatisch und tat mir auch ein wenig leid wegen der Situation.

Hetty: 1 +

Mir war gar nicht klar wie sie eigentlich mit Adele in Verbindung stand, aber schön, dass sie hier etwas näher gebracht wurde. Sie war mir auch in eins schon sympatisch, wirkte aber etwas schrullig. Hier aber nicht.

Herbert: 1

Eigentlich wirkte er schon sympatisch, vielleicht etwas unbeholfen, aber sein Drängen mochte ich gar nicht. Da war er am Ende unten durch bei mir, weil er zu weit ging.

Adeles Mutter: 1 +

Die mochte ich wieder sehr gern. Sie war sympatisch und hatte offenbar immer das richtige Gespür.

Adeles Vater: 1 –

Der war mir eher unsympatisch mit seinen altmodischen Ansichten. Gut, dass das nicht Überhand nahm.

Krankenschwester: 1 –

Die möchte ich auch noch mal erwähnen, denn die war ja wohl sowas von unsensibel. Ein bisschen den Beruf verfehlt, was?

Pärchen/Liebesgesichte: 1

Tja, was soll ich dazu sagen? Rouven mochte ich schon, aber ich konnte mich nicht so ganz auf die beiden einlassen. Vielleicht weil ich in etwa wusste wie es ausging. Ausserdem war ich von Anfang an für Jake. Er war mir sofort unheimlich sympatisch. Da war ich wohl etwas voreingenommen.

Erzählperspektive: 1 +

Die Geschichte wurde von Adele in Ich-Form erzählt, was ich sehr sympatisch fand, da ich Adele sehr mag.

Besondere Ideen: 1

Ich schätze das war Rouven als Musiker. Ich mochte es ganz gern.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auch wieder da. Besonders am Ende und besonders bezogen auf Jake.

Parallelen: 1 +

Die konnte ich ja auf jeden Fall zu Finley Meadows 1 stellen und da fiel mir irgendwie auf: Wie der Vater so der Sohn. Jake Sr. erinnerte mich doch sehr an Jake Jr. Ach ja, und irgendwie kriegen die Frauen immer Musiker ab. He, he.

Störfaktor: 1

Nichts wirklich. Es war schön zu lesen, aber teilweise war es ein bisschen zu kurz um mich auf wirklich alles einlassen zu können und das Ende war mir zu apprupt. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Gerade bei Jake.

Auflösung: 1 +

Wer Finley Medows 1 gelesen hat wird von dieser Auflösung wohl nicht sonderlich überrascht gewesen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass da noch mehr von Adele und Jake gekommen wäre um sich besser drauf einlassen zu können.

Fazit: 1 +

Ich habe ein paar kleinere Mängel und besonders wegen der Kürze konnte ich mich nicht so richtig drauf einlassen, aber dennoch war es wieder eine schöne gefühlvolle Geschichte, die mich durchaus bewegt hat. Wenn auch vielleicht mehr in eine andere Richtung als vermutlich beabsichtigt war.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Lasst euch erneut von dem Örtchen Finley Meadows verzaubern. Auch wenn es „nur“ eine Kurzgeschichte ist, lohnt sie sich durchaus und einiges, was bei Adele im ersten Teil nur angedeutet hat wird hier etwas klarer. Insbesondere wie Rouven da eigentlich wirklich mit drin hängt. Lasst euch einfach drauf ein.

Charlotte Cole – Finley Meadows 1 Küss mich im Sommerregen

Küss mich im Sommerregen

„Hör mal, Jill … Ich denke nicht, dass ich mitkommen kann. Ich …“ Reenie suchte verzweifelt nach einem logischen Grund, den sie vorschieben konnte.
„Du musst die Gewürze in der Küche alphabetisch sortieren? Die Socken der Kinder stopfen? Der Katze Kopfrechnen beibringen?“ Jills Stimme klang amüsiert. „Nichts da. Du hast mir letzte Woche versprochen, dass du zu Jakes nächstem Auftritt mitkommst.“
Reenie runzelte die Stirn. Ein böser Verdacht stieg in ihr auf. „das Ganze ist ein abgekartetetes Spiel, oder?“

Meine Meinung:

Story: 1 +

Reenie kommt mit ihrem Leben im Paris nicht klar und auch Lucien und sie haben ernsthafte Probleme. Reenie zieht nach Amerika um Abstand zu gewinnen. Dort lernt sie Jake kennen …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Reenie: 1 +

Ich fand sie wahnsinnig sympatisch und sie tat mir auch oft leid, aber ich hätte sie auch gern geschüttelt wegen ihrer Einstellung gegenüber Lucien. Aber sonst hat sie mir gefallen und war witzig.

