Mona Kasten – Feel Again

Ich schätzte seine Größe und zog ein Paar schwarze Levis aus den Regalen, die scharf aussahen. Danach ging ich zielstrebig zu den Kleiderständern, auf denen die Lederjacken hingen. Ich hob die abgewetzeste, die ich auf den ersten Blick finden konnte, vom Bügel und betrachtete sie prüfend.
„Eine Lederjacke? Um Himmels Willen, bitte nicht“, stöhnte Isaac.
„Ich dachte, du willst ein Makeover.“
„Dass ich mich von meinen Jacketts verabschieden muss, ist schon Makeover genug. Ich sehe doch aus, als hätte ich mich verkleidet, wenn ich die anziehe“, sagte er und nickte zu der Jake.

Story: 1 +++

Sawyer ist Kunststudentin und lernt Isaac in einem Club kennen. Er soll ihr Fotoabschlussprojekt sein, da sie ihm helfen will seine Schüchternheit zu überwinden. Doch ist da nicht mehr zwischen den beiden?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +++

Sawyer: 1 ++

Sie hat so ihre Fehler und ist bestimmt alles andere als perfekt. Vieles würde ich sicher auch nicht so machen wie sie, aber trotzdem fand ich sie toll. Sie ist so echt und gefühlvoll und ich mochte sie von Anfang an. Trotz all ihrer Schwächen, denn ich konnte jede einzelne davon nachvollziehen und das ist wichtig dafür, dass ich jemanden in Büchern mag. Sawyer ist vom Gesamtbild her ein wirklich toller und intensiver Charakter.

Isaac: 1 +++

Ihn fand ich von Anfang an so richtig, richtig, richtig toll, egal wie schräg er erst wirkte. Er ist ausnahmsweise mal kein typischer Bad Boy sondern ein guter und grunauf ehrlicher Mensch und genau das gefiel mir so sehr an ihm. Er war einfach echt und intensiv und gefühlvoll und auch er hatte so seine Fehler, aber die machten ihn nicht schlecht sondern einfach nur total liebevoll. Ein richtig toller Kerl, der direkt mitten ins Herz ging. Zumindest für mich.

Dawn: 1 +

Dawn war eine tolle ehrliche Freundin, die wirklich für Sawyer da war. Ich bewunderte wie hartnäckig sie war obwohl Sawyer so verschlossen war. Sie meinte es wirklich ehrlich und da war nichts gespielt. Das fand ich toll an ihr.

Riley: 1 +

Riley mochte ich auch sehr gern, auch wenn ich es daneben fand wie sie zu Sawyer in einer Sache war. Egal ob es ihre Hochzeit war oder nicht. Das war einfach unfair. Sie stand wieder etwas besser da nach ihrer Entschuldigung. Aber sonst war sie ein sehr lebensfroher und freundlicher und liebevoller Charakter.

Gian: 1 +

Auch er war ein guter Freund und ich fand seine Kommentare immer wieder witzig. Ich mochte ihn auf jeden Fall.

Robyn: 1 +

Dafür, dass sie eigentlich Sawyers Dozentin war, war sie ziemlich cool drauf und sie war mir von Anfang an sympatisch. Ich find es toll wie sie ihre Schüler beschützt.

Al: 1 +

Auch Al gefiel mir sehr gut. Er war herzlich und trotz seiner oft verschlossenen Art merkte ich wie gern er Sawyer hatte. Er hat einfach was.

Eliza: 1

Ich kann verstehen wieso sie so handelte wie sie handelte, aber natürlich war sie dennoch selbstsüchtig. Sie war mir nicht unsympatisch, aber sie war auch nicht mein Liebling.

Ivy: 1 +

Die kleine war so niedlich und zutraulich. Ich mochte sie total gern.

Ariel: 1 +

Auch sie war mir sofort sympatisch. Es war toll wie herzlich sie Sawyer empfing. Ich mochte sie einfach.

Theodore: 1 +

Auch Isaacs Großvater war mir sehr sympatisch und es war toll, dass er für Isaac da war und wie nahe er ihm stand.

Mary: 1 +

Auch seine Großmutter mochte ich. Sie war herzlich und gut und gefiel mir gut.

