Strandwege Teil 6

Heute bin ich spät dran und so hoffe ich, dass ich diesen Teil noch für morgen abschreiben kann. Momentan hinke ich ziemlich hinterher.

Strandwege Teil 6

Überraschender Weise sangen Clara und Janne zusammen und Janne war richtig gut. Er hatte eine schöne warme Stimme. Ich war fasziniert davon wie er sang und auch wie er sich bewegte.
„Was kann dieser Mann eigentlich nicht?“, fragte ich flüsternd.
„Er ist gut. Nicht wahr?“, stimmte mir Norine zu. „Er hat so eine sexy, rauchige Stimme.“
„Woher kennt ihr euch eigentlich?“, wollte ich nun wissen.
„Ich kenne ihn schon seit dem Kindergarten. Wie wir alle hier am Tisch. Wir sind sozusagen Kindergartenfreunde.“
Darauf war ich schon ein wenig neidisch. Meine Freunde verliefen sich alle irgendwie immer.
„Wow“, meinte ich nur und dann hörte ich Janne weiter zu. Er hatte wirklich eine wunderschöne Stimme.
„Singen die beiden öfter miteinander?“, erkundigte ich mich bei Norine.
„Nur an Geburtstagen und an Weihnachten“, antwotete sie.
Wir hörten noch eine Weile zu. Dann umarmte Janne seine Schwester und kam wieder zu uns.
„Hallo Tanja, Schön, dass du da bist. Ich darf doch du sagen, oder?“, begrüßte Clara mich.
„Danke.“
Janne setzte sich zu mir und Clara gesellte sich ans andere Ende des Tisches.
„Und, überrascht?“, fragte er mich grinsend.
„Ja, schon. Du scheinst ein vielseitiger Mann zu sein. Fehlt nur noch, dass du in der wenigen Freizeit, die du hast, Rettungssanitäter oder sowas bist.“
„Nein, das wäre dann doch zu stressig. Ich verbringe meine Abende lieber in Ruhe auf dem Sofa. Tagsüber bin ich genug unterwegs.
„Heute nicht“, bemerkte ich.
„Nein, heute nicht“, bestätigte er. „Manchmal muss man Ausnahmen machen.“
Dann kam der nächste Sänger und Janne flüsterte: „Das sind jetzt nur noch die Ausläufer der Musik. Wenn du willst kann ich dich nun in deine Pension bringen.“
„Aber das ist doch dein Geburtstag. Du bist doch zum Feiern hier, oder?“
Ich wollte nicht dafür verantwortlich sein, dass er seine Geburtstagsparty eher verließ.
„Ich bin nicht unbedingt der Partytyp“, meinte er nun. „Außerdem haben wir morgen ja viel vor. Ich möchte früh aufstehen.“
„Ich dachte wir wollten nur Leuchttürme besuchen“, wunderte ich mich.
„Eventuell habe ich noch die ein oder andere Idee für danach“, deutete er vage an.
„Beinhaltet die vielleicht eine Wattwanderung?“, fragte ich argwöhnisch.
„Ach, du wurdest schon gewarnt. Sie ist nicht so schlimm“, versprach er mir.
„Ich mache mir eher Sorgen wegen der Kälte“, klärte ich ihn auf.
„Ach, das ist kein Problem. Kälte kann nicht schaden“, meinte er locker.
Ich sah ihn zweifelnd an.
Wir blieben noch eine Weile sitzen, doch schließlich verabschiedeten wir uns wirklich von den anderen. Clara zwinkerte mir zu und Norine wirkte fast neidisch.
„Das war nett“, bemerkte ich als wir uns auf den Weg zur Unterkunft machten.
„Das freut mich, dass es dir gefallen hat. Meine Schwester beschwert sich immer, dass ich Abends so wenig rausgehe, aber ich liege da lieber auf dem Sofa. Leider kann ich mich an meinem Geburtstag nicht drücken.“
„Und du hast es ja überlebt“, beruhigte ich ihn.
„Ja, stimmt. Ich bin gerne in der Natur und ich mag Menschen, aber ich bin auch gerne allein. Manchmal ist es mir schon zu viel Trubel.“
„Das kann ich verstehen. Ich mag die Ruhe auch.“
Der Spaziergang war sogar fast romantisch. Der Mond schien hell über uns und die Sterne überfluteten den Himmel. Wäre es nur nicht so kalt. Ich fror einfach zu schnell. Das merkte auch Janne.
„Du zitterst wie Espenlaub. Nicht, dass deine Lippen irgendwann blau werden. Du bist doch schon so warm eingepackt.“
„Es ist ja nicht mehr weit.“
Und das war tatsächlich so. Schon bald standen wir vor meiner Haustür. Na ja, nicht wirklich vor meiner, aber vor der von meiner Unterkunft.
Wir waren beide etwas verlegen.
„Also dann. Ich schätze ich sollte jetzt gehen. Wäre es dir recht, wenn ich dich hier abhole? Sagen wir gegen zehn?“
„Das klingt toll. Bis dahin bin ich fertig.“
„Das ist schön. Dann sehen wir uns dann.“
„Ja, bis dann.“
Und dann umarmten wir uns noch. Er winkte noch mal und dann war er weg. Ich sah ihm so lange hinterher bis ich ihn vom dunkeln von hier aus nicht mehr sehen konnte. Heute würde ich sicher mit einem Lächeln einschlafen.

