Writing Friday Dezember 3: Weihnachten und Schnee

Heute gibts wieder einen Writing Friday und ich bin mit dabei.

  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein:  Weihnachtskerzen, Schneesturm, grosse Freude, Zuckerguss, rote Stiefel

Weihnachten und Schnee

Zu Weihnachten brauchte man Schnee. So war es früher immer gewesen. So wollte ich es auch heute haben. Aber leider war das nicht mehr Gang und Gebe. So mussten die Weihnachtskerzen am Tannebaum leider ohne Schnee auskommen. Genau wie ich. Ich seufzte tief. Jedes Jahr das selbe. Schnee kam wenn erst nach Weihnachten.
Wie konnte man das bloß wieder wandeln?
Ich dachte über diese Frage lange nach. Eine Lösung für den Klimawandel gab es nicht. Also vorerst keine Sicht auf winterlichen Schneesturm oder Schneeballschlacht.
Ich dachte an die Winter aus meiner Kindheit zurück. Da war so viel Schnee, dass wir ständig schlitten gefahren waren. Das war so eine grosse Freude. Das hatte ich immer so gerne gemacht. Mit den anderen Kindern im Winter gespielt und mich tief im Schnee vergraben. Ich lächelte bei diesem Gedanken.
Und heute? Nur noch Regen oder es war viel zu warm. Das hielt mein Schneeherz kaum aus. Also, was konnte ich tun?
Genau. Ich buk Weihnachtsplätzchen und verzierte sie mit Zuckerguss. Ich verzierte sie mit Schneeflocken und Winterzauber. Ich lächelte. Ich liebte diese Kekse.
Eine Weile war ich nur damit beschäftigt und bekam nichts um mich herum mit. Ich buk und buk und buk und die Küche füllte sich. Doch als ich aufsah entdeckte ich den Schnee. Es schneite tatsächlich. Ungläubig starrte ich die dicken Flocken an.
Ich buk noch bis in den Abend hinein. Schließlich räumte ich die Küche auf. Total müde fiel ich ins Bett. Am nächsten Morgen wachte ich spät auf. Ich sah aus dem Fenster und vor mir breitete sich eine richtig weiße Welt aus. Staunend sah ich hinaus. Und dann kam ich plötzlich in Eile. Ich zog mich schnell warm an und schnappte mir im Flur meine rote Stiefel. Und dann lief ich in den Schnee hinaus und erfreute mich daran. War mein Weihnachtstraum am Ende doch wahr geworden? Ich würde es auf jeden Fall genießen.

Ende

 

Und, was sagt ihr?

Freitagsfüller 190: von Hobbys, Keksen und Ruhe

Heute ist es wieder Zeit für Writing Friday und ich bin mit dabei.

Freitagsfüller

1.  Gähnende Leere  sehe ich auf den Straßen noch nicht gerade.

2.  Die Zeit zuhause nutze ich nicht anders als sonst. Für mich ändert sich nicht so viel.

3.  Wenn man alleine lebt ist es auf jeden Fall ruhiger, aber das tue ich ja nicht.

4.  Das ein oder andere Hobby lenkt mich am besten ab.

5.  Was wird passieren, keine Ahnung. Muss man einfach abwarten.

  1.   Kekse mag ich gerade als Lieblingssnack.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, das übliche zu machen und Sonntag möchte ich entspannen und auf das beste für die nächste Woche hoffen!

Und das wars schon wieder von mir. Wie würdet ihr die Lücken füllen?

Bloggeschichte 2: Weihnachten bei Tim und Elida (Teil 4)

So, dann will ich wenigstens mal meine Islandreihe weiterschreiben, damit ich mal etwas weiter komme.

Weihnachten bei Tim und Elida in Island (Teil 4)

Übrigens gibts offenbar wie in Irland in Island gar nicht mehr so viele Bäume und die Bäume kommen woanders her zu Weihnachten. Also ist meine Idee mit zwei Bäumen im Haus eher hinfällig.

Auch zum Ablauf der Christmess in Island find ich nicht wirklich was. Da muss ich wohl meiner Fantasie freien Lauf lassen.

