Etüde 27/41: Das magische Korsett Teil 19

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2022 14+15 | 365tageasatzaday

Erzählstoff
sanft
vibrieren.

Hier kommt ihr zu den anderen Teilen: Klick

Das magische Korsett Teil 19

Und dann führte er uns in einem runden Raum. Hier war alles voller Schriften und Zeichnungen. Staunend sahen wir uns um. Es gab so viel Erzählstoff. Das war beeindruckend.
„Was ist das hier für ein Raum?“, fragte ich Lance überrascht.
„Es ist der Raum der Möglichkeiten“, erzählte Lance. „Hier ist so gut wie alles möglich. „Und es gibt einen Hüter des Raumes.“
„Und wer ist dieser Hüter?“, wollte ich nun wissen.
Doch Johan schien es schon zu ahnen. „Schon okay. Ich glaube, ich weiß, was ich zu tun habe.“

Sanft drückte er meine Hand und ging in die Mitte des Raumes. Er stellte sich vor die große Vitrine und las dann vor:
„Zwischen Raum und Zeit und allen Welten, drehe dich um die Uhr und finde zurück, wo du hingehörst.“
Er sah Lance an und der reichte ihm wortlos den Zylinder. Dann sprach Johan weiter.
„Der Zylinder der Zeit. Bringe Victoria und Lance in ihre Zeit zurück. Lass sie die Erinnerungen wahr nehmen, als dass was sie ist. Victoria soll das Korsett hinter sich lassen und Lance sein altes Leben weiter führen.“
Entsetzt sah ich Johan an. Er erwiderte meinen Blick und lächelte.

Und dann fing es an zu vibrieren. Ich spürte, dass sich etwas veränderte und ich in Richtung Zylinder gezogen wurde. Das war ein komisches Gefühl. Was passierte hier und wollte ich das überhaupt?
„Lass es zu“, hörte ich Lance noch sagen. Dann war er im Zylinder verschwunden. Ich folgte ihm kurz danach und wir wirbelten im Zylinder herum. Mir wurde nicht schwindelig, aber es war trotzdem ein komisches Gefühl. Schließlich spuckte uns der Zylinder wieder aus und das erste, was ich sah war helles Sonnenlicht.
Wo waren wir? Waren wir wirklich zu Hause und wieso waren wir zusammen hier? Was war hier passiert?“

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüde 26/40: Das magische Korsett Teil 18

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

 

abc.etüden 2022 12+13 | 365tageasatzaday

 

Ich lächelte schüchtern und kam mir vor wie eine junge Birke. War das jetzt ein gutes Zeichen oder ein schlechtes?
„Tut mir leid. Ich hätte es dir gerne gesagt, aber ich wusste nicht wie“, entschuldigte ich mich.
„Schon okay. Ich kann dich verstehen. Ist ja auch eine ganz schöne Nummer.“
„Das stimmt.“
Wir lächelten uns zaghaft an. Lance betrachtete uns schmunzelnd.
An mich gewandt fragte er: „Schon eine Idee wie du wieder nach Hause kommst?“
„Nicht, wirklich. Und du?“, fragte ich zurück.

„Ich für meinen Teil habe hier diesen Zylinder. Er ist nicht blumig und auch nicht rosig, aber irgendwie magisch. Ich weiß nur noch nicht wie er funktioniert.“
Er seufzte frustriert.
„Hm“, machte ich nur, weil ich nicht wusste, ob er mich auf den Arm nehmen wollte. Er merkte meine Verwirrung und lachte hell und klar.
„Sorry, ich rede selbst schon wirres Zeug. Nein, im Ernst. Ich glaube wirklich dieser Zylinder hat magische Fähigkeiten.“
Ich beschloss das erst mal zu ignorieren und fragte stattdessen: „Wieso hast du mich damals auf dem Platz woanders hingeschickt? Wie war das möglich?“

