Was ich mir von Büchern wünsche

Ich habe einen interessanten Beitrag bei Chaoskingdom gelesen.

Sie lässt sich darüber aus, was sie sich von Büchern wünscht. Ich möchte jetzt meinen eigenen Beitrag dazu schreiben, da ja bekanntlich jeder andere Sachen hat, die ihm wichtig sind.

Hier sind also meine Wünsche:

Besondere Ideen

Ich möchte besondere Ideen haben. Nicht zu alltägliches Lesen. Alltägliches haben wir jeden Tag vor uns. Ich möchte irgendwas, was nicht so gängig ist. Das kann verschiedenes sein wie ein Fußballstar, um den es sich dreht, eine besondere Krankheit oder sowas in der Art.

Keine megazickigen Charkatere

Am besten kriegen sie noch alles, was sie wollen und werden von allen angeschmachtet. Das überzeugt mich nur noch selten. Meist nervt es mich eher. Bitte lasst diese weiblichen Nervensägen weg.

Jungs sollen bitte Gefühle zeigen dürfen

Mädchen dürfen kratzen, beißen, schlagen und was weiß ich alles und das ist völlig in Ordnung. Sie dürfen total überreagieren und es ist völlig in Orndung. Aber wenn Jungs dann mal ausfallender werden ohne, dass sie wirklich jemanden schaden werden sie gleich total runter gemacht und sollen sich jedes mal entschuldigen. Bitte lasst den Jungs auch ihre Gefühle. Es gibt nicht nur die harten Kerle sondern auch die gefühlvollen, sensiblen. Wieso dürfen die ihre Wut nicht genau so zeigen wie Mäden? Das find ich nur fair.

Paare nicht erst zum Schluss zusammen kommen lassen

Eigentlich hat man in Büchern selten wirklich was von Paaren. Meistens sind sie gar nicht richtig zusammen oder werden immer wieder getrennt und kommen erst zum Schluss zusammen. Wieso lasst ihr sie nicht einfach mal wirklich zusammen sein? Das fände ich sehr schön. Dieses ewige hin und her brauche ich nicht immer.

Charaktere nicht immer erst herausfinden lassen was sie sind, wenn es schon fast zu spät ist

Das find ich wirklich eher nervig. Ständig müssen Charaktere erst fast sterben oder irgendwie verletzt werden bis sie mal kapieren, dass sie magische Fähgikeiten haben. Wieso kann man ihnen das nicht mal von Anfang an erklären und dann lernern sie damit umzugehen? Was wäre so schlimm daran?

Nicht zu klischeeüberladen

Ich habe nichts gegen Klischees. Viele mag ich sogar, aber bitte stopft die Bücher nicht so damit voll. Ein Buch, wo es nur von Klischees wimmelt, nervt mich eher nur noch.

Hm, länger wird diese Liste wohl nicht. Von daher lasse ich sie erst mal so und werde sie jetzt abschicken. Wie ist das bei euch?

Goldene Lesezeichen 8 + 9: für Bianca und Isa

Das Goldene Lesezeichen steht wieder an. Heute kröne ich zwei Beiträge, denn irgendwie ist das von Dezember bei mir untergegangen.

Goldenes Lsezeichen

Dezember:

Bianca mit ihrem Beitrag über Übersetzen von Buchtiteln

Der war total interessant geschrieben und lohnt sich wirklich. Einfach mal reinlesen.

Januar:

Isa über Klischee in Büchern. Klick hier: Beitrag.

Auch der war interessant geschrieben und auch der lohnt sich zu lesen, denn vieles ist wirklich wahr.

Und das wars von den beiden Monaten. Mal sehen ob ich für Februar auch was Spannendes finde.

Samstags ausser der Reihe 7: Negative Klischees in Büchern

Gestern hab ich sogar mein Samstag ausser der Reihe verpasst. Tut mir Leid, aber ich war fast den ganzen Tag unterwegs und hatte Abends kaum noch Lust zu bloggen bei dem schönen Wetter und vordartieren schaff ich momentan auch selten. Ich hoffe es wird bald wieder besser, aber vermutlich erst im Oktober ein bisschen.

Samstags ausser der Reihe

Klischees in Büchern ist ja immer wieder ein Thema und auch immer wieder mit dabei. Hier mal zehn, die mir gar nicht liegen.

Zickige/kalte weibliche Charaktere:
Es gibt so viele zickige weibliche Charaktere, die so selbstsüchtig sind oder überhaupt nicht beziehungsfähig und die kriegen immer die besten Kerle ab. Das ist was was ich immer tierisch blöd find und ich frag mich auch wie realistisch das ist. Lassen sich Männer wirklich so viel von denen gefallen und laufen ihnen dann auch noch hinterher, nur weil sie vielleicht gut aussehen? Das wäre doch schon wirklich armseelig, oder?

