Gerade jetzt – Momentaufnahme 16

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Geärgert ….. zu viel um die Ohren …
Gedacht…. Wetter wird wieder schlechter und es ist so kalt.
Gefreut: ……. einige schöne Tage, die es gegeben hat.
Gefühlt …. etwas groggi nach dem vielen Laufen
Gegessen: …… Zuchinisuppe, Reste vom Himbeerkuchen, Hähnchen mit Röstis und Pilzen
Gehört:  ….. Lauter Wassertiere
Gekauft:  …… Hm, Notizbuch, was für die Haare, Lebensmittel, ich glaub das wars.
Gelacht……….. Beim Sport, war eine gute Truppe und tat gut mal wieder hinzugehen.
Gelesen:  …. Judith Wilms – Liebe braucht nur zwei Herzen
Gelitten … zu viel gegangen
Geplant: …… ein Termin und Sport bisher
Gesehen: ……… Once upon a time: Staffel 6, Wassertiere, die ersten Kraniche.
Gespielt … Eine Katze mit der armen Maus bevor sie verspeist wurde.
Getan:  ….. wieder viele, viele Schritte. Mehr als letzte Woche würd ich sagen und Sport
Getroffen:  …. tatsächlich mal niemand bestimmten. Außer gestern eine Bekannte.
Getrunken: …… Wasser, Spezi
Geweint ……… nö
Gewundert …. das die Woche schon wieder so schnell vorbei war.

 

Und wie würdet ihr heute antworten?

Wochenrückblick mit G – 12

heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Geärgert ….. die Zeit geht so schnell vorbei.

Gedacht….

-ich würde gerne mehr von meinen Hobbys machen, aber es ist immer irgendwas,
– kann Heizungsluft nicht mehr ab, wenn ich sie mal abbekomme. Widerlich. Besonders, wenn fast voll aufgedreht wird.
– Wird kälter, ist jetzt Herbst.

Gefreut: ……. Über bessere Bücher.

Gefühlt … irgendwie kaputt, zu viel im Kopf.

Gegessen: …… gestern Pommes mit Majo. Hm …

Gehört:  ….. Musik im Auto, aber meine Schwester hat ständig umgeschaltet, nervig …

Gekauft:  …… hm, Lebensmittel und ein Buch.

Gelacht……….. im Buch.

Gelesen:  …. Lyla Payne – Trust my heart

Gelitten … das teilweise warme Wetter Anfang der Woche.

Geplant: …… zwei Termine, keine Lust.

Gesehen: ……… Die Farbe des Horizonts

Gespielt … beim Spielen beobachtet, die Katzen meiner Tante mit Kastanien. So süß. Wie wenn Katzen Fußball spielen.

Getan:  ….. ach, dieses und jenes. Spazieren gehen auch.

Getroffen:  …. Meine Ärztin unterwegs

Getrunken: …… Wasser.

Geweint ……… nö

Gewundert …. ach, die Zeit vergeht, man bekommt es gar nicht mit …

Und wie würdet ihr heute antworten?

MediaMonday 81/ 273: Von Ruhe, Schnee und Heimweh

So, ab heute werde ich dann kein W-Lan haben und eher nicht mehr online kommen. Ab 05.02.19 müsste ich aber wieder da sein. Den Serienmittwoch gibts natürlich trotzdem weiter. Es waren sowieso alle vordartiert. Jetzt mache ich aber noch mal beim MediaMonday mit. Denn das schaffe ich so gerade noch.

Media Monday #396

  1. Nach dem „Japanuary“ folgt bald schon der „Followbruary“. Einer meiner liebsten Filme, den ich jedem gerne empfehle ist Mitten ins Herz ein song für dich, aber das ist natürlich Geschmackssache.

  2. Schön und gut, dass das Jahr noch jung ist, aber ein wichtiger Punkt auf meiner To-Do-List für 2019 ist schon abgehakt durch die Reha. Zur Ruhe kommen und auf andere Gedanken kommen. Ich muss sagen das hat noch besser geklappt als ich gehofft hatte. In der Art hatte ich das nämlich gar nicht erwartet, wie es gekommen ist.

  3. The Greatest Showman ist für mich die absolute Neuentdeckung des vergangenen Jahres, denn der Film war einfach klasse.

  4. Ginge ich nicht nach Plot und Dramaturgie, sondern nur nach den Schauwerten und optischer Opulenz, wäre Avatar definitiv ganz vorne mit dabei, denn da wurde optisch so viel draus gemacht und das finde ich klasse.