Fortsetzung folgt …

So, ich habe es doch noch geschafft. Hoffentlich kann ich heute (18.12.) auch noch den nächsten Teil dazu schreiben, den ich dann morgen abschreiben kann. Was meint ihr?

Strandwege Teil 3

Und nun kommt ein weiterer Teil von der Strandgeschichte.

Strandwege Teil 3

Näher am Strand war es noch besser. Die Wellen rauschten, die kalte Luft spielte mit mienen Haaren und ich liebte diesen Geruch. Ich ließ im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln. Ich spazierte am Strand entlang. Die Flut kam gerade und ich zog den Spaziergang in die Länge. Leider war es zu kalt um die Schuhe auszuziehen und das Wasser um die Füße spielen zu lassen, aber Muscheln konnte ich ja wenigstens sammeln. Ich hatte immer eine Tüte dabei wo ich sie reintun konnte. Ich fand ein paar besonders schöne, musste aber irgendwann aufhören, weil meine Hände nur noch Eisklumpen waren. Außerdem fing ich sowieso langsam an zu frieren. Ich hatte meine Handschuhe vergessen. Da ich kein Strandcafe fand und Leuchttürme mir zu weit weg waren ging ich wieder zur Ortsmitte. Die war Gott sei Dank ausgeschildert. Am Strand war es einsam gewesen. Es war mir kaum jemand begegnet. Im Ort schlenderte der ein oder andere durch die Straßen, aber auch hier war recht wenig los. Aber die Läden waren weihnachtlich geschmückt und zuerst sah ich mich in einem Souvenierladen um. Hier gab es Ansichtskarten im winterlichen Stil und allerlei Dekokram und Geschenkideen. Zum Beispiel gab es Pinguinfiguren, Weihnachtsmänner, Leuchttürme oder auch Schlüsselanhänger. Mich zogen kleine Schlüsselanhänger mit Leuchttürmen dran an und außerdem stand ich schon immer auf Gläser. Eines mit Enten drauf zog mich besonders in seinen Bann. Ich ging damit zurück zur Kasse und die Verkäuferin packte es liebevoll ein.
„Ich lege ihnen noch einen kleinen Weihnachtspixischnöker mit dabei. Sowas gibts jetzt auch für Erwachsene. Ich stehe auf die. Da sind echt tolle Geschichten bei. Manche Einwohner kaufen jeden Tag eine Kleinigkeit um die Story – Sammlung zusammen zu bekommen.“
Sie packte alles in die Tüte und nachdem ich bezahlt hatte reichte sie sie mir.
„Danke. Da bin ich aber gespannt. Nicht, dass ich das auch noch mache. Hätten Sie vielleicht einen Tipp für mich, wo ich eine Kleinigkeit essen kann?“
„Machen Sie Urlaub hier?“, fragte sie.
„Ja, sieht man mir das so an?“
„Vielleicht nicht“, räumte sie ein. „aber hier kennt jeder jeden und da ist es nicht schwer zu kombinieren.“
„Ach so. Ja, das kann ich verstehen. Da fallen Fremde sofort auf“, vermutete ich.
„Ja genau. Gehen Sie zu Jannes Imbiss ein Stück die Straße hinunter. Sie können es gar nicht verfehlen. Da sitzt der größte Weihnachtsbaum der Welt vor.“
„Janne, der Biologe?“, fragte ich verwirrt. Er hatte auch noch einen Imbiss?
„Ach, herrje. Den haben Sie also schon kennen gelernt?“ Die Frau stöhnte leicht. „Er lief doch nicht etwa wieder in seinem Gummistiefeloutfit am Strand herum?“
„Ich fürchte schon.“
„Ach herrje“, wiederholte sie. „Ja, ich fürchte genau der. „Mein Bruder ist vielseitig begabt, aber leider gräbt er am liebsten den ganzen Sand um und macht lebensverändernde Entdeckungen. Zumnindest, wenn man ihn so reden hört.“
„Janne ist Ihr Bruder?“, staunte ich. Mit ihren struppigen schwarzen Haaren und dem bunten Outfit sahen sich die Geschwister nicht im Geringsten ähnlich.
„Ja, ich finde ja auch, dass da eine Verwechslung vorliegen muss, aber unsere Eltern behaupten felsenfest, dass wir Geschwister sind. Ich liebe meinen Bruder, aber manchmal ist er ganz schön verrückt. Ich bin übrigens Clara.“
„Freut mich Sie kennen zu lernen, Clara. Ich bin Tanja. Dann werde ich mich mal davon überzeugen ob ihr Bruder auch so gut im Restaurantegeschäft ist.“
„Ist er. Es wird das beste Gericht sein, dass Sie jemals gegessen haben. Stella wird heute kochen und Timothy bedienen.“
„Na, da bin ich gespannt. Vielen Dank für den Tipp.“
„Gerne. Übrigens mag ich Ihren Namen. Tanja wie in der Fernsehserie.“, bermekte sie.
„Ganz genau.“ Immer diese Vergleiche.
Und dann machte ich mich auf den Weg zu Jannes Laden. Den Tannebaum sah ich schon von weitem. Er war wirklich riesig.