Jake: 1 +++

Owei, da bekommen meine zwei aktuellen männlichen Lieblingscharaktere ernsthafte Konkurrenz. Ich liebe Jake! Und mal ehrlich: Wie kann man ihn nicht lieben? Jake ist so sanft und feinfühlig und lieb, aber auch sehr verletztlich. Er ist einfach toll. Von jemanden wie Jake träumt doch irgendwie jeder, oder? Ich jedenfalls war total begeistert von ihm.

Jill: 1 +

Auch Jakes Schwester Jil war absolut sympatisch. Ich konnte sie gut verstehen. Vor allem in Bezug auf Lucien. Aber sie war trotzdem eine tolle Freundin.

Adele: 1 +

Sie gefiel mir sehr gut. Sie war mir sehr sympatisch und eine super Omi.

Lou: 1 +

Teilweise war sie etwas schwierig, aber das machte nichts. Sie war trotzdem toll und ich konnte ihr nur gratulieren dafür wie sie mit ihrem Vater umging. Besonders am Anfang. Das hat er nicht anders verdient. Tolles Mädchen, die wenns drauf ankam zu ihrer Mutter hielt.

Lenny und Charlie: 1 +

Die waren beide zuckersüß und beide taten mir auf ihre Weise leid, aber sie waren auch beide goldige Kinder, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Jimi: 1 +

Er war sehr reif für sein Alter, aber ich mochte ihn sehr. Er war mir sehr sympatisch.

Ben: 1 +

Auch Ben war sehr sympatich und als Anwalt natürlich eine große Hilfe. Ich mochte ihn.

Hortenisia: 1 –

Teilweise war sie nicht schlecht, aber viel zu oft wirkte sie zu herzlos und dachte doch nur an die Firma. Also, ich glaube in ihr drin war ein tiefer Schmerz. Bei dem Namen musste ich übrigens immer an „Hortensia, die Kleine Fee“ denken.

Lucien: 2 –

Der hat mich einige Nerven gekostet. Ich hätte auch gut auf ihn verzichten können. er war so kalt und oberflächlich. Aber er hatte teilweise auch gute Seiten, verfiel aber leider meistens wieder in sein altes Muster zurück.

Frederic: 1 +

Der war toll und der einzige aus Luciens Familie, der mir sympatisch war. Schade, dass die anderen ihn nicht so respektierten wie er war.

Albertine: 4 –

Das war eine ganz furchtbare Person. Furchtbar egoistisch und oberflächlich. Die ging einfach gar nicht.

Trixi: 2 –

Sie war auch nicht gerade die sympatischte Person und auch ziemlich selbstgefällig und oberflächlich.

Lilly und Sally: 1 +

Die beiden waren auch total süß. Besonders Lilly hat mir gut gefallen.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Ich habe bisher glaub ich selten über ein paar gelesen, was besser zusammen passt wie Jake und Reenie. Die beiden waren so verdammt süß  zusammen. Hach, war das schön. Leider haben sie es sich allzu oft verdammt schwer gemacht.

Reenie und Lucien passten dagegen gar nicht zusammen. Das hat man sofort gemerkt.

Lou und Jimi und die anderen Pärchen fand ich aber auch echt süß zusammen.

Erzählperspektive: 1 +

Es wurde aus mehreren Sichten erzählt. Mir gefiel das ganz gut, wobei vielleicht auch Jakes und Reenies Sicht gereicht hätte. Allerdings hätte ich auf Luciens Sicht auch gut verzichten können.

Besondere Ideen: 1 +

Die waren eigentlich gar nicht direkt vorhanden. Eher indirekt versteckt. Vielleicht könnte man das mit dem Kochen nennen oder das mit der Firma oder Jakes Musik. Ich fand das Besondere war aber hier eher, dass es so wahnsinnig mitreißend war.

Rührungsfaktor: 1 +++

Den muss ich wirklich mal loben. Ich hab mitgefiebert, mitgezittert, auch mal geflucht, aber besonders am Anfang habe ich mich auch oft einfach kringelig gelacht. Manchmal kam ich gar nicht mehr aus dem Lachen raus. Der Rührungsfaktor war wirklich enorm hoch.

