Schreibwerkstatt: Geschichten 2019

Hier kommt mal eine Übersicht meines Schreibjahres

Schreibaufgaben Annie:

20.01.19   Neujahrsvorsätze: Eine Unterhaltung mit dem besten Freund (4 K)
09.02.19 Der Glücksort (5 K)
10.02.19 Rufus und die Spur (7 K)

12.05.19 Magische Welt: kreativer Stift (2 K)
15.05.19 Magische Welt: kreativer Stift 2 (0 K)

Bester Kommentar: Rufus und die Spur: 7
Schwächster Kommentar: Magische Welt kreativer Stift: 0
Anzahl der Geschichten: 5
Liebste Geschichte: Rufus und die Spur

Schreibklick:

06.02.19: Februar: Imaginärer Freund – Roman, der Feenjunge (7 K)
17.02.19: Büchermagie (14 K)
01.04.19: Im Spiegel (10 K)
01.07.19 Grüße vom Glück (4 K)
01.08.19 Hitzefrei (4 K)

Bester Kommentar: Büchermagie: 14
Schwächster Kommentar: Grüße vom Glück + Hitzefrei: 4
Anzahl der Geschichten: 5
Liebste Geschichte: Im Spiegel

Etüden

16.02.19 Ein Zebraproblem (19 K)
17.02.19 Büchermagie (14 K)
05.03.19 Der alte Teddy (15 K)
07.04.19 Die Zwiebelpflanzen (14 K)
30.06.19 Die gewünschten Worte (12 K)
01.09.19 Die Last des Herbstes (10 K)
16.09.19 Blätterwirbel (9 K)
29.09.19 Die wandelnde Brücke (15 K)
06.10.19 Die Jahreszeitenblume (9 K)
21.10.19 Die verschwundenen Möwen (9 K)
25.10.19 Eulenblut (9 K)
03.11.19 Der verlorene Wald (12 K)
17.11.19 Der Blätterjunge (11 K)
06.12.19 Der Weihnachtsmann auf dem Weihnachtsmarkt (6 K)
27.12.19 In der Schneekugel (4 K)

17.03.19 Jenson und Janna (11 K)
08.04.19 Jenson und Janna 2 (8 K)
21.04.19 Jenson und Janna 3 (8 K)
05.05.19 Jenson und Janna 4 (13 K)
19.05.19 Jenson und Janna 5 (7 K)
05.06.19 Jenson und Janna 6 (9 K)
16.06.19 Jenson und Janna 7 (9 K)
08.07.19 Jenson und Janna 8 (11 K)
01.09.19 Jenson und Janna 9 (11 K)
15.09.19 Jeson und Janna 10 (5 K)
29.09.19 Jenson und Janna 11 (7 K)

Bester Kommentar: In der Schneekugel: 4
Schwächster Kommentar: Grüße vom Glück + Hitzefrei: 4
Anzahl der Geschichten: 26
Liebste Geschichte: Die verschwundenen Möwen

Schreibklick

04.03.19 Die Welt bei Nacht Teil 1 (8 K)
10.03.19 Die Welt bei Nacht Teil 2 (8 K)
18.03.19 Die Welt bei Nacht Teil 3  (7 K)
29.03.19 Die Welt bei nacht Teil 4 (4 K)
14.04.19 Die Welt bei Nacht Teil 5 (4 K)
08.05.19 Die Welt bei Nacht Teil 6 (4 K)
20.06.19 Die Welt bei Nacht Teil 7 (6 K)
12.07.19 Die Welt bei Nacht Teil 7.2. (2 K)
21.08.19 Die Welt bei Nacht Teil 8 (4 K)
16.10.19 Die Welt bei Nacht Teil 9 (4 K)

01.05.19 Der Clown (6 K)
01.06.19 Aufs Dach gestiegen (4 K)

Bester Kommentar: Die Welt bei Nacht Teil 1 + 2 (8 K)
Schwächster Kommentar: Die Welt bei Nacht 7.2. (2 K)
Anzahl der Geschichten: 12
Liebste Geschichte: Die Welt bei Nacht