  5. Das schlimmste an der derzeitigen Kälte und Nässe draußen ist, dass man nicht weiß, was man anziehen soll. Jeden Tag aufs neue gucken. Die Kälte find ich gar nicht schlecht. Bisher lag hier ja immer Schnee. Ich denke jetzt kann man eher von Schneeresten reden. Wobei heute Mittag noch viel lag. Die Nässe find ich schlimmer. Dann lieber Schnee, aber ich sollte mich wohl besser schon mal wieder dran gewöhnen.

  6. Wohingegen das Beste an dem Wetter hier der durchgängige Schnee ist. Der Ort, wo ich bin soll sowieso für seine richtig gute Luft bekannt sein. Ich fand es richtig toll, dass so viel Schnee lag. Auch wenn es langsam langweilig wird. Heute war eher tauwetter, aber es liegt noch was. Soll ja wieder kälter werden.

  7. Zuletzt habe ich etwas Heimweh bekommen und das war nicht ganz so schön, weil ich das bisher irgendwie so gar nicht hatte. Die Zeit war so schön, aber man merkt, dass jetzt das Ende naht. Langsam gehe ich in den Nach Hause fahren Modus. Nächste Woche wird es sicher noch mal anders, da noch einiges geplant ist. Auch privat, aber ab dem Wochenende wirds dann vielleicht heftiger, denn den Montag fahre ich dann nach Hause.

 

Ich wünsche euch dann schon mal eine schöne Woche. Ich beantworte dann alle Kommentare nachträglich. Ist ja selbtverständlich.

Writing Friday 11: Für immer Winter

Auch heute habe ich wieder eine Writing Friday Geschichte für euch, denn das Thema hat mich inspiriert.

 

Erzähle wie die Welt aussehen würde, wenn es überall nur  noch eine Jahreszeit geben würde.