24. Dezember

Am Nachmittag war es schon wieder düster hier bei uns. Es war mittlerweile 16 Uhr und in zwei Stunden würde die Christmesse beginnen, die etwa eine halbe Stunde von uns entfernt lag. Onkel Tim sagte, dass wir dort in der Nähe vielleicht heute Glück hätten ein paar Polarlichter zu sehen, aber da brauchten wir schon einiges Glück, denn die zeigten sich ja nicht immer. Es wäre aber wirklich schön. Ich wollte schon immer mal Polarlichter sehen und wo passte es besser als zu Weihnachten? Es war dort etwas abgelegen, aber wer sich auskannte würd keine Probleme haben. Allerdings war es nie ganz hervorzusehen wann die Polarlichter auftraten. Tim kannte sich nur so gut damit aus wann und wo sie in etwa zu finden sind, weil er besonders im Winter gerne Jagd auf sie machte. Schon jetzt hatte ich das Gefühl, dass ein leicht grüner Schimmer in der Luft lag. Hoffentlich war nicht schon alles vorbei, wenn wir aus der Christmesse kamen. Ich wollte sie doch so gerne sehen. Aber Onkel Tim hatte mir erklärt, dass die beste Zeit dafür ab 20 Uhr sein würde. Also ließ mich das hoffen.
„Und was wird dann aus dem Weihnachtsessen?“, hatte Tante Elida besorgt gefragt.
„Das steht auch noch für den Ofen bereit sobald wir wieder zu Hause war“, sagte Tim nur und damit hatte er Recht. Selbst wenn es spät werden würde, hatte Elida mit meiner Hilfe nachdem ich die Küche wieder aufgeräumt hatte ja schon alles vorbereitet.
Jetzt verließen wir aber erst mal das Haus um Ryk die Kekse vorbeizubringen. Die Isländer waren immer gern früh in den Christmessen, denn hier war alles noch ziemlich voll.
Als wir bei Ryk ankamen war ich nervös? Was sollte ich ihm denn sagen? Ich kannte ihn so wenig und brachte einfach Kekse. Ob das richtig war? Aber jetzt war ich einmal hier und wollte auch nicht wieder weg. Also stieg ich aus während Tim und Elida im Auto warteten und ging zur Tür. Zitternd klingelte ich mit meiner Keksdose in der Hand.
Schließlich ging das Licht im Flur an und er stand in der Tür. Er hatte sich schnell eine Mütze aufgesetzt und einen Schal umgetan und so stachen seine Rehaugen ziemlich heraus.
„Jana?“, fragte er mich verwirrt und seine Aussprache meines Namens war mit seiner Stimme nach wie vor seltsam für mich zu hören. Aber irgendwie klang es auch schön.
„Hallo Ryk“, sagte ich nervös. „Ich … ähm, ich wollte dir das hier geben.“ Und ich hielt ihm etwas ungeschickt die Dose hin.
„Ich kann das nicht annehmen“, sagte er sofort wie erwartet.
„Es ist nichts, was du ablehnen musst“, erklärte ich nur. „Aber wenn du Kekse magst … Ich möchte sie dir gerne schenken.“
„Du hast Kekse gebacken?“, hakte er erstaunt nach. „Für mich?“
„Ja“, antwortete ich und wurde nun immer unsicherer.
Aber schließlich lächelte er mich an und sagte: „Danke, damit hätte ich gar nicht gerechnet. Warte, ich leere die Dose gleich aus.“
„Nein“, wehrte ich ab. „Bitte behalt sie vorher. Ich … ich könnte sie abholen kommen. Vielleicht am 27. oder so?“
„Ja gerne“, strahlte er. „Vielleicht darf ich dich dann auf ein warmes Getränk einladen zum Ausgleich.“
„Das klingt super“, freute ich mich mit klopfenden Herzen. „Ich werde das mit Tim und Elida klären. Dann sehen wir uns am 27.?“
„Ja“, nickte er lächelnd. „Und danke.“
„Gerne. Bis dann.“ Und schon ging ich hüpfend und strahlend wieder zum Auto und freute mich auf den 27.

So, zu der Christmesse bin ich gar nicht gekommen. Dann eben beim nächsten Mal. Mal sehen, was ich mir da dann einfallen lasse.