Writing Friday

04.03.19 Valentinstag: Die versteckte Insel  (8 K)
08.03.19 Das Haus im Moor (8 K)
10.03.19 Wasserwelt (9 K)
22.03.19 Ein Blick in die Zukunft (8 K)
12.04.19 Pro und Contra zum Lesen (4 K)
23.04.19 Bloggefühle (8 K)
26.04.19 Die dunkle Fee (4 K)

03.05.19 Magische Begegnungen Teil 1 (6 K)
21.05.19 Magische Begegnungen Teil 2 (7 K)
13.06.19 Magische Begegnungen Teil 3 (4 K)

10.05.19 Nachwirkungen von Fingerhut und Himmelblau Teil 1 (9 K)
11.05.19 Nachwirkungen von Fingerhut und Himmelblau Teil 2 (14 K)

10.06.19 Annas Büchervilla (7 K)
07.07.19 Das etwas andere Labyrinth (15 K)
12.07.19 Das magische Watt (12 K)
19.07.19 Die Fuchsfreundin (6 K)
26.07.19 Das Eisdate (10 K)
04.08.19 Keine Zeit für den Sub (4 K)
09.08.19 Malwand ins Glück (9 K)
16.08.19 Der verunglückte Zauber (8 K)
04.09.19 Mein liebster Bösewicht (6 K)

06.09.19 Der Berg der Magie (10 K)
13.09.19 Lance und Shailene Teil 2.1. Das Dornröschenmuseum (9 K)
15.09.19 Lance und Shailene Teil 2.2. Das Dornröschenmuseum (5 K)
18.09.19 Lance und Shailene Teil 2.3. Das Dornröschenmuseum (4 K)
20.09.19 Lance und Shailene Teil 3 Elfe, oder was ? (7 K)
27.09.19 Lance und Shailene Teil 4 Clarissa aus der Zukunft (8 K)
28.09.19 Lance und Shailene Teil 5 Dornröschens Wolf (4 K)
11.10.19 Lance und Shailene Teil 6 Der verlorene Hexenbesen (11 K)
13.10.19 Lance und Shailene Teil 7 Verloren in der Zukunft (10 K)
15.10.19 Lance und Shailene Teil 8 Dornröschens Vogel (4 K)
28.10.19 Lance und Shailene Teil 9 Dornröschen unterwegs (2 K)
10.11.19 Lance und Shailene Teil 10 (1 K)

18.10.19 Blutmond (6 K)
01.11.19 Märchenochzeit (3 K)

08.11.19 Alecto bei den Menschen Teil 1 (9 K)
15.11.19 Alecto bei den Menschen Teil 2 (5 K)

Bester Kommentar: Das etwas andere Labyrinth (15 K)
Schwächster Kommentar: Die Welt bei Nacht 7.2. (2 K)
Anzahl der Geschichten: 12
Liebste Geschichte: Die Welt bei Nacht

Blogparade

23.03.19 Beobachten Eine Welt unter mir (9 K)

Antho Alice

26.05.19 Erinnerungen (9 K)
16.06.19 Utopia, kleine, heile Welt (6 K)
15.07.19 Freudenssprünge (1 K)

Bester Kommentar: Erinnerungen (9 K)
Schwächster Kommentar: Freudensprünge (1 K)
Anzahl der Geschichten: 3
Liebste Geschichte: Freudenssprünge

Fazit:

Bester Kommentar: Das etwas andere Labyrinth (15 K)
Schwächster Kommentar: Magische Welt kreativer Stift: 0
Anzahl der Geschichten: 36
Liebste Geschichte: Im Spiegel

So, endlich fertig.  Zumindest mit dem Fazit meiner online Schreibwerkstatt. Ob ich die andere je schaffe?

Writing Friday: Lance und Shailene Teil 10

Heute gibts endlich einen neuen Teil von Lance und Shailene. Ich bin doch mal fertig geworden.

hier gehts zu den letzten Teilen: Klick

Lance und Shailene Teil 10

Shailene

Schreibe aus der Sicht eines Hexenbesens.