Isaacs Eltern: 1 (-)

Seine Mutter wurde mir langsam sympatischer, auch weil sie wieder auf Isaac zuging. Zu seinem Vater kann ich nicht wirklich was sagen, aber er gefiel mir eher nicht so gut, weil er Isaac zeigte wie unwillkommen er war.

Allie: 1 +

Die mochte ich ganz gern, aber offenbar war früher mal was zwischen ihr und Sawyer vorgefallen, was nicht so gut war. Deswegen fand ich es seltsam, dass sie jetzt einen auf Freundin machte.

Kaden: 1 +

Kaden war mir sehr sympatisch, nur an seiner Diskretion sollte er mal arbeiten. Da fand ich ihn nicht so gut. Aber es war toll wie er Sawyer indirekt unterstützte.

Melissa: 4 –

Die fand ich furchtbar. Egal wie sie zu Sawyer und Rileys Dad stand: Sie hätte es nicht an seinen Kindern auslassen dürfen, die noch so klein waren und nichts davon verstehen konnten. Das ist unverzeilich. Da kann ich auch echt kein Mitleid für sie aufbringen. Dafür tun mir Riley und Sawyer zu leid, was sie erleiden mussten.

Scott: 1 +

Kam nur kurz vor, aber der erste Eindruck von ihm gefiel mir durchaus.

Morgan: 1 +

Morgan war mir sehr sympatisch. Er wirkte ehrlich und gefühlvoll, trotz seinem offenbaren Rockeraussehen.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Ich liebe sie. Diese Geschichte hat mich einfach tief berührt. Das ist schon sehr Colleen Hoover Niveau, wenn nicht gar besser. Manchmal waren Sawyer und Isaac so intensiv, dass ich das Buch sogar erst mal an die Seite legen musste bevor ich weiter lesen konnte. Die beiden harmonierten einfach so toll zusammen. Sie haben es sich selbst schwer gemacht, aber sie waren ein absolut tolles Paar. Sehr intensiv, geühlvoll und echt.

Erzählperspektive: 1 ++

Die Story wurde von Sawyer in der Ich-Form erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da sie sehr echt und gefühlvoll und intensiv wirkte.  Ich hätte manchmal gern Isaacs Version dabei gehabt, aber dennoch gefiel es mir auch so sehr gut.

Besondere Ideen: 1 +

Das war vermutlich die Sache mit dem Umstyling mit dem Fotoprojekt und das war auch gut mit reingebracht und der Hauptpunkt der Story. Es wirkte auch nicht zwanghaft sondern echt und ehrlich.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war wirklich sehr, sehr hoch. Wie gesagt: Oft musste ich das Buch sogar an die Seite legen, weil es mir gerade einfach zu intensiv war. Das ist mir selbst bei CoHo Büchern noch nicht passiert, die ich absolut liebe. Hier war auf jeden Fall jede Menge Gefühl mit dabei.

Parallelen: 1 ++

Hier möchte ich dann natürlich auch die CoHo Bücher nennen, weil ich dabei ständig daran denken musste. Und da kann dieses Buch definitiv mithalten. Die Story ist ähnlich dramatisch und wahnsinnig gefühlvoller. Ich würde sagen von der Intensivität ist hier vielleicht sogar noch mehr zu spüren als bei CoHo.

Störfaktor: 1 +

Eigentlich kann ich hier kaum was nennen. Wenn ich was nennen müsste, wäre es manchmal der derbe Ton und vielleicht, dass Sawyer es sich gegen Ende selbst so schwer macht sowie Rileys Verhalten in einem Punkt. Aber so wirklich gestört hat mich beides nicht, denn es passte zur Story. Hier passte einfach fast alles.

Auflösung: 1 ++

Die war wunderschön und sehr gefühlvoll und romantisch. Ich fand sie sehr gelungen.

Fazit: 1 +++

Dieses Buch ging mitten ins Herz. Es war wahnsinnig intensiv und gefühlvoll. Mir manchmal schon zu intensiv. Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen und waren nicht so steretypisch. Gerade auch Isaac hatte es echt in sich. Ich mochte auch seine Schüchternheit am Anfang und fand ihn da schon sehr süß. Aber auch das Grundthema gefällt mir und für mich war dieses Buch definitiv ein absolutes Lesehighlight im ColleenHoover Niveau. Ein bisschen tut es mir leid, dass ich mich nicht immer so drauf konzentrieren konnte wie ich wollte, weil ich mit meinen Gedanken ganz woanders war.