Fortsetzung folgt …

Und einen weiteren Teil geschafft. Wird wohl etwas länger werden. Was meint ihr?

Altlast Writing Pomps: Strandwege Teil 1

Und wieder eine Idee von den Writing Pomps, die ich aufgenommen habe.

Hier ist mein Abschnitt aus dem Buch:

Aus einigen Häuser stieg Rauch auf, und in manchen Gärten erhellte Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Sträuchern den winterlichen Abend. Aldia fuhr langsam die Straße entlang. Es war so spät, dass sie heute nichts mehr über Hans heraus finden konnte. A besten besorgte sie sich erst mal eine Unterkunft und bgann morgen mit der Suche nach ihm.

Tanja Janz  – Dünenwinter und Lichterglanz

Und hier ist mein Text dazu:

Strandwege Teil 1

Es war Nacht als mir der Einfall kam. Weihnachten am Strand. das wäre doch mal was. Also fuhr ich einfach los ujnd freute mich auf meinen Urlaub. Weihnachten am Meer. Das hatte ich mir schon immer gewünscht. Meer verband ich immer mit Freiheit. Ich beneidete die enschen, die am Meer lebten. Jeden Tag, am Strand spazieren gehen, jeden tag die Möwen kreischen hören, jeden Tag am Meer sein, Sonnenuntergänge am Meer.  So stellte ich mir das Paradies vor und zumindest an Weinachten konnte ich es mir erfüllen. Allerdings kam ich schon zei Wochen eher in dem kleinen Örtchen an und zwar am späten Abend.
Er wirkte sehr heimelig. Aus einigen Häusern stieg Rauch aus Schornsteinen auf, und in manchen Gärten erhellte die Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Sträuchern den winterlichen Ort. Ich fuhr langsam die Straße entlang und hielt nach einer Unterkunft Ausschau. In einer kleinen süßen Häuschen brannte Licht und ein Schild kündigte an, dass ein Zimmer frei war. Es war eins dieser süßen Strohdachhäuser an der Nordsee. Es wurde mit einer Lichterkette verziert und sah sehr einladend aus.
Ich parkte mein Auto davor, stieg aus und klingelte. Das Haus lag nicht direkt am Meer, aber im Grünen. Es dauerte en wenig bis die Tür geöffnet wurde. Dann stand eine hübsche langhaarige Blondine Anfang vierzig mit einem warmen rauen Pullover und Jeans vor mir.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte sie mich.
„Hallo. Mein Name ist Tanja und ich habe gelesen, dass bei Ihnen ein Zimmer frei ist. Ich würde gerne bis Weihnachten hier bleiben“, erklärte ich.
„Hallo Tanja. Ich bin Rosalie, aber alle nennen mich Rose“, stellte sich die Frau vor. Dahaben sie aber Glück. Der letzte Bewohner ist heute abgereist. Möchten Sie es sich ansehen?“
„Ja, gerne“, stimmte ich ihr zu.
Also führte Rosale mich ins Haus, dass genauso geschmackvoll wirkte wie von außen. Es war in blau nd weiß gehalten und Rosalie führte mich durch den Flur die Treppe hinauf. Es war hier schon dezent weihnachtlich geschmückt.
Sie führte mich in die oberste Etage und zeigte mir ein traumhaftes Zimmer.  Es war ebenfalls blau weiß und ein Bett stnad an der Wand und danben war eine große Fensterfront. An der Wand hing ein Bild von dem Strand und einem Leuchtturm und eines von einem Deich. Auf er Fensterbank stand ein Weihnachtsmann mit Pudelmütze, ein Leuchttumr und sogar ein geschmücktes Minibäumchen. Der Blick nach draußen war fantastisch und ging weit ins grüne hinein. Man konnte sich fast einbilden in der Ferne das Meer zu sehen.
„Wow, das ist wunderschön“, freute ich mich. „Ich würde es gerne nehmen.“