Er seufzte und schloss kurz die Augen als sei er müde.
„Jedenfalls hatte es nichts mit entgiften zu tun. So viel kann ich sagen. Es war eher ein Gefühl, dass mir die Möglichkeit gab. Vielleicht hatte es aber auch einfach mit deinem Kleid zu tun.“
Das war immerhin möglich, aber es sah so aus als wäre er dafür verantwortlich gewesen.
„Und wie finden wir jetzt heraus ob der Zylinder hilft?“, fragte ich weiter.
„Das ist eine wirklich gute Frage. Ich hatte gehofft dein Freund könne uns da weiter helfen.“
Er sah Johann demonstrativ an.
„Ich?“, fragte er nur ebenso verwirrt wie ich.
„Ja, du“, antwortete Lance. Dann stand er auf, nahm den Zylinder und forderte uns auf: „Kommt mal mit.“

Fortsetzung folgt …

So, und ein weiterer Teil ist geschrieben. Was meint ihr?

Etüden 22/36: Das magische Korsett Teil 14

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Extraetüden 05.22 | 365tageasatzaday

 

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1 – 12 Klick
Teil 13 Klick

Hoffnungsschimmer, unverzeihlich, nähen,
Wackelpudding, unverdrossen, knistern.

Das magische Korsett Teil 14

Was wir da sahen war wirklich unschön. Die Gräber stürzten der Reihe nach ein. Nicht unsere, aber andere. Was hatte das denn schon wieder zu bedeuten? Entsetzt sahen wir dem Verfall zu. Und dann schien es als würde die Welt zerreißen.  Der letzte Hoffnungsschimmer, den sie hatten war fortgespült.

Und dann fingen wir an zu laufen. Wir hatten keine Ahnung, was hier los war, aber es sah nicht gut aus für uns. Es wäre unverzeihlich jetzt einfach hier zu bleiben. Wir mussten weg. Nur wohin? So schnell wir konnten rannten wir von den zersplitterten Grabsteinen weg. Der Friedhof war riesig und doch schien es kein Entrinnen zu geben.

Doch dann erschien eine Wand und wir liefen dort durch. Wir kamen in einem Raum wo viele Frauen beim Nähen saßen oder sie kochten eine Brühe, die aussah wie Wackelpudding. Verwirrt sahen wir uns um, aber wir hatten kaum Zeit es zu realisieren, da der Raum sich erneut veränderte. Wir waren nun in einem leeren Raum und hier blieben wir auch.

Unverdrossen registrierte ich, dass wir wieder in einer anderen Zeit gelandet waren. Woran ich das erkennen konnte war mir nicht ganz klar, aber es sah alles moderner aus.

„Was war das?“, fragte Johann mich verwundert als wäre ich höchstpersönlich dafür verantwortlich.
„Ich habe keine Ahnung“, antwortete ich wahrheitsgemäß. „Finden wir lieber heraus, wo wir hier sind.“
Und so verließen wir das Haus und kamen auf eine Straße. Es sah alles recht modern und technisch aus. An jeder Ecke stand eine Leinwand, wo Sachen angepriesen wurden und an jeder Ecke parkte ein ultra modernes Auto. Das hier sah mir ganz nach einem Markt aus.
Johann schien nicht recht zu wissen, was er davon halten sollte. Ich konnte es ihm nicht verdenken. Für ihn musste das alles sehr seltsam aussehen. Selbst bei mir war das der Fall. Denn wir waren definitiv nicht wieder in meiner Welt. Es musste die Zukunft sein.

Und dann hörten wir wieder ein Knistern. Allerdings klang es diesmal nicht bedrohlich. Eher wie ein räuspern. Wir drehten uns um und sahen uns einem Mann gegenüber, der uns abschätzig musterte und zwar von oben bis unten.
„Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“, fragte der Mann uns streng.
„Wer sind Sie denn?“, fragte Johann nur stur zurück und ich konnte nur seufzen. Das konnte heiter werden …. Ich musste dringend aus diesem Korsett raus.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüden 1/34 Das magische Korsett Teil 12

Ich war recht erschrocken, dass es heute schon wieder mit den Etüden weiter geht. Hatte ich gar nicht mehr so auf dem Schirm.

abc.etüden 2022 01+02 | 365tageasatzaday

Hier gehts zu den anderen Teilen

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10
Teil 11

Das magische Korsett Teil 12

Hoffnungsschimmer
unverzeihlich
nähen.