Bewertung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Versucht es einfach. Ihr könnt es unabhängig von der Reihe lesen, aber ich würde euch schon empfehlen in der Reihenfolge anzufangen. Denn ich habe das Gefühl, ich kenne von den Charaktere der anderen Bücher jetzt schon ein paar Auflösungen, die mir vielleicht schon zu viel sagen. Dennoch habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass mir irgendwas fehlt, weswegen der Zusammenhang der Story fehlt. Wenn ihr Colleen Hoover Fans seid oder ihre Bücher mögt, könntet ihr auch dieses hier genauso sehr lieben oder sogar mehr. So ging es zumindest mir.

Gilmore Girls: Staffel 2 Folge 2 + 3

Gestern hab ich Gilmore Girls von letzter Woche Montag nachgeholt und das fand ich auch wieder interessant.

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Rory fand ich wieder zu extrem wegen der Uni. Und dass sie Dean nur deswegen versetzte fand ich auch ziemlich extrem. Da konnte ich Dean schon verstehen. Blöd fand ich, dass er sich als erstes entschuldigt hat. Das wäre Rorys Job gewesen.

Die Verlobungsparty war etwas übertrieben, aber irgendwie cool. Dennoch hoffe ich, dass es Loreley ernst meint und Max nicht heiratet. Luke tat mir oft einfach nur Leid.

Lane ist ja jetzt weg. Mal sehen, wie das so wird.

Der Streit mit Emily war ja auch heftig.

Die ersten drei Wörter, die mir dazu einfallen:

Hochzeit, Party, Unsicherheit

Lieblingscharaktere:

Loreley
Sookie
(Rory)

Luke
Dean

Bones: Staffel 2 Folge 16 + 17

Bones hab ich natürlich auch wieder gesehen gestern.

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Die Folgen fand ich ja irgendwie auch sehr witzig. Vor allem die Sprüche von Cam fand ich überwiegend witzig.

Zwischen Angela und Hodgins gehts ja heiß her. Die beiden sind süß zusammen, auch wenn mir das Problem mit der Wohnung nicht so zusagte.

Die Themen waren wieder interessant. Besonders das mit der Kirche. Ich find ja Booth Verbinung zur Kirche irgendwie cool, auch wenn er da teilweise recht krass drauf ist, was das angeht.

Der Streit zwischen Bones und Booth war auch cool, aber ich denke Angela hat recht was die Lösung angeht. Ich ich glaube der Psychologe weiß das auch.

Und ich find es gut, dass sie nicht mit Sully mitging. Das hätte nicht funktioniert. Ich fand ihn ganz okay, aber er war nicht mein Typ. Außerdem gehört sie für mich zu Booth.

Insgesamt waren es zwei interessante Fälle und dass der zweite mit der Kirche zu tun hatte fand ich gut.

Die ersten drei Wörter, die mir dazu einfallen:

witzig, leidenschaftlich, Kirche

Lieblingscharaktere:

Angela
Bones

Booth
Hogins
Zack

Film: Mitten ins Herz ein Song für dich

Gestern wollte ich erst 12 years a slave gucken, aber der war mir schon am Anfang zu heftig, weil er keine richtige Geschichte hatte und nur von einem Schauspieler dominiert wurde und dann auch gleich heftig los ging. Da hab ich ganz schnell aufgehört zu gucken. Sowas mag ich einfach nicht mehr, obwohl mich die Schaupieler interessierten.

Dann brauchte ich erst mal wieder etwas leichtes. Ich entschied mich für diesen schnuckeligen Film hier:

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der immer wieder toll ist. Aber ich liebe auch diese Musik.

Ich find die Geschichte an sich aber auch sehr romantisch und mag einfach die Schauspieler und Charaktere sehr.

Es passt einfach alles super zusammen und Hugh Grant – Fan war ich ja schon immer.

Und das Ende ist sooo romantisch. Einfach toll.