Während Dornröschchen unterwegs war verkroch sich Clarissa in ihrem Zimmer. So waren Lance und ich endlich mal alleine.
„Puh, ganz schön viel los hier“, stöhnte ich.
„Ach, komm. Das liebst du doch“, neckte er mich. Ich rollte mit den Augen.
„Ich habe auch gerne mal meine Ruhe“, behauptete ich.
Aber Lance hatte recht. Ich hatte sowohl Dornröschen als auch Clarissa gerne um mich.
Als ich gerade mal ein bisschen abschalten wollte klingelte es an der Tür. Ich machte auf, aber seltsamerweise war da niemand. Doch als ich auf den Boden sah, entdeckte ich ein langes Paket.
„Lance, hast du was bestellt?“, rief ich in die Küche.
Er kam strahlend angelaufen. „Ah, der Besen ist endlich da.“
„Besen?“, fragte ich verwirrt. „Was für ein Besen?“
„Na, den Besen für Clarissa natürlich“, erklärte er als sei das das Selbstverständlichste von der Welt, trug ihn rein und legte ihn auf den Tisch ab. Dann begann er ihn sorgfältig, fast schon liebevoll, auszupacken.
„Lance, wieso hast du Clarissa einen Besen besorgt?“, fragte ich vorsichtig.
„Na, Hexen brauchen doch einen Besen“, fand er. „Du weißt schon. Wie in Harry Potter.“
„Ähm, du weißt aber schon, dass Clarissa eine Zeitreisende ist und keine Hexe?“, erinnerte ich ihn.
Er sah ernsthaft verwirrt aus. „Willst du damit andeuten, dass sie ihn eigentlich gar nicht braucht?“ Ganz kurz wirkte er wirklich verloren, aber dann hellte sich sein Gesicht auf.
“Egal. Nicht so wichtig. Dann behalte ich ihn eben selbst.“
Gott bewahre!
Lance hatte den Besen mittlerweile ganz ausgepackt und sobald das letzte Stück Papier abgefallen war erwachte der Besen buchstäblich zum Leben.
“Oh, mein Gott. Wo bin ich denn hier gelandet?“ Er drehte sich einmal um sich selbst. „Ich gehöre in die Freiheit. Sofern ihr keine Hexen oder Zauberer seit entlasst mich aus diesem Zimmer.“
Selbst Lance starrte den Besen wie verdattert an. Na, toll. Jetzt hatten wir auch noch einen sprechenden Hexenbesen an der Backe.
“Du kannst sprechen?“ Endlich fand Lance seine Sprache wieder.
“Natürlich kann ich sprechen“, regte sich der Besen sofort auf. „Ich bin ein magischer Besen. Könnt ihr also vielleicht das Fenster öffnen, damit ich ins Freie kann?“
“Aber ich habe dich gekauft“, wandte Lance hitzig ein. „Du gehörst mir.“
“Junge, ich gehöre niemanden. Nur mir selbst“, machte der Besen ihm klar.
“Lance, vielleicht ist es besser, wenn wir ihn fliegen lassen“, schlug ich vor. „Hier können wir wenig mit ihm anfangen.“
“Wenigstens eine mit Verstand“, meinte der Besen anerkennend. „Du solltest auf sie hören, Kumpel.“
„Und wo willst du dann hin? Auf den Mond?“, fragte Lance, der es für das selbstverständlichste auf der Welt hielt mit einem Besen zu reden.
„Ne, viel zu langweilig“, erklärte der Besen. „Da war ich schon. Nur Krater. Ich will in die Berge. Die sollen schön sein. Wenn du willst kannst du ja mitfliegen. Ich lasse Menschen zwar nicht gerne auf mir reiten, aber bei dir würde ich eine Ausnahme machen.“
Lance schien zwiegespalten, schüttelte dann aber mit dem Kopf. „Ich kann nicht. Ich habe hier mein Leben.“
„Tja, dann musst du mich wohl doch ziehen lassen“, bemerkte der Besen.
„Ich habe da vielleicht den richtigen Ort für dich“, schlug Lance ihm vor. „Hier in der Nähe gibt es einen Hexenberg. „Da könnte ich dich hinbringen.“
Mein nerdiger Freund schien etwas enttäuscht zu sein, sah aber offenbar ein, dass er diesen Besen nicht behalten konnte. Ich beschloss ihm eine Miniausgabe vom Nimbus 2000 zu kaufen. Der sprach wenigstens nicht.
Der Besen schien zu überlegen. „Hexenberg klingt gut. Bei Hexen und Zauberern fühle ich mich wohl. Die sind so kreativ. Ich sehe ja ziemlich viel von der Welt, da ich viel rumfliegen kann, aber trotzdem führe ich ein eher einsames Leben. Vielleicht tut es mir ganz gut unter Leute zu sein.
Und so wurden wir den sprechenden Besen wieder los. Der hätte sonst auch einfach zu viel Chaos verursacht.