 

Also sahen wir uns auf dem Friedhof um. Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam auf als es ruhig blieb und keiner sein Grab verließ, der es nicht sollte. Die Namen auf den Gräbern sagten mir gar nichts. Allerdings waren die Texte, die dabei waren recht interessant. Ebenso die Geburtsdaten. Es gab dabei sogar Geburtsdaten aus meiner Welt und bei den Texten stand wie sie gestorben waren.

„Das ist seltsam“, fand mein Begleiter gerade und klang etwas verwirrt.
„Was ist denn?“, fragte ich und kam zu dem Grab, wo er gerade stand.
„Hier steht was von der Jahreszahl 2021, aber wir haben gerade mal 1815“, bemerkte er.
Ähm, okay. Was sollte ich darauf sagen? Jetzt wusste ich natürlich in welcher Jahreszahl ich vorher gewesen war.
„Vielleicht ein Fehler?“, fragte ich lahm.
„Das wäre aber unverzeihlich„, antwortete er stirnrunzelnd.
„Aber wir wissen nicht, was das hier für ein Or ist“, versuchte ich es noch mal. „Vielleicht sind wir ja aus der Zukunft.“
„Oder du bist aus der Zukunft“, vermutete er sogar recht richtig. „Du wirkst gar nicht überrascht“

Tja, was sollte ich darauf sagen? Am besten gar nichts. Ich sah mir lieber diesen Grabstein genauer an. Da stand ein Johann Ewald drauf. Er war an einer Grippe im Jahr 1810 gestorben, aber dann gab es noch ein Sterbedatum 2021. Das war ja seltsam. Wie sollte man das denn zusammennähen? Ich konnte mir darauf gar keinen Reim machen. Vielleicht war er widergeboren worden, aber so was gab es doch gar nicht. Ratlos starrte ich die Daten an. Was würde ich wohl als nächstes heraus finden?

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

 

Etüden 18/32: Das magische Korsett Teil 10

Heute gibts wieder die Etüde und ich bin mit dabei.

Kürbis
kitzlig
krakeln.

abc.etüden 2021 44+45 | 365tageasatzaday

Das magische Korsett Teil 10

Ich hatte keine Zeit. Das war der Gedanke, der hängen blieb. Gehen oder bleiben? Gehen oder bleiben? Irgendwo in mein Sichtfeld trat ein Kürbis. Ähm. Ja. Vielleicht hatte ich auch nur Halluzinationen. Aber wie sollte ich mich entscheiden?

Er wartete immer noch auf eine Antwort. Bleiben oder gehen. Wie sollte ich mich entscheiden? Doch offenbar hatte ich mich innerlich bereits entschieden. Die Flöten wurden immer lauter und es wurde kitzlig in meinem Körper. Der Mann nickte mir zu und ich merkte, dass sich etwas veränderte.

Plötzlich war ich nicht mehr in dem Schlafenden Raum. Ich war wieder draußen, aber nicht an dem Ort, wo ich vorher war. Dieser Ort war anders. Ich sah mich um und merkte die Grabsteine. Man konnte da nur Krakeln erkennen. War ich etwa auf einem Friedhof? Was sollte ich hier?

Und dann merkte ich, dass ich nicht alleine war. Mein Begleiter war dabei. Er sah sich ebenfalls verwirrt um. Dann entdeckte er mich.
„Hey, wer bist du denn?“, fragte er mich.
Er kannte mich nicht. Okay, dann konnten wir ja noch mal von vorn beginnen.
„Ich heiße Marie, und du?“
„Ich bin Damien“, antwortete er. Was machen wir hier?“
„Das frage ich mich auch“, seufzte ich, denn ich hatte wirklich keine Ahnung.

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

Etüde 17/ 31: Das magische Korsett Teil 9

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2021 42+43 | 365tageasatzaday

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1 – 6
Teil 7
Teil 8

Das magische Korsett Teil 9

Biedermeier
niederträchtig
flöten.