Wir verhandelten über einen Preis und dann brachte ich meine Sachen hoch. Wenn ich ehrlich war hatte ich mir den Blick auf das Meer wirklich nur eingebildet. Man konnte im Dunkeln gar nichts erkennen. Ich nahm mir vor gleich morgen früh die Gegend zu erkunden und vielleicht schon das erste mal ans Meer zu gehen.
Doch als ich zur Ruhe kam und im kuscheligen Bett lag fragte ich mich ob ich wirklich das Richtige getan hatte. Ich war Hlas über Kopf einfach aufgebrochen und das war nicht meine Art. Also schrieb ich meinen Eltern und meiner besten Freundin, dass sie sich keine Sorgen machen brauchten. Ich war Weihnachten am Meer und endlich bekam ich die Ruhe, die ich brauchte.
Zu Hause war alles viel zu stressig gewesen. Hier würde ich endlich zur Ruhe komen. Ich konnte meiner Fantasie ganz freien Lauf lassen. Ich versuchte mich seit Jahren an einem richtigen Buch, schaffte es aber nie wirklich. Vielleicht hatte ich in den letzten Monaten zu viel erlebt.  Eine gescheiterte Beziehung, ein gescheiteter Job und dauernd irgendwelche Termine. Ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich brauchte eine Auszeit. Ichwünschte mir doch nur einen netten Mann an meiner Seite und dass ich imer schreiben konnte. War das zu viel verlangt? Außerdem setzte mir die Sache mit meinem Bruder noch zu, aber das war eine andere Geschichten. Ich brauchte Ruhe und klare Gedanken.
Und mit diesen Gedanken schlief ich ein. Tief und fest driftete ich ins Land der Träume und wachte erholt am nächsten Morgen auf. Jetzt konnte der neue Tag beginnen mit einem Urlaub am Meer. Ich freute mich darauf.

Fortsetzung folgt …

Doch noch geschafft abzuschreiben. Ich hoffe ich kann einen Teil pro Tag veröffentlichen, bin aber nicht sicher ob ich das schaffe. WIe viele Teile es werden weiß ich auch noch nicht. Mal sehen. Was meint ihr?

Corlys Themenwoche 48.2.: Meer: Gibt es etwas besonderes, dass es nur am Meer gibt und euch deswegen so gut gefällt oder eben nicht gefällt?

Der zweite Tag meiner Meerwoche ist angebrochen. Dann mal los.

Corlys Themenwoche Logo

Und meine heutige Frage lautet:

Gibt es etwas besonderes, dass es nur am Meer gibt und euch deswegen so gut gefällt oder eben nicht gefällt?

Hm, da gibts natürlich mehreres, was es nur am Meer gibt.

Ebbe und Flut

Das ist schon was besonderes. Ich geh bestimmt nicht allein ins Watt, aber das Watt ist schon toll und wie das Wasser kommt und geht ist auch intessant zu beobachten.

Die Inseln

Ich find Insel toll. Das ist schon was besonderes. Irgendwie einsam.

Die Schiffe

Die Schiffe auf dem Meer zu beobachten ist auch was besonders. Man fragt sich einfach woher sie kommen. Meistens jedenfalls.

Die Dünen/Der Deich:

Auch das gibts nur am Meer und ich liebe das Gefühl, dass dahinter das Meer liegt. Das ist was besonderes.

Die Muscheln:

Ich liebe es Muscheln zu sammeln am Strand. Das ist am Meer einfach unvergleichlich.

Leuchttürme:

Ich liebe Leuchttürme. Die haben irgendwie sowas romantisches an sich.

Und was fällt euch dazu noch so ein?

Die nächsten Fragen:

Mittwoch: Könnt ihr euch vorstellen am Meer zu leben? Welchen Ort würdet ihr wählen?
Donnerstag: Was war bisher eure liebste Reise am Meer?
Freitag: Meerorte, die ihr nicht so mögt?
Samstag: Welche Songs kennt ihr zum Thema Meer?