Fortseztung folgt …

 

Und was meint ihr?

Lance und Shailene Teil 7: Verloren in der Zukunft

Es ist endich so weit. Ein neuer Teil von Lance und Shailene ist fertig. Es hat etwas gedauert. Auch weil ich einen Datenverlust hatte und weniger Zeit, aber jetzt ist er da.

Hier gehts zu den Vorgängerteilen:

Lance und Shailene Teil 1 – 6: Klick

Es ist eine alte Writing Friday Aufgabe, aber als ich sie geschrieben habe war sie aktuell.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz beginnt: „Jack griff nach seinem Schwert und zögerte dennoch, denn …“ beginnt

Teil 7 Verloren in der Zukunft

Jack griff nach seinem Schewert und zögerte dann, denn er hatte ein zu gutes Herz. Er konnte es nicht tun. Er konnte niemanden verletzten. Nicht mal jemanden, der uns alle in Gefahr gebracht hatte.
Wir waren nämlich eine Untergrundorganisation in London. Dazu gehörten Tristan, Jack, Dante und ein paar andere Jugendliche. Und Dante hatte uns alle verraten. Als wir das merkten folgten wir ihn und fingen ihn ab um noch mehr Chaos zu bringen. Und jetzt waren wir hier außerhalb der Höhlen und hielten Dante gefangen. Doch was konnten wir tun?
„Wir müssen fliehen“, überlegte Jack. „Sonst schnappen sie uns auch.“
„Es ist nicht klug Dante am Leben zu lassen“, überlegte Tristan dann.
„Ich werde ihn nicht umbringen. Ich kann es nicht“, stellte Jack fest und ließ das Schwert sinken. Dann sah er mich an. „Tut mir leid.“
„Schon gut. Ich verstehe das“, versicherte ich ihm.
„Und was jetzt? Wo sollen wir hin?“, fragte Jack verzweifelt. Er sah Tristan fast flehend an. Als hätte er eine Lösung für alles.
Tristan dachte tatsächlich darüber nach. „Ich habe doch diese Zeitmaschine gebaut. Damit kann einer von uns durch die Zeit reisen, aber nicht mehr.“
„Funktioniert sie?“, fragte Jack besorgt.
„Ich habe sie noch nicht getestet, aber ich denke schon.“
Da sahen die beiden mich vielsagend an.
„Auf keinen Fall. Ich werde nicht durch die Zeit reisen. In welches Jahr wollt ihr mich überhaupt schicken?“
Tristan sah unsicher zu Dante, aber der war sicher immer noch k. o. Er würde nichts mitbekommen.
„2019.“ Tristan flüsterte dennoch.
„Bist du bekloppt?“, entfuhr es mir. Das ist das Jahr in dem alles Übel angefangen hat.“
„Ich weiß“, sagte Tristan. „aber weiter geht die Maschine nicht in die Zeit zurück und alles andere ist gefährlich.“
„Auf keinen Fall“, wiederholte ich entschlossen.
„Doch, du wirst es tun“, erklärte Jack mir eisern. „Für unsere Eltern. Dann bist wenigstens du in Sicherheit.“
Unzufrieden seufzte ich. „In Sicherheit. Ja klar. Ich will euch nicht alleine lassen.“
Jetzt kam Tristan zu mir, nahm mich in seine Arme und drückte mich an sich. „Clarissa, tu es wenigstens für mich. Es ist deine einzige Chance.“
Verdammt. Damit hatte er mich und das wusste er auch. Verzweifelt klammerte ich mich an ihn.
„Wo hast du die Maschine?“, fragte Jack leise.
„In einem Versteck ausserhalb der Stadt“, antwortete Tristan.
„Bring sie dahin und tu es“, bettelte Jack ihn an. „Ich bleibe bei Dante.
„Du willst bei Dante bleiben?“, fragte ich zweifelnd. „Und das soll gut gehen?“
„Ich bekomme das schon hin“, versicherte er mir. „Zur Not bluffe ich.“
„Jack!“, rief ich entsetzt. Mein naiver, dummer Bruder.
