Schreibklick Altlast: Angriff der Lebkuchen

Und eine weitere Geschichte präsentiere ich euch gerne. Ein weiteres altes Schreibklick Wort.

Angriff der Lebkuchen

Im Weihnachtsland war jede Menge los. Die Elfen Nell und Serena buken in der Küche neue Lebkuchen. Es duftete köstlich und Lebekuchen waren imer eine Herausforderung, denn sie neigten dazu lebendig zu werden un ein Eigenleben zu entwickeln vor dem keiner sicher war. Die Elfen verwendeten nämlich geeime Zutaten, die dafür notig waren, aber meistens kamen sie gut mit den Lebkuchen klar.
Ein Blech Lebkuchen wartete schon im Ofen und waren kurz davor raus zu dürfen, während ein paar andere bereits abkühlten. Dieses Jahr wurden über tausend Lebkuchen gefordert, was ein neuer Rekord war. Aber Nell und Serena buken sie gerne. Deswegen machte ihnen diese Anzahl nichts aus.
Manchmal bekamen sie Besuch zum Zugucken. eistens von anderen Elfen. Sie wurden magisch von Lebkuchen angezogen und probierten wahnsinnig gerne den Teig, den Nell gerade knetete. Jetzt war Janosch da und beobachtete ihre Arbeit fasziniert. Janosch wollte wahnsinnig gerne Teig nachschen, aber Nell ließ ihn nicht. Also kitzelte er die schlummernden Lebkuchen.
„Janosch, lass das. Du weckst sie nur auf“, warnte Nell den Elfen, doch er hörte natürlich nicht.
„Wenn ich Teig lecken darf bist du mich sofort los“, versprach er mir.
„Das geht nicht. Die Bestellung ist diesmal zu groß. Da brauchen wir jeden Klecks Teig.“
Und so kitzelte Janosch die Lebkuchen weiter und es kam wie es kommen musste. Sie wachten auf. Diese Lebkuchen waren besonders angriffslustig. Sie standen sofort auf und liefen durcheinander. Ein paar versuchten sogar den Ofen zu öffnen.
„Oh nein“, rief Serena. „Sieh nur, was du angerichtet hast.“
„Wenigstens habe ich jetzt meinen Teig.“ Janosch steckte seinen Finger in die unbewachte Schüssel und verschwand aus der Küche.
Nell und Serena versuchten die Lebkuchen einzufangen, aber das war hoffnungslos. Manche hatten die Küche schon längst verlassen.
„Oh, nein. Was sollen wir denn jetzt tun?“, stöhnte Nell und schlug mit einer Glocke Alarm. Zusammen mit anderen Elfen versuchten sie die flüchtigen Lebekuchen wieder einzufangen. Sie liefne durchs ganze Weihnachtsdorf, wo sie heillose Verwüstung stifteten. Serena bewachte die Küche. Vor allem den Ofen mit dem noch nicht fertigen Gebäck.
Nell lief währenddesen hinter einem her, der nicht ganz so schnell war wie die anderen, aber dafür flink. Sein Blick schien zu sagen: „Du kriegst mich nicht.“
Doch Nell blieb hartnäcig. Sie kannte das Lebkuchenproblem seit Jahren.
„Wenn ich dich erwische hänge ich dich als Dekoraktion an den Baum.“
Das mochten sie gar nicht. Doch leider beeindruckte das diesen Lebkuchen nicht und er lief einfach weiter über den Schnee. Nell musste ihn fangen bevor er das Weihnachtshaus verließ. Tatschlich holte ie ihn bald ein, aber dummerweise saß er auf einem Schlitten und der rollte los.
„Das darf doch nicht wahr sein“, fluchte ich und grif ebenfalls nach einem Schlitten und fuhr dem Lebkuchen hinterher. Die Sonne stand schien am Himmel und die Schneeflocken glitzerten darin. Eigentlich liebte Nell das Schlitten fahren, aber nicht, wenn sie einen flüchtigen Lebkuchen vor sich hatte.
In der Küche öffnete Serena behutsam den Ofen. Sie hatte Glück oder Pech, dass alle Lebkuchen die Küche verlassen hatten nd sie freie Bahn. Allerdings war sie voller Mehl, weil einer darin gelandet war und alles durch die Gegend gesträut hatte. Sie hustete und plötzlich öffnete ein neues Gebäck die Augen. Sie schnippte einmal mit dem Finger nd alle Lebkuchen fanden sich wieder in der Küche ein und kamem brav auf die Bleche zurück.
Der Lebkuchen, den Nell verfolgt hatte, hatte allerdings kurz vorher die Grenze des Weihnachtsdorfes verlassen und auch Nell war nicht mehr Teil des Dorfes. Für sie standen andere Abenteuer bereit und Nell sollte feststellen, dass Lebkuchen gar nicht so schlimm waren, wenn sie sich nur genug anstrengten. Nell fuhr auf das Menschenland zu und wurde im Weihnachtsdorf nie wieder gesehen. Genau wie ihr Lebkuchenfreund.

Ende

hach, dieses Thema sprach mich sofort an. Das fand ich witzig. Und meine Geschichte habt ihr ja gelesen. Also was meint ihr?