Und auch solche, die überhaupt keine wirklichen Gefühle zeigen kriegen immer die besten Kerle ab. Da ist es wohl egal, dass sie eigentlich nur ein kalter Klotz sind, aber sie sonst kaum was auf dem Kasten haben und schon gar nicht beziehungstauglich sind. Sowas mag ich einfach gar nicht und das wird immer mehr. Diese Möchtegern-Liebesgeschichten, die eigentlich gar keine sind.

Drama pur

Überall müssen Probleme rausgesaugt werden. Da kommt ein Problem nach dem nächsten und nichts läuft richtig. Hallo? Es gibt auch schöne Bücher ohne Probleme. Da muss nicht schon ein Buch damit beginnen, dass der Charakter gleich am Anfang total am Boden zerstört ist und sein Leben total kaputt ist. Sowas nervt mich nur noch und sowas will ich auch gar nicht lesen und kann mich selten überzeugen.

Machosboys

Typen, die nur eifersüchtig sind und ständig bestimmen wollen was die Frau macht und mit wem sie rumhängen. Sich halt total ekelhaft machomäßig benehmen. Nach dem Motto: Ich bin der King. Das mag ich auch gar nichts.

Mädels, die lieber ihre eigenen Schlüsse ziehen als mal mit dem Partner darüber zu reden

Ich mag es überhaupt nicht, dass wenn Missverständnisse entstehen, die eigentlich total harmlos sind, total hochgepuscht werden und die Mädels machen ein super Drama raus, der Typ habe sie ja belogen und sie schlimmstens betrogen und sie würden ja nie wieder mit ihnen reden wollen und dann klärt sich alles, der Typ verzeiht ihr sofort und versteht sie natürlich und alles ist wieder gut. Auch Mädels können Typen mal erklären lassen. Aber die sind ja sofort ihre schlimmsten Feinde.

Dreiecksbeziehungen

Manche mag ich wirklich, aber viele hätte ich auch gar nicht gebraucht. Zum Beispiel Panem, Talon, Twilight usw. Das macht die Liebesgeschichte oft einfach nur kaputt und vor allem zerstört es die eigentliche bedingungslose Liebe. Besonders in Twilight. Das find ich sehr schade.

Eltern

Entweder haben die Charkatere erst gar keine Eltern oder gerade die Mütter benehmen sich eher wie Freundinnen und das Verhältnis ist sehr locker, aber wehe die Tochter macht mal was, was ihr nicht passt. Dann gibts gleich die härtesten Strafen und meist ist es dann die Partnerwahl, die stört. Oft passt das wirklich nicht in die Geschichte oder stört einfach nur. Wobei ersteres noch recht okay ist.

Charaktere, die sich eigentlich nicht mögen, aber trotzdem lieben

Wisst ihr was ich meine? Sie streiten sich ständig, geraten nur aneinander, aber eigentlich können sie gar nicht ohneeinnader und landen doch später zusammen im Bett. Hauptsache Spass. Der Charakter spielt dabei keine Rolle. Sowas geht gar nicht.

Wahnsinnig gutaussehende Männer und Frauen

Stört mich eigentlich gar nicht immer, aber manchmal ist es echt übertrieben. Die bösen (und damit mein ich nicht Vampire, sondern vor allem Zicken usw.) sehen immer obertoll aus und total beliebt und die eigentlich lieben total unbeliebt. Bei den Männern ist es in etwa umgekehrt. Manchmal passt es, aber meistens eher nicht.

Simon bzw. Streber

Ist euch schon mal aufgefallen, dass viele Streber mit Brille den Namen Simon tragen? Mir schon. City of Bones und Ocenas Rose sind nur zwei Beispiele davon. Teilweise gehen mir diese Streber auf die nerven. Meist sind sie Mathegenies und die sind dann auch oft recht spießig (also die Streber, nicht unbedingt die Simons). Manchmal find ich es passend, manchmal nicht.

Schwule beste Freunde

Eigentlich find ich das jetzt schlimm, aber das ist jetzt schon auffällig. Viele Mädels, die nicht so selbstbewusst sind haben schwule beste Freunde, die sie aufheitern und natürlich immer auf ihr Zimmer dürfen, weil sie ungefährlich sind. Aber irgendwelche Probleme müssen dann natürlich doch immer auch zwischen der besten Freundschaft stehen. Und sei es nur lächerliche Eifersucht.

 

Und was fällt euch zu dem Thema noch so ein?