Er sah mir tief in die Augen und ich konnte nicht anders als seinen Blick zu erwidern. Er sah aus als könne er aus der Biedermeier-Zeit stammen. Ich kannte ihn. Das wusste ich. Aber es fiel mir nicht ein woher.

„Wer bist du?“, fragte ich ihn deswegen.
„Das weißt du nicht mehr? Ich war in deinem Traum. Ich habe dich hierher geschickt“, erklärte er.  „Ich wollte sehen wie du reagierst und was du tust.“
Ich wusste nicht, ob ich das niederträchtig finden sollte oder fasziniert sein sollte. Ich verstand vor allem nicht wieso. Was sollte das hier.
„Und was ist das hier jetzt? Eine Art Aufwachstation oder so was?“, fragte ich ihn unsicher.
„Eher sowas wie die Zwischenwelt“, antwortete er. „Hier kannst du entscheiden, was du jetzt tun willst.“
„Wie was ich jetzt tun will?“
Ich verstand immer noch nur Bahnhof.
„Wie es weiter gehen soll. Willst du hier bleiben oder willst du wieder zurück in deine Welt?“
„Was passiert mit diesen Menschen? Warum sind sie so komisch? Ich bin für sie unsichtbar.“ Das war in der Tat etwas, was ich nicht verstand. Ich fand das alles sehr beunruhigend. „Selbst mein Begleiter sieht dich nicht.“
„Dein Begleiter war nur Mittel zum Zweck. Du kannst dir einen anderen suchen.“ Er zuckte mit den Achseln als wäre das keine große Sache.
„Und wenn ich das nicht will?“, wollte ich wissen. Wie konnte ich so etwas so schnell entscheiden. „Ich brauche mehr Zeit.“
„Du hast keine Zeit“, verkündete er mir:

Und dann hörte ich jemanden flöten. Ich erschauderte. Wie sollte ich mich bloß entscheiden?

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüde 15/29: Das magische Korsett Teil 7

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

Prophezeiung
anständig
verkrümeln.

abc.etüden 2021 38+39 | 365tageasatzaday
Hier gehts zur Verlinkung der Vorgängerteile: Klick

Das magische Korsett Teil 7

Wir gingen erkundeten weiter die Umgebung. Die Wüste zog sich weiter. Es wirkte unendlich lang. Aber immer wieder fand man kleine Seen, die aber nicht so schön waren wie der erste.
„Was kannst du mir denn noch so von diesem interessanten Ort erzählen?“, fragte ich ihn nun.
„Oh, da gibts einiges. Es gibt eine Prophezeiung, die hier jeder kennt“, erzählte er.
„Was denn für eine Prophezeiung denn?“, wollte ich neugierig wissen.
Was kam jetzt wieder?
„Ach, das sind nur Erzählungen wie mit dem See“, winkte er ab. „Man sagt wer anständig ist kommt auch heile aus dem See wieder raus.“
Äh, okay. Gut zu wissen.
„Und, habt Ihr es schon ausprobiert?“, fragte ich ihn nur.
„Bestimmt nicht. Ich würde jämmerlich versagen und bestimmt würde jeder, der mir begegnet sich auf der Stelle verkrümeln„, bemerkte er entrüstet und fast spöttisch.
„Das glaub ich nicht“, sagte ich, musste mir aber ein Lachen verkneifen. „Vielleicht sollten wir das mal zusammen ausprobieren.“
Er sah mich völlig erschrocken an. „Das wollt Ihr wirklich ausprobieren? Was, wenn wir nicht zurück kommen? Oder habt Ihr Angst?“
„Eigentlich nicht. Aber was ist, wenn wir nicht zurück kommen oder wirklich sterben?“
Er wirkte immer noch skeptisch.
„Also habt ihr doch Angst“, forderte ich ihn heraus.
„Na gut. Tun wir es“, sagte er plötzlich entschlossen und wir kehrten um Richtung See. Ob das wirklich so eine gute Idee war? Ich war ja selbst sehr unsicher. Aber was, wenn ich dadurch nach Hause kam?

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

Etüde 11/25: Das magische Korsett Teil 3

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.


Korsett, rechtsdrehend, dampfen
Baracke, lau, widerfahren.

