Buchzitate: Seventeen Moons

Hier hab ich sogar einige Buchzitate gesammelt. Ich war ganz überrascht, dass es so viele geworden sind.

1.) Sahne-Kummer-Torten (4 %)

Toll. Ich konnte es mir nur schwer vorstellen, dass mein Vater wieder nach Gatlin zurückkam und womöglich in seinen Entenschlafanzug durch die Stadt lief. Es gab schon genügend Verrücktes zwischen Amma und mir, das in den Sahne-Kummer-Torten steckte, die sie beinahe jeden Abend bei den Mathodisten ablieferte. Ich kannte mich mit Gefühlen nicht so gut aus mit Gefühlen, aber Ammas Gefühle waren alle in Kuchenteich eingeknetet und sie teilte sie mit niemanden. Sie verschenkte den Kuchen lieber.

2.) Naturgeborene mit Blödsinn im Kopf (7 %)

Eine Woche später schlenderten Link und ich über den Schulflur. Als der Gong ertönte, tauchte plötzlich Lena auf und umarmte mich. Ich freute mich unbändig und dachte, sie käme wieder in die Schule. Aber sie war eigentlich gar nicht da. Es war nur eine Art Projektion oder was auch immer Caster dazu sagen, wenn sie ihren Freund wie einen Vollidioten aussehen lassen. Link glaubte natürlich, ich wollte ihn umarmen, deshalb musste ich mir noch Tage später sein „Loverboy“ anhören.
„Du fehlts mir eben. Ist das so schlimm?“, war Lenas Kommentar.
Sie amüsierte sich darüber, aber ich wünschte mir allmählich, dass Gramma käme und sie zu Hausarrest verdonnerte, oder was man sonst mit Naturgeborenen machte, die nur Blödsinn im Kopf haben.

3.) Gatlin-Pfirsich (7 %)

„Ich dachte, alle Wassertürme sind gleich und sehen aus wie eine große weiße Spinne.“
„In Illinois gibt es einen, der aussieht wie eine Ketchup-Flasche.“
Sie lachte.
„Und einer sieht aus wie ein kleines Häuschen in luftiger Höhe.“
„Da möchte ich gerne wohnen. Einmal oben, würde ich nie mehr runterkommen.“ Sie legte sich auf das warme weiße Dach. „Ich finde, in Gatlin müsste es ein Pfirsich sein. Ein großer, alter Gatlin-Pfirsich.“

4.) Keksdose (8 %)
„Mitchell Wate, sag bloß, du hast Kuchen von jemand anderen gegessen. Du siehst aus, als wärst du in die Keksdose gefallen und hättest nicht mehr rausgefunden.“
Mein Vater sah Amma mit warmen Blick an. Sie hatte ihn großgezogen, und er wusste, dass ihre Neckereien genauso liebevoll waren wie eine Umarmung.

5.) Reden (9 %)

„Schon gut.“ Keine Ahunung, ob ich das ernst meinte, aber es war ihm deutlich anzusehen, wie erleichtert er war. Er schloss mich in die Arme und drückte mir einen Moment lang die Fäuste in den Rücken.
„Jetzt bin ich aber da. Wollen wir miteinander reden?“
„Worüber?“
„Über alles, was man wissen muss, wenn man eine Freundin hat.“
Es gab nichts, worüber ich weniger reden wollte.

6.) Trauriger Anblick (21 %)

„Ich bin müde, mehr nicht.“
Sie betrachtete das Durcheinander auf dem Fußboden. „Du siehst aus wie ein Fisch, der im Morast dümpelt. Unten in der Küche steht ein wunderbares Schweinekotlett und wartet darauf, gegessen zu werden. Ich weiß nicht, welcher Anblick trauriger ist, du oder das verschmähte Kottlett.“

7.) Ganz schön amerikanisch (22 %)

„Klar doch. Die hoch qualifizierte Geschichtsstudentin sortiert Bücher, während der ungebildete Faulpelz im Archiv arbeiten darf. Ganz schön amerikanisch.“ Liv verdrehte die Augen und hob eine Kiste Bücher hoch.