Bekannte Schauspieler:

Hugh Grant (Diverse Filme)
Drew Berrymore (Diverse Filme)
Matthew Morrison (Glee)

Bewertung: 5/5 Punkte

Das vierte Wort: Alkohol: Ein Spieleabend unter Freunden

Beim vierten Wort gehts diesmal um Alkohol. Mal sehen, was mir da so einfällt.

Ein Spieleabend unter Freunden

„Lasst uns doch mal wieder einen schönen gemütlichen Spieleabend machen“, schlug Sina ihren Freunden vor. „Mit Grillen oder so. Am Wochenende.“
„So wie früher als wir noch gezeltet haben?“, fragte Bennet nur.
„Wir sind doch keine Kinder mehr“, protestierte Zoe und rollte  mit den Augen.
„Und was ist mit Alkohol?“, wollte Torben wissen.
„Aber nicht zu viel“, wandte Alisa ein. „Wir wollen uns nicht besaufen. Nur einen gemütlichen Abend machen.“
„Das klingt nach ganz viel Spass“, freute sich Tyler.
Also plante Sina mit ihren Freunden den Abend. Die ganze Woche redeten sie darüber, gingen einkaufen und freuten sich darauf. Früher hatten sie sowas öfter gemacht, aber seid sie in jeder Himmelsrichtung verstreut waren nur noch selten. Jetzt waren Semesterferien und sie waren ausnahmsweise einmal alle zu Hause.

Der Freitagabend kam dann schnell. Die Freunde wollten das ganze Wochenende zusammen verbringen. Heute Abend war der Spieleabend geplant. Sina war allein zu Hause. Ihre Eltern waren nicht da. Bei ihr sollte der Abend stattfinden. Alisa und Zoe halfen ihr beim Vorbereiten in der Küche während die Jungs noch nicht da waren.
„Wie gehts eigentlich Sören?“, fragte Alisa Zoe, während wir Gemüse für den Salat schnippelten.
Sören war Zoes Freund in der Stadt, in der sie studierte.
„Dem gehts gut“, antwortete Zoe nur. „Er macht heute was mit seinen Kumpels. Wir wollen bald zusammen ziehen.“
„Das hört sich doch gut an“, fand Alisa.
„Ja, ich weiß“, grinste sie.
„Was ist eigentlich mit dir und Tyler?“, fragte Zoe dann Sina.
„Was soll mit mir und Tyler sein?“, fragte Sina unschuldig zurück.
„Ihr wohnt doch in in der selben Unistadt? Seht ihr euch manchmal?“, fragte sie.
„Manchmal“, antwortete Sina gedehnt.
„Ach komm schon, erzähl mal“, forderte Zoe sie auf.
„Da gibts nichts zu erzählen“, antwortete Sina. „Wir treffen uns manchmal. Das ist alles.“