Extraetüden 22.21 | 365tageasatzaday


Das magische Korsett Teil 3


Aber bevor ich dazu kam sprach mich der Mann an. Er musterte mich und mein Korsett von oben bis unten. Ich musterte ihn meinerseits, aber nicht rechtsdrehend. Ich musste bei diesem Gedankenspiel innerlich grinsen. Dennoch konzentrierte ich mich auf den Mann. Ich konnte ihn nicht einschätzen.

„Guten Tag. Sind Sie neu hier?“, fragte er mich und ich hatte das Gefühl etwas über seinem Kopf würde dampfen. Aber vermutlich bildete ich mir das nur ein. Was war nur los mit mir?
„Ja, ich bin gerade angekommen und durch Zufall auf diesen Ort gestoßen“, antwortete ich.
Ich sah unsicher zu der Baracke hinter ihm. Ich wusste immer noch nicht was ich davon halten sollte.
„Wo kommen Sie denn her?“, fragte er mich neugierig.
Unsicher sah ich mich um. Was sollte ich darauf antworten?
Ich entschied mich für diese Version: „Ich komme von weit her. Ein unbekanntes Land.“
Das war wenigstens nicht gelogen.
Gut für mich, dass er diese Antwort akzeptierte.
„Dann kommen Sie mal mit. Ich führe sie ein wenig rum“, bot er mir an und so folgte ich ihm hinter die Mauern.
Was hatte ich für eine andere Wahl?

Der Wind kam zurück und wehte erneut lau um mich herum. Was würde mich hinter diesen Mauern erwarten? In was für eine Welt war ich da geraten? Ich konnte jetzt nur abwarten und gucken. Erneut fragte ich mich, was mir widerfahren war. Wie kam ich von hier weg?

Ich würde es gleich erfahren, denn der Mann vor mir ging schnellen Schrittes. Die Mauern waren jetzt auf der anderen Seite und ich entdeckte lauter Menschen im Inneren eines Hofes. Ich fühlte mich wie im Mittelalter und blieb dicht an der Seite meines Begleiters. Als Frau war ich hier bestimmt nicht sicher. Ich wusste auch nicht, ob ich ihm trauen konnte, aber ich hatte keine andere Wahl. Und ich war wirklich gespannt darauf, was mich nun erwartete.

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?



Etüde 9/23: Das magische Korsett Teil 1

Heute ist die erste Geschichte ohne verlorene Leben. Daran bin ich gar nicht mehr gewöhnt.

Korsett
rechtsdrehend
dampfen.

Mal schauen, was man aus diesen Wörtern machen kann.

Das magische Korsett 1

An einem grauen Sommertag ging ich im Regen spazieren. Sie sah in einem Schaufenster in Korsett, wo es nicht hingehörte. Verwirrt starrte ich es an. Warum irritierte es mich so? Ich stellte mich rechtsdrehend, aber es veränderte sich nichts. Das Korsett war immer noch da. Ich schaute es mir genauer an. Das Korsett sah altmodisch aus und wirkte wie nicht wie aus dieser Zeit. Ich ging näher heran und wollte das Schaufenster berühren. Doch da löste es sich einfach so in Luft auf. Ich fiel in das Fenster und sobald ich das Kleid berührte, trug ich es am Körper. Verwundert sah ich an mir herunter.

Und dann fing es vor meinen Augen an zu dampfen und das Schaufenster verschwand vor meinen Augen. Ich kam auf eine Straße, die sehr vernachlässigt wirkte. Es wirkte so anders hier. Irgendwie ruhiger und natureller. Wo befand ich mich hier? Mir blieb nichts anderes übrig als in eine Richtung zu gehen um es heraus zu finden.

Doch je weiter ich ging, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass ich gar nicht voran kam. Irgendwas stimmte hier nicht, aber ich kam nicht drauf was. Verwirrt versuchte ich heraus zu finden, was hier los war.

Fortsetzung folgt …

Tja, schon ziemlich am Anfang wusste ich, dass es wieder eine Fortsetzung wird. Mal sehen was die nächsten Wörter bringen.

Was meint ihr?