8.) Bibliothekarin (22 %)

„Wie ist sie denn?“
„So wie du.“
„Was stört dich daran? Hat sie Köpfchen? Oder sind es vielleicht ihre langen blonden Haare? Wie muss eine Bibliothekarin denn aussehen? Große Brille und graue Haare in einem Knoten? Ich dachte eigentlich, deine mutter und ich hätten dich eines besseren belehrt.“

9.) Bekannt machen (22 %)

„Liv wird nicht allzu lange hier sein und sie ist nicht viel älter als du. Ich dachte, du könntest ihr die Stadt zeigen und sie mit ein paar Leuten in eurem Alter bekannt machen.“
„Mit wem zum Beispiel? Link? Damit sein Wortschatz größer wird und bei ihr einige tausend Gehirnzellen absterben?

10.) Chinesisch lernen (22 %)

„Willst du mir nicht helfen?“
„Ich kann Olivia nicht so lange allein lassen, sonst ordnet sie die Bestände neu, und dann müssen wir alle chinesisch lernen.“

11.) Caroliner oder Carolina (24 %)

„Damit kann ich leben.“ Liv seufzte und zog den Rollwagen zur Tür. „Komm schon, Herkules. Ich helfe dir beim Aufladen. Wir können doch die Damen von Gatlin nicht auf …“ sie warf einen Blick auf einen Leihschein, “ … Caroliner Kuchendoktors Kochbuch warten lassen bist du so weit?“
„Carolina“, verbesserte ich sie automatisch.
„Hab ich doch gesagt.“

12.) Fremdenführer (24 %)

„Du bist ein grottenschlechter Fremdenführer.“
„Das ist eben Gatlin. Hier gibts nicht viel zu sehen.“ Ich schaute in den Rückspiegel. „Oder zumindest nicht viel, das ich dir zeigen möchte.“
„Was meinst du damit?“
„Ein guter Fremdenführer weiß, was er zeigt und was er besser nicht zeigt.“
„Ich muss mich korrigieren. Du bist ein grottenschlechter Fremdenirreführer.“

13.) Chinesische Mauer (24 %)

„Chips? Du meinst Fritten.“
„Egal, bei Wettschulden verstehe ich keinen Spass.“
Auf ihrer Seite des Tisches befanden sich schon Zwiebelringe, ein Cheesburger, Ketchup, Mayonäse udn mein gesüßter Tee. Ich wusste genau, welche Seite des Tisches meine und welche ihre war, denn Liv hatte mit Pommes eine Linie wie die Chinesische Mauer zwischen unsere Hälften gezogen.

14.) Zwiebel oder Kartoffel (25 %)

„Ach komm schon. Jeder hat Geheimnisse.“
„Nicht jeder“, log ich.
„Unter deinem Papier versteckt sich gar nichts?“
„Nö. Vielleicht noch mehr Papier.“ In gewisser Hinsicht wünschte ich mir sogar, dass es stimmte.
„Also bist du wie eine Zwiebel?“
„Nei, eher eine stinknormale, alte Kartoffel.“
Sie nahm ein Pommesstäbchen und betrachtete es. „Ethan Wate ist keine stinknormale, alte Kartfoffel. Sie, Sir, sind eine Fritte. Lächelnd schob sie sie sich in den Mund.

15.) Ovomaltine-Mädchen und Nesquik-Junge (25 %)

Ich lachte in mein Colaglas und der Inhalt spritzte auf mein verwachsenes Atari-T-Shirt. Das Ovomaltine-Mädchen trifft den Nesquik-Jungen. Ich hätte es am liebsten Link erzählt, aber er hätte garantiert die falschen Schlüsse gezogen.

16.) Baumwollenzuckerwatte (27 %)

Liv sah mich strafend an. „Hat er nicht? Das ist ja unerhört.“ Sie lachte und hakte sich bei uns beiden unter. „Kommt, Jungs, erklärt mir mal ganz genau, wie ihr aus dieser komischen Baumwolle Zuckerwartte macht.“

17.) Lollipops mit Überstunden (35 %)

„Kurz gesagt, Ridley hat sich wie Ridley benommen. Aber Lena hat sich auch wie Ridley benommen. Vielleicht haben die Lollipops Überstunden gemacht.“ Link wickelte ein Slim-Jim-Würstchen aus, eine Notration, die er immer bei sich hatte, deshalb bemerkte er meinen warnenden Blick nicht.