Am Abend trafen auch die Jungs bei Sina ein. Tyler und Torben waren Brüder. Sie sahen sich sehr ähnlich. Sina merkte erst jetzt wie sehr sie gelogen hatte. Natürlich war da was zwischen ihr und Tyler. Immer schon gewesen.
Torben stellte sich sofort an den Grill und grillte Fleisch, Würstchen und gebratenes Gemüse. Zoe schmiss die Frteuse mit den Pommes an. Alisa und ich deckten den Tisch und Bennet übernahm die Getränke.
Als alles fertig war setzten wir uns an den gedeckten Tisch auf die Terasse und aßen unser gegrilltes Essen, die Pommes und den Salat. Bennet schüttelte jedem ein Glas Wein ein. Ab und zu trank ich eines, aber ich war nicht so der Alkoholfan. Ich nippte meist nur dran.
Wir Mädels saßen nebeneinander und die Jungs auf der anderen Seite des Tisches. Ich saß natürlich gegenüber von Tyler. Er schenkte mir ein zauberhaftes Lächeln. Ich lächelte zaghaft zurück.
„Also erzählt mal. Wie ist es euch in der Zwischenzeit so ergangen?“, erkundigte sich Torben nun bei uns, der neben seinem Bruder saß und gegenüber von Zoe.
„Das wissen wir doch schon“, seufzte Alisa und verdrehte die Augen. „Wir chatten jeden Donnerstag zusammen. Schon vergessen?“
„Das ist nicht das Selbe“, beharrte Torben. „Jetzt sind wir hier.“
Alisa seufzte nur.
„Also schön“, begann Zoe einzlenken. „Ich werde bald mit meinem Freund zusammen ziehen.“
„Mit diesem Sören. Ach komm schon. Der ist doch nichts für dich.“ Bennet musterte sie abschätzend. „Du solltest mit mir zusammen kommen. Das hab ich ja schon immer gesagt.“
„Und ich hab dir schon immer gesagt, dass daraus nichts wirkt“, lachte Zoe. Es war nur Spass. Das ging mit Zoe und Bennet immer so. „Tut mir leid, Schätzchen.“
„Ja, ja. Schon gut. Aber einen Versuch war es wert.“ Bennet tat gespielt beleidigt.
Zoe lachte wieder.
„So viel dazu“, kommentierte Torben nur trocken.
„Hey, was spielen wir denn heute so?“, grinste Alisa und lenkte vom Them ab.
„Ligretto“, schlug Zoe sofort vor während Torben „Skippbo“ sagte.
„Wie wäre es mit einer richtig guten Partie Mensch ärgere dich nicht“, schlug Sina vor.
„Sind wir im Kindergarten?“, lachte Bennet während Sina ihm einen bösen Blick zuwarf.
„Ich find Mensch Ärgere dich gut“, kam Tyler Sina zur Hilfe.
„Du findest alles gut, was Sina gut findet“, beschwerte sich Bennet.
„Wir können mit Mensch Ärgere dich anfangen und dann gehts mit Ligretto weiter“, schlug Zoe vor. Damit waren alle einverstanden.
Als sie fertig mit dem Essen waren räumten sie ab. Spülen taten sie nicht. Das meiste konnten sie in die Spülmaschine räumen. Die Gläser ließen wir stehen und dann setzten wir uns alle wieder an den Tisch. Die Spiele hatten sie schon vorher an die Seite gestellt.
„Also dann. Mensch Ärgere dich nicht“, verkündete Bennet seufzend und baute das Spielfeld auf.
Den ganzen Abend spielten die Freunde und genossen die Zeit zusammen. Es gab viel Gelächter und machte Spass. Doch jeder gute Abend ging einmal vorbei. Sie räumten zusamen auf und verabschiedeten sich langsam nach und nach. Einige vom Alkohol benebelt, andere bei klarem Verstand.
Zum Schluss waren nur noch Tyler, Torben und Zoe übrig.
„Kommst du wirklich alleine klar?“, fragte Tyler mich besorgt. Er war immer besorgt um mich.
„Ja, klar. Meine Eltern kommen ja schon morgen wieder“, winkte ich ab. Er sah mich trotzdem skeptich an.
„Bleib doch einfach bei ihr. Dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen“, schlug Zoe ihm hinterhältig vor.
„Ich will mich nicht aufdrängen.“ Er sah mich wieder besorgt an.
Da ich wusste, dass Zoe nicht locker lassen würde, sagte ich: „Nein, ist okay. Vielleicht wäre es sogar besser so.“
„Wenn du es wirklich möchtest“, stimmte er also zu, klang aber weiterhin unsicher.
Also blieb er bei mir, während Torben und Zoe nach Hause gingen.
Wir setzten uns noch ins Wohnzimmer, tranken den Wein aus und unterhielten uns. Dann schlummerten wir friedlich in einem Madratzenlager, was wir im Wohnzimmer eingerichtet hatten in einer Art Umarmung ein. Am nächsten Morgen würde es mir etwas ausmachen, aber jetzt genoss ich es einfach ihn in meiner Nähe zu haben.

Ende

Und, was sagt ihr dazu?

Das alte Herrenhaus Teil 6

Ich denke, es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Teil Herrenhaus.

Ihr erinnert euch noch, was beim letzten Mal passierte?

Moritz und Louisa haben den Ball hinter sich gelassen und sind zu Fuß zu Moritz gelaufen. Dort haben sie sich eine Weile auf die Bank gesetzt und dann kam es zum Kuss. Moritz will Louisa jetzt gern begleiten, aber sie glaubt nicht, dass er sich in ihrer Welt zurechtfindet.