Immer nur Winter

In den alten Geschichten hieß es, es hätte vier Jahreszeiten gegeben. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ich kannte nur den Winter. Auf der ganzen Welt gab es nichts anderes mehr. Nur noch Schnee und Eis. Überall. Es war eine trostlose Welt. Früher galt der Schnee wohl als märchenhaft, aber heute war er nichts besonderes mehr. Er war einfach immer da. Er war kalt und weiß und eintönig.
Manchmal versuchte ich mir den Sommer vorzustellen. Wie warm es da gewesen sein musste. Ich kannte Wärme nur von Räumen und unserem Kamin. Draußen war es noch nie warm gewesen. Manchmal stellte ich mir auch den Frühling vor. Wie grün die Bäume sein mussten. Wie herrlich es überall aussehen musste. Bei uns waren die Bäume immer kahl. Und dann erst der Herbst. All die schönen bunten Blätter. Ich hatte schon Bilder davon gesehen. Aber in Natura natürlich noch nie.  Wie herrlich es doch wäre auch mal kurze Sachen ohne Strumpfhosen und dicken Jacken zu tragen. Sommerkleidung gab es nur im Winterstil.
Nun war es wieder zeit nach draußen in die Kälte zu gehen. Ich war schon warm eingepackt. Wie immer. Winterstiefel, Winterjacke und alles was dazu gehörte. Heute war es auch noch ziemlich zügig. Ich hasste die Kälte. Ein eisiger Wind packte mich als ich nach draußen ging. Hier war kaum was los. Wer nicht erfrieren wollte blieb lieber drinnen. Überhaupt spielte die meiste Zeit unseres Lebens drinnen ab. Wir waren noch nie gereist. Keiner Von uns. Flugzeuge gab es bei uns nicht. Sie würden in der Luft erfrieren. Sie waren nur eine ferne Erinnerung. Es war zu gefährlich. Ich hatte Berichte vom Weltall gesehen. Das konnte ich mir nicht mal vorstellen.
Ich ging zur Schule. Früher einmal hatten Schulen feste Zeiten gehabt. Jetzt fing sie meist erst Nachmittags an. Morgens war es viel zu kalt um überhaupt raus zu gehen. Die Zeiten hatten sich geändert.
In der Schule war einiges los. Die Schüler verzogen sich in die Räume. Die Klassenräume waren am wärmsten. Auch ich zog mich dorthin zurück. Ich setzte mich auf meinen Platz neben meiner besten Freundin Jana. Aber sie war noch nicht da. Wie immer kam sie später als ich. Ein paar andere Schüler waren aber schon da. Mia kam zum Beispiel zu mir und setzte sich auf Janas Schreibtisch. Das tat sie immer. Sie war auch am leichtesten bekleidet. Trotz der Kälte. Sie legte viel Wert auf ihr äußeres.
„Hey Lona, wie gehts wie stehts?“, fragte sie und strich ihr langes schwarzes Haar in einer perfekten Geste zurück.
„Ganz gut und bei dir?“, erwiederte ich.
„Ich kann mich klagen. Ich wünschte mir nur ich würden diesen Sommer erleben von dem wir neulich gehört haben“, meinte sie.
„Ich wünschte die Kälte würde vergehen“, bemerkte ich.
Und dann kam unser Lehrer in das Zimmer. Jana war immer noch nicht da. Unser Lehrer war schon alt. Seine Haare waren grau und er trug immer Schlabberjacken und einen uralten Schal sowie dicke Stiefel. Manchmal sogar Handschuhe. Er fror einfach immer. Selbst in den wärmsten Räumen. Es hieß er habe mal einen ganzen Monat draußen verbracht und seitdem war er nicht mehr der Alte. Jetzt stand er vor uns und sah uns mit wachen Augen der Reihe nach aufmerksam an.
„Kinder, wisst ihr was ich neulich gehört habe?“, fragte er. „Es wurde ein weiterer Planet entdeckt. Ja tatsächlich. Ist das zu fassen? Und man kann tatsächlich auf ihm leben, heißt es. Und jetzt kommt es. Er soll warm sein. Ein warmer Planet. Das ist eine Sensation zur heutigen Zeit.“
Sofort redeten alle aufgeregt durcheinander. Er ließ uns eine Weile gewähren bis er uns stoppte.
„Ja, ja. Die Sache hat allerdings einen Haken“, meinte er dann. „Er ist ziemlich weit weg. Ihr werdet nie wieder hier zurück kommen können. Außerdem nehmen sie nur ein paar hundert ausgesuchte Personen mit. Die Auswahl ist begrenzt, aber es gibt Hoffnung.“
War ja klar. Also für mich keine Option. Es würde wohl beim Winter bleiben. Ewiger Winter, ewige Kälte. Ich fror jetzt schon, wenn ich nur daran dachte. Doch was blieb mir anderes übrig? So schlimm war der Schnee auch wieder nicht. Die Kälte und der eisige Wind war das Problem. Schnee war eigentlich ganz schön. Besonders die Kinder freuten sich über ihn, aber sie durften nur selten raus, weil es viel zu kalt war.
Wenn man immer nur eine Jahreszeit hatte verlor sich das besondere daran. Wenn ich immer nur den Sommer um mich hätte, wäre er irgendwann auch nicht mehr besonders. Oder den Herbst oder den Frühling. So war es bei mir mit dem Winter. Er war nichts besonders mehr. Ich wollte die anderen Jahreszeiten kennen lernen. Ich wollte den Frühling, den Sommer und den Herbst. Doch meine Familie und Freunde waren wichtiger als Jahreszeiten. Und es gab ja auch schöne Sachen am Winter. Das gemütliche zusammensein, die klare Kälte, die Einsamkeit. Wäre all das nur nicht für immer. Doch man wollte ja immer das haben, was man nicht haben konnte. Ich wollte mich ja nicht beschweren. Ich war ja ganz zufrieden. Und vielleicht wurde irgendwann ein Planet entdeckt, der nah genug war. Vielleicht würde meine Familie dann sogar mitkommen. Sollten sie erst mal ein bisschen rumforschen. Ich blieb solange bei der Kälte. Jetzt aber folgte ich erst mal weiter dem Unterricht, denn das konnte ja nicht schaden.

Ende

Das war meine kleine Schneegesichte zum Writing Friday und dem Gedanken, was wäre, wenn immer nur Winter wäre. Und was sagt ihr?

Sonntags Top 7 25: Winterliche Kältezone

Natürlich gibts auch heute die Sonntags Top 7 wieder und ich bin wieder mit dabei.

 

Sonntags-Top 7 No. 100

Da sind sie die Sonntags-Top 7 No. 100. Nun ist es soweit und die Top 7 feiern ihr 3-stelliges. Viel Zeit ist seitdem vergangen und viele tolle Top 7 sind geschrieben worden. Und nun heißt es wieder ein Blick zurück auf die Woche.

