Kapitel 8 Romantisch

 

Leinar

Das Gespräch mit Mianna hatte mich berührt. Ich hatte wirklich viel von mir Preis gegeben. Doch es war so befreiend gewesen mit ihr über meine Probleme zu reden und sie schien mich wirklich zu verstehen.
Trotz des Kaminfeuers war es im Zimmer sehr dunkel gewesen und das Mondlicht schien fast heller als das Feuer. Das Panoramafenster war etwas von den Betten entfernt. Deswegen mochte ich die Ecke auch so. Sie gab mir die Möglichkeit irgendwie doch allein mit meinen Gedanken zu sein.
Ich wusste wirklich nicht, wieso ich mir gerade Mian-na so an mich ranließ, wo ich alle anderen immer abge-wiesen hatte. Aber irgendwie war Mianna anders. Sie schien sich wirklich für mich zu interessieren und sie war auf mich zugekommen. Das hatte an meiner alten Schule Niemand getan. Ich wollte in Ruhe gelassen werden. Also wurde ich in Ruhe gelassen werden. Doch Mianna war trotzdem gekommen, um mit mir zu reden. Irgendwie schien sie zu wissen, was mir gut tat. Ich spürte eine Verbindung zu ihr und wusste nicht, wieso das so war.
Ich wollte ihr näher kommen und gleichzeitig hatte ich Angst davor. Ich hatte sie in meine Arme ziehen wollen, doch ich hatte es gelassen. Das wäre viel zu früh gewesen und hätte vielleicht den falschen Effekt gehabt. So war das Gespräch irgendwie durch das Mondlicht und dem Kaminfeuer zu etwas romantischen geworden.
Ich fragte mich, was aus uns beiden werden sollte.