Das alte Herrenhaus (Teil 6)

Am nächsten Morgen wachte ich müde auf. Es war ein verwirrender anstrengender Abend gewesen, überschattet von einem wundervollen Kuss, der mich durcheinander brachte. Auch jetzt dachte ich an Moritz, der irgendwo hier im Haus war. Mir war klar, dass ich hier nicht bleiben konnte und wieder nach Hause musste und dass er eigentlich in diese Welt gehörte, aber trotzdem wäre es schön, ihn wirklich mitnehmen zu können. Dabei machten mir meine starken Gefühle für ihn in so kurzer Zeit wahnsinnige Angst. Ich kannte ihn kaum und kam noch dazu aus einer anderen Zeit.
Ich zog mich an. Auf einmal wollte ich keine Sekunde mit ihm zusammen verpassen. Ich beeilte mich nach unten zu kommen und da saß er in der großen Küche. Einen Moment stand ich nur in der Tür und beobachtete ihn. Er wirkte etwas verloren und irgendwie auf eine ganz ungewöhnliche Weise attraktiv. Schließlich gab ich mir einen Ruck und trat in die Küche.
„Guten Morgen“, begrüßte ich ihn und er zuckte leicht zusammen.
Doch dann sah er mich lächelnd an. „Hunger?“ Er deutete auf das Essen auf dem Tisch.
Ich setzte mich zu ihm und fing an mir mein Brot zu schmieren. Die Messer waren noch nicht so gut wie bei uns, aber es ging. Es gab Stuten mit Honig für mich und ein Glas Milch.
„Wie hast du geschlafen, hier in der Vergangenheit?“, fragte er mich und schmunzelte leicht.
„Sehr gut. Hier ist es so schön ruhig“, schwärmte ich. „Und du?“
„Das freut mich. Ich habe auch gut geschlafen“, antwortete er. Er schien gut gelaunt zu sein.
Heute strahlte die Sonne in diesem Jahundert geradezu und schien schon ins Küchenfenster herein.
„Was liegt heute an?“, fragte ich ihn.
„Ich dachte wir wollten den Freund von mir besuchen“, sagte er und wirkte schon weniger euphorisch.
„Ja, stimmt“, antwortete ich nur.
Daraufhin schwiegen wir wieder eine Weile.
„Was denkst du gerade?“, fragte ich ihn schließlich.
„Was soll ich schon denken? Ich bin traurig, dass du mich verlässt. Ich fand die kurze Zeit, die ich mit dir hatte sehr schön“, gab er traurig zu.
„Moritz, ich …“ Ich wusste nicht, wie ich ihm sagen konnte, was ich fühlte.
„Schon gut. Ich versteh das. Du gehörts in deine Welt und ich gehöre in meine Welt.“ Er sah mich mit einem undurchdringlichen Blick an.
„Ich wünschte, es wäre anders“, flüsterte ich kleinlaut.
Da stand er auf, kam zu mir, reichte mir seine Hand und zog mich hoch. Dann zog er mich in seine Arme.
„Ich weiß. Aber das geht nicht. Das habe ich jetzt eingesehen.“ Und dann küsste er mich erneut. Und wie. Er erfachte ein unbeschreibbares Feuer in mir. Ich kostete diesen Kuss voll und ganz aus in dem Wissen, es könnte jederzeit der letzte sein obwohl wir uns gestern erst zum ersten Mal geküsst hatten. Selbst als er sich zurück ziehen wollte. Zog ich ihn wieder an mich.
„Das ist so unfair“, murmelte ich.
„Ich weiß“, stimmte er mir zu und zog mich noch mal in seine Arme.
Es war als wollten wir beide nicht, dass dies endete. Wir wollten uns nicht voneinander trennen, mussten es aber doch tun.
„Wollen wir noch etwas vor dem Haus sitzen bevor wir los fahren?“, fragte er.
„Gerne“, nickte ich zustimmend.
„Erzähl mir was von dir“, forderte er mich auf.
„Was denn?“, wollte ich wissen.
„Was machst du so den ganzen Tag über?“, fragte er mich.
„Ich studiere an der Uni, ich lese viel und treffe mich mit Freunden. Ich gehe viel raus und ich sitze auch an einem technischen Gerät mit dem man schreiben kann und mit anderen Personen kommunizieren kann“, erzählte ich ihm.
Er sah mich an als würde er nur Bahnhof verstehen. „Was ist eine Uni und was ist das für ein Gerät von dem du sprichst?“
„Die Uni ist ein Ort zum Lernen. Sowas wie eine Schule nur für Erwachsene, die sich spezialisieren wollen. Das Gerät ist ähnlich wie das hier. Nur größer und man kann mehr damit machen.“ Ich zog mein Handy heraus, dass hier völlig nutzlos war.
„Komisches Ding“, fand er.
„Bei uns haben das Viele. Es ist modern und eher untypisch, dass keiner sowas hat. Die Technik wird mit der Zeit immer besser und moderner“, erzählte ich ihm.
„Klingt interessant“, fand er, konnte es sich aber offenbar nicht ganz vorstellen.
„Es ist einfach nur anders.“ Ich zuckte mit den Achseln.
„Mag sein, aber für  mich ist es ganz neu. Du bist wirklich interessant. Hier sind die Frauen so anders. Sie kennen kaum was von der Welt. Nur von den Menschen, die hier wohnen. Sie interessieren sich überwiegend um Luxus und Glanz“, überlegte er.
„Bei uns sind die Mädchen allgemein interessierter. Nicht alle, aber unsere Welt ist moderner. Frauen haben bei uns einfach einen anderen Stand als bei euch hier.“
„Hm“, machte er nur und dachte über irgendetwas nach.
Wir schwiegen wieder eine Weile, aber es war ein angenehmes Schweigen. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Ich lehnte mich an ihn, genoss seine Nähe und die Sonne in meinem Gesicht. Es war zu schön um wahr zu sein.
„Wollen wir uns auf den Weg machen?“, fragte er mich dann.
„Ja, wieso nicht?“, fragte ich, doch keiner von uns beiden stand auf. Wir sahen uns einfach nur an. Keiner sagte etwas, aber unsere Blicke sprachen Bände. Plötzlich fing er an zu lächeln.
„Was ist?“, fragte ich ihn verwirrt.
„Weiß nicht. Du hast mich gerade nur an jemanden erinnert, aber ich möchte nicht darüber sprechen. Lass uns lieber gehen“, wich er mir aus.
„Na gut“, willigte ich ein. Wir standen auf und verließen sein Grundstück. Wir stiegen in die Kutsche.  Sie brachte uns zu Moritz Freund und hoffentlich in mein altes Leben zurück.