Logo Sonntags-Top 7

1) Lesen:

Berühre mich nicht gefiel mir schon sehr gut, aber da war auch einiges bei was nicht so meins war.
Lizzy war mir zu weltfremd und konnte ich gar nicht wirklich ernst nehmen. Das ging mir auch alles zu schnell, aber die Idee war süß.

2) Musik:

Beauty and the Beast Titelmusik = wunderschön
Green Day – Wake me up when September ends = liebe ich auch.

3) Flimmerkiste:

Zoo: Staffel 3 Folge 12 + 13

Das Finale war dann wohl doch kein Finale sondern eine eingestellte Serie. Das Ende war leider doch sehr offen und kein Ende für niemanden.

Sankt Maik: Staffel 1 Folge 6

Die Folge hat mir wieder richtig gut gefallen und die war auch sehr süß.

October Road: Staffel 1 Folge 5 + 6

Die Folgen haben mir auch wieder gut gefallen, aber manches fand ich auch nicht so gut.

4) Erlebnis:

Ich war bei einer Freundin und wir waren essen und so.

5) Genuss:

Ich war essen gehen und da gabs Reis und Hähnchen und Pommes usw.

6) Web-Fundstück/e:

nichts dabei.

7) Hobby/s:

das übliche. Nichts besonderes.

Und was gab es sonst noch so?

Das erfahrt ihr in meiner Wochenübersicht.

 

Freitagsfüller 70: Von Erkältungen, Kälte und Kino

Und wieder gibts einen Freitagsfüller für diese Woche. Ich bin natürlich wieder mit dabei.

  1. Wir haben es sonnig, aber kalt und es soll noch kälter werden.

  2. Wann ich diese Erkältung wirklich richtig los bin wird sich zeigen.

  3. Ich habe gerätselt wann endlich Frühling wird.

  4. Einige Leute sind ein wenig ignorant .

  5. Heute ist Freitag .

  6. Ich habe nichts was mein Snack am Abend ist.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eventuell Kino, ist aber noch nicht sicher, morgen habe ich geplant, eventuell noch bei meiner Freundin zu sein oder sonst halt das übliche und Sonntag möchte ich entspannen und so!

Und wie würdet ihr die Lücken füllen?

Ideenbild 5 Januar: Vergessene Vergangenheit

So, endlich komme ich auch mal zum Ideenbild. Mal sehen, was mir dazu einfällt. Ich möchte ungern was neues anfangen, aber auch nicht unbedingt wieder was altes auffrischen, auch wenn ich noch drei Geschichten offen hab, die ich spätestens ab nächste Woche gerne weiterschreiben würde. Unter anderem ist da auch noch Noras Abenteuer, was durch ein Ideenbild aus dem letzten Jahr entstand.

Ich befürchte, das ist wieder lang geworden  …

Vergessene Vergangenheit

Kälte hat sich über unser Land gelegt. Bibbernde Kälte. Die Temperaturen sind gerade so kalt. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Wäre es da nicht schön in die Ferne zu fliegen? In den Süden? Oder lieber aus der Kälte das beste machen? Ich war mir noch unsicher.
Gerade suchte ich im schneebedeckten Wald, was übrig war und ich verwerten konnte. Leider war das nicht viel, denn im Winter wuchs nichts, aber die Eichhörnchen gaben mir öfter einen Teil ihrer Nüsse ab.
Ich wohnte schon lange im Wald und war hier sonst kaum einer Menschenseele begegnet. Da musste ich schon ins Dorf gehen und da das Dorf recht klein war, kannte ich alle Bewohner dort sehr gut. Nie kam jemand neues in das Dorf, denn es war zu unbedeutend für Reisende aus den fernen Umgebung.
Aber das war okay so. Ich war es gewohnt und die meiste Zeit war ich sowieso allein. Außerdem war ich auch lieber im Wald als im Dorf. Deswegen ging ich auch dort selten zum Einkaufen. Mir fehlte das Geld. Ich war nicht die volle Zeit in der Schule gewesen und verkaufte die Geschichten, die ich schrieb an eine Autorin, die im Dorf lebte und sie für mich mit Hilfe ihrer Lektoren und ihres Verlages veröffentlichte. Nicht in ihrem Namen sondern in meinem, aber niemand kannte mich als Autorin. Alle dachten, die Geschichten seien von ihr. Das wollte ich auch gar nicht anders. Sie waren viel zu persönlich um über sie zu sprechen.