„Wichtig ist nur, dass du in Sicherheit bist.“ Jack sah mich eindringlich an.
„Und was ist mit euch? Man wird euch nicht einfach in Ruhe lassen“, protestierte ich.
„Wir kommen klar“, versicherte Jack mir. „Seit nur vorsichtig.“
Und so rannte ich praktisch zu meinem Bruder und umarmte ihn heftig. Er drückte mich fest an sich.
„Ich habe dich lieb, kleine Schwester. Vergiss das nie.“
„Ich dich auch. Deswegen ertrage ich den Gedanken auch nicht dich nie wieder zu sehen.“
„Alles wird gut“, versprach Jack mir.
Dann zog Tristan mich sanft von ihm.
„Komm, wir sollten los bevor in der Stadt die Hölle losbricht.“
Und so löste ich mich schweren Herzens von Jack und warf ihm einen letzten Blick zu. Ich musste für immer ohne ihn leben.
Doch Tristan führte mich sicher aus der Stadt heraus. Es ging immer durch die Tunnel. Dort unten trauten sich nur noch wenige hin. Außerdem hätte Jack mich niemand anderen als Tristan anvertraut. Deswegen war es kein Wunder, dass wir sicher zu der Zeitmaschine kamen. Keine Ahnung wie Tristan es gemacht hatte, aber die Maschine befand sich in einem abgesicherten Raum.
Jetzt wurde es wohl Zeit sich auch von Tristan zu verabschieden. Das war noch schwerer als von Jack. Tristan hatte mir in den letzten Jahren so viel gegeben. So viel Zeit, Hoffnung und Freude und vor allem seine Liebe.
Bei dem Gedanken ohne ihn zu gehen bekam ich Panik. Tristan, ich kann das nicht. Ich kann dich nicht verlassen. Ich will das nicht. Ich liebe dich.“
Tristan versuchte wie immer tapfer zu sein. „Du schaffst das. Dann kannst wenigstens du leben. Ich würde es nicht ertragen, wenn du sterben müsstest. Bitte, Lissa. Für mich.
„Du bist ein Idiot, weißt du das?“ Ich versuchte nicht allzu bitter zu klingen. „Wieso schickst du nicht Jack weg? Wir hätten sein Leben retten können.“
„Wir drehen uns im Kreis“, erinnerte er mich sanft. „Bitte lass es. Es ist so schon schwer genug.“
Und so fielen wir uns in die Arme und ich drückte ihn so fest an mich wie ich konnte. Ich schluchtze an seiner Schulter. Eine Weile ließ er es geschehen. Dann schob er mich sanft von sich. Nur um mich im nächsten Moment an mich zu ziehen und zu küssen. Unsere Küsse wirkten so verzweifelt und leidenschaftlich.
„Ich liebe dich. Vergiss das nie“, flüsterte er mir ins Ohr.
„Ich liebe dich auch.“
Wir stahlen uns ein paar letzte Küsse und eine Umarmung. Dann schob er mich von sich.
„Bitte geh jetzt da rein“, bat er mich.
„Ich kann immer noch nicht fassen, dass du das tust. Du bist so ein verdammter Idiot.“
„Aber dann bin ich immerhin ein Idiot, der dich rettet“, erwiederte er.
Mir blieb wohl nichts anderes übrig als in die blöde Zeitmaschine zu steigen.
Von außen sah sie aus wie eines von unseren fliegenden Autos in silber. Innen gab es nur einen Sitz und ganz viele Knöpfe zum Drücken.
„Schnall dich an“, wies Tristan mich an. „Gib die Zahl 2019 ein. Den Rest erledige ich von draußen.“
Ich tippte die Zahl ein, doch ich bekam wieder Panik. Ich wollte das alles nicht. Doch bevor ich noch irgendwas sagen konnte schloss sich die Zeitmaschine und kam in Bewegung. Es ging los. Und so landete ich auf der Wiese des Kostümballs.
Verdammter Idiot. Ich vermisste Tristan und Jack jetzt schon.

Forsetzung folgt …

Was meint ihr?