18.) Keinen blassen Schimmer (37 %)

Liv lächelte schuldbewusst. „Ich komme aus Kings Langley, und ich mag Ovomaltine wirklich sehr gern, aber seit ich in Gatlin bin, mag ich Nesquit lieber.“
Link sank auf das Bett, kopfschüttelnd. „Ihc hab keinen blassen Schimmer, wovon sie redet.“

19.) Noch ein Mädchen mit Notizbuch (38 %)

Liv dachte einen Moment lang nach, dann nahm sie ihr Notizbuch, das auf dem Bett lag. Sie kritzelte etwas hinein und klappte es wieder zu.
Großartig. Noch ein Mädchen mit Noitzbuch.

20.) Marian junior (39 %)

„Was jetzt?“, fragte ich Liv, die was Caster anging, mein Marian-Ersatz war. Ich hörte, wie sie in ihrem Notizbuch blätterte.
„Ich weiß nicht. Vielleicht musst du stärker drücken?“
„Steht das etwa nicht in deinem schlauen Notizbuch?“, fragte ich bissig.
„Soll ich über euch drüberklettern und es selbst mal versuchen?“, erwiderte Liv gereizt.
„Kinder, Kinder, immer mit der Ruhe“, mischte sich Link ein. „Ich stemme mich gegen Ethan, du stemmst dich gegen mich und Ethan stemmt sich gegen die Tür.“
„Brilliant“, sagte Liv trocken.
„Schulter an Schulter, MJ.“
„Wie bitte?“
„Marian junior. Du wolltest doch ein Abenteuer erleben. Hast du etwa eine bessere Idee?“

21.) Sarkasmus (40 %)

Link zog uns zu einem der Samtvorhänge an der Wand. „Ich kann mir nicht helfen, Leute, aber das war keine gute Idee von uns.“
„Wie bist du denn zu dieser schlauen Erkenntnis gekommen?“, sagte Liv, aber ich hatte jetzt keinen Sinn für Sarkasmus.

22.) Bekloppt genug (57 %)

„Bist du auch wirklich sicher?“ Ich wollte nicht der Grund sein, weswegen sie Marian verließ, jedenfalls nicht der einzige. Das redete ich mir ein, obwohl ich ganz genau wusste, dass es Blödsinn war.
„Kennst du noch jemanden, der bekloppt genug ist, einen sagenhaften Ort zu suchen, an dem eine skruepllose Übernatürlich den Mond der Berufung heraufbeschwören will?“ Lächelnd öffnete sie die Tür.
„Du wirst es nicht glauben, aber so jemanden kenne ich.“

23.) Herz und Böse Hexe (74 %)

Link starrte Ridley an. „Mann, jetzt bin ich platt.“
„Versprich dir nicht zu viel davon. Wenn wir Lena erst überredet haben umzukehren, bin ich wieder ganz ich selbst.“
„Das kann man nie wissen, Rid. Vielleicht schenkt dir der Zauberer ein Herz, wenn wir erst ein mal die böse Hexe getötet haben.“
Ridley wandte sich ab und bohrte ihre Absätze in die Erde. „Wie kommst du darauf, dass ich eines haben möchte?“

24.) Du weißt ja (79 %)

Liv schüttelte den Kopf. „Das ist der Punkt, an dem die Karte verstummt, fürchte ich. Weil wir am Ende angekommen sind. Wir haben den südlichsten Punkt erreicht, was danach kommt, ist nicht mehr verzeichnet. Terra incognita.“ Sie zuckte mit den Achseln. „Du weißt ja, hic dracones sunt.“
„Ja, klar kenne ich das.“ Ich hatte keinen Schimmer, wovon sie redete.

Und hier hör ich mal auf um nicht zu viel zu verraten. Aber es gibt noch etwa zwei bis drei weitere Zitate, die ich notiert hatte.

