Writing Friday – Ein Blick in die Zukunft

Du bist durch die Zeit gereist und im Jahr 2819 gelandet, berichte davon.

Zeitreise ist so eine Sache. Man weiß nicht wohin man gelangt. Wir aus der Gegenwart wissen nicht viel über diese Welten.  Wir haben in der Vergangenheit fast alles erforscht, was geht. Doch in die Zukunft ist kaum einer gereist. Deswegen bin ich gespannt, was mich erwartet.
Wie reise ich eigentlich durch die Zeit? Gute Frage.  Es ist eine Art Uhr. Nur dass sie nicht die Zeit anzeigt. Man kann sie einstellen. Ich stelle meine Uhr also auf den 05.05.2819. Der Zeiger drehte sich wahnsinnig schnell um sich selbst. Ich selbst blieb aber stehen. Ich blieb einfach da wo ich war. Dennoch veränderte sich etwas. Der Wald, war nicht mehr der, der ich kannte. Hier gab es keinen Wald um genau zu sein. Hier war gar nichts. Nicht mal Wiese. Okay, ich schaffte das. Natürlich gab es in der Zukunft Dinge, die ich sonst nicht kannte. Ich ging einfach los. So anders konnte es hier gar nicht sein, oder? Also ging ich einfach den Weg, den ich gekommen war. Nur dass es hier auch anders aussah. Es gab gar keinen richtigen Weg. Nur Feld. Also blieb mir nichts anderes als darüber zu laufen. Ich hatte keine Ahnung wo dieser nicht vorhandene Weg hinführte. Es dauerte eine Weile bis sich wieder etwas tat. Dann kam ich auf einen Weg. Es war nicht direkt eine Straße, kam dem aber sehr nahe. Zumindest waren hier schon mal Menschen zu sehen. Allerdings sahen sie seltsam aus. Nicht direkt wie Roboter oder Androiden, aber doch so ähnlich. Zumindest hatten sie was metallisches an sich. So wirklich beschreiben konnte ich es nicht. Manchmal war es nur ein Arm oder eine Hand, dann wieder Teile im Gesicht oder ähnliches. Aber hier war ich außen vor. Nicht sie.
Aber ich wurde nicht wirklich beachtet. Vielleicht waren sie an Besucher aus verschiedenen Zeiten gewöhnt. Also ging ich einfach weiter. Schließlich kamen immer mehr Menschen. Vielleicht kamen wir in die Nähe einer Stadt. Ich musste das wohl abwarten.
Es dauerte wieder eine Weile bis sich erneut etwas tat. Dann schlengelte sich ein neuer Weg vor meiner Nase herum. Ich folgte ihm und war damit nicht alleine. Langsam kamen die ersten Gebäude in Sicht. Sie wirkten seltsam. Gar nicht so modern wie ich dachte. Sie sahen eher aus wie Höhlen. Anders konnte ich sie nicht beschreiben. Sie standen am Wegrand, was irgendwie verloren wirkte. Außerdem waren sie sehr klein. Wie sollten da Menschen reinpassen?
Verwirrt ging ich weiter. Was war das für eine komische Welt? Höhlen hatte ich in der Zukunft aber nicht erwartet. Schließlich kam ich in eine Art Stadt. Aber auch hier sah es nicht aus wie erwartet. Sondern eher einfach. Zu einfach. War ich in eine falsche Zeit geschlüpft?
