Etüde 6 2021: Verlorene Seelen Teil 16

Heute gibts wieder eine Etüde und es geht weiter mit meinen verlorenen Leben

abc.etüden 2021 12+13 | 365tageasatzaday

Dackelfalten
fruchtig
scheppern.

Verlorene Leben: Teil 16

Sam war zurück und Noura und ich warteten gespannt darauf, was er herausgefunden hatte. Er sah aus als hätte er irgendwie Dackelfalten im Gesicht, aber ich erkannte auch ein Grinsen darin.
„Und was ist jetzt? Konntest du was rausfinden?“, fragte ich ihn.
Sam erzählte uns von seiner Begegnung mit seiner Bekannte und was sie erzählt hatten. Es gab einen Hoffnungsschimmer. Gott sei Dank. Das schien immerhin fruchtig zu sein.
„Und was machen wir jetzt?“, fragte Noura ihn.
„Wir werden zu ihr gehen. Dann kannst du den Trank nehmen und in deiner Welt leben. Oder auch hier, aber du bist nicht mehr so zerstörerisch“, fand Sam.
Er hatte Recht. Vielleicht würde es scheppern, aber dann taten wir das Richtige. Noura musste den Fluch los werden. Das wussten wir beide.
Und so machten wir uns auf den Weg in die magische Welt. Ich war ziemlich aufgeregt und hoffte natürlich, dass Noura danach mit mir in meine Welt zurück kam. Ich wollte ihn richtig kennen lernen unter normalen Umständen. Es musste einfach klappen. All meine Hoffnungen lagen auf Sams Lösung und Nouras anschließenden Rückkehr. Doch jetzt war der Zauber erst mal das Wichtigste.

Fortsetzung folgt ….

 

Etüden Oktober 16-20: Verlorene Leben Teil 7

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

Hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 1 – 5 Klick 
Teil 6 Klick

abc.etüden 2020 41+42 | 365tageasatzaday

Landvermesser
undankbar
aussetzen
.

Verlorene Leben Teil 7

Ich erzählte ihm von unseren Bräuchen und wie Magie bei uns bekannt war. Vor allem, dass wir kaum Magie kannten oder nicht daran glaubten. Er sah mich an wie ein Auto oder wie ein Landvermesser ohne Land. Das war offenbar eine völlig neue Welt für ihn.
„Eine Welt ohne Magie? Wie langweilig!“, fand er auch sogleich.
„Tja, für uns ist das normal“, fand ich jetzt.
„Und wie soll ich dann je wieder hier weg kommen?“, fragte er nun.

Es war nicht so, dass er undankbar war, er wirkte eher verzweifelt. Zumindest sah es für mich so aus. Er wirkte frustriert und nachdenklich. So hatte ich ihn bisher noch nie gesehen, aber ich kannte ihn auch noch nicht lange. Also war das vielleicht kein Wunder.

„Ich weiß es nicht, Noura“, gab ich zu. „Wir müssen eine Lösung finden.“
„Du kannst mich ja einfach aussetzen„, überlegte er nun. „Ganz weit weg und dann könntest du mich vergessen.“
Skeptisch musterte ich ihn. „Ich glaube, das wird nicht funktionieren. Außerdem würdest du so nicht wieder in deine Welt zurück kommen. Das ist keine Lösung. Wir müssen etwas sinnvolles finden.“
„Du hast recht“, lenkte er ein. „Und wir werden eine Lösung finden. Da bin ich sicher.“

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

 

 

Etüden 16: Janson und Janna Teil 10

Ui, neue Wörter bei den Etüden heißt auch neue Wörter für Janson und Janna. Mal sehen was sich heute tut.

abc.etüden 2019 38+39 | 365tageasatzaday

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1 – 9

Das sind die Wörter:

Roman
variabel
entlassen

Letzes Mal:

Janna liebte die Erinnerungen mit Janson und wollte endlich alles zwischen ihnen klären.

Janson und Janna Teil 10

Ich mustere Janson kritisch. Als er meinen Blick bemerkt sieht er auf.
„Was ist?“, fragt er.
„Lag es damals an dem Roman, dass du so geworden bist?“, frage ich.
Janson runzelt die Stirn. „Welcher Roman? Was meinst du?
„Du weißt schon. Der mit dem variablen Cover, den du immer bei dir hattest.“
„Blut und wo es zu finden ist?“, fragt er mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Wie konnte  er da noch lächeln?
„So hieß der Titel? Wirklich?“, fragte ich verwirrt.
„Das ist halt die Grundlektüre für jeden Vampire. Wenn wir die nicht lesen sind wir entlassen„, erklärte Janson jetzt ernst.
„Entlassen?“, frage ich entsetzt. „Du meinst ermordet?“
„Ja, so in der Art. Vampir sein ist kein Zuckerschlecken. Es ist voller strenger Regeln. Wenn ich gekonnt hätte wäre ich schon damals ausgestiegen.“
„Und warum bist du es nicht?“, frage ich.
„Weil es Regeln gibt“, wiederholt er. „Entweder ich halte mich dran oder ich bin raus.“
Und wie passt dein toller Kumpel rein?“, will ich dann wissen.
Daraufhin schweigt er.
„Janson, wenn wir das hier diesmal hinkriegen wollen, musst du ehrlich zu mir sein“, rede ich eindringlich auf ihn ein.
„Er ist einer der obersten Boss im Vampirgeschäft. Wenn ich ihm gegenüber Schwäche zeige bin ich geliefert“, gesteht er mir zerknirscht.
„Und das konntest du mir nicht all die Jahre irgendwann mal sagen?“, fragte ich wirklich überrascht. Wenn das wirklich der Grund ist kann ich ihn sogar verstehen.
„Ich dürfte es dir nicht mal jetzt sagen“, gibt er zu.
„Und wieso tust du es dann?“, will ich wissen.
„Weil ich das mit uns wirklich will“, antwortet er. „Ich will es wirklich versuchen. Ich kann mich nicht ganz ändern, aber zumindest kann ich es besser machen.“

Fortsetzung folgt ….

Und was meint ihr diesmal?