Jeden Tag Aktiv 24: Aussprechen von Namen

Heute hab ich mir das Thema Namen vorgenommen. Speziell auch in Büchern. Habt ihr das Gefühl, ihr sprecht die Namen immer alle richtig aus oder können auch schon mal falsche Aussprachen dabei sein?

Ich weiß bei manchen genau, dass ich sie falsch ausspreche. Wie zum Beispiel bei Jesien in Morgentau von Jennifer Wolf. Da stand sogar irgendwann geschrieben wie man ihn ausspricht, aber meine Aussprache gefällt mir einfach besser und ich hatte mich schon dran gewöhnt.

Dann gibt es Namen, wo ich weiß, dass ich sie definitiv falsch aussprechen würde, würde ich nicht die Serie oder den Film kennen. Wie zum Beispiel bei Thayer in Lying Game.

Und dann gibts Namen wo ich mir einfach nicht sicher bin wie sie ausgesprochen werden und dann meine eigene Aussprache nehmen wie zum Beispiel bei Kile aus Selection. Wird er jetzt Kile mit langem ie ausgesprochen oder wie der englische Kyle? Ich hab die erste Variante gewählt, weil Kile einfach nicht nach Kyle aussieht.

Und wie ist das bei euch so?

Jennifer Wolf – Morgentau

Morgentau

„Aber ich bin nicht der Junge aus dem Schnee
mit den blauen Husky-Augen und den weißen Haaren“,
gluckst er und zwinkert mir zu.

Meine Meinung:

Nevis und Maya waren ja wirklich zu süß. Teilweise hab ich einfach nur geschwärmt. Maya mochte ich ganz gern. Nur manchmal hab ich sie nicht verstanden. Wie ihre Entscheidung bei den Jahreszeiten. War für mich ziemlich unsinnig und ihre Unerfahrenheit störte manchmal etwas fand ich. Das wirkte schon fast etwas zu kindlich auf mich.

Nevis ist einfach der Traum. So traurig und so lieb und so distanziert. Einfach eine tragische Gestalt und sowas mag ich ja, wenn es überzeugend wirkt und nicht übetrieben. Deswegen hab ich Maya da auch wirklich nicht so recht verstanden. Sie wusste doch wie Nevis ist. Sie hätte es besser wissen müssen.

Die anderen Brüder gefielen mir auch.  Vor allem Jesien. Er hatte etwas an sich und ich fand ihn wirklich super. Danach kam Aviv und dann soll, aber Nevis lag von Anfang an vorne.

Bei Gaia war ich hin und her gerissen. Ich konnte sie verstehen, aber teilweise auch nicht. Manche Regeln hätte sie schon ändern können. Vor allem zum Schluss. Da kam sie doch etwas selbstsüchtig rüber. Immer hab ich sie also nicht ganz verstanden und auch das mit den 100 Jahren nicht so ganz. Sie hätte das bestimmt ändern können. Sie ist schließlich die Göttin und hat diese Regeln erschaffen.

Sonst gefielen mir auch Iria und Mayas Mutter sehr. Aber diese Regeln im Orden fand ich zeitweise auch ziemlich krass und das mit ihrer Mutter war hervorsehbar. Marisha oder wie sie hieß hätte ich aber nicht unbedingt gebrauchen können, auch wenn sie nicht groß gestalt hat.

Was mir auch sehr gefallen hat war das mit den Tiergeistern. Besonders Nutty hat mir da gut gefallen, aber auch Iria mochte ich sehr.

Das Ende war gut gelöst, aber doch nicht ganz zufriedenstellend.

Teilweise ging es mir etwas zu schnell. Für manches hätte sich die Autorin ruhig mehr Zeit lassen können.

Es gibt also ein paar kleine Mängel in der Geschichte für mich, aber zum größten Teil hat sie mir doch ziemlich gut gefallen. Besonders das mit Nevis und Maya (ausser in dieser einen Sache).

Eigentlich ist es ja auch eher so eine Art Fantasydystopie.

Irgendwas störte mich übrigens auch an diesem Schreibstil. Ich weiß gar nicht genau was. Vielleicht etwas zu förmlich? Zu gestlzt? Zu kindlich? Ich weiß nicht ganz.

Bewertung: 5/5