Freitagsfüller 222: Von Geschichten, Minikrippen und Corona

Heute gibts wieder den Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

  1.  Der Spaß am Lesen ist ja in die Geschichten abzutauchen und andere Welten kennen zu lernen.

2.  Der ein oder andere ist ein großartiger Mensch.

  1.  Meine erste Weihnachtsdeko in diesem Jahr  wird wohl meine Minikrippe sein, die ich aufstelle. Ich freue mich schon so drauf. Spätestens Anfang Dezember ist es wohl so weit.

  2.  Alles zu verdrängen ist keine Lösung.

  3.  Oh je,  viel zu viele haben immer noch nicht begriffen, dass man Corona wirklich ernst nehmen sollte.

  4.   Bestimmt werden wir irgendwann Plätzchen backen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf vermutlich wieder eine Folge Outlander mindestens , morgen habe ich geplant, vielleicht ein wenig umzuräumen, je nachdem ob mein Vater hier noch was aufbaut oder nicht und Sonntag möchte ich ein wenig zu entspannen!

Und wie würdet ihr heute antworten?

Das zwölfte Wort/ Schreibklick Altlast/: Weihnachten/ Das Licht

Dieses Thema gabs mal zu der Aktion Schreibklick, ist aber schon ewig her. Aber auch zu dem zwölften Wort Weihnachten passt das Wort gut.

Das Licht

„Siehst du das Licht da hinten? Es wirkt sehr klein und irgendwie dunkel, aber doch so hell“, bemerkte Milian verwundert. „Was glaubst du, was das ist?“
„Keine Ahnung, aber es ist Adventszeit“, entgegnete ich. „Vielleicht ist es ein Weihnachtslicht.“
„Oder ist es das Licht von der Krippe aus Bethlehem? Hat Casper nicht erzählt, dass er nach Betlehem pilgert, weil dort ein Kind geboren wurde oder geboren wird?“
„Ach, Milian. Das war doch der Anfang aller Dinge.“ Ich schüttelte mit dem Kopf. „Wie soll das Licht denn bis hieher kommen? Und noch dazu in unser Jahrhundert. Außerdem ist Bethlehem weit weg.Wir sind in einem ganz anderen Land, mein Lieber.“
„Aber das Licht kann magisch sein“, bemerkte Milian nun. „Bei magischen Licht kann alles möglich sein.“
Wir gingen näher zu dem Licht. Dachten wir zumindest. Aber es wurde nicht größer und kam auch nicht näher. Das war seltsam. Schließlich brauchten wir eine Pause und was zu trinken.
„Ich sag doch es ist ein magisches Licht. Es könnte das Licht aus der Krippe sein“, überlegte Milian weiter.
Plötzlich kam das Licht auf uns zugesaust und kaum berührte es uns erschienen ganz viele Tannenbäume um uns herum. Sie hatten alle Lichterketten und leuchteten, sahen aber unterschiedlich aus und waren unterschiedlich geschmückt. Doch da hier sonst nichts war wirkten sie irgendwie fehl am Platz.
„Denise! Sieh nur“, staunte Milian. „Das war das Licht. Ein ganzer Wald. Veilleicht finden wir ja Geschenke.“
Ich seufzte und bremste ihn wie immer. „Bleib ruhig, Mil. Wir wissen weder etwas über das Licht noch über den Wald.“
Doch es war zu spät. Milian lief schon zwischen den Bäumen hindurch. Und so lief ich ihm hinterher, aber wir verloren uns aus den Augen. Orientierungslos eilte ich zwischen den Weihnachtsbäumen umher. Leider fand ich den Ausweg nicht mehr. Dafür gab es wirklich Geschenke. Eingepackte Päckchen, einen Weihnachtsstern und manchmal auch Weihnachtsanhänger. Schlichte Dinge, die ich aufhob. So gelangte ich zur Mitte dieses seltsamen Weihnachtslabyrinth und dort stand wirklich eine Krippe mit Licht. Eine Projektion von der Krippe in Bethlehem. Milian und ich setzten uns auf den Boden und sahen zu wie Maria ihr Baby hielt. Das Wunder, dass die Welt verändern sollte. Die heiligen drei Könige waren vor Ort, ebenso die Hirten und die Schafe. Und natürlich die kleine Familie. Maria, Josef und ihr Baby. Und auch viele andere Besucher waren gekommen. Alle spürten, dass dieses winzige Baby etwas besonderes war. Ein Wunder eben.
Und wir saßen hier und Casper zwinkerte uns zu. Hatte er uns das geschickt? Aber wie war das möglich?
„Magie!“, würde Milian sagen, aber ich glaubte nicht an Magie. Nicht wirklich. Doch diese Projektion in der Krippe war das schönste, was ich bisher gesehen hatte und sogar der Weihnachtsstern leuchtete darüber.
„Es ist wunderschön, oder?“, fragte Milian mich.
„Vor allem ist es sehr weihnachtlich“, antwortete ich. „Lass uns nach Hause gehen.“
Und so wachte ich zu Hause auf. Ich war noch immer von diesem Traum wie gebannt. Es war noch ein bisschen Zeit bis Weihnachten,  aber endlich war die Weihnachtsstimmung auch bei mir angekommen. Dieses Bild in der Krippe hatte irgendwas in mir berührt. Es war nur ein Traum gewesen. Ein Traum von Weihnachten. Wie es sein sollte oder sein könnte. Aber er hallte lange nach, denn Weihnachten gehörte der Familie.

Ende

Wieder eine Dezembergeschichte fertig. Und da hatte ich mal Lust auf was weihnachtliches. Wie gefällt sie euch?