Schließlich kam ich an eine Schranke. Dort saßen zwei der seltsamen Menschen vor und hielten mich auf. Fragend sah ich sie an.
„Können Sie sich ausweisen?“, fragte der eine mit einer Roboterstimme.
Verdammt. Hatte ich meinen Ausweis mitgenommen? Hoffentlich. Ich kramte in meinen Taschen herum. Und dann fand ich mein Tablet. Darauf musste auch mein Ausweis sein. In freudiger Erwartung wollte ich ihn anschalten, aber der Akku war leer. War ja klar.
Mein Gegenüber hatte aber längst verstanden.
„Sie haben einen digitalen Ausweis? Dann ist er ganz schnell abrufbar.“ Er drückte auf ein paar Knöpfe in seinem Arm und nickte mir dann zu. „Alles klar. Sie können durch.“
Und so ging ich weiter. Und dann kam ich in die Stadt. Und die war der Wahnsinn. Sie war gar nicht so voll wie ich es mir vorgestellt hatte. Eher leer und kleiner. Und auch noch recht altmodisch. Irgendwie fehlte hier jegliche Technik. Da hatte ich was ganz anderes erwartet. Es wirkte geradezu einfach. Die Leute waren schlicht angezogen und ihre Häuser ebenso schlicht. Ich sah mich verwundert um. Es erinnerte mich eher an das Mittelalter. Ich suchte nach etwas wie einer Kneipe oder so. Diese Mischung hier verwirrte mich.
Und dann sah ich sie. Ein Mädchen so einfach wie es nur gehen konnte. Blonde lange Haare, rundes Gesicht, füllige Figur, aber wunderschön. Ich konnte meinen Blick nicht von ihr wenden. Wenn es Frauen wie sie hier gab wollte ich diese Welt vielleicht nie mehr verlassen. Das könnte ein Problem werden. Ich konnte sicher nicht auf Dauer hier bleiben.
Und dann sah sie mich an. Sie lächelte und ich lächelte zurück.  Und da war es spätestens um mich geschehen. Sie war einfach entzückend. Ich näherte mich ihr vorsichtig. Sie richtetete ihren Blick weiter auf mich. Ich kam weiter auf sie zu bis ich vor ihr stand.
„Hallo“, begrüßte ich sie schlicht.
„Hallo“, sagte sie auch.
„Bin ich hier richtig in der Zukunft?“, fragte ich sie. „Ich habe eher das Gefühl ich bin in der Vergangenheit. Mal abgesehen von dem Metall, was manche am Körper hatten.“
„Kommt darauf an aus welcher Zeit du kommst“, meinte sie nur.
„Aus dem Jahr 2018“, erklärte ich.
„Dann ist es definitiv die Zukunft“, erklärte sie.
„Sie sieht so anders aus als ich sie mir vorgestellt habe“, gab ich zu.
„Sieht sie das nicht immer?“, fragte sie nur.
„Vermutlich“, stimmte ich ihr zu.
„Komm mit mir. Dann zeige ich dir die wirkliche Zukunft“, bot sie mir an.
Und so ging ich mit ihr und sie hielt ihr Versprechen. Ich lernte eine Welt kennen wie ich sie mir nie erträumt hätte. Ich kam nie wieder nach 2018 zurück. 2819 war viel interessanter und entspannter.