Und was sagt ihr nun zu diesem Teil?

Bloggeschichte 2: Weihnachten in Island bei Tim und Elida Teil 3

Und weiter gehts mit meiner Weihnachtsreihe in Island. Schließlich muss ich diese ganzen Gedanken, die ich dafür im Kopf hab auch mal loswerden.

Weihnachten in Island bei Tim und Elida (Teil 4)

24. Dezember

Ryks Fremdsprachenkenntnisse waren super. Er sprach zwar ein Misch aus deutsch und englisch, aber ich konnte ihn super verstehen.
Zuächst einmal stellte ich mich ihm vor, weil er mich so verdutzt ansah: „Ich bin Jana. Ich besuche Tim und Elida vom Grab nebenan.“ Hörte sich etwas blöd an, aber er verstand offenbar was ich sagte.
„Ich bin Ryk, aber das weißt du bestitmmt schon. Ich bin hier eigentlich recht bekannt“, stellte er sich mir dann vor und deutete auf den Platz neben sich. Etwas unbehaglich ließ ich mich neben ihm nieder. Das war sein priavter Bereich. Ich kam mir vor wie ein Eindringling.
„Ja, ich hab schon von deinem Namen gehört“, gab ich zu, auch wenn es erst kurz bevor ich hier angekommen war, passierte.
„Und du bist aus Deutschland?“, fragte Ryk interessiert. Ich hatte das Gefühl, dass er froh über diese Unterhaltung und der Form von Ablenkung war.
„Ja, mein Onkel ist damals nach Island ausgewandert.“ Mehr wollte ich darüber nicht sagen, weil Tim nicht weit entfernt war.
„Ich könnte mir nicht vorstellen hier wegzugehen“, gab er nun zu. „Ich bin hier aufgewachsen. Das ist meine Heimat.“
„Das kann ich verstehen. Momentan könnte ich es mir auch nicht vorstellen aus Deutschland wegzuziehen, aber Island ist so schön“, gestand ich ihm.
„Nicht immer“, wiedersprach er mir. „Als Besucher kann es faszinierend sein. Das kann ich mir vorstellen. Aber wenn man immer im Winter über hier ist, kann es auch ganz schön hart sein.“
„Wegen der dunklen Tage?“, fragte ich nachdenklich.
„Auch und wegen dem vielen Schnee. Ich mag es lieber, wenn es im Sommer hell ist“, nickte er.
Vermutlich würde es mir auch so ergehen, wenn ich hier immer wohnen würde. Darüber hatte ich noch nicht so nachgedacht. Weihnachten in Island war so märchenhaft.
Wir schwiegen eine Weile, dann sah Ryk hinüber zu dem Grab von Elidas Eltern. „Ich glaube deine Tante und dein Onkel wollen gehen.“
„Dann sollte ich mich wohl mal auf den Weg machen“, gab ich wiederstrebend zu. Ich wollte eigentlich noch gar nicht gehen. Ich wollte Ryk näher kennen lernen. Aber gerade jetzt wusste ich auch gar nicht worüber ich mit ihm reden sollte.
„Bless“, verabschiedete er sich von mir mit einem Tschüss auf isländisch und ich erwiederte seinen Gruß. Dann ging ich zurück zu meinen Verwandten.
„Na, alles klar?“, fragte Tim mich besorgt und ich nickte. Die beiden hatten schon alles zusammen gepackt. Ich warf einen letzten Blick zu Ryk und dann verließen wir den Friedhof.

Zu Hause angekommen genehmigte ich mir endlich mein Frühstück und haute ordentlich rein. Als ich fertig war, überlegte ich was ich für Ryk tun könnte. Er würde Weihnachten mehr oder weniger allein verbringen. Ich kannte ihn kaum und hatte mich nur wenig mit ihm unterhalten, aber ich mochte ihn. Womit könnte ich ihn glücklich machen, was er nicht gleich ablehenen würde, weil ich eine Fremde war. Dann kam mir die perfekte Idee.