Während ich gedankenverloren durch den Wald schlenderte – warm eingepackt wie immer – dachte ich daran, dass ich wohl nichts neues erleben würde, wenn ich hier nicht wegkommen würde. Ich war noch nie geflogen. Wie wäre es wohl in einem Flugzeug zu sitzen und die Wolken von oben zu begutachten, die Weite des Himmels ganz nah zu entdecken? Wie wäre es mal schnell irgendwo hinzureisen. In ein fernes Land? Doch ich wusste, dass das nicht meine Welt war. Ich wollte gar nicht wohin fliegen. Hier im Wald in der Hütte war meine Heimat. Hier fühlte ich mich wohl. Ich hatte es warm und kuschelig und mi fehlte nichts. Ich konnte mich nicht beklagen. Ich hatte es kuschelig.
Und dann sah ich ihn. Den geheimnisvollen Mann. Den wunderschönen Mann mit dem himmelblauen Umhang, den weißblonden strubbeligen Haaren und den eislbauen Augen. Er lief Barfuß durch den Schnee, aber es schien ihm nichts auszumachen. Seine Füße wirkten nicht gefroren und seine Augen glitzerten erfreut. Tatsächlich wanderte er durch den Schnee wie andere durchs gras. Als wäre es warm. Als wäre der Schnee seine Heimat. Er hatte breite Schultern und einen flachen Brustkorb, lange Beine und ein wunderschönes blasses Gesicht. Er sah aus wie der Winter persönlich. Seine Haare wirkten wie Eiszapfen. Er faszinierte mich.