Kami Garcia und Margeret Stole – Seventeen Moons

Seventeen Moons

Eine Woche später schlenderten Link und ich über den Schulflur.
Als der Gong ertönte, tauchte plötzlich Lena auf und unmarmte mich.
Ich freute mcih unbändig darüber und dachte,
sie käme wieder in die Schule.
Aber sie war eigentlich gar nicht da.
Es war nur eine Art Projektion oder was auch immer Caster dazu sagen,
wenn sie ihren Freund wie einen Vollidioten aussehen lassen.
Link glaubte natürlich, ich wollte ihn umarmen,

deshalb musste ich mir noch Tage später sein „Loverboy“ anhören.
„Du fehlst mir eben. Ist das so schlimm?“, war Lenas Kommentar.
Sie amüsierte sich darüber, aber ich wünscht mir allmählich,
dass Gramma käme und sie zu Hausarrest verdonnerte,
oder was man sonst so mit Naturgeborenen machte,
die nur Blödsinn im Kopf haben.

Meine Meinung:

Der erste Teil gefiel mir ja nicht wirklich, weil es so anstrengend und nervig war. Dieser Teil gefiel mir überraschender Weise besser und ich hab so einige Zitate gesammelt.

Hilfreich war natürlich auch, dass Lena in diesem Teil nicht so präsent war. Ich fand es zwar nicht gut wie sie sich benahm, aber es störte mich nicht. Sie kam halt recht wenig vor. Oder zumindest nicht aktiv vor und das war auch ganz gut so. Sie interessierte mich nämlich nach wie vor von allen am wenigsten.

Dass Ethan nicht mehr so negativ von allem sprach war auch ziemlich hilfreich. So kam er gleich sympatischer rüber. Ich mochte ihn nämlich in diesem Teil sehr gern.

Auch Ridleys Wendung mochte ich sehr gern. Auch sie ist mir wieder sympatischer geworden.

Link mag ich auch nach wie vor, wobei ich aber noch nicht weiß, was ich von seiner Wendung halten soll.

Auf einen John Breed hätte ich verzichten können, auch Serafine find ich immer noch nicht so prickelnd. Abraham war interessant, aber auch gruselig irgendwie.

Macon mochte ich in diesem Teil sehr gern, geanu wie Amma und Ethans drei Tanten. Die Rolle seiner Mutter bei allem fand ich auch interessant.

Wen ich aber teilweise richtig gern hatte war Liv. Sie war teilweise total süß und ich musste bei ihren Kommentaren echt öfter lachen. Sie war ein schöner Neugewinn für das Buch.

Gut war auch, dass Emily, Savannah und die anderen Mädchen sowie ihre Mütter nicht allzu nervig rüber kam. Das bisschen negative Einstellung konnte ich durchaus verkraften.

Aber auch der Hintergrund war interessant und mir gefiel dieses Tunnelystem, dass zu den verschiedenen Orten führt. Ethans Kugel und das Buch und wie sich alles zusammen fügte gefiel mir auch ganz gut.

Hier ging es um mehr als nur nervige Leute und das fand ich sehr angenehm. Ich find das Buch immer noch nicht überragend, aber auch nicht mehr so schlecht wie erwartet. Tatsächlich hatte ich nämlich fast mit einem Flop gerechnet, der aber ausblieb. Gott sei Dank.

So kam ich gut mit dem Buch voran und bin durchaus bereit den nächsten Teil auch noch zu lesen. Es ist selten, dass mich ein Buch positiv überrascht, aber hier war es so.

Bewertung: 4/5 Punkten

Start – Zwischenstand: Seventeen Moons

Irgendwie bin ich noch gar nicht dazu gekommen in mein Lesetagebuch zu schreiben, da dieses Buch in einem anderen Forum eine Leserunde ist, aber jetzt hab ich mal Zeit dazu.

Ich hatte ja fast fest mit einem Flop gerechnet, aber so schlecht ist das Buch jetzt gar nicht. Vermutlich, weil Lena nicht so präsent ist. Die ist mir nämlich die meiste Zeit über ziemlich egal. Ich kann irgendwie nichts mit ihr anfangen.

Aber Ethan, Link und Liv mag ich sehr gern. Besonders Liv ist irgendwie süß. Meiner Meinung nach würde sie viel besser zu Ethan passen als Lena.

Sonst ist das hintergrundmäßige auch recht interessant. Das mit den vershiedenen Welten usw.  und wie man sie erreichen kann, hat was.

War der erste Teil ein ziemlicher Flop, find ich den zweiten also gar nicht so schlecht.

Ich hab jetzt übrigens etwa 70 % meines E-Books durch.