Fortsetzung folgt …

Das  war ein weiterer Teil meiner Geschichte. Was sagt ihr dazu? Wie es dann mit Moritz und Louisa weiter geht erfahrt ihr im nächsten Teil.

Drabble Parade: Die Frau des Prinzen

Tarlucy hat mir eine neue Herausforderung gegeben. Nur 100 Wörter sollen es beim Schreiben sein und drei vorgegebene Begriffe. Ich bin ja froh, dass man mit Word Wörter zählen kann und ich das nicht selber machen brauchte.

Was ist ein Drabble? Eine Geschichte, die aus exakt 100 Worten besteht. Drei Begriffe werden eingebaut. Jette hat für uns

Meine Wörter von Tarlucy:

Krone-Donner-Rubin

Die Frau des Prinzen

Eine Krone, die mir gehört. Ich bin die neue Frau des Prinzen. Doch hatte ich eine Wahl? Ich wollte das gar nicht. Er schenkte mir einen Rubin, aber ich wollte doch nur leben. Leben wie ich es mir erträumte. Es gab da jemanden, mit dem ich mich heimlich getroffen hatte. Ich hatte ihn bei einem Gewitter kennen gelernt. Der Donner war laut gewesen. Ich hatte unter einem Baum gestanden und er war im Regen geritten. Er hatte mich entdeckt und war zu mir gekommen. Sofort war er mir sympatisch gewesen. Er war meine Liebe. Nicht der Prinz mit der Krone.

owei, die Idee hat jedenfalls Potential. Klingt etwas wie ein Klappentext.

So – hier dann die Regeln

  • Ein Dankeschön und eine Verlinkung des nominierenden Blog wäre nett
  • Ein Text mit nicht mehr als 100 Worten
  • Drei neue Begriffe
  • Nominiert so viele ihr wollt und gebt ihnen Bescheid.

Die neuen Begriffe:

Wiese – Bücher – Regen

Ich nominiere:

Charlotte Cole,
Mimi

und Trisha