Noch hatte er mich nicht entdeckt, weil ich mich hinter einen Baum versteckt hatte. So konnte ich ihn ungeniert beobachten. Ich beobachtete ihn jetzt schon seit Tagen ohne mich bemerkbar zu machen. Er schien ganz mit dem Winter versunken zu sein. Heute setzte er sich auf einen verschneiten Baumstamm und starrte durch die Äste hindurch und dann fing er an zu singen. Ich verstand die Worte nicht, aber sein Gesang ging unter die Haut.
Unwillkürlich kam ich hinter meinem Baum hervor und ging auf ihn zu. Eigentlich wollte ich das gar nicht, aber ich konnte gar nicht anders. Es war wie ein Sog. Diese Musik hielt mich gefangen in einer Blase der Anziehung. Bewirkte er diese Anziehung? Hatte er mich schon seit Tagen bemerkt, aber nichts gesagt? So wie ich ihm nichts gesagt hatte? Wer war er, diese eisblaue faszinierende Mensch? War er überhaupt ein Mensch?
“Hallo Eisblume!“ nannte er mich. „Ich habe dich erwartet.“
“Ich bin nicht Eisblume“, wiedersprach ich ihm. „Ich heiße Tindra.“
“In diesem Leben, ja“, stimmte er mir zu. „Aber davor warst du die Elfe, die sich Eisblume nannte. Die Elfe, die mir gezeigt hat was es heißt der Winter zu sein.“
“Was soll das heißen? Daran könnte ich mich erinnern. Und was meinst du mit dem letzten Teil?“, fragte ich nur verwirrt. Ich setzte mich neben ihn auf den Baumstamm. Mir war kalt, aber es würde mich nicht unbringen.“
“Eisblume. Das ist dein wahrer Name. Auch wenn du jetzt Tindra heißt“, wiederholte er. „Natürlich erinnerst du dich nicht an dein anderes Leben. Das braucht Zeit. Deswegen hat jede Elfe, die wiedergeboren wurde einen Hüter. Deiner bin ich. Der Winter“, erklärte er mir. Das klang wie aus einem Fantasyroman. „Wobei ich glaube, dass du dich längst erinnerst.“
“Was meinst du damit?“, fragte ich nur.
“Deine Geschichten. Sie handeln alle von deinem früheren Leben. Ich habe sie alle gelesen nachdem Holly sie bei sich hatte.“ Er sah mich abwartend an und musterte mich ausgiebig. „Und du siehst Eisblume auch sehr ähnlich. Deine blaublonden Haare, dein liebliches Gesicht, deine grüne Augen.“ Er hielt kurz inne und schluckte hart. Offenbar plagten auch ihn längst vergessene Zeiten. „Selbst ich komme in deinen Geschichten vor.“
Und dann kam mir die Erkenntnis. Ich wusste, welche Figur er in meinen Geschichten meinte. „Aber … du kannst nicht Yule sein. Das ist unmöglich.“
“Wirklich? Früher nannte man mich auch nicht Yule sondern Schneelöwe.“ Ein schelmisches Grinsen glitt über sein Gesicht.
“Schneelöwe? Kannte ich dich damals auch?“ Ich wusste noch nicht, ob ich ihm glaubte, aber ich wollte mehr über ihn erfahren.
“Ja“, hauchte er. Fast flüsterte er nur. „Ja, du kanntest mich.“ Ein leises Zittern ging durch seinen Körper. Am Frieren lag das bestimmt nicht. Nicht, wenn er wirklich der Winter war, wie er behauptete. Dann fuhr sammelte er sich und fuhr fort: „Kannst du dich noch an die Geschichte von dem kleinen Hasen in „Erdprinzessin“ erinnern. Das Buch wurde als Kinderbuch verkauft und alle Kinder haben es geliebt. Den kleinen Hasen gibt es wirklich. Er gehörte dir und ist dir nie von der Seite gewichen. Neben mir war er dein treuster Freund. Er hieß Wick und hat sehr lange gelebt, aber als du von uns gingst wollte er einfach nicht mehr sein.“
Ein Schaudern ging nun auch durch meinen Körper. Natürlich erinnerte ich mich an den süßen Hasen. Er war bis heute meine Lieblinsgfigur. Aber es kann ihn unmöglich wirklich gegeben haben. Hätte ich mich nicht an ihn erinnern müssen?
“Ich bin mir nicht sicher ob ich dir glauben kann. All diese Sachen könntest du dir auch zusammengereimt haben“, wagte ich ihm zu gestehen.
“Dann lass es mich dir zeigen“, forderte er.
“Wie?“, fragte ich ihn nur.
“Nimm einfach meine Hand“, bat er mich sanft, aber bestimmt.
Zögernd folgte ich seinem Rat. Plötzlich befand ich mich an einem völlig anderen Ort in einer anderen Zeit. Wo war ich hier? Doch dann erkannte ich meine Heimat. Glitzernde Kristalle umgaben mich, eiserne Betten und glitzernder hoher Schnee. Ein Eisschloss wie aus einem meiner Geschichten. Ich glaube es war „Der Löwe und die Maus“ oder auch „Feenverfangen“. Ich war mir nicht ganz sicher. Und dann bekam ich meine Erinnerungen zurück. Alle zusammen. Das war einfach zu viel für mich. Vermutlich wäre ich zusammen gebrochen, wenn er mich nicht aufgefangen hätte. Aber seine Reaktionen waren unglaublich schnell und er würde nie zulassen, dass mir etwas geschah. Nicht er. Nicht Schneelöwe. Nicht Yule. Dazu bedeutete ich ihm zu viel und er bedeutete mir unglaublich viel. Er hatte recht gehabt. Ich hatte meine Erinnerungen in meinen Geschichten verarbeitet. Ich hatte sie nicht verdrängt, ich hatte nur nicht gewusst, dass es meine Erinnerungen waren, die ich da niederschrieb.
Und natürlich erinnerte ich mich vor allem an Yule. Eisblume und Schneelöwe waren beide Elfen gewesen, aber während Schneelöwe überlebt hatte, war Eisblume wiedergeboren worden. Die ganze Zeit hatte er darauf gewartet, dass Eisblume sich erinnern würde und er hatte gespürt, dass die Zeit bald gekommen war. Er hatte ihr nur einen kleinen Schubs geben müssen damit sie verstand. Das hatte ausgereicht. Eisblume und Schneelöwe waren beide Winterelfen im Winterreich von Ernadil gewesen. Schneelöwe war immer an ihrer Seite gewesen.
Ich war Eisblume und Yule Schneelöwe. Das wusste ich jetzt. Ausserdem wusste ich, was ich schon immer gespürt hatte. Schneelöwe war mein und ich sein. Wir fühlten so unglaublich viel füreinander und es tat mir so leid, dass Schneelöwe so lange auf mich hatte warten müssen. Das war bestimmt hart gewesen.
Nachdem sie sich erinnert hatten verschwanden die Eiskristalle und die Schneelandschaft vor mir und wir waren zurück im winterlichen Wald. Ich sah den Winterelfen neben mir an und hauchte nur völlig verwundert darüber, dass er überhaupt da war: „Yule.“
Ein Lächeln erschien auf seinem eisigen Gesicht und machte es noch schöner. Erleichtert sagte er: „Endlich erinnerst du dich!“
“Ja, ich erinnere mich an dich“, strahlte ich und dann fiel ich ihm in die Arme. Wir sprachen über unsere Vergangenheit, über das was passiert war und wie es zu dieser Erinnerung kam, wir sprachen über meine Geschichten und so unendlich viel mehr und ich wir wollten gar nicht mehr aufhören zu reden. Wir hatten viel zu viel Zeit verloren.