Ende

So, das war mein kleiner Einblick zu Beobachteten. Was meint ihr so?

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Writing Friday 12: Die traurige Schneeflocke Pippi

Und auch heute gibts wieder eine Writing Friday Geschichte von mir und zwar zu diesem Thema.

Du bist eine kleine Schneeflocke. Plötzlich wird beschlossen, dass es keinen Winter mehr geben wird. Erzähle wie du dich fühlst.

Die traurige Schneeflocke Pippi

Ich bin die kleine Schneeflocke Pippi. Aber könnt ihr das vorstellen. Während ich in den Wolken darauf warte, dass es in der Welt endlich wieder Winter wird und ich vom Himmel herabfallen darf, habe ich gehört, dass der Winter abgeschafft werden soll. Sowas unerhörtes. Das gibts doch gar nicht. Was soll denn dann aus uns Schneeflocken werden? Sollen wir zu Regen werden? Pah? Regen! Den braucht kein Mensch. Der ist hässlich und glitzert auch nicht so schön in der Sonne wie wir Schneeflocken und überhaupt verzücken die Schneeflocken die Welt ganz anders als Regen. Immer nur Regen? Dabei werden die Menschen doch nicht glücklich.
Und überhaupt bietet der Schnee so viel schönes. Spaziergänge, Glitzernde Landschaft, wunderschöne Schneeflocken, Schneebälle, Schneeiglos, Schneeschlachten. Schnee konnte so viel Spass machen. Man konnte uns doch nicht einfach abschreiben.
Außerdem was wird dann aus der Antarktis. Würde sich die sofort einfach auflösen oder mit anderen Wintergebieten? Wie stellten die sich das vor? Dann geht die ganze Welt unter.
Oder sollten wir Schneeflocken dann demnächst ins Weltall ziehen? Könnt ihr euch das vorstellen? Schneeflocken im Weltall. Geht gar nicht.
Neulich hatte ich mich mit meiner Freundin Eloise darüber unterhalten. Sie war auch ganz empört gewesen. Eine Welt ohne Schnee konnten wir uns einfach nicht vorstellen. Und was würde aus den ganzen Schneegeschichten – und Liedern werden? Würden die sich auch auflösen? Wären sie einfach weg? Das wäre schon ganz schön traurig. Oder blieben die Erinnerungen an den Winter und nur wir würden verschwinden? Das war irgendwie traurig und machte mir Angst.
Würde ich mich auflösen? Ganz verschwinden. Nur als Erinnerung bleiben, wenn überhaupt? Das wollte ich nicht. Ich wollte weiter auf die Erde rieseln. Ich liebte das. Ein Leben ohne Schnee und Schneeflocken war doch traurig. Eloise sagt, das wird nicht passieren. Sowas können sie nicht machen. Eloise hatte sich richtig darüber aufgeregt, aber ich war mir da nicht so sicher. Bei den Himmelsmachern war alles möglich.
Aber konnte eine Welt ohne Schnee und Winter überhaupt existieren? War das möglich? Hatte man sich daran mal Gedanken gemacht? Vermutlich nicht. Es war wie in der Politik. Dei Himmelsmacher machten einfach was sie wollten. Egal was ihr Handeln für Konsequenzen hatte. Aber was wusste eine kleine Schneeflocke wie ich schon von Politik? Hauptsache ich rieselte leise auf die Erde. Aber das sollte ja auch bald vorbei sein.
Eine Welt ohne Schnee und ohne Schneeflocken war eine traurige Welt. Das durfte nicht sein. Aber leider hatte ich das nicht zu bestimmen. Ich war ja nur eine einfache Schneeflocke. Es war einfach ungerecht. Ich würde mich vermutlich einfach auflösen und nie mehr auf die Erde rieseln können. Genau wie Eloise und meine anderen Freunde. Ich konnte nichts dagegen tun und fühlte mich hilflos. Hoffentlich überlegten sich die Himmelsmacher noch mal anders.

Ende

Engel backen Plätzchen – Abendrotspaziergang

Heute kommt mal wieder ein Beitrag aus dem Leben. Ich war nämlich heute Abend noch spazieren und musste feststellen, dass die Engel schon wieder fleißig dabei sind Plätzchen für Weihnachten zu backen. Ich durfte mich an einem traufhaften Abendrot beglücken bei gefühlten 25 Grad gegen halb 8/ 8 Abends. Danach wurde es ganz schnell dunkel und 8 Uhr Abends fühlte sich bei der Wärme an wie 10 Uhr Abends wegen der Dunkelheit eben.

Und Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten.

So schön kann die Heimat im September sein. Der Spaziergang tat mir gut, auch wenn ich die Wärme für September ungewöhnlich fand.

 

Corlys Themenwoche 102.3.: Freunde: Auf Freunde verzichten?

Und schon gehts zur neuen Frage für die Themenwoche. Seid mit dabei und beantwortet die heutige Frage.

Mittwoch: Könnt ihr auch auf Freunde verzichten oder hattet ihr mal Freunde, die ihr lieber nicht als diese bezeihnen würdet?

Auf meine aktuellen Freunde möchte ich nicht verzichten. Auf keinen Fall.

Aber früher gab es schon Freunde, auf die ich im Nachinein verzichten konnte. Besonders eine Freundin, die mein Misstrauen derbe missbraucht hat und der ich auch nicht hinterher trauere. Dann gibt es eine Freundin, die auch mein Vertrauen missbraucht hat, der ich aber schon etwas hinterher trauere, da wir eigentlich schon ziemlich gute Freundinnen waren. Eigentlich eine meiner besten.

Dann gibt es noch frühere gute Freunde, die weiter weg wohnen und die man einfach aus den Augen verloren hat. Da trauer ich schon einigen hinterher, die ich sehr vermisse.