Parallelen: 1 +

Irgendwie fiel mir hier immer wieder Colleen Hoover ein. Nur dass die Charaktere hier etwas mitfühlender und erwachsener waren. Aber vom Drama und Mitreißen her hatte es schon einen Colleen Hoover – Touch und da kann Charlotte Cole durchaus mithalten. Die zwei Lieblingscharkatere, die ich bei Jake erwähnten waren übrigens auch beide von Colleen Hoover.

Störfaktor: 1

Ganz klar Lucien und das meiste Drumherum mit ihm. Das hätte ich nicht haben müssen. Aber Gott sei dank konnte ich da gut drüber wegsehen. Vielelicht gab es auch ein bisschen zu viel Drama, aber deswegen war es ja auch so mitreißend.

Fazit: 1 ++

Es war ein absolutes Lesehighlight. Total mitreißend, packend und gefühlvoll. Was habe ich hier teilweise gelacht. Außerdem bekommt man beim Lesen wirklich Hunger. Den Gedanken hatte ich beim Lesen mehrmals. Aber die Story und die Charaktere sind  mir bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr sympatisch. Ich liebe auch diesen Humor. Oft konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders am Ende.

Bewertung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Lasst euch von Finley Meadows und seinen Bewohnern verzaubern, so wie ich es tat. Lacht euch mal so richtig aus und fühlt euch richtig wohl dabei. Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Achtung: Suchtgefahr ist hoch! (Zumindest hab ich das so empfunden)

Zwischenstand: Unheimlich verliebt 1 + 2

So den Teil Alles wegen Zoey hab ich durch, aber da ist ja noch ein Teil mit. Das ist ja ein Sammelband. Ich denke den schaff ich diesen Monat auch noch.

Ich find es unglaublich dreist, was für ein Verhalten Claires Vater an den Tag legt. Es ist eine Sache seine Tochter schützen zu wollen. Das kann ich noch verstehen. Ich denke auch, hätte Claire einfach gestanden, wäre sie nie ins Gefängnis gekommen. Mädchen behandelt man da sicher anders als Jungs. Besonders wenn sie so ne tragische Geschichte wie Claire haben und so hübsch aussehen wie Claire. Aber wie ihr Vater über Lucas redet obwohl der für seine Tochter ins Gefängnis ging, das geht einfach gar nicht. Eigentlich sollte er ihm unendlich dankbar sein für alles. Statt dessen meint er, dass er das Geschäft seines Vaters aufrecht erhalten hat reicht als Gegenleistung und meint dann auch noch wahnsinnig dreist über Lucas reden zu dürfen. So nach dem Motto. Er wäre sowieso irgendwann ins Gefängnis gekommen. Da kommt es doch nicht so drauf an. Und vermutlich hielte er sich für einen tollen Kerl, weil er Claire geschützt hat. Was soll denn der Mist? Lucas ist für seine Tochter ins Gefängnis gegangen. Er war unschuldig, wie ich ja von Anfang an schon noch in Erinnerung hatte. Da sollte man ihm auch etwas Respekt entgegenbringen und nicht nur abfällig darüber reden.

Ich befürchte ja, dass Claire jetzt wirklich ihre Klappe hält und das wäre schon sehr mies. Denn Lucas hat nicht nur seine Zukunft für sie eingebüßt, sondern auch seine Freunde, die alle bis auf Ben und Zoey gegen ihn sind, weil sie glauben er hätte Wade auf dem Gewissen. Ich find es sowieso noch unglaublich, dass alle nur Lucas verurteilen, aber nicht Jake und Claire, die ebenfalls betrunken waren und Lucas nicht davon abgehalten hätten zu fahren, wenn er denn gefahren wäre. Und es ist doch eine Ironie an sich, dass Lucas der einzige war, der gesagt hat, dass sie nicht fahren sollten, weil sie zu betrunken wäre, aber niemand auf ihn gehört hat. Manchmal ist das Leben echt ungerecht. Claire muss das ja gar nicht an die Öffentlichkeit bringen. Soll die doch weiterhin denken Lucas wäre der Verbrecher.  Aber ich find seine Freunde und seine Familie haben das Recht darauf die Wahrheit zu erfahren. Schon allein um Lucas Willen. Ich find seinen Vater in dieser Sache sowieso unmöglich. Eigentlich sollte er für seinen Sohn einstehen und hätte er mal nur ein bisschen darüber nachgedacht was beim Unfall passiert ist, hätte er  sehen müssen, wie es gelaufen ist. Aber wie Benjamin schon sagte. Da hört man lieber was einem erzählt wird und glaubt, was man sieht oder andere gesehen haben sollen. Statt seinem Instinkt zu folgen. Und jetzt soll Lucas auch noch von der Insel fort. Das ist so unfair.