„Tante Elida!“, rief ich durchs Haus und stellte fest, dass ich sie im Wohnzimmer fand. Sie saß mit einem Buch in der Hand auf dem Sofa gekuschelt während Tim auf dem Klavier in der Ecke rumklimperte. Am Heiligabend wurde in Island die Sendezeiten des Rundfunks eingestellt bis um 18 Uhr zur Christmesse. Das fand ich eigentlich ganz schön. So konnte man sich auch mal wieder miteinander beschäftigen, ohne dass die Flimmerkiste lief.
„Ja?“, fragte meine Tante und sah von ihrem Buch auf.
„Hast du alles da womit man Plätzchen backen kann?“, fragte ich sie.
„Aber ich habe doch schon so viele Plätzchen gebacken. Auch welche, die ihr in Deuschland kennt“, wunderte sie sich.
„Ich will sie auch nicht für mich machen“, flüsterte ich und Elida verstand sofort.
„Warte, ich komme mit in die Küche und zeige dir alles“, bot sie mir an und wir verschwanden in der Küche.
„Du willst sie für Ryk machen?“, vermutete Elida dann.
„Ja“, nickte ich.
„Was schwebt dir vor?“, fragte Elida.
„Ich hab mal eine Eigenreation erfunden. Normalerweise muss der Teig über Nacht garen, aber das dürfte auch mal ohne gehen.“ Und ich nannte ihr die Zutaten, die ich brauchte.
„Warte, ich glaube, ich habe sogar noch Teig in der Kühltruhe“, überlegte Elida und eilte los um nachzusehen. Das wäre ja perfekt.
Elida bot mir an mir zu helfen, aber ich lehnte ihre Hilfe höflich ab. Ich wollte sie ganz alleine backen. Während Tims Weihnachtsmelodie im Wohnzimmer erklang erfüllte sich die Küche also langsam mit geformten Plätzchen. Da die Küche sehr klein war musste ich improviesieren und legte das Blech auf den vollbepackten Küchentisch, wo gerade noch eine freie Stelle war.
Ich verzierte sie mit Mandarinen und Mandeln und Schokolade und schon kamen die Sterne in den Ofen, der schon vorgeheißt war.
Es dauerte eine Weile bis die Plätzchen fertig waren, aber da sie genau richtig sein sollten, blieb ich in der Küche und setzte mich mit einem Weihnachtsbuch in der Hand an den Küchentisch. Schließlich waren die Plätzchen fertig und ich holte sie raus. Ich ließ sie abkühlen und gesellte mich zu den beiden ins Wohnzimmer. Tim sang gerade lautstark ein deutsches Weihnachtslied und Elida lachte sich schlapp. Als sie mich bemerkten schnappte sich Elida meine Hand und drehte sich mit mir im Kreis. Auch ich musste jetzt lachen.
Als wir uns wieder beruhigt hatte und Tim immer noch sang fragte ich Elida: „Können wir die Kekse vor der Christmesse bei Ryk abgeben?“
„Aber sicher“, nickte Elida fröhlich und ich war zufrieden mit meiner Arbeit.

Fortsetzung folgt ….

Alles weitere erfahrt ihr beim nächsten Mal. Was sagt ihr diesmal?

Corlys Themenwoche 14.6.: Essen: Lieblingssüßigkeiten

Und weiter gehts mit meiner Essenswoche. Ist schon wieder der vorletzte Tag. Wie schnell so eine Woche um ist.

Corlys Themenwoche Logo

Was mögt ihr denn eigentlich an Süßes so am liebsten (Schokolade, Kekse und ähnliches)?

Bei mir sieht es folgendermaßen aus:

Schokolade:

am liebsten Vollmilch, Kinderschokolade, was mit Joghuart, Nougat (aber nicht mehr so viel wie früher), und diese Milkyway rolls. Die sind so lecker. Und vieles mehr.

Kekse:

Gerne diese Röllchenkekse mit Schokolade oder Prinzenrolle oder selbstgebackene. Aber ich mag alle möglichen Kekse.

Anderes:

Gummibärchen oder so was in der Art ess ich gerne. Chips, aber nicht so exotisch. Pombär und vieles mehr.

 

Hach, hier gibts einfach zu viel um es alles aufzuzählen.

 

Was ist euer liebstes Schnackerzeug?