Aber den wichtigsten Freund, den ich immer hatte (na ja oder zumindest sehr lange) habe ich jetzt wieder an meiner Seite und das ist mehr Wert als viele andere verloren gegangene Freunde …

Die nächsten Fragen:

Donnerstag: Habt ihr besondere Erlebnisse, die euch immer an eure Freunde erinnern werden? Welche sind es?
Freitag: Habt ihr auch sogenannte Internetfreunde, die ihr schon getroffen habt oder nie getroffen habt? Erzählt davon!
Samstag: Was für Erfahrungen habt ihr mit Freunden allgemein gemacht?
Sonntag: Was ist euer Fazit zu Freunden?

Serienmittwoch 113: Dein Leben als Serie: Welcher Schauspieler/ Welche Schauspielerin verkörpert dich?

Und schon wieder gibts einen Serienmittwoch. Seid mit dabei und beantwortet mit mir die neue Frage.

 

– Wenn dein Leben eine Serie wäre, wer würde dich spielen? (gesponsert by Gina)

Puh, gar nicht so einfach.
Ich tendiere zwischen Rose McIlver (iZombie) und Trorian Bellisario (PLL)

Harfarbenmäßig würde vermutlich Rose McIlver besser passen. Aber ich fänd sie beide cool für mich.

Rose konnte mich in iZombie voll überzeugen und sie hat bewiesen wie viele verschiedene Rollen sie spielen kann. Da wäre ich sicher auch mit bei. Ich bin zwar kein Zombie :-), aber mein Leben war auch noch nie so ganz normal.

Bei Trorian mag ich das Bodenständige und sie wirkt so natürlich. Ich denke das sind zwei Eigenschaften, die ich auch habe. Und ich denke sie könnte mein Lieben auch gut rüber bringen.

Und wen wählt ihr für euer Leben aus?

 

Corlys Themenwoche 66.6.: Fantasy: Wie beeinflusst sie euer Leben?

Meine vorletzte Frage zu Fantasy kommt heute wieder für euch. Seid mit dabei und beantwortet die Frage mit mir zusammen.

Samstag: Wie beeinflusst Fantasy euer Leben?

Auf jeden Fall sehr viel und schon sehr lange.

Fantasy hat mich schon immer beschäftigt. Spätestens Buffy im Jugendalter hat mich da geprägt. Ausserdem schreibe ich auch meine eigene Geschichten viel im Fantasybereich und lese ganz viel darin. Ich gucke meine Serien darin und alles. Ich liebe einfach Fantasy.

Allerdings geht es nicht so weit, dass ich an Fantasy auch glaube. Da hört es dann schon auf. Dennoch ist Fantasy ein großer Teil meines Lebens und ich habe auch viel eigene Fantasy.

Und wie sieht das bei euch aus?

Die Frage für Sonntag:

Wie sehe eure eigene Fantasywelt aus, wenn ihr sie frei gestalten könntet?

Corlys Themenwoche 64.5.: Weltall: Wie stellt ihr es euch vor?

Die nächsten Fragen für die Themenwoche muss ich vordartieren, weil ich selbst  nicht da bin.

Und das ist meine heutige Frage:

Das All: Wie stellt ihr es euch eigentlich vor?

Das ist eine sehr schwierige Frage, die ich da gestellt habe.

Auf jeden Fall ganz viele Sterne. Also zumindest, wenn man nicht auf einem Planeten oder sowas ist. Dann ganz viele Sterne um sich rum. Die pure Nacht.

Und auf anderen Planeten? Keine Ahnung. Wie stellt man sich die Sonne vor? Ist es eine Feuerwelt?

Ich denke die meisten Welten da oben haben Kraker und sind unbewohnt. Viele werden ja auch erst noch erforscht. Aber vielleicht gibts ja auch irgendwo Leben? Wer weiß das schon genau? Vielleicht gibt es da draußen ja auch irgendeine Welt, die genauso bewohnt ist wie bei uns oder zumindest ähnlich und wir wissen es nur nicht.

Und wie seht ihr das so?

Die nächste Frage:

Stars und Sternchen. Habt ihr einen Lieblingsplaneten? Wieso gerade dieser?