Nina ist in Ben verliebt. Das wusste ich ja schon. Ich fand die beiden schon immer total süß zusammen.

Aisha benimmt sich immer noch unmöglich wegen Christopher. Sie will einfach nicht wahrhaben, dass sie auf ihn steht.

Ich liebe diese Reihe einfach und der erste Band war echt toll. Bin gespannt wie es weiter geht. Vor allem mit Lucas.

Übrigens bin ich jetzt auf S. 197.

Zwischenstand: Unheimlich verliebt Teil 1 + 2

So, ich bin nun auf S. 114 von Unheimlich verliebt gelandet und bin schon wieder mittendrin. Es ist immer noch toll und schön, dass es teilweise noch so altmodisch ist, weil das in einer Zeit geschrieben wurde, wo Computer noch nicht so aktuell waren. Und überhaupt die ganze Technik heutzutage.

Ich liebe einfach dieses Inselleben. Das fand ich schon immer toll. Nach dieser Reihe hab oder während hab ich auch immer versucht Geschichten über Cliquen zu schreiben, die auf Insel leben, aber ich hab es nie zu Ende gebracht. Ich war schon immer fasziniert von Inseln.

Meine momentane Lieblinge sind Lucas und Benjamin. Die Blindheit von Ben fand ich schon immer traurig und es war mal was ganz anderes. Und trotzdem ist er ein verdammt cooler Tpy und nicht auf den Kopf gefallen. Lucas ist einfach so traurig und einsam und ich hatte schon von Anfang an das Gefühl, dass er gar nicht gefahren ist bei dem Unfall, sondern Jemanden decken wollte. Entweder Jake, weil Wades dabei ums Leben kam und er nicht mit den Schuldgefühlen leben sollte oder Claire, weil sie seine Freundin war und er nicht wollte, dass sie ins Gefängnis kam. Wobei ich mir mittlerweile sogar denke, dass ihr Vater ihn darum gebeten haben könnte, was schon ganz schön krass wäre. Denn damit hätte er dann ja wohl Lucas eigenes Leben ruiniert. Oder Claire hat ihn darum gebeten. Ich weiß es gerade echt nicht mehr. Es ist so lange her, dass ich die Bücher gelesen hab. Aber ich hatte noch dunkel sowas in Erinnerung und Lucas hat ja auch so Andeutungen gemacht, die dazu führen, dass es sein könnte, dass er gar nicht Schuld war. Und Ben scheint das ja eh alles schon durchschaut zu haben.

Was aber echt fies find ist, dass sie jetzt alle Schuld auf Lucas schieben, obwohl Jake und Claire eigentlich ja Mitschuld sind. Gut, er ist gefahren (oder will das die anderen zumindest glauben machen), aber die anderen haben ihn ja auch nicht davon abgehalten. Da hat keiner gesagt, dass er es nicht tun soll. Und deswegen ist Lucas meiner Meinung nach nicht wirklich Schuld daran. Zumindest nicht allein wie sie es hinstellen. Aber so ist es ja so viel leichter, wenn man die Schuld auf andere läd. Dann muss man sich nicht mit sich selbst befassen. Und so wie ich Claire noch in Erinnerung hab ist Lucas bestimmt tausend Mal verantwortungsbewusster als sie.

Aisha versteh ich gerade auch nicht so. Wie sie Christopher behandelt ist echt fies. Er hat ihr doch gar nichts getan. Eigentlich ist er sogar sehr lieb und sie tut als wäre er das größte Arsch. So was ist gemein.

Aber trotzdem ist es schon wieder sehr gut und ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht. Ich hab die Reihe schon früher geliebt.

Katherine Applegate – Unheimlich verliebt 1 Alles wegen Zoey (Start)

Gestern hab ich Cassia und Ky beendet und nun fange ich heute mit Unheimlich verliebt Teil 1 Alles wegen Zoey an. Ich hab den Sammelband und das ist eine Buchwiederholung. Die Bücher hab ich geschätzt um die 2000 rum gelesen, aber ich liebe sie einfach total und find den Anfang auch schon wieder sehr gut. Ich mag einfach, dass es auf einer Insel spielt und um eine jugendliche Clique geht. Die Reihe war früher immer meine liebste Jugendreihe.

Aktuell bin ich auf S. 30 im 2. Kapitel. Ich werde hier immer wieder mal aktuell darüber schreiben so nach ca. 100 Seiten meist.

Hier mal das Cover dazu.

Unheimlich verliebt 1 + 2