Eisblume und Schneelöwe waren wieder vereint und zusammen wollten sie weite Reisen machen. Yule und ich wollten weite Reisen machen. Vielleicht würde ich sogar mit einem Flugzeug fliegen. Jetzt, wo Yule wieder bei mir war schien mir alles möglich zu sein. Yule und ich, unzertrennlich für immer. Hauptsache zusammen. Ich lächelte und lehnte mich an Yule. Mir war überhaupt nicht mehr kalt im winterlichen Wald. Ich hatte die Eisblume in mir wieder gefunden und ich hatte meinen Schneelöwen wieder gefunden. Zwei Wesen, die für immer miteinander vereint waren. Eisblume und Schneelöwe. Ich wusste einfach, dass wir uns immer wieder finden würden, egal wie oft man uns voneinander trennte.

Freitagsfüller 29: Von Kälte, Schnee und gemütlichen Tagen

Und auch der Freitagsfüller findet im neuen Jahr zunächst hier statt.

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  1.  Es ist kalt geworden und  bei uns zeigte es bisher das höchste Minus zehn Grad. Ich hab gehört es soll noch kälter werden. Krass, oder? Bibber, bibber.

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  1.   Das ist bestimmt nicht so schön für die Autos.

  2.   Im neuen Jahr brauche ich keine Sorgen zu haben, dass kein Schnee kommt. Wir haben ihn schon .

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  1.   Vielleicht wird die Serie Lucifer ja für mich eine neue Entdeckung.
  1.   Unser Weihnachtsbaum steht immer noch bei uns. Meist bis zum 22. rum.

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6.   Der Start ins neue Jahr ist ganz in Ordnung.

  1.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit meinem Buch, meiner Geshichte und vielleicht Pretty Little Liars, morgen habe ich  nichts besonderes  geplant und Sonntag möchte ich mit einigen aus meiner Familie brunchen!

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Wie ihr seht startet der Freitagsfüller in diesem Jahr mit ein paar Bilder. In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenede.

Corlys Themenwoche 39.2.: Schnee/Winter: Was sagt ihr zu den heutigen Winter (Fast ohne Schnee?)

Und schon ist dritte Tag meiner Themenwoche angebrochen. So schnell kanns gehen. Bei uns ist immer noch Schnee und gestern hat es auch geschneit, aber es wirkte schon wieder mehr wie nasser Schnee.

Corlys Themenwoche Logo

Und heute lautet meine Frage für euch folgendermaßen:

Was sagt ihr zu den heutigen Wintern? Fast ohne Schnee?

Ich vermisse die Winter von früher. Winter war länger und es gab auch viele schöne Tage dabei. Heute können wir ja schon von Glück reden, wenn es überhaupt Schnee gibt oder gar kalt ist. Aber der heutige Schnee ist oft kaum noch mit dem von früher zu vergleichen. Vor allem vermisse ich weiße Weihnachten. Ich find das immer so schön. Zumindest, wenn so richtig schöner Schnee liegt, aber leider gibts das heute kaum noch. Meist kommt der Schnee nur noch im Januar – März, vielleicht sogar mal April. Wenn er denn mal kommt.

Aber so richtig schöne Wintertage können schon auch Freude machen. Ich find so weiß sieht die Welt immer etwas schöner aus. Zumindest im Winter. Es ist einfach mal wieder was anderes.

Was ich gar nicht mag ist dieses schmuddlige nasskalte Wetter.

Und seht ihr das so`?

Die nächsten Fragen:

Donnerstag:

Was verbindet ihr mit Winter/Schnee?

Freitag:

Zeigt mir eure liebsten Winterbilder

Samstag:

Könnt ihr mir eine winterliche Geschichte erzählen?